ilaris Ilaris - Fragen & Antworten

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mike-in-the-box
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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 02.04.2019 00:09

Vll. noch kurz ein kleiner Abriss, wie es in V2 funktionieren wird:

Der Sl legt fest, welche Talente in einem sozialen Konflikt besonders geeigent sind (oder erschließt sie sich aus seinem Bild des NSCs), um bei diesem NSC ans Ziel zu kommen.
Der etwas tumbe, aber ängstliche Wache würde sich von Rhetorik nicht wirklich beeindrucken lassen (er kapoert das meiste halt eh nicht), aber von Einschüchtenr besonders gut. Wer versucht als Mann den Orkkrieger ( der nebenbei weder an Menschen noch an Männern in dieser Hinsicht ein Interesse hat) zu betören, der wählt ein extrem unpassendes Talent. Je nachdem welches Talent man verwendet, kriegt man also eien Erleichterung oder auch eien Erschwernis (oder würfelt unmodifiziert wenn das Talent weder besonders gut geeignet noch unpassend ist).

Natürlich wissen die Spieler nicht, welches Talent was macht. Wäre ja auch langweilig. Sie müssen also schätzen, wählen und sich ranarbeiten.
Das ist zumindestens die Idee.

Die Wahl der Talente ergibt sich dann idealerweise aus dem Zusammenspiel von SL und Spielern.

Ich teaser mal aus dem Beispiel für V2 (leicht eingekürzt):

Die Spielleiterin beschreibt, wie sich der Schamane misstrauisch
nähert. Der Zorn ist ihm ins Gesicht geschrieben, aber
gleichzeitig hält er seine Knochenkeule schützend vor sich und
mustert Hazzim wachsam. Überreden und Einschüchtern sind
angemessen, Rhetorik unpassend und
Betören unsinnig .


Das war die Beschreibung, jetzt würden wir, so die grundsöätzliche IDee, ins Rollenspiel gehen: Wenn Hazzim nicht sofort losredet (was der Spieler ja tun könnte), wird der Schamane etwas sagen. Daraufhin wir Hazzim etwas erwiedern (also vermutlich). JE nachdem was gesagt wird, wird dann das Talent gewählt. Natürlich ist das so ein bisschen Henne und Ei Situation. Nichts hindert Spieler und SL daran, etwas auszuspielen, was ziemlich eindeutig von vorneherrein auf ein Talent passt. Aber es kann sich natürlich während des Gespräches ergeben, dass erst etwas gesagt wird was als Überreden geplant war, dann aber in einer Drohung, also Einschüchtern, endet. Macht ja nichts. Das kann gut sein, das kann schlecht sein, aber es ist das, was sich ergeben hat. Perfekt, die Regeln folgen dem Spiel, nicht umgekehrt (ich gehe mal davon aus, dass jemand, der einer Wache schöne Augen macht und dann auf Einschüchtern würfeln will vom SL darauf hingewiesne wird, dass Betören das Talent dafür sit, auch wenn man in Einschüchtern vll. den höheren Wert hat ;) )!

Gewollt ist also, dass es sich aus dem Spiel findet, auch wenn man Kontrolle darüber hat, was verwendet wird, weil man ja kontrolliert, was sein Charakter sagt. Was man nicht (unbedingt) weiß ist, welche Talente einem einen Vorteil oder einen Nachteil verschaffen. Irgendwo muss es ja auch spannend sein.
Es ist dann also nicht egal, welches Talent gewählt wird, aber grundsätzlich ist halt jedes möglich. Das liegt ind er Hand der SPieler, die hier eine Entscheidung treffen müssen.. Was ja die Idee von Ilaris ist. Entscheidungen treffen.

Also, kurz zusammengefasst (für V2, was aber auch für V1 sicher hilfreich ist): SL und Spieler wählen ihre Talente frei, welche aber sinnvoll für die SItuation sind, dass steht auf einem anderen Blatt (bzw, auf dem Blatt des SL).

Ich hoffe der Ausblick hat etwas geholfen,

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crYshell
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Ungelesener Beitrag von crYshell » 02.04.2019 07:05

Das klingt super. Man hat ja immer Angst, wenn ihr ankündigt, dass ein bestimmter Bereich überarbeitet wurde (Detailgrad, sozialer Konflikt, ...), dass ein fast schon perfektes Ilaris vielleicht verschlimmbessert wird (oder ihr uns einfach ein angepasstes DSA 5 unterjubeln wollt, nachdem ihr von Ulisses gekauft wurdet ;)). Aber das hier klingt sehr spannend.

Aber diese eine Frage von mir, die mich am meisten beschäftigt, ist noch nicht eindeutig beantwortet. Würde man also auch hier beispielsweise direkt Rhetorik vs. Einschüchtern proben? Nehmen wir an, Hazzim entscheidet sich für die unpassende Rhetorik, während der Ork es mit Einschüchtern versucht. Dann ist der direkte Vergleich Rhetorik (plus Modifikation) vs. Einschüchtern auf jeden Fall vom Handling her einfach (was gut ist). Ich war nur vorher anders an die Sache herangegangen und habe für mich gedacht, dass Einschüchtern zwingend gegen MU/Menschenkenntnis geprobt werden muss und die Rhetorik demzufolge in einer zweite vergleichende Probe wandert. Das wäre ein nicht unerheblicher Unterschied, aber so hatte ich es bislang aus V1 erschlossen. Daraus ergaben sich dann eben auch all die anderen Fragen: welche Seite ist aktiv, welche passiv usw. Aber nun kristallisiert sich für mich heraus, dass ihr das anders gedacht habt. Der simple, direkte Vergleich von zwei aktiven Handlungen löst automatisch viele meiner Fragen. Wenn ihr einfach nur kurz bestätigt, dass ihr euch das genau so gedacht hattet, bin ich schon glücklich :)

Dann bliebe nur noch folgende Frage. Häufig werden die Helden aktiv sein und versuchen, NSCs zu manipulieren. Curthan meinte, dass wenn dieser Gegenüber gar kein gegensätzliches Interesse hätte, dies kein sozialer Konflikt sei und man das einfach gegen eine feste Erschwernis machen könne. Das funktioniert aber nicht umgekehrt: Ein NSC möchte einen Spielercharakter manipulieren. Einfaches Beispiel: Der Spielerheld hat vor, den Gefangenen zu töten. Ein NSC möchte den SC dazu bringen, davon abzulassen. Wenn man nun per Würfelwurf herausfinden möchte, ob der NSC erfolgreich ist: was wäre die passenden Gegenproben bei Rhetorik? Bei Einschüchtern ist es definiert: MU oder Menschenkenntnis. Betören und Überreden per Willenskraft. Bei Rhetorik ist irgendwie keines davon passend. Fast würde ich argumentieren wollen, dass das einfach nicht mit Würfel geht und der Spieler entscheiden muss, ob sein Charakter sich rhetorisch von dem Tsa-Geweihten davon überzeugen lässt, davon abzulassen.

PS.: Ich weiß, dass diese Frage schon mal gestellt wurde, ich habe nur eure Antwort vergessen: Wird es das PDF vor der Print-Version geben oder müssen wir uns dafür auch bis zum 27. Juni gedulden?

mike-in-the-box
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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 02.04.2019 09:46

Es gibt kein festes Stein/Schere/Papier oder bestimmte Proben gegen bestimmte Proben. Es macht natürlich Sinn eine Lüge mit einer MK Probe zu kontern...aber man könnte sicherlich auch versuchen, die Lüge mit einer guten Rhetorik Probe zu dekonstruieren (indem man beispielsweise logische Fehler aufzeigt) oder aber auch die Lüge als Wahr annehmen (bzw. garnicht anzweifeln) und selber verscuhen den gegenüber mit Argumenten zu überzeugen (Überreden). Es gibt in diesem Sinne auch keinen aktiven oder passiven Part (auch wenn bestimmte Sachen einfach weniger Aufwand vom Spieler erfordern, wie etwa "Ich versuche mit einer MK Probe zu erkennen, ob er lügt" ... was interessant wird, wenn der Gegenüber die Wshrheit sagt, dass nennen wir abwartende Seite, aktiv sind trotzdem beide!).
Was benutzt wird ergibt sich dann idealerweise aus dem rollenspielerischen Dialog.

Zur zweiten Frage: Es funktionert umgekehrt vor allem deshlab nicht, weil der Held hier ein anderes Interesse hat=Konflikt. Ansonsten kommt es auf die Situation an... er könnte Rhetorik mit Rherotik kontern (er muss ja auch nicht unbedingt etwas sagen). Er kann dann für sich im Kopf schnell Argumente durchgehen, die für eine Bluttat sprechen (in seinen Augen). Die Wache hat meinen Kameraden gefoltert, wenn ich ihn jetzt nicht töte wird er uns verfolgen etc. Kl wäre auch noch eine Möglichkeit (machtes überhaupt Sinn, was die Geweihte erzählt?). Ansonsten gilt natürlich weiterhin das Kästchen "Niederlagen in sozialen Konflikten".

Frage 3: Es gibt noch keine Antwort soweit ich weiß.

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crYshell
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Ungelesener Beitrag von crYshell » 02.04.2019 14:39

Aus deinem ersten Absatz folgere ich also als Antwort auf meine Frage: Ja, man kann direkt Rhetorik vs. Einschüchtern proben und muss nicht zwingend dem Einschüchtern mit MU/Menschenkenntnis begegenen.

Zur zweiten Frage: Danke für deine Vorschläge. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann passt das auch. Wenn jemand Rhetorik einsetzt, um einen anderen zu überzeugen, dann kann das ja nur über Argumente funktionieren. Selbst dann, wenn einer nur redet und der andere nur zuhört, kann man argumentieren, dass die abwartende Seite ebenfalls Rhetorik einsetzt, um die Argumente des anderen zu analysieren.

Mir haben eure Ausführungen sehr weitergeholfen. Danke für eure Hilfe! :)

rosco
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Ungelesener Beitrag von rosco » 05.04.2019 23:04

Hallo Leute!

Zunächst mal Gratulation zu dem tollen Projekt. Wir sind nach bald 25 Jahren RP bei Ilaris gelandet und ziemlich begeistert :)
Jetzt rätseln wir gerade wie wir Dinge wie Magierstab oder Rondrakamm regeltechnisch "erwerben". Ideen wären einfach gratis über den Vorteil Geweiht/Zauberer, über die Privilegien (geht bei Geweihten/Magiern, aber nicht bei Hexen) oder über besonderen Besitz. Kaufen geht ja schlecht!

Wie macht ihr das bzw. was meinen die Schöpfer von Ilaris?

Danke für die Antwort!

mike-in-the-box
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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 06.04.2019 00:59

Magierstab und Rondrakamm findest du in den Waffenlisten und kannst sie mit deinem Startkapital erwerben. Wir haben aus diversen Gründen keine Preislisten dazugepackt (wurde hier schonmal irgendwo diskutiert, ich verweise darauf es zu suchen ;) ) und verweisen hierbei auf DSA (z.B. die Preisliste aus dem Meisterschirm, oder mal googlen was sich so im Internet findet).

Die besonderen Eigenschaften erhält ein Magierstab durch die Stabzauber, die der Magier auf sie sprechen muss.

Der Rondrakamm kann natürlich geweiht sein. Ich würde vorschlagen, dass der Charakter dazu die Waffenweihe erlernt und seine Waffe selber weiht, dass macht im Kontext von Ilaris mehr Sinn.

Wenn die Waffen noch anderweitige Besonderheiten aufweisen sollen, wie mehr TP oder WM oder besonderes Material, beseelt etc...dann kommt besonderer Besitz in Betracht.

rosco
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Ungelesener Beitrag von rosco » 06.04.2019 06:52

Danke für die rasche Antwort!

Das mit den Preisen ist uns sehr wohl bewusst. Das Problem ist nur, dass es in DSA 4.1 (von den wir die meisten Bücher haben) auch keine Preise für besondere Items wie Rondrakamm oder Magierstab gibt. Die stehen als "unverkäuflich" in der Liste. Was egal ist, man bekommt sie ja mit der Profession.

Dann erscheint es mir am sinnvollsten, den Preis abzuschätzen und die Charaktere die Weihe/die Verzauberung selbst machen zu lassen...

mike-in-the-box
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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 06.04.2019 09:37

Rondrakamm ungefähr wie Anderthalbhänder, Magierstab ungefähr wie Kampfstab würde ich sagen.

Die Verzauberung macht der Magier ja auch bei DSA 4.1 selbst, also kein Problem.

Bei der Weihe: Sehe ich auch so, macht am meisten Sinn.

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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 06.04.2019 09:57

Beim Magierstab ist es tatsächlich so, dass er im Rahmen der Ausbildung persönlich hergestellt werden muss. Der begrüßenswerte Verzicht auf gAsP bei der Bindung führt auf den ersten Blick zu einer besonderen (da magisch und unzerbrechlichen) Waffe ohne nennenswerte Kosten.
Allerdings ist sie ohne "besonderen Besitz" ja glücklicherweise nicht sehr mächtig und die rollenspielerische Bedeutung als Standeszeichen schützt hoffentlich auch vor einem Schicksal als Universalwerkzeug in allen möglichen profanen Situationen... Man könnte also argumentieren, der Stab sei in die Kosten der Privilegien bereits mit eingerechnet. "Besonderer Besitz" lohnt sich hier meines Erachtens auch und vor allem im Blick auf den Plotschutz.

Rondrakämme werden nur in einigen Zentren der Schmiedekunst hergestellt. Die Verfügbarkeit laut Hintergrund ist im Laufe der Jahrzehnte eingeschränkt worden: zu DSA3-Zeiten durften auch Krieger sie führen und es war deswegen nicht ausgeschlossen, im Waffenhandel einen zu erwerben. Inzwischen sind sie das reine Standeszeichen der Geweihten, d.h. jeder Nicht-Geweihte mit einer solchen Waffe im Gepäck muss sich unangenehme Fragen gefallen lassen - demnach würde ich vermuten, dass sie nicht mehr gehandelt werden und etwa die Waffen gefallener Geweihter wieder der Kirche übergeben (und eventuell weitergereicht?) werden. Außerdem ist er ebenfalls Standeszeichen und Ritualgegenstand. Da finde ich es also ebenfalls passend, ihn als Teil der Privilegien zu betrachten.

"Besondere" Gegenstände ohne EP-Kosten lassen sich eventuell über eine Eigenheit erreichen, also Nachteile wie Artefaktgebunden unter DSA4, eine beseelte Waffe o.ä.

Bei Hexenbesen sehe ich den Punkt nicht. Der Besen ist kein Ritualgegenstand und kein Standeszeichen, unzerbrechlich ist er nur unter der Wirkung eines "Radau". Da jedes Stück Holz als Fluggerät genutzt werden kann, wenn man mal an Hexensalbe kommt, sind die Kosten buchstäblich bei null und ich sehe keine Notwendigkeit, das einzeln zu verregeln. Ob es gelingt, wie erforderlich im Halbjahresrhythmus einen (wohlgesonnenen) Zirkel aufzusuchen und mit ihnen das Fest zu feiern, muss sich für mich aus der Spielhandlung ergeben.
(Dabei fällt mir auf, dass die Formulierungen beim Radau auf den Besen abstellen, als ob nicht auch ein Kampfstab oder ein Zaunpfosten als Fluggerät vorkommen können. Somit ist unklar, ob jedes halbwegs geeignete Stück Holz mit diesem Zauber belegt werden kann oder nur Besen. Außerdem hätte man die Hexensalbe gut im Alchimika-Kapitel aufnehmen können. Naja, jetzt ist es wohl zu spät dafür.)

rosco
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Ungelesener Beitrag von rosco » 06.04.2019 20:12

Aber inkludieren Privilegien auch den Besitz? Ich würde es so interpretieren, dass die Gegenstände sehr wohl erworben werden müssen. Man erhält lediglich das Privileg z.B. einen Rondrakamm zu führen.
Ein Ritter erhält ja auch nicht Pferd und Lanze, oder ein höherer Adeliger eine Burg mit Gesinde!

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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 06.04.2019 21:09

Ist nicht festgelegt. Ich würde es kaufen lassen, man kann es auch so vergeben. Ist ja in dem Sinne keine besondere Waffe.

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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 06.04.2019 21:14

In DSA5 haben auch solche Gegenstände einen monetären Wert. An denen kann man sich orientieren, sollten in der Regelwiki verfügbar sein. Rondrakamm ist dort mit 34D angegeben, Magierstab mit 8D.
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 06.04.2019 21:49

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich sage nicht "so isses", sondern ich finde, man kann es auch verschenken.
rosco hat geschrieben:
06.04.2019 20:12
Ein Ritter erhält ja auch nicht Pferd und Lanze, oder ein höherer Adeliger eine Burg mit Gesinde!
Ein Ritter hat auch weder im Zuge seiner Knappschaft ein Schwert zu schmieden (anders als beim Magierstab) und der Adlige ist nicht Teil einer Institution mit der Verfügungsgewalt über die bestehenden Burgen (anders als beim Rondrakamm).

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Ungelesener Beitrag von rosco » 06.04.2019 22:10

Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
06.04.2019 21:49
Um Missverständnissen vorzubeugen, ich sage nicht "so isses", sondern ich finde, man kann es auch verschenken
Keine Sorge, hab's auch so verstanden. Mein Vergleich mit dem Ritter war natürlich übertrieben. Beide Varianten haben ihre Berechtigung!
Mal sehen, was es bei uns wird...

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Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer » 07.04.2019 10:15

Was den Hexenbesen betrifft, wird gerade dieser in meinen Gruppen als unfair empfunden. Fliegen für minimalen AsP Einsatz ist einfach extrem stark und Hexen bekommen das quasi geschenkt.

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Ungelesener Beitrag von Baradaeg » 07.04.2019 10:42

KleinerIrrer hat geschrieben:
07.04.2019 10:15
Was den Hexenbesen betrifft, wird gerade dieser in meinen Gruppen als unfair empfunden. Fliegen für minimalen AsP Einsatz ist einfach extrem stark und Hexen bekommen das quasi geschenkt.
Geschenkt ist übertrieben.
Hexen bekommen die Flugfähigkeit im Tausch gegen die verpflichtende Teilnahme an den Hexennächten.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 07.04.2019 10:56

Baradaeg hat geschrieben:
07.04.2019 10:42
Hexen bekommen die Flugfähigkeit im Tausch gegen die verpflichtende Teilnahme an den Hexennächten.
Naja das als Preis zu nennen...
Ich glaube nicht, dass eine Hexe dort nur wegen der Flugsalbe teilnehmt, es ist halt das wichtigste Ereignis für die soziale Struktur der Hexen. Wer das nur als lästige Pflicht sieht, will eigentlich keine Hexe im eigentlichen Sinne spielen, sondern nur die heimliche Möglichkeit zu zaubern abgreifen.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

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Ungelesener Beitrag von crYshell » 17.04.2019 11:31

Wie kann man, beispielsweise als Hesinde-Geweihter, herausfinden, ob es sich bei einem Objekt um ein karmales Artefakt handelt?

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Ungelesener Beitrag von Suilujian » 17.04.2019 12:14

Seelenprüfung erwähnt Objekte zwar nicht explizit, aber Orte... im Zweifelsfall würde ich das aber zulassen.

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Aeolitus
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Ungelesener Beitrag von Aeolitus » 17.04.2019 15:06

Ich würde definitiv nicht weniger als eine Seelenprüfung zulassen, eventuell nicht mal das. Göttliche Macht ist ja eben nicht wie Astrale Energie in der Dritten verankert. Ich finde, es hat einen gewissen Reiz, wenn selbst der Thron des Kaisers ein Phexartefakt sein könnte, ohne dass man es wissen kann - und es stärkt auch die Bedrohung durch den Dreizehnten nochmal deutlich.

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Ungelesener Beitrag von rosco » 19.04.2019 23:29

Ist es tatsächlich so, dass sich die Behinderung nicht auf den Heimlichkeit PW auswirkt?

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Ungelesener Beitrag von Curthan Mercatio » 20.04.2019 21:32

Nicht automatisch. Was nicht heißt, dass es keine Auswirkungen haben kann.
Neu: Jahresrückblicke - Reaktionen auf Ilaris und Wo wir es verkackt haben.

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Ungelesener Beitrag von rosco » 26.04.2019 13:27

Ich hätte noch eine Frage zum Magiedilettanten. Kann dieser höhere Stufen als Zauberer I lernen? Danke für die Info!

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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 26.04.2019 13:35

Grundsätzlich ja, Zauberer ist nicht an die verwendete Representation gebunden. Vom Hintergrund her haben Magiedilletanten idr aber etwas weniger AsP als "ausgebildete" Zauberer. Ob man das umsetzen möchte oder nicht ist der Gruppe überlassen, regelseitig spricht aber nichts gegen einen Magiedilletanten mit Zauberer IV.

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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 19.05.2019 13:01

Zwei Fragen, die sich gestern in unserer Runde ergeben haben:

1) Auf Wundschmerz muss RAW geprüft werden, wenn man auf einen Schlag zwei oder mehr Wunden erhält. Ist Erschöpfung bewusst ausgenommen, oder sollte in dem Absatz eigentlich statt "Wunden" "Einschränkungen" stehen. Die Frage kam auf, als unser Kämpfer seinem Gegner mit einem Stumpfen Schlag seines Streitkolben 4 Erschöpfung zugefügt hat, der Gegner dann aber (so gut wie) uneingeschränkt weiterkämpfen hätte dürfen. Also halt nur mit dem -4 Malus.

2) Zusammenarbeit in Vergleichenden Proben. Sagen wir mal A diskutiert mit B. C unterstützt A, D unterstützt B. Wer würfelt jetzt was für eine Probe? Ich hätte jetzt gesagt A und B eine Überreden-Probe, C und D eine Überreden-Probe + 4. Sagen wir der Bonus durch Mithilfe ist groß (+4).
A und B haben eine EW von 20, C und D einen von 22.
C ist besser als B, also bekommt A einen Bonus von 4. A-EW(neu) ist also 24.
Wird jetzt der EW von D mit dem alten oder dem neuen von A verglichen? Je nachdem bekommt D einen Bonus von 4 oder auch nicht. Und wenn er ihn bekommt, ist der Bonus von B plötzlich größer als der von C, wodurch A seinen Bonus verlieren müsste.
Wie regelt man das?
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 19.05.2019 13:27

1) Da ich glaube ich exakt dieselbe Frage hatte kenneich die Antwort auswendig: In V2 wird "Einrschänkungen" anstatt "Wunden" stehen.

2) Da ich gerade beschäftigt bin schiebe ich es nach hinten, falls es zwischenzeitlich nicht wer anderes beantwortet

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Ungelesener Beitrag von Curthan Mercatio » 19.05.2019 16:10

2) Verzwickt. Wie wäre es, einfach die EWs der beiden Helfer zu vergleichen um zu sehen, wer besser unterstützt? Ist zwar nicht Raw, aber funktioniert...
Neu: Jahresrückblicke - Reaktionen auf Ilaris und Wo wir es verkackt haben.

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crYshell
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Ungelesener Beitrag von crYshell » 21.05.2019 10:37

Ein paar Fragen zum Thema Furcht.
Curthan Mercatio hat geschrieben:
11.07.2017 09:32
Fast jeder Geweihte hat den Märtyrersegen (-1 Furcht), Boron- und Rondrageweihte haben sogar noch mächtigere Liturgien gegen Furcht.
(1) Welche Liturgie für den Boron-Geweihten wäre das denn? Wenn ich in der PDF-Datei (Ilaris V1) nach "Furcht" scanne, dann finde ich bei Boron nur den Segen der Heiligen Velvenya. Damit kann ich aber auch nur eine Stufe Furcht reduzieren, das wirkt für mich nicht unbedingt mächtiger als der Märtyrersegen. Ist vielleicht eine Angabe zu Mächtige Magie vergessen worden, analog zu Rondras Segnung der stählernen Stirn (Je zwei Stufen senken Furcht-Effekte um eine weitere Stufe)?

(2) Furcht-Effekte sind nicht kumulativ. Gilt das ebenso für furchtreduzierenden Effekte oder kann man beispielsweise mit Willensstark II plus Märtyrersegen plus "Haltet Stand!" drei Stufen Furcht reduzieren?

(3) Inwieweit gilt der "Vorteil" Scheckgestalt eines Dämons oder auch eines Zaubers wie Ecliptifactus Schattenkraft auch für den Zaubernden und/oder seine Gefährten? Regeltechnisch gibt es, soweit ich das überblicken kann, keine Unterscheidung, der Zaubernde würde also ebenso unter dem Einfluss von Furcht stehen wie seine Gefährten oder Gegner.

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Curthan Mercatio
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Ungelesener Beitrag von Curthan Mercatio » 21.05.2019 17:17

(1) Stimmt, der Segen nimmt auch nur eine Stufe Furcht, kann aber permanent aktiv gehalten werden, während andere Effekte jedesmal erst gewirkt werden müssen.

(2) Effekte gegen Furcht sind kumulativ, also ja.

(3) Ich würde hier den GMV verwenden. Oder als Faustregel den Furcht-Effekt für den Zauberer um 1-2 Stufen reduzieren.
Neu: Jahresrückblicke - Reaktionen auf Ilaris und Wo wir es verkackt haben.

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