Pferderasse für Al'Anfaner Kavallerie

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Eadee
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Pferderasse für Al'Anfaner Kavallerie

Ungelesener Beitrag von Eadee » 02.01.2021 11:44

Hallo zusammen,

Welche Pferderassen verwendet Al'Anfas Kavallerie im Khômkrieg?

Die einzige Pferderasse die in Al'anfa laut ZBA verbreitet ist sind Shadif, die dort allerdings Boronsmähnen genannt werden. Ich kann mir sogar vorstellen dass einige der nördlichen Pferderassen ernsthafte Probleme mit dem heißschwülen Klima in Al'Anfa hätten.

Bisher hielt ich die Shadif eher für eine echte Kostbarkeit die nur bei den Novadi verbreitet ist. Kann es sein dass Al'Anfa diese Pferderasse erst seit dem Khômkrieg züchtet aus ein paar erbeuteten Shadif?

Aber auf welchen Pferden reitet dann ihre Kavallerie? Tulamiden? Warunker?... ich kann die Kavallerie doch nicht auf Maraskanponies anreiten lassen! (Und das sind die einzigen Pferde neben den Boronsmähnen die ich in einem vergleichbarem Klima mit Verbreitung sehe).


Wenn jemand zu dem Thema eine offizielle Quelle weiß, oder einfach eine gute Idee dazu hat immer her dazu!

Danke für eure Hilfe,
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Darjin
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Pferderasse für Al'Anfaner Kavallerie

Ungelesener Beitrag von Darjin » 02.01.2021 17:22

Viel Kavallerie hat Al'Anfa selbst ja eh nicht, der Großteil im Khomkrieg waren die verbündete Kavallerie aus Mengbilla, welches ja deutlich engere kulturelle Gemeinsamkeiten mit dem (Rest-)Kalifat hat.
Ansonsten kann ich mir auch vorstellen, dass man auch im Süden das 'klassische' Pferd da (aka Warunker oder siehe unten) mit eingekreuzt hat um günstiger für die Masse der gemeinen Kavalleristen (die einzig stehende Kavallerie-Einheit Al'Anfas selbst neben einem Banner Rabenorden ist afaik nur die Fremdenlegion (2 Schwadrone)) zu züchten. Die Al'Anfanische Kavallerie ist dazu auch eher Mittelschwer gerüstet (Kettenhemde, Vollhelme, Einhandwaffe, Schild, Lanze), so dass das reine Shadif vielleicht sogar ein zu leichter Schlag ist, man aber auch noch nicht die schweren Züchtungen der Mittelreichischen Ritter braucht. Vermutlich also eher Goldfelser (sind derographisch nahe), Tulamiden oder vielleicht auch 'irgendwie' (über Umwege?) importierte Yaquirtaler oder auch Elenviner(man hat vermutlich mehr mit Almadaner Caballeros bzw. Neethaner Säbelschwingern gemein als sich beide Seiten eingestehen wollen).

Zum Thema Mengbilla: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Bilar-Pferd

Da Al'Anfa nicht selbst groß züchtet und selbst auch keine große Kavallerie hat, würde ich vermuten dass hier deutlich durchmischter ist als in etablierten Gardereiterregimentern, dazumal die Offiziere vermutlich auch deutlich dekadenter bei ihren Rösser sind als der gemeine Fremdenlegionäer, der vielleicht sogar aus der Heimat sein Ross mitgebracht hat (gerade wenn man davon ausgeht, dass die Fremdenlegion vor dem geplanten Kreuzzug intensiv rekrutiert hat und Drôl erst 1012 (also 2 Jahre nach Ende des Khomkriegs) angeschlossen wurde. Vorher war die Rivalität mit dem Horasreich vermutlich auch noch nicht so stark, die Feindschaft zwischen Novadis und Horasiern dagegen schon. Mag vielleicht mehr als einen Horasier gegeben haben, der eher den Glaubensbrüdern aus dem Süden mitgefiebert hat, als den verhassten Wüstenbarbaren und ihren mittelreichischen Verbündeten und der Festumer Konkurrenz.
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
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Jorge
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Pferderasse für Al'Anfaner Kavallerie

Ungelesener Beitrag von Jorge » 03.01.2021 09:14

Standardpferde sind anpassungsfähiger als man denkt. Es spricht mMn nichts gegen Abkömmlinge von Warunkern oder Tulamiden in Al'Anfa. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Namibisches_Wildpferd
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 04.01.2021 15:52

ich würde annehmen, dass es auch schon vorher in Al'Anfa importierte Shadif gab - das ist einfach die Pferderasse im nächstgelegenen Verbreitungsgebiet (Szinto-Tal, südliche Khom, südliches Mhanadistan). In Mengbilla gibt es mit dem Bilar-Pferd eine darauf aufbauende Züchtung. Und Port Corrad müsste sogar noch zum normalen Verbreitungsgebiet gehören (von da aus konnte man die ja auf dem Rückweg der Seidenkarawane gelegtentlich mitnehmen).

Ansonsten vielleicht noch Maraskan-Ponies, aber die sind glaube ich nicht wirklich Kavallerie-geeignet.

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Ungelesener Beitrag von Vasall » 05.01.2021 00:36

Für Al'Anfa sind in IdDM Boronsmähnen und Schwaze Thaluser als Eigenzüchtungen gesetzt, letztere sind aber Eselabkömmlinge.

Die ganzen Ordensritter, Conquistadoren und einige Granden und Equites-Gladiatoren, brauchen aber stabilere Pferde für ihre Harnische.
Und IdDM sagt nur, dass sie natürlich Rassepferde verwenden.

Da böten sich Nebenzüchtungen der Boronsmähnen an.
Am naheliegendsten für die Kriegsreiterei sind da Warunker Einkreuzungen wie bei den Amazonenpferden oder den Ferdoker Warmblütern.

Werte wie die besten Warunker, oder gleich wie die Yaquirtaler Züchtungen.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 05.01.2021 02:52

Eadee hat geschrieben:
02.01.2021 11:44
Welche Pferderassen verwendet Al'Anfas Kavallerie im Khômkrieg?
Das muss keine etablierte Rasse sein, sondern können im Prinzip "Landrassen" gewesen sein oder anders gesagt: alles was aufzutreiben war. Bis hin zu Maultieren vielleicht?

Ich meine, eins der wesentlichen Elemente bei der Planung in dem Krieg war, dass Al'anfa nur wenig Kavallerie hatte, wenn überhaupt welche, und sicherlich keine gute. Was auch Sinn macht, denn es war mW schon damals gesetzt, dass Pferde das schwül-heiße Klima des Südens nicht vertragen.

In neuerer Zeit hat Al'anfa ja Zugang zu Steppengebieten, im Umland von Port Corrad oder Selem, wo man sich Pferdeherden vorstellen kann. Bei Port Corrad werden auch Dromedare gehalten. Aber ob sie damals schon auf so etwas zurückgreifen konnten?

Da Al'Anfa mit Söldnern arbeitet, könnte man sich vorstellen, dass sie berittene Söldner aus dem Tulamidenland oder Yaquirtal angeworben hätten. Aber Pferde per Schiff zu befördern ist nicht so ganz einfach, und das Ganze hätte dann auch längeren Vorlauf gebraucht, den man aber nicht hatte, soweit ich mich erinnere. Das käme also erst später im Krieg zum Tragen, wenn die Al'Anfaner am Mhanadi stehen und locker aus Mhanadistan und Gorien anwerben können. Von da an könnten sie eine kopfstarke und schlagkräftige Kavallerie sowohl mit Pferden (Tulamiden-Shadif, Warunker, Elenviner) als auch Kamelen aufbauen, wenn die Generäle daran denken sollten. Was sie mangels Erfahrung mit sowas im Dschungel vielleicht nicht tun.

Von Anfang an dabei haben könnten die Al'anfaner eigentlich Kriegselefanten. Sie wohnen ja genau in dem Dschungel, wo diese Tiere herkommen. In der regulären Armee im Dschungel wären die vermutlich auch sehr nützlich, weil sie (wenn mehr Arbeitstier als Kämpfer) Baumstämme aus dem Weg räumen oder aber herbeischleppen könnten, um Behelfsbrücken über Dschungelbäche zu bauen, und sowas. Aber um auf dem Schlachtfeld die Übersicht zu behalten wären sie als Reittiere wohl nützlich, und auch für Bogen- oder Armbrustschützen.
Eadee hat geschrieben:
02.01.2021 11:44
Bisher hielt ich die Shadif eher für eine echte Kostbarkeit die nur bei den Novadi verbreitet ist. Kann es sein dass Al'Anfa diese Pferderasse erst seit dem Khômkrieg züchtet aus ein paar erbeuteten Shadif?
Kann man sich so vorstellen, wobei das größere Problem ist, wo sie denn Pferde züchten können. Insbesondere Pferde aus sehr trockenem Klima, die weder Schwüle noch Moskitos vertragen, noch ständig Matsch an den Hufen.
Aber man könnte sich auch vorstellen, dass durch Handelskontakte oder über Söldner schon vorher Shadif, Tulamiden-Shadif oder sonstwas in das alanfanische Imperium gekommen waren.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 05.01.2021 08:30

Ein spontaner Gedanke:

Wenn man sich die Al‘Anfanische Kavallerie zu Beginn des Krieges von der Kopfzahl her eher wie eine Reiterstaffel vorstellt (oder zwei, oder drei... ;) ), könnte es auch einfach sein, dass sie gar nicht selbst züchtet, sondern nur für den Hausgebrauch zukauft.
Und das wäre dann vermutlich alles, was an den erreichbaren Küsten so erhältlich und halbwegs geeignet wäre.
Womit man wieder vom Typ her bei Warunkern mit tulamidischem Einschlag wäre.
Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die Boronsmähnenzucht eine umfangreiche Angelegenheit ist. Mangels geeignetem Gelände.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 05.01.2021 13:52

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
05.01.2021 08:30
Und das wäre dann vermutlich alles, was an den erreichbaren Küsten so erhältlich und halbwegs geeignet wäre.
Womit man wieder vom Typ her bei Warunkern mit tulamidischem Einschlag wäre.
Oder beim Maultier. :lol:

Vielleicht kann man sich einen guten Teil der al'anfanischen "Kavallerie" auch so vorstellen, dass sie die Pferde hauptsächlich zur schnellen Fortbewegung haben, aber in vielen Fällen zu Fuß kämpfen. Also eher aufgesessene Armbrustschützen zum Beispiel, die auf dem Schlachtfeld beweglich sind, aber absteigen, sobald sie eine geeignete Stellung erreicht haben, und dann von da aus eben schießen.

Oder man plant einen schnellen Vorstoß irgendwohin, eine Oase oder ein Dorf einzunehmen zB, und schickt einen gemischten Trupp von leicht und schwer bewaffneten Soldaten und Schützen, die eben so schnell sie können dorthin reiten, vor Ort aber eher zu Fuß kämpfen werden. Das ist dann dadurch begrenzt, wie viele (wenige) Reittiere man hat, und wie viele (wenige) der Leute, die man gern schicken würde, überhaupt reiten können.

Mit eilig zusammengekauften Pferden, die vorher sonstwas gemacht haben, von Karren ziehen und Brennholz tragen über pflügen bis Hobbyprojekt für Grandenkinder, und auch nur wenigen geübten Reitern, wird man im direkten Reiterkampf ja wohl wenig anfangen können. Man kann sich ja nicht einfach auf das Bierkutschpferd schwingen und mit Erfolg im Lanzengang rechnen, als wär's ein ausgebildetes Streitross.
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Ungelesener Beitrag von Zaidou » 05.01.2021 16:13

Eadee hat geschrieben:
02.01.2021 11:44
ich kann die Kavallerie doch nicht auf Maraskanponies
Sorry nicht ernst gemeint, aber ich muss es los werden: CHIMÄREN!!!!1!!!!11!!!! Die einzig wahren Schlachtrösser... neben Untoten Schlachtrössern...

Aber back to Topic:

Es gibt ja die Leichte und die Schwere Kavallerie, ich denke, Al'Anfa dürfte wohl eher die leichte Kavallerie haben, also mit Bogen bewaffnet die feindliche Truppen auf Distanz mit Pfeilen überschütten aber selbst nie in den Nahkampf gehen. Sprich wenn du da 50-100 Mann hast, reicht dir das schon weil die langsam anrückenden Truppen die nicht zu Pferd unterwegs sind, einfach im Pfeilhagel sterben. Nicht vergessen darf man, dass Al'Anfa ja auch eine Magierakademie hat, ich denke, Magier dürften eine große Rolle in dem Krieg gespielt haben. Wer sich mal einen Al'Anfaner Magier gebaut hat, weiß die sind nicht ohne und bekommen ziemlich gute und fiese Zauber mit, die Truppen mal gerne auseinander nehmen können.

Wenn man davon ausgeht dass sie vielleicht ein bis zwei Banner leichte Kavallerie hatten, Shadif aka Boronsmähnen wieder recht wahrscheinlich, zumal man ja auch mal schauen muss welche Granden in Al'Anfa hausen und wie deren Vermögen so aussieht. Bei 50-100 Shadif ist das eine Sache, die merkt der Grande nicht mal beim Zählen seiner Dublonen.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 06.01.2021 02:43

Zaidou hat geschrieben:
05.01.2021 16:13
Al'Anfa dürfte wohl eher die leichte Kavallerie haben, also mit Bogen bewaffnet die feindliche Truppen auf Distanz mit Pfeilen überschütten aber selbst nie in den Nahkampf gehen.
Soweit ich mich erinnere war es im Khomkrieg umgekehrt so, dass die Al'anfaner im Wesentlichen Infanterie und Armbrustschützen hatten, die Novadis dagegen fast nur leichte Kavallerie.

Ein standardmäßiges Gefecht sah also so aus, dass die Al'anfaner gewissenmaßen Wagenburg bildeten und nach außen schossen, und die Novadis heulend drumherum ritten. Keine Seite erreichte irgendwas, und irgendwann wurde es dunkel oder die Pferde/Kamele müde. Die Helden sollten da Zünglein an der Waage sein, etwas zu ändern.

So kommt es mir auch logisch vor. Ein erwachsener Hirten-Nomade aus der Wüste wird mehrere Reittiere besitzen oder sich von Verwandten leihen können, wird gut reiten und vom Pferd aus besser schießen als zu Fuß kämpfen. Die Novadi-Infanterie sehe ich dagegen nicht so. Allenfalls die unauer Stadtgarde (Gelbherzen). Das heißt: bevor die Helden vielleicht Fellachen-Heere am Szinto oder Mhanadi zwangsrekrutieren.

Was die Magier angeht, kommt in den Abenteuerheften genau einer vor, soweit ich mich erinnere. Magie ist für die DSA-Taktiker immer problematisch einzubeziehen. Die Magierakademie Al'anfa war damals erst im Aufbau, meine ich. Die Zauberschule Mherwed entstand noch später, soweit ich mich erinnere.
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Ungelesener Beitrag von Zaidou » 06.01.2021 10:00

chizuranjida hat geschrieben:
06.01.2021 02:43
Die Magierakademie Al'anfa war damals erst im Aufbau, meine ich.
Also die Halle der Erleuchtung entstand 970BF weshalb es mich wundert einen Magier mitzuschicken. Aber gut andererseits, es ist ein Abenteuer dass die Helden schaffen sollen, bei zwei oder mehr Magier wird das halt auch extrem schwierig.

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 06.01.2021 10:33

Danke erstmal an alle für die Unterstützung, ich denke ich habe einige hilfreiche Vorschläge bekommen wie die Kavalleriesituation hier aussehen könnte/sollte.

Die geringe Magierzahl hat meiner Vermutung nach einen anderen Grund
Spoiler zum Khômkrieg im allgemeinen und zu Drei Nächte in Fasar…Show
immerhin ist der Khômkrieg für Tar Honak auch ein weiteres Werkzeug seine Macht am Silberberg zu festigen. Durch den Krieg verlieren all die Granden deren Vermögen auf Sklaven basiert gewaltig an Einfluss und er zieht den Krieg absichtlich in die Länge um den Novadi-Rebellen Informationen zuzuspielen mit denen sie gezielt Offiziere ausschalten können die anderen Grandenfamilien zugehörig sind.

Solange der Glaubenskrieg andauert kann außerdem kaum jemand die Sonderbefugnisse des Patriarchen anzweifeln. Zu viele Magier würden schlimmstenfalls bedeuten dass der Krieg zu schnell beendet ist oder durch magische Einsichten seine Intrigen gegen andere granden im Krieg ans Tageslicht kommen.

Sobald Tar Honak mitbekommt, dass ihm entgegen aller Erwartungen doch Magier entgegenstehen wird er (bei mir) genug Magier hinzuziehen um das Feld zu ebnen, aber nicht so viele dass sie ihm selbst gefährlich werden können.
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 06.01.2021 11:41

Al'Anfa hat definitiv schwere Kavallerie.
Sowohl die Fremdenlegion als auch die Ordensritter sind als solche gesetzt. Letztere bilden laut IdDM den harten Kern des Heeres, das anonsten auf schwere Infanterie und Armbrustschützen setzt.
Schwere Kavallerie in Reserve macht hier absolut Sinn um den nötigen Impetus für Schockmomente und Schwerpunktverteidigung zu haben.
Ähnlich der Spätrömischen, oder byzantinischen schweren Kavallerie.

Und ich denke für die paar Ritterschaaren hat Al'Anfa locker genug Kulturland und Möglichkeiten der Eigenzüchtung, sie setzen ansonsten ja auch oft auf Elitetruppen.

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Ungelesener Beitrag von Zaidou » 06.01.2021 12:19

Vasall hat geschrieben:
06.01.2021 11:41
[...]sie setzen ansonsten ja auch oft auf Elitetruppen.
Stimmt ich erinnere mich, dass die Ungeschlagene Basaltfaust wohl auch zumindest mal aufgelaufen ist im Khômkrieg. Da die Basaltfaust jedoch - offiziell - noch immer als ungeschlagen gilt, weiß ich gerade nicht wie das mit dem Abenteuer vereinbar ist.

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 06.01.2021 13:11

"schwere" Kavallerie muss imho immer im zeitlichen (und auch im regionalen) Kontext gesehen werden. Verglichen mit den meisten Novadis ist die al'Anfaner (nicht unbedingt die Mengbillaner) Kavallerie sicherlich schwer, verglichen mit der schwersten horasischer oder mittelreichischer Kavallerie in kompletten Gestechharnischen nicht mehr ganz so schwer. Entsprechend wird die Fremdenlegion (langes Kettenhemd, Lanzen, Reitersäbel) und vermutlich auch das berittene Banner der Rabengarde (leichte Platte, Sklaventod bzw. geweihter Rabenschnabel, Großschild) gesamt aventurisch als mittelschwere Kavallerie geführt, wird im Khomkrieg aber vermutlich relativ bequem die Rolle der schweren Kavallerie ausfüllen können, da die Novadis keine anständige schwere Infanterie (mit Stangenwaffen) und höchstens vergleichbare Kavallerie (bspw. Teile der Raschduler Reiter oder Tulamidischen Reiter aus Fasar)
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 06.01.2021 14:53

Ja, da muss man aufpassen,

wenn man nur auf den Rüstungsgrad schaut, gerät man schnell in die Sackgasse was die Truppenkategorie betrifft.
Da sind oft auch taktischer Körper und Gefechtsweise maßgeblich.

Solange Bewegung, Durchschlagskraft und Harnisch stark genug sind um einen Schockangriff erfolgreich vorzutragen, kann die Einheit als schwere Kavallerie wirken.
Das können dann so unterschiedliche Typen schwerer Kavallerie rauskommen wie die klassischen Ritter der Schildlande, mit Kettenhemd Schild und Lanze mit mehr Befähigung auf Vielseitigkeit und Schock, oder eben schwerstgepanzerte Kataphrakte, die auch als Einheit auf Durchhalten im Gefechtszentrum ausgelegt sind.

So oder so müssen die Pferde solcher Schocktruppen für die Harnische von Reiter und am besten auch Ross tauglich sein und einen möglichst starken Antritt haben.
Hinzu kommen aber auch Überlegungen zu Ausdauer und Maximalgeschwindigkeit; ersteres gerade bei klassischen Rittern, die die Hauptlast des Kampfes tragen essentiell. Z.B. Fremdenlegion, Grenzreiter, Ritter der Schildlande, Ordensritter.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 06.01.2021 18:24

Darjin hat geschrieben:
06.01.2021 13:11
höchstens vergleichbare Kavallerie (bspw. Teile der Raschduler Reiter oder Tulamidischen Reiter aus Fasar)
Die Tulamidischen Reiter sind mW eine Söldnertruppe, die bezahlt werden will, wenn man sie anheuert. Die sind keine Untertanen des Kalifen (*) und vermutlich mehrheitlich weder Novadis noch rastullahgläubig.
(*) Auch wenn der Kalif Fasar gern zu seinem Reich zählt, ist es faktisch ein Stadtstaat.
Eadee hat geschrieben:
06.01.2021 10:33
Die geringe Magierzahl hat meiner Vermutung nach einen anderen Grund
Ich bilde mir ein, dass der Khomkrieg noch zu DSA2-Zeiten geschrieben wurde und damals Al'anfa im Regelwerk noch keine Magierakademie hatte, aber nachschlagen kann ich das nicht, weil ich die Abenteuer selbst nicht habe. Das DSA2-Regelwerk offenbar auch nicht mehr, oder ich finde es gerade nicht.

Von einer RatCon-Fragestunde her weiß ich jedenfalls, dass einige Setzungen für den Khomkrieg rein irdische "Design-Entscheidungen" waren. Vor allem natürlich, dass die Helden für die Novadis kämpfen, weil Al'anfa damals als böse gesetzt war. Ebenso aber auch, dass die alanfanische Armee keine Kriegselefanten hatte, denn solche Sympathieträger-Tiere wollte man nicht zu den Bösen tun.
Von daher gehe ich davon aus, dass man einfach nicht mehr Magier einbauen wollte, um es nicht zu kompliziert zu machen, und um irdische Taktiken gut übertragen zu können.
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 06.01.2021 20:07

Magier und Geweihte sind für Abenteuerautoren allerdings auch wirklich schwierig/nervig. Ein bisschen Magie kann schon manchmal den Rahmen sprengen, und eine große Menge Zauberwirker im UNITATIO oder große Geweihtengruppen sind einfach schwer einzuplanen. Am einfachsten geht es eventuell, indem man grob vereinfacht und sagt, dass die sich auf beiden Seiten gegenseitig neutralisieren oder so.

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 08.01.2021 12:14

Natürlich sind die tulamidischen Reiter Söldner und Fasar als solches unregierbar und die tulamidischen Reiter keiner der dortigen Mächtegruppen exklusiv verpflichtet außer man zählt sie selbst als solche. Dennoch ist afaik nirgendswo geschrieben, dass sie während des Khomkrieges im Dienst Al'Anfas stünden.
Das mag auch am großen Problem der schwarz-weißen DSA-Kriegssettings liegen: man weiß nie so wirklich, wo die ganzen Söldner her kommen, die auf einmal für die Bösen(tm) kämpfen, war bei Borbel ja genau so.

Und die Tulamidischen Reiter (stellvertretend für jede größere Söldnerorganisation nördlich der Khom) würden in so einem Krieg sicherlich angeworben werden, und wenn es nur mit dem Versprechen auf Beute ist. Vermutlich gestehen die Autoren dem Kalifat nicht unbedingt die (finanziellen oder moralischen) Mittel zu selbst größere Gruppen Söldner anzuheuern, aber spätestens im Verlauf des Krieges ergreifen mehrere Staaten mehr oder weniger offen Partei für das Kalifat, welche sicherlich erfreut wären, diese Söldner (ab) zu werben anstatt eigene Ritterheere bewegen/verschiffen zu müssen... (zumal mindestens eine Schwadron eh in Punin stationiert ist - vermutlich wäre die anzuheuern mit das erste was die meisten meiner Helden tun würden, wenn sie dort von fragwürdigen Gestalten zu noch fragwürdigeren Missionen auf Seiten der Ungläubigen angeheuert würden und ausreichend Mittel dafür bekommen würden...)
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 09.01.2021 02:20

Darjin hat geschrieben:
08.01.2021 12:14
Dennoch ist afaik nirgendswo geschrieben, dass sie während des Khomkrieges im Dienst Al'Anfas stünden
Nee. Womöglich waren sie damals noch nichtmal erfunden.
Umgekehrt ist mW auch nirgends gesagt, dass sie auf Seiten des Kalifats gekämpft hätten.

Alles was ich sagen wollte ist, dass man sie bei der Kavallerie des Kalifats nicht fest einplanen kann.
Sie könnten dort mitkämpfen, falls angeworben und bezahlt. Oder sie könnten auf alfanfanischer Seite kämpfen, falls von denen angeworben. Oder überhaupt nicht.
Das kann letztendlich daran hängen, ob die Helden auf die Idee kommen, dort anzufragen, und wie geschickt sie verhandeln.
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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 09.01.2021 08:33

chizuranjida hat geschrieben:
09.01.2021 02:20
Das kann letztendlich daran hängen, ob die Helden auf die Idee kommen, dort anzufragen, und wie geschickt sie verhandeln.
Ist eine nette Idee für einen Nebenplot den man einbauen könnte, die Al'Anfaner wollen die Truppe auch anheuern und schicken einen unterhändler der über mehr Mittel und ggf. Einen besseren/zuverlässigeren Ruf als die Helden verfügt, so dass die Helden tief in die trickkiste greifen müssen um den zu diskreditieren/auszubooten.könnte spannend sein
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Ungelesener Beitrag von Kensei » 13.01.2021 22:40

Zaidou hat geschrieben:
06.01.2021 12:19
Vasall hat geschrieben:
06.01.2021 11:41
[...]sie setzen ansonsten ja auch oft auf Elitetruppen.
Stimmt ich erinnere mich, dass die Ungeschlagene Basaltfaust wohl auch zumindest mal aufgelaufen ist im Khômkrieg. Da die Basaltfaust jedoch - offiziell - noch immer als ungeschlagen gilt, weiß ich gerade nicht wie das mit dem Abenteuer vereinbar ist.
Die Basaltfaust wurde kurz nach dem Tod von Tar Honak nach Al Anfa zurückgerufen um den neuen Patriarchen zu schützen.
Mit dem Tod von Tar fängt die Niederlagenserie der Al Anfaer an. Aber ohne die Basaltfaust.

Etwas konstruiert wirkt es hingegen beim Feldzug auf den Zyklopeninseln.
Da wird die Faust am Strand gelandet und verdrischt dort zu Lande die Horasier.
Da die Flotte die Seeschlacht verliert wird sie am Ende eingesammelt und tritt mit dem Rest die Rückfahrt an.

Weswegen sie laut dem offiziellen Setting noch nie ein Gefecht verloren hat bzw. noch nie besiegt werden konnte und damit vermutlich die prestigeträchtigste Militäreinheit Aventuriens ist.

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