R049: Erde und Eis

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Thallion
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R049: Erde und Eis

Ungelesener Beitrag von Thallion » 15.12.2010 10:06

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im August 2000 erschienenen Romans Erde und Eis von Hadmar von Wieser.

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Erde und Eis
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Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

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Re: R049: Erde und Eis

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 17.12.2010 14:33

Interessante Weiterführung allerdings nichts berauschends
3 Punkte

Sineijdan ar Asjawell
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Re: R049: Erde und Eis

Ungelesener Beitrag von Sineijdan ar Asjawell » 18.12.2010 23:19

Ich kann mich kaum noch an Einzelheiten erinnern, aber durchaus noch daran, dass ich den Roman ziemlich faszinierend fand. Herr Wieser ist immer dann am besten, wenn er voll durchdrehen darf, und am wenigsten wird er dabei in Romanform gestört. Der globale Anspruch des Romans war prima, die schräge Heldengruppe mit dem roten Pfeil, Pyriander und dem Troll war schon auch echt cool.
Generell war die Romanreihe eine unerhört gute Ergänzung zum ganzen Borbarad-Plot und zum Superthema mit den Zeitaltern. So ein Ding würde ich auch heute noch gerne einmal wieder lesen, also vom Konzept und vom innewohnenden Pfeffer her gedacht.

Ein zusätzlicher Gedanke in diese Richtung:
Ich finde, der Roman ist einer der letzten (oder vielleicht: einer der späten) aus einer Reihe von Büchern, die ich gerne in Anlehnung an das Autorenkino "Autorenromane" nennen würde, auch wenn das natürlich eine dämliche Formulierung ist: Es ist einer der Texte, bei denen der Schreiber des Romans gleichzeitig ein ganz zentraler und aktiver Weltgestalter des Rollenspiels war und noch dazu einen wirklich umfassenden Plan hatte, bzw. ausbrütete. Man merkt diesen Büchern einfach die Ellenbogenfreiheit an und den unbedingten Willen zu gestalten und große Linien zu zeichnen. Dazu kommt natürlich noch ein ordentliches Talent und Übung.

Witzko hat das neben Wieser damals noch gemacht und heute würde es Tom Finn vielleicht machen können, wenn er etwas aktiver wäre. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich stehe darauf, wenn ich merke, dass ein Roman einfach mehr ist als ein Pflichtprojekt und wenn man weiß: Obacht, hierbei handelt es sich nur um einen Schattenriss eines viel größeren und tieferen Plans.
Zuletzt geändert von Sineijdan ar Asjawell am 18.12.2010 23:29, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: R049: Erde und Eis

Ungelesener Beitrag von Whyme » 09.04.2011 23:15

Ebenfalls recht mittelmäßig. Charaktere etwas überdreht, Myranor als Handlungsort... ein wenig zu fantastisch für meinen DSA-Geschmack aber unterhaltsam zu lesen.

LG
Whyme
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Senebles
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Re: R049: Erde und Eis

Ungelesener Beitrag von Senebles » 14.05.2011 23:06

Hadmars Superheldengruppe geht in den zweiten Teil. Der Roman liest sich streckenweise wie die Persiflage einer DSA-Hochstuflergruppe. Die Hexe schert sich um nix und dreht ihr eigenes Ding, der Magier wechselt zwischen Fachsimpeln und Feuerlanze, der Tulamide hat ein tolles Artekfakt und ein Spieler meinte, einen eigenen Heldentyp kreieren zu müssen (Kriegermagierin mit besonderer Besitz "Enduriumschwerter"), doch der Spieler ist mit der rollenspielerischen Darstellung heillos überfordert. Dazu hat der Meister noch einen supercoolen NPC (Trollschamane) gesellt.

Leider ist der Roman keine Persiflage sondern ein ernstgemeinter Versuch einer Hexalogie zu den elementaren Schlüsseln. Der Beginn liest sich toll. Der Myranorteil belanglos und die Zitadelle des Humus ist irgendwie abgedreht. Wie schon im Lichtvogel will der Autor besondere Orte bereisen und will sie dann aber nicht entmystifizieren.

Zwei Punkte
Zuletzt geändert von Senebles am 02.03.2012 13:13, insgesamt 1-mal geändert.

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