Welches Regelwerk benutzen?

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Zantrak
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Welches Regelwerk benutzen?

Ungelesener Beitrag von Zantrak » 15.04.2018 20:36

Hallo zusammen,

meine Erfahrungen im Pen and Paper Bereich sind sehr einseitig. Ich habe damals vor 15 Jahren das erste Mal "Die Helden des schwarzen Auges" gespielt und hab es mir auch sofort selber zugelegt. Ich glaube das ist die zweite Edition. Leider gab es nie wirklich eine konstante Gruppe mit der es möglich war auch vernünftig zu spielen. Das ändert sich jetzt gerade :)

Meine Fragen an euch nun:
  • Macht es Sinn mit so einer alten Edition noch zu arbeiten? Bekomme ich dafür überhaupt noch Abenteuer?
  • Sind alle Abenteuer kompatibel? Oder sind die gekennzeichnet zu welchem Regelwerk die passen?
  • Falls es keinen Sinn mehr macht mit meinem alten Regelwerk zu spielen, welches empfhiehlt ihr mir? Ich wünsche mir ein relativ schlankes Regelwerk oder eines das an die zweite Edition heran kommt.
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten! Ich hoffe ich bin hier richtig und die Fragen sind nicht zu blöd. :)

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Assaltaro
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Welches Regelwerk benutzen?

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.04.2018 20:51

Ich schließe daraus, dass du schon Leute hast, die mit dir spielen würden und selber noch keine Erfahrung mit DSA haben?

Ich habe die zweite Edition selbst nie gespielt und weiß somit nur aus Erzählungen, dass sie deutlich einfacher in den Regeln ist als nun 4 und 5. Abenteuer, welche direkt für die zweite Edition geschrieben wurden, wirst du nur noch gebraucht finden, wenn überhaupt. Neue Abenteuer downgraden könnte unter Umständen schwierig werden, da mit jeder neuen Edition auch noch Möglichkeiten hinzukamen. Ich habe schon einige DSA 1 und 2 Abenteuer für 4.1 umgeschrieben, wie gut es nun in die andere Richtung funktioniert weiß ich nicht.

Was von den "neueren" Sachen sehr schlank ist, ist die Kaiser Retro Box, immerhin eine Neuauflage von DSA1 mit den damals erschienen Abenteuern, ansonsten ist auch DSA5 nur mit dem Grundregelwerk noch ziemlich schlank. Allerdings auch sehr eingeschränkt bei der Charakterwahl was Magiekundige betrifft.
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Suilujian
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Ungelesener Beitrag von Suilujian » 15.04.2018 21:03

Ich bin vorurteilsbelastet, aber ich würde dir Ilaris empfehlen: kostenfrei, regelleichter als DSA 4 oder 5, aber vergleichsweise gut kompatibel in Sachen Fähigkeiten der Charaktere, und mit anderer Regelbasis muss man sowieso immer die Abenteuer umschreiben ;)

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Madalena
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 15.04.2018 21:12

DSA 4 und 5 sind deutlich komplexer als DSA 2.

DSA 3 könnte allerdings eine Option für dich sein. Das ist letztlich sehr nahe an DSA 2 dran, so dass die Umstellung nicht so schwer ist, und dass man die Abenteuer relativ gut wechselseitig austauschbar verwenden kann. Und DSA 3 ist im Vergleich zu 4 und 5 auch relativ überschaubar und einfach gehalten.

Die Auswahl an DSA2-Abenteuern ist relativ gering, und ehrlich gesagt sind die Abenteuer von damals aus heutiger Sicht doch meistens eher... mittelmäßig. DSA 3 hat schon einige Abenteuer mehr. Wie gut die heute noch erhältlich sind, weiß ich nicht. Mich persönlich hat das übrigens nie abgehalten, ich hatte nie Probleme die Abenteuer entsprechend anzupassen - auch aus dem Stegreif heraus. Setzt aber vermutlich voraus, dass man in beiden Editionen entsprechend versiert ist. Denn die Werte sind nicht immer wirklich vergleichbar (z.B. sind AT/PA 18/17 bei DSA 2/3 krass - bei DSA 4 hingegen nichts allzu ungewöhnliches, dafür sind die LE-Werte bei 2 und 3 teilweise DEUTLICH höher gewesen. Auch Probeerschwernisse lassen sich oft nur bedingt übertragen. Außerdem heißen die Zaubersprüche teilweise ganz anders - und sind viel mehr geworden - und noch einiges mehr). Also ja... das wird vermutlich einige Tücken aufwerfen.

P.S. Ich weiß nicht, wie viel du mit den Editionsnummern anfangen kannst. Auf Nachfrage können wir dir natürlich gerne dazu sagen, welche Bücher es braucht. ;)

Lorlilto
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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 15.04.2018 21:51

Vielleicht helfen dir auch die Angaben auf Regelsystem weiter.
Und unter Abenteuerliste/A-Serie findest du auch die Info, welche Abenteuer zu welcher Edition gehören. Über die einzelnen Seiten der Abenteuer kannst du auch herausfinden, ob man die jeweiligen zumindest noch als .pdf kriegen kann.

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Welches Regelwerk benutzen?

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 15.04.2018 22:52

Kampfwerte und Proben muss man, denke ich, sowieso immer an die Gruppe anpassen. Solange man sich in irgendeinem Regelsystem auskennt und das Abenteuer einigermaßen klar macht, wer ein starker oder einfacher Gegner sein soll und so, sollte das zu schaffen sein.

Ein Problem kriegst du wahrscheinlich, wenn in den Abenteuern auf irgendwas verwiesen wird, das du aus der älteren Edition gar nicht kennst, und du so keine Ahnung hast, was das sein soll und wie es sich umsetzen ließe. Seien es neue Zauber (was macht der gleich? Reichweite?), alchimistische Gebräue (was bewirkte das gleich?), Viecher ("Die Kampfwerte des alanfanischen Trollmopses finden Sie in der ZBA." Äh ja, und wie sieht son Vieh nun aus, und ist das gefährlich?) oder Chars ("Grunzine ist eine erfahrene Goblinschamanin und kann, was die eben so können." Und das war?).

Vielleicht solltest du's eher von den Abenteuern her angehen? Welches Genre soll es ein, Detektiv-, Politik/Intrige, Krieg, geradlinig mit vielen Kämpfen, Seefahrt/Piraten, Entdeckungsreise, Wildnis, Dungeon, ...? Vielleicht schaust du dir ein neueres und hochgelobtes deiner bevorzugten Kategorie mal an, und urteilst selbst, ob du das in DSA2 umgebaut kriegst, oder wenn nicht, ob es dir so gut gefällt dass du in ein komplizierteres Regelwerk einsteigen magst?

Ich habe selbst mehrere DSA4-Abenteuer noch nach DSA3-Regeln (und selbst da eher nur mit Grundregeln) gespielt; ging wunderbar.

(Mich persönlich macht's ja eher fertig, wenn mich der Hintergrund mal wieder völlig abgehängt hat.
"Die Helden haben nun die Ehre, Alrik Leuemuth gegenüberzutreten, dem Meister der Marksenne, Sieger über den thorwalschen Widerstand in der Schlacht von Untertommel, soeben zurückgekehrt von der St-Albrax-Queste." Öh, müsste mir das was sagen? :grübeln: )

tarendor
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Welches Regelwerk benutzen?

Ungelesener Beitrag von tarendor » 15.04.2018 23:40

Danke , dass Du fragst. Ich stehe nämlich vor der selben Entscheidung.
Macht es Sinn mit so einer alten Edition noch zu arbeiten? Bekomme ich dafür überhaupt noch Abenteuer?
Das alte Zeug kriegst Du entweder gebraucht, oder vieles als PDF über den Ulisses-Shop. Wobei ich da nicht weiß, welche Editionen sie wie umfangreich supporten.

Der wichtigste Punkt ist jedoch Deine verfügbare Spielerschaft. Es gibt für jede DSA-Edition eine Fanbase, die allerdings verschieden groß ist. Je weiter Du in den Editionen zurück gehst, umso kleiner dürfte die sein. Mit DSA4 hat man wohl die größte Schnittmenge, und DSA5 holt immer mehr auf und wird bald der deutschlandweite Standard.
Sind alle Abenteuer kompatibel? Oder sind die gekennzeichnet zu welchem Regelwerk die passen?
Kompatibilität ist m.E. nur von DSA1-DSA3 gegeben. Ab DSA4 ist das downgraden schon mehr Aufwand. DSA5 liegt noch näher an DSA4, hat jedoch auch recht viele Neuerungen, sodass man auch nicht einfach ohne Änderungen DSA4-Abenteuer mit DSA5 zocken könnte. - Im Netz und in Foren findest Du aber Schlüssel, wie man z.B. DSA4 in DSA5 umwandelt.
Falls es keinen Sinn mehr macht mit meinem alten Regelwerk zu spielen, welches empfhiehlt ihr mir? Ich wünsche mir ein relativ schlankes Regelwerk oder eines das an die zweite Edition heran kommt.
Da bleibt Dir zumindest im DSA-Bereich nicht soviel an Optionen. DSA4 ist sehr komplex und fällt damit weg. DSA5 ist, wie schon geschrieben wurde, im Grundregelwerk noch ziemlich schlank, wenn auch komplexer als DSA2.
DSA3 gibt's auch noch, während DSA1 meiner Meinung zu sehr basic ist und im Jahr 2018 keinen mehr zum Kampagnenspiel reizt. Nur für nostalgische Oneshots geeignet.

Was Du allerdings immer machen kannst, ist: Hausregeln. Nimm Dir eine Edition und kürze, was Dir zu komplex ist, oder baue an, was Dir fehlt. Am Einfachsten ist das sicher für DSA3-DSA5, weil Du hier schon mit den Grundlagen ein relativ (oder bei DSA4 äußerst) komplexes Grundspiel hast. Von dem kannst Du dann ausgehen. Zusätzlich findest Du im Netz diverse Alternative DSA-Regelsysteme, die sich noch dicht am Original halten.

Wenn Du Anfänger bist, würde ich Dir von Hausregelei ersteinmal abraten. Fang lieber mit einer DSA-Edition an, z.B. DSA5 und spiel' diese eine Weile. Du wirst dann sehen, was Dir daran gefällt und was nicht. Mit diesem Vorwissen kannst Du dann schauen, was Du mit Hausregeln änderst. Möglicherweise ist es ja genau Dein Fall, und es gibt gar keinen Grund, etwas zu ändern.

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X76
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Welches Regelwerk benutzen?

Ungelesener Beitrag von X76 » 16.04.2018 00:16

Zantrak hat geschrieben:
15.04.2018 20:36
Ich wünsche mir ein relativ schlankes Regelwerk oder eines das an die zweite Edition heran kommt.
Bei einem Gruppenspiel muss man oft Kompromisse eingehen. Spielen kannst Du DSA mit jeder Regeledition, aber für das ganz einfache DSA (2-) wird es nicht leicht Mitspieler zu begeistern bzw. zu finden. Insbesondere da man auch die höheren Editionen "einfach" (oder zumindest einfacher) spielen kann, ohne auf den "Komfort und Vielfalt" eines modernen Systems zu verzichten.

Einfach ausgedrückt: Man hat in den neueren Editionen viele Vorgaben, aber was man davon nutzt kann sich jede Gruppe selbst aussuchen. DSA 2- ist im Gegensatz dazu nur einfach (wenige "Heldenklassen", wenige Zauber...). Aber selbst wenn man viel raus wirft, ist es immer noch komplexer als DSA 2-.

Neue Mitspieler findest Du mit DSA 4 oder 5 auf jeden Fall erheblich leichter. Auch für DSA 3 gibt es noch hartnäckige Fans, aber das sind deutlich weniger. Aber selbst wenn Du bereits Spieler an der Hand hast (das kommt aus dem Eingangsbeitrag nicht so klar heraus), solltet ihr auf jeden Fall ein neueres DSA zumindest in Erwägung ziehen. Es gibt einfach viele Dinge, bei denen es sehr nett ist sie zu haben.

Da Du praktisch "unvorbelastet" bist, ist mein Tipp für Euch das aktuelle DSA 5. Sämtliche aktuellen Publikationen erscheinen ausschließlich für dieses DSA (wobei man natürlich alles bis auf den Regelteil auch für ältere DSA Versionen nutzen kann). Ältere DSA Versionen sind nur noch Restposten und deshalb nur bedingt noch erhältlich.

Insbesondere das Grundregelwerk führt neue Spieler besser als alle früheren Ausgaben in Aventurien und das Hobby Rollenspiel ein. Vor allem kann man alleine damit schon sehr viel spielen (z.B. ist auch Magie und Götterwirken abgedeckt). Weitere Bücher sind sinnvoll, aber nicht zwangsweise nötig und erweitern vor allem die Möglichkeiten (z.B. um weitere Magie- und Geweihtenklassen). Außerdem kann man natürlich aktuelle Abenteuer ohne Anpassungen spielen, was besonders Anfängern den Einstieg erleichtert.

Mein besonderer TIPP:

Lade Dir die kostenlosen Schnellstarterregeln http://www.ulisses-spiele.de/produkte/1 ... hardcover/ herunter. Diese enthalten die wichtigsten Grundregeln (DSA 5), einen abwechslungsreichen Mix vorgefertigter Helden (inklusive Zauberern und Elfen) und ein Einsteigerabenteuer. Also alles um sofort los spielen zu können!

Das kleine Heftchen (insgesamt nur 24 Seiten) gibt einen sehr guten Einblick, wie das Regelwerk gestaltet, geschrieben und aufgemacht ist. Auch andere aktuelle Publikationen folgen diesem Design.

Sollte Dir bzw. Euch das gefallen, so wäre das Regelwerk (das es auch als digitale Ausgabe für günstige 10 Euro gibt) der nächste Schritt. Es erweitert die Regelbasis aus dem Einsteigerheft, ermöglicht das freie Erstellen eigener Helden, bietet zusätzliche Zauber, verfeinert Regeln usw., wobei ihr wie gesagt die Wahl habt "was ihr mitnehmt und was nicht".

Viel komplexer als die Schnellstarterregeln kann es, muss es aber nicht werden.

Meiner Meinung nach ist "selbst ansehen und probieren statt beraten" immer noch die beste Möglichkeit, insbesondere wann man das kostenlos machen kann. Meinen absoluten DSA&Rollenspielanfängern gefällt das aktuelle DSA besser als die etwas farblosen Vorgänger. Die Veteranen der Runde hängen - wie viele hier im Forum - aber eher an DSA 4 (ideal für komplexe Regelfreunde). Überzeugte Spieler für DSA 3- kenne ich inzwischen überhaupt keine mehr und ich persönlich würde DSA 3- auch nur aus Not wählen "wenn ihr das unbedingt wollt, Hauptsache ich kann mit Euch spielen". :wink:

Weniger schön gemacht, aber ebenfalls kostenlos gibt es die Schnellstartregeln für DSA 4 "Pfad nach Aventurien" https://www.google.de/search?client=fir ... up-96scCfk.

Da Du kein tiefes Regelwerk möchtest ist DSA 4 aber vermutlich weniger geeignet, da dies vermutlich die größte Stärke von DSA 4 ist.

Wenn Dir am Ende trotzdem DSA 2 am Besten gefällt, hast Du Deine Entscheidung. Es spricht nämlich absolut nicht dagegen mit dieser Version zu spielen. Auch aktuelle Abenteuer, Weltbeschreibungen etc. kannst Du natürlich spielen bzw. nutzen - nur den DSA 5 Regelteil (der praktisch in jedem Buch zu finden ist) zahlst Du praktisch umsonst.

Jeordam
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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 16.04.2018 01:11

Auf jeden Fall hast du eine klare Auffassung, was du spielen willst, und es ist nicht DSA, keine Version davon. DSA ist der kleinste gemeinsame Nenner vieler Gruppen, weil es in den 80ern von Schmidtspiele massiv gefördert worden ist und viele Gruppen eine Ahnenliste bis dort haben.
Aber eigentlich sind die Versionen allesamt handwerklich schlecht gemacht. Auch DSA5 ist technisch in den späten 90ern stecken geblieben.
DSA 4 ist Studium, mit 2000 Seiten Grundregeln, 10.000 wenn ihr die volle Drönung wollt, und zwar schlechten. DSA5 baut sie gerade noch auf, ist dafür aber noch weiter verteilt.

Wenn ihr niemanden in der Gruppe habt, der aus historischen Gründen auf DSA festgelegt ist, würde ich euch Fate für eher storybasiertes Spiel, Savage Worlds mit höherem Taktikanteil, oder Dungeonslayers für Oldschool Dungeonklopperei empfehlen.
Das Tanelorn ist dann aber der bessere Ort, als das recht monokulturelle DSA-Forum.
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Exar
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Ungelesener Beitrag von Exar » 16.04.2018 11:19

Zantrak hat geschrieben:
15.04.2018 20:36
  • Falls es keinen Sinn mehr macht mit meinem alten Regelwerk zu spielen, welches empfhiehlt ihr mir? Ich wünsche mir ein relativ schlankes Regelwerk oder eines das an die zweite Edition heran kommt.
Meine Geschichte ist deiner sehr ähnlich, da ich auch 10+ Jahre Pause bei DSA hatte. Aktuell bin ich in 4.1 neu eingestiegen.
Aus meinen frischen Erfahrungen kann ich dir sagen, dass du diese Version schonmal ausschließen kannst.
Schlank ist an DSA4 gar nichts, das sind 1000e Seiten Regelwerk.
Ich beiße mich da zwar gerne durch und finde das auch interessant, aber es kostet sehr viel Zeit.

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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 17.04.2018 19:55

Da jetzt zumindestens die Auswahl nicht explizit auf DSA eingegrenzt worden ist und meine Voredner ja auch schon das meiste beantwortet haben...

Von der Komplexität her kenne ich nochBarbarians of Lemuria, was glaube ich auch nicht komplizierter als DSA 2 ist, nur eben anders. Savage Worlds ist auch noch relativ simpel.

Wenn es etwas komplexer und moderner sein darf könnte ich noch Splittermond empfehlen. Als System finde ich es völlig ok und es hat den großen Vorteil, dass man kostenlos an einiges an Material kommt:

https://splittermond.de/bibliothek/downloads/

Das Regelwerk gibt es komplett auf der Seite, zum Einstieg auch 4 digitale Einsteigerboxen, die gleich mit abgespeckten Regeln, Charakteren und je einem Abenteuer daherkommen, dazu och 3 kostenlose Abenteuer zum Download und dann noch die "Arwinger Mark" zum Download, in der sich eine hinreichend genau ebschriebene Einsteigerregion findet und dazu dann nochmal 2 Abenteuer.

Damit kommt man dann auf 4x vereinfachte Regeln (mit fertigen Chars), einmal die vollen Grundregeln, eine Einsteigerregion und insgesamt 9 Abenteuer.

Wenn man erstmal ein "moderneres" RPG antesten will, welches (im weiteren Sinne) mit DSA vergleichbar ist ohne dafür gleich Geld auf den Tisch zu legen bevor man merkt, dass es doch nix für einen ist, dann ist SpliMo ein guter Testballon.

Jeordam
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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 18.04.2018 00:05

Barbarians of Lemuria ist toll und wäre mein erster Vorschlag gewesen, aber leider gibt es das aktuell nicht, die alte deutsche ist seit fünf Jahren abverkauft, der rein englische Nachfolger schlimm verschlimmbessert und die neueste Version noch in Entwicklung.
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