Neue Forenaktion: Handwerk in Aventurien
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Ich habe da eine Frage....

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
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Behzei
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Ungelesener Beitrag von Behzei »

In der Historica Aventurica auf Seite 98 wird vom Fall Tie'Shiannas geredet.
Ihr wisst schon: So gut wie keiner entkommt, Stadt fällt dem Namelosen zum Ofper, alle Tod, Hochelfenreich Ade, das volle Programm eben.

Hier ist nun meine Frage:
Was ist denn mit den namenlosen Horden passiert? Sind die zur Mittagpause und nie wieder gekommen?
Nach Durchsicht tauchen die in der Historica nie wieder auf.
Ich meine, sie haben gewonnen, es waren die Verteidiger, die fast aufgerieben wurden. Und selbst wenn 90% des Heeres gestorben wäre, der Namenlose hat meines Wissens nach kein Problem mit Nekromantie.
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Maed
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Ungelesener Beitrag von Maed »

Durch den Fall Tie'Shiannas ist der 2. Drachenkrieg noch nicht beendet. Da sie danach nie wieder erwähnt werden und die Hochelfen als Konfliktpartei ausscheiden, würde ich behaupten sie werden von Farmerlors alvernischen Truppen vernichtet.

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Behzei
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Ungelesener Beitrag von Behzei »

gibt es dafür einen Beleg?
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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell »

MWn wird dies nirgends explizit gesagt, aber aus den Quellen (allen voran die Phili-Saga) schließe ich, dass diese Armee selbst die Vernichtung Tie'Shiannas nicht überstand (als Armee)
Phileason-Saga
Der Anführer der Armee, Kazak watet-in-Blut, wird gegen Ende der Schlacht tödlich verwundet und bleibt in den Überresten der Stadt zurück. Auch sonst war gerade der Kampf kein Durchmarsch, sondern mit vielen Verlusten verbunden. Daher dürfte sich die Armee nach der Schlacht aufgelöst haben und die Reste der Armee wurden im Drachenkrieg aufgerieben oder konnten untertauchen.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Behzei
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Ungelesener Beitrag von Behzei »

Sorry, nein, Kazak ist nicht tot, er taucht sogar in Phileassons Geheimnis als Gegner auf.
Und selbst wenn er gefallen wäre, fragt sich wo die Reste seiner Armee sind. Und in welcher Schlacht sie aufgerieben wurden.
Jede Armee hat mehr als einen Befehlshaber.
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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja »

Es heist ja auch "tödlich Verwundet" und nicht "Tod".
Das ist bei solchen Figuren durchaus ein erheblicher Unterschied.

Dazu kommt, das wir es heir auch mit einem Errata der Geschichte zu tun haben könnten...
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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Der_auf_dem_Stuhl
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Ungelesener Beitrag von Der_auf_dem_Stuhl »

Imo zieht das Heer nach dem Fall Tie'Shiannas ab; was aus ihm wird, weiß ich allerdings nicht.

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell »

Behzei hat geschrieben: 10.06.2024 15:20 Und selbst wenn er gefallen wäre, fragt sich wo die Reste seiner Armee sind. Und in welcher Schlacht sie aufgerieben wurden.
Nochmal: es ist mWn nirgends explizit beschrieben und alles deutet darauf hin, dass die Armee genau in der Schlacht so weit aufgerieben wurde, dass sie als Armee keine Rolle mehr spielte (nur noch Einzelwesen und kleinere, marodierende Truppen, könnte man sagen).
Wenn dir das nicht reicht, müsstest du dir selbst was ausdenken.

Und was die Unterbefehlshaber angeht: wir reden hier von einer Namenlosen Armee, die werden sich im Machtkampf um die höchste Position eher gegenseitig zerfleischen oder halt mit den Resten ihrer Truppe untertauchen.

Alles, was bekannt ist, spricht dafür, dass die Armee als solches nach dem Kampf um Tie'Shianna nicht mehr existiert/agiert.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Behzei
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Ungelesener Beitrag von Behzei »

ChaoGirDja hat geschrieben: 10.06.2024 15:28 Es heist ja auch "tödlich Verwundet" und nicht "Tod".
Das ist bei solchen Figuren durchaus ein erheblicher Unterschied.

Dazu kommt, das wir es heir auch mit einem Errata der Geschichte zu tun haben könnten...
Schau DIr den Artikel ind er Wiki an, da steht explizit "lebt" und das ist 1045 BF. Selbst wenn er seitdem an einer Tür aufgepießt rumhängt, er LEBT.
Es gibt keinen Grund eine Armee aufzulösen, deren Oberbefehlshaber noch lebt. Und selbst wenn er keinen einzigen weiteren Befehl gibt. Das ist die verdammte Armee, die gerade die Hochelfen vernichtend geschlagen hat, da gibt es andere Offiziere, die gerne General spielen wollen.
Der_auf_dem_Stuhl hat geschrieben: 10.06.2024 15:40 Imo zieht das Heer nach dem Fall Tie'Shiannas ab; was aus ihm wird, weiß ich allerdings nicht.
Das ist genau die Frage, die ich mir gestellt habe.
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: 10.06.2024 15:46 Nochmal: es ist mWn nirgends explizit beschrieben und alles deutet darauf hin, dass die Armee genau in der Schlacht so weit aufgerieben wurde, dass sie als Armee keine Rolle mehr spielte (nur noch Einzelwesen und kleinere, marodierende Truppen, könnte man sagen).
Wenn dir das nicht reicht, müsstest du dir selbst was ausdenken.
Nicht mehr aufgetaucht, nicht aufgerieben und die Frage hier ist: Gibt es dafür einen Beleg fürs Gegenteil? Und ja, es reicht mir nicht. Und nein, alle Quellen sagen, dass die Elfen aufgerieben wurden und geflohen sind und sich auf die Inseln im Nebel gerettet haben.
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: 10.06.2024 15:46 Und was die Unterbefehlshaber angeht: wir reden hier von einer Namenlosen Armee, die werden sich im Machtkampf um die höchste Position eher gegenseitig zerfleischen oder halt mit den Resten ihrer Truppe untertauchen.
Akzeptabel. Wer ist also der Erbe Kazaks? Und gibt es eine Quelle?
Hesindian Fuxfell hat geschrieben: 10.06.2024 15:46 Alles, was bekannt ist, spricht dafür, dass die Armee als solches nach dem Kampf um Tie'Shianna nicht mehr existiert/agiert.
Und ich will wissen, ob jemand weiß, warum zum Henker?
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Denderan Marajain
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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain »

@Behzei

Seither liegt er tödlich verletzt in der mittlerweile in der Wüste Khôm verborgenen Ruinenstadt – unfähig sich zu bewegen oder zu sterben.

Steht so in der Wiki und ist wohl eindeutig

Kronos
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Ungelesener Beitrag von Kronos »

Behzei hat geschrieben: 10.06.2024 16:19 Nicht mehr aufgetaucht, nicht aufgerieben und die Frage hier ist: Gibt es dafür einen Beleg fürs Gegenteil? Und ja, es reicht mir nicht. Und nein, alle Quellen sagen, dass die Elfen aufgerieben wurden und geflohen sind und sich auf die Inseln im Nebel gerettet haben.
Was genau möchtest du den bitte lesen wenn dir jemand sagt, dass ihm keine expliziten Quellen bekannt sind? Ich halte die Auslegung von @Hesindian Fuxfell für plausible. Gibt es Belege dafür? Vermutlich nicht, mir sind keine bekannt.
Behzei hat geschrieben: 10.06.2024 16:19 Akzeptabel. Wer ist also der Erbe Kazaks? Und gibt es eine Quelle?
Mit ist nichts bekannt.

Vielleicht zur Einordnung.
- Die NL Truppen haben nach den Berichten erhebliche Verluste erlitten. Alle Berichte aus den Abenteuer und Romanen legen das zumindest nahe.
- Die Interpretation, dass es nach dem Tod des Generals zu Machtkämpfen in der Horde kam ist meiner Meinung nach schlüssig. Quellen kenne ich aber wie gesagt nicht.
- Vermutlich werden die Echsen die auf den Befehl Pyrdacors dort teilgenommen haben, geschaut haben, dass sie nicht die nächsten sind. Quelle laut Wiki ALuT S.20 Zze Tha (Reich)/Chronik
- Wie ist die Lage der NL Horde vor der letzten Schlacht. Auch hier gibt es wenig belegbares. Die Kerntruppe hatte ihr Aufmarschgebiet und mutmaßlich auch Teile ihrer Logistik im Riesland. Dieser Zugang wurde jedoch "Stark beschädigt" und war vermutlich nur noch eingeschränkt nutzbar. Ohnehin war die Versorgungslinie nach Tie'Shianna da schon extrem lang. Daher ist eine mögliche Interpretation, dass die Horde sich im Prinzip von Gebiet zu Gebiet geplündert hat und sich auf dem Weg durch Zwangsrekrutierungen oder Unterstützer wieder verstärkt hat, aber nie eine Dauerhafte Machtbasis erobert hat. Im Prinzip wie ein Heuschreckenschwarm. Auch, dass ist nicht belegt, es gibt eben aber auch keine Berichte, dass es irgendwo ein "Reich der NL Horde" gegeben hätte.
Riesenstraße
- Falls du also ein Szenario um Tie'Shianna, in den Jahren nach dessen Fall machen willst, kannst du von relativer Freiheit ausgehen. Denk dir aus was du brauchst. Du musst dir wenig Sorgen machen, 2099vBF geht alles im Umland in eine Globule und die Wüste Khom entsteht.

Edit: Links angepasst
Zuletzt geändert von Kronos am 11.06.2024 19:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Reinecke
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Ungelesener Beitrag von Reinecke »

Quellen kenn ich auch nicht, aber was Kronos schreibt scheint mir einleuchtend. Die Armee war ein Sammelsurium unterschiedlichster Herkunft, da ist es leicht möglich, dass die danach auseinandergefallen ist, oder sich gegenseitig an die Gurgel ging.
Behzei hat geschrieben: 10.06.2024 16:19 da gibt es andere Offiziere, die gerne General spielen wollen.
Wenn es mehrere gab, macht es das sogar noch wahrscheinlicher... ;)

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja »

Vor allem ist ja auch die Frage, ob nach der heftigen Schlacht, Siegreich hin oder her, überhaupt noch nennenswert "Schwertfutter" übrig war, um noch als Arme bezeichnet werden zu können. Oder auch nur als Truppen...
Das es Elfen gelungen ist aus der Stadt zu flüchten, halte ich z.B. für einen guten Hinweis dafür, das dem möglicherweise eben nicht mehr so war.
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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida »

Behzei hat geschrieben: 10.06.2024 16:19 Das ist die verdammte Armee, die gerade die Hochelfen vernichtend geschlagen hat,
Moment. Nach dem Fall Tie'Shiannas waren genau dort vor Ort noch Elfen übrig, aus denen an Ort und Stelle die Wüstenelfen hervorgegangen sein müssen. Nicht mehr genug, um die Stadt wiederzuerrichten oder sonst die hochelfische Zivilisation aufrecht zu erhalten. Aber nachdem das Hauen und Stechen vorbei war und die Überlebenden sich umschauten, stellten sie fest, dass sie allesamt Elfen waren, und beschlossen, sich in der Nähe niederzulassen und Gras, Kakteen oder sonstwas über die Sache wachsen zu lassen.
Da war kein Heer mehr.

Einzelne und marodierende Trüppchen können sich in alle Richtungen davongemacht haben und überwiegend noch in der Wildnis umgekommen sein. Dass der General noch lebte müssen sie nicht bemerkt haben. Sie können heilfroh gewesen sein, dass sie noch am Leben waren und eine Chance hatten, heil aus der Sache rauszukommen, sich irgendwo niederzulassen, eine Familie zu gründen (oder ein paar niedliche Eier zu legen) ...
Das müssen ja nicht alles überzeugte NL-Anhänger bis zum Tode gewesen sein. Da können viele für die Aussicht auf Beute mitgelaufen sein, oder zwangsrekrutiert.
Man weiß doch nichtmal, was das alles für Wesen waren. Warum sollte man sich sicher sein, dass die ausnahmslos alle ihrem General bis zum bitteren Ende gehorchen wollten?
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Dr. Arca
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Ungelesener Beitrag von Dr. Arca »

Behzei hat geschrieben: 10.06.2024 15:20 Sorry, nein, Kazak ist nicht tot, er taucht sogar in Phileassons Geheimnis als Gegner auf.
Und selbst wenn er gefallen wäre, fragt sich wo die Reste seiner Armee sind. Und in welcher Schlacht sie aufgerieben wurden.
Jede Armee hat mehr als einen Befehlshaber.
Kurz gesagt, nein. Nicht jede Armee hat mehr als einen Befehlshaber. Im Alten China z.B. wurden die Truppen von einem General befehligt, aber wenn dieser unabkömmlich war, war die entsprechende Truppe nicht einsetzbar, bis ein neuer General eingesetzt wurde, und das konnte dauern.

Da der General der NL Truppen nicht starb, aber auch nicht mehr lebte bzw. seine Truppen befehligen konnte, löste sich seine Armee mit hoher Wahrscheinlichkeit auf, da niemand der nächste lebende Tote sein wollte, zudem war der Moralverlust durch den sterbenden General zu hoch.

Der_auf_dem_Stuhl
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Ungelesener Beitrag von Der_auf_dem_Stuhl »

chizuranjida hat geschrieben: 10.06.2024 22:54Da war kein Heer mehr.
Naja, die Geschichte des Falls der Hochelfenstadt wiederholt sich ja auf den Inseln im Nebel:
Phileasson-Saga hat geschrieben:Erst am Abend ist der Widerstand in der Stadt gebrochen. Kazak liegt todwund im zerstörten Tempel der Zerzal, Fenvarien und einige Gefährten sind lebend gefangen genommen worden und müssen mit ansehen, wie Tie’Shianna zwei Tage lang geplündert wird und man die übrigen Gefangenen in grausigen Ritualen ermordet. Mit dem Abzug des Heeres aus der zerstörten Stadt am 21. Tag beginnen Handlungsort und Personen vollends zu verblassen.
Das zieht sich so durch alle Auflagen, d. h. es gab schon noch ein Heer, es gab vermutlich auch einen Nachfolger Kazaks, und dieses Heer ist nach der Zerstörung der Stadt wieder abgezogen.

Was aus Heer und Plündergut geworden ist, bleibt dort offen, weil es für das Abenteuer ohne Belang ist.

Allenfalls müsste man für sich entscheiden, ob das einfach Teil der Sage vom Untergang Tie'Shiannas ist oder tatsächlich so stattgefunden hat; um wahr zu sein, bräuchte man ggf. eine Erklärung dafür, wie die Berichte hierüber die Elfen auf den Inseln im Nebel erreicht haben und Teil des "mythologischen Bewusstseins" der Elfen geworden sind. Vielleicht gibt es die in den späteren Sternträger-Abenteuern, das weiß ich aber nicht.

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Der löbliche Pilger
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Ungelesener Beitrag von Der löbliche Pilger »

@Behzei
Das "Heer des Namenlosen" bestand überwiegend aus anderen aventurischen Spezies:
Geschuppte, Orks, Goblins, Zentauren, Trolle, Oger und sogar Menschen.
Das war ein gigantisches Sammelsurium aller möglichen Rassen, unter denen die Geschuppten allerdings durch Masse und Rang nochmals hervorgestochen sind.
Nach dem Fall der Hochelfen sind die dann einfach wieder zurück in ihr übliches Habitat. Die Orks in ihre Lager, die Trolle zurück in die Berge, etc.

Ja, es war die "Heerschar des Namenlosen", aber die wenigsten "einfachen Soldaten" dieser Armee werden sich selbst so gesehen haben.

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Eldoryen Gammensliff
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Ungelesener Beitrag von Eldoryen Gammensliff »

@Behzei
Ich finde ja man sollte mit weniger stolz geschwollener Brust und polterig auf Leute zugehen die einem helfen wollen, aber das mag nur so ein Splin von mir sein...

So wie ich das sehe dürfte die Quellenlage ganz einfach sein. Ich versuche vornehmlich die Historia Aventurica zu benutzen weil es deine Hauptquelle zu sein scheint und ich persönlich finde dass allein daraus die Situation hinreichend ableitbar ist.
  • 2.261 v. BF Beginn des 2. Drachenkrieges
  • 2.256 v. BF Pyrdacor verbündet sich mit dem Namenlosen
    Der ihm Verstärkung aus dem Riesland schickt. Ab da dürfte gelten Namenloser=Pyrdacor.
    Historia Aventurica S. 105 hat geschrieben:[Der Namenlose] hat nur darauf gewartet und schickt alle Wesen und Völker aus, die sich ihm im Lauf der Zeit unterworfen haben: Oger, Trolle, Zwerge, Menschen und Nachtalben überqueren das Eherne Schwert und dringen nach Aventurien vor. Mit ihnen ziehen nicht nur namenlose dämonische Kreaturen, sondern auch die Riesen Wolkenkopf, Donnerarm und Tugrabab. Unter Führung des Nachtalben Feyangola Finsterblick und des riesenhaften, daimoniden Kazak watet-in-Blut verheeren diese Truppen den Nordosten Aventuriens
  • 2.253 v. BF Schlacht im Totenmoor
    Historia Aventurica S. 105 hat geschrieben:Immerhin sind aber auch die Truppen des Namenlosen so geschwächt, dass ihr Vormarsch für mehrere Jahre gebremst ist.
  • 2.212 v. BF Pyrdacors ECHSENarmee zieht gen Tie'Shianna
    Historia Aventurica S. 106 hat geschrieben:Zunächst gilt es, alle Vorposten zu beseitigen, um sich überhaupt erst der mächtigen Erzstadt nähern zu können. Zehn volle Jahre dauert es, bis sich die Echsenarmee vor den Toren Tie’Shiannas mit FEYANGOLAS Heeren aus dem Norden vereinigen kann und mit einer Belagerung beginnt.
  • 2.201 v. BF Tie'Shianna fällt.
    Historia Aventurica S. 106 hat geschrieben:Noch einmal ein halbes Jahr und viele blutige Schlachten vergehen, bis die Mauern Tie’Shiannas schließlich 2.201 v.BF durch Verrat fallen.
  • 2.099 v. BF Pyrdacor wird besiegt und zerschmettert.
    Das sind also nach dem Fall von Tie'Shianna noch 102 Jahre "krassester Krieg" auf aventurischem Boden (und in den Sphären und überhaupt). Und was machen Armeen im Krieg? Sie führen Krieg. Wer der "Nachfolger" von Kazak ist dürfte jetzt auch klar sein spricht die Historia explizit von Feyangolas Heeren und nicht von Kazaks Heeren. Also wird Feyangola sie auch weiter "rumgeheert" haben, wie vorher auch schon.
Und bevor ich angepöbelt werde dass es doch bitteschön meine eigene Interpretation sei und ich sie mir hinten "uploaden" kann hier also meine, und die einiger anderen Vorredner, Interpretation in "offiziellem Gewande":
Aus Licht und Traum S. 20 hat geschrieben:Mit dem Untergang ihrer letzten Stadt wurden die Hochelfen in alle Winde verstreut. Was von ihnen blieb, waren Märchen und Prophezeiungen. Der Drachenkrieg aber sollte aber [sic!] noch weitere einhundert Jahre andauern. Erst um 2.100 v, BF endete der epochale Kampf mit dem Sieg der Götter über Pyrdacor [und den Namenlosen]
Wenn ein Krieg andauert braucht man Truppen. In allen Quellen gibt es nur genau zwei Armeeteile. Die Goldene Horde (Feyangolas/Kazaks Heeresteil) und das Echsenheer von Zze Tha. Es ist also die einzig sinnvolle logische Schlussfolgerung dass diese Truppenteile nach einem ERFOLG in der SCHLACHT weiter gekämpft haben um auch den KRIEG zu gewinnen.

Und bevor du fragst. Nein, was in diesen 100 Jahren Krieg passiert ist nirgends kleinteilig beschrieben und das ist auch gut so. Krieg halt. Und jeder Spielleiter und jede Spielgruppe - so sie es denn irgendwie diese Epoche "bespielt", hat das Privileg und die Freude ihre ganz eigenen Dramen und epischen Schlachten zu schlagen. So läuft das halt in DSA.

Fazit:
"Was ist denn mit den namenlosen Horden passiert? Sind die zur Mittagpause und nie wieder gekommen? Nach Durchsicht tauchen die in der Historica nie wieder auf."
Sie haben 100 Jahre Krieg geführt bis die Götter und "guten Heere", und vielleicht auch die Entrückung Zze Thas, sie vernichtet haben.

"Wer ist also der Erbe Kazaks? Und gibt es eine Quelle?"
Feyangola bzw. Pyrdacor als alleroberster Feldherr und "General" der Drachen-Namenlosen-Truppen.

"Und ich will wissen, ob jemand weiß, warum zum Henker?"
Verdammte Henkersaxt ich weiß es! :ijw:

Stay cool and enjoy life! :wink:

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Grumbrak
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Ungelesener Beitrag von Grumbrak »

chizuranjida hat geschrieben: 10.06.2024 22:54 Moment. Nach dem Fall Tie'Shiannas waren genau dort vor Ort noch Elfen übrig, aus denen an Ort und Stelle die Wüstenelfen hervorgegangen sein müssen.
Bruderschwester, nicht unbedingt genau dort und nicht unbedingt sofort. Die überlebenden Elfen mögen erst einmal gefüchtet sein, sich in kleinen Gruppen gesammelt haben und in Höhlen überlebt haben, schließlich mit Sandwürmern... ach nein anderes Universum. Und noch etwas muss ich anmerken. Der Fall Tie'Shiannas ist ja nicht gleichzusetzen mit der Entstehung der Khom (durch Schaffung der Globule Tzseh-Tahapam (wie die Mohas sie nennen)) letzteres passierte ja wohl erst 100 Jahre später.
Schließlich entschieden die Elfen über viele Jahrzehnte gemeinsam das "Alte Leben" aufzugeben und fortan in der neuen Umgebung als Wüstenelfen zu leben. Bruderschwester man darf hier fragen: Warum wurden sie nicht mit "entrückt", als die Globule eschaffen wurde? Und ja die Frage ist gut und richtig, aber eine Antwort kann weder ich dir geben, noch eine Quelle nennen (denn bekanntlich wurde das gesamte WAsser mit nach Tse Ta entrückt). Aber vielleicht hilft dir der Chichinabi See als Quelle, auch wenn er voller Salz ist? Aber vermutlich hatten die später Benie'geraut'shie genannten Elfen, die Waffe Selflanatil damals schon dabei, denn verlohren ging sie erst erst viel später, oder irre ich Bruderschwester?
Der löbliche Pilger hat geschrieben: 11.06.2024 12:33 Das "Heer des Namenlosen" bestand überwiegend aus anderen aventurischen Spezies:
Geschuppte, Orks, Goblins, Zentauren, Trolle, Oger und sogar Menschen.
Bruderschwester, es ist sicher ein Problem so eine bunte Truppe bei Laune zu halten und zu motivieren. Ein anderes Problem bei Heeren ist stets die Logistik. Das wird von uns "Hobby-Forschern" gern vergessen. 4.000 Kämpfer*innen kämpften gegen 7.500 Krieger*innen (oder 300 gegen 10.000). Das mag eindrucksvoll klingen. Aber viel eindrucksvoller is, dass 4.000 (bleiben wir mal bei der Zahl) bedeutet auch: 4.000 Rationen (und das schnöde Wort sagt nicht aus, dass es 4.000 Frühstücke sind, 4.000 warme Mahlzeiten und 4.000 Abendbrote).

Bruderschwester, der Hunger und die Seuchen (Entsorgungslogistik betrachten wir später) sind die Elementaren Feinde eines Heeres, nicht (Flug-)Echsenreiter und Kavallerie.
4.000 Abendbrote sind ca. 1.000 Brote, vielleicht 500 (wenns ne karge Ration ist), die Müssen erstmal gebacken werden. Ein Ofen für 10-20 Brote braucht ca. 2-3 Stunden... Einheißen und backen finden ja im selben "Backraum" statt. d.h. erst heißen, dann Glut nach hinten schieben und dann Brote rein, rinse and repeat. Das heißt ein Ofen backt in 24 Stunden Schicht (also 2-3 Bäcker) vielleicht 100-200 Brote. Ergo: Ich brauche mindestens 5 solcher Öfen. und 6-8 Bäcker, die rund um die Uhr nur Brote backen.
Mehl und Brennholz müssen durch die Wüste angeliefert werden, die Geschuppten brauchen Wasser und Öl für ihre Schuppenpflege, etc. pp.
Waffen udn Rüstungen müssen repariert werden (Kohle, Stahl, Waffenholz, Balken (Katapulte), etc.) all dass muss herangeschafft werden. Daher werden Kriege selten an der Front gewonnen.
Ja ich kann mein Heer aus der Region versorgen (sprich: plündern), aber grade bei großen Heeren ist das ein Problem, bei Belagerungen. Da ist schnell auf 10km (was so ein Versorgugngstrupp an einem Tag hin und zurück schafft), leergeplündert.
Dann nehmen die Wege zu und das was sie mitbringen nimmt ab.

Das heißt: Fällt die Versorgung weg, zerbrechen große Heere sehr schnell. Unabhängig davon, ob es noch einen Anführer gibt.

Entsorgungs-Logistik:
Um Seuchen zu verhindern müsen Leichen und Fäkalien entsorgt werden (begraben?). 4.000 Scheißhäufchen jeden Tag und die Belagerung dauerte ja lange heißt auch: Die ganze Lage war ziemlich besch***en. Latrinen müssen ausgehoben (und wieder verbuddelt werden). Kotze (Saufgelage, Krankheit), weggewischt und der ein oder andere Flinke difar wird es auch nicht bis in die Latrine geschafft haben. Dann die Verwundeten, Sterbenden und Toten. Grade letzterer blähen sich in der Sonne des Dschungels (ja damals war docht noch feuchtwarmer Djungel) erbarmungslos auf. Vielleicht jagdte damals schon der Yak'hai?
Eldoryen Gammensliff hat geschrieben: 11.06.2024 23:09 Wenn ein Krieg andauert braucht man Truppen. In allen Quellen gibt es nur genau zwei Armeeteile. Die Goldene Horde (Feyangolas/Kazaks Heeresteil) und das Echsenheer von Zze Tha. Es ist also die einzig sinnvolle logische Schlussfolgerung dass diese Truppenteile nach einem ERFOLG in der SCHLACHT weiter gekämpft haben um auch den KRIEG zu gewinnen.
Bruderschwester, weise Worte schreibst du wie so oft. Und so mag es sein. Dennoch werden einige Söldner mit Ihrer Beute das Heer verlassen haben. Andere sind dazu gekommen. Grade Orks, Oger, Goblins und Menschen leben ja keine 100 Jahre (und wenn können sie selten noch kämpfen). Man darf also getrost von einer steten Fluktuation ausgehen.
Verwundete und erfolgreiche Plünderer verlassen das Heer, einige kommen später zurück, andere nie. Junge Krieger (Orks, Oger, Menschen, Goblins, etc) kommen neu hinzu, angelockt von Gold oder Glauben, von Abenteuerlust und dem Gefühl, das vor allem die Jugend kennt: Unbesiegbar zu sein.

Man könnte hier den Hundertjährigen Krieg in Deutschland ansehen. Fast alles Land war verheert. Nicht umsosnt gibt es den Begriff, der sich von Heer ableitet in usnerer schönen Sprache. Bruderschwester siehe und höre: Ja sie haben weitergekämpft, aber es ist ungewiss, ob sie nach der Schlacht als 1,2, oder mehrere Heere von dannen zogen. Denn viele Städte galt es zu unterwerfen und keine war so stark befestigt, wie Tie'Shianna.

Was lernen wir daraus Bruderschwester, dass auch die stärksten Mauern den inneren Feind nicht aufhalten?

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Grumbrak hat geschrieben: 12.06.2024 08:29 Bruderschwester man darf hier fragen: Warum wurden sie nicht mit "entrückt", als die Globule eschaffen wurde? Und ja die Frage ist gut und richtig, aber eine Antwort kann weder ich dir geben, noch eine Quelle nennen
Dazu kann ich zumindest den Einblick gewähren, dass
DC
einige Elfen tatsächlich auch mit entrückt wurden. Es wohl zumindest in Teilen nur Zufall war, wo welche Gruppe überlebender Elfen zum Zeitpunkt der Entrückung war.
Aber von Resten der Namenlosen Horde ist da nichts beschrieben. Und die hätten da einen guten Platz finden können.
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Grumbrak hat geschrieben: 12.06.2024 08:29 nicht unbedingt genau dort und nicht unbedingt sofort. Die überlebenden Elfen mögen erst einmal gefüchtet sein, sich in kleinen Gruppen gesammelt haben
Macht Sinn.
(Und ich sollte mir angewöhnen, häufiger erstmal nachzulesen, bevor ich was schreibe.) :oops: :visierzuw: :dunkelheit:
Grumbrak hat geschrieben: 12.06.2024 08:29 Ein anderes Problem bei Heeren ist stets die Logistik.
In Aventurien eigentlich nicht, war mein Eindruck aus diversen Kriegsabenteuern. Da ploppen die Heere eigentlich eher aus dem Nichts auf und ziehen unbekümmert durch die Gegend, ohne auf Nachschub achten zu müssen. Oder sie brauchen nur in genau dem Maß Nachschub, Wasserstellen, oder plündern im Umland, wie der/die Autor/in/en des Abenteuers fand/en, dass man coole Szenen darum stricken könne.
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Zelemas
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chizuranjida hat geschrieben: 12.06.2024 22:25 In Aventurien eigentlich nicht, war mein Eindruck aus diversen Kriegsabenteuern. Da ploppen die Heere eigentlich eher aus dem Nichts auf und ziehen unbekümmert durch die Gegend, ohne auf Nachschub achten zu müssen. Oder sie brauchen nur in genau dem Maß Nachschub, Wasserstellen, oder plündern im Umland, wie der/die Autor/in/en des Abenteuers fand/en, dass man coole Szenen darum stricken könne.
Was aber ehrlicherweise ja auch Sinn macht. Zum einen ist Aventurien so klein, das es zum Beispiel im Rahmen des "Jahr des Greifen" nahezu unmöglich ist, die Länge der Belagerung Greifenfurts auch nur halbwegs glaubwürdig darzustellen (andere Probleme mal ganz aussen vor gelassen). Schon das großartige "Löwe und der Rabe" litt damals unter der Problematik, das eigentlich alles viel zu geballt nebeneinander stattfand, um wirklich glaubwürdig zu sein. Da musste man als SL schon ne Menge drumherum basteln, damit diese Problematik nicht auffiel und die Kampagne IT glaubwürdig und konsistent blieb.

Dazu kommt das die Ausarbeitung und Beschreibung der notwendigen logistischen Erfordernisse recht viel Platz innerhalb der begrenzten Seitenanzahl eines Abenteuers benötigen würde und das zum anderen nun genau wie viele der Spieler wirklich in der Tiefe interessiert(?), da sie damit IT sehr wahrscheinlich keinerlei Berührung haben werden. Wenn man als SL das "Pech" hat, eine Gruppe zu leiten, die sich dafür interessiert und den Gegner von hinten beginnend mit dem Tross aufrollen will, dann muss man sich halt was ausdenken, aber für den Autoren macht es in der Regel kaum Sinn, sich da tiefer in die Thematik reinzuhängen....
Ich habe aber gerade keine Ziege da, meine schwarze Kutte ist in der Wäsche und das letzte Mädel, das meinte sie wäre noch Jungfrau, war keine mehr. Also bitte mal konstruktive Vorschläge jetzt...

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chizuranjida hat geschrieben: 12.06.2024 22:25 Da ploppen die Heere eigentlich eher aus dem Nichts auf und ziehen unbekümmert durch die Gegend, ohne auf Nachschub achten zu müssen.
Ja das kenne ich. Liegt vielleicht auch daran, dass die Autoren keine Mitelalterlichen Feldherren sind... *zwinkert*
Wer noch über Raumschiffe in Aventurien hinwegsehen kann, kann über die Kleinigkeiten der Heeres Versorgung durchaus hinwegblicken. *grins*
Ich wollte es nur erwähnen, weil auch NL Heere hunger haben...

Vermutlich sind sie nach dem Sieg in 2,3 kleinere Heere zerbrochen.

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Ein paar Dinge sind zwischen 2200 vBF (Fall Tie'Shianna) und ~2100 vBF (Tod Pyrdacors) passiert, die auf Aktivitäten der Heere Pyrdacors bzw. des Namenlosen zurückgehen könnten:

Angriffe auf Zwerge im
- Finsterkamm (mit Tod des "Roten Marschalls" Feracinor, der mit seinem Heer zuvor auch Traschmalgor in den Trollzacken verwüstet hatte)
- Kosch (die Zwerge verlegen wegen Lindwurmangriffen 2113 vBF ihre Hauptstadt)
- Kar Biadosch (Raschtulswall? Khoram? die wiki führt nicht an, wo das liegt): die Brilliantzwerge flüchten 2101 vBF wegen dämonischen Angriffen aus Kar Biadosch in die Trollzacken

möglicherweise Angriffe auf (die nicht zu Zze'Tha gehörenden) Echsenreiche von Yash'Hualay und H'Rabaal.

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Grumbrak hat geschrieben: 13.06.2024 06:55 Liegt vielleicht auch daran, dass die Autoren keine Mitelalterlichen Feldherren sind.
Zelemas hat geschrieben: 13.06.2024 04:15 und das zum anderen nun genau wie viele der Spieler wirklich in der Tiefe interessiert(?)
Vermutlich beides. Und dazu noch der Platz, sowohl im Abenteuer als auch in Aventurien. Man unterstellt wahrscheinlich redaktionsseitig, dass sowas die weitaus meisten Spieler nicht interessiert.

Zu alledem ist DSA ja überwiegend ein Spiel für ein kleines Grüppchen unbekannter Underdogs, und nicht für Staatenlenkerinnen und Feldherren.
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Hehehe @Grumbrak sehr schön. Nur zwei kleine Anmerkungen: Heeresverpflegung bis in die Moderne hinein und im Kriegsfall auch heutzutage besteht eher selten aus drei Mahlzeiten. Und schon die römischen Legionen buken ihr Brot einfach über dem Feuer, wenn es überhaupt Brot gab. Die Norm war Getreide- und Linsenbrei, der mit diversen Zutaten aufgepeppt wurde, von Honig und Nüssen bis hin zu Speck und Käse. "KornThpeckundKäthe auth Rathionalisierungthgründen thuthammen gekocht!"
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Djembo hat geschrieben: 14.06.2024 21:22 "KornThpeckundKäthe auth Rathionalisierungthgründen thuthammen gekocht!"
"Ich hätte nicht gedacht, dass die Raulsche Armee so gut ist!" :lol:
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Djembo hat geschrieben: 14.06.2024 21:22 Und schon die römischen Legionen buken ihr Brot einfach über dem Feuer, wenn es überhaupt Brot gab.
"Einfach" war selbst das nicht. Die hatten angeblich pro Contubernium (Zelt für 6 Mann) eine steinerne Handmühle dabei, um erstmal das Getreide zu mahlen, oder es zu schroten, wenn nur Brei draus werden sollte. Zuweilen mussten sie es sogar selber vom Feld ernten. Man saß also vor dem Kochen erstmal eine Weile auf dem Boden, schüttete Getreide in die Mühle und drehte den schweren Mühlstein. Womöglich war es auch sinnvoll, vorher die Körner zu sieben, oder zumindest gründlich nachzuschauen, dass keine tote Maus in dem Sack lag. In der Zeit konnten immerhin die Bohnen einweichen. :ijw:

Es gibt übrigens ein lustiges Buch namens "Legionär in der römischen Armee. Der ultimative Karriereführer", das hiermit empfehlen möchte. Bedenkenswert fand ich z.B. das Kapitel über die Ausrüstung. Seinen bescheidenen Sold sollte man als erstes in das wichtigste Ausrüstungsstück eines Legionärs investieren: gute, passgenaue Sandalen.
Man werfe das mal in eine Diskussion darüber, ob der Held Schwert oder Säbel wählen sollte. :lol:
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chizuranjida hat geschrieben: 15.06.2024 00:49 Seinen bescheidenen Sold sollte man als erstes in das wichtigste Ausrüstungsstück eines Legionärs investieren: gute, passgenaue Sandalen.
OT:

Wozu mir einfällt: Wir haben mal - bei AD&D - magische Stiefel gefunden, die dem Träger immer passten und in denen er nie nasse oder kalte oder gar wunde Füße hatte, egal welches Wetter war. (Man hatte allerdings das Gefühl, man ginge barfuß. Aber jut, irgendwas ist ja immer. :ijw: )

Keiner in der Gruppe hat verstanden, dass mein SC die unbedingt haben und auch benutzen wollte.
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chizuranjida hat geschrieben: 15.06.2024 00:49 Die hatten angeblich pro Contubernium (Zelt für 6 Mann) eine steinerne Handmühle dabei, um erstmal das Getreide zu mahlen, oder es zu schroten, wenn nur Brei draus werden sollte.
Yo, wobei der Beleg für "eine Mühle pro Contubernium" soweit ich weiß nur einmal archäologisch aufgetan wurde und schriftlich nur als Anweisung, also als Idealvorstellung. Und ja, damit sind wir ziemlich OT ;-)
Obwohl, so OT gar nicht. @Grumbrak hat schon wahr geschrieben, dass eine Armee nicht auf den Füßen sondern auf dem Magen marschiert. Allerdings ist wiederum natürlich die Ursprungsfrage, wiederum von Grumbrak, völlig klar beantwortet: die Armee hatte ihre narrative Funktion erfüllt und wurde nicht mehr gebraucht, also verschwand sie einfach ins Nichts. Vielleicht war Kazak ein wirklich fähiger Feldherr, der die Horde durch seine Persönlichkeit zusammen gehalten hat und mit seinem Ausscheiden verschwand dieser Zusammenhalt. Vielleicht war die Aufgabe erfüllt, vielleicht wurde die Horde in den folgenden Kämpfen Stück für Stück aufgerieben, viel Platz für eigene Erzählungen.
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