A 133 Rückkehr des Kaisers

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.

Wie hat dir das Abenteuer

sehr gut (5 Sterne)
22
15%
gut (4 Sterne)
38
26%
zufrieden stellend (3 Sterne)
29
20%
geht grad so (2 Sterne)
37
25%
schlecht (1 Stern)
22
15%
 
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Robak
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A 133 Rückkehr des Kaisers

Ungelesener Beitrag von Robak » 21.03.2007 00:40

In diesem Thread kann man das 2005 erschienene Abenteuer "Rückkehr des Kaisers" von Lena Falkenhagen, Denny Vrandecic und Mark Wachholz den dritten Band der Kampagne zum "Jahr des Feuers" bewerten.
Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Bild

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer ja in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber ja nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

Für ausführliche Diskussionen von "Rückkehr des Kaisers" bitte aufs spezielle Forum zum Jahr des Feuers ausweichen.

Wie hat dir das Abenteuer "Rückkehr des Kaisers" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufrieden stellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
  • schlecht (1 Stern)
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Namaris
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Ungelesener Beitrag von Namaris » 21.03.2007 01:41

Trotz aller eventuellen Mängel, hat es einige sehr schöne Szenen und auch das Einbauen der Nostalgien finde ich passend.

Ferner kann man in Hintergrundinfors was die Motivation mancher NSC angeht, bzw. was in der Zukunft draus werden könnte.

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Zorni
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Ungelesener Beitrag von Zorni » 21.03.2007 09:05

Besser als AdA, aber das ist eh sogut wie alles - ansonsten ist es auch kein Highlight: 2 Punkte.
Meisterinformation zu "RdK": Das mal wieder Nahema mitentscheidend ist, disqualifiziert dieses AB komplett in meinen Augen - das spricht nur für die Einfallslosigkeit der Redax - ganz nach dem Motto: Wenn gar nichts geht muss Nervbolzen Nahema herhalten.
Warum hat man die nicht einfach in einer Kampagne entsorgt ... Galotta & Rhazzi sind um Welten cooler (gewesen).

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 21.03.2007 10:07

Geht grade so. Wieder eilt man durch die Lande und beschafft komische Dinge die vorher keine brauchte. Wieder hat man mit argen Logiklücken und unwilligen und unfähigen NSC's zu kämpfen, wieder wird man mit megalomanischen Effekten konfrontiert, wieder holt man die Plotkeule raus, wieder hat sich danach nichts zum guten gewandt.

In Bezug auf Nahema gebe ich Zornbold tw. recht.

Aber das AB hat so seine Momente, steht Qualitätsmässig zwischen dem ersten, den ich für den besten dieser Kampange halte, und den zweiten Teil.
Von den Helden des ersten Teils dürften am Ende des dritten Teils nur enttäuschte und verbitterte Recken zurückbleiben, wenn sie in Teil zwei nicht eh schon alle Hoffnungen haben fahren lassen, man tut und tut und so ziemlich alles geht totzdem den Bach runter.
Zumindest bis man dann in die tolle Regionalspielhilfe schaut wo alles plötzlich halb so schlimm ist.

Gulmond
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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 21.03.2007 10:29

Rein quantitativ bekommt man was für sein Geld. An RdK haben wir länger gespielt, als an Teil 1 und 2 zusammen.
Das Abenteuer enthält einige aufwühlende Szenen von denen die Spieler wirklich mitgerissen werden können.
Allerdings ist gerade das dritte Kapitel sehr schwach und wurde in unserer Gruppe noch stark aufmöbliert und mit einem halben dutzend Subplots gefüllt.
Die Vorlage ist da etwas sehr abstrus. Wenn eine etwas größere Heldengruppe in den drei Monaten pro Tag je einen Gegner pro Held erledigt, könnte man auf Verstärkung auch ganz verzichten.

Elerion

Ungelesener Beitrag von Elerion » 21.03.2007 10:29

Ich hab es nur als Spieler erlebt und hab ihm ein gut gegeben, da es mir sehr viel Spaß gemacht hat, was natürlich auch zu einem großen Teil an unserem Meister lag darum auch das nur gut, da ich allein von dem Erlebten ansonsten ein sehr gut hätte vergeben müssen...

Aber unser Meister hat sich auch nicht großartig beschwert und ihm hat es mindestens so viel Spaß gemacht wie uns, deswegen geh ich mal davon aus das es das gut verdient hat.

Das AB hatte Spannung, große (wirklich sehr große) Überraschungen und alles was man sich sonst noch von einem AB von der Stufe erwarten sollte zu bieten...

Für meinen Char war es ein wunderbarer Abschluss der ihm gezeigt hat das die "guten" alten Zeiten endgültig vorbei waren und er seine Zeit gehabt hatte und das nun sozusagen wirklich ein neues Zeitalter, wenigstens im MR anbricht... Und am Ende von allem war ich von einer Menge Gefühlen überwältigt.

Wie gesagt mir als Spieler hat es eine Menge Trauer, Spaß, Überraschung, Fassungslosigkeit bereitet...

Und Nahema? Hey! Sie ist seit Hall verdammt heikel in die Geschicke des MR's verstrickt... ich hätte mich allein vom Outplaywissen echt ein wenig betrogen gefühlt, wenn sie nun nicht mehr aufgetaucht wäre... und wenigstens bei uns war sie auch nur indirekt am AB beteidigt... ich kann ja leider nicht sagen was vorgeschlagen war, aber mir hat ihre Verstrickung gefallen und das Resultat war ein wirklich bewegender Moment^^

mfg
Elerion, der am Ende von JdF voll auf seine Kosten kam ;)

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Doc Sternau
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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 21.03.2007 14:19

Ander als Aus der Asche aber auch nicht besser: 1 Punkt (weil es 0 Punkte nicht gibt).

Gründe:
1. Die regeltechnische Umsetzung ist unter aller Kanone (u.a. 30 Skelette massakrieren ebensoviele Golgariten; die Stelen sind regeltechnisch nicht erklärbar usw. usf.).

2. Sämtliche NSCs agieren, als hätten sie ein Gehirn, dass zu weiten Teilen aus Sägespänen und der letzten Mahlzeit besteht.

3. Die angeblich benötigten 'Experten-Helden' haben keinerlei Raum zu eigenen Handlungen und verkommen zu Befehlsempfängern der Kaiser in spe, deren Aufgaben an 2. arg leiden.

4. Mal wieder ein schon zu oft benutzter dramaturgischer Tiefschlag: Helden retten das tolle Artefakt und lösen damit erst das wirklich schlimme Problem aus.

5. Das Setting ist unglaubwürdig bis zum Umfallen und dient größtenteils offenbar nur dazu, die Spieler ordentlich zu gängeln.

6. Die mannigfaltigen Belagerungen und Schlachten stellen eine besondere Kategorie von 5. dar - offensichtlich hatten die Autoren keine Zeit oder Lust, sich mal über Belagerungen und die notwendigen Voraussetzungen dafür zu informieren. Vielleicht fiel die Glaubwürdigkeit dieser Szenarien aber auch einfach der 'düsteren Dramaturgie' zum Opfer.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.03.2007 16:06

3 Punkte. Nicht der Hammer aber meine Spieler hatten ihren Spaß, laut ihren Aussagen.

Satyr
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Ungelesener Beitrag von Satyr » 21.03.2007 16:29

Der schglechteste Teil der Reihe. Unglaubwürdig, weil wirklich jeder NSC, der autorität haben solllte auftritt wie ein Arschloch oder ein Vollidiot. Die Grundmotivation des Hauptschurken fand der Satyr völlig daneben und total unglaubwürdig, aber am alberndsten ist eine komplett harmlos wirkende Erzdämonin. Ein Punkt ist noch sehr gnädig.

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Rumpelstielzchen
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Ungelesener Beitrag von Rumpelstielzchen » 21.03.2007 16:39

Das einzige, was dieses Abenteuer noch ein bißchen rausreißt, ist der Endkampf mit Rhazzi. Daher nur zwei Sterne.

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Varana
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Ungelesener Beitrag von Varana » 21.03.2007 18:38

Es kommt nicht häufig vor, daß man einen Teil des gespielten Abends streicht und die Zeit etwas zurückdreht, weil man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll, und nach ungläubigem Staunen, unterdrücktem Lachanfall und lautstarker Empörung es für nötig hält, größere Änderungen durchzuführen. Und dann trotzdem noch reichlich Momente hat, in denen man das logische Denken mal beiseite schiebt und so tut, als würde das, was im Abenteuer steht, ansatzweise sinnvoll sein.

Einen Punkt.
Anders schlecht als AdA. ;)

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 22.03.2007 18:10

Auch hier hätte ich 0 Punkte gegeben, wenn ich´s gekonnt hätte...

Am Schlechtesten ist mir Rohaja in Erinnerung geblieben, bei der sich von Anfang an bis zum Schluß konsequent immer wieder die Frage stellte: "Warum um alles in der Welt sollen wir ausgerechnet DER auf den Trohn helfen?"
Wirklich jeder andere Trohnanwärter stellt sich als weitaus kompetenter und "kaiserlicher" dar als Rohaja, jedenfalls solange, bis alle Anderen mit irgendeiner an den Haaren herbeigezogenen Geschichte als unwürdig hingestellt wird.
Gut, Hals farbloser Abgang war eigendlich kein Verlußt, aber besser wäre es wohl gewesen, gleich ganz auf diesen Aftritt zu verzichten.

Answins plötzliche Wende von "ich Sühne meine Schuld gegenüber dem Mittelreich indem ich mich den finsteren Horden entgegenstemme" zu "ach lass uns doch nochmal einen Bürgerkrieg anzetteln" ist einfach echt unglaubwürdig.

Am schlimmsten aber war die Geschichte mit Selindian Hal: "Ihr habt es natürlich nicht gemerkt, während ihr die ganze Zeit mit mir zusammengearbeitet habt, aber eigendlich bin ich ein Arschloch..."
Wenn die Redax diese inzwischen total abgegähnte und echt nervtötende "Überraschung, ich bin der Böse"-Nummer wirklich immer wieder anwenden muß, hätte sie wenigstens das Talent Menschenkenntnis streichen sollen, denn ich kann mienen Spielern allmählich nicht mehr sinnvoll erklären, warum ihnen ihre Mennschenkenntnis von üblicherweise 12+ mal wieder keinerlei Hinweis auf den vielleicht dochnicht so einwandfreien Charakter Selindians (Leonardos, Eslams...) geben konnte bevor es zu spät war....

Na, und dass Nahemas Auftauchen immer ein Grund für Kotzkrämpfe ist, muss ich ja eigendlich nicht erwähnen, wirklich nerven tut mich daran eher, dass die Redax hier schon die 2. wirklich gute Gelegenheit ( G7 war die erste) verstreichen liess, um Nahema endlich passend Abtreten zu lassen.

Ich kann nur hoffen, dass die gerüchteweise kommende Drachengeschichte endlich genutzt wird, und Nahenas nächster Auftritt auch ihr letzter ist...
Zuletzt geändert von Athax Erbe am 15.05.2008 20:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 22.03.2007 18:32

An sich war das Abenteuer einfach nur schlecht und unlogisch bis zum letzten. Vom Dämonenpakt will ich gar nicht reden..

@Athax
Am schlimmsten aber war die Geschichte mit Selindian Hal: "Ihr habt es natürlich nicht gemerkt, während ihr die ganze Zeit mit mir zusammengearbeitet habt, aber eigendlich bin ich ein Arschloch..."
Wenn die Redax diese inzwischen total abgegähnte und echt nervtötende "Überraschung, ich bin der Böse"-Nummer wirklich immer wieder anwenden muß, hätte sie wenigstens das Talent Menschenkenntnis streichen sollen, denn ich kann mienen Spielern allmählich nicht mehr sinnvoll erklären, warum ihnen ihre Mennschenkenntnis von üblicherweise 12+ mal wieder keinerlei Hinweis auf den vielleicht dochnicht so einwandfreien Charakter Selindians (Leonardos, Eslams...) geben konnte bevor es zu spät war....
Ist ein wenig OT aber wenn dir was nicht passt( ja es passt viel nicht) warum änderst du es dann nicht?

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 22.03.2007 18:44

Hat er vielleicht. Aber solche "Überraschungen" sind sehr häufig in dieser Kampange. Hier geht es um die Qualität der Publikation und nicht um das was der SL in aufwändiger Arbeit daraus machen kann.

Die Meisteranfoderung Experte ist keine Entschuldigung für Stil- und Regelbrüche am laufenden Band.

Und wenn der Bengel einer von den Guten ist haben die Charaktere noch weniger Grund die Rohaja auf den Thron zu heben die im AB vorgesehen ist, damit die Charaktere einen Grund haben muss Rohaja nicht die beste Wahl sein sondern alle anderen schlicht Scheiße sein. Dramaturgisch macht das irgendwo Sinn auch wenn man damit dann die vorhergemachten Setzungen, die auch daramturgisch sinnvoll waren, umschmeißt.

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Ungelesener Beitrag von Agrimoth » 22.03.2007 18:49

Ich habe "Rückkehr des Kaisers" mal 3 Sterne gegeben und ich muss sagen da war ich noch nett. Auch dieser Teil der Kampagne hat mir kaum gefallen.

So muss ich doch dem gesamten Jahr des Feuers maximal 2 Sterne abdrücken. Ich werde diese Kampagne wohl bald komplett vergessen haben und verdrängt, aufgrund der vielen Unstimmigkeiten. Diese Kampagne war nicht der Hammer und hat mich so garnicht vom Hocker gerissen.

Gruß Agri

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 22.03.2007 18:51

Hier geht es um die Qualität der Publikation und nicht um das was der SL in aufwändiger Arbeit daraus machen kann.

Die Meisteranfoderung Experte ist keine Entschuldigung für Stil- und Regelbrüche am laufenden Band.
Habe ich doch unterschieden :rolleyes:
Ich habe nur nachgefragt weil es sich nämlich nicht nach einer Änderung anhörte

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Doc Sternau
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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 23.03.2007 00:54

@Denderan: Hier geht es um eine Bewertung der gedruckten Abenteuer - nicht darum, was ich als Meister mit mehr oder weniger viel Aufwand noch daraus machen kann.
Es gibt auch Leute, die hatten als Spieler viel Spaß an der Kampagne - nur erfährt man dann mit etwas nachhaken meist, dass der Meister bei diesen extrem viel abgeändert hat, sodass sich letztlich ein einigermaßen rundes Bild für die Kampagne ergab.

Die Frage ist nicht, was ich aus einer Ideenbaustelle herausholen kann, sondern wie ein Kauf-Abenteuer mir diese Arbeit abnimmt (was es eigentlich sollte, sonstbräuchte ich es nicht, da ich mir auch alles selbst ausdenken kann).

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Ungelesener Beitrag von Auribiel » 23.03.2007 02:04

@Na'rat:

Nur nicht so schüchtern ;)
Na'rat hat geschrieben:Zumindest bis man dann in die tolle Regionalspielhilfe schaut wo alles plötzlich halb so schlimm ist.
Genau das ist meine größte Kritik an der ganzen Kampagne: DAS Megaereignis in diesem Kino, fliegende Festungen, Untotenhorden, Bürgerkriege... aber wenn man nachfragt soll man nicht schwarzmalen und es war ja alles nur halb so schlimm.

Ich geb zu, ich hab JdF nicht gespielt und werd mir auch sicherlich nicht antun das zu meistern, aber kann es etwas deprimierenderes für die Helden geben? Letzendlich versagt und dann wird alles, um das man hier mit viel Herzblut gekämpft hat als 'Schwamm drüber, war ja nicht so schlimm' abgestempelt. Ich würd wirklich nicht rummeckern, wenn man vorher nicht so stark aufgetragen hätte -.-

Keine Punktvergabe von mir, aber ich würd der ganzen Kampagne keinen Stern mehr zubilligen ^^;;;

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 23.03.2007 02:41

Mmhhh, ist zwar nicht die Frage aber das die Kampange und ihrer Abendeuer vorne (tw. fiesere Effekte als in der G7) und hinten (die fiesen Effekte haben, auch innerhalb der Kampange, kaum Auswirkungen) nur schwerlich ins Aventurien des phantastischen Realismus* paßt kann man auch als Minuspunkt sehen.

Insgesamt bekommt die ganze Kampange nur einen Punkt von mir.

*Hier erklärt Thomas Römer höchstselbst was er darunter versteht. Wobei das Witzige ist das er sich nur wenig später selbst widerspricht.

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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 23.03.2007 12:32

Doc Sternau hat geschrieben: Die Frage ist nicht, was ich aus einer Ideenbaustelle herausholen kann, sondern wie ein Kauf-Abenteuer mir diese Arbeit abnimmt (was es eigentlich sollte, sonstbräuchte ich es nicht, da ich mir auch alles selbst ausdenken kann).
Warum ist das nicht die Frage?
Ich kaufe mir Abenteuer eigentlich sehr oft nur als Ideenbaustelle.
Wenn es eine gute Ideenbaustelle ist, hat sich der Kauf gelohnt.

Die Frage ob der Krümel da ein Rohdiamant ist, den man nur zurechtschleifen muss oder doch nur ein Sandkorn ist sehr wichtig.

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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 23.03.2007 15:58

Die Frage ob der Krümel da ein Rohdiamant ist, den man nur zurechtschleifen muss oder doch nur ein Sandkorn ist sehr wichtig.
Zwischen Rohdiamant zurechtschleifen und das Ding vorher aus 3000m Tiefe erstmal ausbuddeln müssen, ist ein himmelweiter Unterschied.

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Levithan
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Ungelesener Beitrag von Levithan » 23.03.2007 20:15

Zornbold hat geschrieben:Besser als AdA, aber das ist eh sogut wie alles - ansonsten ist es auch kein Highlight: 2 Punkte.
Meisterinformation zu "RdK": Das mal wieder Nahema mitentscheidend ist, disqualifiziert dieses AB komplett in meinen Augen - das spricht nur für die Einfallslosigkeit der Redax - ganz nach dem Motto: Wenn gar nichts geht muss Nervbolzen Nahema herhalten.
Warum hat man die nicht einfach in einer Kampagne entsorgt ... Galotta & Rhazzi sind um Welten cooler (gewesen).
Als wir bei der Analyse diesen unverwechselbaren "Fingerabdruck" erkannten, gab es aus meiner Sitzecke zuerst ein lautes und entsetztes "Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiinnn" zu hören und dann einige Zeit lang nur noch ein dumpfes Klopfen (ich glaube es war "Mit Wissen und Willen", das ich ständig gegen meinen Kopf schlug)

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 23.03.2007 20:48

Ich mag Nahema.

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Ungelesener Beitrag von Auribiel » 23.03.2007 21:38

@Sumaro:

Das ist natürlich persönlicher Geschmack. Was ich zu bemängeln habe:

Wie kann ich eine Kampagne unter dem Sinn, dass Mittelreich für Helden zu öffnen, da man dort nach Tenor der Redax ja gar keine Abenteuer mehr dort erleben könne bauen, in welchem dann doch mal wieder vieles nur von den NPC abhängt?
Muss ausgerechnet Miss Nahema 'ich kann alles besser als die Helden' Tamerlein hier unbedingt glänzen oder hätte man nicht den Helden hier einen glanzvollen Auftritt bescheren können (ka ob es geht, aber scheinbar ist Nahemas Einbindung für viele doch eher ein Grund gewesen sich an den Kopf zu fassen, als in Jubelstürme auszubrechen). Glanzstunden waren soweit ich verfolgen konnte für die Helden doch eher rar gesäht...

Nuja, vielleicht wollte man mit der Kampagne nochmal zeigen, wie man es in Zukunft im Mittelreich nicht mehr machen möchte ;)

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 24.03.2007 10:10

Ähm, Nahema hat lediglich Kaiser Hal in eine Statue verwandelt, sie ist nicht direkt aufgetreten. Das hat so gar nichts mit Glanzstunde der Helden zu tun. Es war eher eine Glanzstunde für unsere Geoden als es ihm gelungen ist einen Zauber der großen Nahema zu brechen.

Ich finde es eher schade, das alle anderen NSC inkompetent sind, anstatt, das mal ein kompetenter auftaucht, der einfach mächtig ist. *schulterzuck* Ist wohl Ansichtssache.

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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 24.03.2007 13:43

Was für ein Popanz hier aufgebaut wird.

Was macht Nahema denn? Killt sie Rhazzazor und lässt die Helden dumm aussehen?
Nö.
Sie sorgt indirekt dafür, das "Kaiser Hal" zur Stelle ist.

In 130 DSA-Abenteuern taucht Nahema vielleicht dreimal auf.
Muss ausgerechnet Miss Nahema 'ich kann alles besser als die Helden' Tamerlein hier unbedingt glänzen oder hätte man nicht den Helden hier einen glanzvollen Auftritt bescheren können
Diese Aussage ist vollkommen falsch. Nahema hat überhaupt keinen glanzvollen Auftritt.
Direkt taucht sie nur gaaanz am Ende kurz auf, als sie Yppolita aufklärt.
Glanzstunden waren soweit ich verfolgen konnte für die Helden doch eher rar gesäht...
Die Kampagne bietet den Helden mehr Glanzstunden, als alle anderen Abenteuer und Kampagnen, einschließlich der G7.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 24.03.2007 14:34

Gut jetzt wird es OT, aber welche Glanzstunden nach der SidW? Ungetrübter Glanz am Besten.

In der G7 war am Ende Aventurien und Reich gerettet, das Reich am Ende des JdF liegt vollständig in Trümmern oder ist zumindest nicht mehr das Reich das die ,Helden' zu retten angetreten waren.

Und Nahema war es die aus dem nirgendwo den Plot mitgestaltet, alleine dadurch das sie ohne nachvollziehbaren Grund Hal in eine Statur verwandelt und ihn dann wieder auftauchen läßt wenn es der Plot so will. Es macht einfach den Eindruck als müsste die Hexe für vieles herhalten was die Autoren nicht erklären können oder wollen.

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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 24.03.2007 15:57

Na'rat hat geschrieben:Gut jetzt wird es OT, aber welche Glanzstunden nach der SidW? Ungetrübter Glanz am Besten.
Den mächtigsten Drachen Aventuriens zu schlagen und damit verhindert, das eine Massenvernichtung stattfindet? Über eine halbe Million Menschen wurden gerettet. Das ist eine Tat, die den Taten der größten Heldenlegenden gleichkommt.
Und dabei als direkter Auserwählter eines Gottes zu handeln?
Das entspricht der Definition eines "Heiligen".

Und im Vorfeld nebenbei Burg Rabenmund gehalten, Wehrheim zurück erobert, Rommilys gehalten, Kaiser Hal zurück geholt.
In der G7 war am Ende Aventurien und Reich gerettet,
das Reich am Ende des JdF liegt vollständig in Trümmern oder ist zumindest nicht mehr das Reich das die ,Helden' zu retten angetreten waren.
Über diesen Nonsens solltest du mal nachdenken. Vielleicht hilft dir dabei eine Karte des Mittelreichs vor und nach G7.
Vor allem im Osten fehlt da ein Riesenstück. Und einen Kaiser hatte das Reich auch nicht.

Und das politische Gebilde "Reich" ist mir völlig schnurz.
Definitiv gerettet wurden die Menschen in Rommilys oder Gareth.
Da wären nämlich eine halbe Million an Lebenskraftzentzg gestorben.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 24.03.2007 16:51

Schön, und was hat sich nach dem JdF zum besserem gewandt? Nach der G7 war wenigstens der reinkarierende Halbgott weg vom Fenster. Dem Drache der Kopf abgeschlagen, die Köpfe die nachwuchsen waren deutlich schwächer. Den Köpfen die man im JdF abgeschlagen sind praktisch genauso starke wieder nach gewachsen (der komplett wahsinnige Erbauer des größten magischen Konstrukt der letzten paar Tausend Jahre, ein verhüllter Meister, ein superduper Feldherr, ein Stellvertreter Tharguntoths usw.) und die dämlichen Splitter gibt es alle samt noch.
Von der ausgebluteten Rondrakirche und der schockstarren Praioskirche, dem völligen Verlust zentraler Gewalten, die Vernichtung des Reichsherrs, Bürgerkrieg im Reich usw. gar nicht zu reden.

Rommylis und die Burg retten ist keine Leistung, beide waren nicht wirklich gefährdet (die Truppen welche die Angreifer ausboten waren im Vergleich zu den verschanzten, vorbereiteten und zahlenmäßig nur geringfügig unterlegenden Verteidigen keine wirkliche Gefahr). Sie waren nur gefährdet weil es von den Autoren so vorgesehen war, nicht weil es aventurisch irgendwie erklärbar war.
Das Tolle bei Rommylis ist das erst so ziemlich jeder Tempel geschändet worden ist bevor sich was tat. Mit Wehrheim hat man eine Trümmerwüste zurückerobert in dem ein weiterer Erzverräter hockt.
Kaiser Hal hat Nahema zurückgeholt, Kaiser Hal ist danach genauso schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Ein grandioses Symbol der Hoffnung.

Einzig den Sieg über den Drachen und die Glatze könnte man auf der Habenseite als Heldentat verbuchen nur daraus ist nicht wirklich etwas positives erwachsen.

Nach der Entrückung Borbarads gab es weiter ein Reich auf das man hoffen konnte, ein Reich das Sicherheit vor Ork, Novadis, sonstiger Finsterscherge versprach dieses Reich ist nicht mehr.
Nach der JdF ist das Reich weg aber alles was die Menschen im Reich bedrohte noch mehr oder weniger vorhanden. Dieser Eindruck entsteht für mich zumindest am Ende des JdF. Das man in Hintertobrien ein wenig Land zurückerobert (eine Grafschaft gewonnen - Misamund - eine Grafschaft und eine Provinz verloren - Wehrheim, Albernia) ist da nicht geeignet das Bild aufzuhellen.

Wohl gemerkt alles aus einer aventurischen Perspektive. Das man die neuen Setzungen für gut oder schlecht halten kann ist hier jetzt mal nicht das Thema.

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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 24.03.2007 17:59

Na'rat hat geschrieben:Schön, und was hat sich nach dem JdF zum besserem gewandt? Nach der G7 war wenigstens der reinkarierende Halbgott weg vom Fenster. Dem Drache der Kopf abgeschlagen, die Köpfe die nachwuchsen waren deutlich schwächer.
Den Köpfen die man im JdF abgeschlagen sind praktisch genauso starke wieder nach gewachsen
Nein, sind sie nicht.
Einfache Gleichung:
Vorher: Rhazzazor+Halskette der Thargunitoth+ Splitter+ Nirraven + Nekromantenrat
Hinterher: Splitter + Nirraven + Nekromantenrat

Offensichtlich ist Vorher ungleich Nachher

Vorher: Galotta + Leonardo + Balphemor + Asmodeus + Arngrimm + Splitter
Hinterher: Leonardo + Balphemor + Arngrimm

Offensichtlich ist Vorher ungleich Hinterher.

Beide Heptarchien wurden massiv geschädigt, weswegen sie sich vom Untergang Xeraaniens auch keinen Vorteil holen konnten.

Außerdem wurde nach "Glanzstunden" gefragt. Das ist etwas gaanz anderes, als das was du hier anführst.
Für eine "Glanzstunde" ist es erstmal egal, wie die politischen Nachwirkungen sind.

Orks und Novadis sind auch nur deshalb eine Bedrohung, weil die Redax das mal für einen Plot benötigt.

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