DSA für blutigen Anfänger

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KnightSaBaes
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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von KnightSaBaes » 03.05.2021 18:48

Liebe Community!

Ich bin 36 Jahre alt und habe früher mal regelmäßig Shadowrun gespielt.
Jetzt möchte ich gerne mit DSA beginnen. Ich habe schon einige Let's Plays gesehen, aber blicke nicht ganz durch mit den ganzen verschiedenen Nummern. DSA 1 2 3 4 5
Was sollte ich mir als erstes kaufen?
Und gibt es verschiedene Arten von Gruppen, die sich über die Jahre herauskristallisiert haben?
Z.B. Gruppen, die mehr auf die Rollen und die richtige Atmosphäre, Sprache, etc achten oder andere die mehr einfach nach Fahrplan im Abenteuer gehen?
Worauf sollte man bei der Gruppensuche achten?
Bin für alle möglichen Tipps und Hinweise für blutige Noobs und Anfänger sehr dankbar!

Vielen lieben Dank
KnightSaBaes

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Irike
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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Irike » 03.05.2021 19:07

Guck mal hier:

How to: Einstieg in DSA

Da hat sich der gute @Eloquent Erlenfold mal ausgiebigst zu dem Thema ausgelassen. :)
Neugier bringt den Magier um.

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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von KnightSaBaes » 04.05.2021 08:00

Vielen Dank. Sehr sehr informativ und hilfreiche. Meine Fragen haben sicher schon Tausende vor mir gestellt.

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Irike
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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Irike » 04.05.2021 08:13

Das vermute ich auch. Daher hat Eloquent sicher diesen Thread erstellt. :)

Falls du trotzdem noch Fragen hast, immer her damit.
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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von KnightSaBaes » 04.05.2021 11:47

Ja, ich habe ganz viele Fragen.

Also es gibt ja verschiedene Versionen von DSA. Auf Amazon zum Beispiel finde ich nur das Grundregelwerk für DSA 5, das ist ja die aktuelle Version, soweit ich weiß.

Jetzt habe ich aber auch gelesen und gehört, mehrfach schon, dass es viele gibt, die lieber ältere Versionen spielen. Die Gründe sind verschieden.
Ist es trotzdem gut einfach mit DSA 5 zu beginnen?

Und mit Lockdown und unsicheren Regeln für die Zukunft würd ich mir eher online-Spielrunden wünschen. Leichter zu realisieren.
Darf ich fragen, wie du deine Gruppe(n) gefunden hast, wie lange ihr schon spielt, ob ihr als Anfänger zusammen eingestiegen seid und ob du auch schon online Erfahrungen hast?

Ich hab selber früher regelmäßig Shadowrun gespielt und auch manchmal bei LARPs teilgenommen (mit Waffen, Rüstungen basteln usw.) und auch ein bisschen Earthdawn und StarWars.
Der Leiter für Shadowrun war echt genial. Mit Soundanlage für Hintergrundmusik und alle möglichen Geräusche passend zur Story. War echt immer super atmosphärisch und gruselig =D
Die Gruppe hat sich dann leider aufgelöst und seitdem habe ich auch nie wieder gespielt. Deswegen online ist mir gänzlich unbekannt und würd mich mal interessieren, wie andere das so finden, die beides kennen.

Hast du auch schon andere Pen & Paper RPG gespielt und wenn ja, welches gefällt dir am besten? Wahrscheinlich DSA, gelle? Wieso?

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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Durzo » 04.05.2021 12:08

Hey, auch wenn die Fragen nicht an mich gingen, antworte ich einfach mal ;)

Mit DSA 5 beginnen: Kann man problemlos machen und sollte man wahrscheinlich inzwischen auch, einfach weil da die Bücher am einfachsten zu bekommen sind und dann doch die meisten inzwischen 5 spielen. Du kannst aber auch einfach abwarten, bis du eine DSA-Gruppe für dich gefunden hast und angeben, dass du insgesamt kompletter Anfänger bist, dir die Edition (also 4 oder 5, alles andere wird nur noch selten angeboten) aber egal ist.

Online vs. Offline: Beides schon gemacht, beides hat seine Vor-und Nachteile. Online ist die Organisation der Gruppe oft ein bisschen leichter und man findet schneller Spieler, da die theoretisch über ganz Deutschland (und darüber hinaus) verteilt sein können. Mit etwas Eingewöhnung und Disziplin ist das Rollenspiel (gerade wenn man gängige Tools wie Roll20 für Karten, Musik und so benutzt) auch nicht schlechter, es kann aber immer nur einer agieren. Das Tischspiel ist da ein bisschen freier und erzeugt meiner Ansicht nach die etwas dichtere Atmosphäre und ist mir auch ein bisschen lieber, aber ich habe in meinen zwei Onlinerunden immer viel Spaß. Wenn es dir also lieber ist, kannst du völlig problemlos eine Onlinegruppe suchen. Wenn die aber irgendwann mal am Tisch spielen sollen, schadet es sicher nicht, deine Heimat bei der Suche mit anzugeben ;)

Gruppe finden: Wenn du niemand in deinem Freundeskreis hast, der Spielen will bzw. schon eine Runde hat, ist das Forum hier keine schlechte Anlaufstelle. Du hast ja deinen Post hier schon in die "Spielersuche" geschrieben, die ist explizit zum Finden von Mitspielern gedacht. Ich hab auf dem Weg schon mal eine eigene Gruppe gegründet, die bis heute noch spielt, es kann also klappen. Meine sonstigen Runden habe ich aber über befreundete Rollenspieler gefunden. Als absoluter Anfänger würde ich dir raten, hier eine Suche zu starten und dich dann entweder mit anderen Anfängern in ein Regelwerk einzuarbeiten oder zumindest einen erfahrenen Spieler zu finden, der die Leitung übernimmt. Ich hab selber damals in einer Gruppe mit erfahrenen Spielern und erfahrenem Spielleiter mit mehreren anderen Anfängern angefangen und fand das ziemlich angenehm.

Hoffentlich hilft dir das ein bisschen weiter :)

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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Eloquent Erlenfold » 04.05.2021 12:32

KnightSaBaes hat geschrieben:
04.05.2021 11:47
Also es gibt ja verschiedene Versionen von DSA. Auf Amazon zum Beispiel finde ich nur das Grundregelwerk für DSA 5, das ist ja die aktuelle Version, soweit ich weiß.

Jetzt habe ich aber auch gelesen und gehört, mehrfach schon, dass es viele gibt, die lieber ältere Versionen spielen. Die Gründe sind verschieden.
Ist es trotzdem gut einfach mit DSA 5 zu beginnen?
Es gibt in der Tat einige Gründe die älteren Versionen zu spielen (Ich bin überzeugter DSA 5 Spieler). Als Einsteiger würde ich aber ganz deutlich zu DSA 5 raten, gerade der Einstieg ist sooooo viel einfacher. Wenn einem DSA 5 dann zu schwer ist, kann man sich noch das Fanregelwerk Illaris runter laden. Ich würde aber erstmal mit dem ganz normalen Regelwerk anfangen.
Ausnahme: Wenn man mit kleinen Kindern spielt, sollte man mit DSA 1 anfangen.
KnightSaBaes hat geschrieben:
04.05.2021 11:47
Darf ich fragen, wie du deine Gruppe(n) gefunden hast, wie lange ihr schon spielt, ob ihr als Anfänger zusammen eingestiegen seid und ob du auch schon online Erfahrungen hast?
Ich bin als Kind mit DSA 1 Eingestiegen und dann als DSA 5 rausgekommen bin direkt richtig eingestiegen. Ich hab dann länger zu zweit mit jemandem gespielt. Ein SL ein Spieler. Dann habe ich mir langsam aus meinem Freundeskreis und Verwandtenkreis mehrere Gruppen zusammengesammelt. Tipp: Man lebt sich gerade mit Verwandten mit denen man sich "früher" immer zu Weihnachten getroffen hat leicht auseinander, z.B. bei ferneren Verwandten wie Cousinen und Cousins. Wenn man das verhindern will, ist Rollenspiel eine super Möglichkeit dem Trend gegenzuarbeiten. Einfach allen und jedem davon erzählen, das ganze als spezielles Brettspiel darstellen und schauen wer sich dafür interessiert. Und zunächst ist das ganze dann erstmal eine Basis für Treffen.
Obwohl wir alle recht jung sind, haben wir uns bisher gegen online spielen entschieden.
KnightSaBaes hat geschrieben:
04.05.2021 11:47
Hast du auch schon andere Pen & Paper RPG gespielt und wenn ja, welches gefällt dir am besten? Wahrscheinlich DSA, gelle? Wieso?
Das ist denke ich bei sehr vielen Menschen hier unterschiedlich. Ich spiele tatsächlich ausschließlich DSA. Mir gefällt die Welt einfach so gut. Die Detailtiefe, die Geschichte, die logische Entwicklung von Ereignissen. Und noch etwas (für mich persönlich) Wichtiges: Aventurien ist eine schöne Welt. Zwar hier und da auch mal düster und mit Horror, aber im Grunde genommen schön.
1. Auf Svellttal auf zum Streite
der Feind bedroht das Land
so tretet ihm entgegen
geschlossen Hand in Hand.

(...)

11. Nie werden wir uns beugen
stolz heben wir den Blick
auf Svellttal auf zum Siege
wir weichen nicht zurück.

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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Irike » 04.05.2021 13:55

KnightSaBaes hat geschrieben:
04.05.2021 11:47
Ja, ich habe ganz viele Fragen.

Also es gibt ja verschiedene Versionen von DSA. Auf Amazon zum Beispiel finde ich nur das Grundregelwerk für DSA 5, das ist ja die aktuelle Version, soweit ich weiß.

Jetzt habe ich aber auch gelesen und gehört, mehrfach schon, dass es viele gibt, die lieber ältere Versionen spielen. Die Gründe sind verschieden.
Ist es trotzdem gut einfach mit DSA 5 zu beginnen?
Die alten Spielsysteme wirst du kaum noch zu kaufen kriegen, daher würde ich empfehlen, tatsächlich mit DSA5 loszulegen.
DSA 1 und 2 ist quasi mehr als antiquarisch, DSA3 was für alte Hasen, die den Kram halt noch haben. DSA4 und 5 sind Weiterentwicklungen. Wobei es von 3 auf 4 extrem komplex wurde, was zu viel Kritik führte. In DSA5 wurde daher einiges an Komplexität wieder raus genommen.#
Fazit: Mit DSA5 machst du keinen Fehler. :)
KnightSaBaes hat geschrieben:
04.05.2021 11:47
Und mit Lockdown und unsicheren Regeln für die Zukunft würd ich mir eher online-Spielrunden wünschen. Leichter zu realisieren.
Darf ich fragen, wie du deine Gruppe(n) gefunden hast, wie lange ihr schon spielt, ob ihr als Anfänger zusammen eingestiegen seid und ob du auch schon online Erfahrungen hast?
Ich spiele derzeit aktiv in zwei Gruppen. Eine ist ein 1:1 mit meinem Mann (um der derzeitig tristen Realität etwas zu entfliehen...). Wir spielen beide schon sehr, sehr lange, allerdings mit einigen Jahren Kinderpause.
Die andere Gruppe besteht aus einer alten Freundin, meinem Mann und mir als Reste der Gruppe, die wir vor zig Jahren aufgelöst hatten. Sprich: Gruppe finden ging über "Hey, wollen wir mal wieder DSA spielen?". Die anderen Leute in der Gruppe sind die "Next Generation": Fünf junge Leute ohne jede Erfahrung, die vin uns dreien lernen.
Ursprünglich hatte die alte Gruppe damals aber als Anfänger (alle davon) angefangen.
KnightSaBaes hat geschrieben:
04.05.2021 11:47

Hast du auch schon andere Pen & Paper RPG gespielt und wenn ja, welches gefällt dir am besten? Wahrscheinlich DSA, gelle? Wieso?
Ja, Cyberpunk, Lodland, zwei bis drei "Sonderbare" als Tests auf Cons. Und eben DSA.
DSA gefaällt mir am besten weil ich die Welt einfach liebe (Kurzfassung, da könnte ich noch Romane zu schreiben, warum ich es liebe). :wink:
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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Ortak der Graue » 04.05.2021 14:44

Möchte noch eine andere Perspektive anbieten:

Dsa3 kriegt man ohne Probleme für nen Appel und ein bei bei ebay hinterhergeschmissen. Für den Einstieg ist es völlig easy und nicht so verregelt wie DSA4 und 5. Wir spielen bis heute 3, weil es den meisten Raum fürs Rollenspiel lässt und wenn ich DSA5-Bücher lese (ich hab die alle hier), weiß ich immer wieder aufs Neue, dass ich mit solch uneleganten Regeln nicht spielen möchte. Vorteile von 4 und 5 sehe ich vor allem hinsichtlich der online-Tools, die es für 3 so nicht gibt. Ansonsten ist das so einsteigerfreundlich, dass ich im letzten Jahr mit zwei Neulingsrunden gestartet bin und jeweils nahezu alle relevanten Regeln inkl. Stufenanstieg ohne Probleme direkt am ersten Spielabend erklärt gekriegt habe. Es gibt in jeder Edition Regelelemente, die nicht so cool sind und die man nach Bedarf ändern sollte (bei DSA3 haben wir bspw. direkt das Zufallselement beim Stufenanstieg gestrichen). Wenn ich nicht DSA3 spielen würde, würde ich Ilaris nehmen (gibt es auch noch im Shop). Ansonsten kenne ich sogar Gruppen, die nahezu regellos spielen und nahezu alles rollenspielerisch lösen (auch dazu gibt es ein Regelwerk bei Bedarf im scriptorium-shop bei Ulisses). Bei DSA ist die Welt und Lore das Geile, nicht die Regeln!

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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 04.05.2021 17:59

Mit Kindern würde ich nicht DSA1 spielen, sondern TurboFATE auf Aventurien anpassen - auch einfach (bzw. noch einfacher), aber stärker darauf ausgelegt, auch ungewöhnliche und kreative Ideen direkt umzusetzen.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie @Ortak der Graue. DSA4.1 ist faktisch nicht mehr erhältlich. Das ist DSA5 zwar schon noch, aber es ist eben ein System für Leute die Geld und vor allem Zeit und Nerven zuviel haben - kein typisches Problem in deiner Lebensphase, auch wenn du mit Shadowrun-Erfahrung wahrscheinlich keine Berührungsangst mit komplexen Systemen hast. DSA3 ist billig und überschaubar, aber hoffnungslos veraltet, so dass beispielsweise ein Balancing völlig fehlt.

Ilaris ist ein guter Kompromiss, wenn man ein System haben will, das auf Aventurien optimiert ist, sich wie ein "echtes" Regelsystem anfühlt, viel crunchige Interaktion ermöglicht und trotzdem zügiges Spiel begünstigt. Außerdem ist es kostenlos :wobble:
Der einzige Nachteil - wenn man so will - ist, dass man die Werte in Kauf-Abenteuern anpassen muss. Aber erstens ist dieser Aufwand überschaubar und zweitens muss man auch alte (DSA3/4)-Abenteuer für DSA5 anpassen oder umgekehrt (manchmal auch innerhalb derselben Edition, weil nicht alle Autor*innen die Regeln so richtig gut beherrscht haben und die eigene Gruppe vielleicht auch einen nicht bedachten Sonderfall darstellt).
Unterm Strich würde ich sagen, mit "Ilaris auschecken"+"alle Abenteuer auf Ilaris anpassen" hat man immer noch ein besseres Spiel/Vorbereitungsaufwands-Verhältnis als mit "sich in DSA5 reinknien"+"DSA5-Kaufabenteuer 'vom Blatt' spielen".

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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von KnightSaBaes » 05.05.2021 16:24

Durzo hat geschrieben:
04.05.2021 12:08
Hey, auch wenn die Fragen nicht an mich gingen, antworte ich einfach mal ;)

Mit DSA 5 beginnen: Kann man problemlos machen und sollte man wahrscheinlich inzwischen auch, einfach weil da die Bücher am einfachsten zu bekommen sind und dann doch die meisten inzwischen 5 spielen. Du kannst aber auch einfach abwarten, bis du eine DSA-Gruppe für dich gefunden hast und angeben, dass du insgesamt kompletter Anfänger bist, dir die Edition (also 4 oder 5, alles andere wird nur noch selten angeboten) aber egal ist.
Danke. Ich habe mich dann jetzt auch für 5 entschieden. In der Gruppe wird ja dann ggf. nochmal drüber gesprochen, falls jemand konservativere Regeln wünscht :)

Durzo hat geschrieben:
04.05.2021 12:08

Online vs. Offline: Beides schon gemacht, beides hat seine Vor-und Nachteile. Online ist die Organisation der Gruppe oft ein bisschen leichter und man findet schneller Spieler, da die theoretisch über ganz Deutschland (und darüber hinaus) verteilt sein können. Mit etwas Eingewöhnung und Disziplin ist das Rollenspiel (gerade wenn man gängige Tools wie Roll20 für Karten, Musik und so benutzt) auch nicht schlechter, es kann aber immer nur einer agieren. Das Tischspiel ist da ein bisschen freier und erzeugt meiner Ansicht nach die etwas dichtere Atmosphäre und ist mir auch ein bisschen lieber, aber ich habe in meinen zwei Onlinerunden immer viel Spaß. Wenn es dir also lieber ist, kannst du völlig problemlos eine Onlinegruppe suchen. Wenn die aber irgendwann mal am Tisch spielen sollen, schadet es sicher nicht, deine Heimat bei der Suche mit anzugeben ;)
Gut zu wissen. Habe mir das Roll20 mal angeguckt, sehr praktisch. Die Not hat schon viele erfinderisch gemacht und ich hab mir mal wieder unnötigerweise den Kopf vorher über Dinge zerbrochen, wo es gar nicht nötig gewesen wäre. Im Moment suche ich auch erstmal online bei der momentanen unsicheren Lage =D Weil ich unbedingt gerne regelmäßig spielen möchte-
Durzo hat geschrieben:
04.05.2021 12:08

Gruppe finden: Wenn du niemand in deinem Freundeskreis hast, der Spielen will bzw. schon eine Runde hat, ist das Forum hier keine schlechte Anlaufstelle. Du hast ja deinen Post hier schon in die "Spielersuche" geschrieben, die ist explizit zum Finden von Mitspielern gedacht. Ich hab auf dem Weg schon mal eine eigene Gruppe gegründet, die bis heute noch spielt, es kann also klappen. Meine sonstigen Runden habe ich aber über befreundete Rollenspieler gefunden. Als absoluter Anfänger würde ich dir raten, hier eine Suche zu starten und dich dann entweder mit anderen Anfängern in ein Regelwerk einzuarbeiten oder zumindest einen erfahrenen Spieler zu finden, der die Leitung übernimmt. Ich hab selber damals in einer Gruppe mit erfahrenen Spielern und erfahrenem Spielleiter mit mehreren anderen Anfängern angefangen und fand das ziemlich angenehm.
Tatsächlich habe ich hier niemanden im Freundeskreis, der in Frage kommt aber ich lerne sowieso auch gerne neue Leute kennen deshalb passt das schon =D Hier haben sich auch schon einige gemeldet, obwohl der Post nur grade mal ein paar Stunden on war =D Großartig die aktive Community hier. Es fehlt aber noch an Spielern bis zu einer ganzen Gruppe.
JA meine größte Angst ist, dass ich im entscheidenden Moment nicht raffe, welche Regel anzuwenden ist und die Atmosphäre dann darunter leidet. Bin manchmal ziemlich schwer von Begriff. Deshalb versuch ich mich so gut wie möglich vorzubereiten =D
Durzo hat geschrieben:
04.05.2021 12:08
Hoffentlich hilft dir das ein bisschen weiter :)
Ja, total. Sehr. Vielen lieben Dank für deine vielen hilfreichen Tipps. Ich weiß jetzt schon ziemlich gut, was ich tun muss =D Vor zwei Tagen war ich noch einfach ratlos.
DANKE!

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DSA für blutigen Anfänger

Ungelesener Beitrag von Durzo » 06.05.2021 11:21

@KnightSaBaes Freut mich, dass ich dir helfen konnte. Ich würde dir raten, hier in der Spielersuche dann nochmal ein explizites Gruppengesuch der Sorte "Anfänger sucht Online-Gruppe" zu erstellen (da findest du hier in der Kategorie genügend Beispiele was da reingehört, meiner Erfahrung nach hilft es aber, wenn man ein bisschen ausführlicher schreibt, gerade auch was Spielrythmus, mögliche Termine und vohandene technische Ausstattung angeht).
KnightSaBaes hat geschrieben:
05.05.2021 16:24
JA meine größte Angst ist, dass ich im entscheidenden Moment nicht raffe, welche Regel anzuwenden ist und die Atmosphäre dann darunter leidet. Bin manchmal ziemlich schwer von Begriff. Deshalb versuch ich mich so gut wie möglich vorzubereiten =D
Mach dir darüber keine Sorgen. Das wird mit Sicherheit passieren, ist aber überhaupt nicht schlimm. DSA ist (insbesondere in der vierten und fünften Edition) ein komplexes Regelsystem, das einige Einarbeitungszeit und Spielpraxis erfordert, um wirklich rund zu laufen (und das auch in jeder Gruppe wieder neu ;) ). Das wissen aber auch alle alten Hasen und Anfänger und ich da bisher nie etwas anderes als Hilsbereitschaft und großes Verständnis erlebt. Wir haben ja alle mal angefangen :) Und selbst in meiner Hauptgruppe, die jetzt schon seit fast fünf Jahren zusammenspielt, kommen solche Momente (auch von meiner Seite als Meister) immer noch vor, gerade wenn mal wieder Charakter bespielt wird. Also mach dir keinen Stress :)

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Ungelesener Beitrag von KnightSaBaes » 06.05.2021 11:49

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
04.05.2021 12:32
Es gibt in der Tat einige Gründe die älteren Versionen zu spielen (Ich bin überzeugter DSA 5 Spieler). Als Einsteiger würde ich aber ganz deutlich zu DSA 5 raten, gerade der Einstieg ist sooooo viel einfacher. Wenn einem DSA 5 dann zu schwer ist, kann man sich noch das Fanregelwerk Illaris runter laden. Ich würde aber erstmal mit dem ganz normalen Regelwerk anfangen.
Ausnahme: Wenn man mit kleinen Kindern spielt, sollte man mit DSA 1 anfangen.

Ich bin als Kind mit DSA 1 Eingestiegen und dann als DSA 5 rausgekommen bin direkt richtig eingestiegen. Ich hab dann länger zu zweit mit jemandem gespielt. Ein SL ein Spieler. Dann habe ich mir langsam aus meinem Freundeskreis und Verwandtenkreis mehrere Gruppen zusammengesammelt. Tipp: Man lebt sich gerade mit Verwandten mit denen man sich "früher" immer zu Weihnachten getroffen hat leicht auseinander, z.B. bei ferneren Verwandten wie Cousinen und Cousins. Wenn man das verhindern will, ist Rollenspiel eine super Möglichkeit dem Trend gegenzuarbeiten. Einfach allen und jedem davon erzählen, das ganze als spezielles Brettspiel darstellen und schauen wer sich dafür interessiert. Und zunächst ist das ganze dann erstmal eine Basis für Treffen.
Obwohl wir alle recht jung sind, haben wir uns bisher gegen online spielen entschieden.

Das ist denke ich bei sehr vielen Menschen hier unterschiedlich. Ich spiele tatsächlich ausschließlich DSA. Mir gefällt die Welt einfach so gut. Die Detailtiefe, die Geschichte, die logische Entwicklung von Ereignissen. Und noch etwas (für mich persönlich) Wichtiges: Aventurien ist eine schöne Welt. Zwar hier und da auch mal düster und mit Horror, aber im Grunde genommen schön.
Ich hab mir jetzt doch lieber das Grundregelwerk und zwei Soloabenteuer bestellt. Glaube, das ist ein guter Weg, um mich auch ein bisschen auf das erste Gruppenabenteuer vorzubereiten und spielerisch mit dem Regelsystem vertraut zu machen. Bin schon total gespannt.
Die Idee mit der Verwandtschaft ist echt gut, wo man sich, wenn überhaupt nur an Weihnachten mal trifft =D
Danke einiger sehr aktiver User hier hab ich sogar schon ne Gruppe mit Meister gefunden.
Bin wirklich auf Die Welt Aventurien gespannt, wenn du so schreibst. Danke für deine Tipps hier noch mal und auch deinen großartigen Post How to: Einstieg für Anfänger. Hat mir echt total weitergeholfen.
In diesem Forum sind irgendwie alle super hilfsbereit =D
LG KnightSaBaes

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Ungelesener Beitrag von KnightSaBaes » 06.05.2021 12:09

@Irike
Auch dir vielen Dank für deine Hilfe. Ich bin echt überwältigt von der Hilfsbereitschaft hier. Weiß jetzt schon ziemlich gut, was ich zu tun habe, welche Bücher ich brauche und was ich mir durchlesen sollte. Soloabenteuer hab ich mir auch gleich besorgt für den spielerischen Einstieg, der bestimmt mehr Spaß macht, als nur Regeln zu lesen.

1:1 klingt finde ich auch sehr interessant. Wie ist das so? Macht das auch richtig Spaß? Ist das vergleichbar mit den Gruppenabenteuern oder schon wieder irgendwie was ganz anderes?
Und bastelt ihr die Abenteuer selbst?

Habe mich ein bisschen in Die Welt von DSA eingelesen und bin total überwältigt von der großen Vielfalt. Überall Städte, Siedlungen, historische Ereignisse, interessante Besonderheiten. Unheimlich viel zu entdecken. Freue mich schon irrsinnig darauf. Was gefällt dir an der Welt am besten?

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Ungelesener Beitrag von Irike » 06.05.2021 12:20

KnightSaBaes hat geschrieben:
06.05.2021 12:09
@Irike
Auch dir vielen Dank für deine Hilfe. Ich bin echt überwältigt von der Hilfsbereitschaft hier. Weiß jetzt schon ziemlich gut, was ich zu tun habe, welche Bücher ich brauche und was ich mir durchlesen sollte. Soloabenteuer hab ich mir auch gleich besorgt für den spielerischen Einstieg, der bestimmt mehr Spaß macht, als nur Regeln zu lesen.
Gerne. :)
KnightSaBaes hat geschrieben:
06.05.2021 12:09
1:1 klingt finde ich auch sehr interessant. Wie ist das so? Macht das auch richtig Spaß? Ist das vergleichbar mit den Gruppenabenteuern oder schon wieder irgendwie was ganz anderes?
Und bastelt ihr die Abenteuer selbst?
Die Abenteuer sind zum Teil selber geschrieben, zum Teil fertige Abenteuer.
1:1 ist schon ziemlich anders als eine "normale" Gruppe. Teilweise um einiges persönlicher, wenn die beiden Personen (Spieler und SL) sich gut kennen. Rollenspielerisch teilweise eine große Herausforderung für den SL, der teilweise mehrere Meisterpersonen zugleich spielen muss.
Wir handhaben das so, dass wir zwei Helden haben, die gemeinsam Dinge erleben. SL ist im Wechsel, der Held des SL ist dann im Abenteuer etwas pasiver, als er es eigentlich sonst wäre.
Uns macht es auf jeden Fall eine Menge Spaß - und bietet in der aktuellen Situation, in der wir weder Freunde treffen, noch unserem Sport nachgehen können, eine echte Alternative zu immer nur audiovisueller Unterhaltungselektronik.

KnightSaBaes hat geschrieben:
06.05.2021 12:09
Habe mich ein bisschen in Die Welt von DSA eingelesen und bin total überwältigt von der großen Vielfalt. Überall Städte, Siedlungen, historische Ereignisse, interessante Besonderheiten. Unheimlich viel zu entdecken. Freue mich schon irrsinnig darauf. Was gefällt dir an der Welt am besten?
Ich liebe die Magie. Ich bespiele derzeit sogar drei Magier, die alle total unterschiedlich sind. Und eine Elfe, die nicht badoc ist und daher jede Menge wirres Zeug verzapft (zumindest aus Sicht der Menschen). :ijw:
Wobei ich schwer sagen kann, was mir am meisten gefällt. Ich denke, auch die Tatsache, dass die Welt so toll und detailreich ausgeabreitet ist. Und dass so viele Leute daran aktiv beteiligt waren. Der "mittelalterlich-mystische" Hintergrund.
Die Herausforderung, das Würfelergebnis auszuspielen, auch wenn das mal gehörig daneben geht. Oft waren die Doppel-20-Würfe diejenigen, die echt viel Spieltiefe generiert haben.
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Ungelesener Beitrag von Gorilla94 » 06.05.2021 14:18

KnightSaBaes hat geschrieben:
05.05.2021 16:24
JA meine größte Angst ist, dass ich im entscheidenden Moment nicht raffe, welche Regel anzuwenden ist und die Atmosphäre dann darunter leidet. Bin manchmal ziemlich schwer von Begriff. Deshalb versuch ich mich so gut wie möglich vorzubereiten =D
Mach dir da nicht so viele Sorgen :) Es ist ganz normal, dass man als Einsteiger( oder auch als Langzeitspieler nach einem langen Arbeitstag) mal kurz suchen muss, wo z.B. die Fähigkeit auf deinem Bogen steht, auf die du Würfeln sollst :wink: Regeln sind generell eher so eine Orientierungshilfe. Höre einfach erstmal auf den Spielleiter. Bestimmt hockt sich auch ein Mitglied der Gruppe mit dir hin und baut den ersten Char zusammen mit dir. Theoretisch gibt es z.B. dutzende Berufsgeheimnisse, die man alle Regeltechnisch extra lernen muss, um etwas herstellen zu können, aber kein Meister oder Mitspieler wird Einspruch dagegen erheben, wenn ein begabter Schmied einen primitiven Halskettenanhänger zusammenklöppelt ohne jetzt die Sonderfertigkeit "Berufsgeheimnis Schmuckherstellung" zu haben. Wenn dein Charakter kein spezialisierter Waffenschmied ist und mal eben ohne je davon gehört zu haben die edelsten und am schwersten zu bearbeitenden Materialien ohne passendes Werkzeug zu einem ihm unbekannten Gegenstand fertigen möchte, merkst du ja selbst, dass halt irgendwas nicht ganz passt :lol:
Der in meinen Augen wichtigste Tipp wäre "im Charakter bleiben" und dementsprechend für den Anfang einen Charakter bauen, bei dem dir das nicht so schwer fällt. Ein mäßig gebildeter Ritter mit Alchemie 0 und ohne entsprechende Vorerfahrungen kommt nicht darauf Öl in einen Brunnen zu schütten und eine Fackel reinzuschmeißen, um das Monster unter der Wasseroberfläche zu halten, auch wenn der Spieler die Idee hat. Wo ein Zwergenkrieger mit aufgrund seiner Hintergrundgeschichte fanatischem Hass auf Orks gut gelaunt einen Karren vor den Eingang einer Hütte voller Feinde schiebt und das ganze Ding kichernd anzündet, wird der Ritter mit extremem Ehrenkodex zwangsweise den offenen Kampf suchen bzw. erst zurückschlagen, wenn man ihn angreift. Einer Freundin haben wir am Anfang z.B. eine einfache Einbrecherin gebastelt. Mit der Prämisse "ich will wenig Aufmerksamkeit erregen, weil ich gesucht werde" und "Ich mag Gold" hatte sie immer sehr viel Spaß. Vorallem musste sie sich nicht groß einlesen, weil sie mit dem Studium viel um die Ohren hatte. Wenn man vor kreativen Ideen übersprudelt, wäre ein stummer Char mit dem niedrigsten möglichen Klugheitswert eine absolute Tortur. Wenn man extrem introvertiert ist, wäre es dagegen z.B. nur bedingt spaßig den auf Gesellschaft getrimmten Gruppenanführer mit exorbitantem Sozialstatus zu spielen, der den Großteil der Dialoge führen wird.

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