Frosty Pen&Paper: Livestreams und Spielrunden-Archiv

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 25.07.2018 16:38

heute Abend, 20:00 Uhr gehts los, ich freue mich über Hater und auch die Hexen mit Hartholzharnisch aus Maraskan
Zwerge und Thorwaler, Trollzacker sind mir willkommen
Halbelfische Nivesen mit Kulturkunde Aranien... wer heute so alles kommen wird?


Zuletzt geändert von Frostgeneral am 30.07.2018 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 30.07.2018 11:28

Lucardus von Kemet

Auszüge und Notizen des Magiers Amenelaos Sphareïos, dessen Namen und Existenz nach Yol-Ghurmak nie wieder bewiesen werden konnte:

13. Phex – 3. Turniertag – Abend

Die Gruppe sitzt zusammen und wir beginnen über unsere Pläne zu reden, kurz nachdem unser Ritter von seinem Sieg beim Lanzenreiten zurückgekehrt ist.

Oemer beginnt damit, das die Handschuhe einen Wucherpreis kosten werden von 10 Dukaten pro Handschuh. (In Wahrheit kosten sie nur 3 Dukaten, doch der stinkreiche Dieb nimmt gnadenlos seine Begleiter aus, die ihm vertraut haben)

Danach haben wir noch einmal den Plan besprochen, wie wir in den Palast eindringen wollten. Der Zeitpunkt sollte die Siegerehrung sein, während Galottas Rede, wenn der ganze Palast leer sein sollte (sollte ist dabei das Schlüsselwort). Es gab die Überlegung ob wir uns entweder als Wachen oder als Bedienstete verkleiden (Bedienstete mit Waffen würden wohl auffallen).

Durch immer neue Bedenken und Eventualitäten scheint der Plan immer mehr auseinander zu fallen. Die Idee wird immer schlechter und schlechter. Vor allem Stahlmann wird ungeduldig und die Wahrscheinlichkeit das er eine Dummheit begeht ist astronomisch. (Tolles Wort, habe ich in Vinsalt zuerst gehört)

Der Plan beinhaltet nun: Während des Fests die Klippen hinauf klettern und durch das Aquädukt in den Palast eindringen. Verkleiden als Wachen und dann vordringen und den Stab stehlen der alle Gotongi beherrscht. Dann zu Udalbert gehen und ihm das Halsband abnehmen. Mit ihm zusammen aus dem Palast fliehen, mit dem gekauften Fischerboot über den See fahren und dann mit Stahlmann treffen und dem Streitwagen durch das Nordtor fliehen.

Was kann dabei schon schief gehen? (Warum hab ich mich für so etwas freiwillig gemeldet?)

14. Phex– 4. Turniertag

Persönlich habe ich die sogleich verstörende sowohl als auch beeindruckende Magierakademie der Stadt besucht um mich noch einmal in der dortigen Bibliothek umzuschauen. Es war mir möglich Informationen zu finden über Sklavenhalsbänder, Dämonenbeschwörung und auch grob über die Protectiones Formel. (Leider nicht genug um sie eventuell zu rekonstruieren, schade)

Was der Rest der Gruppe getan hat kann ich nur grob aus Erzählungen rekonstruieren. Eisemann sprach von Kletterübungen, Abdulon (Oemer) war wohl die Handschuhe einkaufen und mit dem Hauptmann der Torwache reden, auch hat er Wachen für den Streitwagen organisiert.

Tionin ya Cravetti ( Alricio (Abelmir)) sprach davon seine Intrige weiter zu spinnen um Asmodeus von Punin zu verraten, er wollte den Musikern für das Fest eine Art magische Harfe übergeben wie ich es verstanden habe. Doch wie es halt kommen musste (er und seine Verkleidungen) wurde er von der Irrhalkengarde eingesammelt als einer der ihren um einen Dämonen aufzuhalten, einen wild gewordenen Ghumai-Kalim, ein fünfstöckiges gewaltiges Monsterhaus das einen ganzen Wohnblock auseinandernahm und die Gardisten problemlos bekämpfte.

Yerodin von Dunkelstein trat währenddessen im Turnier an (Leider konnte ich mir die Kämpfe nicht ansehen oder medizinische Hilfe Leisten). Mir wurde erzählt das er gegen seine Rivalin Myria gewonnen hatte. Während eines späteren Gruppenkampfes dann (Ich habe den speziellen Namen vergessen, Ritter haben wahrlich für alles eigene Begriffe) ist er dann erneut gegen Myria und ihre Gruppe angetreten, gemeinsam mit den Dunkelsteins. Selbstverständlich haben Morcan und Yelnan versucht Yerodin zu verraten, was Morcan mit dem Leben bezahlt hatte.

Schließlich hatte ich es geschafft mich aus der Bibliothek zu lösen um baldigst zum Turnierplatz zu kommen, stetig in der Hoffnung das meine medizinischen Kenntnisse nicht von Nöten waren.

Unser werter Ritter stand kurz vor seinem finalen Zweikampf gegen Lucardus von Kemet, ein scheinbar unbesiegbares Monster. Lutisana aus Perricum persönlich kam um Yerodin vor dem Monster zu warnen, nach ihrem eigenen Verlust.

Ich habe unserem Ritter alle Hilfe gegeben die ich konnte, einen Sensattacco und bereit gehaltene Heilung. (Ich habe durchaus theoretisiert ob er schon Dämon genug ist das ein Gardianum Wirkung zeigen könnte, doch ich habe mich dagegen entschieden die Theorie zu testen).

Tionin und Aluris Mengreyth traten gemeinsam in die Mitte um die Bedingungen des Kampfes zu besprechen, die benutzten Waffen. Anschließend wandte sich Aluris an das Publikum um eine Rede zu halten. (Ein wenig dick aufgetragen wenn ihr mich fragt und was sollte das bitte mit der Beleidigung gegen Hosenträger?)

Der Kampf war etwas das man mit eigenen Augen hätte sehen müssen, der Ritter Yerodin hatte lange Zeit die Oberhand und hat den dunklen Paktierer in die Enge getrieben. Doch plötzlich gewann Lucardus neue Kraft (Ob das mit seinem Pakt zusammenhängt) und nutzte eine mir unbekannte Technik.

Yerodin fiel in wache Albträume, bekam einen giftgetränkten Schlag vom Rabenschnabel in den Nacken und war gezwungen aufzugeben. Nur das Eingreifen von Galotta hielt Lucardus davon ab Yerodin zu erschlagen. (Ich hätte einen Fortifex bereithalten sollen!)

Der Ritter zwang sich zitternd noch eine Flasche Theriak zu trinken (ich versuchte ihn aufzuhalten um ihn zu untersuchen, doch Abdulon hielt mich zurück und flößte ihm die Flüssigkeit ein, ohne zu wissen was Yerodin überhaupt getroffen hatte). Der Ritter war erpicht darauf weiterzukämpfen und brüllte aus voller Kehle blutige Rache. (Keine gute Idee, ich beginne mir Sorgen zu machen. Rache brüllen in der Dämonenhauptstadt)

Zurück im Schwarz und Rot wurden wir von Belshirasha aufgesucht und sie berichtete uns davon, das Lucardus wohl sogar einen Kreis tiefer gesunken ist. (Daher also die neuen Kräfte, eine wertvolle Information). Die Eisprinzessin war extrem zufrieden mit der Leistung ihres Ritters im Namen zu Pavi und zeigte sich sehr großzügig. Yerodin durfte alles behalten und gab ihm sogar noch viele Goldmünzen. (Einige würden es wohl als Blutgeld bezeichnen)

Ich versuche Yerodin sobald wir allein sind zur Rede zur stellen und ihn zu warnen das er kurz davor steht selbst den Niederhöllen zu verfallen. Wie es zu erwarten war hat er sofort mit Aggression reagiert und ich beginne mir nur noch mehr Sorgen zu machen (Vielleicht ist seine Seele auch schon verloren).

Überraschend jedoch war es vor allem Abdulon der versucht hat das Verhalten des Ritters zu verteidigen, mir ins Wort und in den Rücken zu fallen. Er bezeichnete meine Sorge über einen Pakt als ein Aufzwingen meiner eigenen Wertigkeiten, als wäre die Wahl eines Paktes etwas positives das es zu erstreben gilt. (Ich befürchte das Oemer bereits einen Pakt eingegangen ist und muss ihn im Auge behalten, es behagt mir nicht einen potentiellen Verräter im Rücken zu haben)

Schließlich machen wir uns auf, den Einbruch in den Palast durchzuziehen. Ich, Yerodin, Eisemann und Abdulon wollen durch das Aquädukt eindringen und lassen Abdulon voraus klettern mit einer Strickleiter auf dem Rücken. Tionin soll, wenn alles nach Plan läuft, bereits im Palast auf uns warten mit Verkleidungen. (Mit einem handlichen Schleier habe ich uns natürlich gegen die Gotongis geschützt)

Wir schaffen es in den Waschraum zu kommen, doch schnell kommen 3 Wachen herbei und verlangen zu wissen, weshalb Tionin den Raum mit der einzigen Wasserquelle hat räumen lassen. Mit Not können sie kurz abgewimmelt werden und wir schaffen es uns zu verkleiden. (also wirklich, dreckige Uniformen! Und wie die stinken!)

Anschließend müssen wir uns noch einmal herausreden, doch scheinbar wurde uns geglaubt. (Ich musste doch tatsächlich meinen von einer Dryade geschaffenen Stab als Besen verkleiden...) Plötzlich taucht Abdulon wieder auf, in einer Magierrobe ausgerechnet, und gibt sich aus als Aggritostos von Yol-Ghurmak. Er schafft es dann sich durch die Wachen und ankommenden Diener zu bedrohen und bringt uns dort hinaus. Dann ging es in Richtung Asservaten-Kammer, wo der Gotongi-Stab liegen soll. Doch auch dieser Raum war reich bewacht von Irrhalkengardisten.

Mit einem Schreiben von Asmodeus von Andergast, einem Freifahrtschein fast schon, gelingt es den Offizier zu täuschen und zutritt zu erlangen. (Sehr praktisch so etwas, den Trick muss ich mir merken)

In dem Raum finden wir verschiedenste Experimente von Galotta, grotesk modifizierte Menschen, dämonisch beeinflusste Tiere und sogar chimärenartige Wesenheiten. (Welch Wissen ich hier wohl mit etwas mehr Zeit sichern könnte?)

Aus weiser Voraussicht wirkt Tionin einen Odem und erkennt das die Tür magisch ist. Mit einem eigenen Occulus konnte ich dann erkennen das die ganze Tür ein Golem ist der unbefugte angreift (Wahrlich eine beeindruckendes Werk), doch mit ein wenig Arbeit gelang es mir problemlos die richtige Lösungsformel zu finden um freie Passage zu bekommen.



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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 22.08.2018 17:02

Die Mission des Raspyrriz


Wir beginnen am 18. Phex wir sitzen alle zusammen in der Taverne und Unterhalten uns über unsere Albträume.
Ich weiß nicht warum aber wir alle haben wohl Albträume. Kaum haben wir uns hingesetzt da kommt auch schon die neue Magierin herein in ihrem Schlepptau ist der Herr Travialieb er will so ich das Verstanden habe um unser Seelenheil kämpfen.
Oemer scheint sehr besorgt um seine Albträume zu sein ich denke ich lade ihn mal auf ein starkes Bier ein.
Wir essen gutes Brot und gutes Bier zu uns genommen. Kurz nach dem Essen verziehen sich die 3 Magier um irgendeinen komischen Tanz aufzuführen. Naja was kam man dazu noch sagen die Langbeiner und ihre komischen Traditionen.

Aber endlich gibt auch mal wieder gute Nachrichten im Land der Langbeiner ich habe meinen guten Freund Malmor Mugrolosch wiedergetroffen. Er ist einer der erfolgreichsten Drachenjäger in diesem Jahrhundert.
Kaum kommen wir auf das Thema der Drachenjagd erzählt uns Yarlan das er auch schonmal einen Drachen erlegt hat und zwar einen "Perlendrachen".
Malmor ist wenig beindruckt aber ich finde für einen Langbeiner ist Yarlan gar nicht so schlecht wenn auch immernoch ein bisschen zu Arogant. Kurz darauf macht er sich dann aber auf die Reste der Familie Schnattermmor zu finden.Ich hoffe es gelingt ihm denn ohne Familie ist das Leben doch gar sehr Traurig.
Malmor erzählt mir das er im Moment einen Amboss Zwerg Namens Durosch Sohn des Atbrack sucht er kennt das Geheimniss um die Paste gegen den Feuerodem eines Drachen. Außerdem will der Herzog wohl auf Drachenjagd gehen aber genauers weiß Malmor leider nicht.

Ich beginne sofort damit Durosch zu suchen und schon nach kurzer Zeit habe ich ihm besoffen in einem Gasthaus gefunden. Er scheint ein recht freundlicher Gesell zu sein und war bereit mir 5 Portionen von der Drachenpaste zu geben.
Kaum bin ich wieder da und will mich hinsetzen treffen auch schon die andern ein und ich kann Yarlan davon überzeugen das wir mit dem Herzog zusammen auf Drachenjagd gehen sollten.
In der Kammer des Verwalters stellt sich aber leider heraus das es sich nur um einen Auftrag zum Begleitschutz des Herzogs zu seiner Burg Drachenstein handelt. Ich bin am Boden zerstört aber vieleicht treffen auf dem Weg ja doch einen Höhlendrachen.

Als wir wieder in der Taverne sind kläre ich die andern über Drachen auf.
Ich schmeide mit ihnen zusammen einen einfachen Plan:
Schritt 1: In Informationen sammeln
Schritt 2: Die Höhle des Drachen finden
Schritt 3: Versuchen die Bewegung vom Drachen einzuschränken
Schritt 4: Auf die Flügel zielen
Schritt 5: Solange auf den Drachen einprügeln bis er zu schwer Verletzt ist um sich zu bewegen
Schritt 6: Den Kristall im Kopf des Drachen endweder direkt Zerstören oder ihn Rausschneiden und dann Zerstören


Schritt 0: Flucht gegen einen Drachen ist keine Schande man kann nicht immer Gewinnen.(Immer dann nutzen wenn benötigt)

Nachdem Vortrag ziehen Abelmir und Yarlan sich mit einem Geweihten zurück und Yarlan erfährt das einer seiner Ahnen im Schloss vom Garlotta als Untoter schufften muss. Yarlan ist natürlich außer sich vor Wut aber der Geweihte und Abelmir können ihn beruhigen.

Auf der Reise zur Burg passiert leider nichts. Aber kaum sieht man die Burg am Horizont muss selbst ich zugeben sie ist für eine Oberische Burg ein gutes Exemplar.
Es ist der 22 Phex.

Als wir uns greade zum Essen hinsetzen da kommt auf einmal ein schreckliches Gebrüll durch den Raum. Wir machen uns sofot auf nachdraußen und meine Schlimmsten befürchtungen werden war es ist ein Drache. Und scheinbar will einer seiner Anhänger das Tor öffnen ich und Yarlan sprinten direkt los um hin aufzuhalten.
Während wir rennen wird Abelmir von heißer Lava getroffen und hat im Gesicht schwere Verbrennungen. Am Tor angekommen will dieser Verückte der wohl doch nur ein Gehweiter war den Drachen retten. Ich hoffe ich komme noch dazu ihn zu Erschlagen. Es scheint wohl so zu sein das 2 Drachen die Festung angreifen und er nur den einen Retten will.
Egal während ich noch überlege lässt Yarlan den Verückten aus dem Tor und wir rennen ihm nach.


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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 10.09.2018 18:50

Die Mission des Raspyrriz


Bericht an die KGIA über die Ereignisse im Anschluss an den Angrff auf Burg Drachenhaupt.

[...] war es uns nicht möglich den Geweihten Dracodan in die Nacht hinein zu verfolgen.
Mithilfe von ihrer Gnaden Drachentochter war es Möglich die Quelle der merkwürdigen Verwundungen als einen Ausbruch der sogenannten Karfunkelwürmer
zu bestimmen, einer Krankheit die angeblich seit einigen hundert Jahren ausgestorben ist.
Ein Heilmittel für diese existiert angeblich, sei aber um diese Jahreszeit höchstens und mit viel Glück beim Marwart der Drachensteine zu bekommen.

Nach einer Abwägung unseres weiteren Vorgehens entschied ich, dass es das beste sei eine Audienz bei Apep über seinen Gesandten an den Drachensteinrat, seine Gnaden Dracodan, zu ersuchen.
Zu diesem Zweck nahmen wir also die Verfolgung seiner Spur und damit der des zweiten Drachen des gestrigen Angriffs auf.

Den Ort gefunden an dem der Perldrache, dessen Name sich später als Raspyrriz offenbarte, sein Ende fand trafen wir auch Dracodan an, der zu diesem Zeitpunkt daran arbeitete den Karfunkelstein des Drachen zu entfernen.
Bevor es uns möglich war eine genauere Unterhaltung mit ihm zu führen schwang sich die finstere Gestalt des Untoten General Phoboroch am Himmel in unsere Richtung um mit dem Angriff zu beginnen. Nachdem die erste Welle des Angriffs zurück geschlagen wurde
konnten wir erfahren, dass Raspyrriz eine magische Kugel namens Drakundas von Rhazzazor stahl, mit deren Hilfe man wohl Drachen tötet.
Bevor sich eine Strategie zum Rückzug formulieren ließ schickte der untote Drache selbst an, uns den Stein zu entreißen. Nach langem und hartem Kampf, der das Leben unseres zwergischen Kameraden Torgosch forderte konnten wir den schwarzen General zu seiner letzten Ruhe verhelfen und seinen Einfluss aus dieser Welt tilgen.

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 15.09.2018 12:20

Die Mission des Raspyrriz

24. PHEx 1026 BF
Es fühlt sich nicht an wie ein Sieg, es fühlt sich an wie eine Schlacht.
Nach einer Schlacht ist jedes Gefühl im Körper taub, nur Schmerzensschreie sind übrig.
Ein Gewinner ist wer nicht in einem Meer von Blut steht und tote Freunde und Feinde betrachten muss.
Hier stehe ich, ich kleiner Oemer und blicke auf zwei tote Drachen und einen toten Zwergen so wie einem fast toten Zwergen. Ihr Anblick kann mich nicht erreichen, nicht jetzt, mein Körper zittert, ich atme schnell und mein Blick ist steif auf den untoten Perldrachen General Phoboroch gerichtet. Phoboroch ist erledigt, Torgosch ist erledigt und Raspyrriz ist erledigt, eine Schlacht die geschlagen werden musste, rede ich mir zumindest ein.
Das alles für eine 50 Stein schwere Kugel (Drakundas), ich hoffe so sehr das sie es wert ist. Langsam lässt das zittern nach ich entspanne den Bogen und sehen Yarlan blutend auf einem zugefrorenen See stehen, unter dem Flügel von Raspyrriz liegt Ignar, verletzt aber lebend.
Ich schaue mich noch einmal um und sehe Torgosch reglos am Boden liegen und Ignarimmer wieder rufend fragen ob Phoboroch tot ist und ob er ihn mit seiner Armbrust getroffen hat. Wir sammeln uns um Torgosch und Iolaus schüttelt nur traurig seinen Kopf, Torgoschs Kopf in seinem Schoß liegend. Er ist wirklich tot, vor einigen Wimpernschlägen lebte er noch und nun ist er tot, wenn doch nur diese Heiltränke bei Zwergen wirken würden, ich hätte ihm meine gegeben, es zerreißt mir das Herz ihn dort so blutüberströmt liegen zu sehen. Während des Feuerholz sammelns um Torgosch zu verbrennen, schießen mir immer wieder Erinnerungen durch den Kopf.
Torgosch wie ich ihn in Gareth das erste mal sehe neben Abelmir stehend und diesem auf die Schulter klopfend ihm erklärt, das er sich nicht mit vier Feinden auf einmal anlegen sollte wenn man nur ein “Rockträger” ist und keine Metallrüstung trägt.
Zurück in der wirklichen Welt sehe ich mich Holz sammeln und spüre eine große Leere in mir selbst, ich weiß nicht ob ich stark genug bin diese Kämpfe weiter zu kämpfen, mein Herz zerreißt bei dem Gedanken nie wieder mit Torgosch lachen zu können, nie wieder sein Brummen zu hören “Das hätte es aber bei uns Zwergen so nicht gegeben” und auch nicht seine freundlichen Sticheleien mit Ignar.
Während der Verbrennung von Torgosch spricht jeder von uns einige Worte zu ihm, doch was ich sagen wollte ist nicht mit Worten auszudrücken.
“Torgosch, du fehlst mir, dein verlust zerreisst mich, warum bin ich nur so schwach und kann dir nicht helfen, WARUM!”

Wir haben leider keine Zeit um lange zu trauern, Dracodan und die Kugel müssen hier weg, und mindestens Abelmir, vielleicht sogar noch mehr meiner Gefährten brauchen ein Gegenmittel gegen die Karfunkelwürmer.
Wir reiten mit der Kugel Drakundas, Dracodan und meinen restlichen Gefährten tiefer ins Gebirge um zum Markwart Apep zu gelangen. Wir erreichen nach einigen Stunden reitens das Amazonen Dorf Bergbach, wir dürfen dank Dracodan hier übernachten. Abends kann man hören wie die Kugel Drakundas, die auch “Drachentöter” genannt wird surrt und summt, ein unheimliches Ding, aber selbst Rhazzazor soll nicht in der Lage gewesen sein die Kugel vernichten zu können.
Bei einem merkwürdigen Gespräch zwischen Yarlan und Dracodan werde ich misstrauisch, Yarlan sagt das Apep keine anderen Menschen in der nähe seines Hortes duldet ausser den Amazonen. Dracodan bejaht dieses, hat aber vorher darauf bestanden das er schon lange hier ist und in den Drachensteinen lebt, also entweder hat er den Mund zu voll genommen, oder er ist kein Mensch. Um die Frage zu versuchen für mich selber zu beantworten versuche ich mit meinen dilettantischen Zauberkräften zu schauen ob er magisch ist und siehe da, er ist so stark magisch das ich geblendet werde. Das rötliche Licht seiner magischen Aura ist so hell das es sich wie tausend Nadeln in meinem Kopf anfühlt, tausend Nadeln die alle gleichzeitig auf mein Hirn einstechen. Die Magier beschreiben es als "Teclador-Effekt" und behaupten das meine Blindheit nur temporärer Natur sei. Merke, wenn etwas zu stark magisch ist, mache keine Intensitätsanalyse ohne Vorbereitungen deine Augen zu schützen.


25. PHEx 1026 BF
Nach dem aufwachen gibt es einen Rondra Gottesdienst und danach reisen wir weiter, die verfassung von Abelmir wird immer schlechter und Isarun scheint sich auch angesteckt zu haben.
Während der Reise kreisen Apeps Perldrachen durch die Drachensteine und schmettern uns ihre Schreie entgegen, ob sie uns, oder nur eine teilmenge unserer Gruppe begrüße? Wer weiß das schon, vielleicht weiss es ja Dracodan, aber der schweigt.
Wir erreichen Apeps Säule, und zu unserer aller Verwunderung, verbietet Dracodan, Yarlan den Besuch in Apeps Hort. Im Hort sind hunderte von Lichtern die die Wände erhellen, und der wahre Grund warum die Drachensteine Drachensteine heissen. Es sind keine Gwen Petryl Steine es sind Karfunkel, leuchtende Karfunkel, die Seelen von Drachen die darauf warten neu geboren zu werden.
Wie groß auch immer Apep sein muss, seine Kralle ist schon einmal so groß wie eine Kutsche, wir geben ihm unsere Kugel “Drakundas” und er übergibt uns einen großen Lederbeutel mit den Zutaten zum herstellen des Gegenmittels gegen die Karfunkelwürmer.
Telepathisch teilt uns Apep noch folgendes mit:
“Bei Tecladors ewigem Zeitenblick, hört, ihr Menschen, und
bringt diese Botschaft unter die euren: Der Dienst, den ihr Apep
heute erwiesen, soll auch vergolten werden in Zukunft. Wenn am
Tag des Feuers unsere Brüder und Schwestern Flüsse verdampfen
und Bäume verbrennen, werden die Waffen, die Apep heute
hütet, wieder ihrer Bestimmung entgegensehen. Dann werden
die Träger von Knardukas und Drakundas ausziehen, um ihr
Schicksal zu finden. Bis dahin ist es eure Aufgabe – die Aufgabe
aller Menschen – Apeps Hort, den auch ihr nicht kennt, vor jeglicher
Enthehlung zu schützen. Doch vorerst seid ihr nun aus
den Diensten Apeps entlassen.”
Wir reiten wieder zurück zur Burg Drachenhaupt, die Nachrichten die wir haben verbreiten und auch das Gegenmittel damit die Karfunkelwürmer nicht noch mehr Menschen und Drachen töten können.

Wir verlassen Tobrien um uns Gareth zu zuwenden.


_____________________________



Das Jahr des Feuers

Das Kaiserliche Turnier


25. PHEx 1027 BF
Ein Jahr ist vergangen das ich im Mittelreich war, ich bin auch nur wieder hier weil es eine Ehrung und ein Turnier geben soll, aber die Ehrung ist mir egal, meine Freunde wieder zu sehen ist es aber nicht, da freue ich mich drauf.
Wir treffen uns in Abelmir’s Haus, wobei sich herausstellt, das Haus gehört der Witwe Prutz und Abelmir wohnt hier nur zur Miete. Draussen vor der Stadt gibt es wieder tote Vögel die auf den Feldern liegen, so wie letztes Jahr und wir entscheiden uns, dass wir das morgen mal anschauen wollen. Als wir zusammen sitzen und über das letzte Jahr erzählen hören wir von draußen lärm, direkt vor Abelmirs Haus, neugierig wie wir sind schauen wir nach und entdecken einen Magier der von drei Bannstrahlern mit Knüppeln geschlagen wird. Yarlan, der selbst ein Bannstrahler ist geht dazwischen und will wissen warum der Magier hier geschlagen wird, ein Ranghöherer Bannstrahler will sich zuerst nicht erklären und fordert Yarlan auf zur Seite zu treten, doch der ist störrisch wie ein Esel ... wie immer meinte ich. Yarlan verlangt erklärung und der Ranghöhere Bannstrahler rechtfertigt sich das der Magier sich nicht wie ein Magier kleiden würde und außerdem kein Dispens hat. Yarlan erklärt den Bannstrahlern das sie sich verpissen dürfen und nimmt das Gesetz selber in die Hand. Bei dem Magier handelt es sich um Dschelef ibn Jassafar einen Elementaristen und Entschwörer der Rashduler Akademie, er ist hier wegen des Magierkonvents. Welche Strafe wohl darauf steht auf dem Magierkonvent als Magier verkleidet rum zu laufen, eine Interessante begebenheit die ich gerne aus der nähe betrachten möchte.
Zusammen mit Abelmirs freund Rafim, einem Söldner der Basaltfaust übernachten wir bei Abelmir im Haus.


26. PHEx 1027 BF
Nach dem aufstehen treffen wir uns alle in Abeldmirs Haus und wollen uns beim Turnier eintragen. Während des eintragens kommt Ludalf von Wertlingen auf uns zu und entschuldigt dafür uns nach Yol-Ghurmak geschickt zu haben. Wir verlassen Gareth beritten um uns das Vogelsterben zu betrachten, und müssen feststellen das ein Aves Geweihter sich auch dafür interessiert. Der Aves Geweihte hat Vorschläge zur reisenden Hauptstadt und der reisenden Kaiserin, aber Yarlan und Isarun scheinen seine Meinung nicht zu teilen. Von einem Baum aus kann ich erkennen das die Aussparungen der Pflanzen auf den Ackerflächen, Form und System haben, die Aussparungen sind nur von “oben” zu erkennen und bilden Zhayad Zeichen.

Die Zhayad Zeichen stehen für:
“Luft”
“AGM”
“Erz”
Jedes Zeichen ist ungefähr fünf Schritt im durchmesser.

Yarlan versucht hier einigen Kindern wissen zu entlocken und bricht einem kleinen lieben Jungen mit angeblich praiotischem Recht seinen Fuß, vielleicht wird der Junge nie wieder laufen können, oder stehen, ich bete für das Wohl des Kindes.

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 20.09.2018 17:35

Agrimoths Richtplatz


Logbucheintrag, 26. Phex, 34. Hal
von:
Kiaras Doflaminio Karinor, Lehrer der Leidenschaft, Ober Leutnant a.D. der Schwarzen Armada, Vogt zu Helmenport

26. PHEx 1027 BF Forführung

Immer noch standen wir auf den geschändeten Feldern Östlich von Gareth, gewaltige Zeichen in Zhayad in sie hinein getrieben.
Abelmir erzählte davon, das sie diese seltsame dunklen Zeichen schon vor einem Jahr gesehen haben, an anderer Stelle.
Es gab einige Diskussionen darüber, was wohl der Ursprung sein könnte, doch blieb dies größtenteils ergebnislos,
so beschlossen wir stattdessen die Bauern aufzusuchen, denen diese Felder gehörten. Sie sollten doch was bemerkt haben.
Lauthals beschwerte sich unser ehemaliger Weißmagier über seine alte Gilde. die Zeichen waren viel zu genau um nicht untersucht worden zu sein.
Aus der Ferne konnten wir sehen das der Bauer scheinbar eine eigene Mühle hatte, eine perfekte Gelegenheit um die Felder von oben zu betrachten.
Doch dort angekommen riechen wir geronnenes Blut und die Asche einer Schmiede.
Sofort gingen wir in Kampfstellung um den Ort vorsichtig zu untersuchen und gegebenenfalls zu reinigen.
In der Scheune fanden wir die ermordete Bauersfamilie mit abgeschnittenen Köpfen genagelt an ein umgedrehtes Boronsrad.
Oemers, der mit einigen Abstand Wache hielt, breitete uns davon das seine Nase zu bluten begann und er ein Stechen um Auge spüren konnte. Dämonen.
Ich, Abelmir und Isarun gingen ins Haus hinein, in den zweiten Stock.
Dort brannte eine unheilige Kerze und wir begannen Einflüsterungen zu hören die versuchen uns gegeneinander aufzuhetzen.
Ich betete zu Ingerimm, Isarun beschwor etwas Wasser und ich stach meine geweihte Waffe in die Kerze.
Unterdessen hatten Yarlan und Rafim die Leichen abgehangen und stürmten dann zu uns.
Nachdem die Kerze vernichtet war, gingen wir zur Mühle, die immer noch seltsame Geräusche von sich gab. Ich selbst kümmerte mich um die Bauernfamilie. Doch die Köpfe fehlten.
Wir steigen die Mühle herauf und fanden schließlich die Köpfe dort verteilt. Auch fanden wir 3 zerquetschte Amulette der Peraine unter dem Mühlstein und ein resistentes Praios Amulett.
Wir organisierten uns, besprachen was zu tun war und welche Schritte wir als nächsten angehen mussten.
Die Bauern mussten begreben, der Ort geweiht, die Peraine Amulette neu geschmiedet und die Zhayad Zeichen vernichtet werden. Wir beschlossen uns an alle relevanten Stellen zu wenden.

So ritten wir zurück in die Stadt hinein.
Magistra Isarun trennte sich von uns um zu den Pfeilen des Lichts zu reiten.
Ich nahm die anderen hingegen mit in den Ingerimmtempel gegenüber des alten Palastes und nahm den dortigen Hochgeweihten beiseite um ihm die Kunde von der Anwesenheit des Schänders zu berichten.
Die Empfehlung ausgesprochen den Ort zu reinigen habe ich ihm noch die Peraine Amulette überreicht auf dass die Simia Geweihten diese neu erschaffen können.
Danach machte ich mich auf zum Borontempel außerhalb der Stadt und Yarlan ging stattdessen zu den Bannstrahlern.
Oemer untersuchte Rafim auf Verletzungen und unheilige Splitter darin, da er in die Treppe eingebrochen war im Bauernhaus.
Isarun berichtet den Pfeilen, bei der Hauptfrau Sagitta da Sambra, von den unheiligen Abwesenheiten und diese reagierten anders als erwartet, als hätten sie das ganze bereits erwartet.
Der Besuch beim Borontempel läuft ähnlich ab, ich erzählte ihnen was geschehen war und spreche meine Empfehlungen erneut aus.
Abelmir versuchte es über die Schiene als Geheimagent und sucht nach Drego von Angenbruch, doch die Zentrale hatte scheinbar heute geschlossen.
Typisch Geheimagenten.
Yarlan erstattete Bericht bei den Bannstrahlern um, zum Grauen der Ingerimm Geweihten, die Inquisition auf den Plan zu rufen.

Kaum hatte ich Zeit, mit nassen Füßen denn es regnete schrecklich, bei Abelmir in die Wohnung zu kommen, mussten wir auch schon wieder aufbrechen zur alten Residenz, wo wir von den Pfeilen des Lichts hin eingeladen wurden.
Begrüßt am Palast wurden wir von Markgraf Rondrigan Paligan, eine amüsante Angelegenheit. Wir wurden vorgeführt und traffen die oberen Echelon des Mittelreiches.
Doch bevor ich beginnen konnte mir die Namen der Personen zu merken schaffte es Abelmir doch tatsächlich sich die komplette Aufmerksamkeit zuzuziehen und sich komplett daneben zu benehmen in Anwesenheit der Reichsregentin.
Die Anwesenden waren:
Emer ni Nennain, die Reichsregentin. Leomar Almaderich Sigiswild vom Berg, der Reichs-Erzmarschall. Rondrasil Löwenbrand von Arivor, der Heermeister und Erzpraetor. Ludalf von Wertlingen, der Marschall. Rondrigan Paligan, der Markgraf von Perricum. Alrik vom Blautann und vom Berg, Oberst des ersten Kaiserlichen Eliteregiments. Melwyn Störrebrand, der 2. Hofmagier. Racalla von Horsen Rabenmund, die 1. Hof- und Erzmaga.

Der Erzmarschall begann damit uns die Lage des Krieges zu erklären, geplante Feldzüge und vereitelte Feindbewegungen.
Das Turnier in Gareth war nur ein Vorwand, ein Trick um die Kräfte der Götter zusammen zu ziehen und diese nur wenige Tage von Wehrheim entfernt zu stationieren.
In Wehrheim sollte die entscheidende Schlacht geschlagen werden gegen die Kräfte der Erzfeinde.

An dieser Stelle sind einige Strategische Karten und Zeichnungen eingefügt. Eingetragen sind Aufteilungen, Truppenbewegungen und Berechnungen. Kommentiert ist alles mit kurzen Kommentaren.

Wir wurden mit der Aufgabe betraut die Reichsstraße von Wehrheim Richtung Tobrien zu evakuieren in Vorbereitung auf die kommenden Horden von Untoten.
Von Berler über Talf bis nach Sancta Boronia würden wir die Menschen in Kenntnis setzen das sie ihr Heim verlassen müssen und Richtung Wehrheim reisen werden.
Wir nahmen den Auftrag an und wurden auf bald aus der Anwesenheit der Reichsregentin entlassen. Losan nimmt noch einmal Rafim beiseite, scheinbar mag er Al'Anfa nicht sonderlich.
Ich werde ein Auge auf ihn offen halten.
Auf dem Weg zurück zu Abelmirs Apartment trafen wir auf den Zwerg Ignar, scheinbar ein alter Bekannter der Gruppe.
Er führte eine Lanze aus reinem Endurium mit sich, geschmiedet von Angrosch Geweihten, durch Gareth um sie seinem König zu übergeben.
Nachdem wir ihn in die alte Residenz eskortiert haben machten wir und erneut auf den Weg.

Wir führten am Abend eine hitzige Diskussion darüber wie wir die Evakuierung durchführen können, wie wir die Leute überzeugen können und auch transportieren und versorgen können.
Zunächst berechneten wir so, wie viele Menschen wir eventuell über die Reichsstraße bewegen müssen. Etwa 40.000 Menschen die Richtung Wehrheim gebracht werden müssen.
Stunden über Stunden bearteten wir, diskutierten und planten wir bis spät in die Nacht hinein.

27. PHEx 1027 BF

Am nächsten Morgen kamen wir wieder bei Abelmir zusammen und Yarlan blätterte leicht geangweilt durch den Aventurischen Boten.
Oberst von Blautann duellierte sich am vergangenen Tag scheinbar mit dem Schwertmeister Adersin.
Eine Travia-ungefällige Affäre führte die Männer in Rage und sie trafen sich zum Rondra-ungefälligem Duell.
Adersin wurde dabei schwer verwundet und verlor eines seiner Augen. In Folge seiner Verletzungen starb er sogar.
Oemer verabschiedete sich mit den Worten das er 200 Goldmünzen unter die Leute bringen wollte, was für viel Verwirrung unter uns sorgte.
Zwischen Isarun und Abelmir kamen Spannungen auf. Scheinbar ist die Beziehung der beiden gestört durch den Austritt aus der weißen Gilde von Abelmir.
Ich werde beide einmal zur Seite nehmen müssen um mit ihnen über diese Disharmonie zu reden und ihnen zu helfen ihre Differenzen zu belegen.
Auch Yarlan benötigt dringen meine Hilfe. Sein Drang sich bei den Bannstrahlern selbst zu bestrafen ist höchst Besorgnis erregend.
Ich werde ihm helfen müssen sein Seelenheil zurück zu erlangen und mit sich selbst ins reine zu kommen.
Oemer unterdessen besuchte offensichtlich die Traviakirche, die Geweihte Wallgrid, und spendet dort sein komplettes Geld als Vorbereitung auf den kommenden Flüchtlingsstrom.
Sie wollten zusätzlich die Phexkirche hinzuziehen als Hilfe um so astronomisch viel Geld zu verwalten.
Zuvor hatte der Bettler schon einen guten Ruf bei der Kirche durch irgendwelche Gänsekiele und verstärkte nur das Vertrauen der Kirche an ihn. Das verdient durchaus viel Lob.


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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 12.10.2018 17:41

Boronanger


Auszüge aus Rafims Tagebuch

Moin Tagebuch,

bin immernoch in Gareth und finde mich in dieser scheiß Stadt nicht zurecht. Der Boron Tempel ist außerhalb als ist meine übliche Taktik einfach vom Borontempel aus zu laufen fürn Arsch. Naja was solls es ist aufjeden Fall der 29 Phex und das Rittertunier fängt endlich an. Ich schaue mir mit den andern zusammen an wie Yarlan vom Ritterkönig(Danos der Ritterliche von Luring) vom Pferd "gelanzt" wird. Muss ehrlich zugeben sah schon irgendwie lustig aus diese Lanzenreiten muss ich auch mal probieren. Naja kaum liegt Yarlan mit der schnauze im Dreck wird er auch schon weggetragen.

Wir folgen Yarlans Körper sind uns aber nicht ganz sicher ob er Tod ist. Kaum im Haus der Heilung angekommen säuft Yarlan wie der allerletzte Schlucki Heiltränke leert. Scheint ihm auch gleich besser zu gehen diese Isarun scheint gute Heiltränke zu haben. Neben Yarlan liegt ein Herr von Falkenhark der hat wohl den gegen den uminösen Schwarzen Ritter verloren. Dachte erst dieser Typ sei ein Horasier aber scheint wohl doch aus dem Mittelreich zu kommen. Ich kann diese Bastarde einfach nicht unterscheiden. Egal wir stehen alle gemeinsam am Bed da kommt Abelmir reingestürmt und liest uns einen seltsamen Brief von einer Person Namens "AVR". Wer zur Hölle das sein soll keine Ahnung aber gut scheint auch nicht so wichtig zu sein.

So endlich gehts weiter mit der Ritterscheiße Yarlan darf sich jetzt selber seinen Gegner aussuchen. Bevor er jeodch was sagt kommt ein Minefräulein angelaufen und will ihn anfeuern oder so. Ich weiß auch nicht der ganze Brauch erscheint mir irgendwie Komisch. Aber dannach kann Yarlan endlich den schwarzen Ritter fordern. Ich und Oemer soll seine Rüstung von der Frau Prutz holen also rennen wir durch die Stadt. Kaum bei dem Haus angekommen stürmen wir nachoben und suchen Yarlans Zeug. Wir finden alles in einer Kiste und endscheiden uns erstmal Yarlans zeug mitzunehmen,

Wir rennen durch die Schleichwege von Gareth da werden wir von 3 Straßenarschlöchern aufgehalten die der Meinung waren wir sollten ihnen Wegzoll bezahlen. Also wer diesen Arschlöchern Geld gibt der hat nochmehr die Schelle verdient als die.
Ich schreie die Penner einbisschen an und schon lassen sie uns vorbei. Ich hoffe ich sehe die nochmal wieder dann Schlage ich die miteinader kaputt. Wir kommen wieder auf dem Tunierplatz an und wiedereinmal liegt Yarlan im Dreck.
Also irgendwas muss mit diesen Heiltränken von Isarun sein weil Yarlan trink die als ob es Wasser wäre.

So Yarlan zieht seine Rüstung an und zieht wieder aus gegen den schwarzen Ritter. Und landet wieder mit der schnauze im Dreck aber ich höre er sei schon 2 mal mit der Schnauze im Dreck gelandet als ich nicht da war. Ich verpasse immer alles.
Nachdem er den nächsten Heiltrank sich reinhaut hat er einen Plan gefasst er will ein Stück von der Rüstung Abschlagen um dem Ritter Betrug und Magie nachzuweisen. Und er liegt wieder mit der Schnauze im Dreck. Okay nächster Heiltrank und Yarlan liegt wieder mit der Schnauze im Dreck. So langsam finde ich das eigentlich ganz lustig.

Nach dem gefühlt 100sten Versuch schafft Yarlan es dann endlich landet aber trotzdem mit der Schnauze im Dreck so wie immer. Wir suchen das Teil der Rüstung und finden es dann auch endlich. Ich gebe es Isarun keine Ahnung was sie damit macht. Währendessen wird Yarlan wieder mal vom Pferd gelanzt diesemal aber richtig. Naja er wird wieder ins Haus der Heilung geschleppt und dort von Abelmir gerettet.

So da nun endlich die langweilige Scheiße mit stumpfen Waffen vorbei ist können wir endlich einen Saufen gehen. Wir gehen zum Ritterkönig saufen und der Man ist doch eigentlich ganz lustig.So dann kommt der nächste Komische Vogel aufs Pakett. Der will wohl Isarun beindrucken indem er ganzen harten Stuß redet oder er spricht in einer Geheimsprache Oemer und ich sind uns da nicht sicher. Während wir feiern ist Oemer wohl rausgeschlichen und hatten diese dumme Sau vom Berg belauscht der dumme Sack will mich umbringen. Soll nur herkommen dem reiß ich sein scheiß Kopf ab und schieb ihm den dahin wo die Sonne nicht scheint.

Während ich greade eine Polonäse anfühere werden wir angesprochen das wohl Selindian Hal verschwunden ist mit irgendeiner Version von Boron. Also wieder nix mit feiern. Wir laufen Oemer bis zum Boronsanger hinterher. Dort finden wir den offensichtlich schlafwandeln Man.

Er bettet immer wieder zu Boron bis er vor 4 Gräbern anhält Wildbold Prutz, Raulhard Folmin, Elwilde Meeltheuer und Drachlinde Gerdenwald. Was jetzt der Tote Man von der Frau Prutz damit zu tun hat wissen wir auch alle nicht.
Er läuft immer weiter und eine Statur der Marbo streicht über sein Haupt das ist schon irgendwie seltsam aber gut. Er folgt 2 Raben zu einem großen Grabstein darauf steht:

"Vergessen"
"Erinnern"
"Verflogen"

Darunter ist der Stab des Vergessens abgebildet aber in drei Teilen. Und das ganze ist Unterschrieben mit Coran Grassberger.
Meine Fresse in dieser Stadt geht echt ne Menge Shit ab.


Wir bringen den nun Ohnmächtigen Selindian Hal zurück zu Alara Paligan.
Sie schient uns ganz dankbar zu sein ich hoffe wir laden sie zu dem Fest ein.

Aber das wars dann auch für heute Tagebuch ich hau mich jetzt erstmal hin.


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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 27.10.2018 22:52

Das kaiserliche Turnier

Neulich, beim Zelt von Graf Danos von Luring...


"Wie war der Ball gestern, Bernika? Hast du die Reichsregentin gesehen? Oder die Königin?" Der kleine Quendan reichte Bernika den Hufkratzer und streichelte dann Tänzerin, dem eleganten Reitpferd von Graf Danos von Luring, über die weiche Nase.

"Oh, und ob!" Die Knappin Bernika nahm den Hufkratzer und beugte sich hinab, um die Fessel des Pferdes zu umfassen. Brav hob die Stute den Huf an. "Beide habe ich gesehen. Der Herr hat mit ihnen gesprochen. Du hättest sie mal aus der Nähe sehen sollen, Quendan. So schöne Kleider hast du noch nie gesehen. Mit goldenen Stickereien und aus feinsten Stoffen. Und ein Diadem im Haar, das blinkte und funkelte wie die Sterne selbst."

Der kleine Quendan machte große Augen. "Wie die Sterne selbst? Ich wünschte, ich wäre groß genug, um auch mit Herrn Danos auf Bälle zu gehen."

"In ein paar Jahren, wenn du auch ein Knappe bist," tröstete Bernika und begann den Huf auszukratzen. "Es waren auch viele andere da, die wir auf dem Turnierplatz und der Tribüne gesehen haben. Zum Beispiel der Zwergenkönig."

"Der Zwergenkönig!" Quendan vergaß vor lauter Aufregung Tänzerins Nase zu streicheln.

Bernika nickte bekräftigend. "Ja, er saß vor dem Ball im Garten, umgeben von seinen Zwergenkriegern. Eine Axt hatte er, so groß wie er selbst, und funkelnd vor Edelsteinen. Und sieben Fässer Zwergenbier hatte er mitgebracht, das tranken er und seine Krieger. Und die Drachentöter kamen auch dazu und tranken mit, die waren nämlich auch eingeladen."

"Die mit den Drachen auf den Schilden? Die wir auf dem Turnierplatz gesehen haben?" Tänzerin stupste Quendan auffordernd mit der Nase an, damit er endlich weiter streichelte. Der Page patschte der Stute geistesabwesend auf die Nase, während er Bernika mit unverhohlener Begeisterung anstarrte. "War der Ritter auch da? Der so oft vom Pferd gefallen ist? Von dem Herr Danos gesagt hat, dass man sich ein Beispiel nehmen soll in Sachen Beharrlichkeit?"

"Ja, der Ritter Yarlan war auch da." Bernika stellte den Huf der Stute auf dem Boden ab und streifte Erd- und Strohreste vom Hufkratzer. "Der bekam auch Bier. Der Zwergenkönig ist anscheinend total witzig, jedenfalls haben alle immer gelacht. Besonders der Große, der hat am lautesten gelacht."

"Der, der aussieht wie ein Hügel aus Fleisch?" Quendan riss die Arme auseinander, um die Schulterbreite des Basaltfaustkriegers anzudeuten. Tänzerin schnaubte erschrocken. "Der kann bestimmt einen Thorwaler in zwei Stücke reißen, so stark ist der."

Bernika ging um Tänzerin herum und hob ihr anderes Vorderbein an. "Glaub ich auch. Wenn der sich auf dich setzt, bist du platt wie eine Salzarele. Der setzte sich dann auch gleich zu dem Zwergenkönig und kippte ein Bier nach dem anderen."

Quendan kicherte. Betrunkene Leute fand er lustig. "Und der horasische Magier, hat der auch Bier getrunken? Vater sagt, im Horasreich trinkt man kein Bier. Da trinkt man Prickelsaft, der aussieht wie Pipi! Haha, die Horasier trinken Pipi!"

"Quendan, red nicht so," tadelte Bernika und begann den nächsten Huf auszukratzen. "Es sind auch viele horasische Gäste da. Herr Danos sagt, es gehört zu den Tugenden der Ritterschaft, immer höflich zu sein."

"Hat doch keiner gehört," brummelte Quendan, guckte aber ein bisschen schuldbewusst drein. Er fing wieder an, Tänzerins Nase zu streicheln.

"Jedenfalls, der Adeptus war erst gar nicht da," fuhr Bernika fort. "Der war nämlich spazieren. Jetzt stell dir vor: mit dem Minnefräulein vom Ritter!"

Quendan riss die Augen auf. "Waaas? Diese Sch--" Im letzten Moment erinnerte er sich an das, was Bernika gerade über Höflichkeit gesagt hatte. "Ich meine natürlich, der arme Ritter Yarlan. Hat er den Adeptus zum Duell herausgefordert und ihm alle Zähne rausgehauen?"

Bernika konnte ein Grinsen kaum unterdrücken. Sie beugte sich tiefer über den Huf, damit Quendan nicht mitbekam, dass sie seine Einschätzung teilte. "Nein, die haben nur geredet."

Quendan guckte enttäuscht. "Voll langweilig. Und dann?"

"Dann sind wir alle rein gegangen, in den Bankettsaal. Da waren noch mehr berühmte Leute, zum Beispiel die Hofmagierin. Und der Turniermeister. Und in einer Ecke des Raums waren Musiker, die spielten zum Tanz auf. Die feinen Damen und Herren haben dann viel getanzt. Sogar die strenge Weißmagierin, die hat mit so einem Gecken getanzt. Die hätte ich fast nicht wieder erkannt, die sah ganz anders aus in einem Ballkleid. Und auch der Ritter Yarlan mit seinem Minnefräulein Leonida, die hatten sich wieder vertragen." Bernika stellte Tänzerins Bein wieder auf den Boden und klopfte den Hufkratzer sauber.

"Der Zwergenkönig auch? Mit Königin Rohaja?" wollte Quendan wissen.

Bernika tippte Tänzerins Hinterbein an und wartete, bis die Stute brav ihren Huf hob. "Nein, der Zwergenkönig hat mit seinen Kriegern und dem Großen weitergesoffen. Die haben so ein Trinkspiel gespielt, Kaiser Valpos Entzücken heißt das, hat Elbrecht gesagt. Kennst du Elbrecht?"

Quendan nickte. "Der Knappe von Graf Orsino."

"Genau." Bernika stützte Tänzerins Huf auf ihrem Knie ab und grinste. "Also, das ist ein Spiel, bei dem man ganz viel Schnaps trinken muss. Und ganz oft 'Ex oder Ork!' schreien muss. Dann knallt man das Glas zurück auf den Tisch. Und wer am Ende am besoffensten ist, gewinnt."

"Wer hat denn gewonnen?" fragte Quendan.

"Ritter Yarlan und der kleine Tulamide, der immer mit ihm rumhängt," antwortete Bernika und setzte den Hufkratzer an.

Quendan freute sich. "Haben die auch was bekommen zum Sieg?"

Bernika zuckte mit den Schultern, ohne in ihrer Arbeit innezuhalten. "Vielleicht? Jedenfalls gingen die mit diesem rahjageweihten Karinor raus, der hat ihnen vielleicht was geschenkt. Aber da haben Elbrecht und ich uns schnell die leeren Schnapsgläser geschnappt und auf einem Tablett weggetragen, bevor einer der Diener uns zuvorkommen konnte."

"Warum denn das?" fragte Quendan verwirrt.

Bernika grinste und setzte den sauberen Huf wieder ab. "Na, Elbrecht und ich haben uns in den Korridor verzogen und die Rötzchen ausgetrunken."

"Iiiih! Mit Zwergenspucke drin!" quietschte der kleine Quendan halb begeistert, halb angewidert. Tänzerin schnaubte entrüstet und warf den Kopf hoch. "Und dann? Hat der Herr Danos dich ausgeschimpft?"

"Nein, Elbrecht und ich sind dann schnell wieder in den Bankettsaal zurück. Da waren aber schon alle wieder zurück und der Karinor und Ritter Yarlan redeten mit Königin Rohaja und Dom Eslam über so eine Gala. Der Adeptus und die Magistra gratulierten dem Herrn Danos zum Sieg in der Tjoste. Aber er hat nicht gemerkt, dass ich weg war. Und das bleibt besser auch so, sonst kannst du was erleben," drohte Bernika, während sie um Tänzerin herumging und das zweite Hinterbein antippte.

Quendan ließ enttäuscht die Schultern sinken. Petzen fand er noch lustiger als betrunkene Leute. "Und dann?"

Bernika machte sich an die Arbeit mit dem letzten zu säubernden Huf. "Dann haben die Erwachsenen noch mehr getanzt und noch mehr gelabert und noch mehr getrunken. Der Adeptus hat mit Prinz Hagrobald weitergesoffen. Karinor, der Tulamide und der Große haben mit der Königsmutter und Prinz Selindian Hal geredet. Worüber weiß ich nicht, aber die sahen alle aus, als hätten sie in eine besonders saure Trollbirne gebissen." Bernika pustete den letzten Dreck aus Tänzerins hinterem Huf. "Tja, und dann ist mir schlecht geworden und ich bin vor die Tür gerannt und hab in die Rabatten ge… na ja. Der arme Markgraf Throndwig, das wird ihm gar nicht gefallen." Bernika guckte etwas zerknirscht und stellte Tänzerins Huf auf dem Boden ab. "Jedenfalls rauschte dann plötzlich Fräulein Leonida an mir vorbei und zeterte ganz laut mit ihren Hofdamen. Irgendwas von Treppe und Magierschnepfe und verlotterter Schuft. Die hatte sich wohl wieder mit Ritter Yarlan zerstritten."

"Mädchen sind voll doof," befand der kleine Quendan und duckte sich gerade noch so unter dem Hufkratzer weg, den Bernika nach ihm schmiss.






Persönliches Tagebuch von Isarun von Spogelsen


01. Peraine 1027 BF
3. Turniertag

Rekrutengeschrei am Morgen vertreibt Kater und Sorgen. Eine alte Weisheit bewahrheitet sich auch heute wieder. Nachdem ich d. Rekruten zum Morgenlauf durch Hof & Garten gescheucht hatte (nur 3 haben gekotzt, s. gute Quote), fühlte ich mich wie neu geboren & bereit für d. Tag.

2. Runde d. leichten Handwaffen erst am Nachmittag, daher hatte ich Zeit mir d. Schusswaffenwettbewerb anzusehen, da meine Bekannten Yarlan und Oemer in dieser Disziplin antraten. Überraschenderweise gewann nicht Talorion Tannensang, sondern Oemer! Wusste zwar aus d. Bericht von dessen Sieg beim Bogenschießen in Y.-G., aber so was mit eigenen Augen zu sehen ist noch mal was anderes. Hochkönig Albrax auf Platz 3, Yarlan immerhin auf respektablem Platz 5. Vllt. erhöht Restalkohol jedermanns Treffsicherheit?!

Bei d. leichten Handwaffen wurde Kiaras Karinor Gräfin Franka Salva Galahan zugelost. Hätte zu gern Kampf gesehen - Kriegsfächer! S. interessant. Muss Kiaras mal ausfragen bzgl. Manövern. Gewinner n. Punkten Kiaras.

Habe selber d. weißen Ritter zugelost bekommen, war s. gespannt! Weißer Ritter beginnt gleich m. heftigen Schlägen - will es wohl wissen. Kann er haben. 3x Waffenklirren später & er geht zu Boden. Mutter wäre stolz.

Aber: weißer Ritter lässt Schild liegen & reitet flott auf schwarzem Shadif davon. Was für ein Ritter reitet ein Shadif?! Ist doch kein Ritterpferd. S. merkwürdig. Würde zu gern herausfinden, wer d. weiße Ritter ist. Spekulation: Königin Rohaja? (Darf eigentlich nicht teilnehmen.)

Zu erledigen: Heiltränke auffüllen (von wegen Bannstrahler, eher Bannsäufer), Kontakte Reichsarmee reaktivieren wg. Org. Evakuierung, Einladungen verteilen, neuen Siegelstock m. Drache prägen lassen, Ballkleid anprobieren & anpassen, was zum Geier ist "Schampuh"? Vllt. weiß d. Rahjani Rat. Oder Abelmir - d. faselte irgendwas v. "magischem Schönheitssalon".


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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 06.11.2018 09:26

Das kaiserliche Turnier

1. PERaine 1026 BF (3. Turniertag)
Rondrasil Löwenbrand von Arivor erklärt das der schwarze Ritter verhaftet wurde, das er nach dem Turnier erst verbrannt wird, angeblich wegen des Turnierfriedens, damit die Reichsregentin kein Mal des Frevlers bekommt. Er schützt die Identität des Verbrechers, ist er auch ein Verbrecher?
Abelmir bestellt 40 Essen nach, holt sich die Bestätigung, dass die Theaterleute und der Illusionist kommen, außerdem macht er den 10% Gewinn Lizenzvertrag mit dem Droschken Dienst und der Versprechung das die anderen Droschken von seinen Söldnern vertrieben werden.
Isarun kauft allerhand Alchimica bei ihrer Gilde und zahlt, dumm wie sie ist den Straßenpreis.
Kiaras verfeinert das Theaterstück mit Marishall dal’Patto und geht dann in den RAHja Tempel um zu entspannen, dann geht er mit Gräfin Franka Salva Galahan zum Mittagessen und sie unterhalten sich über antike Gegenstände die sie sammelt.
Ich gehe in den TRAvia Tempel und frage die Geweihte ob sie seine +1 sein will, welches bejaht wird.
Rafim verbringt seine Zeit im KOR Tempel und amüsiert sich.


2. PERaine 1026 BF (4. Turniertag)
Rafim kämpft heute auf dem Turnier gegen den Zwergen Hochkönig (Albrax groscho Agam) im Zweihandwaffenkampf und Rafim gewinnt.
Yarlan kämpft gegen Prinz-Herzog Hagrobald Guntwin vom Großen Fluß im Zweihandwaffenkampf und Yarlan gewinnt.
Rafim kämpft gegen den Kaiserlicher Markvogt Barnhelm von Rabenmund und Rafim gewinnt.
Yarlan kämpft gegen die weiße Ritterin und Yarlan gewinnt.
Yarlan kämpft gegen Rafim und Rafim gewinnt.
Im Finale treffen Yarlan und Rafim noch mal aufeinander und Rafim gewinnt.
Wir gehen noch auf das abendliche Fest und einige lassen sich die Zukunft durch Inrah-Karten legen.

3. PERaine 1026 BF (5. Turniertag)
Beim Streitwagenrennen kommt Yarlan nicht mal vom Start weg und ist letzter.
Isarun kämpft gegen Vogt von Gräflich Thangolforst Dom Gendahar von Streitzig älteres Haus und Isarun verliert.
Kiaras kämpft gegen die Bannstrahlerin Griffpurga von Auraleth und Kiaras gewinnt.

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