DSA4 Kochen in DSA

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antihell
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Kochen in DSA

Ungelesener Beitrag von antihell » 13.06.2019 15:55

Hallo liebe Gemeinde,

bei einem neuen Abenteuer das ich leite hat eine Heldin sich als Ziel genommen durch Aventurien zu reisen um die Rezepte aus allen Ecken des Kontinentes zu sammeln. Was anfangs für mich wie ein recht plumper Grund klang um eine Person auf Abenteuer zu schicken, hat sich bei mir zu einer gewitzten Idee gefasst -> Soll sie so machen! :)

Wenn Jäger durch Aventurien streifen um die wildesten Bestien zu erlegen um sich mit den Trophäen zu schmücken, warum soll sie das dann nicht auch mit Rezepten/ Gerichten machen können?

Ich habe mir also Diverse Gerichte ausgedacht und ein paar von dem Culinaria Aventurica umgebastelt. Dann stellt sich mir die Frage, die sich dann auch die Gruppe stelle würde. "Was sollen wir damit?" Bei uns wurde kochen immer recht simpel abgefertigt.

Jäger: "Hab da was gejagt"
Koch: "Hab X Tap* in Kochen übrig"
Alle: "mmmmh lecker...."
Alle glücklich....

Ich habe mir überlegt dem ganzen Kochen ein bischen mehr Würze zu geben und habe mir folgendes ausgedacht:

Als erstes sollte kochen auch etwas bringen. Wenn also das Lager aufgeschlagen wird, Jäger und Sammler sich auf die suche machen, soll das Essen zubereitet werden. Sobald bei einem Gericht mehr als 6 TaP* übrig sind, gibt es auf die Regeneration +1 LeP. Wenn man am Abend nach einem langen Marsch etwas sehr leckeres isst, schläft man auch viel besser ;)

In den verschiednen Winkeln Aventuriens kann man "seltene" Gerichte finden, die einen Bonus haben wenn einem eine um X erschwerte Kochenprobe gelingt. Es gibt so z.B. im tiefen süden (so die Ecke um Hot-Alem) ein Gericht, dass sich "Feuermango" nennt. Ein sehr leckerer Mango-Chilli-Salat (schmeckt auch im echten Leben). Wird der ordentlich zubereitet, gibt es als Bonus etwas Hitzeresistenz.
In den Regenwäldern gibt es von den Utulus ein Gericht was übersetzt einfach "Affenhirn" heist. Wenn einem eine KO+2 Probe gelingt traut man sich das erstmal zuzubereiten/ zu essen. Das essen des Hirns gibt für 3 Std KL+1


Was haltet ihr von der Idee? Ich finde, dass es mal wieder einen Anreiz gibt um Kochen auszuspielen, ohne direkt ne lange Session daraus zu machen. Ich habe mal das Gericht "Feuermango angehängt". Die Zahlen hinter den Zutaten gibt die relevante Anzahl der Menge an.
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Feuermango - antihell.pdf
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Kochen in DSA

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 13.06.2019 16:15

Das Rezept klingt gut und leicht nachzukochen. Insofern finde ich eine Probe +4 übertrieben, ich würde eher -5 oder so veranschlagen (eine nicht-modifizierte Probe ist nicht leicht!).

2. Zeile: schärfe -> Schärfe
Zutaten: Chilli -> Chili
1. Zeile Zubereitung: Waschen -> waschen
2. Zeile Zubereitung: Chille -> Chili
3. Zeile Zubereitung: Ingrimm -> Ingrim
4. Zeile Zubereitung: Raspeln -> raspeln
5. Zeile Zubereitung: Würfeln -> würfeln

antihell
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Ungelesener Beitrag von antihell » 13.06.2019 16:42

Hey Gorbalad vielen Dank fürs Feedback. Ich habe alle Rezepte - die einen Bonus bringen sollen mit etwas Aufschlag versehen, der natürlich noch nicht wirklich fest steht. Unsere Köchin hat einen TaW von 12, da darf sie ruhig mal etwas für ein Gericht machen. Ausserdem hantieren die meisten mit Zutaten die sie noch nie in der Hand hatten (Thorwalerrunde). Ich kenne es aus eigener Erfahrung, dass wenn ich etwas mit z.B. Lachs gut kann, dann aber mit einer Fischsorte koche die mir nicht vertraut ist, ich Fehler machen kann, wenn ich die Eigenschaften nicht berücksichtige.

Der Zuschlag wird allerdings berechtigter bei einem Aligator-Jambalaya (da ist der Zuschlag +8), ist ein kniffliges Rezept

Ja leider sind noch viele Tippfehler in den Rezepten, da ich mir die nur schnell aus den Fingern gezogen habe und noch nicht korrigiert sind -> Die Fehler würzen das Gericht besser :lol: Sorry :oops:
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 13.06.2019 17:09

Liebe Leserinnen und Leser.

Wir gucken nun einmal gemeinsam ins "Wege der Entdecker" und entdecken dort, dass ein nahrhaftes und schmackhaftes Mahl Boni auf die Regneration gewährt.

Dann erinnern wir uns bitte dran, dass auch Kochen nicht nur +0-Proben kennt und überlegen uns, dass ein Eintopf/Chilli vermutlich andere Erschernisse haben dürfte, als ein Sternemenü-Hauptgang.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 13.06.2019 17:14

Orientier dich bei den Aufschlägen bei dem was Gorbalad sagt. Und Wolfio.
Zum Vergleich, schau einfach mal wie schwer es wäre einen Heiltrank zu brauen, Erschöpfungspastillen herzustellen oder ähnliches. Und Vergleich deren Effekte mal mit denen die ein gutes Essen haben soll.

Wenn ein Gericht das die Regeneration leicht erhöht schwerer zu kochen ist als ein Heiltrank, dann läuft etwas schief. mal als Beispiel genommen.

Dann sollte der Koch sich lieber die Spezialisierung (Tränke) für Kochen holen und direkt richtig ins Alchemiegeschäft einsteigen. Die kann der Koch von vielen Alchemisten lernen welche die chon aus der Generierung direkt oder zumindest verbilligt bekommen.
Man muss aufpassen das eben die Waage gehalten wird, was Erschwernis und Effekt im Vergleich zu den Möglichkeiten der Alchemie angeht. Sonst sind diese besonderen Rezepte nämlich keine Kochrezepte sondern alchemistische Rezepturen.

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 13.06.2019 17:27

Farmelon hat geschrieben:
13.06.2019 17:14
Wenn ein Gericht das die Regeneration leicht erhöht schwerer zu kochen ist als ein Heiltrank, dann läuft etwas schief. mal als Beispiel genommen.
Jain, der Heiltrank ist mit seiner +1 einfach viel viel zu einfach für das, was er bewirkt ;)

unter Anderem ist dies aber auch wegen "Zurückhalten von TaW" in der Alchemie so.
Immerhin gehen die Zurückgehaltenen Punkte doppelt in die Qualität ein und dürfen maximal doppelt (?) so viel Punkte sein, wie die Brauschwierigkeit.
Eigentlich müsste der Heiltrank bei seiner Macht also +9 oder so haben.
Das hieße aber, dass gute Alchemisten durch "ich behalte mal 14 Punkte zurück, hab ja Meisterhandwerk/Labor/etc." garantiert einen Trank in F brauchen würden. ;)Selbst 9 TaW zurückhalten sind schon ein sicheres D oder E.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.06.2019 13:55

Wolfio hat geschrieben:
13.06.2019 17:27
Immerhin gehen die Zurückgehaltenen Punkte doppelt in die Qualität ein und dürfen maximal doppelt (?) so viel Punkte sein, wie die Brauschwierigkeit.
Nein. Maximal TaW-Brauschwierigkeit. Da ist der Heiltrank also auch im Vorteil...
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.06.2019 15:27

Anstatt auf Boni für gekochte Gerichte zu gehen, würde ich eher "Kochwettbewerbe" einstreuen (für NSC muss spezielles Gericht / besonderes Festmahl gekocht werden), auch wenn Taw 12 gerade mal erfahrene Altgesellin ist.
Dreck vorbeischwimmen lassen

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 14.06.2019 18:46

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
14.06.2019 13:55
Wolfio hat geschrieben:
13.06.2019 17:27
Immerhin gehen die Zurückgehaltenen Punkte doppelt in die Qualität ein und dürfen maximal doppelt (?) so viel Punkte sein, wie die Brauschwierigkeit.
Nein. Maximal TaW-Brauschwierigkeit. Da ist der Heiltrank also auch im Vorteil...
Nein, er ist klar im Gegenteil.
Der doppelte Wert von zurückgehaltenen Punkten geht in die Qualität ein.
Je höher dieser Wert also ist, desto mehr kann man hier punkten. Ein +6 ist in der Alchemie immer besser als ein +1 oder gar +0
Jadoran hat geschrieben:
14.06.2019 15:27
Anstatt auf Boni für gekochte Gerichte zu gehen, würde ich eher "Kochwettbewerbe" einstreuen (für NSC muss spezielles Gericht / besonderes Festmahl gekocht werden), auch wenn Taw 12 gerade mal erfahrene Altgesellin ist.
Nochmal: Ganz offiziell gibt "Gutes Essen" Boni auf die Regeneration in der nächsten Nacht.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.06.2019 19:32

Wolfio hat geschrieben:
14.06.2019 18:46
Nein, er ist klar im Gegenteil.
Der doppelte Wert von zurückgehaltenen Punkten geht in die Qualität ein.
Je höher dieser Wert also ist, desto mehr kann man hier punkten. Ein +6 ist in der Alchemie immer besser als ein +1 oder gar +0
Ähm... also TaW 15. Brauschwierigkeit +6: man kann sich 9 Punkte selbstauferlegen (15-6)
Brauschwierigkeit +1: man kann sich 14 Punkte selbstauferlegen (15-1)

Wo ist jetzt die höhere Brauschwierigkeit besser?
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 14.06.2019 19:38

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
14.06.2019 19:32
Wolfio hat geschrieben:
14.06.2019 18:46
Nein, er ist klar im Gegenteil.
Der doppelte Wert von zurückgehaltenen Punkten geht in die Qualität ein.
Je höher dieser Wert also ist, desto mehr kann man hier punkten. Ein +6 ist in der Alchemie immer besser als ein +1 oder gar +0
Ähm... also TaW 15. Brauschwierigkeit +6: man kann sich 9 Punkte selbstauferlegen (15-6)
Brauschwierigkeit +1: man kann sich 14 Punkte selbstauferlegen (15-1)

Wo ist jetzt die höhere Brauschwierigkeit besser?

Zurückhalten von Talentpunkten

Wer sich die Talentprobe freiwillig selbst erschwert und dadurch das Risiko eines Fehlschlags vergrößert, kann im Erfolgsfall die Qualität seiner Mixtur deutlich verbessern. Jeder Punkt selbst angesagter Erschwernis wird verdoppelt als Bonus für den Qualitäts-Wurf gezählt.

Die Mindest-Ansage beträgt 2 TaP, die maximale Höhe ist die anderthalbfache Brau-Schwierigkeit abzüglich des Modifikators für eine eventuell abweichende Laborstufe (also bis zu 3 Punkte mehr durch ein zwei Stufen besseres Labor bzw. 7 Punkte weniger durch ein eine Stufe schlechteres Labor).


In den offiziellen Regeln ;) WdA 19

Es ist also nicht TaW - Brauschwierigkeit möglich, sondern nur Brauschwierigkeit x 1,5.

Beim Heiltrank (+1) also maximal 2 Punkte --> 4 Punkte Qualitätsbonus
Beim Elexier (+6) also 9 Punkte --> 18 Punkte Qualitätsbonus

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.06.2019 19:51

Dann hast du einen anderen WdA...
Bei mir steht an gleicher Stelle:
WdA S.19 hat geschrieben:Die Mindest-Ansage beträgt 2, die maximale Höhe ist der TaW abzüglich der Brau-Schwierigkeit.
:rolleyes:
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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 14.06.2019 19:55

Ich hab hier Zweite überarbeite Auflage von 2012

;)

Wurde wohl aus gutem Grunde erratiert ^^

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 08.07.2019 13:04

Farmelon hat geschrieben:
13.06.2019 17:14
Orientier dich bei den Aufschlägen bei dem was Gorbalad sagt. Und Wolfio.
Zum Vergleich, schau einfach mal wie schwer es wäre einen Heiltrank zu brauen, Erschöpfungspastillen herzustellen oder ähnliches. Und Vergleich deren Effekte mal mit denen die ein gutes Essen haben soll.

Wenn ein Gericht das die Regeneration leicht erhöht schwerer zu kochen ist als ein Heiltrank, dann läuft etwas schief. mal als Beispiel genommen.
Warum? Kochen ist was anderes als Alchemie; und Essen ist doch eigentlich grundsätzlich zur Sättigung gedacht, nicht zum Buffen.
Erschwerte Kochproben sind in dem Fall dafür, dass ich ein herausragend schwackhaftes Gericht zubereite, oder aber aus eigentlich unbrauchbaren Zutaten zumindest etwas genießbares. Sachen wie Erhöhung der Regeneration sind da reine Boni zum eigentlichen Zweck.

Zumal: Rein pragmatisch betrachtet müsste ein fetter, sättigender Eintopf eher einen Regenerationsbonus geben als eine Bonsai-Portion Zanderfilet auf Zitronengras mit Himbeerparfait, obwohl letzteres wohl eindeutig das komplexere Gericht ist.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 08.07.2019 13:32

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
08.07.2019 13:04
Warum?
Weil es die Intention des Threaderstellers war und ich etwas konstruktives zu diesem Thema beitragen wollte. :wink:

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Athrucat
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Ungelesener Beitrag von Athrucat » 06.08.2019 22:45

Ich finde die Idee gut. Man muss halt schauen, dass die Effekte Sinn ergeben und den entsprechenden Alchemika nachstehen. Man kann solche geheimen und besonderen Rezepte auch ganz profan besonders machen, indem sie besonders köstlich sind, was besonders in Rollenspielsituationen sehr nützlich sein kann. Zum Beispiel wenn es gilt, jemanden zu beeindrucken oder gar zu verführen.
Wenn es um so Sachen wie verbesserte Heilung geht, verweise ich an so Sachen wie Chinesische Rezepte, die auf Wissen um medizinische Pflanzen beruhen, oder ähnliche Schulen (Ich könnte mich irren, aber ich denke Aryuveda hat auch eine ganz gute Essenskomponente) Da würde ich Erleichterungen auf Heilkunde Krankheiten Proben und dergleichen erlauben. Man kann sicherlich recht viel mit dem Konzept anfangen, man muss halt beachten, dass es halbwegs glaubhaft bleibt.

OhSnapFatCat
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Ungelesener Beitrag von OhSnapFatCat » 18.08.2019 03:32

Da kann ich dir auch das große Orkenspalter Kochbuch empfehlen oder das Culinara Aventurica. Darin sind ein paar nette Speisen mit Ortsangabe wo man die so üblich in Aventurien findet ^^

Dragenreyter
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Ungelesener Beitrag von Dragenreyter » 18.08.2019 15:28

Ich spiele gerade einen Zauberkoch aus dem Hause Luminoff&Morcalino, also von Natur aus bereits ein für aventurische Verhältnisse gesehener Spitzenkoch, eigentlich schon ein Kochkünstler, der dazu noch mittels Magie quasi exklusive Köstlichkeiten von übernatürlicher Qualität zaubern kann.
Dazu ist er noch eifriger Studiosus der Alchemie und Anhänger der Philosophie eines altbosparanischen Meisters, welcher eine ganzheitliche Vereinigung von Kochkunst, Alchemie und Heilkunst anstrebt. Nach dem Motto: Das Essen soll sowohl stärkend, genussvoll als auch heilkräftig sein und Medizin möglichst genussvoll. Die Alchemie des Genusses und der Aromen zu Ehren der drei göttlichen Schwestern Hesinde, Peraine und Travia (und natürlich auch Rahja).

Ich versuche den Meister auch davon zu überzeugen, daß meine herausragenden Kochkünste, mit denen es praktisch unmöglich ist, selbst unter schwierigen Bedingungen weniger als sehr gute Speisen zu produzieren, auch entsprechende Boni gewähren sollte.

Bislang konnte ich nur eine Erhöhung der Lagerqualität dabei herausschlagen.

Aber was mir vorschwebt wäre, daß verschiedene Speisen mit entsprechender alchemistischer Aufwertung (hinzufügen von Heilkräutern, sympathetische Zutaten etc.) , eben auch Boni wie gewisse Alchimika gewähren können, jedoch auf deutlich niedrigerer Intensität, dafür jedoch für einen längeren Zeitraum (Stunden bis halber Tag).
Bei Pathfinder:Kingmaker kann man beim Lagern und mit entsprechenden (exklusiven) Zutaten ja auch Gerichte kochen, die dann enstprechende kleine Buffs und Boni für den nächsten Tag gewähren. So etwas fände ich recht reiz- und sinnvoll.

Oder daß Speisen von herausragender Qualität nicht nur Regenerationsboni geben, sondern auch insgesamt befriedigender und sättigender sind, wodurch Reiseproviant z.B. effizienter genutzt wird und etwas länger hält oder die Tagesmarschleistung durch weniger belastende aber kraftspendende Speisen (Lembas?) erhöht wird usw.

Sinnvoll fände ich auch, wenn Speisen aus gewissen regionalen Zutaten dabei helfen würden, mit den besonderen Eigenheiten und Herausforderungen der jeweiligen Umgebung besser umzugehen. Z.b. besonders wärmende Gerichte, welche einem in sehr kalten Gebieten helfen oder ein Gericht mit Bergziegenfleisch und Gebirgskräutern, welches im Gebirge Vorteile bringt. Im Wesentlichen, Speisen aus lokalen und regionalen Zutaten sollen dabei helfen, sich auf die entsprechende Gegend instinktiv einzustimmen oder so ähnlich.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 18.08.2019 16:04

Ich bin da wirklich hin und her- gerissen. Wenn man durch "profanes" Kochen zuviele Boni verursachen kann, dann kommt der nächste und fordert Boni für herausragende Massagen und Liebestechniken, der nächste AT und PA-Boni für seine Kriegskunst, und der nächste Boni auf Menschenkenntnis wegen seiner Anatomiekenntnisse. Da hat man dan schnell einen unübersehbaren Haufen von Boni, die dann in ihrer Summe (und zur Summierung kommt es mit 100%iger Sicherheit) die normale Fähigkeit per Talent in den Schattenstellt. (Heilkunde Wunden 3 Tap* , aber durch Boni von gutem Essen, Beglückt werden durch den Mithelden, Massage, Gute-Nacht-LIed auf der Blockflöte und Feng-Shui-Lagerplatz auf 14 gepusht... )

Andererseits finde ich es auch klasse, wenn der Gruppenkoch Gäste durch eine ganz ausgefuchste Menüwahl und hervoragende Kochergebnisse "weichklopft" oder besänftigt, wobei das - zwar untermalt durch Talentpunkte- aber eher die kreativen Einfälle der Spieler sind, als ein Ich hab x Tap* über in Kochen, das gibt mir y Tap* Bonus auf Talent Z laut der Spielhilfe: "Wege des Herdes".

In der reinen "Mächtigkeit" käme es oft sicher auf dasselbe heraus, aber ich finde, Essenkochen/Plätzchenbacken sollte nicht als Regeltechnische Alternative für höhere Alchemie oder Magie umgstrickt werden.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 18.08.2019 16:06

Dragenreyter hat geschrieben:
18.08.2019 15:28
m Wesentlichen, Speisen aus lokalen und regionalen Zutaten sollen dabei helfen, sich auf die entsprechende Gegend instinktiv einzustimmen oder so ähnlich.
Mir fällt dazu ein, dass viele Leute aus heißen Ländern sagen, man sollte sehr scharf essen (zB Thailand - Chili), weil man dann besser schwitzt und/oder die Umgebungswärme nicht so auffällt.
Auch wird für arabische Länder häufig empfohlen, keine gekühlten Getränke zu trinken, sondern heißen oder zumindest warmen Tee.

Zu kalten Gegenden fällt mir nichts so Bekanntes ein. Im Gegenteil denke ich da erstmal an "Eskimos" (=Rohfleischesser), an gravad Lachs, oder an die Feuerland-Indianer, die das Robbenfett äußerlich zum Einreiben angewandt haben, um sich warm zu halten.
Auch in Aventurien essen einige Bewohner kalter Gegenden gern roh, Yetis zB, die Ferkinas im Raschtulswall, und ich meine auch Firnelfen.

Dafür gibt es ausgerechnet aus Indien ein Zeugs namens "Garam Masala" (= wärmende Gewürzmischung). Das würde man wohl bei den Tulamiden ansiedeln.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 18.08.2019 16:28

chizuranjida hat geschrieben:
18.08.2019 16:06
Auch in Aventurien essen einige Bewohner kalter Gegenden gern roh, Yetis zB, die Ferkinas im Raschtulswall, und ich meine auch Firnelfen.
Was da aber primär an mangelndem Brennmaterial liegt ^^

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 18.08.2019 16:44

Wolfio hat geschrieben:
18.08.2019 16:28
chizuranjida hat geschrieben:
18.08.2019 16:06
Auch in Aventurien essen einige Bewohner kalter Gegenden gern roh, Yetis zB, die Ferkinas im Raschtulswall, und ich meine auch Firnelfen.
Was da aber primär an mangelndem Brennmaterial liegt ^^
Bei den Ferkinas nicht unbedingt, die haben eher Vitaminmangel wenn sie kein rohes Fleisch essen. Sie essen ja kein Gemüse. Die Firnelfen hätten eigentlich mal einen Feuer- oder Kochzauber erfinden können, wenn ihnen das Rohe zuwider wäre. :cookie:
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Ungelesener Beitrag von Dragenreyter » 18.08.2019 18:21

Jadoran hat geschrieben:
18.08.2019 16:04
dann kommt der nächste und fordert Boni für herausragende Massagen
Hmm, eine entspannende Massage von ausgesprochen fähiger Hand könnte für den Tag einen +1 Bonus auf Gewandheit oder körperliche Talente geben, geschmeidige Muskeln, lockere Gelenke und so.

höhere Anatomiekenntnisse (11+) können glaube ich einen Bonus auf Schaden bei Fechtwaffen geben, weil der Anwender eben genau weiß, wo er hinstechen muss damit es weh tut.

In meiner Runde wurd z.B. gehausregelt, daß ein hoher Athletik oder Akrobatikwert (11+) jeweils Boni auf Ausweichen gibt.

Es gibt ja z.B. auch besondere Parfüms, die einem für mehrere Stunden pro Anwendung einen Bonus auf Charisma bzw. gesellschaftliche Talente wie überreden oder betören geben. So gesehen ist ein Parfüm also in der praktischen Wirkung ein profanes alchimistisches Charismaelixir niedriger Wirkungsstufe.

Kochen sollte daher eventuell bei entsprechend hoher Fertigkeit und Kenntnissen des Anwenders ebenfalls wie profane Alchemie aus dem Handgelenk gesehen werden und ensprechende geringere, aber dennoch spürbare Auswirkungen haben über die reine Vermeidung von Abzügen bei Hunger hinaus. Immerhin folgen Alchemie und Kochkunst grundsätzlich ähnlichen Prinzipien und beruhen auf verwandten Techniken.
Ich meine, eine Heilkunde Probe kann ja ebenso die nächtliche Regeneration und Wundheilung verbessern. Praktisch jedes Handwerkstalent bietet in der richtigen Situation irgendwelche merklichen Boni wenn der Talentwert nur noch genug, warum also nicht auch kochen? Und seien wir mal ehrlich, die Ernährung hat nunmal einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf persönliche Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.

Ob man das ganze nun in feste Regeln gießen kann oder sollte, oder ob man dafür nur Anregungen und Richtlinien nimmt, die dann vom Meister entsprechend der Situation nach gewährt werden können, ist noch ne andere Frage.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 18.08.2019 19:11

Dragenreyter hat geschrieben:
18.08.2019 18:21
höhere Anatomiekenntnisse (11+) können glaube ich einen Bonus auf Schaden bei Fechtwaffen geben, weil der Anwender eben genau weiß, wo er hinstechen muss damit es weh tut.

In meiner Runde wurd z.B. gehausregelt, daß ein hoher Athletik oder Akrobatikwert (11+) jeweils Boni auf Ausweichen gibt.
Raufen, nicht Fechtwaffen.
Und Akrobatik gab schon immer Boni auf Ausweichen

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