A 155 Masken der Macht (Königsmacher 2)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Robak
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A 155 Masken der Macht (Königsmacher 2)

Ungelesener Beitrag von Robak » 14.07.2008 14:40

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des zweiten Teiles der Königsmacher Kampagne A155 Masken der Macht von Frank Bartels vorgesehen, der 2008 erschienen ist.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen. Für tiefer gehende Diskussionen sei das Königsmacherforum empfohlen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

Wie hat dir das Abenteuer "Masken der Macht" gefallen?
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PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 10.05.2013 13:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

Myr-Varnion
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Ungelesener Beitrag von Myr-Varnion » 14.07.2008 16:18

Masken der Macht enthält fünf weitere Abenteuer der Königsmacher-Kampagne und wird um einige Szenarien ergänzt.

Die Abenteuer sind weiterhin vor allem Detektiv-Abenteuervor wechselnden Schauplätzen, bei denen die Helden eine langjährige Verschwörung aufdecken und schließlich die Verschwörer nach einander ausschalten. Die Handlung ist unabhängig vom Metaplot, der Meister hat hier letztlich weitgehend freie Hand. Es muss lediglich am Ende der richtige Horas auf dem Thron sein, was aber unabhängig von der Abenteuerhandlung sichergestellt werden kann (ohne dass das im Buch eigens Erwähnung findet).

Die Schauplätze sind sehr vielseitig, von der Nandus-Republik über Mengbilla, bis zum Spiegelschloss, so dass es nicht langweilig werden sollte. Wie in Teil I sind auch Kämpfe sehr gut vorbereitet.

Einziger Makel ist ein wenig das Ende, wo dann plötzlich der Drache kommt und dann alles vorbei ist. Bei mir werden die Helden selbst unter Anleitung von Timor die Unterhändler Timor's sein.

Die Szenarien sind ebenfalls besser als in Teil I und lassen sich sehr gut in die Kampagne einweben.

Dieser Band hat alles was ein Abenteuerband braucht. 5 Punkte.

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 30.07.2008 18:36

Lag im ersten Band der Fokus auf den Teilnehmern des Bürgerkriegs, sowie der Beschreibung des Umfeldes, also allgemeiner:auf dem kriegerischen Teil des Bürgerkriegs, so steht in diesem Band der politische und intrigante/verschwörerische Aspekt im Vordergrund.
Auch hier begeistert mich wieder der große Abwechslungsreichtum der Szenarien was die Örtlichkeiten und die Aufhänger angeht.
Ein weiterer Bonuspunkt ist in meinen Augen, dass der Autor vor den meisten Szenarien kurz darauf eingeht, wie sich das Szenario als Einzelabenteuer spielen lässt, und wie die Kampagne ohne das Abenteuer auskommt. Diese Methode, die im Grunde für längere Kampagnen fast unverzichtbar ist, hat mir schon bei der überarbeiteten G7 sehr sehr gut gefallen; schön dass es hier wieder aufgegriffen wurde. (Allgemein kann man die G7 und die KMK vom Aufbau her gut vergleichen, so sollte eine längere Kampagne die einen Großräumigen Konflikt zum Thema hat aussehen. Sollte das Jahr des Greifen tatsächlich neu aufgelegt werden, so würde eine solche Gliederung ( Kampagne mit/ohne die Teilszenarien, Teilszenarien als Einzelabenteuer, vor den Kapiteln Übersicht mit Zeitleiste und kurzem Abriss der Ereignisse...) diese ohnehinn schon sehr gute Kampagne zur Perfektion veredeln, ums mal etwas pathetisch auszudrücken... :wink: )

Der einzige Wermutstropfen des Bandes ist mMn das bisweilen nicht nachvollziehbare oder im krassen Gegensatz zu früheren Beschreibungen stehende Verhalten von einigen Protagonisten.

Warum verschwindet die Magisterin der Magister just in dem Moment, wo die Kirche durch Abelmir erschüttert wird, wo doch die Magisterin eigentlich die einzige Instanz wäre, die noch über Abelmir steht, und ihm daher Einhalt gebieten könnte? (ich weiss, dass das Abenteuer verschiedene Varianten des Verschwindens vorschlägt, aber die des "freiwilligen Verschwindens" wird ja vom Autor ausdrücklich bevorzugt...)

Abelmir selbst: In allen bisherigen Publikationen wurde es so dargestellt, dass Abelmir mit seiner Familie gebrochen hat, und klar auf Seiten des Reiches gegen die Marvinkos steht. Warum diese plötzliche 180° Wendung?

Ralman als Regent: Mit seinem zweifachen Seitenwechsel hat Ralman allen Parteien gezeigt, dass man ihm nicht vertrauen kann/er keine Loyalität kennt. Warum machen Aldare und Timor ausgerechnet ihn zum Regenten?

Aber auch wenn das hier jetzt vielleicht recht negativ wirkt, überwiegen doch eindeutig die positiven Aspekte des Abenteuers.

Das Amazeroths Maske geradezu perfekt ins Spiegelschloß passt, die tolle Idee mit dem Gemälde von Shafirs Hort das sich spiegelt und so Golodions Gemälde "narrt", so dass es aussieht als wäre die Maske im Hort, und und und...

Alles in Allem: verdiente 5 Punkte. So soll eine Kampagne aussehen.

Gulmond
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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 31.07.2008 10:08

Ralman als Regent: Mit seinem zweifachen Seitenwechsel hat Ralman allen Parteien gezeigt, dass man ihm nicht vertrauen kann/er keine Loyalität kennt. Warum machen Aldare und Timor ausgerechnet ihn zum Regenten?
Das ist einfach. Ralman ist durch den Krieg so mächtig geworden, das man niemanden gegen ihn als Regenten hätte einsetzen können.
Entweder vernichtet man ihn, oder macht ihn zum Regenten.
Ralman ist kein Cincinnatus.

Shahanja
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Ungelesener Beitrag von Shahanja » 31.07.2008 13:11

Mir gefällt die Kampagne auch sehr gut und ich bin auch er Meinung, dass Ralman sehr gut als Regent passt. Der de facto ungeschlagene Heerführer, nach dem Krieg hat außer dem Herzog von Grangor keine so große Hausmacht.

Die Kombination aus HdT und MdM ergibt wirklich hervorragendes Kampagnenmaterial.

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 04.08.2008 16:40

@Gulmond: Na gut, das macht tatsächlich Sinn. Andererseits hätte Ralman kaum etwas gegen zB. Timor als Regenten sagen/unternehmen können denke ich...

Aber schlecht finde ich Ralman als Regenten auch nicht, ich hatte eben lediglich Schwierigkeiten mit dem Grund...

Gulmond
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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 05.08.2008 11:01

Athax Erbe hat geschrieben:@Gulmond: Na gut, das macht tatsächlich Sinn. Andererseits hätte Ralman kaum etwas gegen zB. Timor als Regenten sagen/unternehmen können denke ich...
Timor wäre aber kein geeigneter Kompromiskandidat. Der Frieden kommt ja zustande, weil beide Geschwister sich zurückziehen. Das ist für deren Anhänger wichtig.

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 28.08.2008 19:30

Naja, Ralman ist ja Regent für Aldares Sohn, also haben die "Aldarianer" im Grunde etwas "mehr" gewonnen als die Timoristen... und das obwohl Timor im mittlerweile ja gefundenen Testament Amenes als ihr Erbe eingesetzt wurde (schon klar, die Echtheit des Testament wird nicht allgemein anerkannt, aber immerhin...)

Somit wäre eine Regentschaft Timors für den Sohn Aldares eigentlich ein besserer Kompromiss gewesen...

Aber wie gesagt, ich beschwere mich nicht, Ralman ist schon ene interessante Figur und könnte als Regent noch ziemlich interessant werden...

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Athanasius
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Ungelesener Beitrag von Athanasius » 28.08.2008 22:08

Ralman war aber am Ende auf Timors Seite, von daher bekommt ein Parteigänger des einen die konkrete Macht jetzt, während der Sohn der anderen irgendwann alle Macht bekommt.
Außerdem wollte Timor gar nicht Horas bleiben...

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 01.09.2008 16:26

Naja, Ralmans fröhliches Seitenwechseln habe ich ja schon angesprochen, man kann ihn eigentlich nicht als Parteigänger von Timor oder Aldare, sondern lediglich von sich selbst betrachten...

Aber das Timor nicht wollte ist tatsächlich ein, wenn nicht sogar der Grund (wer könnte einen Phexensjünger schon gegen seinen Willen zwingen... :wink: )

Heldi
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Ungelesener Beitrag von Heldi » 18.09.2008 19:49

Ralman ist einfach ein ziemlich gut aufgebauter NSC. mMn bekommt er durch den ganzen Kampagnenverlauf unheimlich viel Farbe und kann sich ganz vorne bei den grauen NSCs einordnen. Er steht symptomatisch für den ganzen Thronfolgekrieg und sollte für die Helden zur Reizfigur werden, die sie mal lieben, mal hassen, aber immer respektieren müssen.

Algorton
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Re: A 155 Masken der Macht (Königsmacher 2)

Ungelesener Beitrag von Algorton » 26.06.2009 12:00

Aber wie gesagt, ich beschwere mich nicht, Ralman ist schon ene interessante Figur und könnte als Regent noch ziemlich interessant werden...
Am liebsten wäre mir im Kampf gegen das Mittelreich, da gibt es nunmal am meiten zu holen und außerdem wäre damit endlich eine noch offene Rechnung beglichen.

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Betos
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Re: A 155 Masken der Macht (Königsmacher 2)

Ungelesener Beitrag von Betos » 18.06.2015 00:30

Ich habe die Kampagne sehr ausführlich über Jahre gespielt. Da ich Spieler war, basiert meine Bewertung auf dem Spielerlebnis, nicht auf dem geschriebenen Wort, da ich nicht weiß, was mein Meister alles angepasst hat.

Unter Berücksichtigung obiger Einschränkung, ist es ein ganz tolles Band, ein würdiges Ende der eventuell besten DSA Kampagne.
Sehr positiv fiel mir die insgesamte Schlüssigkeit der NSC Aktionen auf, selbst die schon angesprochenen Seitenwechsel Ralmans machen im Nachhinein, wenn man alle Hintergründe kennt, völlig Sinn.
Die Enthüllungen sind meist logisch aber überraschend (Timors Charade, Abelmirs Tat, Mantikors letzter Schlag...).

Als wirklich schlecht ist mir eigentlich keines der Abenteuer im Gedächtnis geblieben. Wenn überhaupt waren die Abschnitte in Mengbilla etwas schwierig, da sie für viele Horasier die aus SOs kommen, damit sie vorher mit dem Who-is-Who des Horasreiches agieren konnten, so gar nicht kompatibel sind. Da hatten wir ein paar mal Schwierigkeiten, dass wir IT nicht wußten was wir machen sollen, mit den Mitteln unserer Charaktere.

Die Abenteuer schwanken gut zwischen Recherche, Kampf und Epik, so dass man auch nie das Gefühl einer Eisenbahn hatte, obwohl der Krieg natürlich immer ohne die Helden weiter läuft. Dank der Dinge die man dann, wenn auch Inoffiziell, findet und aufklärt, hatten wir immer das Gefühl aktiv was beizutragen.

Bei uns war es von Vorteil, dass wir vor der Kampagne schon viel im Horasreich mit der Gruppe unterwegs waren, was dazu führte, dass unser Meister schon sehr viele NSCs einführen konnte, von welchen Verbindungen wir dann später profitierten (oder darunter litten). Dies ist glaube ich extrem sinnvoll für diese Kampagne, da sie viel verliert, wenn man die tiefen NSC Verknüpfungen im Horasreich weg lässt.

Lange Rede kurzer Sinn, in meinen Augen sind das Band 5 Punkte. Was anders kann man da nicht werten.
"Remember that capitalism without deniability is the same as poverty." -Random Pointy Haired Boss

Joselito
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Re: A 155 Masken der Macht (Königsmacher 2)

Ungelesener Beitrag von Joselito » 21.09.2015 17:59

unser Meister hat am Ende den Auftritt von Shafir als "Deus ex Machina" weggelassen, da es ihm zu albern war und die Taten der Helden zu sehr geschmälert hätte. War wahrscheinlich besser so. Ich habe natürlich keine Ahnung, wie es mit gewesen wäre.
Am schönsten fand ich das Abenteuer in Sibur und der Rachefeldzug auf Teremon. Aber auch in Silas, Balirii und Mengbilla hat es mir recht gut gefallen.

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