DSA4 Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.

Wie empfindet Ihr das Kraftniveau von Elementaren? (DSA4.1)

Elementaristen bzw. Elementarbeschwörer sind erst durch EG spielbar geworden.
2
3%
E. bzw. E. waren schon ohne EG spielbar, haben durch EG aber nette Buffs bekommen.
10
15%
E. bzw. E. sind durch EG zu stark geworden.
13
19%
E. bzw. E. waren auch schon vor EG (zu) stark.
42
63%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 67

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Wolfio
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Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 13.05.2020 08:57

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:44
Mit DSA 5 kamen ja noch die ganzen Feengeborenen dazu. Wobei ich tatsächlich einen Charakter von mir Drayadenblut gegeben habe, nur ohne irgendwelche Vorteile und Nachteile, mir gefällt die Vorstellung, dass sich die Haarfarbe im Laufe der Jahreszeiten ändert.
Präziser: Mit DSA5 kamen ja noch die ganzen Feengeborenen regeltechnisch dazu. Familien, mit Feenblut in den Adern gab es ja auch davor schon. Sei es in Albernia oder bestätigt und von Helden belegt: Im Reichsforst.

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Nepolemo ya Dolvaran
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.05.2020 08:58

@Wolfio, das stimmt natürlich, sagen wir mal es gibt jetzt mehr Anreize dies auch zu spielen, anstatt nur als Beispiel, wieso der Held Feenfreund als Vorteil haben könnte.
Wobei ich mich noch immer Frage, wie Feengeboren: Blütenfee funktioniert :censored:
Beton ist das Metall unter den Hölzern.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 13.05.2020 09:54

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:58
Wobei ich mich noch immer Frage, wie Feengeboren: Blütenfee funktioniert :censored:
Ich halte es da auch in Zukunft so, wie ich es bisher mit "Dschinngeboren" handhabe: Da war keine Fee direkt in der Familie, sondern ein Segen oder Pakt mit der Fee. Dornröschen lässt grüßen. Zumindest Naseweis/Tinkerbell aus Peter Pan konnte in "Hook" für begrenzte Zeit eine menschengroße Form annehmen. Etwas in diese Richtung könnte es sein. (Für alles andere verweise ich auf die typischen Hentai, speziell zum Thema "Größenunterschied" *hust*)

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.05.2020 09:58

Wolfio hat geschrieben:
13.05.2020 09:54
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:58
Wobei ich mich noch immer Frage, wie Feengeboren: Blütenfee funktioniert :censored:
Ich halte es da auch in Zukunft so, wie ich es bisher mit "Dschinngeboren" handhabe: Da war keine Fee direkt in der Familie, sondern ein Segen oder Pakt mit der Fee. Dornröschen lässt grüßen.
Gibt es sicher auch.
Aber in EG wird gesagt, dass die Vereinigung(!) von Mensch und Dschinn den Dschinn oftmals seine Unsterblichkeit o. Ä. Kostet.

Ein Pakt oder ein Segen, der so viel vom Dschin abverlangt, kann ich* mir nicht vorstellen.

*aber wie es so svhön heißt: Alles ist möglich in der Welt des schwarzen Auges und letztlich kann/darf/muss jede Gruppe vorhandenen Interpretationsspielraum zur Förderung des eigenen Spielspaßes nutzen.

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 13.05.2020 11:00

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
13.05.2020 09:58
Wolfio hat geschrieben:
13.05.2020 09:54
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:58
Wobei ich mich noch immer Frage, wie Feengeboren: Blütenfee funktioniert :censored:
Ich halte es da auch in Zukunft so, wie ich es bisher mit "Dschinngeboren" handhabe: Da war keine Fee direkt in der Familie, sondern ein Segen oder Pakt mit der Fee. Dornröschen lässt grüßen.
Gibt es sicher auch.
Aber in EG wird gesagt, dass die Vereinigung(!) von Mensch und Dschinn den Dschinn oftmals seine Unsterblichkeit o. Ä. Kostet.

Ein Pakt oder ein Segen, der so viel vom Dschin abverlangt, kann ich* mir nicht vorstellen.

*aber wie es so svhön heißt: Alles ist möglich in der Welt des schwarzen Auges und letztlich kann/darf/muss jede Gruppe vorhandenen Interpretationsspielraum zur Förderung des eigenen Spielspaßes nutzen.
Wobei ich hier: "Gibt es generell nicht" dramatischer fände, als "Die Fee/Elementar-Dingens bindet sein Leben an diese Blutlinie und wird dadurch sterblich".

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.05.2020 11:07

Ja wie gesagt, jedem*jeder das seine*ihre.

DSA ist eben auch ein Fantasy Rollenspiel. Zu akzeptieren, dass es Dschinne gibt, aber es dann für unpassend oder gar un'realistisch' zu halten, dass die sich mit Humanoiden fortpflanzen können, halte ich für.... beschmunzelnswert.
Aber wenn SL und Spieler*innen alle gemeinsam finden, dass Sexualverkehr zwischen einem Felsen oder einer Blume und einem Menschen seltsam ist - wer will es ihnen verdenken XD. Dann gibt es das eben in dem Aventurien der Gruppe nicht und es ist dann halt z.B. ne Art Segen oder Pakt oder so.

Ich finde die Vorstellung sehr romantisch, dass der Vorteil Ahnenblut (von der mit Dschinngeboren in EG ja lediglich die erste offizielle Variante eingeführt wurde, in DSA5 wurde dass dan mittels Ahnenblut als Oberbegriff weiter ausgebaut) bedeutet, dass sich ein*e Dschinn und ein*e Sterbliche*r so unsterblich ineinander verliebt haben, dass der*die Dschinn die eigene Unsterblichkeit aufgibt, um mit der geliebten Person zu leben usw. - Wobei ja auch ausdrücklich ein idR oder zumeist eingefügt wurde. D.h. es gibt keine Garantie dafür, dass eine solche Verbindung (sei sie nun körperlich-sexuell oder als Segen oder Pakt gedacht) irgendwelche 'negativen' Konsequenzen für den Elementar haben müsse.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 13.05.2020 11:47

Ist irgendwie eine Steilvorlage für 'snowflakes', die was besonders Besonderes sind und überall auffallen sollen (obwohl dem Helden das ja so unangenehm ist, er wäre ja so gerne ganz normal...). Wer mag, soll einen Helden mit regenbogenfarbener Einhornmähne, mütterlicherseits mitbekommen, spielen, der mit Pferden reden kann, aber ich kann persönlich damit nichts anfangen. Ist dann halt mehr ein Aventurien, wo das Teegeschirr singt und tanzt. Wenns für die Gruppe paßt, gerne, aber als "einforderbarern Normalvorteil" mag ich es nicht.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.05.2020 12:57

Jadoran hat geschrieben:
13.05.2020 11:47
"einforderbarern Normalvorteil"
Auch wenn nur bei bestimmten Vorteilen explizit dransteht, dass es die Meistergenehmigung benötigt, finde ich, dass es nichts gibt, dass ein Spieler einfordern kann - bei der Generierung! (Dass er als Adliger oder Krieger auf einen gewissen Respekt pochen kann oder sowas, das ist klar und was anderes).

Was ich meine, ist: Ich wurde so an DSA herangeführt von meinem ersten SL, und habe das so beibehalten, dass Das Spiel nicht beginnt, bevor der SL nicht einen Blick auf alle Heldenbögen geworfen hat. Natürlich braucht ein SL gute und plausible Gründe, die in Zusammenhang mit den geplanten ABs stehen, um etwas abzulehnen (sei es eine RKP oder ein Vorteil). Niemand (den ich kenne) mag Meisterwillkür.
Aber der SL hat m.E. das Recht (und die Pflicht) jeden Heldenbogen genauestens zu begutachten und abzusegnen. Da mache ich keinen Unterschied zwischen Eisern, eidetischem Gedächtnis oder Dschinngeboren.

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 13.05.2020 13:43

Was viele Spieler immer gerne vergessen:

Es muss dem Spieler Spaß machen, den Held zu vielen. ABER: Es muss dem Meister auch Spaß machen, für diesen Held zu meistern.
Der Spieler kann noch so viel Spaß an seinem Helden haben, aber wenn ich als Meister für diesen Helden nicht meistern möchte, gibt es nicht, was mich dazu zwingen könnte.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.05.2020 13:56

Genau deshalb sage ich, dass der Meister letztlich den geamten Heldenbogen abnicken darf/muss und nicht nur sowas wie eidetisches Gedächtnis, wo WdH explizit auf die Meistergenehmigung hinweist.

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Halbblut
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Ungelesener Beitrag von Halbblut » 13.05.2020 15:18

Mal ehrlich:

Der Umfrage nach empfinden über 80% Elementaristen nach DSA 4.1 zu stark, fast 60% sogar ohne Elementare Gewalten, obwohl das noch einen kräftigen Boost für Elementarbeschwörer gegeben hat.

Ich finde das bisherige Ergebnis recht eindeutig.

Klar in der Gruppe kann man sich immer auf etwas verständigen, aber dann wären gefühlt 1/4 der Threads in diesem Forum mit dieser Antwort abrupt beendet/gelöst.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.05.2020 16:02

Ja, das stimmt. Das ist auch immer ein Grund, warum ich etwas unentspannt in Diskussionen gehe, denn wenn ich mit der EInstellung "ist eh alles Gruppenentscheid" in eine Diskussion gehe, kann ich das auch gleich lassen.

Dennoch halte ich diese Diskussionen für spannend und wichtig: Vllt. finden sich dadurch ja gerade in diesen Corona-Zeiten neue Onlinegruppen von Gleichgesinnten :)

Also ich weiß z.B. dass einige Leute hier im Forum niemals mit mir zusammen spielen könnten, daher versuche ich gar nicht erst, nach einer online Runde zu suchen, da ich nicht dazu bereit bin, den Luxus einer entspannten Spielergruppe aufzugeben, fände ich vermutlich eh keine Gruppe.

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 14.05.2020 03:26

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:58
Wobei ich mich noch immer Frage, wie Feengeboren: Blütenfee funktioniert :censored:
Sollen wir dir das mit den Bienchen und den Blümchen jetzt wirklich erklären? :lol:

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 14.05.2020 08:28

Gruppenentscheid vs. Meisterwillkür
Es ist für mich ein deutlicher Unterschied in der Herangehensweise, ob in einem Rollenspielsystem
a) an prominenter Stelle steht: "Passt bitte jede Regel an Euer Spiel und eure Vorstellung der Welt an, wenn sie nicht passt" (und dafür vllt. sogar Optionen bietet) oder
b) für einzelne Regeldetails (neben und unabhängig von Abstufungen wie Basis-Optiona-Experten) auf "Meisterentscheid" verwiesen wird.

Bei a) ist klar, dass der Spielspaß der Gruppe im Vordergrund steht und das Regelwerk unterstützen soll - bei b) klingt es manchmal so, als sei die Rollenspielpolizei schon unterwegsv - Shadowrun 2-3 konnte auf die verweisen, ohne dass es bitter wirkte. Dass alles nicht für Cons, sondern für daheim im Rollenspiel-Keller. Unterstellt man tatsächlich, die Macher können allweise, gütig und gerecht für Gruppe X festlegen, was in deren Spiel "nur mit Meistergenehmigung" funktioniert und was als Regel jenseits der Befugnisse des Spielleiters stehen soll? Darauf läuft es doch raus - bei nicht als "Meistergenehmigung" gekennzeichneten Elementen fangen die einzelnen Spieler an, genau das als Argumentation dafür zu gebrauchen, dass sie ein "Recht" auf diesen oder jenen Vorteil haben. Ob der gebastelte Charakter vllt. so gar nicht in die Gruppe passt kommt dadurch aus dem Blick.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 14.05.2020 08:31

@Andwari Dennoch bleibt es bei: Die Spieler haben vielleicht ein Recht darauf, diesen Vorteil nutzen zu dürfen, sie haben aber kein Anrecht darauf, dass der SL für diesen Charakter meistert.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.05.2020 08:50

@Andwari: Ich würde es nicht so hart ausdrücken wie Wolfio, aber der SL muss halt das Spiel moderieren und soll auch Spaß daran haben. Dass er ablauftechnisch das letzte Wort zu allem hat, ist notwendig, und steht in allen mir bekannten Rollenspielsystemen auch so drin. Aber dass das nur ein primus inter pares ist, ist ja auch klar. Kein Spieler unterzeichnet bei Gruppeneintritt eine Unterwerfungsklausel.
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 14.05.2020 09:14

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:44
ich fand es nur irgendwie unnütz als Ergänzung, weil damit auch festgeschrieben wurde, dass sich Dschinne paaren können
Unnütz ist sehr freundlich ausgedrückt.

Dschinngeboren ist eigentlich nur eine Ansammlung von Vor- und Nachteilen die man auch so wählen könnte. Ich sehe regeltechnisch keinen Mehrwert fürs Rollenspiel. Hintergrundtechnisch werden aber auf einmal Paarungen mit Dschinnen normalisiert bzw als möglich festgeschrieben und das find ich ziemlich panne. Wie gesagt, wenn man schlicht definiert hätte, dass die Tulamiden halbelfen, oder magiebegabte mit elfischem Erbe als "Dschinngeborene" missverstehen wäre ja alles gut.
"Reasoning will never make a Man correct an ill Opinion, which by Reasoning he never acquired"
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 14.05.2020 09:21

@Wolfio, Jadoran
Ich bin da ganz bei Euch - es ist bei DSA eine unnötige Verkomplizierung, für Vorteil A reinzuschreiben "nur mit Meistergenehmigung" und bei Vorteil B nicht - besonders, wenn Vorteil B störend wird. Ich sehe da - im Kiesow-Abwehr-Reflex - vllt. hinter jedem Satz den Über-Meister, der den eigentlichen Spielleiter mit Meisterinfo-Ratschlägen verdrischt, wie dieser seine Gruppe steuern/manipulieren soll. Wenn in meiner Gruppe Vorteil A problemlos ist, aber Vorteil B störend wird, muss ich mich als SL "gegen" das Regelwerk behaupten, das ja Vorteil A als kritisch und Vorteil B als problemlos darstellt.

Es wäre wesentlich leichter, wenn man im WdH statt an 50 Einzelpositionen "nur mit Meistergenehmigung" zu schreiben, einmal einen Abschnitt zu "der Spielleiter koordiniert - typische Probleme in Heldengruppen bei konkurrierenden Fähigkeiten, unterschiedlichen Rollenvorstellungen und besonderem Spielumfeld + Alternativen für deren Lösung " geschrieben hätte. Letztere Info eben nicht als Meisterinfo im Einzelfall, sondern als zentrale Spielgrundlage - auf die sich alle Gruppenmitglieder verständigen sollten. Das muss mehr sein als "Der Meister hat immer das letzte Wort".

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Ungelesener Beitrag von Skalde » 14.05.2020 09:46

@Andwari Genau das. Unfähigkeiten für Talentgruppen benötigen Laut WdH Meistergenehmigung und ich habe noch keinen SL erlebt, der da was dagegen hatte - es limitiert auf lange Sicht den Spielercharakter, ist im Spiel selbst aber kaum von Belang. Gesucht 3 hingegen, was den Helden in größeren Ansiedlungen und für sehr viele Abenteuer komplett unspielbar macht, soll keine besoondere Genehmigung erfordern. Diese Anmerkungen ignorieren wir in unserer Gruppe - wenn der SL sagt, ein Nachteil passt nicht, wird er halt gestrichen. Fast jeder Nachteil kann ein Abenteuer erschweren oder sprengen; das kann man so pauschal eigentlich nicht festlegen.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.05.2020 10:42

Eadee hat geschrieben:
14.05.2020 09:14
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:44
ich fand es nur irgendwie unnütz als Ergänzung, weil damit auch festgeschrieben wurde, dass sich Dschinne paaren können
Unnütz ist sehr freundlich ausgedrückt.

Dschinngeboren ist eigentlich nur eine Ansammlung von Vor- und Nachteilen die man auch so wählen könnte. Ich sehe regeltechnisch keinen Mehrwert fürs Rollenspiel. Hintergrundtechnisch werden aber auf einmal Paarungen mit Dschinnen normalisiert bzw als möglich festgeschrieben und das find ich ziemlich panne. Wie gesagt, wenn man schlicht definiert hätte, dass die Tulamiden halbelfen, oder magiebegabte mit elfischem Erbe als "Dschinngeborene" missverstehen wäre ja alles gut.
Das ist so für dich aber ich finde die Idee von Dschinngeboren (genau so, wie sie in EG steht, auch und gerade vom Fluff her) sehr schön, habe ihn mit Freunden in meinen drakonia Feuerelemetaristen eingebaut und behaupte mal, dass es mir bisher auch gut gelingt, dieses Element mit Leben zu füllen.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 14.05.2020 11:18

Wie bereits gesagt wurde ist das ein Vorteil für den Spieler. Für den Charakter, der evtl gar nicht mal wissen muss, dass er einen Dschinn in der Ahnenreihe hat, würde sich nichts ändern, wenn man alle Vorteile, die der Vorteil umfasst auch nimmt und "Schicksal/Halbelf/irgendwas" drüber schreibt.
@Jadoran hat schon recht mit der Aussage, dass sich das besonders an die "Barbie-Spieler" richtet, die extra speziell sein wollen. Daran ist auch nicht unbedingt was auszusetzen, ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass diese Art von Spieler überdurchschnittlich oft Verlangen, dass ein jeder um ihren Charakter herum gefälligst zu sagen hat, wie toll und special der Charakter ist - und natürlich ist das dem Charakter immer unangenehm. Und für genau solche Spieler sind verschiedenste Ahnenvorteile da. Aber dass die unglaublich nerven können und den Hintergrud der Spielwelt verändern ist für mich eine Tatsache.

Bei meinem Charakter mit Dryadenblut habe ich mir den Wechsel der Haarfarbe eher von weißblond zu einem eher dunklem Blond und zurück zu weiß im Winter vorgestellt, aber so wie der beschrieben ist kann das auch von Knallgrün zu Knallrot wechseln - das wäre mir dann wieder zu viel des Guten.
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 14.05.2020 11:29

Dschinnengeboren nach EG bringt auch etwas mehr Spielraum in die GP-Berechnung für Optimierer... :cookie:

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Ungelesener Beitrag von I3igAl » 19.05.2020 20:30

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
13.05.2020 08:44
Dschinnengeboren ist für mich bei weitem nicht das schlimmste in EG, ich fand es nur irgendwie unnütz als Ergänzung, weil damit auch festgeschrieben wurde, dass sich Dschinne paaren können. Ich meine das dies vorher nicht der Fall war, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Ich denke aber, dass dies dem Zeitgeist der Fantasy-Literatur geschuldet ist, Mischlinge sind, gefühlt, seit einigen Jahren schon ziemlich "in".
Und Blutlinien die auserwählt/besser/ whatever sind als andere ist ja nicht erst seit StarWars ein beliebtes Motiv.
Mit DSA 5 kamen ja noch die ganzen Feengeborenen dazu. Wobei ich tatsächlich einen Charakter von mir Drayadenblut gegeben habe, nur ohne irgendwelche Vorteile und Nachteile, mir gefällt die Vorstellung, dass sich die Haarfarbe im Laufe der Jahreszeiten ändert.
Ich denke auch, dass Dschinngeborene etwas exotisch für das doch eher bodenständige Aventurien sind und wäre als Spielleiter etwas skeptisch den Vorteil zuzulassen und würde ihn als Spieler wahrscheinlich niemals wählen.
Im magischeren DnD habe ich jedoch bereits Dschinngeborene(Genasi) gespielt.

Feen halte ich durchaus für für passender viele Weidener Familien haben ja eine enge Verbindung zur Fee Pandlaril, in Albernia würde sich die Vermischung alter Familien mit Feenwesen auch anbieten.

dschosch
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Ungelesener Beitrag von dschosch » 19.05.2020 20:45

Man bekommt halt ne Begabung für etwas günstiger. Da sind die Sonderfertigkeiten Teilweise deutlich problematischer. Ich finds jetzt nicht so Wild.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 19.05.2020 22:14

Also ich habe mit meinem Feuerelementaristen nicht nur den Vortei Dschingeboren, sondern auch den Nachteil Stigma 10 (Haare, die beim Zaubern scheinbar in Flammen stehen). Das ist sowohl fluffig als auch mega stylisch nd fördert das RP ungemein. Mein SL ands so witzig, dass wir entschieden haben, dass meine Haare dann wirklich brennen: Mein Held und seine Kleidung sind daon zwar ausgenommen, aber einen beinahe Waldbrand so wie einen gerösteten Apfel haben wir wegen meiner Haare bereits gehabt :ijw:

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 19.05.2020 22:27

Wie fördern brennende Haare das Rollenspiel? Das klingt für mich eher danach, dass der gute Kerl in jeder Stadt mit einigermaßen geistig gesunden Menschen verbannt wird und - mit sehr guten Verbindungen zur Obrigkeit - einen Haufen Leute mit Wassereimern um sie herumgestellt bekommt, falls man Slapstick mag.

Ansonsten denke ich, dass Elementaristen die mächtigsten Zauberer sind, die man im Regelwerk finden kann. Sie können fast alles was Dämonologen können nur besser und mit weniger Risiko und sozial anerkannt. Und sie speichern AsP in beschworenen Wesenheiten OHNE pAsP zu kosten. Ein besonderer Luxus. Wann immer ich den mächtigsten Charakter am Spieltisch spielen möchte, greife ich zu irgendeiner Form von Elementaristen. In jeder DSA-Version, die diese hatte.
Nur für kurze Zeit: Das Donnerhaus Crowdfunding, Karten und Geschichten für alle Fantasywelten. Klickt rein!

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Djembo
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Ungelesener Beitrag von Djembo » 19.05.2020 23:16

In jeder? In DsA3 musste man dazu schon Stufe 7* sein! Und auf DER Stufe war ja wohl der Streuner allen überlegen!

*um die interessanten Wünsche für Elementargeister mit ihren CHA-Proben +7 relativ sicher zu schaffen
“I sound my barbaric yawp over the roofs of the world.”

Galliad
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Ungelesener Beitrag von Galliad » 20.05.2020 00:35

Ich finde das Buch toll. Es bringt etwas mehr das fantastisch magische nach Aventurien ohne es gleich im High Fantasy Stil überall auftauchen zu lassen. Die Dschinne sind tolle Persönlichkeiten und machen auch als Meister viel Spaß darzustellen. Und man kann diese Wesen auch als Gegner für eine fortgeschrittene Gruppe einsetzen. Meine Spieler fürchten sich seit meiner Lektüre von Elementare Gewalten fürchterlich davor, dass ich ihnen einen elementaren Meister des Feuer oder des Eises vorsetze....oder den unbezwingbaren Titan.

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Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 20.05.2020 02:22

Bei besonders besonderen Charakteren hat nicht nur der Meister ein Recht darauf das Spielen zu verweigern, sondern auch die Mitspieler...



Wir haben in unserer Runde irgendwann beschlossen, dass die Rgeln für Elementare doof sind, so viel Rechnen und so. Wir rufen herbei, formulieren einen Wunsch, der Meister überlegt wie genehm das ist, dann gibt es eine Kontrollprobe und danach macht der Elementar je nach Meisterlaune dann. Das stellt Spieler wie @dschosch dann zwar nicht zufrieden, aber es macht das Nutzen von Elementaren nochmal mysteriöser - nichtmal der Spieler weiß genau, was passieren wird, geschweige denn sein Char.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.05.2020 09:45

Grakhvaloth hat geschrieben:
20.05.2020 02:22
Bei besonders besonderen Charakteren hat nicht nur der Meister ein Recht darauf das Spielen zu verweigern, sondern auch die Mitspieler...



Wir haben in unserer Runde irgendwann beschlossen, dass die Rgeln für Elementare doof sind, so viel Rechnen und so. Wir rufen herbei, formulieren einen Wunsch, der Meister überlegt wie genehm das ist, dann gibt es eine Kontrollprobe und danach macht der Elementar je nach Meisterlaune dann. Das stellt Spieler wie @dschosch dann zwar nicht zufrieden, aber es macht das Nutzen von Elementaren nochmal mysteriöser - nichtmal der Spieler weiß genau, was passieren wird, geschweige denn sein Char.
Genauso handhaben wir das auch. Negtativ formuliert sind wir wieder einen Schritt zurúck in Richtunf Meisterwillkür gegangen.

Positiv formuliert hat der SL mehr Spielraum für plausible, sramaturgisch wertvolle Darstellung der Elementarwesen.

Ich habe meinen Luftdschinn mit Wahrem Namen QS6 so ganze 20Stunden durchtransportieren lassen - wäre laut Tegeln nicht gegangen, aber es hat zum Wesen des Dschinns gepasst und ich hatte ne 1 auf meine Kontrollprobe.

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