[Träume von Tod] Todeswall als Dungeoncrawl

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KleinerIrrer
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[Träume von Tod] Todeswall als Dungeoncrawl

Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer » 12.09.2019 22:52

Hallo!

Ich bin etwas verwirrt: Das Vordringen zum Daimoniden im Todeswall scheint mir ein klassisches Dungeoncrawl zu sein. Das Abenteuer bietet aber lediglich eine Hand voll stimmungsvoller, aber zusammenhangsloser Szenen die sich da unten abspielen können. Die Verknüpfung dieser zu einem spannenden Dungeon muss man wohl selber ausarbeiten? Warum gibt es für einen Dungeoncrawl keine Karte? Habe ich die übersehen?

Hat jemand eine Karte zum "Vordringen zum Herz des Todeswalls als Dungeoncrawl" selbst gemacht und würde die mir zukommen lassen? :cookie: Oder habt ihr die Szene ohne festgelegtes Dungeonlayout gespielt?

Anni
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[Träume von Tod] Todeswall als Dungeoncrawl

Ungelesener Beitrag von Anni » 14.09.2019 07:01

Hallo,

tatsächlich würde ich es nicht als klassischen Dungeoncrawl spielen. Das liegt aber an meinen persönlichen Vorlieben.
Der Todeswall baut sich ständig um, weshalb wir darauf verzichtet haben, eine Karten abseits der Oberwelt davon ins Abenteuer zu packen. So kann jede Gruppe abhängig von ihren Vorlieben das ganze kurz oder lang handhaben. Schlussendlich sollen die Szenen die Stimmung verdeutlichen und Anregungen oder Stationen für den Weg bilden.
Wenn du einen klassischen Dungeoncrawl daraus machen willst weil deine Gruppe das mag, nur zu. Dabei kannst du die Karte frei zeichnen und nachdem die Helden eine Stelle passiert haben, die Karte auch wieder ändern. Welche Begegnungen du dabei spielen willst, kannst du ebenfalls von den Vorlieben deiner Gruppe abhängig machen. Falls sie Kämpfe mögen, kommen mehr Untote vor, falls sie lieber rätseln, kann der Weg schwer zu finden sein oder sie müssen sich mit magischen / karmalen Mitteln den Weg bahnen.

Für das kleine Finale unter dem Todeswall ist es egal, wie die Helden hineinkommen. Sie sollten nur vorher schon ahnen, dass ihr Rückweg anders aussehen wird. Spätestens wenn der Wall einzustürzen beginnt, ändert sich alles und das auch weiterhin, während die Helden fliehen.

Ich hoffe, damit konnte ich etwas helfen.

Lieben Gruß
Anni

KleinerIrrer
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[Träume von Tod] Todeswall als Dungeoncrawl

Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer » 21.09.2019 13:02

Ich habe einen Dungeon mit mehreren möglichkeiten zur Lösung erstellt. Wichtig war mir dabei folgendes:

So wie es im Abenteuer dargestellt ist, haben die Helden eigentlich keinerlei Aussicht zu dem Daimoniden vorzudringen. Er

- sieht alles mittels Gotongi.
- kann nach belieben Ranken wuchern lassen, so dass selbst ein ganzer Trupp Golgariten sich kaum durch das Tor schlagen kann.
- kann die Mauer nach belieben umbauen lassen (durch die Golems).

Diese Informationen bekommen die Helden, wenn sie die Mauer von vorne untersuchen. Und basierend auf diesen lag meinen Spielern nichts ferner, als sich in das Innere des Walls zu begeben. (Sie haben wohl erwartet, dass sie darin einfach zugemauert/gewuchert werden, und so sieht es ja eigentlich auch erst mal aus.) Ich habe mich also bemüht, für alles Lösungen anzubieten. Die Infos dazu waren im Tagebuch des vorigen Kommandanten zu finden, der geschickt wurde, den Daimoniden wieder unter Kontrolle zu bringen (und dabei versagt hat).

-Spiegel und "Gotongi-Fallen" des vorigen Kommandanten
-Der ehemalige Kommandant hat Spezial-Zombies erschaffen, die einen schwarzen Nebel "ausatmen". (Dieser tötet Pflanzen sofort und andere Lebewesen langsam. Die Helden sollen einen Weg finden, sich selbst vor dem Nebel zu schützen und die Zombies mitzunehmen.)
- Die Golems bauen nur den Wall um, in die Höhlen darunter wollen sie nicht. (Werden dort von den Wühlschraten vertrieben.) Außerdem bauen sie eher langsam.

Mein Fehler dabei: Ich hatte das Tagebuch im Torhaus platziert, da wollten die Spieler aber ja gar nicht erst rein. Das ist mir beim spielen gerade noch rechtzeitig aufgefallen und ich habe es stattdessen in der Hütte auf der Rückseite des Tores platziert. Am besten sollte man Hinweise, dass man da drinnen doch irgendwie zu überleben kann aber noch früher einstreuen, denke ich. Alles auf einmal in einem Tagebuch ist auch irgendwie etwas plump. Zumal darin auch gleich noch ein alternativer Lösungsweg für das Dungeon angedeutet wird.

Naja, nun haben die Helden jedenfalls das Tagebuch erbeutet. In den Dungeon geht es morgen!

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