Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
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Madara Thiralion
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 16.01.2020 16:08

WARNUNG
Dieser Thread soll explizit Geheimnisse Maraskans aus den Mysteria et Arcana aus Schattenlande diskutieren.
Es handelt sich also um Meisterinformationen und potentielle Spoiler, wer diesbezüglich unwissend bleiben will, der sollte nicht weiterlesen.


Die wandelbare junge Göttin zum Gruße, liebes Forum!

Die Mysteria et Arcana Maraskans bieten so einigen Stoff für Abenteuer, und gerade die letzten sechs der folgenden Liste, die Geheimnisse des Bannlandes, empfinde ich als äußerst interessant.

Das Theater des Unheils (s. 224)
Der Baum von Schoggyn (s. 226)
Schrecken des Siebten Zeitalters (s. 228)
Der Klotz (s. 229)
Das Versteck der Uuz’Hässlichsteren (s. 230)
Die Speerspitze (s. 230)
Das verlorene Haus der Schlange (s. 232)
Leiche im Keller (s. 232)
Verschleierte Versuchung (s. 232)
Der Geist des Geweihten (s. 233)
Amran Thjemen (s. 233)
Amran Thurak (s. 233)
Amran Thjalgyn (s. 234)
Zwei Burgen der Insel: Sergan und Morapur (s. 234)
Lycosas Nest (s. 234)
Zwerge auf Maraskan (s. 234)

Bis auf Amran Thjemen und Der Klotz handelt es sich samt und sonders um (*)-Geheimnisse ohne weitere Informationen und zur freien Verfügung für jedermann' persönliches Aventurien.

Nun möchte ich in die Runde fragen, ob ihr irgendeines dieser Szenarien selbst weiter ausgearbeitet habt, und wie es bei euren Spielern (oder bei euch als Spieler) ankam. Insbesondere Inspiration zu den Mysterien der Gebirge, dem verlorenen Haus der Schlange und der Speerspitze würde ich sehr schätzen.
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Gerwulf_Treublatt
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 16.01.2020 20:08

In unserem Setting wurde der Belhalhar-Splitter letztendlich im Amran Thjalgyn vernichtet. Dazu wurde unter anderem der Kr'Thon'Chh-Kult, also Kor, bei den dort lebenden Marus und Achaz aufgegriffen. Fungierte mehr oder weniger als Gegenpart zu dem erzdämonischen Gemetzel, mit dem man sich die ganze Zeit rumschlagen musste. Mit im Setting war auch Maru-Zha (Schattenlande 236) eingebaut - intelligente und zauberkundige Marus. :censored:
Heimliche Antagonistin ist die Große Schlange von Maraskan gewesen, aber nur im Hintergrund ganz ohne Berührungspunkte mit den Helden.
Und ja, die maraskanischen Mysterien sind super spannend. Jetzt, wo bei uns langsam ein wenig Ruhe in Maraskan einkehrt, wird bestimmt auch das ein oder andere Mysterium zum einem Abenteuer verarbeitet.

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Madara Thiralion
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 16.01.2020 22:58

Einige der Mysterien sind ja ziemlich gut beschrieben - etwa Leiche im Keller - und lassen sich mit minimalem Aufwand zu einem Szenario gestalten.

Bei anderen bin ich komplett ratlos - zum Beispiel bei Die Speerspitze (was mach ich mit dem Ding?) oder Das verlorene Haus der Schlange (zumindest fällt mir da nichts ein, irgendjemand müsste doch eigentlich von dem Tempel gewusst haben?).

Wiederum andere haben potentiell riesige Implikationen, bei denen ich nicht sicher bin, wie ich sie am besten ausgestalten und weiterführen soll - zum Beispiel Zwerge auf Maraskan oder die nach Bergen benannten Szenarien.
Zuletzt geändert von Madara Thiralion am 11.04.2020 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 28.01.2020 20:42

Mal eine kleine Informationssammlung zum Szenario Zwerge auf Maraskan. Soweit ich das sehe, sind hier Schattenlande und Angroschs Kinder die einzigen verfügbaren Quellen, und beide sind leider nicht eben ergiebig - beide nur ein kleiner Absatz.

Wir haben die folgenden Informationen:
  • Es handelt sich um Amboss-Zwerge, sie nennen sich die Sippe der Xarlom
  • Sie sind vor über 300 Jahren nach Maraskan ausgewandert, haben bereits auf der Reise starke Verluste hinnehmen müssen und sind mutmaßlich dieselbe Zeitspanne von jeglichen anderen Zwergen vollkommen abgeschnitten
  • Die Anzahl der Sippenmitglieder beträgt nur noch "knapp fünfzig", darunter nur zwei Zwergenfrauen
  • Sie haben knapp oberhalb der Baumgrenze einen Vorposten mit Stollen zum Wohnen, Erzschürfen und Waffenbau in den Fels getrieben
  • Die Zwerge hatten Verluste bei Kämpfen mit Schergen der Skrechu und stehen möglicherweise unter einer Art Belagerungszustand durch deren Echsen
  • Die Sippe ist äußerst aggressiv gegenüber allen Außenstehenden, mutmaßlich aus Verzweiflung
  • Die Zwerge "sollen einen großen Schatz besitzen"
Das ist doch schon einmal eine nette Basis, auch wenn es leider auch sehr viele wichtige Fragen offen lässt, etwa wie die politischen und demografischen Verhältnisse unter den Zwergen aussehen (vermutlich wenig junge Zwerge).
Was essen die Zwerge auf Maraskan, erst Recht, wenn sie in ihre Stollen eingeschlossen sein sollten? Pilze?
Welches Handwerk verfolgte die Sippe? Gibt es da überhaupt noch eine Spezialisierung, nach so langer Isolation müssten doch eigentlich alle wichtigen Funktionen einfach aufgeteilt worden sein?
Die Bewaffnung der Zwerge dürfte ziemlich hochqualitativ sein - die Maraskankette birgt nicht nur das beste Eisenerz Aventuriens, sondern zumindest anderswo auch Endurium.

Das merkwürdigste ist allerdings das mit dem Schatz, den die Zwerge hüten sollen.
Dass sie ihn "hüten sollen" klingt ja nicht nach einer Setzung der Existenz des Schatzes, sondern nach der Setzung der Existenz einer Legende über die Zwergensippe. Die Frage ist, bei wem gehen derartige Spekulationen um? Ihre Verwandten auf dem Festland scheinen nichts von der Existenz der Sippe zu wissen, die Schergen der Skrechu sind nicht die Typen für Legenden. Einzelne Maraskaner, die das Gebirge bewohnen, würden infrage kommen, aber hier könnte es sich schlicht um einen aus der Aggressivität der Zwerge und Vorurteilen über die zwergische Rasse im allgemeinen gebildeten Mythos handeln.
Was sollen so wenige Zwerge in derart prekärer Situation auch für Schätze aufbauen? Es sei denn, sie hätten eine zweite Endurium-Ader gefunden...

Was meint ihr, was könnte man interessantes mit dieser Sippe anfangen?
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Fiieri
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Fiieri » 29.01.2020 09:54

Spontan fallen mir zwei Wege ein, wie man die Zwergensippe ins Spiel einbinden kann:

Als erstes natürlich als mögliche Verbündete gegen die Skrechu Umtriebe, wo die Zwerge eventuell mit ihrer Schmiedekunst auch anderen Anti-Skrechu Parteien helfen könnten. Da würde sich als Schatz natürlich eine Enduriumsader im Besitz der Zwerge sehr anbieten.

Eine andere Idee wäre, dass der Schatz damals vor 300 Jahren von der Zwergensippe erst nach Maraskan gebracht wurde. Vielleicht ein Artefakt von Angrosch, das laut Zahlenmystikern der Zwerge an (Ort & Zeitpunkt einfügen) an Position X sein muss um ein Unheil zu verhindern oder sowas.
Gerade bei den Zwergen bietet sich das an, irgendwelche Berechnungen anhand von Sternenkonstellationen oder ähnlichem einzubauen, anhand deren der Zeitpunkt errechnet wird.

Außerdem könnte der Schatz tatsächlich nichts anderes sein als Legende. Irgendjemand hat Zwerge gesehen und sich gedacht "hey, da muss ein Schatz sein!"
Wenn man die Zwerge als mögliche Verbündete gegen die Skrechu einbinden möchte, kann man das Schatzgerücht streuen und statt einem Schatz gibt es dann neue Verbündete wenn man die Zwerge aufspürt

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Madara Thiralion
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 29.01.2020 15:59

Fiieri hat geschrieben:
29.01.2020 09:54
Als erstes natürlich als mögliche Verbündete gegen die Skrechu Umtriebe, wo die Zwerge eventuell mit ihrer Schmiedekunst auch anderen Anti-Skrechu Parteien helfen könnten. Da würde sich als Schatz natürlich eine Enduriumsader im Besitz der Zwerge sehr anbieten.
Wo in der Maraskankette wäre denn ein guter Ort für die Zwerge? Die Schwarze Feste der Skrechu steht etwa im oberen Drittel der Bergkette, es sollte nicht allzu nahe dran sein, aber ganz im Süden am Pass wäre auch nicht passend. Außerdem, da wir von der Baumgrenze reden - Ost- oder Westseite der Insel? Wahrscheinlich eher Westen, oder? Oder vielleicht an der Nordspitze?

Fiieri hat geschrieben:
29.01.2020 09:54
Eine andere Idee wäre, dass der Schatz damals vor 300 Jahren von der Zwergensippe erst nach Maraskan gebracht wurde. Vielleicht ein Artefakt von Angrosch, das laut Zahlenmystikern der Zwerge an (Ort & Zeitpunkt einfügen) an Position X sein muss um ein Unheil zu verhindern oder sowas. Gerade bei den Zwergen bietet sich das an, irgendwelche Berechnungen anhand von Sternenkonstellationen oder ähnlichem einzubauen, anhand deren der Zeitpunkt errechnet wird.
Mhm, das wäre auch ein passender Weg, um mögliche mächtige Artefakte für den Kampf gegen die Skrechu in Reichweite der Spieler zu manövrieren... etwas, dass die Effekte des Splitters dämpft? Eine Urne des Unwissbaren oder etwas ähnliches?

Fiieri hat geschrieben:
29.01.2020 09:54
Außerdem könnte der Schatz tatsächlich nichts anderes sein als Legende. Irgendjemand hat Zwerge gesehen und sich gedacht "hey, da muss ein Schatz sein!"
Wenn man die Zwerge als mögliche Verbündete gegen die Skrechu einbinden möchte, kann man das Schatzgerücht streuen und statt einem Schatz gibt es dann neue Verbündete wenn man die Zwerge aufspürt
Tbh, wenn man davon ausgeht, bei wem das Gerücht wahrscheinlich kursiert (-> Maraskanische Bergdörfer), wird es sehr wahrscheinlich einfach eine auf Vorurteilen basierende Legende sein, da die Zwerge denen ja wohl kaum von einem wichtigen Artefakt oder einer Enduriumader erzählt haben werden. Was natürlich nicht ausschließt, dass eines von beiden oder auch beides dennoch existiert...
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Leta
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Leta » 29.01.2020 20:49

Madara Thiralion hat geschrieben:
28.01.2020 20:42
Dass sie ihn "hüten sollen" klingt ja nicht nach einer Setzung der Existenz des Schatzes, sondern nach der Setzung der Existenz einer Legende über die Zwergensippe. Die Frage ist, bei wem gehen derartige Spekulationen um? Ihre Verwandten auf dem Festland scheinen nichts von der Existenz der Sippe zu wissen, die Schergen der Skrechu sind nicht die Typen für Legenden. Einzelne Maraskaner, die das Gebirge bewohnen, würden infrage kommen, aber hier könnte es sich schlicht um einen aus der Aggressivität der Zwerge und Vorurteilen über die zwergische Rasse im allgemeinen gebildeten Mythos handeln.
Was sollen so wenige Zwerge in derart prekärer Situation auch für Schätze aufbauen? Es sei denn, sie hätten eine zweite Endurium-Ader gefunden...
Ich würde das eher als Gerücht unter den Maraskanernin der Region sehen. Und wegen des Schatzes denke ich das das so wie bei den Drachen ist. "Jeder weiß das Drachen und Zwerge in ihren Höhlen große Schätze horten, das ist allgemein bekannt."

Ich würde keinen wirklichen materiellen Schatz hier platzieren. Aber das bedeutet nicht das die Zwerge nicht etwas Wichtiges hüten. Vielleicht haben sie Zugang zu einem Skrechu Gelege oder sogar einen "Hintereingang" zum Stützpunkt der Skrechu direkt. Oder profaner, einfacher einen "Weg unter dem Gebirge"?

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Madara Thiralion
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 11.04.2020 12:18

Ich habe da eine allgemeine Frage zum Amran Thjemen - dort gibt es ja ein verstecktes Dorf mit, sagen wir, interessanten Bewohnern.
Über das Dorf steht in Schattenlande und Blutrosen und Marasken folgendes:
MIShow
Das Dorf/Sanktuarium der Zaboroniten ist für die Borbaradianer und ihre Geschöpfe auf magischem Wege ‘unsichtbar’, als liege auf dem Gebiet ein starker, aber selektiver WIDERWILLE UNGEMACH, der auf jeden wirkt, der kein strikt dualistisches Götterbild hat.
Infos zur Wirkungsweise des WIDERWILLE:
Liber CantionesShow
Dieser Zauber bewirkt bei allen Betrachtern außer der Magierin selbst eine Abscheu gegen das oder ein unerklärliches Misstrauen vor dem verzauberten Objekt. Der Zauberspruch kann entweder auf einen Raum angewendet werden, der dann äußerst ungern betreten wird, oder auf ein Objekt, das daraufhin niemand mehr berühren möchte. Es kommt dem Betrachter auch gar nicht in den Sinn, dies zu tun, denn die Angst vor dem Objekt ist unterbewusst.
Um dennoch den Gegenstand zu berühren oder den Raum zu betreten, muss eine MU-Probe gelingen, die um die ZfP* erschwert ist (eine erwürfelte 1 gilt in diesem Fall nicht als automatischer Erfolg). Dieser Effekt wirkt nur auf Personen, deren MR niedriger ist als die ZfP* der Magierin.
Für den Meister bringt der WIDERWILLE ein erzählerisches Problem: Wie teilt man den Spielern mit, dass etwas ausdrücklich ihrer Neugier entgeht, ohne selbige zu wecken? Wir empfehlen, den verzauberten Raum oder Gegenstand nicht zu erwähnen, solange sich die Helden nicht ausdrücklich wundern, was an dieser Stelle fehlt (was wohl nur bei sorgfältigem Kartenzeichnen geschieht).
Dazu habe ich einige Fragen:

1. Wie bitte haben die Leute das hinbekommen?
Das ist, vom Level her, verschollene rituelle Troll-Verhehlungsmagie, ein ganzes Dorf mit Feldern verschwinden zu lassen. Da die Siedlung maximal 200 Jahre alt ist, sehe ich eigentlich keinen Weg, wie die das bitte hinbekommen haben sollten. Also ein paar Magier aus Tuzak waren das nicht. Und die Tabuzone der Schamanen ist es auch nicht, die macht nichts unsichtbar/unauffällig, sondern verhindert nur das Eindringen (ganz davon abgesehen dass die da keine Schamanen haben sollten!).

2. Wie hoch schätzt ihr die notwendige Magieresistenz ein, um nicht von der Verhehlung betroffen zu sein? 15? 20? 25? Noch höher?
Dämonen haben automatisch die Eigenschaften Resistenz gegen die Merkmale Einfluss & Herrschaft, außerdem tendieren sie dazu, recht hohe MR zu haben (Gotongi etwa MR 12).

3. Welche Wege kommen euch in den Sinn, um die Ansiedlung zu finden?

Mir kommt das ganze wenig durchdacht vor, sondern mehr wie eine willkürliche Setzung der Redax als "Ihr könnt denen nichts, findet euch damit ab".
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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 11.04.2020 13:32

Madara Thiralion hat geschrieben:
11.04.2020 12:18
Mir kommt das ganze wenig durchdacht vor, sondern mehr wie eine willkürliche Setzung der Redax als "Ihr könnt denen nichts, findet euch damit ab".
Jap, das scheint mir auch so.

Der Amran Thjemen stammt noch aus der DSA3-Box "Blutrosen und Marasken" und ist vermutlich einfach übernommen worden. Damals gab es wohl den Wunsch, im mörderischen Dschungel zumindest ein paar Zufluchtsorte zu schaffen, für die man dann natürlich eine Ingame-Erklärung brauchte.

Wenn ich mir ums Verrecken antworten aus den Fingern saugen müsste, sähen die ungefähr so aus:

1: Der "Widerwille Ungemach" muss ja nicht zwingend auf dem ganzen Dorf liegen - wenn es etwas versteckt liegt und nur ein einziger Weg hinführt (z. B. durch eine Schlucht) reicht es vollkommen, diese Schlucht unsichtbar zu machen. Und die Achaz haben es ja geschafft, eine ganze Stadt (Akrabbal) ebenfalls aus der Wahrnehmung der Maraskaner zu entfernen. Lockzauber, die nur auf bestimmte Wesen wirken (z. B. Reptilea) sind ja bekannt, das kann durchaus auch umgekehrt funktionieren. Man könnte sich da ein Abkommen vorstellen, dass die Zaboroniten mit den Echsen Akrabaals geschlossen haben: Verhehlung ihres Zufluchtsortes gegen... tja, welchen Gefallen? Vielleicht können die Echsen ihn ja jederzeit einfordern.

2: Die MR würde ich recht hoch ansetzen - 10 sollten drin sein, wenn mehrere Kristallomanten oder gar Sskrechim den Bann gewirkt haben. Dämonen könnten das Dorf vielleicht finden - aber warum sollten sie es suchen, wenn niemand davon weiß?

3: Wenn man einen Rur-und-Gror-gläubigen Führer hat, sollte das möglich sein. Mithilfe eines ordentlichen Attributo (Mut) kann man bestimmt auch durch den Bann.
"Bringt das Schiff in Position! Stellt es senkrecht!"

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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 11.04.2020 15:25

Die Idee für die Siedlung dürfte wohl auf den Roman Treibgut zurückgehen... unterschiedliche Auslegungen der Heiligen Rollen lassen auf verschiedene Orte schließen, an denen Menschen vor den Borbaradianern sicher sind... ließ einfach den Roman (würde ich dir, ebenso wie die anderen Witzko-DSA-Romane ans Herz legen, wenn du dich intensiv mit Maraskan beschäftigst).

Würde das als eine von den Beni Rurech in einem Hybrid aus schamanistischer Tabuzone und Mudramulischen oder Kophtanischen Bannnritualen während der frühen Besiedlung Maraskans errichtete Fluchtburg interpretieren, gezielt darauf angelegt, Wesen mit hoher MR oder arkaner Begabung abzuhalten... die die jetzigen Bewohner wiederentdeckten...

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Ungelesener Beitrag von Leta » 11.04.2020 15:46

Skalde hat geschrieben:
11.04.2020 13:32
Lockzauber, die nur auf bestimmte Wesen wirken (z. B. Reptilea) sind ja bekannt, das kann durchaus auch umgekehrt funktionieren.
Es gibt Bann und Schutzkreise neben Dämonen und Geistern, zumindest Theoretisch auch gegen beliebige Personengruppen.

Für mich wäre das eine ausreichende Erklärung.

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Madara Thiralion
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 11.04.2020 16:11

Skalde hat geschrieben:
11.04.2020 13:32
Der Amran Thjemen stammt noch aus der DSA3-Box "Blutrosen und Marasken" und ist vermutlich einfach übernommen worden. Damals gab es wohl den Wunsch, im mörderischen Dschungel zumindest ein paar Zufluchtsorte zu schaffen, für die man dann natürlich eine Ingame-Erklärung brauchte.
Nun, ein Schutzort gegen den Dschungel ist es wohl nicht primär, da das Dorf wohl ohnehin im Hochgebirge liegt, kann da schon die natürliche Vegetation angenehmer sein. Außerdem steht da ja nichts von einer Abwehr gegen Viehzeug, sondern von einer Abwehr von Ungläubigen, spezifisch nicht Rur-und-Gror-Gläubigen.

Skalde hat geschrieben:
11.04.2020 13:32
Und die Achaz haben es ja geschafft, eine ganze Stadt (Akrabbal) ebenfalls aus der Wahrnehmung der Maraskaner zu entfernen. Man könnte sich da ein Abkommen vorstellen, dass die Zaboroniten mit den Echsen Akrabaals geschlossen haben: Verhehlung ihres Zufluchtsortes gegen... tja, welchen Gefallen? Vielleicht können die Echsen ihn ja jederzeit einfordern
Die Kristallomanten von Akrabaal sind seit Jahrtausenden auf der Insel und ein völlig anderes Machtniveau - einer der Schlüssel zu ihrer Stadt ist ein Riese, und selbst Borbarad war es zu viel Arbeit, bei ihnen einzubrechen.
Ich sehe jedoch ehrlich gesagt nicht den geringsten Grund, wieso die Echsen, die nicht unbedingt viel Sympathie für die Menschen der Insel übrig haben, einen Meuchlerorden unterstützen sollten. Oder wie die Zaboroniten überhaupt den Kontakt bekommen haben sollten. Oder weshalb die Echsen einen Bann errichten sollten, die sie selbst (kein dualistisches Weltbild) komplett ausschließt.

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
11.04.2020 15:25
Dämonen könnten das Dorf vielleicht finden - aber warum sollten sie es suchen, wenn niemand davon weiß?
Es ist gesetzt, dass der Orden in letzter Zeit immer aktiver wird und "Hässliche" der Besatzer umbringt, mit deren Familien. Irgendwann könnte man mal einem der Meuchler auf die Spur kommen und ihn ins Gebirge verfolgen.

Leta hat geschrieben:
11.04.2020 15:46
Lockzauber, die nur auf bestimmte Wesen wirken (z. B. Reptilea) sind ja bekannt, das kann durchaus auch umgekehrt funktionieren.
Die Zielkategorie "Echsenwesen" und die Zielkategorie "Leute, die meiner Religiösen Meinung zustimmen" unterscheiden sich für mich aber drastisch im Grad der Komplexität.

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
11.04.2020 15:25
Würde das als eine von den Beni Rurech in einem Hybrid aus schamanistischer Tabuzone und Mudramulischen oder Kophtanischen Bannnritualen während der frühen Besiedlung Maraskans errichtete Fluchtburg interpretieren, gezielt darauf angelegt, Wesen mit hoher MR oder arkaner Begabung abzuhalten... die die jetzigen Bewohner wiederentdeckten...
Wahrscheinlich die Erklärung mit am wenigsten Logik-Löchern. Auch wenn es offiziell nicht im geringsten so gesetzt ist, die Zaboroniten sind erst seit 200 Jahren dort, und es hätte eigentlich häufiger in der Geschichte der Insel gute Verwendung für eine solche Fluchtburg gegeben, hätte sie existiert. Außerdem scheint die normale Priesterschaft nichts davon zu wissen.
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Ungelesener Beitrag von Leta » 11.04.2020 16:16

Madara Thiralion hat geschrieben:
11.04.2020 16:11
Die Zielkategorie "Echsenwesen" und die Zielkategorie "Leute, die meiner Religiösen Meinung zustimmen" unterscheiden sich für mich aber drastisch im Grad der Komplexität.
Schon klar. Ich sehe das auch eher als theoretischen Erklärungsansatz.

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Timonidas
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 11.04.2020 16:49

Madara Thiralion hat geschrieben:
11.04.2020 12:18
1. Wie bitte haben die Leute das hinbekommen?
Das ist, vom Level her, verschollene rituelle Troll-Verhehlungsmagie, ein ganzes Dorf mit Feldern verschwinden zu lassen. Da die Siedlung maximal 200 Jahre alt ist, sehe ich eigentlich keinen Weg, wie die das bitte hinbekommen haben sollten. Also ein paar Magier aus Tuzak waren das nicht. Und die Tabuzone der Schamanen ist es auch nicht, die macht nichts unsichtbar/unauffällig, sondern verhindert nur das Eindringen (ganz davon abgesehen dass die da keine Schamanen haben sollten!).
Es steht ja nicht dass die Bewohner den Zauber selbst gewirkt haben, Möglich wäre dass dieser Ort schon länger so verzaubert ist, dass ein natürliches Phänomen dahinter steckt oder eine Art "Wunder".
Madara Thiralion hat geschrieben:
11.04.2020 12:18
2. Wie hoch schätzt ihr die notwendige Magieresistenz ein, um nicht von der Verhehlung betroffen zu sein? 15? 20? 25? Noch höher?
Dämonen haben automatisch die Eigenschaften Resistenz gegen die Merkmale Einfluss & Herrschaft, außerdem tendieren sie dazu, recht hohe MR zu haben (Gotongi etwa MR 12)
Ich denke eher dass es nicht relevant ist. Aber wenn du eine Zahl willst dann würde ich eine nehmen die es für Dämonen unter normalen Umständen unmöglich macht.
Madara Thiralion hat geschrieben:
11.04.2020 12:18
3. Welche Wege kommen euch in den Sinn, um die Ansiedlung zu finden?
In dem man jemanden begleitet der ein strikt dualistisches Götterbild hat? Für mich liest sich das so als sollte man die auch nicht finden können, daher ist die Antwort deiner Frage wohl am ehesten in dem du die Setzung ignorierst.
Skalde hat geschrieben:
11.04.2020 13:32
1: Der "Widerwille Ungemach" muss ja nicht zwingend auf dem ganzen Dorf liegen - wenn es etwas versteckt liegt und nur ein einziger Weg hinführt (z. B. durch eine Schlucht) reicht es vollkommen, diese Schlucht unsichtbar zu machen. Und die Achaz haben es ja geschafft, eine ganze Stadt (Akrabbal) ebenfalls aus der Wahrnehmung der Maraskaner zu entfernen. Lockzauber, die nur auf bestimmte Wesen wirken (z. B. Reptilea) sind ja bekannt, das kann durchaus auch umgekehrt funktionieren. Man könnte sich da ein Abkommen vorstellen, dass die Zaboroniten mit den Echsen Akrabaals geschlossen haben: Verhehlung ihres Zufluchtsortes gegen... tja, welchen Gefallen? Vielleicht können die Echsen ihn ja jederzeit einfordern.
Hier aber nochmal der Hinweis dass es eben KEIN Widerwille ist, der Widerwille Ungemacht dient hier nur als Beschreibung des Phänomens, so wie ich das verstehe ist das ein viel mächtigerer Zauber der auf diesem Ort liegt.
Skalde hat geschrieben:
11.04.2020 13:32
2: Die MR würde ich recht hoch ansetzen - 10 sollten drin sein, wenn mehrere Kristallomanten oder gar Sskrechim den Bann gewirkt haben. Dämonen könnten das Dorf vielleicht finden - aber warum sollten sie es suchen, wenn niemand davon weiß?
Auch hier, die Beschreibung ist zwar kurz, aber es heisst explizit dass es für "die Geschöpfe der Borbaradianer" d.h. Dämonen, unsichtbar ist.

Ich finde Denderajidas Erklärung ganz gut, ein längst vergessenes Ritual eben. Alternativ könnte ich mir das ganze auch als Zauber eines mächtigen Feenwesens vorstellen die mit den Maraskanern symphatisiert oder ein (übernatürliches) Phänomen, vielleicht richtet sich der Zauber nach dem Weltbild derer die die Siedlung bewohnen und könnte somit theorethisch von jeder verfolgten Glaubensgemeinschaft genutzt werden.

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 11.04.2020 20:40

Madara Thiralion hat geschrieben:
11.04.2020 16:11
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
11.04.2020 15:25
Würde das als eine von den Beni Rurech in einem Hybrid aus schamanistischer Tabuzone und Mudramulischen oder Kophtanischen Bannnritualen während der frühen Besiedlung Maraskans errichtete Fluchtburg interpretieren, gezielt darauf angelegt, Wesen mit hoher MR oder arkaner Begabung abzuhalten... die die jetzigen Bewohner wiederentdeckten...
Wahrscheinlich die Erklärung mit am wenigsten Logik-Löchern. Auch wenn es offiziell nicht im geringsten so gesetzt ist, die Zaboroniten sind erst seit 200 Jahren dort, und es hätte eigentlich häufiger in der Geschichte der Insel gute Verwendung für eine solche Fluchtburg gegeben, hätte sie existiert. Außerdem scheint die normale Priesterschaft nichts davon zu wissen.
Die Zaboroniten wissen seit 1017 von diesem Ort (bzw. konnten vor 1014 noch gar nichts von ihm wissen), und haben ihn vor gut 20 Jahren (irgendwann zwischen 1017 und 1019) besiedelt...

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Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
11.04.2020 20:40
Die Zaboroniten wissen seit 1017 von diesem Ort (bzw. konnten vor 1014 noch gar nichts von ihm wissen), und haben ihn vor gut 20 Jahren (irgendwann zwischen 1017 und 1019) besiedelt...
Das ist interessant, aus welcher Quelle hast du das?

Das wirft eigentlich noch mehr Frage auf, als es löst: wie hat sich der fanatische Mörderbund, der angeblich von 200 Jahren inaktiv wurde und untertauchte, über diese 200 Jahre erfolgreich versteckt - und gleichzeitig erhalten, d.h. neu rekrutiert und ausgebildet - wenn sie nicht den Luxus dieser verhehlten Gegend besaßen? Ein solcher Verein muss doch irgendwann mal wem aufgefallen sein, etwa den alten Konkurrenten beim Zweiten Finger Tsas?
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Denderajida_von_Tuzak
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 12.04.2020 20:28

Treibgut. Die entsprechenden Seiten findest du in den Quellenangaben zu Amran_Thjemen und Asboran.

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Madara Thiralion
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 12.04.2020 22:45

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
12.04.2020 20:28
Treibgut. Die entsprechenden Seiten findest du in den Quellenangaben zu Amran_Thjemen und Asboran.
Okay Danke, werde da mal reinschauen.
Shinxir vult!

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Steve Barnes
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Steve Barnes » 12.04.2020 23:56

Die Speerspitze habe ich zu einem Soloabenteuer ausgearbeitet. Es konkretisiert auch weitere Mysterien der Inseln. Vor allem in Boran. Vielleicht findest du dort Inspiration:
https://www.ulisses-ebooks.de/product/2 ... ters=44310

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Madara Thiralion
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 14.04.2020 10:11

Steve Barnes hat geschrieben:
12.04.2020 23:56
Die Speerspitze habe ich zu einem Soloabenteuer ausgearbeitet. Es konkretisiert auch weitere Mysterien der Inseln. Vor allem in Boran. Vielleicht findest du dort Inspiration:
https://www.ulisses-ebooks.de/product/2 ... ters=44310
Hui, das ist ja mal was. Wie viel Material umfasst das Online-Abenteuer denn ungefähr?
Shinxir vult!

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Steve Barnes
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von Steve Barnes » 15.04.2020 00:00

Thematisch oder Mengenmäßig?

Also es sind 345 Passagen mit 44599 Wörtern, wobei auch Code mitgezählt wird. Als Print-Solo wären wahrscheinlich deutlich mehr als 345 Abschnitte nötig. Das ist allerdings schwer zu vergleichen, weil im Print viele Dinge gar nicht machbar wären.

Im Abenteuer kann man die einzelnen Viertel Borans besuchen dazu kommt ein Ausflug nach Hemandu und das Finale im Umland (Speerspitze).

karli
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Mysterien Maraskans [MI Schattenlande]

Ungelesener Beitrag von karli » 16.05.2020 05:48

Madara Thiralion hat geschrieben:
12.04.2020 00:23
Das wirft eigentlich noch mehr Frage auf, als es löst: wie hat sich der fanatische Mörderbund, der angeblich von 200 Jahren inaktiv wurde und untertauchte, über diese 200 Jahre erfolgreich versteckt - und gleichzeitig erhalten, d.h. neu rekrutiert und ausgebildet - wenn sie nicht den Luxus dieser verhehlten Gegend besaßen?
Die haben sich einfach nicht erwischen lassen. :)
Die "Verhehlung" ist nicht von jemandem gemacht, sondern eine Eigenschaft des Weltendiskus' (oder Deres, wenn man so will). Und warum? Weil eine phantastische Welt ab und zu phantastischer und weniger leicht erklärbar sein sollte als unsere reale. Es mag übrigens noch mehr solche Flecken auf Dere geben ... Das eigentliche Geheimnis ist allerdings: Wie kann eine Passage aus einer jahrhundertealten Schrift, die von unzähligen Personnen immer wieder gelesen wurde, eines Tages ein Geheimnis ausplaudern?
"Dualistische Weltsicht" bedeutet übrigens nicht exklusiv R&G. Da gibt's noch mehr Möglichkeiten.

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