Quanionsqueste

Der Plot will es! Diskussionen und Anregungen zu offiziellen und inoffiziellen Abenteuern.
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Iriadh
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Quanionsqueste

Ungelesener Beitrag von Iriadh » 08.09.2019 10:14

Praios zum Gruße,

ich bereite als Meister gerade den Abenteuerband "Quanionsqueste" vor. Dazu habe ich zwei Fragen.
Achtung: Der ganze Thread bezieht sich auf Meisterinformationen:
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1. Die Helden sollen den Konflikt des Abenteuers auch auf ihren Reisen spüren. Im Band steht etwas von Anschlägen auf Tempel. Ich habe aber noch keine konkreten Informationen dazu gefunden? Gibt es aventurienweit Anschläge? Wenn ja von wem und zu welchem Zweck? Und wie viele Pilger ziehen eigentlich durch Aventurien? Ist es eine ganze Bewegung oder nur ein paar wenige vereinzelte Gruppen.

2. Welche Erfahrungen habt ihr mit der "Saat der Finsternis" gemacht? Ist es Euch gelungen einzelne Helden ins Wanken zu bringen? Habt ihr noch Tipps?
Vielen Dank schon mal im voraus!

Haketau
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Ungelesener Beitrag von Haketau » 08.09.2019 15:18

Zu 1.
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Anschläge gibt es Aventurienweit 'bis an die Grenzen der Welt'. Hauptdrahtzieher ist die Hand der Rache. Eine Gruppe von Blankharaz-Paktierern. Sozusagen die Anti-SQL. Ziel ist die Zerstörung der Praioskult. Solange das Licht verschwunden ist, können die Tempel nicht wieder geweiht werden. Praios als Hauptgegner der Dämonenbeschwörung ist den Dämonenpaktierer halt lästig.

Regional könnten auch andere Zirkel von Dämonenpaktierern bewusst oder unbewusst der Hand zuarbeiten.

Trittbrettfahrer sind die Kulte des Namenlosen. Ihnen ist der Konflikt zwischen Praios und Blankharaz Anhängern recht um potentielle Konkurrenten zu schwächen.

Die SQL ans zentrale Pilgerorganisation hat etwa 20-40 Mitglieder. Die Zahl der aktiven Pilger ist meines Wissens nicht festgelegt, sie könnte durchaus mehr als 1000 betragen, wobei den allermeisten Zeit oder Geld fehlt tatsächlich weite Reisen zu unternehmen.

Iriadh
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Ungelesener Beitrag von Iriadh » 08.09.2019 21:17

Danke für die Antwort!
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Wie sieht denn wohl so ein Angriff auf einen Tempel aus? Brandstiftung? Angriff auf die Geweihten?

Haketau
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Ungelesener Beitrag von Haketau » 09.09.2019 08:03

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Blankharaz Ziel ist die Zerstörung der karmalen Essenz des Tempels. Das wird er seinen Paktierer einflüstern und dem alles andere unterordnen. Hierzu bieten sich üblicherweise folgende Schritte an:
1. Entfernen des Gefäß mit dem heiligen Licht. Am besten durch einen nützlichen Idioten da die Anwesenheit des Licht eine echte Herausforderung für Dämonen und Paktierer ist.
2. Entweihung des Tempels. Das kann durch längere Anwesenheit eines höheren Dämon oder andere praioslästerliche Handlungen erfolgen. Denkbar: verurteilen eines Praiosgeweihten zum Tode in einem Schein-Prozess, anschließend zu Tode foltern mit magischen Mitteln auf dem Altar.
Alles was erforderlich ist um die karmalen Zerstörung zu erreichen wird durchgeführt. Ein Menschenleben, auch ein Paktierer, ist aus Sicht eines Erzdämonen nichts wert. Blankharaz Mittel ist weniger die feine Intrige, sondern die selbstzerstörende Rache.

Daneben können die Paktierer auch eine eigene Agenda haben. An Blankharaz wenden sich Menschen die ein so schweres Unrecht fühlen, dass sie mit der Gesellschaft und Religion gebrochen haben. Ein Bannstrahler hat einen geliebten Menschen der Hexerei denunziert und in den Tod auf den Scheiterhaufen getrieben, also brenne ich den Tempel nieder. Und wenn dabei das ganze Viertel der städtischen Oberschicht in Flammen aufgeht dann haben die das alle miteinander verdient.

Faras Damion
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Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 09.09.2019 15:58

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1.

Anschläge auf Tempel:
Im Abenteuer selbst ist der Anschlag in Baltäa sowie den Anschlag auf den Garether Haupttempel beschrieben. Andere Anschläge werden ähnlich ablaufen. Ich glaube, in einem Boten wird noch ein entweihter Tempel erwähnt. Vielleicht Ferdok? Ich selbst habe noch einen Schrein in Albernia angreifen lassen, als die Helden vorbeizogen.

Anzahl Pilger:
Ich hatte mir umgekehrt überlegt, wie viele Sumyrdalum ich am Ende neben den Helden haben wollte und kam auf etwa 20. Es gefiel mir, dass mal nicht die Helden die einzigen Auserwählten sind. Daher brauchte ich viele Leute, die sich der Suche verschrieben hatten (einige Hundert). Das kann man aber auch anders sehen. Außerdem muss ja nicht gereist werden: ein Gläubiger, der das Licht in Visionen sucht oder die schönste Praiosblume züchtet, ist auch genug, solange es inbrünstig genug ist. ;)

2.

Saat der Finsternis:
Mir war von Anfang an klar, dass meine SpielerInnen keine Lust hatten, ihre Helden wanken zu lassen. Daher habe ich ein paar NPCs aufgebaut, die die SpielerInnen sehr mochten. Die Helden konnten dann diese NPCs vor der Versuchung retten oder verlieren.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 09.09.2019 17:48

Packt doch eine Spoilerwarnung in den Titel. Dann müsst ihr nicht jeden einzelnen Beitrag in Spoilern verstecken. :wink:

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 09.09.2019 18:24

Faras Damion hat geschrieben:
09.09.2019 15:58
Anschläge auf Tempel:
Im Abenteuer selbst ist der Anschlag in Baltäa sowie den Anschlag auf den Garether Haupttempel beschrieben. Andere Anschläge werden ähnlich ablaufen. Ich glaube, in einem Boten wird noch ein entweihter Tempel erwähnt. Vielleicht Ferdok? Ich selbst habe noch einen Schrein in Albernia angreifen lassen, als die Helden vorbeizogen.
Das wären notorisch egomanische, irre und im Untergrund agierende Paktierer besser organisiert als die Praioskirche, was ja leider nicht so schwierig ist. Aber bei weitem nicht so sein sollte.

Saat der Finsternis ist ja außerordentlich platt und extrem tendenziöse (lies modern westeuropäisch weichgespühlt), wenn derlei reichen sollte, müsste es in Aventurien vor Paktiern nur so wimmeln.
Iriadh hat geschrieben:
08.09.2019 10:14
Und wie viele Pilger ziehen eigentlich durch Aventurien?
Kirchlich organisiert, nicht einer.

Iriadh
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Ungelesener Beitrag von Iriadh » 14.09.2019 08:43

Alles klar. Dann brenne ich mal den Kusliker Praiostempel nieder :)

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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 14.09.2019 11:33

Na'rat hat geschrieben:
09.09.2019 18:24
Das wären notorisch egomanische, irre und im Untergrund agierende Paktierer besser organisiert als die Praioskirche, was ja leider nicht so schwierig ist.
Partisanen oder Terroristen - und v.a. von letzterem müssen wir in diesem Zusammenhang sprechen - müssen überhaupt nicht besser oder auch nur annähernd ähnlich gut organisiert oder ausgestattet sein wie ihre Feinde. Es ist das Wesen des asymmetrischen Krieges, dass sie es nicht sind und dennoch Anschläge erfolgreich verüben können (welche militärische Bedeutung das im Einzelfall auch immer haben mag).
In Balträa findet ein solcher Anschlag statt. Die dort präsentierte Gruppe ist dafür gut genug organisiert bzw. eben nicht unbedingt (im Szenario wird etwa auf die völlig nutzlosen niederen Dämonen eingegangen). Gerade weil es sich um (derzeit) sehr vitale neuralgische Punkte der Kirche handelt, ist ein Anschlagserfolg keinesfalls garantiert (aber auch sonst ist eine Neuweihe keine Selbstverständlichkeit, sondern verlabgt jedes Mal göttliches Eingreifen). Die Angreifer in Balträa dürften dabei schon so ungefähr am Maximum des für versprengte finstere Kulte Erreichbaren ankommen (vlt. abgesehen von der Verschwörung gegen die Stadt des Lichts, die von zentralen Unheiligtümern ausgeht).

Ich würde also von massenweisen Entweihungen absehen, Balträa ist die Ausnahme (wie die meisten Terroranschläge), so viele BKZ-Kulte oder organisierte Paktierer dürfte es tatsächlich nicht geben, Dorftempel und dergleichen sind bei Weitem nicht wichtig genug. Die einzelnen Paktierergrüppchen mögen glauben, dass ihre Tat alles verändert (worin sich auch schon Verblendung und Wahnsinn zeigen). Von einem irgendwie geordneten Vorgehen zur Tilgung aller Praios geweihten Orte kann aber nicht einmal im Ansatz die Rede sein. Für die Praioskirche (und die SC) zeigt sich höchstens die Dringlichkeit, das Ewige Licht wiederzufinden, dessen (jedem bekannten) Fehlen das mit Abstand größte (Image-)Problem der Kirche darstellt. Alles andere ist Beiwerk im Windschatten dieses Mangels (der Gläubigen, der Priester, der Kirchenführung etc.).

Man sollte nicht vergessen, dass der Namenlose hier wie auch sonst die mit weitem Abstand größere Bedrohung darstellt.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 14.09.2019 14:43

Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 11:33
Es ist das Wesen des asymmetrischen Krieges, dass sie es nicht sind und dennoch Anschläge erfolgreich verüben können (welche militärische Bedeutung das im Einzelfall auch immer haben mag).
Wenn es ein Krieg ist, an dem nur eine Seite teilnimmt, ist es irgendwie kein Krieg. Die Praioskirche als solche übt sich ja während der ganzen Quanionsdingens im Nichtstun.
Da scheint es schon sehr verwunderlich, wenn die Konkurrenz, dass besser kann.

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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 14.09.2019 15:38

Es kommt darauf an, was du unter Krieg verstehst, aber ein asymmetrischer Krieg ist kein klassischer Krieg, das stimmt. Lässt man mal außen vor, dass es Transysilien als Dämonenstaat eigentlich längst nicht mehr geben dürfte, gibt es keine klassische Kriegspartei der (BKZ-)Paktierer (oder so), sondern bestenfalls mehr oder weniger verborgene Kulte, gegen die man per se wenig tun kann, außer eben, wenn sie offen agieren.
Man könnte auch sagen, dass Geweihte und Paktierer lediglich den permanenten Krieg zwischen Ordnung Chaos irdisch austragen. Dass die Praioskirche nichts tut, mag sich als Anschein ergeben, weil sie, verglichen jedenfalls mit den Angehörigen ihres erzdämonischen Widersachers, die restlos überlegene Partei ist. Sie kann keine Feldzüge gegen einen BKZ-Staat oder wenigstens eine institutionalisierte Kirche unternehmen, weil es dergleichen schlicht nicht gibt. Dass so Dinge wie der gesplitterte Berg unangetastet umherstehen können, ist natürlich (wie Transysilien) bescheiden gesetzt.

Was ich sagen will: Gruppierungen ohne eine fixe Institutionalisierung bzw. Formen von Staatlichkeit (mit verschiedensten Weiterungen) sind hinsichtlich terroristischer Mittel denjenigen, die all das aufweisen, überlegen, allerdings in jeder anderen Hinsicht militärisch unterlegen - und inwieweit ein Anschlag als militärischer Erfolg zu werten ist, kann strittig sein. Das ist eigentlich nur dann der Fall, wenn dadurch weitere Paktiererkulte entstehen oder bestehende zu ähnlichen Aktionen ermutigt werden (so viel Potential ist da aber nicht auszuschöpfen, es gibt so gut wie keinen Rekrutierungspool). Oder wenn die Gegenseite zu Zugeständnissen bereit ist (womit schon gar nicht zu rechnen ist). Drittens kommt hier der Spezialfall zum Tragen, dass die zerstörten Strukturen nicht in gleichem Maße wiederhergestellt werden können, wobei die Praioskirche nicht unbedingt auf das Vorhandensein von geweihtem Grund und Boden angewiesen ist, um zu funktionieren (auch wenn das nicht so gut ankommen mag).

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 14.09.2019 18:44

Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 15:38
Es kommt darauf an, was du unter Krieg verstehst, aber ein asymmetrischer Krieg ist kein klassischer Krieg, das stimmt.
Im Kern läuft es darauf hinaus, Paktierer ziehen eine kontinentweite Kampagne, mit schwerste Gerät durch, und die Praioskirche nicht. Darauf wollte ich hinaus.

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 14.09.2019 20:16

Ich würde weder von einer, noch von kontinentweiten Kampagnen sprechen. Und so sieht es das Abenteuer meines Erachtens auch nicht vor. Die Mittel der Paktierer sind auch recht begrenzt. Aber ja: In Aktion erlebt man stärker die Paktierer.
Defizite erkenne ich bei der Praioskirche in der Bekämpfung von Unheiligtümern (wie bereits angesprochen). Die Paktiererkulte kann man ansonsten kaum angehen.
Aber hinsichtlich des Ewigen Lichts, also des zentralen Themas der Kampagne, muss man doch fragen, was die Praioskirche als solche machen soll. Das Ewige Licht lässt sich nicht durch Aktionismus gewinnen oder vom "immensen" Einfluss der Kirche beeindrucken. Es ist natürlich sehr sinnvoll, wenn unter den Sumyrdalun auch der eine oder andere Praiosgeweihte ist. Kircheninterne Auseinandersetzungen um Richtungen und Tendenzen gibt es ja durchaus - alles das, womit zu rechnen ist, wenn der zentrale göttliche Talisman verschwindet. In diesem Punkt wäre "schwerstes Gerät" (was auch immer das im EInzelfall bedeuten mag) eher unangemessen, denke ich.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 14.09.2019 21:12

Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 20:16
Ich würde weder von einer, noch von kontinentweiten Kampagnen sprechen.
Als
Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 20:16
Kircheninterne Auseinandersetzungen um Richtungen und Tendenzen gibt es ja durchaus - alles das, womit zu rechnen ist, wenn der zentrale göttliche Talisman verschwindet.
o purer Zufall, dass mit den Anschlägen?
Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 20:16
Aber hinsichtlich des Ewigen Lichts, also des zentralen Themas der Kampagne, muss man doch fragen, was die Praioskirche als solche machen soll.
Geld sammeln, damit nicht nur die Reichen pilgern können. Hospitäler errichten, damit versehrte Pilger versorgt werden. Milizen bilden, damit Pilger auf ihren Reisen geschützt werden. Für eine einheitliche Übersetzung der Prophezeiung sorgen. Einen Validierungsprozess für relevante Erkenntnisse einführen, damit man auch weiß, wenn man auf das gestoßen ist. Einen Botendienst einrichten, damit man diese Information auch unter die Pilger bringen kann. Sich bei der örtlichen Herrschaft für Schutz und Aufnahme der Pilger stark machen. Die Möglichkeit schaffen, Geweihte von ihren Pflichten zu entbinden, damit sie pilgern können. Zu einem Konklave rufen, um Erkenntnisse auszuwerten und zu verbreiten. Die Sonnenlegion mobil machen, damit auch da gepilgert werden kann, wo sonst keiner hinkommt. Mit dem eisern Besen durch die eigenen Reihen, lies den Bannstrahl fegen. Mal darüber meditieren, warum Praios den Tempel zu Beilunk beschirmt und den zu Gareth hat vergehen lassen. Einen aktiven Lenker auf die Position des Lichtboten hieven. Mal ein paar Greifen rufen, um mit denen über die Sache zu reden. Mal die Bleikammern durchstöbern, ob man nicht dieses Chronodingsda-Artefakt nutzen könnte. Bei diversen Elfen und anderen Unsterblichen vorstellig werden, um mit denen mal darüber zu reden, wie es damals so war, als das Licht zum ersten Mal verschwunden war.
Jetzt so, was mir spontan einfällt.
Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 20:16
In diesem Punkt wäre "schwerstes Gerät" (was auch immer das im EInzelfall bedeuten mag) eher unangemessen, denke ich.
Eigentlich sollte man gerade dann, alles menschenmögliche unternehmen, um den Zustand so schnell wie möglich zu beenden und sich nicht darauf verlassen, dass es Praios schon irgendwie richten wird. Praios ist offenkundig extrem unzufrieden mit der Kirche unter dem aktuellen Lichtboten.
Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 20:16
Kircheninterne Auseinandersetzungen um Richtungen und Tendenzen gibt es ja durchaus - alles das, womit zu rechnen ist, wenn der zentrale göttliche Talisman verschwindet.
Die sind mir tatsächlich völlig entgangen. Magst du mal aufzeigen, wo man diese nachlesen kann?
Zuletzt geändert von Na'rat am 14.09.2019 21:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 14.09.2019 21:17

Ganz spontan die Ächtung der Bekenner als Ketzer. Ansonsten bietet das Abenteuer Quanionsqueste da noch mehr Tips.
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Ungelesener Beitrag von Teferi » 14.09.2019 22:42

Na'rat hat geschrieben:
14.09.2019 21:12
Herr der Welt hat geschrieben:
14.09.2019 20:16
Kircheninterne Auseinandersetzungen um Richtungen und Tendenzen gibt es ja durchaus - alles das, womit zu rechnen ist, wenn der zentrale göttliche Talisman verschwindet.
Die sind mir tatsächlich völlig entgangen. Magst du mal aufzeigen, wo man diese nachlesen kann?

Was? Hast du die Kampagne gelesen? Die ganze Kampagne ist eine selbstreflexions- und Selbsthilfegruppe der Praioskirche;
eigentlich geht es in fast jedem der Abenteuer um die Auseinandersetzung Kircheninterner Richtungen und Tendenzen;
> Iudicium die Auseinandersetzung Magier / Prinzipisten --vs-- Hardliner / Magiebann ?
> das Hurenabenteuer und die Hurengilde die Auseinandersetzung: Recht und Gesetz - auch Gerechtigkeit für Zwielichtigere Gestalten? Mitgleid und Mitgefühl auch für solche deren Lebenswandel wir als Kirche vielleicht ablehnen?
> der Weg durch die Prüfungen zum Finale in Aeternitas, jede einzelne Prüfung setzt sich mit so einem Dillemma und einer Gradwanderung der Kirche auseinander
> Braniborer, Bekenner und Prinzipisten -vs- orthodoxen bisherigen Mainstream
>>> bspw bei Mord im Sonnenlicht, wo sich die Bekenner dann instrumentalisieren lassen über ihre theologischen Differenzen um BLKZ zu dienen
> Veritas, wo offizielle Geschichtsschreibungb und Heiligenverehrung in Konflikt mit der Wahrheit und dem Ansehen der Kirche stehen

und das ganze gipfelt dann im Garether Konzil, wo sich die Kirche dann neusortiert.

Wie kann einem das in der Kampagne entgehen?! :-D

##

womit du Recht hast ist; der Konflikt zwischen Hand der Rache und Praioskirche ist fast beliebig; die Hand der Rache fährt wirklich dicke Geschütze auf, aber die Praioskirche scheints irgendwie einfach nicht mitzubekommen. Die Hand der Rache ist so wie Team Rocket - aber in denjenigen Pokemonfolgen, wo die Helden um Ash niemals mitbekommen, dass sie gerade wieder Team Rockets Pläne durchkreuzten, und nur wir als Zuschauer sehen wie sie in die Luft fliegen und rufen ".... dass war mal wieder ein Schuss in den Ooooooofen...."
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 15.09.2019 09:19

Na'rat hat ja auch mit anderen Punkten durchaus Recht. Die Praioskirche kann, aufgrund der enormen Macht einer solch durchstrukturierten und mit Karmalzauberei versehenen Kirche, ihre Mittel gar nicht sinnvoll nutzen, da sonst "kein Platz für Helden" wäre. Der Bote des Lichts macht genau das, was auch Amir Honak tut, wenn seine eigene Stadt und Theokratie bedroht und sein Volk in Aufständen abgeschlachtet wird: Nichts. Er meditiert über seinen Gott und schaut zu, während seine Kirche im Chaos versinkt und sogar sein eigener Tempel ihm unterm Arsch entweiht wird. Kriegt er nichts von mit, weil er sonst das Problem alleine lösen könnte und müsste.

Die internen "Konflikte" sind gemessen an den Ausmaßen der Erschütterung lachhaft klein. Ein Hurenhaus als Glaubenskonflikt anzuführen verdeutlicht es eigentlich ziemlich gut. Das ist doch kein Konflikt, der die Ebene der Existenz des Kultes berührt, das ist ein Konflikt, den man jederzeit irgendwo ohne Quanionskontext unterbringen kann. Zumal es bei Prinzipien wie Recht und Wahrheit gar keine Abstufungen im Glauben gibt. Andere Dinge sind, mit dem aventurischen und myranischen Wissen, dass man besitzen kann, geradezu hanebüchen in der Haltung: Das z.B. der Magier, der einen angreifenden Dämon, der beinahe einen Tempel schändet, exorziert für Magienutzung angeklagt und verstoßen wird, ist doch eher lachhaft als ernsthaft als Auseinandersetzung zu betrachten... Es ist der Moment, in dem Spieler mit einem Facepalm in die Runde schauen und sich denken "Ernsthaft? Diese Bande wollen wir "retten"?"

Von daher, ich kann schon nachvollziehen, dass man die Sinnhaftigkeit und die Darstellung der Quanionsqueste in Frage stellt. Sie schlägt nämlich mitten in die Kerbe, was DSA nicht kann: Weltdarstellung. Sobald man dieses Kartenhaus ein wenig anstößt, kippelt es massiv hin und her, bevor es zusammenbricht.
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 15.09.2019 10:23

Teferi hat geschrieben:
14.09.2019 22:42
> Iudicium die Auseinandersetzung Magier / Prinzipisten --vs-- Hardliner / Magiebann ?
Hatte man schon vorher. Irgendwie muss sich die Kirche in den letzten Jahrtausenden ja mit gesetzestreuen Magiern arrangiert haben. Präzedenzfälle und Gesetze sind eigentlich genau dass, wo die Praioskirche auftrumpfen kann.
Teferi hat geschrieben:
14.09.2019 22:42
> das Hurenabenteuer und die Hurengilde die Auseinandersetzung: Recht und Gesetz - auch Gerechtigkeit für Zwielichtigere Gestalten? Mitgleid und Mitgefühl auch für solche deren Lebenswandel wir als Kirche vielleicht ablehnen?
Hatte man schon vorher oder hätte man zumindest, in einer in der Welt aktiven Kirchen. Gerechtigkeit... ist noch so ein Reizwort, dass man mal eben zum Dogma erhebt, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was diese den sei. Recht und Gesetz, sind wiederum deutlich von Gerechtigkeit zu trennen.
Teferi hat geschrieben:
14.09.2019 22:42
> der Weg durch die Prüfungen zum Finale in Aeternitas, jede einzelne Prüfung setzt sich mit so einem Dillemma und einer Gradwanderung der Kirche auseinander
Ein Problem für die unmittelbar Betroffenen, für niemanden sonst.
Teferi hat geschrieben:
14.09.2019 22:42
> Braniborer, Bekenner und Prinzipisten -vs- orthodoxen bisherigen Mainstream
Hatte man schon vorher.
Teferi hat geschrieben:
14.09.2019 22:42
> Veritas, wo offizielle Geschichtsschreibungb und Heiligenverehrung in Konflikt mit der Wahrheit und dem Ansehen der Kirche stehen
Hatte man schon vorher. Zumindest hätte sich die Kirche schon in den letzten Jahrhunderten mal damit auseinandersetzen müssen, was da nun eigentlich genau los war. Man ist ja schließlich nicht das japanische Bildungsministerium, sondern hat Wahrheit, Offensichtlichkeit und solchen unbequemen Sachen als Maxime.

Wie schaut es eigentlich aus, mit Selbstverleumdung, etwas was von den Kirchengrößen ja in den bespielten Jahrzehnten konsequent betrieben wird, indem sie die Augen vor den Missständen innerhalb und außerhalb der Kirche schließen. Wird die irgendwo thematisiert?

Alles in allem alter Wein in neuen Schläuchen und auf eher bescheidenen Niveau. Einzig, dass die Kirche noch weiter zersplittert wird, vorher bedeutungslose Strömungen Oberwasser bekommen und die Kirche gleichzeitig weiterhin führerlos bleibt, ist ein tatsächliches Ergebnis der Kampagne. Aber auch hier, Konflikte gibt es eben nicht, da niemand führt und aktiv in die Welt zu gestalten und andere von seinem Standpunkt zu überzeugen versucht.
Was jetzt aber ein Ergebnis der Kampagne ist und nicht dieser selbst anzulasten ist, außer man stellt sich hin und stellt fest, dass schon in dieser sehr, sehr kleine Brötchen gebacken worden sind, die schon außerhalb der Tempelmauern niemanden mehr interessieren.

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Ungelesener Beitrag von Teferi » 15.09.2019 13:12

Hehe; Auf die positivst mögliche Art und Weise find' ich deinen Post herausragend miesepetrig:
Überall, wo Du sagst: "Gab's schon vorher!"
Denk' Ich: "Jo und is gut aufgearbeitet; und die QQ setzt da 'nen Punkt unter die Überlegungen und Themen." Fand ich immer Top und die Kampagne auch.

Plottwist; Eigentlich denk Ich immer, Ich sei der Mieserkadser. <3
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 15.09.2019 14:49

"Quanionsqueste" (der Band, nicht die inneraventurische Queste) ist in der Tat eine Kampagne, die primär die SC (auf ihrem Weg zu einem möglichen neuen, veränderten) Praiosglauben begleitet. Kirchliche Probleme werden fast ausschließlich nur dort angesprochen, wo die SC zugegen sind und involviert werden sollen. Insofern ist das Problem eines einer (zu engen) Weltgestaltung um die SC herum. Und natürlich ist die DSA-Welt - allen (bisweilen arg bemüht herbeigeschriebenen) Einbrüchen und Katastrophen wie immer recht resilient gegenüber aufgestellt, es ändert sich im Großen und Ganzen nicht viel (was DSA übrigens erstaunlich nahe an Hollywood-Mainstream-Filme rückt, vielleicht rührt es auch daher).
Auch im Zuge der Quanionsqueste ändert sich weniger, als man erwarten würde, dürfte doch die Rückkehr des Ewigen Lichts so etwas wie die Ankunft eines neues Propheten, die Rückkehr in ein heiliges Land, das Empfangen von göttlichen Gesetzestafeln oder dergleichen bedeuten.
Aber schon das Verschwinden hat erstaunlich wenig (dargestellte!) Resonanz erzeugt. Was wohl das plötzliche Verschwinden der Kaaba bei nennenswerter Zerstörung Mekkas in der muslimischen Welt bedeuten würde? Das jedenfalls wäre eine Frage, die ich mir analog zum aventurischen Geschehen gestellt hätte (auch wenn es natürlich noch elf andere Kirchen innerhalb des Zwölfgötterkults gibt).

Die von Na'rat genannten Punkte, was die Praioskirche unternehmen kann - nebenbei bemerkt: eine schöne Liste - hätte ich zu großen Teilen auch als gegeben angenommen, v.a. was die Unterstützung von Pilgerreisen angeht. Die Infrastruktur ist ja weitgehend schon gegeben, die Wege sind nicht weit und Einfluss bei den weltlichen Herrschern hat die Kirche auch - welche Edle oder Baron würde einem Praiospilger auf Reisen schon die Unterkunft verweigern (abgesehen von den Gegenden, wo der Kult keinen guten Stand hat)? Die Prophezeiung muss übrigens nicht übersetzt werden, weil sie meiner Erinnerung nach "in tausend Zungen", d.h. in der jeweiligen Sprache übertragen wurde.

Ein Problem liegt hier sicher auch in der Anlage von DSA-Kampagnen-/Abenteuer-Bände, die - wie gesagt - sehr eng an den SC orientiert sind und solche strategischen Beschreibungen (worunter sicher auch das fällt, was Sumaro mit Weltbeschreibung meint) nicht vornehmen. Das scheint einfach ein gewisser Habitus von DSA-Autoren zu sein (die ihrerseits wahrscheinlich zu guten Teilen entsprechend rollenspiel-sozialisiert wurden, was ich einfach waghalsig zu behaupten wage).
Die SC erleben Abenteuer, die mit Praios, seinen Kulten und deren Geschichte zu tun haben. Ein anderer Ansatz wäre es, wichtige Stationen und Entwicklungen der Queste chronologisch darzustellen, inkl. dem Wirken wichtiger NSC - und daraus Szenarien zu entwerfen, in denen die SC mit diesem Geschehen interagieren und es beeinflussen können. Das ist aber sehr untypisch für DSA.

Gute Kritikpunkte Na'rats , die sich nicht einfach beiseitige wischen lassen, sind: die Bedeutung Beilunks, was in der Kampagne nur am Rande vorkommt, aber gerade in der Rechts- und Gerechtigkeitsfrage bzw. überhaupt in Bezug auf jedweden Fanatismus und Rigorismus oder allzu starker Mystik (was in der DSA-Welt gerne Alibi für Nicht-Handeln ist) als Konterpart wirken kann. Demgegenüber sollte natürlich auch der Bote des Lichts thematisiert werden und starke Auftritte haben (gerne auch in Interaktion mit den SC).
Bannstrahler sind natürlich immer ein leidiges Thema. Wenn man jemanden im Kampf gegen die Schwarzen Lande (ehrenvoll) verheizen kann, dann eigentlich die. Radikale Magiefeinde sollte es als "Flügel" auch weiterhin geben. Nur sollte dieser im Zuge einer Erneuerung der Kirche - vor dem Kontext, dass wir irdisch wissen, dass Praios sehr wohl auch Magiegott sein kann - vielleicht etwas gestutzt werden. Wenn man hier dem Wesen des (keinesfalls magiefeindlichen) Gottes etwas näher kommt, wäre auch manches getan. Man könnte auch kurz sagen, dass das Streichen von bislang gepflegten Klischees der mittelalterlichen katholischen Kirche noch stärker hervorgehoben hätte werden können (man hat sie ja zumindest nicht noch einmal bedient, auch wenn der Typ auf Jilaskan natürlich schon ein ganz schönes Abziehbild ist).
Bei Elfen nachfragen oder Zeitreisen unternehmen (oder Objekte aus der Zeit beschwören) wären dann schon wieder vglw. radikale Ideen von der anderen Seite, was nicht heißt, dass nicht Pilger/Geweihte auf die Idee kommen können. Kirchenrichtlinie muss das nicht sein.

Greifen sind problematisch. Keine andere Kirche kann Alveraniare ihres Gottes rufen. Und weil Praioten das können, werden Greifen - sobald sie mehr tun, als glänzend umherzufliegen und beeindruckende Lichteffekte abzufeuern - regelmäßig unangemessen dargestellt (auch abseits von Rätseln, an denen sie scheitern...). Ähnliches gilt ja auch für den Gryphonen in Aeternitas.
Andererseits sind Greifen auch keine beschwörbaren Lösungsbücher für die Probleme der Praioskirche. Auch ihr Horizont mag beschränkt sein, selbst wenn er - schon aufgrund ihrer Äonen alten Erfahrungen - weiter reicht als der von Sterblichen. So finden sich ja auch genug beispiele für Greifen, die sich Zauberern gegenüber abwertend verhalten (Wissen sie es besser? Hallen hier ihre Erfahrungen mit zaubernden Sphingen oder Trollen nach?). Ich bezweifle, dass Greifen konkrete Lösungen für den aktuellen Praioskult bieten können oder wollen: "können", insofern sie bestenfalls für bestimmte Aspekte und Prinzipien stehen (so wie andere Alveraniare auch), auf die hin sie wahrscheinlich schon längst befragt wurden (sie dürften vom Verschwinden des Lichts auch ähnlich überrascht gewesen sein), "wollen", insofern sie sich als Verbindung zum Göttlichen nicht unmittelbar in die Angelegenheiten der Sterblichen einmischen. Ansonsten hätten sie als Sprachrohr Praios' sicherlich ganz andere Kulte geprägt.

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Nepolemo ya Dolvaran
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 15.09.2019 14:55

Herr der Welt hat geschrieben:
15.09.2019 14:49
Die Prophezeiung muss übrigens nicht übersetzt werden, weil sie meiner Erinnerung nach "in tausend Zungen", d.h. in der jeweiligen Sprache übertragen wurde.
Tatsächlich ist es die Vermutung durch hundert Zungen, da sie tatsächlich von vielen Aventuriern gleichzeitig verkündet wurde - ein Tulamide hätte sie aber bestimmt trotzdem in Tulamidya gesagt, aber RAW dürfte es sie nur in Garethi geben.
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 15.09.2019 17:37

Wenn die "Verkündung durch hundert Zungen" an Auserwählte in ganz Aventurien ging, dann dürfte sie auch in der jeweils gängigen Volkssprache formuliert gewesen sein (das sollte das geringste Problem des Urhebers sein). Und selbst wenn nicht, dürften jene Auserwählten oder des Garethi mächtige Hörer (und wo fehlen die in den zivilisierten Landen schon?) schnellstens für eine Übersetzung gesorgt haben.
Wie man es auch betrachtet: Dass die Prophezeiung für jeden zugänglich gemacht wurde, halte ich für eine nicht weiter erwähnenswerte Selbstverständlichkeit, die sich meines Erachtens schon aus der Art der Verkündung ergibt. Ob dieser allgemeine Aufruf dann treffend umgesetzt und - in einer großen Pilgerbewegung - dargestellt wurde, darüber lässt sich streiten.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 16.09.2019 18:46

Nee, war schon auf Aurelani, siehe S. 9. Aber auch wenn nicht, eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, indem man die Ausagen kompiliert (ein Mikro hatte keiner an und Steno ist wohl auch nicht) sollte auch so der erste Schritte sein.
Woraus man dann wieder ein nettes Abenteuer machen könnte, treibe einen Mutterspracher des Aurelani auf.

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