Uhrwerk Verlag gibt Insolvenz bekannt

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DnD-Flüchtling
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Uhrwerk Verlag gibt Insolvenz bekannt

Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 08.06.2019 08:15

Gorbalad hat geschrieben:
04.06.2019 15:22
An Idioten mangelt es nur sehr selten.
https://data.lustich.de/bilder/l/29669- ... rschuf.jpg
Assaltaro hat geschrieben:
06.06.2019 20:46
So ich hab mir jetzt vom Uhrwerk mal Fate - Die geheime Welt der Katzen geholt

Von Feder und Schwert hab ich nun neu:
Splittermond 1: Nacht über Herathis
Harry Dresden 1
Wearing the Cape 1
Nightside 1
Shaman Bond 1
Chroniken der Nebelkriege 1

Die Reihen klangen alle recht interessant, mal sehen was ich weiter verfolge.
Ich frage mich ja immer wieder, was die Rollenspielverlage heutzutage machen würden, wenn es nicht all die Geeks geben würde, die irgendwann zwischen 10 und 20 mit dem Hobby angefangen haben und mittlerweile genug Geld haben, auch größere Einkäufe zu tätigen bzw. sich das ganze Sortiment leisten zu können, wenn sie wollen. :grübeln:
Feuer! hat geschrieben:
07.06.2019 21:29
@Alnus Ich meine, Amazon nimmt ordentlich Händlerrabatt von den Verlagen ... 55 % oder so? (Ist eine Weile her, dass ich das mal mitbekommen habe, aber derartige Prozente sind bei Großhändlern und Marktführern nicht ungewöhnlich.)
Du willst gar nicht wissen, was der Offlinehandel (zB Thalia oder Hugendubel) nimmt...

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hexe
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Ungelesener Beitrag von hexe » 08.06.2019 08:37

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
08.06.2019 08:15
was der Offlinehandel (zB Thalia oder Hugendubel) nimmt...
Immerhin gibt es im Offlinehandel bezhalte Mitarbeiter samt Sozialabgaben...

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DnD-Flüchtling
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 08.06.2019 09:01

hexe hat geschrieben:
08.06.2019 08:37
Immerhin gibt es im Offlinehandel bezhalte Mitarbeiter samt Sozialabgaben...
Hängt davon ab, wo du einkaufst. Ich hatte vor einiger Zeit (dürften schon so 10 Jahre gewesen sein) von den fragwürdigen Praktiken von Thalia gehört, die durch ihre Verträge alle möglichen Auflagen an die Verlage weitergegeben hatten, sodass diesen (nach Herstellungskosten, Autorenhonorar, Abgabe an Thalia etc.) nur noch 3% Marge oder weniger vom Buchpreis blieb, während (wenn ich mich recht erinnere) der normale Betrag so um 10% war - was denen natürlich an die Substanz ging.

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hexe
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Ungelesener Beitrag von hexe » 08.06.2019 09:33

Ich dachte mehr an die Mitarbeiter im Laden.

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Ungelesener Beitrag von Jasper Stoßenheimer » 08.06.2019 10:57

@Assaltaro

Was für ein Ebook nutzt du den? Mein Kindle 1, macht so langsam die Grätsche, wäre Zeit für was neues.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 08.06.2019 11:48

Ich hab den von Thalia, weiß nur gerade den richtigen Namen nicht. Ich wollte einfach nicht an Amazon gebunden sein mit ihren eigenen Dateiformat, weil der mit den Büchereien nicht funktioniert. Die haben alle das epup Format.

Und die Funktionen reichen mir.
Schriftgröße ist einstellbar. Helligkeit auch und er ist wasserdicht (Lesen in der Badewanne ^^)

@dnd_flüchtling ok dann hab ich deiner Meinung nach genug Geld. Aber die eBooks sind da echt günstig, gerade mal die Hälfte von den Taschenbüchern.
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Ungelesener Beitrag von Alnus » 08.06.2019 11:58

Thx, dann geh ich mal mir ein Konto bei F&S und Uhrwerk machen, damit die dort mein Geld sehen.

Bezahlung mit Banküberweisung. Mit Paypal nascht ja auch Paypal wieder mit. :censored:

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DnD-Flüchtling
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 08.06.2019 13:14

Assaltaro hat geschrieben:
08.06.2019 11:48
@dnd_flüchtling ok dann hab ich deiner Meinung nach genug Geld. Aber die eBooks sind da echt günstig, gerade mal die Hälfte von den Taschenbüchern.
Ach so, ich dachte, du hättest dir schnell mal so sechs Paperback-Ausgaben zugelegt - und das ist etwas, das der durchschnittliche Rollenspieler vor 20 Jahren kaum hätte bringen können - zumindest nicht einfach mal so als Bauchentscheidung und aus Solidarität mit dem Verlag :ijw:

Aber meine Aussage war ernst gemeint: Ich denke nämlich wirklich, dass bei den heutigen Spielerzahlen das Hobby Rollenspiel nicht überleben könnte, wenn der durchschnittliche Spieler dieselben finanziellen Möglichkeiten (natürlich inflationsbereinigt) und eine entsprechende Kaufbereitschaft hätte wie damals.

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 08.06.2019 13:20

Rollenspiel lebt vom Walfang. :)
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 08.06.2019 13:21

Gut, das mag stimmen. Ich hab auch gerade erst mein Studium abgeschlossen und nun endlich ne feste Stelle und kann es mir daher leisten. Vor nem Jahr hätt ich das wohl auch nicht gemacht.

Dazu hab ich aber mal gelesen, dass aus irgend ner Umfrage hervor ging, dass ca 90% der Rollenspieler Gymnasiasten oder Studenten sind bzw. waren und daher später zu den Besserverdienern gehören. (Klar nicht jeder mit Studium verdient danach gut, aber der Großteil wohl schon). Andererseits gehört pnp irgendwie noch zu den "billigen" Hobbies. In meinem Karateverein zahlt ein Erwachsener auch 40 Euro im Monat was ca einem Hardcover entspricht, nur kauft man sich normalerweise nicht pro Monat ein Buch. Und das ist noch ein Verein, die von den Einnahmen nur die Raummiete etc abdecken und keiner wo die Trainer das Hauptberuflich machen. (solche haben wir hier auch, die kosten halt deutlich mehr)
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Ungelesener Beitrag von Zorni » 11.06.2019 20:30

Btw. wer auf der NordCon jemanden mit einen PnPnews T-Shirt sieht (vorne und hinten bedruckt), kann wenn er/sie will einen Button abstauben. :)
Das sind selbstgemachte und das Foto vom "Prototypen". Der Druck wird noch besser.
IMG_20190611_173549.jpg

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Ungelesener Beitrag von Zelemas » 11.06.2019 21:40

Schon schade, vor allem wenn es wirklich unvorhergesehen dazu gekommen ist.

Vor ein paar Jahren hätte ich wohl noch ein paar Splittermond-Sachen gekauft nun (zumal mir Splittermond schon gefallen hat), aber nur fürs Regal bin ich heute ehrlich gesagt nicht mehr bereit, das Geld auszugeben, dafür steht noch zu viel unbespieltes anderes Zeug (meist DSA) hier rum....

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Ungelesener Beitrag von Heldi » 12.06.2019 00:17

Liebe Leute, ich will nicht gerne die Stimmung trüben, aber bei der Sache ist schon Vorsicht angebracht.

1. Ich dachte bis zuletzt, Uhrwerk sei rechtlich als GmbH oder andere juristische Person organisiert - wie etwa auch Ulisses. Das stimmt aber offenbar nicht, sondern Träger ist der "Geschäftsführer" Patric Götz. In Wahrheit ist er rechtlich damit ein Einzelkaufmann, aber das tut vielleicht nichts zur Sache. Wichtiger ist, dass daraus folgt, dass es rechtlich gar keine getrennte Vermögensmasse des Verlags von dem Privatvermögen von Herrn Götz gibt (wenn meine Information zur Rechtsform stimmt). Insolvent ist jetzt Herr Götz. Den Insolvenzgläubiger*innen haftet er mit seinem gesamten Vermögen, sei es Golduhr im Privatsafe, Grundstück auf Wangerooge oder allen Vermögensgegenständen im Verlagsbüro. Das wird dazu führen, dass es im Insolvenzverfahren nicht nur Unternehmens-, sondern auch Privatgläubiger (zB Vermieter, Unterhaltsgläubiger, Banken bei einem Privatkredit) geben wird, die sich um das Geld streiten. Die Einzelheiten sind (mir) freilich unklar, doch muss jede*r neue Unterstützer*in befürchten, dass nicht (nur) die Verlagsgläubiger*innen (Druckereien, Angestellte, freie Mitarbeiter*innen), sondern auch Privatgläubiger*innen und Herr Götz persönlich von den jetzt investierten Geldern profitieren. Muss jede*r selbst entscheiden, ob es ihm*r das wert ist.

Die Trägerschaft durch Herrn Götz als Einzelperson führt auch dazu, dass als Insolvenzgrund nur die in der Pressemitteilung angegebene Zahlungsunfähigkeit in Betracht kommt (§ 17 InsO); denkbar wäre auch die drohenden Zahlungsunfähigkeit gem. § 18 InsO. In aller Regel tritt der nur für juristische Personen eingreifende Insolvenzgrund Überschuldung (§ 19 InsO = mehr Passiva als Aktiva) sehr viel früher ein (und d.h.: wenn noch mehr Aktiva da sind, welche die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs erhoffen lässt), weil irgendwer dem Unternehmen auch im Stadium der Überschuldung noch irrtümlich Geld gibt. Die Überschuldung ist als Insolvenzgrund aber für Herrn Götz wie gesagt nicht relevant. Das kann nun entweder sehr Gutes oder sehr Schlechtes bedeuten: Herr Götz kann aktuell zahlungsunfähig sein, obwohl die aktuelle Bilanzsituation keine Überschuldung aufweist. Dann würde es sich nur um einen temporären Zustand handeln, der zB durch die Zahlung eines Abkäufers oder die Lieferung einer Druckerei voraussichtlich von selbst beseitigt werden würde. Davon gehe ich aber nach der Pressemitteilung nicht aus, da dort vermutet wird, die Verlage würden am jahresende nicht mehr wie derzeit bestehen. Deshalb ist die schlechte Variante nicht unwahrscheinlich: Die wirtschaftliche Situation von Herrn Götz ist so schlecht und seine Schulden sind so hoch, dass er keine weiteren Kredite zur Erhaltung der aktuellen Zahlungsunfähigkeit mehr erhalten konnte. Oder er hätte zwar können, aber wollte sich keine weiteren Kredite holen? Aber warum wollte er dann nicht?

2. Der Vorgang zwingt uns außerdem mMn dazu, neu über die Kritik an Ulisses nachzudenken.Dieses Unternehmen und sein Geschäftsführer-Gesellschafter Markus Plötz sind ja durchaus als Heuschrecke des deutschen Rollenspielmarkts dargestellt worden. Aber Ulisses schreibt nach allem, was wir wissen, schwarze Zahlen (hatte sich nicht jemand vor Jahren mal an einer Bilanzanalyse versucht - als Jurist geht das über meine Fähigkeiten hinaus)? Wenn das so ist, erfüllt Ulisses seine Verantwortung gegenüber Angestellten und Mitarbeitern weitaus besser als Uhrwerk!

Zugestanden wird, dass dabei auch solche Zumutungen wie der Umzug in die Nähe von Waldems in der hessischen Provinz offenbar für viele Jobs im Unternehmen unabdingbar ist. Vor einem knappen Jahrzehnt hatten wir uns darüber bereits unterhalten. Der Uhrwerk-Verlag hat indessen offenbar Büroräume in Köln. Den Unterschied der Gewerberaummietpreise können wir uns alle vorstellen.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 12.06.2019 08:24

Heldi hat geschrieben:
12.06.2019 00:17
da dort vermutet wird, die Verlage würden am jahresende nicht mehr wie derzeit bestehen
Könnte das nicht auch bedeuten, dass Herr Götz beschlossen hat, nicht mehr als Einzelkaufmann firmieren zu wollen, und vor hat eine GmbH o.ä. zu gründen, ggf. mit GeschäftspartnerInnen?

Keine Ahnung, was er so frisch nach einer Insolvenz dahingehend darf, möglicherweise kann er da nur mehr Angestellter sein, aber nicht Gesellschafter oder Geschäftsführer.
Heldi hat geschrieben:
12.06.2019 00:17
erfüllt Ulisses seine Verantwortung gegenüber Angestellten und Mitarbeitern weitaus besser als Uhrwerk!
Es ist es besser, wenn der Arbeitgeber nicht pleite geht? Pardauz!

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Ungelesener Beitrag von DomAnsvin » 12.06.2019 09:16

Heldi hat geschrieben:
12.06.2019 00:17
Muss jede*r selbst entscheiden, ob es ihm*r das wert ist.
Kann ich für mich nur voll bejahen, gerade, weil ich weiß, dass Patric als Verlagsinhaber voll drinsteckt. Da bislang vor allem durch Kauf (also mit Gegenwert) unterstützt wird, sehe ich zumindest in diesem Punkt auch nur ein sehr begrenztes Risiko für die Unterstützer. Aber wie Du sagst, natürlich muss jede/r für sich entscheiden, wofür er/sie Geld ausgibt.

2. Der Vorgang zwingt uns außerdem mMn dazu, neu über die Kritik an Ulisses nachzudenken.Dieses Unternehmen und sein Geschäftsführer-Gesellschafter Markus Plötz sind ja durchaus als Heuschrecke des deutschen Rollenspielmarkts dargestellt worden. Aber Ulisses schreibt nach allem, was wir wissen, schwarze Zahlen (hatte sich nicht jemand vor Jahren mal an einer Bilanzanalyse versucht - als Jurist geht das über meine Fähigkeiten hinaus)? Wenn das so ist, erfüllt Ulisses seine Verantwortung gegenüber Angestellten und Mitarbeitern weitaus besser als Uhrwerk!

Zugestanden wird, dass dabei auch solche Zumutungen wie der Umzug in die Nähe von Waldems in der hessischen Provinz offenbar für viele Jobs im Unternehmen unabdingbar ist. Vor einem knappen Jahrzehnt hatten wir uns darüber bereits unterhalten. Der Uhrwerk-Verlag hat indessen offenbar Büroräume in Köln. Den Unterschied der Gewerberaummietpreise können wir uns alle vorstellen.
Dass Ulisses in der deutschen Rollenspiellandschaft wirtschaftlich im Vergleich offenbar gut dasteht, ist glaube ich auch von Kritikern des Unternehmens seltenst bestritten worden. Im Gegenteil ist das meiner persönlichen Erfahrung nach in der Regel sogar etwas, das sogar von Kritikern positiv hervorgehoben oder zumindest anerkannt wird.
Daraus aber quasi abzuleiten, dass Uhrwerk eventuell jetzt nicht in Schwierigkeiten wäre oder Unterstützung nur verdient hätte, wenn der Verlag der Miete wegen seinen Sitz nach Chemnitz oder Groß Schenkenberg verlegt hätte, ist für mich deutlich zu spekulativ. Zu diesem Zeitpunkt wissen wir Außenstehenden schlichtweg nicht, was zur Insolvenz geführt hat und ob/wie sie möglicherweise abzuwenden gewesen wäre. Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, dass Patric mit dem Geld aus meiner Rollenspielleidenschaft nicht seine persönliche Sammlung an Fabergé-Eiern finanziert hat oder einen Renovierungswettstreit mit Bischof Tebartz-van Elst am Laufen hatte :)

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 12.06.2019 09:21

Abgesehen davon: Dass es einer (zumindest unterstellten) Heuschrecke wirtschaftlich gut geht, wäre jetzt nicht direkt eine Widerlegung der Kritik. :rolleyes:

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 12.06.2019 09:47

Vorallem ist es ja nicht so, dass wir Unterstützer ihm jetzt einfach Geld zuwerfen oder blindlings alles kaufen, was Uhrwerk zu bieten hat. Von vielen hab ich jetzt einfach gehört, dass sie nun das gekauft haben, was schon länger auf der Wunschliste war, nur die Zeit gefehlt hat, dass auch wirklich zu lesen, wenn man es kauft. Und dann ist es ja relativ egal, wenn das pdf noch etwas länger ungelesen am Rechner rumliegt.
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Ungelesener Beitrag von Heldi » 12.06.2019 18:02

Der Backlash war zu erwarten. Ich will auch gar nicht dazu animieren, jetzt nicht die großen Rettungskäufe zu starten. Ich habe nur Zweifel daran, ob sie zur Rettung führen können. Zu große Konformität irritiert mich einfach und führt bei mir dazu, die Sache von der anderen Seite zu betrachten. Und da muss sich irgendwer schon fragen, warum es zu dieser Insolvenz gekommen ist. Es stecken ja enorme Summen in den Crowdfundings, die Uhrwerk veranstaltet, aber noch nicht ausgeliefert hat. Diese Produktionsmethode birgt zweifellos die Gefahr, die wirtschaftliche Schieflage eines Unternehmens zu verschleppen, weil erst Geld kommt, bevor geliefert werden muss ("Vorfinanzierung"). Es kommt die Rechtsform des Unternehmens als Einzelkaufmann hinzu. Da treten Insolvenzen nach der insolvenzrechtlichen Erfahrung seltener (nicht nie!) überraschend auf, sondern wird die Insolvenzanmeldung verzögert.
Gorbalad hat geschrieben:Könnte das nicht auch bedeuten, dass Herr Götz beschlossen hat, nicht mehr als Einzelkaufmann firmieren zu wollen, und vor hat eine GmbH o.ä. zu gründen, ggf. mit GeschäftspartnerInnen?

Keine Ahnung, was er so frisch nach einer Insolvenz dahingehend darf, möglicherweise kann er da nur mehr Angestellter sein, aber nicht Gesellschafter oder Geschäftsführer.
Ja, könnte es auch bedeuten, klang für mich aber anders. In einer Insolvenz bleibt jeder auf seiner Position, nur die Entscheidungsgewalt geht (außer bei einer sog. "Eigenverwaltung") auf den Insolvenzverwalter über.
Gorbalad hat geschrieben:Es ist es besser, wenn der Arbeitgeber nicht pleite geht? Pardauz!
Nicht nur "es" ist besser, sondern der Arbeitgeber ist besser, der nicht Pleite geht. Es gibt aber auch unverschuldete Insolvenzen.
Gorbalad hat geschrieben:Abgesehen davon: Dass es einer (zumindest unterstellten) Heuschrecke wirtschaftlich gut geht, wäre jetzt nicht direkt eine Widerlegung der Kritik.
Geht immerhin nicht nur der Heuschrecke, sondern auch deren Parasiten (= feste und freie Angestellte) gut. Was wäre zB, falls freie Mitarbeiter im letzten Jahr bei Uhrwerk zum Teil hinter ihrem Geld herlaufen mussten? Ich habe von einer Person gehört, dass das so war.

Edit:
Assaltaro hat geschrieben:Vorallem ist es ja nicht so, dass wir Unterstützer ihm jetzt einfach Geld zuwerfen oder blindlings alles kaufen, was Uhrwerk zu bieten hat. Von vielen hab ich jetzt einfach gehört, dass sie nun das gekauft haben, was schon länger auf der Wunschliste war, nur die Zeit gefehlt hat, dass auch wirklich zu lesen, wenn man es kauft. Und dann ist es ja relativ egal, wenn das pdf noch etwas länger ungelesen am Rechner rumliegt.
Das stimmt und ist auch gut so. Ich hab übrigens (schon letzte Woche) auch ein PDF gekauft. Das Fate-Horror-Handbuch-PDF. Mit meinen Fähigkeiten als Horror-SL bin ich nämlich nicht zufrieden.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.06.2019 19:23

Ich finde, dass @Heldi durchaus mit seinen Fragen Recht hat. Man sollte die Situation umfänglicher beleuchten.

Was ich allerdings nicht gerecht finde, ist dass er Ulisses einfach so den hart erarbeiteten Ruf als bösestes Unternehmen von Waldems und Zerstörer von Fankultur absprechen will, nur weil sie wirtschaftlich erfolgreich sind und der CEO-Plötz 10 Leute regelmäßig mit Gehalt bedenkt. Das empfinde ich als unfair und als Schnellschuss. Man kann doch nicht einfach Jahre der Arbeit mit einem wirtschaftlichen Argument wegwischen und sagen "Sie sind die Guten, weil sie schreiben schwarze Zahlen!", diese Art von Moralitätshandel hat damals zur Kirchenspaltung geführt und sollte auch jetzt nicht mehr hervorgekramt werden! Schlechten Ruf, wem er gebührt! Keine Zwangssympathie für Bilanzgewinne!
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2019 19:45

Nachricht der Moderation

Hat jemand heimlich das Topic geändert? Nein?
Dann bleibt bitte beim Thema, und das ist nicht Ulisses Spiele.

Und von Spekulationen oder Behauptungen was die Insolvenz angeht bitte ich auch abzusehen, das nutzt niemandem

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Ungelesener Beitrag von DomAnsvin » 12.06.2019 20:03

Heldi hat geschrieben:
12.06.2019 18:02
Der Backlash war zu erwarten. Ich will auch gar nicht dazu animieren, jetzt nicht die großen Rettungskäufe zu starten. Ich habe nur Zweifel daran, ob sie zur Rettung führen können. Zu große Konformität irritiert mich einfach und führt bei mir dazu, die Sache von der anderen Seite zu betrachten. Und da muss sich irgendwer schon fragen, warum es zu dieser Insolvenz gekommen ist.
Das ist Dein gutes Recht, keine Frage, ich habe nur meine Zweifel daran, ob Außenstehende auch nur ansatzweise diese Frage beantworten können oder eben nur das Spekulationskarussel eine Runde mehr dreht (oder eben Vorwürfe entstehen, der Verlag habe dies oder das machen müssen, von denen wir alle aber nicht wissen, welchen tatsächlichen Effekt sie gehabt oder nicht gehabt hätten). Ich habe als freier Mitarbeiter sowohl für Ulisses als auch für Uhrwerk gearbeitet und bin trotz dieser gewissen Nähe weit (ich meine: weiiiiit) davon entfernt, die wirtschaftliche Situation dieser Unternehmen sinnvoll beurteilen zu können. Natürlich hat man seine subjektiven Erfahrungen, natürlich gibt es öffentlich zugängliche Quellen, natürlich ist die Szene klein und man hört mal hier was und mal da was. Aber genug, um sich ein halbwegs objektives Urteil zu bilden? Puh... Bleibt also das Bauchgefühl. Das mag beim einen Betrachter eher zu Misstrauen oder Ärger ausschlagen, beim anderen zu Sympathie, beim dritten zu abwartender Vorsicht. Alles legitim und jeweils auch zu begründen.
Ich glaube, die gerade so vielfach im Netz geäußerte Sympathie, die Du als irritierend konform wahrnimmst, ist dem Standing des Verlags bzw. beider Verlage in der Szene zu verdanken, das sie sich über Jahre redlich erarbeitet haben. Zum Beispiel auch durch gute Kommunikation bei Rückschlägen. Das muss niemandem reichen, bei mir persönlich ist das aber der Fall. Und in dieser Situation z.B. noch Statements wie dieses rauszugeben: https://www.tanelorn.net/index.php/topi ... g134753320 finde ich einfach ungemein sympathisch und, naja, kundenorientiert. Und so habe ich also ein Herz für den Uhrwerk Verlag und Feder & Schwert - als Kunde, freier Mitarbeiter, nicht zuletzt als Freund.

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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 12.06.2019 23:14

Heldi hat geschrieben:
12.06.2019 00:17
Das wird dazu führen, dass es im Insolvenzverfahren nicht nur Unternehmens-, sondern auch Privatgläubiger (zB Vermieter, Unterhaltsgläubiger, Banken bei einem Privatkredit) geben wird, die sich um das Geld streiten. Die Einzelheiten sind (mir) freilich unklar, doch muss jede*r neue Unterstützer*in befürchten, dass nicht (nur) die Verlagsgläubiger*innen (Druckereien, Angestellte, freie Mitarbeiter*innen), sondern auch Privatgläubiger*innen und Herr Götz persönlich von den jetzt investierten Geldern profitieren.
<-- ja und?

Ist ein Vermieter, ein Kreditgeber oder ein sonstiger Privatgläubiger in Deinen Augen weniger wert? Verdient er es nicht, sein ihm zustehendes Geld zurückzubekommen?

Ich verstehe den Ansatz, dass man den Verlag erhalten will. Aber diese Unterscheidung in "gute Mitarbeiter" und "böse Vermieter" ist bestenfalls "befremdlich" zu nennen, alles andere wäre nun in´s Persönliche abgerutscht. Und ja, trotz der Formulierung "muss jeder selbst wissen ob er das will" hört man da deutlich eine Meinung heraus.

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 12.06.2019 23:44

Heldi hat geschrieben:doch muss jede*r neue Unterstützer*in befürchten, dass nicht (nur) die Verlagsgläubiger*innen (Druckereien, Angestellte, freie Mitarbeiter*innen), sondern auch Privatgläubiger*innen und Herr Götz persönlich von den jetzt investierten Geldern profitieren.
Das wäre dann - eventuell - ein moralisches oder sonstiges Problem, wenn Misswirtschaft im privaten Bereich des Verlagsinhabers den Verlag über die Verknüpfung mit dem Privatvermögen mit in die Insolvenz gezwungen hätte. Dann würden Käufe im Verlag die (in dem Fall privat verschuldete) Privatinsolvenz des Inhabers abwenden, während es beim Verlag praktisch nichts zu retten gäbe. Da der ja nur durch die Misswirtschaft im privaten Bereich mitbelastet würde.

So etwas ist glaube ich nicht so häufig - bei einem früheren Arbeitgeber meines Mannes zB war das allerdings tatsächlich so. Der hat mit privaten Eskapaden eine bis dahin blühende Firma mit in den Ruin getrieben.

Hier ist es aber doch umgekehrt? :???:

Sprich: Der Verlag war insolvent, und möglicherweise, wenn er mit seinem Privatvermögen haftet, ist es darum derzeit auch der Inhaber...?

Dann ist es wohl unvermeidlich, dass man den quasi mitrettet, wenn man den Verlag retten möchte- eins geht halt nicht ohne das andere.

Andererseits wäre der Verlagsinhaber, wenn der Verlag wieder solvent wäre, halt uU auch nicht mehr von der Privatinsolvenz bedroht. -oder?

Das wäre er in dem Fall ja überhaupt nur, weil der Verlag pleite ist und der Inhaber nicht ganz genau vor Ort wohnt!
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Heldi » 13.06.2019 01:37

Cherrie hat geschrieben:
12.06.2019 23:14
Ist ein Vermieter, ein Kreditgeber oder ein sonstiger Privatgläubiger in Deinen Augen weniger wert? Verdient er es nicht, sein ihm zustehendes Geld zurückzubekommen?

Ich verstehe den Ansatz, dass man den Verlag erhalten will. Aber diese Unterscheidung in "gute Mitarbeiter" und "böse Vermieter" ist bestenfalls "befremdlich" zu nennen, alles andere wäre nun in´s Persönliche abgerutscht. Und ja, trotz der Formulierung "muss jeder selbst wissen ob er das will" hört man da deutlich eine Meinung heraus.
Die Meinung, die Du da raushörst, ist aber nicht meine. Ich habe in diesem Forum wahrscheinlich schon zu lange keine politischen Meinungen zum Ausdruck gebracht (ist ja auch nicht mehr erwünscht, wenn ich das richtig sehe), so dass man annehmen kann, ich hätte eine Abneigung gegen Vermieter. Ist nicht so. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang ein Scherz erlaubt, der mir in anderer Form schon mal moderiert worden ist: Der Verlagsleiter von Uhrwerk ist ja der Herr Uli Lindner. Ziemlich guter Nachname. ;)

Also: Ich habe keine Vorbehalte gegen die etwaigen Vermieter, deren Mieter Herr Götz ist. Ich habe aber auch kein Interesse an ihnen. Es gibt eine Menge Mieter auf dieser Welt, die auf ihrem Geld sitzen bleiben. Das ist deren Risiko. Ich habe noch nirgendwo versucht, deren etwaig offenen Forderungen zu retten. Es dürfte nicht zu gewagt sein, anzunehmen, dass es vielen hier so geht. Und deshalb wollte ich das für alle klarmachen. Wem die Rettungsbemühungen nützen, ist derzeit höchst unklar.
Rhonda Eilwind hat geschrieben:
12.06.2019 23:44
Hier ist es aber doch umgekehrt? Sprich: Der Verlag war insolvent, und möglicherweise, wenn er mit seinem Privatvermögen haftet, ist es darum derzeit auch der Inhaber...? Dann ist es wohl unvermeidlich, dass man den quasi mitrettet, wenn man den Verlag retten möchte- eins geht halt nicht ohne das andere. Andererseits wäre der Verlagsinhaber, wenn der Verlag wieder solvent wäre, halt uU auch nicht mehr von der Privatinsolvenz bedroht. -oder? Das wäre er in dem Fall ja überhaupt nur, weil der Verlag pleite ist und der Inhaber nicht ganz genau vor Ort wohnt!
Wenn der Rechtsträger der beiden Verlage keine juristische Person (oder Personengesellschaft), sondern Herr Götz als rechtsfähiger Mensch ist, dann gibt es keine getrennten Vermögensmassen. Insolvenzschuldner ist dann Herr Götz und zur Insolvenzmasse, die der Insolvenzverwalter zu Geld zu machen versucht, um dann damit die Insolvenzgläubiger zu befriedigen, gehören alle Vermögensgegenstände, die Herrn Götz gehören: Grundstücke, Goldketten, Lizenzen, Autos, Bürostühle, Markenrechte, usw usf.

Es gibt in einer solchen Konstellation keine Haftung einer Privatperson für die Unternehmensschulden, weil in Wahrheit alles eins ist. Das ist wichtig für die Reihenfolge der wirtschaftlichen Befriedigung aller Insolvenzgläubiger. In Deiner Konstellation, der wohl eine Trennung der Rechtsträger von Unternehmen und Privatperson vorschwebt, werden erst die Unternehmensgläubiger befriedigt, bevor man sich um die Privatperson kümmert. Hier ist aber alles eins und jeder Euro, der in die Kasse geht, fließt quotal gleichmäßig allen Gläubigern zu; egal, ob es jetzt ein Crowdfunding-Supporter, eine Druckerei, der Vermieter der Büroräume oder der Geschädigte eines hypothetisch von Herrn Götz verschuldeten Verkehrsunfalls mit seinem Fahrrad ist.
Zuletzt geändert von Heldi am 13.06.2019 02:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Uhrwerk Verlag gibt Insolvenz bekannt

Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 13.06.2019 02:22

@Heldi

Ah, Danke schön für die Erklärung. :)

Ich hatte noch so eine dunkle Ahnung, dass die Reihenfolge der Ansprüche wichtig wäre, aber da hörte es dann auch schon wieder auf.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Gumbald
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Uhrwerk Verlag gibt Insolvenz bekannt

Ungelesener Beitrag von Gumbald » 14.06.2019 11:49

Wer hier Ulisses als seriös wirtschaftendes Unternehmen ansehen möchte und Uhrwerk als unseriöse Klitsche, die nicht mit Geld umgehen kann, der mag das tun.
Meiner Meinung nach gibt es aber einen zentralen Grund, warum Uhrwerk in der Szene ein besseres Standing hat als Ulisses: Die Kommunikation ist ehrlicher und direkter.
Wenn bei Ulisses mal Leute rausfliegen weil das Business neu strukturiert werden muss, dann klingt das bei denen nämlich so:
https://web.archive.org/web/20170707074 ... aetigkeit/

Und ja, ich weiß. Umstruktierungen in Firmen müssen von Zeit zu Zeit sein. Ulisses ist wirtschaftlich vielleicht gerade deshalb erfolgreich, weil man ab und zu solche Entscheidungen rechtzeitig getroffen hat.
Die Hintergründe kann und will ich da aber gar nicht bewerten, weil mir das Detailwissen fehlt.

Im Endeffekt läuft es darauf hinaus: Möchte man den Uhrwerk Verlag mit ein paar Käufen unterstützen (selbst wenn diese dann nur moralischer Natur sind und Ende nichts an der Situation ändern werden) oder nicht.
Spekulationen und Halbwissen sind hier meines Erachtens nicht zielführend.

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Ungelesener Beitrag von Heldi » 14.06.2019 17:39

Gumbald hat geschrieben:
14.06.2019 11:49
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus: Möchte man den Uhrwerk Verlag mit ein paar Käufen unterstützen (selbst wenn diese dann nur moralischer Natur sind und Ende nichts an der Situation ändern werden) oder nicht.
Spekulationen und Halbwissen sind hier meines Erachtens nicht zielführend.
Kann man so sehen. Kann man aber auch anders sehen. Man kann nämlich wissen wollen, wem (welchem Gläubiger) und wobei (mit welchen Aussichten) man hilft, bevor man hilft. Aber wir sind uns ja einig, dass es jede*r machen soll, wie er*sie möchte.

Mir ging es nur darum, die rechtliche Situation auszubreiten. Dass man dies derzeit nur mit viel Unsicherheit hinein kann, ist kein Grund es zu unterlassen. Es ist aber ein Grund klarzustellen, dass es Unsicherheit gibt. Ich hoffe, dass habe ich ausreichend getan Für Klarstellung könnte nur Uhrwerk sorgen. Ich erwarte das aber nicht. Herr Götz hat ja nicht nur das erst angekündigte Interview mit Orkenspalter abgesagt, sondern auch gesagt, es gäbe nichts weiter zu erklären. Das ist natürlich sehr fragwürdig. Ich hätte da nämlich ein paar Fragen, deren Beantwortung uns aufklären würde. Aber solange wir (ich ja auch, s.o.) auch ohne diese Antworten loskaufen, besteht für Herrn Götz kein Anreiz zur Aufklärung.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 14.06.2019 17:45

Das hat er nicht gesagt.

Er hat gesagt er könne zu dem Zeitpunkt eigentlich noch nicht viel mehr sagen. Auf der Nordcon wird es eine Gesprächsrunde mit dem Uhrwerkverlag geben und da wird man vielleicht das eine oder andere noch erfahren.

Man kann doch nicht erwarten das jemand Firmeninterna preisgibt die das Insolvenzverfahren vielleicht gefährden. Und die er vielleicht gar nicht öffentlich machen darf. Da gibt es ja auch eine große Unsicherheit bei so einem Verfahren.

Die beiden Shops wurden heute vorerst geschlossen da man bald mit dem Insolvenzverwalter rechnet und man vorerst keine Bestellungen mehr annehmen möchte die dann vielleicht vorübergehend für die Prüfung eingefroren werden.
Auf der Nordcon kann man aber natürlich am Stand kaufen :)

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Ungelesener Beitrag von Heldi » 14.06.2019 18:08

Fenia_Winterkalt hat geschrieben:
14.06.2019 17:45
Er hat gesagt er könne zu dem Zeitpunkt eigentlich noch nicht viel mehr sagen. Auf der Nordcon wird es eine Gesprächsrunde mit dem Uhrwerkverlag geben und da wird man vielleicht das eine oder andere noch erfahren.

Man kann doch nicht erwarten das jemand Firmeninterna preisgibt die das Insolvenzverfahren vielleicht gefährden. Und die er vielleicht gar nicht öffentlich machen darf. Da gibt es ja auch eine große Unsicherheit bei so einem Verfahren.
Diese Aussage meinte ich. Danke für die genauere Wiedergabe. Warten wir mal ab, was bekannt gegeben wird. Und ich habe dabei überhaupt keine Erwartungshaltung. Unklarheit kann am Markt aber zur Zögerlichkeit der Akteure führen - bei uns aber offenbar nicht so sehr, daher stoßen viele meiner Bedenken hier ja auf taube Ohren.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 14.06.2019 18:16

Da niemand etwas ausgibt was er nicht entbehren kann und möchte und dafür ja auch bekommt was er haben möchte, ist die Mahnung ja auch auch ein bisschen egal :D

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