A124.2 Artistenschuh und rote Bälle

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Wie hat dir das Abenteuer

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3
8%
gut (4 Sterne)
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zufriedenstellend (3 Sterne)
11
29%
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11
29%
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JR
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A124.2 Artistenschuh und rote Bälle

Ungelesener Beitrag von JR » 28.12.2007 22:43

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A124.2 Artistenschuh und rote Bälle von Armin Bundt vorgesehen, das 2004 im Band A124 "Ränkespieler & Rivalen" erschienen ist.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

Wie hat dir das Abenteuer "Artistenschuh und rote Bälle" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufriedenstellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
  • schlecht (1 Stern)
PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Zuletzt geändert von Robak am 07.02.2013 15:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Namaris
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Ungelesener Beitrag von Namaris » 29.12.2007 12:53

Mir hat nicht gefallen dass die beiden Handlungsstränge nicht miteinander verbunden sind, sondern man "zufällig" drauf stößt, was Saya vorhat.

Daher gibts grad mal 2 Punkte.

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Diman
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Ungelesener Beitrag von Diman » 01.01.2008 19:43

Musste das AB spontan und mit sehr wenig (ca. 1 Std.) Vorbereitung meistern.

Ein Manko ist tatsächlich, dass die Handlungsstränge nicht wirklich zusammenhängen.

Leichte Kost für zwischendurch.

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Wurm
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Ungelesener Beitrag von Wurm » 03.06.2008 10:19

Die Intrigengeschichte wurde bei uns ohne die Dämonengeschichte gepielt. Dabei gab es das kleine Manko des Fehlens eines echten Finales. Da am Ende aber schön Zeitdruck generiert wurde, war es besonders gegen Ende sehr spannend.
Ansonsten ein schönes Durchschnittsabenteuer, das ohne große Patzer auskommt aber auch ohne große Highlights. Zur Dämonenstory kann ich nichts sagen, ich bin nur froh, dass diese unsere Meisterin weggelassen hat, weil das schon sooo ausgelutscht ist.

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass man an die echten Hintermänner nahzu unmöglich herankommt. (Weiß aber nicht inwiefern das der Originalvorlage entspricht)

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Heldi
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Ungelesener Beitrag von Heldi » 03.06.2008 12:52

Ganz niedlich, aber ohne Substanz.

1,6 (=2) Punkte.

Moebius
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Re: A124.2 Artistenschuh und rote Bälle

Ungelesener Beitrag von Moebius » 20.01.2010 17:25

Die Handlungsstränge sind merkwürdig zusammenhanglos, dem Abenteuer fehlt imho eine vernünftige innere Struktur, es wirkt ein wenig unüberlegt zusammengeschustert. 2 Punkte, weil es trotzdem noch deutlich schlechter geht.

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Adalariel
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Re: A124.2 Artistenschuh und rote Bälle

Ungelesener Beitrag von Adalariel » 07.02.2013 14:13

Das Abenteuer bietet ein schönes Ambiente im herzoglichen Methumis.
Ich habe es als Vorläufer-Abenteuer zur Königsmacher-Kampagne gespielt, da dort verschiedene Meisterpersonen erneut erwähnt werden.

Die doppelte Intrige ist für mich gerade das Interessante und typisch Horasische an diesem Abenteuer.
Die beschriebene Einbindung in das Abenteuer ist allerdings nicht für jede Gruppe ideal, denn es bedarf eines adeligen Charakters oder eines besonders guten Grundes um zum Herzog geladen zu werden. Daher sollte man hier gute Vorarbeit leisten.

Die hier zuvor fehlende Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen lässt sich über einen großen Spannungsbogen mit der KMK beheben. Meisterinformationen zu: "Königsmacher-Kampagne": Dort taucht Saya di Zeforika erneut in Mengbilla auf, so dass die Helden in diesem Abenteuer bereits die Antagonistin kennenlernen können.

Die Struktur des Abenteuers ist teilweise etwas unübersichtlich, so dass manche Nebensätze doch relativ wichtig werden. Allerdings kann das auch dem Platz in einem Sammelband geschuldet sein.
Positiv besticht das Abenteuer durch seine Atmosphäre am Hofe. Ideal kann man hier Feindschaften und Intrigen gegen die eigene Heldengruppe einbinden und Ihnen so das Leben noch etwas schwerer machen. Zudem sind die späteren Verbindungen zu den Meisterpersonen sehr günstig. Meisterinformationen zu: "Königsmacher-Kampagne": Beispielsweise wird im Vorfeld der KMK Lurio ya Strozza von einer della Tegalliani umgebracht, deren Familien ebenfalls in Kuslik ansässig sind und sogar zu Straßenkämpfen führen.
Mit etwas Aufwand ist daher dieses Abenteuer gut als Vorabenteuer zur KMK geeignet, um die Thematik Intrigen und verschiedene Persönlichkeiten kennenzulernen - daher 3 Sterne.

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Betos
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Re: A124.2 Artistenschuh und rote Bälle

Ungelesener Beitrag von Betos » 20.02.2013 11:18

Ich habe das Abenteuer bei Adalariel gespielt. Kann es daher zuforderst nur mit den oben beschriebenen Anpassungen bewerten.

Der Einstieg war bei unserer Runde sehr gut angepasst, da wir zum einen den Herzog schon kannten und mein Charakter einige Zeit vorher von Herzog Eolan geadelt wurde, daher war die Einladung leicht zu rechtfertigen.
Allerdings ist dieser Einstieg sehr speziell, zumal selbst bei den Alternativvorschlägen die im AB beschrieben werden für den Einstieg, eigentlich nicht zu erklären ist, wie Helden ohne halbwegs sinnvolle Verbindungen erlaubt sein sollte zu ermitteln.

Adalariel hat bei uns Lumiro della Tegalliani, das Opfer, schon einige Zeit vorher ein- und als Freund meines Charakters aufgebaut, so dass die Ermittlunginitiative direkt von den Charakteren kommen konnte, was zu sehr schönen Momenten führen konnte, mit anderen Ermittlungsparteien, die mal mehr mal weniger hilfsbereit und voreilig waren. Wie oben schon erwähnt, bot sich hier die Integration eines Feindes an, der die Ermittlungen parallel führte und Bosper da Merinal dann fälschlich verhaftete.

Der Charme des Abenteuers besteht klar in der Verknüpfung mit den politischen Interessen- und Machtgruppen innerhalb Methumis', was sehr stark zu einem angenehmen horasischen Flair beiträgt. Die Aktionen der NSCs bei uns waren soweit logisch und glaubhaft, sowohl für die Antagonisten, als auch für Protagonisten.

Das rätseln wer gerade wen verraten hat und wer von was weiß und von was nicht (z.B. zwischen der Zofe, der Baroness di Yaladan und dem Comto di Yaladan), war sehr ansprechend, nicht zu schnell zu erschließen, aber auch nie unlogisch.

Insgesamt schwankt das AB für mich zwischen 3 und 4 Punkte. Out of the box sind es wohl höchstens 3, vor Allem wegen dem sehr ungünstig hoch aufgehängten Einstieg, der gravierende Änderungen für viele Gruppen nötig machen dürfte.

Da der bei uns nicht zum Tragen kam und das Abenteuer an sich, durch eine wunderbare Grundidee und tollem Horasreich Feeling besticht, gebe ich für mich persönlich aber eine 4.
Zuletzt geändert von Betos am 20.02.2013 11:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Robak
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Re: A124.2 Artistenschuh und rote Bälle

Ungelesener Beitrag von Robak » 20.02.2013 12:21

Ich habe das Abenteuer nur als Spieler erlebt und nicht gelesen. Somit kann ich zu vielen Details, Stärken und schwächen nicht allzu viel sagen.
Als Krimi-, Ermittlungs- und Intrigenabenteuer passt das Abenteuer gut zum horasischen Setting. Wer das Setting an sich nicht mag ist mit dem Abenteuer schlecht bedient. Wer es mag wird sich freuen hiermit ein passendes Abenteuer vorliegen zu haben.
Persönlich habe ich häufiger Probleme mit Abenteuern in denen eine Vielzahl von Handlungsrelevanten NSCs auftaucht, da es mir schwer fällt diese auseinander zu halten. Dies betrifft auch für dieses Abenteuer. Es ist ja sehr schön wenn SL allen unwichtige NSCs Namen und Charakter geben aber irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr bzw. geht der einzelne Baum im Wald unter.

Ich wäre froh gewesen wenn die Helden mit den Ermittlungen beauftragt worden wären oder jemand der Obrigkeit die Ermittlungen der Helden legitimiert oder zumindest gebilligt hätte. Da dies -- bei uns -- nicht der Fall war standen die Helden häufig mit einem Bein vor eine Anklage wegen "Behinderung der Justiz" oder "Hochstapelei".
Die Verhaftung eines (falschen) Tatverdächtigen dem -- ohne Ermittlungen der Helden -- die Tat angehängt worden wäre, trug im Gegenzug allerdings deutlich zur Ermittlungsmotivation bei.

Durch die üblichen Eigenarten eines Ermittlungsabenteuers (Die Spieler ermitteln mit ihren Fähigkeiten und nicht die Helden mit ihrem Talentbogen) ist es schwierig Gefühl des "Yeah! Ermittlungen! Ich fühle mich wie Sherlock Holmes. Wir hams echt voll drauf!" zu erhalten, da die Spieler ja in der Regel eher unprofessionelle Kriminalisten sind. Wer also Rollenspiel spielt weil er die Vorstellung mag einen tollen Helden zu spielen, der ist mit Krimiabenteuern in der Regel nicht so gut bedient. Allerdings ist das kein spezifisches Problem dieses Abenteuers so dass man es diesem Abenteuer auch nicht ankreiden kann.

Alles in allem hatte ich durchaus das Gefühl ein ordentliches Abenteuer gespielt zu haben muss aber sagen, dass ich viele Dinge -- wie z.B. den Aufbau des Abenteuers überhaupt nicht gesehen habe und ihn somit nicht beurteilen kann.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Punkten, werfe eine Münze und gebe 4.

Gruß Robak
Zuletzt geändert von Robak am 20.02.2013 12:23, insgesamt 1-mal geändert.

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