A56 Das Jahr des Greifen 2

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Namaris
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A56 Das Jahr des Greifen 2

Ungelesener Beitrag von Namaris » 21.11.2007 22:16

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des 1994 erschienenen DSA3 Abenteuers A46 "Das Jahr des Greifen II" von Bernhard Hennen bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

Wie hat dir das Abenteuer "Das Jahr des Greifen 2" gefallen?
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Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 21.11.2007 22:31

Haha, Erster!

Also: Durch die vielen Abenteuerschauplätze bringt der 2. Teil der Kampagne mehr Abwechslung als der erste, dadurch kann allerdings die "Belagerungsstimmung" verloren gehen. Ich habe seinerzeit die "Außenmission" mit anderen Helden gespielt; eigentlich sogar einer anderen Gruppe, denn da von unserer 6-Mann-Gruppe 3, darunter ich als Meister, häuffiger spielen wollten und konnten, habe ich die "Nebenhandlung" mit dieser kleineren Gruppe durchgezogen,wasmMn ein gutes Konzept war, denn so blieb die Belagerungsstimmung erhalten, und die 3 anderen Spieler warteten (wie ihre Helden) gespannt auf die Rückkehr des "Spezialkommandos".

Insgesammt bekommt man echt viel geboten, und die bisweilen geringe Ausarbeitung sehe ich, wie schon bei Teil 1, eher als Freiheit...

Bei dem fulminaten (und würdigen) Ende der Kampagne und den noch weiterführbaren Fäden... da würde ich fast volle 5 Punkte geben, einzug die Tatsache, dass die G7 bei ähnlich guter Story tatsächlich eine wesentlich dichtere Ausarbeitung liefert, und ich dieser auch nur 5 Punkte geben konnte, lässt mich hier dann doch bei 4 landen (aber wirklich ganz knapp vor der 5...)

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Wurm
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Ungelesener Beitrag von Wurm » 22.11.2007 09:30

Für mich ein Unding in dieser Kampagne ist diese verspätete Außenmission, die dann zu allem Überfluss auch noch in dieses Globulending abschweift. Ein Stilbruch, den ich nicht verzeihen kann.

Nach dem ersten, stärkeren Teil ein echter Fall und deshalb nur 2 Punkte von mir.

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tele
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Ungelesener Beitrag von tele » 22.11.2007 09:39

Für mich persönlich würde die Bewertung schon allein durch den "Vorschlag" :rolleyes: der AP-Vergabe die Bewertung um 1-2 Punkte gesenkt werden.

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Mythraelis
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Ungelesener Beitrag von Mythraelis » 22.11.2007 09:40

Ging bei uns verhältnismässig schnell vorbei. War aber richtig schön, meine Spieler waren motiviert und voller Begeisterung bei der Sache. Im Gesamten gesehen, eine klasse Fantasy-Story mit allen "nötigen" Elementen.

Das AB lieferte genug Material um das Ganze ordentlich auszuschmücken, ohne sich alles aus den Fingern saugen zu müssen.

Heute betrachtet, hätte ich mich gefreut über Musikvorschläge usw, aber das war damals noch kein Standart. Leider heute auch noch nicht immer.

4 Punkte

HdS
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Ungelesener Beitrag von HdS » 22.11.2007 13:12

Die völlig unsinnige Außenmission ("warum schicken wir nicht andere - wir sind für die stadt wichtig, und was wenn zerwas widerkommt?) nervte - das globulendings habe ich gleich weggelassen und die Belagerung dauerte viel zu lange -1 Punkt

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Feyamius
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Ungelesener Beitrag von Feyamius » 22.11.2007 13:44

tele hat geschrieben:Für mich persönlich würde die Bewertung schon allein durch den "Vorschlag" :rolleyes: der AP-Vergabe die Bewertung um 1-2 Punkte gesenkt werden.
:???: Was meinst du?

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tele
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Ungelesener Beitrag von tele » 22.11.2007 17:49

S. 46 Kasten "Die Abenteuerpunkte"

Wenn ein Autor der Meinung ist, mir als Meister vorzuschreiben, für welche Aktionen der Helden ich wie welche Punkte vergebe (insbesondere der Abschnitt bei "-1000 AP") dann grenzt das für mich an Frechheit.

Wenn meine Spieler besagten Tairachkult gut ausspielen, bekommen sie auch entpsrechende AP.

Besser sind dagegen die AP Vorschläge auf den Seiten 28 und 37 gelungen.

Gruß

tele

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Feyamius
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Ungelesener Beitrag von Feyamius » 22.11.2007 17:52

Versteh das doch bitte als Anregungen. Das Abenteuer ist über zehn Jahre alt. Im Zweifel kannst du die AP natürlich anders verteilen, aber ein SL kann sich auch daran halten und hat dann ein Maß für seine AP-Vergabe.

Wieso nicht?

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Mythraelis
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Ungelesener Beitrag von Mythraelis » 22.11.2007 17:59

Wow, zwar erst 3 negative Meinungen, aber das hätte ich nicht gedacht.

Ich bin zwar extrem JdF geschädigt und daher was große Kampagnen (auch ältere) angeht, sehr kritisch geworden, aber hier nur so wenige Punkte zu vergeben, kann ich nicht nachvollziehen bzw so recht glauben.

Hängt aber sicherlich von den Vorlieben der Spieler und Meister und vom Alter ab.

Damals war ich 16-17, da war das einfach ein richtig geiles AB.

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 22.11.2007 18:29

Ja, ich hab mich auch verschätzt, ich hatte für beide Kampagnenteile mit nem Durchschnitt von 4+ gerechnet...

Aber mal abwarten, vielleicht hebt sich die Bewertung ja noch (war beim JdF ja ähnlich; da gabs erst die (in dem Fall verdienten) vernichtenden Kritiken, befor die Bewertungen dann völlig überraschend (und unverständlicherweise)aus dem Keller kletterten)

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 22.11.2007 19:17

Nun für mich war es ein durchschnittliches AB. Nicht mehr und nicht weniger also 3 Punkte von mir.

@Kritiker

Was fandet ihr an der Belagerung so schlimm?

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Mysticus
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Ungelesener Beitrag von Mysticus » 22.11.2007 20:31

Insgesamt bietet das Abenteuer mehr Handlungsfreiheit als der erste Teil - der Globulenmist und die Feenwelten waren allerdings wieder einmal vollkommen überflüssig - das hat uns alle nachher nur noch genervt. Insgesamt doch recht gelungen, aber nicht so überragend. Ich habe es als durchschnittliches Abenteuer in Erinnerung, es ist aber auch schon 12 Jahre her, dass wir es gespielt haben.

3 Points.

Mysticus

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Adanos
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Ungelesener Beitrag von Adanos » 28.11.2007 13:09

Die Feenwelt fand ich eigentlich ganz cool, endlich mal Entspannung nach dem anstrengenden Belagerungsszenario.

Allerdings k.A. wie das im Abenteuer wirklich vorgesehen ist.

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Veldran
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Ungelesener Beitrag von Veldran » 25.01.2008 19:58

Leider nur 3 Punkte.

Das Problem ist, dass auch schon zu damaligen Zeiten viel zuviel dinge nicht bedacht wurden, die das Abenteuer aushebeln können. Unser (mittelmäßiger) Meister hat versucht zu retten, was zu retten ist, aber auch er konnte nicht erklären, wie die Orks den Abtransport der Keule durch den Limbus verhindern können sollen. Die Kampagne verlangte nach hochstufigen Helden, sie hat sie bekommen, konnte sie aber im Endeffekt nicht sinnvoll handln.

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 29.01.2008 19:29

aber auch er konnte nicht erklären, wie die Orks den Abtransport der Keule durch den Limbus verhindern können sollen
Die Orks sollten den Abtransport doch auch gar nicht verhindern... :???:

Die Keule selbst sorgt dafür, dass den Trägern kaum Alternativen bleiben, sie immer wieder in Richtung Ork marschieren, wenn sie nicht aufpassen, und sie sich geradenoch nach Donnerbach retten können.
Das ist bei einer Limbusreise fast noch einfacher auszuspielen, da es dort ja im Grunde keinerlei Orientierungsmöglichkeiten gibt...
Falls die Helden "Orientierungsstopps" abhalten: prima, dann merken sie eben dabei, dass sie (mit Limbusgeschwindigkeit...) massiv nach Norden abgewichen sind, und nun irgendwo im von Orks besetzten Svelltland sind, womit Donnerbach der nächste sichere Ort ist, den die Helden dann sicherlich zu Fuß ansteuern, um sich nicht nochmal der Orientierungslosigkeit auszusetzen, oder aber
die Helden wollen direkt durch nach Gareth, nun, dann landen sie eben direkt in Khezzarra (aus Meistergnade vielleicht wenigstens in einem unbeobachteten Winkel), von wo sie sich dann mühsam (und hoffentlich heimlich...) bis in die Zivilisation durchschlagen (sollte das nicht Donnerbach sein, kein Problem, denn Donnerbach ist im Norden schliesslich das Zentrum des Rondrakultes, und ist außerdem auch ziemlich geübt im Aufbewahren von allen Arten von Waffen (auch gefährlichen), da isr es zioemlich logisch, dass die Waffe früher oder später dorthin überstellt wird, womit die Avenrurische Geschichte wieder stimmt :wink: )

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Olvir Albruch
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Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 29.01.2008 19:42

Ich stimme mal noch nicht ab, da wir noch nicht ganz durch sind, aber es wird wohl zwischen 3 und 4 Punkten schwanken...

Positiv sind die Idee und Geschichte zu erwähnen, die ich einfach nur grandios finde, aber nichtsdestotrotz ist viel zu wenig ausgearbeitet, auch wenn es mehr ist als im ersten Teil. Es gibt dem Meister zu wenig Hilfestellungen und lässt ihn auf weiten Strecken alleine, das ist der Nachteil dieses Abenteuers, das in diesem Punkt nicht mehr mit heutigen Publikationen mithalten kann.

Aus diesen Punkten erwarte ich freudig die Überarbeitung, welche ich mir wohl zulegen werde, einfach nur um sehen zu können, was aus einer meiner Lieblingskampagnen geworden ist!:)

MfG,
Olvir Albruch

Fystanithil
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Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 29.01.2008 21:23

@ Olvir
Ich denke die Überarbeitung wird sich in ihrer Ausführlichkeit eher nach der überarbeiteten Simyala Kampagne richten, als nach der überarbeiteten G7, aber wenn es dazu irgendwo neuere/andere Informationen gibt, dann wäre ich daran durchaus interessiert...

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Olvir Albruch
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Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 29.01.2008 22:21

Ich kenne die überarbeitete Simyala-Kampagne nicht.

MfG,
Olvir Albruch

Fystanithil
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Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 30.01.2008 15:32

Da ist eigentlich nichts überarbeitet worden, ausser den Werten, die auf DSA4 angepasst wurden...

Minual
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Ungelesener Beitrag von Minual » 30.01.2008 16:09

Ich finde das Jahr des Greifen recht witzig.
Wir denken noch heute oft an die Begebenheiten aus dem AB zurück. Vieles hat sich zum running-gag entwickelt. Ein deutliches Plus ist die Abwechslung im Vergleich zu Teil 1.

Satyr
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Ungelesener Beitrag von Satyr » 04.02.2008 10:51

Das Jahr des Greifen stellt in punkto Stimmigkeit und Sense of Wonder eine der Größten Errungenschaften der aventurischen Abenteuerlandschaft dar. Das Abenteuer macht in sich Sinn, offeriert großartigsten Sense of Wonder (alte Orkkultstätten! Göttliche Relikte! Feenwelten!) und herrlich ambivalente Charaktere. Vor allem aber ist das Abenteuer nicht übererklärt und verfolgt glücklicherweise nicht die Tendenz, den Spuielleiter wie einen minderbemittelten Volldeppen zu behandeln, der nichts selbstständig erarbeiten kann, sondern gibt zwar einen stringenten Hasndlungsverlauf vor, ohne die Details zu erzwingen.

Was aber vor allem lobend erwähnt werden sollte: Das Jahr des Greifens ist das mit abstand reifeste und erwachsenste DSA Abenteuer. Es ist keine für Gutmenschen, denen vom Anblick von Blut schlecht wird zurückgekuschelte Kindergartenversion, sonden ein durchaus plausibles und daher ziemlich bedrückendes Szenario, bei dem viel Blut, Schweiß und Tränen vergoßen werden. Hier aucht das Synmptom, Aventurien möglichst weichgespült, rundgeschliffen und mundgerecht-kindgerecht banal und langweilig zu präsentieren nicht auf. Alleine dafür ist das Abenteuer zu preisen.

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Olvir Albruch
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Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 09.02.2008 13:10

So, gestern haben wir das Abenteuer abgeschlossen und ich kann nun ohne Bauchschmerzen 4 Sterne geben.
Die Tatsache, dass es nicht gut ausgearbeitet ist, wird durch einige sehr schöne Szenen ausgeglichen.:)

MfG,
Olvir Albruch

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Crombat
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Ungelesener Beitrag von Crombat » 22.10.2008 23:18

von mir gerade noch 3/5, finde es schade dass so viele Seiten für die Ausarbeitung der mMn doofen Feen-Nebenstory die im Grunde nix mit der Story zu tun hat, verschwendet wurden, während viele wichtige und interessantere Parts oft nur in Absätzen und Halbseiten abgehandelt werden.

Ich finde, hier ist die gute Kenntnis des Romans nochmal ein gutes Stück wichtiger als im ersten Teil.

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Clandestinus
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Re: A56 Das Jahr des Greifen 2

Ungelesener Beitrag von Clandestinus » 29.10.2009 22:14

Ich beurteile Teil I und II zusammen.
Als 'Leser' kenne ich Teil I besser, als Spieler habe ich Teil II (fast nicht) erlebt.

Summa Summarum sehr gelungen, hat wirklich Laune gemacht.

Manko:
1) Als niedrigstufiger Nichtkämpfer-Held in einer Super-Kämpfer Truppe hatte das Abenteuer kaum Möglichkeiten für mich geboten...
Dennoch habe ich geglänzt, danke an den Meister!
2) Auch unser Meister kam nicht um das vernichtende Urteil geraum, das das ganze AB für den Allerwertesten gewesen wäre, hätte er nicht die Romane bemüht...

Wenn man heuer ne Anthologie kauft ist es vollkommen ab zu sehen, das man ohne entsprechendes Hintergrundwissen dumm dasteht, aber wenn man schon auf Romane zurückgreifen muss... tststs...

Sehr gut gefallen hatte mir die Abwechslung, sowie die Aufteilung in kurze Abschnitte, stets mit ein paar AP, anstatt am Ende den ganzen Patzen zu vergeben. Dadurch war jeder Abend für sich motivierender und man konnte besondere Erfahrungen wirklich sofort konkret umsetzen.

Wenn ich so zurückblicke waren ein paar Sachen aber absolut zu viel des guten...
aber da ich mit der Gruppe (aber anderem Char) auch G7 gespielt hab war das wohl kein Kriterium ^^"

Fazit:
viel Spass für viel zu viel Aufwand. Die Relation sollte besser gehen...

3/5

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daisho
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Re: A56 Das Jahr des Greifen 2

Ungelesener Beitrag von daisho » 20.01.2013 21:16

Habe mit meiner Gruppe den Orkensturm heute abgeschlossen, positiv kann man schon anmerken dass es wesentlich abwechslungsreicher ist als Teil 1.

Allerdings muss man zu beiden Teilen sagen dass sie eigentlich eine Frechheit sind/waren. Ein fertiges Abenteuer sollte dem Spielleiter eine Erleichterung oder zumindest als Gegenwert zur Investition eine Bereicherung sein.

Die Arbeit die man da reinstecken muss (mal ausgenommen das man sich wirklich den Roman durchlesen sollte) ist gewaltig. Das Abenteuer ist wie es im Buch steht nicht wirklich spielbar, es sei denn die Spieler stehen drauf eine Erzählung vorgesetzt zu bekommen. Es fehlen zu viele Informationen, einige Sachen sind teilweise komplett unschlüssig sofern man nicht alle Details des Romans inne hat und von Railroading muss man glaube ich eh nicht mehr sprechen ...

Ich bin ehrlich froh das es jetzt vorbei ist.


Nicht böse gemeint, den Roman habe ich sehr gerne gelesen - den fand ich bis auf ein paar offene Fragen am Ende super. Aber das Abenteuer ist für einen Spielleiter SELBST mit Roman furchtbar zu meistern. (meine Meinung)

gralkor
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Re: A56 Das Jahr des Greifen 2

Ungelesener Beitrag von gralkor » 06.02.2013 07:44

Es ist die Fortsetzung des schachen ersten Teiles.

Beide Teile ergeben ein Szenario, welches viel Potential hat, jedoch dieses Potential verschwendet.
Beide Teile leben davon, dass Aventurien, von den Spielern abgesehen nur von Idioten, Flachpfeifen und Trotteln aller Coleur bevölkert ist.

Man muss viel Arbeit hineinstecken, um wenigstens in Ansätzen eine glaubwürdige Geschichte zu entwickeln.
Beide Seiten (die Orks noch viel mehr) könnten durch wenigstens unterdurchschnittliche (KL 5!)-Anführer (vom Benehmen her ist wohl eher KL2 auf _BEIDEN_ Seiten anzunehmen) das ganze Szenario umkippen.
Laut Beschreibung sind auf _BEIDEN_ Seiten kluge und kreative Heerführer vorhanden. Beide Seiten verschwenden ihr Potential.
Selbst vor Ankunft der "höheren" Heerführer und Schamanen sollte die Belagerungsarmee aufgrund ihrer Größe 1-2 durchschnittliche Tairachpriester haben, immerhin ist Greifenfurt ja ein klerikales Ziel!
Wenn man sich ansieht, was selbst ein durchschnittlicher Schamane nach DSA4 leisten kann (und laut Beschreibungen auch bei DSA 2/3, nur dort halt nicht als Spielerchar), sollte klar sein, dass nur geringer astraler Aufwand nötig ist, um die Stadt im Sturm zu nehmen.
Ja, ein Antimagier könnte das verhindern, wäre dann aber spontan leer, außerdem merkt man, was sie tun, erst sehr spät.
Dazu noch der Druide, der seine Fähigkeiten auch sinnfrei verschwendet.

Man könnte aus der Kampagne eine richtig gute Belagerungskampagne machen, braucht hierzu aber Zeit, Kreativität. Im Gegensatz zu den beiden Bänden, da alles, was hier passiert, ja auch schon im AB ausgebreitet wurde (oder dem Aventurischen Archiv)

Man kann es wunderbar durch das 1. Armalionszenario aus dem Orkensturm-Band ersetzen, da hier beide Seiten Strategie und Taktik beherrschen (sollten).
Das Szenario ist allerdings auch so angelegt, dass der angreifende Orkspieler es schwer hat.

Realistisch wäre die Kampagne so abgelaufen:
(so habe ich sie vor Jahren auch geleitet, damals, 2002)
Orks haben Greifenfurt erobert.
Marcian und seine Leute werfen sie raus.
Überlebende Orks melden das, eine Invasionsarmee setzt sich in Bewegung.
Die Stadt wird durch Regeltechnik erobert(oder besser: fast vollständig).
Brins Armee (die Philly als Fährmann nutzt, die aus meiner Sicht größte Frechheit der ganzen Kampagne) belagert die Stadt, da jetzt ausgeglichene Kräfteverhältnisse herrschen.
Die Entsatzarmee der Orks wird von Brins Truppen geschlagen, weil sie nicht am Stück sondern in kleinen Verbänden sich in der Nähe sammeln soll, da die Stämme alle einzeln marschieren (ja, völliger Schwachsinn, aber das Endergebnis soll ja erreicht werden)
Verstärkungen der Kaiserlichen (in dem Falle Tobrier) kommen an, die Angreifer sind in der Überzahl(verstärkt durch diverse Geweihte), die Stadt wird unter großen Verlusten erobert, das fast freigelegte Heiligtum wird wieder versiegelt. Die Stadt, die seit der orkischen Eroberung nur noch aus Ruinen besteht, wird noch stärker in Mitleidenschaft gezogen.

Die Stadt wird die ganze Zeit wie Stalingrad 1942 behandelt.
Die angesprochenen Szenarien (wie die Apfelpeinlichkeit) könnnen stattfinden, es kann allerdings auch intelligentere "Spielerbeschäftigung" stattfinden.

G.
PS: 1 Punkt, weil 0 Punkte nicht möglich sind

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Zakkarus
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Re: A56 Das Jahr des Greifen 2

Ungelesener Beitrag von Zakkarus » 08.02.2013 00:56

Der 2.Teil des Abenteuers ist eigentlich ohne die beiden letzten Romane (für den SL) fast unspielbar.
Im Abenteuer gibt es eher Fußnoten als genauere Hinweise. Ich hatte immer das Gefühl, daß einfach der Platz fehlte ... leider.

Wüstenfuchs
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Re: A56 Das Jahr des Greifen 2

Ungelesener Beitrag von Wüstenfuchs » 11.08.2013 20:10

Großartig, 5 Punkte.

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