DSA4 Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Von A wie Attacke bis Z wie Zeughaus: Alles über Schlachten, Scharmützel und den Waffengang.
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Horasio
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Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Ungelesener Beitrag von Horasio » 01.09.2018 12:35

Heyho, es geht um die Schwerter des Nordens https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Schw ... es_Nordens.
Ich weiß das es dafür Werte bzw Eigenschaften gibt, finde die aber zum einen nicht ganz so passend, zum anderen würde ich sie gern auf DSA 4.1 setzen.
In der Beschreibung steht das es Waffen (nicht unbedingt nur Rondrakämme) sind, die von Rondra selbst geweiht wurden.
Welche Fähigkeiten neben besseren Waffenwerten könnten die haben?
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AngeliAter
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Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 01.09.2018 13:09

Machen an Dämonen Schaden, halt geweiht.
Wenn die sonst gute Schwerter wären, würde man die nicht retten sondern die Priesterkaiser damit niedermetzeln.
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Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Ungelesener Beitrag von Horasio » 01.09.2018 13:13

Die Frage ist ja eigentlich auch, warum sie gerettet wurden...
Waren die so toll das die den Priesterkaisern nicht in die Hände fallen durften, haben die Waffen keine Wirkung gegen die (ja auch Göttergläubigen) die Priesterkaiser bzw konnten ihre Wirkung nicht ganz entfalten, gab es schlicht nicht mehr genügend Menschen diese Waffen zu führen, darf man diese Waffen nicht gegen (gläubige) Menschen einsetzen?
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Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Ungelesener Beitrag von Skalde » 01.09.2018 13:44

Die Rondrakämme werden in der Sage als "unvergleichlich scharf und unzerstörbar" bezeichnet. Außerdem heißt es, sie seien von Rondra selbst im Zuge eines Wunders geweiht worden. Ich würde so einem Rondrakamm ein bis zwei TP mehr und Bruchfaktor -5 (oder halt wirklich unzerbrechlich) zugestehen. Des weiteren sind die Schwerter vielleicht auch nach 700 Jahren in einer nassen Höhle noch nicht verrostet, sondern weiterhin glänzend und scharf. Irgendeinen liturgieähnlichen Effekt könnten sie ja ebenfalls haben. ("Segen der stählernen Stirn" auf den Träger, wenn er mutig für Rondra streitet oder sowas.)

Und warum sie gerettet wurden: Nach der Schlacht im Drachenspalt waren wahrscheinlich nicht mehr genug würdige Träger für diese Waffen am Leben, sodass man beschloss, sie zu verstecken, um sie eines Tages wieder gegen die Priesterkaiser erheben zu können.
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Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Ungelesener Beitrag von Andwari » 03.09.2018 16:16

Rondrageweihte haben mMn ein gewisses fluffiges/gamistisches Problem: Ihr Namensschwert soll was Besonderes für sie sein, aber man will auch einem Anfänger-Helden keinen Endurium-Ogertöter-2000 einfach so in die Finger drücken.

Wenn andere Helden öfter mal mit Beutewaffen oder nach finanziell erfolgreichen Abenteuern "aufrüsten" - warum soll der Ronnie am ursprünglich überreichten Namensschwert hängen - oder das gar aus Pietätsgründen im Rucksack weiter rumtragen? Der Rondrakamm/Zweihänder war mal gedacht als beste Waffenform, die man überhaupt haben kann - und es macht gamistisch Sinn, den Premiumkämpfern auch richtig gute Waffen zu geben.

Eine Lösung wären "mitwachsende" Rondrakämme - und hier sind wir beim Threadthema. DSA verschenkt mMn das Potential "beseelter" Waffen, wenn es die als schlichte Produktionsfehler Khunchomer Dienstleister ansieht:

Ein solches Stück könnte sich nämlich mit dem richtigen Träger nach und nach entwickeln - die Legende von Schwert und Träger würde weitergeschrieben und beide tragen dazu bei: Wer sich hinterm Wasserfall sein Namensschwert sucht, muss doch nicht wenige Minuten später das komplette Potential dieser Waffe erkennen und nutzen können? Ich spreche nicht von verpatzten Schätzen-Proben sondern von Rondrakämmen, die erst in der Hand des würdigen, für genau diese Waffe gewollten Trägers noch besser werden = die nächste Stufe von "Superwaffe 472" freischalten.

So, wie fast jeder SC-Rondrianer hofft, einmal ein großer Held zu sein und würdig, an Rondras Tafel zu sitzen, wartet vllt. jeder Rondrakamm auf den Träger, mit dem dieser zum Heldenschwert werden kann - was sonst, sollte die Bestimmung eines geweihten, beseelten Schwerts sein?

Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 03.09.2018 17:14

@Andwari Hey, die Idee gefällt mir, sowas sollte ich mal in meiner Runde einführen. Möglich wäre ja, dass ein Rondrakamm, der seinen würdigen Träger gefunden hat, immer mehr eins mit diesem wird. Ich würde vielleicht immer nach ein paar Abenteuern (oder nach ganz besonderen Erlebnissen mit der Leuin, z. B. Teilnahme am Donnersturmrennen) den Waffenmodifikator steigen lassen oder einen Punkt Erleichterung auf ein bestimmtes Manöver geben.

Umgekehrt: Verhält sich der Held unwürdig, aber noch nicht so gravierend unrondrianisch, dass es die Weihe erlöschen lassen würde, könnte der Waffenmodifikator sich auch verschlechtern. Oder die Klinge wird stumpf. Als Warnung, um den Träger an seine Verantwortung vor der Göttin zu erinnern.
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 03.09.2018 18:03

Ich würde jetzt nicht gerade ein "mitwachsenden" Rondrakam nehmen sondern quasi wie bei den Tierkriegern gewisse Schwellenwerte für Schwertrituale einführen. Also quasi Schwertverbesserungen bei Liturgiekenntnis 3, 5, 8, 11, 15 und 18. Dazu muss dann ein Ritual erlernt und eine Probe wie beim Tierkrieger bestanden werden (aber der Spieler muss dies nicht zwingend machen).
Dann würde man für die Verbesserungen EPs ausgeben müssen und würde nicht zwingend den anderen Spielern vor Kopf stoßen (weil diese für bessere Waffen bluten müssen).
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 04.09.2018 10:01

@Skalde
Bei "Fehlverhalten": Die Klinge wird nicht einfach stumpf, sie verhält sich vllt. sogar wie eine beleidigte Freundin, will Beweise, dass du ihr verbunden bist oder gar drüber reden, kriegt Flugrost oder zickt rum von wegen erschlag die Orks doch ohne mich ...

@AngeliAter
Wenn der SC das Upgrade quasi als SF-Ritual erlernt, mit AP bezahlt und je nach seinem RkW durchführen kann, sind wir ähnlich wie beim Magierstab zwar bei einem mächtigen Instrument, aber eben einem vom SC geschaffenen (der dann auch Anspruch hat, dass das so wie beschrieben funktioniert). Fähigkeiten des SC und Ausrüstungsqualität sollten sich mMn ergänzen, aber nicht so stark voneinander abhängig sein.

Ein Rondrageweihter, der vor der Wahl steht, 1000 AP in Talentwerte, in Liturgien oder eben auch noch in Schwertrituale zu stecken, wird dadurch nur dann profitieren, wenn die Schwertrituale ziemlich krass sind - der hat ja sowieso schon das Thema, dass er etwas schwach startet und die Lernkurve im gehobenen Mittelfeld sehr stark anzieht (Gruppen, deren Mitglieder deutlich unterschiedliche Lernkurven haben, sind mMn nicht ideal für P&P-Heldengrüppchen). Das "Mitwachsen" wäre stark fluff-gesteuert, unter SL-Kontrolle und liefert halt Ergebnisse, die man sonst vllt. nach Liste nicht für sich ausgewählt hätte.

Vasall
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Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Ungelesener Beitrag von Vasall » 04.09.2018 11:04

Man könnte ja einfach noch eine Liste mit zusätzlichen Effekten entwickeln, die eine persönlich auf das Namensschwert gewirkte Objektweihe mit sich bringt. Evtl auch mit W6-Zufallskomponenten.

Dann hat der Char einen zusätzlichen Grund regelmäßig sein Schwert zu weihen und mit Zusatzeffekten aufzuladen und das Schwert wird besser, je höher der Geweihte die Liturgie wirken kann und je heiliger die Orte und Situationen waren, an denen er die Weihe erbeten hat.

Die Schwerter des Nordens tragen dann die höchsten Effekte aus dieser Liste und dienen sie nur dem an der sich als neuer Namensträger würdig erweist. Etwa durch Nachweis der Liturgiekenntniss durch entsprechend auffrischende Obejktweihen mit steigenden Graden.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 04.09.2018 12:41

Zusätzliche Effekte sind immer gut - "es leuchtet blau" ist bei einem literarischen Vorbild der eindrucksvollere Effekt als dass das den Ork wenig später auch besonders effektiv aufspießt.

Da man vsl. nur ein einziges derartiges Schwert in der Gruppe beschreiben muss (für den einen SC), sind allzu umfangreiche Listen wohl eher was für die Aventurien-Hintergrundbeschreiber.

Das eine betreffende Schwert ist das von unserem Rondrigo, und damit das interessanteste Schwert der Welt. Ob es wirklich mächtiger ist als Stich, Gnor'a'khir, Sturmbringer, Excalibur, Armalion, Mimung oder Siebenstreich - egal, denn die kommen hier alle nicht vor oder dürfen eine Begegnung (Konfrontation?) gerne mit "Ich erkenne dich wieder, Kampfgefährtin" ganz anders gestalten.

Bei Effekten unterscheide ich nach
- was der Träger bewusst auslösen kann
- was das Schwert allein kontrolliert auslösen kann
- was darüber hinaus geht
So ein Schwert hat üblicherweise eine ziemlich sonderbare "Sicht" auf die Welt, seine Zweckbestimmung, die Mittel dazu und welche Rolle ein Träger spielt. Es versteht vmtl. nicht, warum irgendwer Unbeteiligtes überleben soll, wenn doch Töten seine Aufgabe ist - Zeit ist ihm evtl. unbekannt, mit Teilen menschlicher Moral kann es nix anfangen. Vllt. sind Teile seiner "Programmierung" echt veraltet - es könnte an überkommenen Ritualen festhalten wollen.

Ein Träger, der sich sicher wäre, das Schwert vollständig zu "beherrschen" ... irrt. Damit kann man mindestens einmal eine für die Heldengruppe echt unangenehme Situation erzeugen ("Schwert erkennt "Feind" in der friedlichen Seitengasse und veranlasst den Träger, den niederzustrecken") und mindestens einmal eine ausweglose Situation retten ("Schwert erkennt im schon triumphierenden Oberschurken einen Schergen seines Erzfeindes, bedient sich an besonderen Reserven oder dem Träger - und haut den weg"). Letzteres eher für Träger, die nicht wie Ronnies selbstbestimmt eine Situation episch überhöhen können (gemeint: Ehrenhafter Zweikampf, Thalionmels Schlachtgesang, Wundersame Rüstung, Armalion rufen = vier Liturgien mit sehr ähnlichem Setup).

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Herr der Welt
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Schwerter des Nordens - Fähigkeiten in 4.1?

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 16.09.2018 07:51

Mit dem "Ritus der Schlachthilfe" gibt es (seit Liber Liturgium, 255) bereits eine Liturgie, mit der sich die Schwertseele (!) der Namensklinge als Walkürja-Mitstreiterin manifestieren lässt. Nun ist diese Liturgie zwar "praktisch unbekannt", liefert aber einen Anhaltspunkt für tatsächlich beseelte Waffen (bzw. scheint die Schwertseele sogar in der Geweihten selbst zu sein, denn sie löst sich laut Text von selbigem). Darauf aufbauend könnte man die geneigte Rondrianerin auch meditativ mit ihrer Waffe in Kontakt treten und in der durchaus wörtlich zu nehmenden Vorstellungen der Einheit vom Krieger und seiner Waffe auftreten lassen.

Der Einfachheit halber kann man für solche Zwecke reine Schmiedeverbesserungen annehmen. Die lassen sich in Dukaten und diese wiederum im Zweifelsfall in AP umrechnen oder sich daran als angemessene Belohnung orientieren.
Vielleicht erhöhen sich auch die gTP (weil ein besonders mächtiger Dämon erschlagen wurde). Oder die Klinge gewährt Erleichterungen für MU-Proben gegen Schreckgestalt. Auch eine gespeicherte Liturgie (z.B. ein Schutz- oder Märtyrersegen oder die stählerne Stirn), die analog zu semipermanenten Artefakten einmal pro Woche oder Mond nutzbar wäre, kann drin sein. Oder sie sind dann nutzbar, wenn die Geweihte sich rondragefällig z.B. im Einsatz für Schutzbedürftige in höchste Gefahr bringt - wie auch eine wohlwollende Artefaktseele zauberähnliche Effekte bewirken kann, wenn es ihr genehm ist. Wer das stärker regeltechnisch fundieren will, kann auch auf LO zurückgreifen. Nimmt man die Anrufungen der Dunklen Zeiten zur Inspiration, könnte die Klinge auch einen Blitz oder eine Windbö schleudern. Letzteres wäre auch für die Schwerter des Nordens (oder für ein bestimmtes davon) denkbar.

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