Frei erfundene alchimistische Elixiere

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chizuranjida
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Frei erfundene alchimistische Elixiere

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 08.06.2018 01:03

Feqz zum Gruß!
(Gott des Einfallsreichtums.)

Bitte postet hier Tränke, Salben und Pülverchen, egal ob alchmistisch, aus dem Hexenkessel oder dem Holzmörser des Schamanen, die ihr als Lückenfüller im Kanon der bisher erschienenen Rezepte betrachtet!

Meinetwegen gern auch Artefakte, damit man für die nicht noch einen Thread braucht.

Bitte beachtet auch unseren Bruderschwesterthread Frei Erfundene Zauber ( Frei erfundene Zauber II ) und preiset die Schönheit!

Ich mache mal den Anfang:

ein Zaubertrank ohne Kairan

Ein alchimistisches Elixier
Alle der Alchimie bisher bekannten Elixiere, die dem Zauberer Astralenergie zurückgeben können, enthalten
Kairan, denn nur Kairan enthält von sich aus Astralenergie. Er kann demzufolge auch nicht durch andere Zutaten
ersetzt werden. Nun kommt leider Kairan nur im Neunaugensee vor (und wenigen anderen Seen), ist selten und nicht lange haltbar. Daher
sind Zaubertränke und eingelegter Kairan schwer erhältlich und ausgesprochen teuer. Für den Magier wäre es
von unschätzbarem Vorteil, wenn es gelänge, einen Zaubertrank aus überall erhältlichen, relativ billigen Zutaten
zu brauen. Aber woraus? Wie soll die Astralenergie in den Zaubertrank kommen, wenn der Kairan fehlt?
Nun ist die Entwicklung eines solchen Trankes gelungen. Das Prinzip ist folgendes:
Alraunen haben die Fähigkeit, Astralenergie, die man in sie einfließen läßt, zu speichern. Aus diesem Grunde werden sie allen
magischen Elixieren zugesetzt (Mysteria Arkana, S. 207). Aus Alraunen kann nun ein Trank hergestellt werden,
den der Zauberer mit seiner eigenen Astralenergie “auflädt”. Die Astralenergie bleibt im Trank gespeichert,
während der Zauberer seine Kraft regeneriert. Er kann so (mit längeren Erholungsphasen) einen kleinen Vorrat
an Zaubertrank anlegen, um sich etwa auf eine sehr kraftzehrende Beschwörung (oder einen Zweikampf mit
einem Gegner) vorzubereiten.

Rezeptur: 6 Alraunen, 2 Büschel Blutblatt (oder Satuariensbusch, oder Thonnys), 2 Skrupel Diamantstaub, 3
Skrupel Meteoreisen, 2 Skrupel Staub von Vulkanglas, 10 Unzen Regenwasser, 10 Unzen Blut von einem
magiebegabten Wesen, das Weiße von einem Schlangenei, die abgestreifte Haut einer Schlange die sich gehäutet
hat

>>Den Diamanthen und Vulkanglas besorge dir vom Juweliere bereits fein zerrieben und trachte nicht, sie selber
zu zerhauen, wie es häufig steht geschrieben; denn wisse, Ingerimm hath den Diamanthen hart gemacht, und
eher bricht dein Mörser als der Stein darinnen. Zerschneid nun die Alraunen zu je drei Stücken und hack das
Bluteblatt fein. Das Eiweiß schlage steif zu Schnee. Dem Eisen rücke mit der Feile zu Leibe und mache es zu
Spänen klein. Und reibe der Schlangen Haut im Mörser zu Pulver. Mach nun ein Feuer heiß und bringe in einem
Tiegel (der wohlweislich nicht von Golde sei, denn dieses würde schmelzen; nimm also Porzellan) darauf die
Steinstäube und Eisenspäne zur Glut. Alraunen, Blutblatt, Eischnee und Schlangenhaut gib in eine Schale von
Silber und stell sie in Madas Licht. Nun ist es an der Zeit, deinen Studiosus zur Ader zu lassen. Das Blut mische
mit dem Wasser und gib es über die Alraunen. Sprich nun ARCANOVI und lasse deine Kraft fließen in das
Gebräu. Es werden wohl 20 ASP * nöthig sein, doch keiner wird dich permanent verlassen. Hast du recht gethan,
dann wird es purpurn glimmen. Nun wirfe unverzüglich das glühend Eisen, Diamant und Vulkanglas ins Gebräu.
Da wird es brodeln und gar heftig rauchen (also treibe all dieses nicht in einem dumpfen Kellerraum), und es
wird leuchten silbrig blau. Laß es stehn in Madas Lichte, bis daß der Morgen graut. Und es wird sich getrennt
haben das Gebräu; item es schwimmt oben ein blauer Trank, den gieße ab und verwahre ihn wohl, er ist es, der
deine Kraft enthält. Was aber darunter in der Schale bleibt an zähem übelriechend Schlamm, das wirfe weg.
Der Trank wird sich halten wohl ein Jahr und dir die Kraft wiedergeben, wenn du ihn trinkst. Er ist jedoch von
gar scheußlichem Geschmack. Ein Becher Wein mit Honig und Gewürtz mag dir helfen, ihn hinunter zu
bekommen. <<

* ASP = astral-sphärisches Partial = kleinste unteilbare Einheit der Astralenergie, kürzlich in Punin entdeckt

Probe: +6
Wirkung:
M - Der Anwender verliert alle seine ASP (nicht permanent) und hat scheußliche Kopfschmerzen.
A - KL-1 für eine Stunde
B - Der Anwender erhält W6 ASP, die am selben Tag verbraucht werden müssen, sonst verschwinden sie
wieder.
C - Der Anwender erhält 10 ASP, aber seine AE kann damit nicht über den Grundwert steigen.
D - Der Anwender erhält 10 ASP, auch wenn dadurch die Astralenergie über den Grundwert steigt.
E - Der Anwender erhält 15 ASP, auch wenn dadurch die Astralenergie über den Grundwert steigt.
F - Der Anwender erhält 15+W6 ASP, auch über den Grundwert hinaus, und verspürt eine unbändige
Zauberlust.

Dieses Rezept wurde an der Al´Achami-Akademie in Fasar entwickelt. Es kann dort für etwa 100 Dukaten (je
nach Verhandlungsgeschick) eingesehen werden. Der Trank wird normalerweise nicht zum Verkauf hergestellt,
sondern jeder Zauberer stellt sich selbst welchen her, wenn er Zeit hat und meint, ihn in nächster Zeit zu
benötigen.
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Horasischer Vagant
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frei erfundene alchimistische Elixiere

Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 08.06.2018 07:41

Dann mache ich mit einem Elixier meiner Schönen der Nacht Lyssandra Gattanera weiter:

Rezeptur Levthans Wein

Gruppe: Rauschmittel
Beschaffung: 5,55 Dukaten /10
Rezeptur:
2 Widderklötze
1 Alraune
6 Austern
6 Unzen Rotwein , gereift im Steineichenfaß
1 Rahjalieb
4 Unzen Schweiß eines Zuchtwidders
6 Beeren des Satuarienbusches

Labor: Hexenküche
Probe: +5/+4


Wirkung:

M: 1.3.4.8,9,18,21,22,24,28, 35, 36,38, 39, 40
Das Opfer ist für 1W6 Tage zu keiner sexuellen Handlung fähig
A: Das Opfer erhält für die nächsten 1W6 Stunden Brünstigkeit +10
B: Der Anwender erhält volle Manneskraft für 1 Stunde
C: Der Anwender erhält volle Manneskraft für 2 Stunden, der Trank ist zudem Empfängnisverhütend
D: Der Anwender erhält volle Manneskraft für 3 Stunden, der Trank ist zudem Empfängnisverhütend und schützt vor Geschlechtskrankheiten
E: Der Anwender erhält volle Manneskraft für 6 Stunden, der Trank ist zudem Empfängnisverhütend und schützt vor Geschlechtskrankheiten
F: Der Anwender verwandelt sich für 1W6 Stunden in einen Levschiye

Verbreitung: derzeit 1
Merkmale: rote Flüssigkeit mit harzigem Rotweingeschmack
Haltbarkeit: 4W6 + 6 Monate
Preis: 11 Dukaten (theoretisch)
Meisterhinweise:
Werden die Widderklötze oder der Widderschweiß substituiert ist die Wirkung „F“ nicht möglich – Wirkung siehe „E“
Das Weglassen der Zutat Rahjalieb verhindert die empfängnisverhütende Wirkung
Ein zusätzlich gesprochener Spruch „Große Gier“ kann das Verlangen immens steigern und somit verheerende Wirkung erzeugen
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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 09.06.2018 00:26

Niedlich, aber was passiert, wenn man nicht Große Gier, sondern Levthans Feuer dadrauf spricht? :grübeln:

Hier was relativ Abtörnendes als Kontrastprogramm:
Obwohl, vielleicht sollten manche Helden, die nicht so oft Badehäuser aufsuchen, es mit dem Levthanswein kombinieren.

Flohpulver
Ein alchimistisches Pulver

Zutaten: 10 Unzen Reisstärke, je 1 Büschel Salbei, Minze, Methumian und Egelschreck, 2 Unzen Öl, 4 Maß
frisches Quellwasser, 5 Skrupel Kreidestaub, 1 Alraune

>>Hack die Kräuter und die Alraune, gib sie in das Wasser und sprich darüber HORRIPHOBUS
SCHRECKENSPEIN. Gibs in eine Retorte von Kupfer und brings zum Feur. Laß kochen, und fange 40 Tropfen
auf. Derweil reibe im Mörser die Stärke mit Kreide und Öl glatt. Nun gib, was du destillieret hast, hinzu und
mach es glatt ohne Klumpen, und dann rühr es durch ein feines Sieb. Das ist ein gutes Pulvis von weißer Farbe
und Kräutter-Duft, das vertreibet Laus und Floh aus Kleidern und Perucken, auch wohl die Wantzen aus den
Kissen und die Motten aus der Kleiderkammer. Und es mag wohl halten der Monde sechse, wenn du es gut
verschlossen aufbewahrest. Das wird reichen, dein Haupt zehnmal zu bestäuben, oder dreimal dich und deine
Kleider von Kopf bis Fuß, oder dreimal das Bett, oder einmal die Kleiderkammer. Und das Ungetier wird dich
fliehen so schnell als es vermag.<<


Probe: +0
M – Der Alchimist erleidet einen heftigen Niesanfall und verteilt das Pulver über sein Labor. Er muß nun einen
Wurf auf seine Magieresistenz bestehen; mißlingt der, dann wirkt bei ihm der Horriphobus, und er verläßt
panikartig das Labor – recht peinlich.
A – Das Pulver übt eine unerklärliche Anziehungskraft auf kleine Kerbtiere aus. Wer sich damit bestäubt, wird
alsbald von Flöhen, Läusen und Stechmücken heimgesucht. Etwa nach einem Monat finden die ersten Mehlkäfer
den Weg in die Pulverdose und legen dort Eier, aus denen Mehlwürmer schlüpfen – ein recht unappetitilicher
Anblick.
B – keine Wirkung
C – Läuse, Flöhe, Motten und dergleichen Ungeziefer (jedoch keine maraskanischen Kerbtiere und keine
Borbaradmoskitos) bekommen es mit der Angst zu tun und machen sich davon, so schnell sie können. Nach 15
Minuten hört die Wirkung auf, und es kann sich erneut Ungeziefer ansiedeln. Leider liegt das Pulver als weißer
Schleier auf Haar und Kleidung und läßt sich schwer ausbürsten.
D – wie C, aber das Pulver läßt sich leicht ausbürsten
E – wie D
F – Das Ungeziefer verdrückt sich, und in den folgenden drei Tagen kommt keines wieder; sogar Mücken
meiden in dieser Zeit den Anwender. Und das, obwohl man das Pulver gleich nach Anwendung wieder
ausbürsten kann.

Dieses Pulver wird von vielen Magierakademien und unabhängigen Alchimisten hergestellt, besonders im
Lieblichen Feld, in Almada, Aranien und Mhanadistan. Es ist in ganz Aventurien zumindest in größeren Städten
erhältlich.

Preis: 3-10 Dukaten für 10 Unzen


Eyn anders Flohpulvis von stärkerer Art
Ein alchimistisches Pulver

Zutaten: 10 Unzen Reisstärke, 2 Unzen Pfeifenkraut, 2 Unzen Arangenschale, 1 Unze Zedernharz oder ein
Zweig vom maraskanischen Kurin-Baum, 5 Skrupel Schwefel, 1 Skrupel Antimon, 4 Maß abgestandener Urin
von einer weißen Kuh, 2 Alraunen

>>Reibe die Arangenschale, und stoße das Harz im Mörser. Gib das zum Urin in die Retort und kochs sachte,
und fang 2 Flux auf. Und reib das mit der Stärke und mit dem Schwefel und dem Antimon im Mörser, und reib
auch die Alraunen fein darein. Und trockne das über dem brennend Peiffenknaster. Gibs in eine silberne Schale
und sprich darüber FULMINICTUS, oder sprich REVERSALIS MURUP MURALK wie für ein leichtes Gift,
oder SCHWARZ UND ROT. Deck es zu und laß warm stehen bis zum andern Tag, und treib es durch ein feines
Sieb. Das ist ein giftig Pulvis von grauer Farb und stechend Geruch, das tötet Laus und Floh und Wantz, auch
Motten, Schaben und allerley Krabbeltier, ja selbst das maraskanisch Gezücht und Borbarads Moskito. Und es
mag wohl halten der Monde sechse, wenn du es gut verschlossen aufbewahrest. Das wird reichen, deine Kammer
rein zu machen von Getier, auf daß es sterbe und nicht wiederkomme. Doch kehr gut aus und gib wohl acht,
dieweil es giftig ist.<<


Probe: +6
M – Der Alchimist verteilt das Pulver über sein Labor und erleidet dabei 3W6 SP.
A – keine Wirkung
B – Das Pulver tötet Insekten und Gliedertiere (Spinnen, Tausendfüßer, ...) bis Daumengröße, jedoch keine
Borbaradmoskitos und keine maraskanischen Kerbtiere.
C – Das Pulver tötet Insekten und Gliedertiere bis Faustgröße, jedoch keine Borbaradmoskitos und keine
maraskanischen Kerbtiere.
D – Das Pulver tötet alle Insekten und Gliedertiere bis Faustgröße, auch maraskanische und Borbaradmoskitos.
E – wie D, jedoch wirkt es auch als Atemgift auf Wirbeltiere (auch Menschen) und verursacht W6 SP, wenn
man den Staub einatmet; bei über faustgroßen Gliedertieren verursacht es ebenfalls W6 SP
F – wie D, jedoch 2W6 SP

Dieses Flohpulver wird vor allem in Aranien und Khunchom hergestellt, wo mitunter maraskanische Schiffe
maraskanische Krabbeltiere einschleppen. Aber auch die Magierakademien Al´Anfa, Mirham und Brabak stellen
es zuweilen her. In Mittel-, Nord- und Westaventurien ist dieses Pulver nur ab und zu in großen Städten
erhältlich.

Preis: 5-15 Dukaten für 10 Unzen
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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 09.06.2018 11:23

chizuranjida hat geschrieben:
09.06.2018 00:26
Niedlich, aber was passiert, wenn man nicht Große Gier, sondern Levthans Feuer dadrauf spricht?
Experimentierfreudige Hexen können das ja gerne mal ausprobieren! :wink:
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Frei erfundene alchimistische Elixiere

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 09.06.2018 23:37

Haarwuchsmittel
Ein alchimistisches Elixier

Rezeptur: 4 Unzen milde Schmierseife, 1 Unze Mandeln, 10 Skrupel Teer von Weidenholz, 2 Skrupel Mir-
Theniok, die Wolle eines neugeborenen Lamms, 2 Unzen Regenwasser vom 1. Tsa, 2 Alraunen

>>Stoße die Mandeln fein in dem Regenwasser zu einer Mandelmilch, reibe die Alraunen darein und streich es
durch ein Tuch. Was da durch kommt, das mach warm, und rühr den Teer hinein und die Seife. Und streife auch
das Fett von der Wolle ab, und gibs dazu. Und rühr es kräftig um. Nun gib es in eine silberne Schale mit dem
Zeichen Madas und sprich darüber OHNE KAMM UND OHNE SCHERE. Nun mach es duftend mit Mir-
Theniok, gibs in eine Flasche und laß erkalten. Da hast du eine Salbe, die dein Haar und deinen Bart sprießen
läßt, wenn du dein Haupt damit wäschst. Sie mag sich wohl ein Jahr halten, und es werden fünf Anwendungen
sein.<<


Probe: +1
Wirkung:
M – Der Anwender verätzt sich die Hautstellen, die er mit dem Mittel einseift, woraufhin er W6 SP erleidet und
ihm an den betroffenen Stellen alle Haare ausfallen. Die Haare wachsen im normalen Tempo wieder nach.
A – Die Haare des Anwenders werden glanzlos und brüchig.
B – keine Wirkung
C – Die Haare des Anwenders werden kräftig und glänzend.
D – Die Haare des Anwenders werden kräftig und glänzend. Auf Glatzen und entsprechenden kahlen Stellen
setzt der natürliche Haarwuchs wieder ein und hält eine Woche an.
E – wie D, aber zwei Wochen
F – An den eingeseiften Hautstellen setzt kräftiger Haarwuchs ein. Für W20 Stunden wachsen die Haare um 1
Finger (2 cm) pro Stunde. Auch sonst unbehaarte Haut bringt dichtes “Fell” hervor. Mit diesem Mittel können
sich auch Frauen und sogar Elfen einen Bart wachsen lassen.

Dieses Haarwuchsmittel wird an vielen Magierakademien und auch von unabhängigen Alchimisten hergestellt
und ist praktisch in ganz Aventurien zumindest in größeren Städten erhältlich.

Preis: je nach Ruf des Alchimisten und Ort 2-4 Dukaten pro Anwendung, mehr bei bestätigten Qualitäten D-F
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myrkur
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Frei erfundene alchimistische Elixiere

Ungelesener Beitrag von myrkur » 10.06.2018 00:23

Ich habe hier eine Rezeptur, die ich im Zuge eines Hausregelentwurfs zum Kälteschaden entwickelt habe.
Die Kälteschadensregeln sind nicht abgeschlossen, und das Gebräu leider auch nicht ganz... ob es mit den offiziellen Schadensregeln kompatibel ist weiß ich auch nicht, sollte aber gehen.
Mindestens als Inspiration teile ich es aber gerne mal.

Ifirnsglut

Gruppe: Spagyrik
Beschaffung: 5D/14
Rezeptur: 1 Schank Meskinnes, 1 Büschel Efeuer, 5 Blätter Wirselkraut, 5 Skrupel getrockneter und gemahlener Zunderschwamm, 1 Skrupel Kohlestaub oder Bernsteinstaub, MANIFESTO (Feuer)

Primo zerschneidt man ein Büschel des Chonchinis genannten Krauthes und übergieß' es mit einem Schank besten Meskinnes.
Secundo erhitze man beides über dem Reverberatorium, bis dass der Suth wohlriechend Dampf entwickelt.
Tertio trenne man den Absud vom Krauthe und erhitze erneut. Sobald es dampfet streue man vom feinst gemahlenen Zunder auf die Flüssigkeit.
Quarto sprich MANIFESTO Flammenlicht und hauche vom Staub der Holzkohle durch das Element, auf dass der Dampf sich entzünde.
Quinto sei Feuersglut ins Gefäß gebannt, indem man mit irdenem Verschluss den Brandt hindere aus dem Gefäß zu lodern.
- aus den Aufzeichnung im Forschungsprotokoll des Labors des spagyrischen Zweiges der Halle des Lebens zu Norburg, 935 BF


Labor: archaisches Labor
Probe: +4/+1
Wirkung
M: 1, 2, 3, 6, 8, der Anwender verbrennt sich Zunge und Rachen (1W6 +2 SP), und hat für 2W6 KR das intensive Gefühl von Innen heraus zu verbrennen.
A: wirkt wie ein profanes Heißgetränk (gefühlte Kältestufe 1 Stunde um 1 Stufe wärmer) aber auch kumulativ zu einem solchen.
B: wie zuvor, gefühlte Kältestufe für 2 Stunden um 2 Stufen wärmer
C: wie zuvor, oberflächliche Erfrierungen heilen innerhalb der Wirkungsdauer (bzw. reduziert die Stufe einer regeltechnischen Wunde durch Erfrierungen um 1)
D: gefühlte Kältestufe um 3 Stufen wärmer, heilt Erfrierungen der 2. Stufe
E: gefühlte Kältestufe um 4 Stufen wärmer, Erfrierungen der 3. Stufe können geheilt werden
F: Alle noch frischen Erfrierungserscheinungen werden sofort geheilt, der Anwender erleidet für die Dauer der Wirkung keinerlei Kälteschaden oder Erfrierungserscheinungen sondern beginnt regelrecht zu glühen und zu dampfen, sodass er sich gar seiner schützenden Winterkleidung entledigen möchte und nach Abkühlung verlangt. Nach Ablauf der Wirkung tritt für die gleiche Wirkungsdauer aber der umgekehrte Effekt ein: dem Anwender ist ständig kalt, er kann gar nicht genug Decken, Pelze und wärmende Feuer in seiner Nähe haben. Kältestufe für diese Zeit um 1 Stufe kälter.

Verbreitung: 4 (im Norden weit verbreitet, in Südaventurien nahezu unbekannt)
Merkmale: warm leuchtende Flüssigkeit, die sich selbst bei größter Kälte handwarm anfühlt
Haltbarkeit: 1W6+2 Monate
Preis: 12D, trotz billiger und einfach zu beschaffender Zutaten lassen sich viele Alchimisten die große Beliebtheit des Elixiers und die explosionsgefährliche Herstellung gut bezahlen
Hinweise: Den erfolgreichen Bestrebungen der Halle des Lebens ein Elixier zur Heilung gegen Erfrierungen entstammt dieses Rezept, das sich seither großer Beliebtheit insbesondere im kalten Norden Aventuriens erfreut und das ehedem häufig variiert und vereinfacht wurde.
Griff die Norburger Originalrezeptur noch auf das nördlich von Garetien kaum verbreitete Chonchinis zurück so hat sich mittlerweile ein Substitution durch gleiche Teile von frischem Wirselkraut und Efeuer als gleichwertig erwiesen, wie auch neben Efeuer andere Pflanzenteile die brennende Sinnesreize hervorrufen denkbar sind, so etwa Feuermoos oder schleimiger Sumpfknöterich. Die Collegae aus Festum experimentierten sogar mit maraskanischem Pfeffer.
Unabdingbar für die Herstellung ohne Chonchinis bleibt aber das Wirselkraut für die heilende Komponente des Elixiers, ebenso wie auf die feurigen Ritualbestandteile mit Zunderschwamm und Kohlestaub nicht verzichtet werden kann, der magische MANIFESTO hingegen mag auch durch eine profane Kerzenflamme substituiert werden.
Interessanterweise kann neben Meskinnes ebenso jeglicher brennbare Schnaps, oder gar reiner Alkohol, verwendet werden, was lediglich eine Geschmacksfrage bedeutet, so verwenden die Thorwaler vornehmlich Premer Feuer, während man in Donnerbach den Balihoer Bärentod bevorzugt.
Die Schamanen der Nivesen und Fjarninger mögen noch um gänzlich andere Substitutionen wissen, die sie in althergebrachten Rezepten mit ähnlicher Wirkung verwenden.

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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 10.06.2018 00:58

Meine Artefaktmagierin und Alchimistin aus Khunchom hat als Berufsgeheimnis Alchimie ein von ihr entwickeltes Rezept eines Großen Zaubertranks, der auch permanente AsP wieder zurückgeben kann. Ist natürlich Geschmackssache, ob man das regeltechnisch erlauben / möglich machen möchte, aber ich versuche die Tage dran zu denken, es mal einzustellen (weiß grad nicht, wo mein Char ist, und bin ziemlich fertig von der Langen Nacht der Wissenschaften). Auf jeden Fall cooler Faden, freue mich drauf, all die anderen Ideen zu lesen :6F:
Carpe diem!

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 10.06.2018 23:44

Eyn guts Ratten Gifft
Ein alchimistisches Gift

Zutaten: 20 Unzen Schmalz oder Talg, 5 Skrupel angbarer Blutstein, 2 Alraunen, 1 Unze Blut von einem
Berserker, 1 lebende Ratte

>>Zerhau im Mörser den Stein und gib den Staub wohl in das Bluth, und rührs gut, daß es nicht gerinnt. Und gib
das in das heiße Schmalz, und reib auch die Alraunen da rein. Nun bind die Ratte wohl fest, und sprich auf sie
BÖSER BLICK: HASS. Und ertränck sie in dem Schmalz und laß sie darinnen sieden eyn Tag und eyn Nacht.
Nun treib das Schmalz durch eyn Sieb und laß fest werden. Da hast du eyn guts Ratten Gifft. Das macht eyn jede
Ratten wild, die davon frißt, auf daß sie gehet ihresgleichen an die Kehle, und sie eynander todt beißen, des
Namenlosen Gezücht. Das ist wohl getan. Und das ist eyn festes Fett, das ist rotbraun als wie Rost und stincket
gleich wie Ratten Dreck; das mag sich halten zwey Jahr. <<


Probe: +3
M – Die Ratte reißt sich los und stürzt sich haßerfüllt auf den Alchimisten. AT und TP steigen um je 2 Punkte,
der PA-Wert sinkt um 2 Punkte. Die Ratte kämpft bis zum Tode. Falls der Alchimist nachcher noch versucht,
aus dieser Ratte das Gift zu brauen, so wird es wirkungslos.
A – keine Wirkung
B – Das Gift würde schon wirken – aber es stinkt so abscheulich, daß nicht mal Ratten es fressen.
C – Das Gift lockt W6 Ratten aus der näheren Umgebung an, die in der folgenden SR herumlaufen und alle
Ratten angreifen, denen sie begegnen.
D – wie C, aber 2W6 Ratten
E – wie C, aber 3W6 Ratten, und AT und TP der Ratten steigen um je 2 Punkte, die PA sinkt um 2 Punkte
F – wie E, aber die wütenden Ratten greifen auch andere Tiere und Menschen an, wenn keine Ratten mehr in der
Nähe sind

Dieses Gift wird vom Bund des Roten Salamanders in seinen Werkstätten in Brabak und Andergast hergestellt und wegen seiner großen Wirkung gegen die Tiere des Namenlosen mit besonderer Billigung der Hesindekirche in weiten Teilen Süd- und Westaventuriens gehandelt. Die Niederlassung in Fasar hält sich damit eher zurück, weil viele Tulamiden die Ratte Phex als Symboltier zuordnen, während man den Namenlosen eher mit Spinnen und Insekten assoziiert, sofern man ihn überhaupt beachtet. (Im Rastullahglauben ist er sogar völlig unbekannt.) Der Rote Salamander in Festum stellt dieses Gift nicht her, weil dort die Rattenbekämpfung alleiniges Privileg der Goblins ist.
Gerüchten zufolge sind eigentlich andergassische Dorfdruiden die Urheber, die so die Getreidevorräte der Bauern schützen, ist der BÖSE BLICK doch ein traditioneller Druidenzauber. Von ihnen kam das Rezept wahrscheinlich zu den Alchimisten in Andergast-Stadt.

Preis: je nach Ort 10-20 Dukaten (in Ostaventurien eher nicht erhältlich)
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 12.06.2018 07:50

Meine Hexe Lyssandra Gattanera hat sich vor Jahren auch mit dem Thema Haarwuchsmittel beschäftigt.
@chizuranjida ich hoffe Du bist mir nicht böse, dass ich meines nun auch poste! :wink:

Rezeptur Löwenmähne

Gruppe: Mutandica
Beschaffung: 10 Silberlinge/17
Rezeptur:
½ Alraune als Pulver
4 Wachteleier
10 Karat Opal
1 Maß Zwergenbier
3 keimende Knoblauchzehen

Labor: Archaisches Labor
Probe: 4/2


Wirkung:
M: alle Körperhaare fallen aus
A: an den einmassierten Stellen wächst leichter Federflaum
B: wenig Wirkung setzt nach 1W6 Monaten ein
C: gewünschter Erfolg setzt nach 1W6 Wochen ein
D: gewünschter Erfolg setzt nach 1 W6 Tagen ein
E: gewünschter Erfolg setzt nach 1W6 Stunden ein
F: das Haar wächst pro Stunde um ½ Finger für 1W6 Tage

Verbreitung: derzeit 1
Merkmale: gelb schäumende Flüssigkeit mit intensiven Biergeruch
Haltbarkeit: 1W6 + 5 Monate
Preis: 20 Silberlinge (entspricht einer Gesamtkur)
Meisterhinweise:
Versuche mit Pectocondo wurden noch nicht erprobt
Vom Trinken wird dringend abgeraten, um „Haare auf den Zähnen“ zu vermeiden
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Ungelesener Beitrag von die Galante » 12.06.2018 09:18

Natürlich bedienen beide Haarwuchsmittel das gleiche Sujet und dennoch sind die Wirkungsweisen etwas unterschiedlich! :)
Ich finde beide ganz gut! :wink:

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 12.06.2018 09:32

Und noch ein weiteres Rezept meiner Hexe Lyssandra Gattanera

Rezeptur für Junge Haut

Gruppe: Mutandica
Beschaffung: 49 Dukaten/8
Rezeptur:
1 zerriebene Alraune
10 Karat Perlen
10 Karat Granat
8 Unzen Ambra
8 Unzen Salbenfett
1 Flux Weiselfuttersaft
Zerriebene frische Rosenblätter
1 einer Schlange
7 ASP

Labor: Hexenküche
Probe: 7/4

Wirkung:
M: 1,3,4,17,18,28,29,33,34,35,38

A: Juckender Nesselausschlag, Schönheitsstufe um eine vermindert
B: die optische Hautalterung ist für 1 Monat um 20% vermindert
C: die optische Hautalterung ist für 1 Monat um 50% vermindert
D: die optische Hautalterung ist für 1 Monat um 80% vermindert
E: die optische Hautalterung ist für 1 Monat zu 100% gestoppt
F: die optische Hautalterung ist für 1 Monat zu 100% gestoppt,
nach diesem Monat setzt eine 14-Tage dauernde Häutung ein (KL, GE, CH jeweils minus 3, sowie widerwärtiges Aussehen),
danach ist die Haut um ½ W4 Jahre bleibend verjüngt

Verbreitung: derzeit 1
Merkmale: rosa schimmernde Salbe mit leichtem Rosenduft
Haltbarkeit: 1w6 + 12 Monate
Preis: 98 Dukaten (entspricht einer Monatsmenge)
Meisterhinweise:
Versuche mit Hexenspeichel, Balsam, Satuarias Herrlichkeit wurden noch nicht unternommen
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Isanos
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Ungelesener Beitrag von Isanos » 12.06.2018 12:18

die Galante hat geschrieben:
12.06.2018 09:18
Natürlich bedienen beide Haarwuchsmittel das gleiche Sujet und dennoch sind die Wirkungsweisen etwas unterschiedlich!
Ich finde beide ganz gut!
Mein Scharlatan hat auch in diesem Bereich geforscht.

Haarwuchsmittel

Gruppe: Mutandica
Beschaffung: 3,4 D / 6
Rezeptur: 2 Karat Achat, 10 Haarsträhnen (min. einen Spann lang), 1 Schank Alkohol, 4 Unzen Nitrol, Blüten & Samen des Methumian, 1 Alraune, PECTETONDO

Lege Samen und Blüten des Methumian einen Tag im Voraus in den Alkohol ein. Zermahle den Achat mittels einem Mörser zu feinem Staub. Wickle die Haarsträhnen um die Alraune und sprich den PECTETONDO darauf. Löse zur ersten Stunde Tsa die Alraune im Nitrol auf und streue danach den gemahlenen Achat hinzu. Gieße folgend den Alkohol auf und fülle alles in eine Glasphiole um. Stelle diese so auf, dass die ersten Strahlen des Praios die Phiole durchfluten.

Labor: Hexenküche
Probe: +3 / +2
Wirkung:
M: 1, 4, 15, 17, 22, 38
A: Dem Anwender wachsen innerhalb von einer Stunde Haare von einem Spann Länge; die gesamte Kopfbehaarung fällt nach einem Tag vollständig aus.
B: Dem Anwender wachsen innerhalb von 1W6 Wochen Haare von bis zu zwei Spann Länge, die nach 2W6+2 Wochen wieder ausfallen
C: Desgleichen, die Haare verbleiben jedoch doppelt so lange.
D: Desgleichen, die Haare verbleiben 2W6+2 Monate.
E: Desgleichen, die Haare verbleiben 2W6+2 Jahre
F: Die Haare wachsen W6 Monate täglich um einen Spann, danach hat der Anwender normale Haare.
Verbreitung: 1 (Berufsgeheimnis)
Merkmale: purpurne Flüssigkeit mit sehr scharfen Geruch.
Haltbarkeit: W6+8 Monate
Preis: 7 D (D + E sind deutlich teurer)
Meisterhinweise: Alternativ zum applizierten PECTETONDO kann auch bereits mit diesem Zauber verlängertes Haar verwendet werden. Die Brauprobe ist um 2 Punkte erschwert.
Wenn die verwendete Haarkomponente zuvor (magisch) gefärbt wurde, kann dies Auswirkungen auf den Trank haben.
Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.
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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 12.06.2018 13:01

Phexines Großer Zaubertrank

Rezept:
40 Unzen Eigenblut, frisch (-3W6 LeP, vom Tranknutzer)
1 Skrupel Drachentränen oder 5 Skrupel Einhornblut
2 Skrupel Diamantstaub
2 Skrupel Rosenquartzstaub
3 Alraunen
7 ganze Halme vom Kairan
2 Büschel Thonnys
1 schwarze Perle (mind. 2 Karat)
10 Unzen Schnee vom 1. Hesinde


Labor: Hexenküche
Probe: +10/+5

Wirkung:
M: Wie Zaubertrank
A: +1W6 AsP, 1 pAsP je 5 zurückgewonnener AsP bis Maximum, aber leichte Verwirrtheit (KL-2 für 1 Tag)
B: +2W6 AsP, 1 pAsP je 5 zurückgewonnener AsP bis Maximum, aber schwere Kopfschmerzen für pAsP Tage (KL, IN, GE, FF je -4)
C: +3W6 AsP, 1 pAsP je 5 zurückgewonnener AsP bis Maximum, mindestens +1 pAsP
D: +3W6+6 AsP, 1 pAsP je 5 zurückgewonnener AsP bis Maximum, mindestens +2 pAsP
E: vollständige Wiederherstellung des Astralgefäßes inkl. aller fehlender AsP und pAsP
F: +2W20+5 AsP, 1 pAsP je 5 zurückgewonnener AsP, beides über Maximum hinaus (aber je pAsP über Maximum -1 pLeP)

Verbreitung: 1 (Berufsgeheimnis Alchimie, entdeckt von Phexine Ehrwald aus Gareth (Drachenei-Akademie Khunchom, aktuell am IAA zu Kuslik) im Jahr 1032 BF, wird auf dem Magierkonvent 1034 BF in Kuslik an max. eine Handvoll anderer Magier im Austausch von Wissen weitergegeben)

Edit: Schaden durch Eigenblutspende nach Hinweis angepasst. Danke :)
Zuletzt geändert von Feuer! am 13.06.2018 01:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 12.06.2018 13:16

40 Unzen Eigenblut ist ziemlich viel, beim Blutspenden wird nur die Hälfte davon genommen, und dann eine mehrwöchige Pause empfohlen: https://de.wikipedia.org/wiki/Blutspend ... der_Spende

Da finde ich -1W6 LeP zu wenig (oder eben die 40 Unzen zu viel, vielleicht eher 20?)

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 12.06.2018 13:20

LOL für Haare auf den Zähnen. Ja, wenn das Zeugs nach Bier riecht, muss man schon dazusagen, was passiert wenn man's trinkt. Wobei ein Schelm sich jetzt auch noch fragen könnnte, ob es vielleicht unverdaut durch geht und am anderen Ende auch noch wirkt ... :devil:

("Hjalmar Haarhintern hat dem Bier abgeschworen, das wohl!")
Isanos hat geschrieben:
12.06.2018 12:18
Haarwuchsmittel

Rezeptur: 2 Karat Achat, 10 Haarsträhnen (min. einen Spann lang), 1 Schank Alkohol, 4 Unzen Nitrol, Blüten & Samen des Methumian, 1 Alraune, PECTETONDO
War Nitrol nicht Salpetersäure?

Der pAsP-Trank wäre mir so zu fett. Ich glaube, ich würde da eine Zutat drin wollen, die dafür sorgt, dass man das vielleicht W3-Mal im Heldenleben braut. Drachenkarfunkel, ganzes Einhornhorn, Herz eines geschlachteten Ferkinaschamanen - sowas von dem Kaliber.
Aber ich bin da vielleicht noch zu sehr DSA3 verhaftet; in 4 und 5 soll man angeblich ja pAsP relativ einfach wiederkriegen, wenn man sie zB für Artefakte verballert, hab ich gehört.
Zuletzt geändert von chizuranjida am 12.06.2018 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 12.06.2018 13:27

Nitrol oder Rauchendes Braunöl ist eine Säure, die an der Luft raucht und organisches Material verfärbt oder entzündet. Da sie die Edelmetalle zwischen Silber und Gold trennt, heißt sie in der Alchimie auch Scheidewasser.

Nur zur Ergänzung:
Vitriol (auch Schwefelsäure genannt) ist eine Substanz, die in der Alchimie häufig zum Einsatz kommt. Hergestellt wird Vitriol häuptsächlich in Brabak und Gratenfels, wo auch Schwefelquell hergestellt wird.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 12.06.2018 13:33

Danke, ich dacht's mir doch fast. Das klingt dann für mich aber eher nach Enthaarungsmittel und nicht wie etwas, das ich im Gesicht haben möchte, mit der Salpetersäure. Vielleicht eher was für Zwerge mit Bärten wie Stahlwolle, die sie etwas aufgeweicht haben wollen.

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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 12.06.2018 13:34

Wie gesagt, der Große Zaubertrank ist natürlich Geschmackssache. In unserer Magierrunde haben wir gemeinsam beschlossen, ihn zu erlauben, da ich eine Artefaktmagierin spiele, die im Verlauf des ABs vermutlich mehrere Artefakte für diverse Leute erstellen wird und uns das Zurückkaufen mit AP auf Dauer zu unfair kommt (da ja nicht nur sie die Vorteile durch die Artefakte hat, aber alleine die Nachteile = weniger AP für anderes tragen würde). Dafür spielen wir das Sammeln der Zutaten für diesen Trank auch mit aus, so dass es nicht ganz so einfach wird, ihn zusammenzubekommen.

Zum Hinweis mit dem Eigenblut: Danke, hab den Schaden erhöht. Es sollte absichtlich mehr als eine übliche Blutspende sein, um den Trank etwas "teurer" für den Nutzer zu machen, also nichts für Leute mit zu schwachen Nerven ;)
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Ungelesener Beitrag von Isanos » 12.06.2018 21:39

chizuranjida hat geschrieben:
12.06.2018 13:20
LOL für Haare auf den Zähnen. Ja, wenn das Zeugs nach Bier riecht, muss man schon dazusagen, was passiert wenn man's trinkt. Wobei ein Schelm sich jetzt auch noch fragen könnnte, ob es vielleicht unverdaut durch geht und am anderen Ende auch noch wirkt ... :devil:

("Hjalmar Haarhintern hat dem Bier abgeschworen, das wohl!")
Isanos hat geschrieben:
12.06.2018 12:18
Haarwuchsmittel

Rezeptur: 2 Karat Achat, 10 Haarsträhnen (min. einen Spann lang), 1 Schank Alkohol, 4 Unzen Nitrol, Blüten & Samen des Methumian, 1 Alraune, PECTETONDO
War Nitrol nicht Salpetersäure?
Das Rezept soll sich natürlich nur auf Kopfbehaarung auswirken; nicht auf die übrigen Haare. (Steht tatsächlich nicht eindeutig drin).

Beim Einsatz der Säure habe ich mich an Rezepten aus dem WdA orientiert, bei denen tatsächlich Edelsteine und ähnliches in Säure gelöst und mit Alkohol gelöscht wird. Die Menge der Säure ist auch eher gering.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 13.06.2018 00:59

Isanos hat geschrieben:
12.06.2018 21:39
Beim Einsatz der Säure habe ich mich an Rezepten aus dem WdA orientiert, bei denen tatsächlich Edelsteine und ähnliches in Säure gelöst und mit Alkohol gelöscht wird. Die Menge der Säure ist auch eher gering.
2 Skrupel Edelstein zum Aufgelöstwerden sind jetzt aber auch nicht derart viel. Ich würde mir eine Anweisung wünschen wie "Gib Haare und Methumian hinzu zu gleichen Teilen, bis dass es nicht mehr brodelt", oder sonst irgendwas das das Löschen deutlicher macht. Aber das geht vermutlich nicht vielen so, nur mir.
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 13.06.2018 21:39

Bei uns im weit gefassten Rahmen der G7 entstanden (Nicht von meinem Helden entwickelt, ich bin nur der Narr den sie damit am Gürtel rumlaufen lassen):

Rezeptur Praiosgefälliges Napalm

Gruppe: Kampfmittel
Beschaffung: nein
Rezeptur:
Geheim! (Baut aber auf den Rezepturen für magisches Brandöl und Borbarads Hauch auf).

Labor: Alchimielabor
Probe: ?*

Wirkung:
M: ?
A: ?
B: ?
C: ?
D: ?
E: ?
F: Bei Luftkontakt entzündet sich das Gemisch schlagartig und heftet sich sofort an alles magische, magiebegabte oder magisch geladene an, dringt dabei in sämtliche Körperöffnungen ein und verschließt sie. Es brennt auch unter Wasser oder ähnlichen Umständen unverändert weiter. Regeltechnisch: DTV**

Verbreitung: -1
Merkmale: Dunkle Masse
Haltbarkeit: in versiegeltem Zustand unbegrenzt
Preis: unverkäuflich
Meisterhinweise:
Das Praiosgefällige Napalm sollte aus ausreichender Distanz eingesetzt werden. Dazu eignen sich Gefäße wie für Granatäpfel oder noch besser spezielle Aufsätze für Pfeile.
Gemäß der Puniner Konvention ist die Nachproduktion dieses Kampfmittels strengstens untersagt.

* Die Entwicklung des Praiosgefälligen Napalm erfolgte mit einem TaW von 24, eingesetztem Meisterhandwerk und einer gewürfelten doppel-1, Seit dieser ersten Charge (Qualität F) wurde allerdings nie wieder eine weitere hergestellt, der genaue Aufschlag für eine reguläre Herstellung ist also unbekannt.
** DTV = Die Totale Vernichtung (aufgrund der doppel-1 hielt es der Spielleiter für unnötig genaue Regeln festzulegen, man könnte sich aber an den Regeln der Ausgangskomponenten orientieren).
Sads freindlich!
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 14.06.2018 00:24

DTV, LOL. :lol: Mit Hylailer Feuer hat mein Magier während der G7 auch experimentiert. Damals gab's noch keine offizielles Rezept (für Intuitionselixier meine ich auch nicht); da hat er mal gebastelt, aber inzwischen gibts ja die offiziellen. Gebraut hat er vom Hylailer jedenfalls ziemlich viel. Scheint wohl naheliegend zu sein. :)
Wenn er nach den G7 noch weitergemacht hätte wäre nach Napalm sicherlich irgendwann Agent Orange drangekommen, für die Skrechu-Heptarchie.

Was ganz anderes, viel Harmloseres:

Zaubertinte
für die Gildensiegel und für arkane Schriften wie z.B. Thesispapiere, in verschiedenen Farben

Zutaten: 6 Unzen guter Knochenleim, 3 Alraunen, 1 Büschel Blutblatt, 1 Maß bei Vollmond geschöpftes
Quellwasser, 2 Skrupel Mindoriumstaub, der Magensaft eines Wühlschrats, 1 Unze rauchendes Braunöl, 3 Unzen Farbstoff

(Farbstoffe:
für eine schwarze Tinte: feiner Lampenruß
für blaue Tinte: Hesindigo-Extrakt als Pulver, oder zerriebener Lapislazuli
für grüne Tinte: zerriebener Malachit
für rote Tinte: zerriebener Angbarer Blutstein
für braune Tinte: aranischer Ocker
für gelbe Tinte: gelber Färberlotos, Pulver aus den Blütenblättern, oder Antimon-Gelb
für violett-purpurne Tinte: vergorene Purpurschnecken
für silberne Tinte: Silberstaub
für goldene Tinte: Goldstaub
für bunt schillernde Tinte: zusätzlicher Mindoriumstaub)

>>Bey Vollmond zu machen in Madas Licht. In eynem weithalsigen Kolben reinsten Glases mische des Schrates Magensäure mit dem Nitrole. Langsam und vorsichtig gib das Mindorium hinzu, und zeichne darum herum die Symbole der Kraft, des Geistes und der Verwandlung von Unbelebtem. Mach die Alraunen und das Bluteblatt zu Stücken, und gibs langsam hinzu und löse es auch. Und dann verdünn es mit dem Quellenwasser. Sprich darüber dreymal ARCANOVI, mit eynem Minimum an Kraft. Das muß rot leuchten nach dem ersten Spruche, und blau nach dem zweiten, aber nach dem dritten muß es silbern glimmen wie der Mondin Licht. Dann ist es wohl geraten. Und destilliers, und fang vier Flux auf. Mach alsdann den Leim warm, daß er schmeltze, und rühr ihn mit dem Destillate und dem Farbstoff um und um, bis daß der Morgen graut. Dann preß den zähen Leime fest zusammen und leg ihn in einen Tiegel von Stein. Und laß ihn kalt werden. Und wenn er fest ist, dann mach den Tiegel wohl zu, daß keine Käfer hineinkommen, die daran fressen wollen. Da hast du eine Zaubertinte, die wird in der Schrift die KRAFT aufnehmen. Die hält sich ewiglich, so du nicht Stück um Stück abschneidest und mit Wasser anrührst, um sie zu gebrauchen.<<

Probe: + 7

M – Der Alchimist verliert alle seine ASP, davon 1 permanent. Anstelle einer Tinte ist ein Artefakt entstanden,
das zwar nichts nützliches kann, aber dafür von einem Mindergeist besessen ist, der am liebsten alle
Experimente stört, falls er in einem Labor herumliegt...
A – Die Tinte ist mißlungen. Sie kann keine AE speichern und eignet sich daher nicht für Gildensiegel,
Thesisschriften, Bannkreise oder sonstwas. Sie ist nicht einmal zum Schreiben geeignet, weil sie vom Papier
alsbald wieder abplatzt.
B – Die Tinte kann für magische Schriften, Siegel etc verwendet werden, jedoch ist jede Probe in Verbindung
damit um 6 Punkte erschwert (z.B. eine Probe auf Heptagon unter Verwendung dieser Tinte).
C – wie B, aber nur 3 Punkte
D – wie B, aber nicht erschwert
E – wie B, aber nicht erschwert, und die Tinte schmeckt Mäusen und Bücherwürmern nicht,
so dass damit beschriebene Bücher kaum befallen werden
F – Die Tinte kann für magische Schriften, Siegel, Bannkreise etc verwendet werden, und jede Probe im
Zusammenhang damit ist um 1 Punkt erleichtert (z.B. eine Beschwörungsprobe, oder eine KL-Probe um eine
Thesis zu verstehen).

Zaubertinten herzustellen ist nur wahren Experten vorbehalten, die den Arcanovi und die Alchimie
gleichermaßen meisterhaft beherrschen und auch Zugang zu Rohstoffen bester Qualität haben. Die besten Tinten
(in schwarz, braun, gelb, silbern, grün, golden und mindoriumfarben) werden seit alters her in der Drachenei-
Akademie zu Khunchom hergestellt. Die Magierakademie Mirham stellt schwarze, blaue, grüne und goldene
Tinte her, die puniner Akademie schwarze und rote, und das Institut der arkanen Analysen zu Kuslik gelbe und
purpurne. Diese Tinten werden kreuz und quer durch Aventurien zu allen Magierakademien verschickt, sind sie
doch unentbehrlich für Thesisschriften, Bannkreise, mancherlei Artefakte, das Einfärben der Fäden für fliegende
Teppiche, Verzierungen an Zauberstäben und nicht zuletzt die Gildensiegel der Adepten. Die meisten
Akademien halten Tinten in allen Farben vorrätig, während private Lehrmeister sich meist mit nur ein oder zwei
kostengünstigen Farben begnügen müssen.

Preise (ab Herstellungsort; fern davon bis zum Dreifachen) je nach Farbe, pro Unze: schwarz 7 Dukaten, rot 9
Dukaten, braun 9 Dukaten, gelb 12 Dukaten, silbern 15 Dukaten, blau 20 Dukaten, grün 20 Dukaten, golden 30
Dukaten, purpurn 35 Dukaten, mindorium-bunt 40 Dukaten

(Mögliches Forschungsprojekt für tulamidische Alchimisten mit zuviel Geld und zuviel Zeit: Knochenleim vom Magier-Shadif? Ob das eine besondere Wirkung hätte? Oder aus sonstigen magieaffinen Wesen?
Müsste über die Jahrtausende eigentlich schonmal wer gemacht haben.) :grübeln:

Das Rezept habe ich nach dem obigen Austausch über Nitrol nochmal ein wenig geändert, danke für die Anregung.

Edit: Ich bin bei Thesisschriften immer davon ausgegangen, dass Magier eine Zaubermatrix als Gespinst von Kraftlinien/feldern sehen, auch in verschiedenen Farben. Deswegen hier die Betonung verschiedener Farben.
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Ungelesener Beitrag von Iwan von Tschreklitsch » 18.06.2018 16:36

Lieber Magister Baustein,
neulich bekam ich ein gar seltsames Rezept in einer noch viel seltsameren von dämonischen Entitäten heimgesuchten Kneipe. Also um genau zu sein, war das schon das zweite Mal dass ich in ein Gasthaus geriet, dass von einer sogenannten Iribaarslilie heimgesucht war. Warum eigentlich immer ich? Reise ich mit den falschen Leuten oder reisen die Leute mit einem, der das Unglück anzieht, wie eine Blendlilie die arme Seele? Streiche er das, sonst heisst es noch, ich sei so ein weinerlicher Selbstbemitleider. Wo waren wir. Genau, Rezept und Dingens. Also, schreibe er weiter: Beim ersten Mal hatte ich ja das ganze Gasthaus angezündet, was schlecht für meine alkoholischen Vorräte, streichen, nochmal, was schlecht für die Umwelt war. Beim zweiten Mal räumte ich dann alles Irre oder irgendwie irre Scheinende aus und warf es in einen Brunnen. Einzig die Rechnung des Wirtes bewahrte ich auf, damit ich irgendwann ihm die Verwüstungen, die ich im Laufe meines Aufenthaltes, halt, zurück, damit ich ihm irgendwann eine Spende zukommen lassen undsoweiter. Hat er „Verwüstungen“ gestrichen? Ja? Danke. Wie sich aber später herausstellte, als ich diese Rechnung jemandem anders unterjubeln, nein, schreibe er ausstellen, wollte, stellte sich heraus, dass es tatsächlich folgende beigelegte Rezeptur war.
Mein lieber Magister Baustein, denken Sie, dass mir da jemand einen üblen Streich gespielt hat?
TSA zum Grusze!
Diktiert und unterzeichnet durch Iwan Kasimir Ritter von Tschreklitsch
X


Iribaricum
Ein wahnsinnig Wahnsinnstrank

Zutaten: Gerste, 1 Büschel Güldenlandgras, Torf, 2 Schlangenfüße, Wasser aus einem torfigen Sumpfe, 2 Kiemen vom Maulwurf, etwas pulverisiertes Fischgehörn, dazu noch Eichenfässer, in denen einst Rotengrunder Kischschnaps gelagert. Wertvolle hochwertige magische Bücher oder auch tiefgründige Romane aus der Serie „Unter dem Weydenzweyg“ von Rosa Pilchermunde.

>>Nehme zuerst das Getreide und mälze es bis es grünt. Das Güldenlandgras trage dabei immerzu auf dem Kopfe! Räuchere dann das Malz auf dem Torfe. Die Schlangenfüsse wedle dabei in der Luft und rufe den Namen des heiligen Palrik. Mörser nun das Malz und füge nun das Wasser heiß hinzu, misch es dann, als sei der leibhaftige Sankt Lausonik hinter dir her. Seihe nun alles durch ein Sieb, dabei trage immer die Maulwurfkiemen am Halse. Was Du dann hast, lasse ein Weilchen rumstehen. Destilliere dann alles 3 Mal und nicht zweimal und nicht einmal, es sei denn Du destillierst es ein weiteres Mal. Fünfmal ist optional. Das Fischgehörnpulver streue nun im Pentagramm um die Fässer, dann gebe das fertige Destillat hinein. Warte nun 10-20 Jahre und vertreib dir dabei die Zeit mit den Büchern. Denke zwischendurch noch einmal über Güldenlandgras, Schlangenfüße, Maulwurfskiemen und Fischgehörn nach.<<

Probe: +0
M – Das Labor brennt. Echt. Rette sich wer kann.
A – Der trank macht nüchtern, erzeugt aber auch heftigste Kopfschmerzen. Hat also die gleiche Wirkung wie Abwarten
B – Man kann es anderen Leuten verkaufen. Muss dann aber die Stadt verlassen.
C – Schmeckt wie Bier.
D – wie C, aber es macht mehr Spass.
E – Die Welt wird ein besserer Ort, viele Gespräche gewinnen an Tiefgang
F – Eine gewisse Form von Weisheit überströmt den Trinkenden.

Dieser Zaubertrank wird von thorwaler Alchimisten und bisweilen Gjalskerschamanen hergestellt. Die höchste Qualität wird aber von bornischen Brennern erreicht. Aber die machen auch aus allem Alkohol.

Preis: 1-500 Dukaten für eine Flasche.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.06.2018 07:30

Meine Hexe Lyssandra hat auch ein Parfum erfunden (wie es tatsächlich riecht kann ich leider nicht sagen :lol: und ich habe auch nahezu keine Ahnung von Parfums - in meiner Phantasie riecht es sehr betörend)

Parfum "Levthan & Satuaria"

Kopfnote: Torfmoos
Herznote: Absinth
Basisnote: Patchouli & Moschus
Darüber der Zauber Satuarias Herrlichkeit gesprochen.
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 20.06.2018 08:12

Ich mag Torfrauch. :wink:

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 20.06.2018 13:40

LOL. Torfmoos sollte eigentlich nach gar nix riechen. Vielleicht durch einen gut geräucherten Single Malt aus Waskir ersetzen? :)
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.06.2018 14:48

Ich hatte da eine ganz nette Homepage gefunden wo man sich Parfum selbst zusammen mischen konnte - da war Torfmoos dabei! :)
Jetzt habe ich nur das hier gefunden: https://www.parfumo.de/Duftnote/Torfmoos
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 20.06.2018 22:32

Was es nicht alles gibt. Ich kann's mir immer noch kaum vorstellen, denn Torf riecht ja eher nach nix, und ich wüsste auch kein Moos mit starkem Aroma. Aber deswegen werd ich jetzt nicht ins Moor fahren und am Moos da schnüffeln (zumal Naturschutzgebiet). Wenn sonst nichts, hat es bestimmt irgendeine magiebindende Wirkung, die die Anziehungskraft erhöht. :devil:
https://www.youtube.com/watch?v=Rqybujsu65o
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Ungelesener Beitrag von Isanos » 21.06.2018 15:31

Mal etwas einfaches aus dem Rezeptbuch meines Scharlatans

Waldweihrauch

Gruppe: keine
Beschaffung: 3 H / 12
Rezeptur: Eine Unze Blutulmen-Harz wird in einem halben Flux Lavendelöl gelöst. Die nach der Trocknung übrigen Krümel reichen für eine Portion Waldreihrauch.
Labor: archaisches Labor
Probe: +1 / +0
Wirkung: Die Krümel werden auf heißem Stein oder glühenden Kohlen verbrannt. Der schwere, rötliche Rauch verströmt einen intensiven Geruch. Die hauptsächlich zeremonielle Anwendung in kleinen Tempeln und Schreinen erleichtert sowohl die Astrale Meditation als auch die Mediation von Geweihten um 1 Punkt. Der schwere Rauch macht zudem träge, so dass GS und GE für 5 SR um einen Punkt reduziert sind.
Verbreitung: 4
Merkmale: Blutrotes Harz mit intensiven Duft
Haltbarkeit: mehrere Jahre
Preis: 6 H
Meisterhinweise: keine
Zuletzt geändert von Isanos am 21.06.2018 19:12, insgesamt 1-mal geändert.
Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.
- Buddha

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Desiderius Findeisen
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Frei erfundene alchimistische Elixiere

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 21.06.2018 19:08

Isanos hat geschrieben:
21.06.2018 15:31
...
Waldweihraum
...
Waldreihrauch.
Ich vermute stark „Waldweihrauch“.
;)
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