Liebe Foris,

wir wurden gestern Abend von unserem Provider darüber informiert, das das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) eine neue Richtlinie erlassen hat,
die uns zwingt das Kontaktverbot auch im Forum umzusetzen.
Wir versuchen noch herauszufinden, was genau davon auf uns zutrifft und ob wir vielleicht den Discord schließen müssen.
Wir gehen, Stand jetzt, davon aus, dass sich nur noch max. zwei Personen in einem Kanal oder Thread aufhalten dürfen.
Wir arbeiten mit Hochdruck an einer technischen Umsetzung!
Bis die da ist, muss leider unser Team das noch von Hand machen.
Da Teammitglieder in dem Fall auch als eine anwesende Person gewertet werden, darf sich nur noch ein weiterer User in einem Thema aufhalten,
die anderen müssen wir leider sofort für 1 Stunde bannen, anders ist das technisch gerade nicht möglich.
Bitte achtet darauf, dass ihr Threads, die ihr nicht mehr aktiv lest sofort wieder im Browserfenster schließt, bzw. verlasst, damit auch andere diese Themen lesen oder bearbeiten können.
Häusliche Gemeinschaften werden gebeten nur noch einen Account zusammen zu benutzen. Da wir eure Meldedaten nicht von euch anfordern dürfen, wird es keine technische Lösung dafür geben.
Mein großer Dank geht an das Team, das sich spontan in einer Nachtsitzung dazu bereiterklärt hat diese Aufgabe zu übernehmen.
Allerdings können wir nicht 24/7 für euch da sein, daher führen wir Öffnungszeiten für das Forum ein.

Das Forum ist ab sofort geöffnet:

Mo-Fr.: 9:00-18:00 Uhr
Sa.: geschlossen (Rollenspieltag des Teams)
So.: 10:00-14:00 Uhr, nur lesender Zugriff

Die Öffnungszeitenregelung beginnt heute um 18 Uhr mit der ersten Schließung.

Es wäre auch toll wenn ihr in euren Onlinerunden ein bisschen fürs Team klatschen könntet!

Wir halten euch hier auf dem laufenden.


Bleibt gesund!
Fenia und das DSAForum Team

 

 

 

R020: Spuren im Schnee

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Olvir Albruch
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R020: Spuren im Schnee

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 26.08.2012 23:53

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des 1996 erschienenen Romans Spuren im Schnee von Karl-Heinz Witzko.

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Spuren im Schnee
Vielleicht hast du Erfahrungen mit diesem Roman gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Fragen oder Meinungen zum Buch. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du den Roman kennst!

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Satyr
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Re: R020: Spuren im Schnee

Ungelesener Beitrag von Satyr » 27.08.2012 00:05

Ich hab den Roman sicher vor über 10 jahren zu letzt gelesen und hab immer noch zu Mindest grobe Erinnerungsfetzen an verschiedene Szenen, as für mein Verhältnis zu DSA-Romanen geradezu spektakulär ist. Ich weiß nicht, wie ich Spuren im Schnee bewerten würde, wenn ich ihn heutzutage noch mal lesen würde, aber ich weiß, dass ich ihn damals - wie übrigens alle Witzko-Romane - in sehr kurzer Zeit verschlungen habe. Sprich: ich glaube, ich halte diesen Roman für empfehlenswert.

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Praios-Paktierer
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Re: R020: Spuren im Schnee

Ungelesener Beitrag von Praios-Paktierer » 31.08.2012 19:41

Allein schon für die Darstellung der S&S'ler.

Und für das Thema "Maraskan".

5 Punkte.
"Ist der Beschluß auch noch so schlecht - der BGH hat immer Recht!"

(gehört am AG Dortmund)

Hotzenplotz
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Re: R020: Spuren im Schnee

Ungelesener Beitrag von Hotzenplotz » 01.06.2015 09:28

Im Wesentlichen gilt hier das für "Treibgut" genannte, weshalb ich einen Großteil meiner dortigen Kurzrezi kopiere.

Interessanter Erzählstil mit hoher aventurischer Stimmigkeit und schönen Charakteren geht zulasten der story.

Charaktere
Der Autor schafft es, innerhalb kurzer Zeit ein Gefühl des Lesers für die handelnden Personen zu vermitteln. Dabei bleibt es nicht bei Fantasy-Stereotypen, was sowohl die Protagonisten als auch die Antagonisten betrifft. Die Gedankengänge, Sprache und Verhalten der Personen wirkt sehr abgerundet und passt in die jeweiligen Regionen. Die Darstellung geht dabei oft stark ins Detail, spielt mit Erinnerungen, Meinungen und Weltbildern. Die Charaktere sind bisweilen skurril und witzig. Es findet teilweise eine Überzeichnung statt, die aber nie stört, sondern im Gegenteil bereichert.

Story
Wieder ist der Protagonist wie in Treibgut Scheijan, ein Mitglied der Bruderschaft des zweiten Fingers Tsas. Der meuchlerische Magier wird dieses Mal auf eine Reise geschickt, die seiner Profession entspricht: Ein hochrangigen mittelreichischen Militär soll von einer ausgewählten Gruppe Maraskaner getötet werden. Ein schwieriges Unterfangen, da der Gesuchte nicht auf Maraskan, sondern in Gareth weilt.
Das die Geschichte in Gareth spielt, macht auch ihren Reiz aus, sind doch alle Maraskaner mit der riesigen Stadt völlig überfordert, zumal das Attentat im Winter stattfinden soll - eine Jahreszeit, die den Maraskanern nicht unbedingt liegt.
Auch hier gilt: Die Story verblasst etwas vor den tollen Hauptdarstellern. Was mancher hier jedoch kritisiert hat, ist für mich ein Pluspunkt: Die Geschichte ändert sich nach etwa 2/3 des Buches star. Besonders das Ende hat mir wirklich sehr gut gefallen. Insgesamt finde ich den Roman spannender als "Treibgut".

Aventurische Stimmigkeit
Großes Kino. Nicht nur, weil Maraskan/Maraskaner in der Spielweltwahrnehmung bis zum Erscheinen von Borbarads Erben kaum statt fand (und auch später wohl etwas stiefmütterlich behandelt wurde). Tatsächlich zeichnet sich Karl-Heinz Witzko als derjenige aus, der das Gefühl für Maraskan vermutlich am stärksten beeinflusst hat (auch durch seine Abenteuer dort) - zumindest für mich.
Aber nur ein kleiner Teil des Buches findet tatsächlich auf der Insel statt, obwohl sie durch die Gedanken und Handlungen des Hauptcharakters stets im Bewusstsein bleibt.
Hier ist es Gareth, deren Darstellung Witzko gut gelingt. Natürlich kann man die gewaltige Stadt nicht in Gänze beschreiben, aber der Autor nutzt die für die Story wichtigen und passenden Aspekte: Die schiere Größe der Stadt mit all ihren vielfältigen Möglichkeiten und der Anonymität, die Armut in manchen Vierteln im Gegensatz zum Glanz der Residenz und Adelsgesellschaften und Gareth als Sinnbild für die Garethjas, die Mittelreicher.

Fazit
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Einen Punkt Abzug gibt es wieder für die teilweise etwas weit ausgeholten Charakterdarstellungen, die zulasten der Story gehen, wobei diese mir besser gefällt als im vorherigen Roman.

4 Punkte

Alrik Normalpaktierer
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Registriert: 02.08.2011 15:54

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R020: Spuren im Schnee

Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 21.03.2020 12:55

Mir geht es ähnlich wie @Hotzenplotz.
Die Figuren*, die aventurische Dichte, das Setting - alles klasse. Wenn Scheijian nicht berufsbedingt die emotionalen Beziehungen zu seinem Umfeld runterfahren und beispielsweise eine Liebesbeziehung zu Berengar aufgebaut hätte, wäre da noch etwas mehr Fallhöhe drin gewesen - aber es ist, wie gesagt, stimmig im Rahmen der Erzählung.

Aber es sind im Grunde zwei Geschichten miteinander vekrnüpft: der Attentats-Versuch der Rebellion und die Jagd des Auftragsmörders Scheijian auf einen weiteren Mörder. Die zweite Geschichte hat einen tollen Spannungsbogen, der der ersten fehlt.
*Die Angehörigen der verschiedenen Fraktionen innerhalb der Rebellion sind mir auch ehrlich gesagt nicht sehr unterscheidbar im Gedächtnis geblieben. Das scheint mir eine durchgehende Schwäche in Witzkos Romanen: auch bei Kasparbalds Begleitung aus der Dajin-Trilogie und den fünf Alriks aus Westwärts ist mir nicht ganz klar, ob es nicht entweder ein oder zwei Personen weniger auch getan hätten oder es nicht eine bessere Möglichkeit gegeben hätte, sie als Figuren voneinander abzugrenzen.

Wenn der Roman auf S. 99 oder 123 gestartet hätte, wäre er es allemal vier Punkte mit Chance auf fünf. Jetzt wird es eher - mit DSA-Roman-Bonus - schwache 4.

Ich habe nicht verstanden, warum die Schnipsel der Geschichte des erwähnten Mörders mit ...im... überschrieben sind. Und die letzte Sequenz in diesem Stil, die in den Fließtext eingebunden ist, habe ich auch nicht verstanden.

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