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Was und wie war euer erstes Abenteuer

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.05.2019 11:54

Ja das hab ich auch verpasst, ich hatte sehr lange keinen PC und bin daher ein Nintendo Kind. Rollenspiele hatte ich dafür leider sehr wenige, weil ich mir oft nur die Spiele leisten konnte vom Taschengeld, die im Spielebasar weiterverkauft wurden.

Aber ich mag auch keine richtigen Dungeon Crawls, der Zug durch das Nebelmoor hätte mich damals wohl wirklich abgeschreckt, wäre das als erstes Abenteuer gespielt worden. Denn in eine fremde Rolle schlüpfen hat jeder als Kind schon gemacht, wir hatten da viel Harry Potter gespielt und so hatte ich mir auch pnp direkt vorgestellt, nur eben diesmal mit Regeln und so und nicht das freeplay im Kinderzimmer.
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Ungelesener Beitrag von Overator » 15.05.2019 12:34

hexe hat geschrieben:
15.05.2019 11:29
Wie in Baldurs Gate? Kam zwischen Diablo1 und 2 raus (1998). Wir hatten vor 2000 schon auch Rollenspiele am Computer mit Charakterspielmöglichkeiten und so... ;)
Ein sehr geiles Spiel, auch der Multiplayer - zumindest bei BG II - taugte schon sehr gut.
Ich bin auch kein Fan von Dungeon Crawl aber hier und da gehört es dazu bzw. kann ganz gut passen^^
Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 11:54
der Zug durch das Nebelmoor hätte mich damals wohl wirklich abgeschreckt
Ich glaube als eines der ersten ABs hätte es mir auch getaugt, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich es nur als Spieler kenne und demnach nicht weiß, wie stark der Meister das ganze damals abgewandelt hat. :censored:
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.05.2019 12:41

Overator hat geschrieben:
15.05.2019 12:34
Ich glaube als eines der ersten ABs hätte es mir auch getaugt, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich es nur als Spieler kenne und demnach nicht weiß, wie stark der Meister das ganze damals abgewandelt hat.
Ich hab es durchgelesen...und zur Seite gelegt. Für eine Aneinanderreihung von Kampfbegegnungen brauch ich kein offizielles Abenteuer, der Plot "Bringen einen Wagenzug sicher durch gefährliches Gebiet" ist halt meist das, was vielen als erstes Abenteuer einfällt und habe ich daher shcon in zig Abwandlungen erlebt, weil es sehr oft das ist, wenn jemand sich auf 20 min schnell ein Abenteuer ausdenken muss.

Mir wäre es halt zu viel Arbeit gewesen aus der Vorlage etwas meiner Meinung nach gutes zu machen, was nicht nur aus Kampf besteht.
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Ungelesener Beitrag von Overator » 15.05.2019 14:11

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 12:41
Overator hat geschrieben:
15.05.2019 12:34
Ich glaube als eines der ersten ABs hätte es mir auch getaugt, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich es nur als Spieler kenne und demnach nicht weiß, wie stark der Meister das ganze damals abgewandelt hat.
Ich hab es durchgelesen...und zur Seite gelegt. Für eine Aneinanderreihung von Kampfbegegnungen brauch ich kein offizielles Abenteuer, der Plot "Bringen einen Wagenzug sicher durch gefährliches Gebiet" ist halt meist das, was vielen als erstes Abenteuer einfällt und habe ich daher shcon in zig Abwandlungen erlebt, weil es sehr oft das ist, wenn jemand sich auf 20 min schnell ein Abenteuer ausdenken muss.

Mir wäre es halt zu viel Arbeit gewesen aus der Vorlage etwas meiner Meinung nach gutes zu machen, was nicht nur aus Kampf besteht.
War in den paar Jahren in denen ich DSA nun spiele, witzigerweise das erste mal, dass wir einen Wagenzug begleitet/beschützt haben (iSe Plotaufhängers). Passte bei uns aber ohnehin, da ich einen Handwerker und der andere einen Sumpfführer gespielt haben.
So war da schon alleine einiges zu Tun, eine Brücke reparieren. Die Wagen in Schuss halten etc...
Die Kämpfe gingen bei uns, ich glaube wir hatten ein paar Moorleichen, ein Wildtier und einen finalen Kampf... der Wagenzug ging insgesamt drauf, weil wir uns zwischendrin absetzten :oops:
Deiner Beschreibung nach vermute ich aber, dass der Meister da einiges geändert oder zumindest die Kämpfe gekürzt hat.

Nicht jede Vorlage lohnt zu überarbeiten, habe auch ein paar ABs die im Prinzip nur Ideensteinbrüche sind, aus den alten Havena-Anthologien bspw.
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 15.05.2019 16:43

Overator hat geschrieben:
15.05.2019 08:59
Grundsätzliche stimme ich dir da zu, ich bin auch nicht per se ein Gegner von Dungeon Crawlern, wobei der Schwarze Keiler im speziellen storymäßig schon Lücken hat, die man mEn durchaus im Vorfeld beseitigen kann und sollte.
Weshalb sich für mich der klassische Dungeon Crawler "verbietet" ist folgendes, die Meisten die ich an DSA bislanh herangeführt habe, kannten unter Rollenspiel v.a. Diablo und Co, D1 - 3 ist bekanntlich Hack'n'slay, ergo Rollenspiel tendenziell = Hack'n'slay, diese "Meinung" befürchtete ich aber zu zementieren, würde ich als erstes einen Dungeon Crawler spielen und besonders der Keiler bestätigt das Bild auch noch etwas. Weil alle Bewaffneten im Grunde Gegner, also Schwertfutter, sind.
Ich mag da jetzt vllt auch zu pessimistisch sein aber deshalb wäre ein Dungeon Crawler bei mir eher mal als 3., 4. AB oder so drin und nicht als Einstieg. Klar im Alchemysten kann man auch Schnetzelmann und Söhne spielen aber der Einstieg ist tendenziell dialoglastiger, kann aber, wenn die Spieler sich damit schwer tun, auch gekürzt werden. Danach kommt dann von allem etwas.
Kurzum: Dungeon Crawler gehören für mich ebenfalls zum P'n'P aber könnten ein falsches Bild über die "Mechanik" vermitteln.

Das ist jetzt Ansichtssache - hier hängt es aber wie erwähnt auch davon ab, wie und wo man anfängt.

Als mein Bruder (der übrigens interessanterweise im Gegensatz zu mir relativ schnell wieder vom PnP-Hobby wegkam) damals theatralisch nach "Silvanas Beifreiung" davon vorschwärmte, wie sein Charakter eine Orkfamilie umgemoscht hatte, war ich erst mal etwas irritiert, aus zwei Gründen: 1. was ist an der Erfahrung so überwältigend, dass es extra erwähnenswert wäre? und 2. woher wusste er, dass es eine Familie war? - meine Referenzgröße dafür waren damals Computerspiele, wo die Mobs halt direkt kaputt waren und auch keine Familienverhältnisse untereinander pflegten, ob es sich um Roboter, Räuber oder kleine grüne Männchen handelte.
Und als er mir dann mit damals 9 Jahren oder so an mein erstes Abenteuer meisterte (wie erwähnt Nedime), war ich erst mal von dem Konzept als solches überwältigt: Für mich gab es nur symmetrische Brettspiele mit gleichgestellten Teilnehmern, wie Mensch ärgere dich nicht oder Das verrückte Labyrinth oder Kniffel. Und bei solchen Spielen visualisierte ich auch nicht die Welt, sondern nahm das Setting halt als Spielbrett wahr.
Aber dass es auch ein Spielprinzip gibt, wo nur ein Teil der Mitspieler "spielt" und einer dann die Welt beschreibt und die dort vorkommenen Figuren führt, und dass man selber Handlungsfreiheit hat wie im echten Leben und die eigenen Entscheidungen zählen, weil besagter SL am laufenden Band fragt "was macht ihr?", und dass die Mitspieler nicht alle Klone mit identischen Fähigkeiten sind (wie bei Mensch ärgere dich nicht oder Das verrückte Labyrinth oder Kniffel), sondern unterschiedliche Rollen spielen - das war faszinierend. Und diese Erfahrung machte ich wie gesagt auch in einem doch sehr schlichten Abenteuer wie Nedime.

Insofern sehe ich eine grundlegende Einführung per Dungeoncrawler jetzt nicht unbedingt als negativ an, aber wie erwähnt auch vor allem als Einführung, wenn jemand gar keine Erfahrung hat. Wenn jemand allerdings schon Hero's Quest kannte (das wie gesagt die meisten Eigenschaften eines "bare bones"-RPGs erfüllte), oder schon mit Roguelikes und Diabloklonen vertraut ist, ist die Ausgangssituation natürlich eine etwas andere. Und eine ganz andere, wenn er "echte" CRPGs wie Mass Effect oder Baldur's Gate gespielt hat, wo dein Charakter eine von dir bestimmte Persönlichkeit hat und die Welt auch nicht nur aus Loot-Pinatas und XP-Lieferanten besteht. Einem solchen "Neuling" kann man dann auch deutlich eingängiger das Spielprinzip klarmachen, indem man einfach sagt "so ähnlich wie Baldur's Gate, nur dass du anstatt mit NSCs zusammen mit anderen Leuten in einer Gruppe bist, keiner von euch ein Bhaalskind spielt, ich die Welt übernehme und ihr nicht durch die Grenzen eines Computerspiels limitiert werdet."

Zumal Dungeoncrawler ja auch relativ schnell langweilig werden - hier möchte ich auf meine jüngsten persönlichen Erfahrungen verweisen (siehe Signatur), als ich die ganzen DSA-Klassiker auf ihre "Ausschlachtbarkeit" für DSA heute abgeklopft hatte, und dabei zu meinem Kummer feststellen musste, dass ich von den ersten 20 Abenteuern der B-Reihe nur 2 oder 3 halbwegs empfehlen würde.

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 10:29
und in Witcher hing an deinen Taten schon recht früh ob eine gewisse Hexe tot ist oder lebt (würde mich da echt mal interessieren wie die Story weitergeht wenn sie stirbt. Die taucht ja später wieder auf, wenn sie das überlebt)
Keira Metz? (also falls du von Witcher 3 redest.)
Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 11:54
Denn in eine fremde Rolle schlüpfen hat jeder als Kind schon gemacht, wir hatten da viel Harry Potter gespielt und so hatte ich mir auch pnp direkt vorgestellt, nur eben diesmal mit Regeln und so und nicht das freeplay im Kinderzimmer.
Ich halte es schon für einen massiven Unterschied, deine Rolle selbst zu schreiben oder einfach nur eine vorgegebene Figur der Popkultur zu verkörpern.
Overator hat geschrieben:
15.05.2019 14:11
Nicht jede Vorlage lohnt zu überarbeiten, habe auch ein paar ABs die im Prinzip nur Ideensteinbrüche sind, aus den alten Havena-Anthologien bspw.
Die Havena-Anthologie sehe ich eigentlich als eines der besten Abenteuer der A-Reihe an, weil man hier das erste Mal das Gefühl hatte, nicht in einer etwas blutleeren, beliebigen Welt zu spielen, sondern es so etwas wie ein festes, verlässliches Setting mit einer Vielzahl an NSCs und eigenen Sozialstrukturen gab.
Zuletzt geändert von DnD-Flüchtling am 15.05.2019 17:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.05.2019 16:58

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
15.05.2019 16:43
Keira Metz? (also falls du von Witcher 3 redest.)
Nein, ich rede von Witcher 1, für 3 brauche ich erstmal nen besseren Rechner.
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
15.05.2019 16:43
Ich halte es schon für einen massiven Unterschied, deine Rolle selbst zu schreiben oder einfach nur eine vorgegebene Figur der Popkultur zu verkörpern.
Also wir waren teilweise schon andere Schüler als in den Büchern, nur eben in Hogwarts.

Bzgl Vorwissen: Ja ich habe bereits mit 6 Jahren oder so Hero Quest gespielt, weil mein älterer Cousin das hatte. Gut wirklich lesen was die Zauber oder so jetzt bringen war noch nicht, aber ingesamt ist das Spiel simpel genug für Kinder, wenn man einen ältern SL hat. Vielleicht kann ich deshalb klassischen Dungeon Crawls nichts abgewinnen, weil ich dann auch wieder Hero Quest spielen könnte, zumindest wenn dabei im DC auch noch das Charakterspiel auf der Strecke bleibt, was ich dabei halt schon erlebt habe.

Also alles in allem sollte man Anfänger vielleicht wirklich mit etwas Neuem "überraschen" oder halt ne Steigerung von dem vorher Bekannten. Ich meine man kann DSA sicher mit weniger Interaktion spielen als ein Witcher, aber das wäre halt gar nichts für mich. (Ich glaub aus dem Grund werbe ich grad eine Freundin so halb von DnD zu DSA ab, wobei das halt einfach stark an den verschiedenen Gruppen liegen wird. Anscheinend gibt es in ihrer DnD Runde kaum plotunrelevante Interaktionen unter den SCs)
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Ungelesener Beitrag von hexe » 15.05.2019 17:15

Ich frage Anfänger was sie sich erwarten? Was sie sich unter Rollenspiel vorstellen? Die Letzte hat gesagt: 'Also, früher als Kinder sind meine Freundin und ich durch den Wald gelaufen und haben uns vorgestellt, dass...'

Da brauche ich nicht mit Dungeon Crawl anfangen...

Die Kinder haben sich schon längst ihre eigenen Charaktere ausgesucht. Ist wie Vater, Mutter, Kind. nur Zauber, Elfen, Orkz. Oder eben spezieller Ninja, Prinzessin, Waldfee...

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 15.05.2019 17:18

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 16:58
Nein, ich rede von Witcher 1, für 3 brauche ich erstmal nen besseren Rechner.
Du hast gerade mein aufrichtiges Mitgefühl, Witcher 3 lohnt sich ja alleine schon aufgrund der umwerfenden Bilder.
Interessanterweise ist W3 ein CRPG, das fast komplett ohne Dungeons auskommt, aber umso mehr "Events" hat, in denen das Spielprinzip aufgelockert und durch ein anderes ersetzt wird. zB eine wunderbare Szene, wo Geralt mit seinen Witcherkollegen einen Trinkspiel macht, sich alle hoffnungslos besaufen und dann buchstäblich betrunkene Anrufe starten.
Also alles in allem sollte man Anfänger vielleicht wirklich mit etwas Neuem "überraschen" oder halt ne Steigerung von dem vorher Bekannten.
Absolut. Hier ist halt die Frage, wie schnell du dich voran bewegen willst - ein normaler Dungeon Crawler unterscheidet sich ja nur dahingehend von Hero's Quest, dass das Spielsystem eines "echten" PnP komplizierter ist und dass die Struktur eine andere ist: Du bewegst dich nicht über das Brett, sondern bekommst die Umgebung geschildert, du haust nicht nur Monster, sondern kannst sie auch überraschen etc. Ich kann da durchaus nachvollziehen, wenn man sich unter diesen Umständen den Schritt dann gleich schenkt.
Ich meine man kann DSA sicher mit weniger Interaktion spielen als ein Witcher, aber das wäre halt gar nichts für mich. (Ich glaub aus dem Grund werbe ich grad eine Freundin so halb von DnD zu DSA ab, wobei das halt einfach stark an den verschiedenen Gruppen liegen wird. Anscheinend gibt es in ihrer DnD Runde kaum plotunrelevante Interaktionen unter den SCs)
Ich sage es mal so: In DnD ist der Powercreep und allgemein das Powergaming ein deutlich stärkeres Element als in DSA, du wirst da fürs Minmaxing deutlich stärker belohnt als fürs Charakterspiel, und so etwas wie Fluff-Skills gibt es nicht (ein Beispiel: Statt Tanzen, Singen und Musizieren gibt es nur das Talent "Perform", und die einzige Klasse, die es richtig steigern kann, ist der Barde, bei dem daran seine diversen spieltechnisch relevanten Klassenfertigkeiten hängen). Zudem sind die verschiedenen Settings deutlich weniger ausgefeilt und die Abenteuer sind halt das, was der Meister draus macht.

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Ungelesener Beitrag von Azazyel » 18.05.2019 00:19

Mh, das allerallererste Mal, dass ich DSA gespielt hab war 2003. Ein Kumpel hat mich gefragt, ob ich mal mitspielen will und ich hab ja gesagt. Wir haben mir schnell einen liebfeldischen Schwertgesellen gebastelt und los gings! Sein kleiner Bruder hat an dem Tag das erste Mal gemeistert, der Plot war, dass wir auf einer einsamen Insel gestrandet waren. Wir haben mehrere Flöße gebaut, völlg zusammengeschustert und improvisiert, mit denen dann jedes Mal Schiffbruch erlitten und waren wieder auf der Insel. :???:
Wir durften zwar irgendwann von der Insel runter, aber ab da schien der SL nicht mehr so viel Plan zu haben. Heute denk ich mir, er hatte mit der Insel bestimmt noch was vor, sodass er uns nicht runter lassen wollte. Damals war mich nicht klar, warum wir immer wieder scheitern...

Das erste offizielle Abenteuer, das ich gespielt hab, war Albtraum ohne Ende. Als immer noch sehr frischer, unerfahrener Spieler weiß ich im Nachhinein, ich hätte vielleicht ein bisschen mehr davon gehabt, wenn ich die Götter und ihre Widersacher besser gekannt hätte, damals fiel mir zB nicht auf, dass Albträume und Untote zur selben Domäne gehören. Ich dachte eher, die Albträume wären rein für Atmosphäre und Einstimmung da.
Die Gruppe ging nach AoE allerdings auseinander, sodass ich den Rest der 7G nie gespielt hab. Mein zweites offizielles wurde dann Über den Greifenpass und damit war ich sehr zufrieden. Für neue Spieler wirklich sehr zu empfehlen.
Meistert: Friedlos (A196), Mehr als 1000 Oger (A09)

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Ungelesener Beitrag von Svalja » 23.05.2019 11:57

Ich werfe dann etwas verspätet auch Mal meinen Hut in den Ring:

In meinem ersten Abenteuer wollten einige Leute aus unterschiedlichen Gründen von Haben nach Elenvina - und wir alle trafen uns in Schattengrund, wo gerade ein ziemlicher Menschenauflauf war. Es stellte sich heraus, dass es nur einen Pass gab, an dem man hier den Windhag überqueren konnte, und der war mit einer Festung gesichert. Diese allerdings war von einer Gruppe Bösewichte eingenommen worden, die sich dort verschanzt hatten - mit Alrike von Schattengrund, der Nichte des Schwerts der Schwerter als Geisel. Daher konnten die Schattengrunder natürlich die Banditen nicht einfach angreifen und es brauchte ein paar clevere Helden, die die junge Dame (die ich verwirrterweise damals ständig als Prinzessin bezeichnet habe, immerhin war sie adlig und musste gerettet werden) da heraus holen, ohne dass ihr irgendwas Schlimmes passiert, sodass man dann gefahrlos die Festung zurückholen konnte.

Es war eine wilde Mischung von Helden, für mich mein Startcharakter und Erstkontakt mit DSA, die anderen hatten aber schon mehr Erfahrung.

Als ich in die Verlegenheit kam, für eine Runde Anfänger zu meistern, habe ich sehr bewusst einfach einen erfahrenen Spieler gefragt, ob er sich mit einem Startcharakter dazugesellen und mich unterstützen würde, das hat super geklappt.

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