Sylla nach 1030 BF

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
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die Galante
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von die Galante » 18.05.2018 09:46

Liebe Leute!

Wer weiß etwas über Sylla nach 1030 BF zu berichten?
Wie spielt sich das Leben nach der al anfanischen Besatzung nun dort ab?
Mit welchen militärischen Einheiten Al Anfas ist dort zu rechnen?

Es kann auch gerne spekuliert und gemutmaßt werden!

Freue mich auf Eure Antworten
Liebe Grüße

Eure Galante

Darjin
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von Darjin » 18.05.2018 14:15

reine Mutmaßungen von mir:

Wahrscheinlich wird der Großteil der Besatzungsmacht vom Schwarzen Bund des Kor gestellt - einfach weil das die Idioten sind, die man beliebig verschleißen kann. Der Governeur selbst wird wahrscheinlich mindestens ein halbes Banner besserer Kämpfer (vermutlich Dukatengarde, vielleicht auch Fremdenlegion oder Löwen) zum persönlichen Schutz haben - und vermutlich werden sich die Nachbarn in Charypso es sich nicht nehmen lassen, auch mal vorbei zu schauen und das Leben im Hafen und den schlechteren Vierteln eher unangenehmer machen, während die besser disziplinierten Al'Anfaner Einheiten für Ordnung in den besseren Straßen sorgt.
Ich weiß nicht, in wie fern Aranien Sylla immernoch wirklich als Teil des Reiches betrachtet, aber falls das vorher schon eher theoretisch war, wird man wahrscheinlich auch in der Oberschicht recht viele finden, die sich sehr schnell mit den neuen Machthabern arangieren. Immerhin kann man so Charypso seine Rolle innerhalb der Schwarze Allianz madiger machen und für Al'Anfaner Händler ist man nun auch neben den internationalen Händlern eh der attraktivere Hafen in der Ecke.
Vielleicht gibt es trotzdem noch im Untergrund den ein oder anderen, der auf bessere Zeiten hofft und irgendwie irgendwann das Al'Anfaner Geschmeiß loswerden will...
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chizuranjida
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 18.05.2018 22:49

Mit Esmeraldo Paligan saß da lange ein Kommandant, der aus dem Militär kam, mit starker familiärer Einbindung in die Politik, aber ohne erkennbares Interesse am oder Kompetenz im Fernhandel.
Wenn ich mich recht erinnere wird in den Romanen angedeutet, er habe da auch Arenaspiele veranstaltet, um das Volk (oder sich selbst) bei Laune zu halten. Sieht also nicht so aus, als sei er der lokalen Kultur besonders entgegengekommen oder habe versucht, sich einzufühlen.

Laut Rabenblut
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sind in der Meerenge ständig ein gutes Dutzend Galeeren unterwegs, um Zoll einzutreiben. Außerdem achten die Al'anfaner darauf, dass die Piraten aus Charypso sich nichts rausnehmen. Die unterworfenen Syllaner werden als Einwohner zweiter Klasse behandelt: höhere Steuern, Arbeitsdienste, Nachteile vor Gericht. Entsprechend gibts allerhand Unzufriedenheit.


Sieht für mich recht ähnlich aus wie in Port Corrad:
Ein in Al'anfa belächeltes Provinznest, fest in der Hand einer Militärdiktatur, die von Landwirtschaft oder Handel wenig Ahnung hat und das Potential nicht entfaltet. Zumal fähige Leute sich um den Kommandantenposten auch nicht gerade schlagen. Zivilisten haben wenig oder nix zu sagen.

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die Galante
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von die Galante » 19.05.2018 10:26

Sagen wir so selbst wenn eine Revolte oder eine Rückeroberung erfolgreich wäre, Sylla würde wohl auf Dauer Al Anfa nicht trotzen können! Oder wie seht Ihr das?

chizuranjida
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 19.05.2018 13:54

Sylla hat aber lange (jahrhundertelang?) Al'anfa getrotzt, auch als Stadtstaat ohne große Unterstützung aus Aranien. Warum sollte ihnen das nicht wieder gelingen, falls ein Aufstand Erfolg hätte?

Die Frage ist: Wie haben sie das früher geschafft? (Abgesehen von redaktioneller Setzung.)

Vielleicht haben sie Wert darauf gelegt, nicht allzu lästig zu sein, nicht allzu hohe Zölle zu verlangen, keine wichtigen Schiffe wichtiger Leute zu kapern, so dass sie als unwichtiger Zwergstaat ignoriert wurden.

Vielleicht konnten die Grandenfamilien sich nicht darauf einigen, wer das erobern darf, den Ruhm dafür einfährt, den Triumphzug kriegt und sich dann voraussichtlich auch den lukrativen Oberzöllnerposten an der Meerenge hätte krallen können.
Dieser Punkt fällt jetzt weg, wo sie einen Diktator haben und keine Oligarchie mehr.

Sylla hat zumindest in jüngerer Zeit eine gute Bündnispolitik gemacht. Mutterland Aranien sowieso, aber sie waren doch auch in der Goldenen Allianz mit Horasreich, Brabak und Kemi, oder nicht? Erfolgreichere Politikerinnen als die Al'anfaner, wie's aussieht. Zu dumm, dass all die "Verbündeten" dann doch nicht geholfen haben, als die reine Drohung die Schwarze Allianz nicht mehr abgeschreckt hat.
Der Punkt entfällt also tendenziell auch, es sei denn, das befreite Sylla würde sich einen mächtigen, verlässlichen Verbündeten an Land ziehen, der ein echtes Interesse hätte, da einzugreifen. (Beim Kalifen oder Stoerrebrandt einheiraten?)

Al'anfa wirkt derzeit aber militärisch eher schwächer als noch vor einigen Jahrzehnten, finde ich. Die neue Flotte kann eigentlich nicht gleich richtig gut sein, nachdem viele erfahrene Seeleute, Offiziere und Ruderer (auch die müssen mW eingearbeitet werden) bei den Zyklopeninseln umgekommen sind. Von hastig zusammengezimmertem Zeug aus nicht abgelagertem Holz zweiter Wahl ganz zu schweigen.
Jeder, der Lust dazu hatte, hat sich inzwischen Kolonien auf den Waldinseln zugelegt, sogar Brabak, und Al'anfa war offensichtlich nicht in der Lage, das zu unterbinden.
Zu Land haben sie (außer Sylla) eigentlich alles verloren, was sie probiert haben. Sie haben's nichtmal geschafft, von Port Corrad aus ein paar hundert jämmerliche Kameltreiber der Beni Arrat soweit kleinzumachen, dass man im Arrati-Tal vernünftig Landwirtschaft betreiben könnte.
(Eigentlich könnte man mal einen Söldneraufstand machen. Z.B. aufgrund der Proviantumstellung von Reis auf Kochbananen. Sklavenfraß geht gar nicht.) :lol:

Angenommen, Al'anfa versucht nochmal, die Kemi zu unterwerfen, oder meinetwegen Brabak. Wenn Sylla sich gerade dann wieder für frei erklären würde, müssten sie es vielleicht zähneknirschend hinnehmen, weil sie nicht die Mittel hätten, sich darum zugleich zu kümmern. (Da man ja auch Port Corrad und die Kolonien halten und die wunderbaren Verbündeten in Charypso überwachen muss.)

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 19.05.2018 15:19

Wenn ich es richtig im Kopf habe fiel Sylla auch mehr oder weniger als die große schwarze Armada unterwegs vorbei kam um im Bürgerkrieg befindlichem Horasreich groß abzugreifen. Dieser Macht (insb. wenn sie sich noch mit Mengbilla vereinigt hätte) hätten auch Trahelien/Kemi oder Brabak wahrscheinlich nicht all zu lange standhalten können - nur hatten die al'Anfaner scheinbar nicht die Zeit, diese auch noch zu übernehmen. (Dabei wäre ein zwei-Flanken-Angriff auf Brabak eigentlich mal fällig gewesen: Al'Anfa vom Süden, Mengbilla vom Norden...)
Sylla hatte den Nachteil relativ weit weg von ihren Verbündeten zu sein. Selbst wenn das Horasreich nicht gerade im Bürgerkrieg gewesen wäre, hätte es kaum die Zeit gehabt, Sylla richtig zu unterstützen. Das gleiche gilt für Aranien, Festum, Khunchom... Brabak wäre zwar näher dran, hat aber kaum militärisches Potential sich selbst zu schützen. Sollte Brabak in Zukunft offensiver agieren (spricht imho innen- und außenpolitisch recht viel dafür, insb. wenn die Kooperation mit dem Horasreich langfristig fruchtbar ist), so könnte Sylla da durchaus einen Partner finden.
Anderes Szenario wäre, dass es sich ins Horasreich eingliedert a la Gibraltar. Dann würden dauerhaft ausreichend starke horasische Verbände dort stationiert um Al'Anfa zu trotzen, bzw. Flottenoperationen in die Charyptik zu unterstützen.
Von Innen heraus ohne großer externer Unterstützung zu putschen wäre etwas, was imho höchstens kurzfristig Erfolg haben kann.

Darum würde ich eine potentielle Rebellion in Sylla im Spiel entweder verwenden wenn die Helden irgendwie in die Akquise potentieller Verbündeter eingebunden werden oder sie im Auftrag einer externen Macht die Chancen in Sylla auskundschaften sollen.

Anderes spannendes Szenario wäre ein Detektivabenteuer in der drakonisch geführten Kolonie wenn die Angehörige eines mächtigen ausländischen Kauffahrers/Handelsherren beim Zwischenstop in Sylla verschwunden ist und man Al'Anfa im Verdacht hat. Aber vielleicht ist sie auch nur in einer Rauschkrauthöhle versufft oder hat in einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn/Idealismus bei irgendwelche Freiheitskämpfern/Piraten angeheuert.
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Nagamasa
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 19.05.2018 16:51

Al Anfa sollte Sylla niemals abgeben dafür ist es strategisch viel zu wichtig und ich hoffe diese Einsicht setzt sich durch.
Selbst die Kemi zu unterwerfen ist nicht halb so wichtig wie die Meerenge zu halten. Al Anfa ist eine Seemacht und strategische Stützpunkte wie Sylla wiegen da deutlich mehr.
Zwar ging die Intervention in den Bürgerkrieg im HR gehörig schief(Verlust der Flotte und des Verbündeten Mengbilla) aber Sylla zu erobern war der größte Glücksgriff der ganzen Unternehmung. Da direkt gegenüber Charypso liegt haben Schiffe die Wahl entweder von Dagon Lolonna ausgeraubt zu werden oder bei Al Anfa Zoll zu zahlen. Dies ist die einzige Kriegsbeute nach der Niederlage die beinahe Al Anfa auseinanderbrechen ließ.
Nicht zu vergessen wie wichtig dieser Stützpunkt für einen kommenden Krieg ist.
In meinem Aventurien wo ich den Kemikonflikt bereits gemeistert habe war Sylla Ausgangsbasis für alle Operationen der Flotte und der wichtigste Stützpunkt um die Flotte der goldenen Allianz von Al Anfa abzuhalten. Gleichzeitig liegt Sylla an der Grenze durch die auch im kanonischen Aventurien Waffen und Söldner ins Kemireich einsickern und ist der wichtigste Nachschubhafen für Rhonda Setepen. Ich zweifle ernsthaft am Verstand jedes NSCs in einer militärischen Führungsposition des Imperiums der das nicht so machen würde.

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 19.05.2018 18:22

Eine Rückeroberung Syllas halte ich durchaus für möglich – es halten zu können für sehr unwahrscheinlich, dafür ist es strategisch zu wichtig, wie bereits erwähnt…und nur die Götter wissen was dann die Al Anfaner mit der syllanischen Bevölkerung anstellen.

Für unsere Spielrunde stelle ich mir die Frage, ob verbliebene oder auch geflüchtete „Haie von Sylla“ bereit wären auf aranischen Schiffen als Seesöldner oder auch Seefahrer für gutes Geld anzuheuern?
In weiterer Folge wäre es auch möglich dazugehörige Familienmitglieder oder auch sonst fluchtbereite Syllaner nach Aranien, genauer gesagt ins Beyrounat Teriliabad, wo mein Charakter Beyrouna ist, verdeckt nachzuholen, sie zu versorgen und in Arbeit und Lohn zu stellen.
Wie seht Ihr die Chancen für so ein Angebot?

Edit: Tippfehler
Zuletzt geändert von Horasischer Vagant am 19.05.2018 19:50, insgesamt 2-mal geändert.
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die Galante
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von die Galante » 19.05.2018 18:39

@Horasischer Vagant Wäre ich Syllanerin/Syllaner würde ich das Angebot freudig annehmen, jedoch würde ich meine Heimat nie aus den Augen verlieren! :wink:
In der Ferne vielleicht sogar versuchen Wege zu finden Sylla wieder in die Freiheit zu führen und dann in ein befreites und eigenständiges Sylla zurück zu kehren! :)

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 20.05.2018 00:33

Horasischer Vagant hat geschrieben:
19.05.2018 18:22
Eine Rückeroberung Syllas halte ich durchaus für möglich – es halten zu können für sehr unwahrscheinlich, dafür ist es strategisch zu wichtig, wie bereits erwähnt
Wie gesagt, strategisch war es vorher auch schon genauso wichtig, wurde aber jahrzehnte- oder sogar jahrhundertelang von Al'anfa nicht gezielt angegriffen.

Und strategisch wäre es für Al'anfa interessanter als für sonst jemanden, das Piratenpack aus Charypso einzumachen, dort einen ordentlichen Zollposten einzurichten und die Meerenge für erklärte Feinde vollkommen dicht zu machen. Passiert aber auch nicht.
Nicht zu vergessen, dass rund um Charypso Reisanbau möglich ist, aber vor sich hin kümmert, weil die Reisbauern Ziel von Piraten auf Sklavenfang sind. Da ginge was - aber bisher ist das Potential ungenutzt.
Für unsere Spielrunde stelle ich mir die Frage, ob verbliebene oder auch geflüchtete „Haie von Sylla“ bereit wären auf aranischen Schiffen als Seesöldner oder auch Seefahrer für gutes Geld anzuheuern?
An sich vermutlich ja. Stellt sich die Frage, wen sie denn kapern, um sich ihr Geld zu verdienen. Falls sie alanfanische Schiffe aufbringen, sollten sie besser keine Verwandtschaft in Sylla mehr zurückgelassen haben.
Wenn sie gegen El Harkir, charyptide Piraten oder Sumpfkrakenmolche kämpfen, ist es egal.
In weiterer Folge wäre es auch möglich dazugehörige Familienmitglieder oder auch sonst fluchtbereite Syllaner nach Aranien, genauer gesagt ins Beyrounat Teriliabad, wo mein Charakter Beyrouna ist, verdeckt nachzuholen, sie zu versorgen und in Arbeit und Lohn zu stellen.
Wie seht Ihr die Chancen für so ein Angebot?
Kommt drauf an, womit die Teriliabadenser so ihr Fladenbrot verdienen. Wenn sie aranisches Getreide nach Tobrien verschenken und zwecks Geld vielleicht Dattelsirup nach Festum verkaufen, sollte es kein Problem geben.
Wenn sie hauptsächlich vom Plündern des Adamantenkonvois leben, sieht es anders aus.
Die Syllaner sind ja nicht versklavt oder leibeigen und ans Land gebunden, wie es aussieht. Sie können wohl reisen wie sie wollen, in Handelsangelegenheiten. Sie zahlen halt höhere Steuern und werden benachteiligt.

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.05.2018 09:34

@chizuranjida Ein Spielerheld ist Mondsilberwesir der Mada Basari – mit dem gibt es eine Kooperation. Sie könnten auf dem Handelschiff (Lorcha), auf den Begleitschiffen (2 Thalukken) als Seefahrer, Seesöldner, Richtschützen etc. arbeiten.
Sie könnten auch in den Olivenhainen und den Weinbergen etc. oder generell in der Landwirtschaft arbeiten.
Es sind zahlreiche Bauprojekte geplant: Palast, Tempel, öffentliches Bad, Kaserne und vieles mehr – an Arbeit mangelt es also nicht! :)
Und wie gesagt für Grundversorgung wird ausreichend gesorgt und die Bezahlung ist sehr gut – weil wir die Bevölkerung am Reichtum der Region Teil haben lassen!
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 20.05.2018 13:56

Horasischer Vagant hat geschrieben:
20.05.2018 09:34
Sie könnten auch in den Olivenhainen und den Weinbergen etc. oder generell in der Landwirtschaft arbeiten.
Wenn sie das denn können und möchten. Von Freibeuter zu Landwirt - also, die meisten, die mir da einfallen, haben glaub ich eher Personal für die niederen Arbeiten eingesetzt. :wink:
Selbst wer bei Sylla vorher Landwirtschaft betrieben hat wird sich ziemlich umstellen müssen, so von Kokosnusspflücker auf Weizenfeld-Pflüger oder dergleichen.

Wer nicht in Sylla unter alanfanischer Hoheit Seefahrer bleiben möchte könnte sonst auch noch in den freien Piratenhafen Ingrimsport wechseln, auf einer der Waldinseln. Der war immer schon neutral gegenüber Schwarzer und Goldener Allianz: da saßen die, die einfach alles plündern wollten. Könnte eigentlich in letzter Zeit gewachsen sein, sowohl mit Exil-Syllanern als auch mit Piraten aus Charypso, denen die alanfanische Aufsicht da nicht schmeckt.

Apropos Mada Basari:
Von Exil-Syllanern würde deine Beyrouni vermutlich erfahren, wie mies die Nahrungsmittelversorgung in Al'anfa in letzter Zeit war, und wie hoch die Getreidepreise.
Was für eine Konsequenz würde sie ziehen? Handel wieder ankurbeln, da sitzt Geld drin? (Nötigenfalls schmuggeln.) Oder "Es klappt, jetzt hungern wir sie aus und machen sie fertig"?
Und wie gesagt für Grundversorgung wird ausreichend gesorgt und die Bezahlung ist sehr gut – weil wir die Bevölkerung am Reichtum der Region Teil haben lassen!
Wenn jetzt Aranien schon Al'anfa die Seesöldner erfolgreich abwirbt, muss sich der brilliante Diktator mal langsam was einfallen lassen. :lol:

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Horasischer Vagant
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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 20.05.2018 16:17

Wie gesagt die Syllaner würden eh vorwiegend in der Seefahrt eingesetzt werden! :)
Die die es etwas ruhiger angehen wollen - denen biete ich eine Arbeit an Land an! :wink:
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Nagamasa
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Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 21.05.2018 10:18

Syllaner als Seefahrer könnte ich mir mit Hilfe der Heimat auch an einem anderen Ort vorstellen, aber warum ein Setting verschieben wenn man aus dem besetzten Sylla etwas machen könnte?
Persönlich finde ich sie als die tulamidisch/aranischen Seefahrer im Süden gar nicht so schlecht. Denn das Kalifat ist keine Seemacht und Aranien und Khunchom zu weit im Norden.
Aber für den Fall das hier Meister einer Gruppe mitlesen hätte ich folgenden Vorschlag.
Theoretisch könnte für den Status von Sylla auch die Kampagne Rabenblut mit einer aranischen sehr Gruppe spannend werden. Ohne viel vorwegzunehmen:
In der Kampagne erhalten die Helden einiges an Einfluss im Haus Ulfhart das selbst von Araniern abstammt.
Durch politische Intrigen innerhalb des Imperiums könnte ich mir auch vorstellen das sich dadurch die Lage für die Syllaner bessern könnte, wenn jemand aus dem Haus Ulfhart anstelle von Esmeraldo Paligan Kommandant von Sylla wird.
Ein Kommandant der den Syllanern als Landsmann einige Rechte zugesteht und sie damit enger ans Imperium bindet wäre der neuen Führung in Al Anfa sicher willkommen.
Die Kampagne ist Flexibel zwischen 1032 und 1035 einsetzbar und auch wenn der Führungswechsel sich bereits in eurem Aventurien vollzogen hat kann das Schicksal des Hauses Ulfhart immer noch nachgespielt werden, da das Haus Ulfhart nicht länger im offiziellen Kanon erwähnt wird.
Auch ein Handelsstützpunkt der Mada Basari in Sylla halte ich für eine gute Idee vor allem vor dem Hintergrund der Entdeckung Uthurias. Al Anfa erhält mehr Steuern, Aranien Uthuriawaren und Sylla mehr Reichtum. Ein Win Win für alle Seiten.
Damit ihnen eben nicht alle hilfreichen Seeleute abgeworben werden :)

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 21.05.2018 12:57

das Kalifat ist keine Seemacht und Aranien und Khunchom zu weit im Norden.
Das Kalifat sollte keine Seemacht sein. :wink: Tatsächlich hat El Harkir den Al'anfanern schon echte Probleme gemacht. Dass der da noch rumschwimmt ist für die Schwarze Allianz einfach nur peinlich.
Festum und Kuslik sind noch weiter weg und mischen trotzdem fröhlich auf den Waldinseln mit. Die Dhachmanis aus Khunchom im Prinzip auch, wird nur immer untern Teppich gekehrt.

Sehr gute Idee mit den Ulfharts und Sylla, finde ich. :6F:
"So, liebe Aranier, ihr verkauft also immer noch keinen Weizen nach Al'anfa? Aber nach Sylla liefert ihr doch sicher, oder? Fein, bei Phex. Ihr habt ja keine Ahnung, was für einen Appetit die Syllaner inzwischen entwickelt haben." :lol:
Eigentlich müssten alle aranischen Großbauern sofort drauf anspringen und vor Freude hüpfen. Die können ihr Zeugs doch sonst ins Meer kippen. Es gibt ja keinen anderen Großkunden - zumindest keinen, der zahlt.
"Ach, was wir im Gegenzug liefern könnten? Also, da wären Seide, Kakao, Weihrauch, Pfeffer, Edelhölzer ... Wie bitte? Ja, wächst alles bei uns. Wir haben jetzt das Hinterland besser erschlossen. Ein bisschen Küstenhandel mit kleinen, unbedeutenden Dörfern in der Region, wisst ihr?"

Wenn man dafür die Steuern etwas senken und die Syllaner eher wie Verbündete behandeln würde, könnten sie das womöglich eines Tages werden. Sowas wird attraktiv, wenn die Dublonen blinken.
Ein Kommandant der den Syllanern als Landsmann einige Rechte zugesteht und sie damit enger ans Imperium bindet wäre der neuen Führung in Al Anfa sicher willkommen.
Das wage ich zu bezweifeln. Der Herr Diktator hat gut 10 Jahre in Port Corrad gesessen, was auch mal eine Handelsstadt war und mit den Minen in den Eternen, dem fruchtbaren Arratital und dem Landweg nach Westen Potential hatte. Das hat er zwar erkannt, aber nicht geschafft zu entwickeln. Statt dessen brutale Militärherrschaft und imposante Prestigebauten.
Er hat in der ganzen Zeit keinen Verbündeten langfristig gewinnen können. (Bestenfalls die Beni Arrat vorübergehend.) Da er die Novadis offenbar nicht selber kleingekriegt hat, hätte ich es logisch gefunden, zumindest zu versuchen, die Shokubunga als potentielle Verbündete, Söldner und Vieh-Verkäufer anzusprechen. (Und im Idealfall auch zu missionieren, bevor womöglich die Novadis das tun.)
Aber das scheint nicht seine Welt zu sein, weder Wirtschaft noch Politik.
(Kriegführung übrigens auch nicht, von der bisherigen Erfolgsrate her. :lol: )
Also, für Al'anfa sehe ich schwarz. Aber das passt da ja.

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Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 22.05.2018 15:30

chizuranjida hat geschrieben:
21.05.2018 12:57

Das Kalifat sollte keine Seemacht sein. :wink: Tatsächlich hat El Harkir den Al'anfanern schon echte Probleme gemacht. Dass der da noch rumschwimmt ist für die Schwarze Allianz einfach nur peinlich.
Festum und Kuslik sind noch weiter weg und mischen trotzdem fröhlich auf den Waldinseln mit. Die Dhachmanis aus Khunchom im Prinzip auch, wird nur immer untern Teppich gekehrt.
Deswegen ist die Eroberung von Selem und Port Corrad damals so wichtig gewesen damit hat Al Anfa dem Kalifat auf Dauer den Weg nach Süden versperrt und den Seeweg abgeschnitten. Dadurch ist auf Dauer auch Chorhop verloren gegangen das nun auch in Al Anfas Bündnissystem steckt. Thalusa und weitere Staaten werden zwar beansprucht aber seit den Zeiten von El Hakir ist nicht mehr viel passiert.
chizuranjida hat geschrieben:
21.05.2018 12:57
Wenn man dafür die Steuern etwas senken und die Syllaner eher wie Verbündete behandeln würde, könnten sie das womöglich eines Tages werden. Sowas wird attraktiv, wenn die Dublonen blinken.
Das denke ich auch. Man könnte ihnen auch einige kulturelle Eigenheiten zugestehen oder ihnen erlauben wieder ihrer Piraterie nachzugehen. Solange sie nicht der Schwarzen Allianz zum Problem werden könnte sich das lohnen. Die Frage ist allerdings ob die Syllaner dabei mitmachen.
chizuranjida hat geschrieben:
21.05.2018 12:57
Das wage ich zu bezweifeln. Der Herr Diktator hat gut 10 Jahre in Port Corrad gesessen, was auch mal eine Handelsstadt war und mit den Minen in den Eternen, dem fruchtbaren Arratital und dem Landweg nach Westen Potential hatte. Das hat er zwar erkannt, aber nicht geschafft zu entwickeln. Statt dessen brutale Militärherrschaft und imposante Prestigebauten.
Er hat in der ganzen Zeit keinen Verbündeten langfristig gewinnen können. (Bestenfalls die Beni Arrat vorübergehend.) Da er die Novadis offenbar nicht selber kleingekriegt hat, hätte ich es logisch gefunden, zumindest zu versuchen, die Shokubunga als potentielle Verbündete, Söldner und Vieh-Verkäufer anzusprechen. (Und im Idealfall auch zu missionieren, bevor womöglich die Novadis das tun.)
Aber das scheint nicht seine Welt zu sein, weder Wirtschaft noch Politik.
(Kriegführung übrigens auch nicht, von der bisherigen Erfolgsrate her. :lol: )
Also, für Al'anfa sehe ich schwarz. Aber das passt da ja.

Ja und Nein
Du hast völlig recht wenn du sagst das seine Bilanz in der Region nicht wirklich dafür spricht.
Aber:
Oderin du Metuant hat in Port Corrad eigentlich nicht viel gemacht weil er dorthin abgeschoben wurde und das ganze nicht als Aufbau des Landes sondern als Exil empfunden hat. Selem und Port Corrad sind bei weitem nicht mehr so reich wie noch zu Zeiten des Kalifats. Vor allem Selem verfällt zusehends während ich den Zustand von Port Corrad zumindest noch als gut bezeichnen würde vor allem wegen der Seidenkaravane die von dort aufbricht.
Oderin hat sich sehr um die Reorganisation des Imperiums gekümmert und durch sein Engagement in Uthuria Al Anfa zu einem enormen Wirtschaftsaufschwung verholfen. (siehe Schwarzes Gold) Natürlich ist für ihn der Handel nur eine Möglichkeit um imperiale Interessen durchzusetzen oder um durch Steuern weitere Soldaten anzuheuern.
Solange aber ein treuer Ulfhart Sylla als Machtbasis für ihn erhält verwaltet und auch noch dessen Stellung verbessert kann er sich doch nur freuen oder mit den Worten eines anderen die auch deine Schwarzseherei adressieren :wink: :
Egal, ob die Katze weiß oder schwarz ist, Hauptsache ist, sie fängt Mäuse.

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Sylla nach 1030 BF

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 23.05.2018 00:42

Nagamasa hat geschrieben:
22.05.2018 15:30
Thalusa und weitere Staaten werden zwar beansprucht aber seit den Zeiten von El Hakir ist nicht mehr viel passiert.
Jein. Aranien liefert keinen Weizen mehr nach Al'anfa. Khunchom und Thalusa sind die einzigen, die noch Grundnahrungsmittel liefern. Thalusa hat einen novadischen Untergrund, der je nach Redaktionssetzung losschlagen kann oder auch nicht. Der khunchomesische Thronfolger ist mit einer Kalifentochter verlobt oder verheiratet, meine ich.
Angenommen, Thalusa bekommt einen Aufstand, und Khunchom stellt zugleich die Lieferungen ein, oder erhöht zumindest den Preis drastisch. Das müsste der Kalif orchestrieren können, wenn er wirklich will. Zugleich greifen Novadis Port Corrad an (eigentlich wurstegal, nur damit die dämlichen Kamelreiter auch was zu tun haben) :ijw: , und El Harkir landet nahe Al'anfa und verwüstet eine oder zwei Reisplantagen kurz vor der Ernte. Das "Imperium" geht sowas von in die Knie.

Aber sie scheinen kaum einen Versuch zu machen, da irgendwie gegenzusteuern. Ja, ein bisschen mehr Landwirtschaft. Kommt nicht so recht in Gang. (In Port Corrad hat's so wie Oderin es will ja auch schon nicht hingehauen.) In den beiden zentral wichtigen Städten Khunchom und Thalusa ist von alanfanischer Politik/Einflussnahme, die da für stabile Versorgung sorgen sollte, wenig zu sehen.

@ Sylla
Man könnte ihnen auch einige kulturelle Eigenheiten zugestehen oder ihnen erlauben wieder ihrer Piraterie nachzugehen. Solange sie nicht der Schwarzen Allianz zum Problem werden könnte sich das lohnen. Die Frage ist allerdings ob die Syllaner dabei mitmachen.
Gegen kulturelle Eigenheiten spricht an sich ja nichts. Wenn Al'anfa festlegen würde, dass in Sylla immer eine Gouverneuse eingesetzt wird, kein Mann, und sie muss fließend Tulamidya sprechen (zum Beispiel), das wäre ja kein Aufwand und locker machbar. Arenaspiele einstellen? Spart sogar Geld.
Da fehlt entweder der Wille, oder das Problembewusstsein. Ich habe den Eindruck, Oderin regiert von oben, als Militärkommandant, und es kommt ihm nicht in den Sinn, dass das stellenweise hinderlich sein kann, wenn er zB die Kaufleute hemmt, oder einheimische Freibauern durch unwillige Kolonisten ersetzt (in Port Corrad).

Piraterie mit Al'anfas Erlaubnis nennt sich "Freibeuterei", glaube ich. :wink: In dem Fall wär's natürlich sinnvoll, thalusische und khunchomer Schiffe mit unter Schutz zu stellen. Ob man wirklich massiv Propaganda bräuchte, um die Syllaner dazu zu kriegen, dass sie bereit wären, Horasier, Brabaker und Bornländer zu kapern? Sehr wählerische Piraten, muss ich sagen.

Organisatorisch wär's trotzdem ein wenig knifflig. Al'anfa versucht ja, Zollhoheit in der Meerenge durchzusetzen. Wer den Zoll gezahlt hat, sollte eigentlich ein gutes Stück Weges weit sicher sein, auch vor syllaner Freibeutern.
Also, Schiffe von Verbündeten wie Mengbilla dürften eh nicht gekapert werden, die alanfanischen selbst natürlich auch nicht, aber Horasier/Mittelreicher/Bornländer etc die gezahlt haben auch nicht.
Um das Wenige, das übrig bleibt, müssten die Syllaner sich mit den Charypsoern kloppen, für die ja die gleichen Beschränkungen gelten, solange Al'anfa es durchsetzen kann.
Was wollen die denn dann kapern? Ein paar schwer zu kapernde horasische Hochseeschiffe, die die Waldinseln direkt ansteuern wollten, und ein paar thorwalsche Piraten?
Oderin hat sich sehr um die Reorganisation des Imperiums gekümmert und durch sein Engagement in Uthuria Al Anfa zu einem enormen Wirtschaftsaufschwung verholfen. (siehe Schwarzes Gold)


Verzeihung, was ist "Schwarzes Gold"? Ein Abenteuer oder Roman? In der Wiki hab ich's nicht gefunden. Ich hinke leider deutlich hinter den Entwicklungen hinterher.

Port Corrad war mal eine provinzielle, aber aufstrebende Handelsstadt. (Und ein Stadtstaat, meine ich.) Das hat er sauber abgewürgt.

Wenn ich's mir aussuchen könnte fände ich für Al'anfa den in Rabenblut angerissenen Machtkampf zwischen Optimaten und Populares (oder wie auch immer das in Rom richtig hieß) interessanter als die Militärdiktatur.

Aber vielleicht liege ich völlig falsch und der gute Oderin macht nochmal irgendwas richtig Interessantes und Spektakuläres. Tipp: Mit Kriegselefanten über das Regengebirge nach Brabak.
(Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'anfa wieder eins drauf kriegen wird.) :(

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