Beiträge zum Bardenwettstreit 2019

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Fenia_Winterkalt
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Beiträge zum Bardenwettstreit 2019

Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 06.05.2019 14:07

Hier werden die Beiträge zum Kampf um die goldene Laute 2019 gesammelt. Die Anzahl der Danksagungen küren den Sieger.

Information und Diskussion zum Bardenwettstreit

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 07.05.2019 11:01

Ein thorwalscher Kettensang aus der Feder von Valadur Swandason.
Aus der Sammlung "Der große Swafnodon"
1009 BF



"Rauf, rauf, rauf den Strom, ru-dern wir das Boot.
Ir-gend-wann, ir-gend-wann, ir-gend-wann, ir-gend-wann, ist Al'-An-fa tot.


Rauf, rauf, rauf den Strom, ru-dern wir das Boot.
Ha-ben wir noch Pre-mer Feu-er, ist noch keine Not.


Rauf, rauf, rauf den Strom, rudern wir das Boot.
Sehn wir ei-nen Skla-ven-hän-dler, ist das Stirn-band Rot.


Rauf, rauf, rauf den Strom, rudern wir das Boot.
Morgen dann, morgen dann, morgen dann, morgen dann, ist Al'Anfa tot."




Ich habe mir Mühe gegeben so schief wie eine ganze Otta zu singen, urteilt selbst ob mir das gelungen ist:

Einmal das volle Lied ohne Kette:
Rauf rauf rauf
Und hier die erste Strophe als Kettensang:
Rauf rauf rauf - Kette
Um euch einen Zungenbrecher zu ersparen: Der Nick Eadee wird [iˈdeː] ausgesprochen, also ganz profan wie eine Idee.

99,333% aller User fanden diese Signatur informativer als die vorhergehende.

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 08.05.2019 19:40

Ein schwermütiges Lied aus einem der dunkelsten Kapitel des Mittelreichs. Aus dem Nachlass eines Soldaten, der beim Kampf gegen die Finsternis sein Leben ließ.

Letzte Wacht

Wachsam schreite ich auf und ab
Das Heer ringsherum ruht stille.
Heute in Zelten morgen im Grab,
Ist es der Götter Wille.

Rondra, sei gnädig, sende uns Mut!
Wir wollen noch einmal Dir dienen.
Am nächtlichen Horizont brennt noch die Glut
Von Wehrheims geschleiften Ruinen.

Morgen wartet wieder die Schlacht
Gegen die düsteren Horden.
Wir sind die letzten und fällt unsre Wacht
So werden sie alles ermorden!

Wir sind der Damm entgegen die Flut
Von Borbarads finsterer Macht.
Kor, erfülle uns mit Deiner Wut
Wir kämpfen die letzte Schlacht!

Im Morgengrauen stehn wir bereit
Zu Sturm und Kampf, Mann gegen Mann!
Für tausende kommt wohl heute die Zeit -
Boron erbarme dich dann!



Zum Download geht's hier: Letzte Wacht.

Und Noten gibt's auch:
LetzteWacht.pdf
Noten zu 'Letzte Wacht' von Lifthrasil
(51.96 KiB) 40-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von Lifthrasil am 12.05.2019 15:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Watership
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Ungelesener Beitrag von Watership » 11.05.2019 19:14

Im Dunkel der Nacht.m4a
(1.82 MiB) 54-mal heruntergeladen
Ein Skalde hält das Andenken an seine gefallenen Kameraden hoch:

Sag mir, wie lang
wie lang ist es her?
Dass wir zusamm´ war´n
Ich weiß es nicht mehr...

Mehr als nur Mannschaft,
Brüder wir war´n!
Bis zu dem Tage
als Swafnir Euch nahm...

Tief im Dunkel der Nacht
Tief im Dunkel der Nacht

Niemals, bei Swafnir,
vergeht Euer Ruhm!
Denn, so gelob´ich,
ich werde nicht ruh´n!

Solange ich atme
trag ich die Kund´
durch alle Länder
bis zur letzten Stund´

Was geschah in der Nacht
Tief im Dunkel der Nacht
Was geschah in der Nacht
Tief im Dunkel der Nacht
Zuletzt geändert von Watership am 11.05.2019 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
Man kann Abenteuer auch NICHT schaffen !!!

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Watership
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Ungelesener Beitrag von Watership » 11.05.2019 20:23

Flügelhelme.m4a
(1.53 MiB) 57-mal heruntergeladen
Die Welt hat sich gewandelt mit den Jahren.
Und manches ist heut´ besser als es jemals war.
Ich hätte nie im Traum daran gedacht,
dass man heute wirklich Goblins spielt
(und das auch jemand macht!).

Ich liebe Wunden und Initiative.
Ich hab das mit den Stufen längst verziehen.
Ich finds toll, dass es endlich keine Ausdauer mehr gibt,
aber eines begreif ich sicher nie:

Wo sind all die Flügelhelme hin?
Die Hulk-Hogan-Gedächtnisbärte,
die Fellhosen, die Stahl-BHs?
Ihr gabt den Menschen Hoffnung!
Ihr wart Helden, echte Helden!
Ihr hattet wirklich Stil und nicht nur Würfelglück.
Doch wer weiß, vielleicht kommt Ihr ja zurück...
Man kann Abenteuer auch NICHT schaffen !!!

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 12.05.2019 11:24

Wußtet ihr eigentlich, dass interdisziplinäre Skaldisch-Runajaskische Untersuchungen ergeben haben, dass Wale von Dreier-Rhytmen angelockt werden? Sie werden von solchen Liedern förmlich herbeigezogen. Weshalb man diesen Rhytmus auch den Wal-zerr Takt nennt! Hier ist also ein solches Wal-zerr-Lied, in welchem es sogar unter anderem um den göttlichen Wal Swafnir geht.


Sturmlied

Skalde spiel auf, spiel ein Wiegenlied für die Wogen
Sturmwind frischt auf, dunkle Wolken sind just aufgezogen
Spiel für den Sturm ein Lied, bis er vorüber zieht

::Und wir wollen Dir dankbar sein, hey!::

Spiel so, dass Wellen im Tanze sich wiegen, lass Deinen Sang sie besiegen
Schick Deine Stimme hinab zu Swafnirs Reich
Spiel so, dass selbst der mächtige Gott aller Wale
Deinem Gesange wohl lauscht sogleich
Dass er uns sicher leite nach Hause nach Thorwal

Oh Skalde, mächt'ger Sänger, sing ein Lied das zähmt der wilden Wellen Wut
Sing den Elementen eine Weise die zur Ruhe sie zwingt
Skalde, mächt'ger Sänger, sing ein Lied dass selbst der Sturm vom Tosen ruht
Lind're Efferds Zürnen, gebe Swafnir, dass die Tat Dir gelingt!

Skalde spiel auf, spiel ein Wiegenlied für die Wogen
Sturmwind frischt auf, dunkle Wolken sind just aufgezogen
Spiel für den Sturm ein Lied, bis er vorüber zieht

Und wir wollen Dir dankbar sein, hey!
Und der Met der an Bord ist sei Dein, hey!
Wenn wir zieh'n in den Hafen ein, juchhei!



Hier ist der Downloadlink: Sturmlied
Und hier die Noten:
Sturmlied.pdf
(121.41 KiB) 29-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von Lifthrasil am 12.05.2019 15:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 12.05.2019 13:10

Da die Genfer Konvention mir aus naheliegenden Gründen (unangebrachte Grausamkeit) das Singen verboten hat mußte ich mich um einen Ersatzkünstler bemühen. Auch wenn er bislang eher auf anderem Gebiet Berühmtheit erlangt hat freue ich mich darüber dass er sich die Zeit genommen hat um heute für Euch aufzutreten mit seiner eigenen Coverversion von Michael Jackson's "I'm Bad".

Bitte begrüßt mit einem warmen Applaus den Herrscher der Warunkei: Rhazzazor den schwarzen Drachen mit seinem tanzenden Zombieensemble!


Who's Dead


My butt is black
Does not smell right
Can’t show my face
In broad daylight
Don’t look as good
As I did before
My body is
Rotten to the core
Come on

Come on
Just say it
All right

My flesh falls off
It’s cold as ice
It smells of mold
It’s feeding mice
My eyes are gone
Don’t miss them much
Those red glow spheres
Are as good as such

I drink embalming fluid
Need no food anymore
Don’t have to waste much time
On sleeping as before

Because I'm dead, I'm dead come on
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
And the whole world has to
Answer right now
Just to tell you once again
Who's dead?

The soldiers run
As they see me
A zombie they
Don’t want to be
My dragon’s breath
It stinks outright
It sickens all
That want to fight
Blood on my fangs
It scares them all
I rip their guts
I drink they their gall

But they say I’m pretty evil
And to me that's really true
And my friends you have seen nothin'
Just wait 'til I get through

Because I'm dead, I'm dead come on
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
And the whole world has to
Answer right now
Just to tell you once again
Who's dead?

I will crush you petty humans
And all the elves as well
All those thinking races
I’ll send right into hell

Because I'm dead, I'm dead come on
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
And the whole world has to
Answer right now
Just to tell you once again
Who's dead?

Because I'm dead, I'm dead come on
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
You know I'm dead, I'm dead come on, you know
And the whole world has to
Answer right now
Just to tell you once again
Who's dead?
They don't like to be called demons. They are "mortally challenged"!

Haketau
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Ungelesener Beitrag von Haketau » 12.05.2019 14:49

Lied der beiden almadaer Pikeniere.

Nach Almada zogen zwei Pikenier’,
Die waren von Ferkinas gefangen.
Und als sie kamen ins omlader Quartier,
Sie ließen die Köpfe hangen.

Da hörten sie beide das traurige Wort:
Dass Almada verlorengegangen,
Der Traum der Größe wehte hinfort, –
Und der Modenkaiser gefallen.

Da weinten zusammen die Pikenier’
Wohl ob der kläglichen Kunde.
Der eine sprach: Wie weh wird mir,
Wie brennt meine alte Wunde!

Der andre sprach: Das Lied ist aus,
Auch ich möcht mit dir sterben,
Doch hab’ ich Weib und Kind zu Haus,
Die ohne mich verderben.

Was schert mich Weib, was schert mich Kind?
Ich trage weit bess’res Verlangen;
Lass sie betteln gehn, wenn sie hungrig sind, –
Mein Kaiser, mein Kaiser gefallen!

Gewähr’ mir, Bruder, eine Bitt’:
Wenn ich jetzt sterben werde,
So nimm meine Leiche nach Almada mit,
Begrab’ mich in Almadas Erde.

Der Greifenstern am rothen Band
Sollst du aufs Herz mir legen;
Die Pike gib mir in die Hand,
Und gürt’ mir um den Degen.

So will ich liegen und horchen still
Wie eine Schildwacht, im Grabe,
Bis einst ich höre Siegesgebrüll
Und wiehernder Rosse Getrabe.

Dann reitet mein Kaiser wohl über mein Grab,
Viel Schwerter klirren und blitzen;
Dann steig’ ich gewaffnet hervor aus dem Grab,
Mein Kaiser Selindan zu schützen.

(Gehört in Punin 1037 BF. Originaltext nach H. Heine "Die Grenadiere", Mehrfach vertont. Unter anderem von R. Schumann und R. Wagner.)

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 12.05.2019 15:13

Tanz in den Mai
(Ein fröhliches und garantiert harmloses Tanzlied. Ein Schelm wer bei dem Text was Böses denkt! :wink: )

Im Dorfe beginnt heut der Tanz in den Mai,
die Dorfeiche ist bunt geschmückt
Ja heut' bleibet keiner bedrückt!
::Es wirbelt die Trommel es tönt die Schalmei::
Und rufet uns alle herbei

Oh komm holde Maid und geh mit mir zum Tanz
Es lockt die Musik und der Wein!
Denn Rahja selbst läd uns heut' ein!
::Und küsst Du mich heute gehör ich Dir ganz::
Und zeig Dir heut Nacht meinen … Schimmel.

Auf dem reitest Du dann vergnügt durch die Nacht
Und Levthan selbst reitet wohl mit.
Wir ''tanzen'' ganz eng, Schritt an Schritt!
::Und hab ich beim ''Tanzen'' Dich müde gemacht::
So schlafen wir bis Praios lacht.

Doch wenn Praios nun mal zum Lachen nicht neigt
So bleiben wir einfach im Bett
Im Bett ist es ja grad so nett!
::So ruhen wir bis man zum Tanz wieder geigt::
Dann geht es erneut auf's Parkett!




Zum Download geht's hier: Tanz in den Mai
Und die Noten mit Akkorden gibt's auch:
Tanz_in_den_Mai.pdf
(34.01 KiB) 10-mal heruntergeladen

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Watership
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Ungelesener Beitrag von Watership » 12.05.2019 16:51

Ein Arbeitslied zwergischer Bergarbeiter
Spalt den Stein!.m4a
(1.4 MiB) 50-mal heruntergeladen
"Spalt den Stein!"


He! Ho! He! Ho!

Jeden Tag, so ist es Brauch
In den Stollen, tief hinab.
Dort, wo Angroschs Herze schlägt,
das ist, was uns glücklich macht!

Nimm die Hacke in die Hand,
treib sie in den Fels hinein,
Angrosch lenke deine Hand,
Sag mir, was kann schöner sein?

Spalt den Stein!
Hol es zu Tage!
Wir steh´n für einander ein!
Keine Frage!

Spalt den Stein!
Hör, was ich sage!
Freu dich auf den Zwergenbock
später beim Gelage!

Spalt den Stein! He!
Spalt den Stein! Ho!
Spalt den Stein! He!
Spalt den Stein! Ho!
Man kann Abenteuer auch NICHT schaffen !!!

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 12.05.2019 17:10

Hier mein Beitrag - das Lied ist auch wieder von meiner alten Homepage, nicht neu getextet. Ich hoffe, das ist wie beim Adventsdichten okay. Hier auf dieser Seite hatte ich es noch nicht gepostet, soweit ich mich erinnere.

Priesterkaiserzeit-Elegie

(auf Hans Harz, "Die weißen Tauben sind müde", https://www.youtube.com/watch?v=WtbDVf4 ... rt_radio=1)

Komm her, Alrik, ein letztes Mal
bereiten wir der Hexe Qual.
Von morgen hört man schlimme Kunde.
Komm her und heiz das Feuer ein,
so viel wird morgen anders sein.
Alrik, die Welt geht vor die Hunde.

Der Daumenschrauben zu müde
schreckt die Inquisition nicht mehr.
Es herrscht der gemäßigte Flügel.
Die Folterkeller sind längst leer.
Jedoch die Ketzer lästern weiter,
sie sind so stark wie nie vorher;
verbreiten ihre Lügen weiter,
und täglich kommen immer mehr.
Die Daumenschrauben ziehen nicht mehr.

Bleib noch, Alrik; noch ein Gebet
bevor man Praios ganz aufhebt.
Morgen erheben sich die Massen.
Heiz mit Büchern das Feuer ein;
fromm wie heut wird man nie mehr sein.
Alrik, die Welt, sie wird uns hassen.

Der Daumenschrauben zu müde...

Sieh dort, Alrik, die Heiligkeit,
der Tempel aus der großen Zeit;
ab morgen gibt's nur Schutt und Scherben.
Zünd nun den Scheiterhaufen an,
der ein letztes Mal brennen kann.
Alrik, die Welt, sie liegt im Sterben.

Der Daumenschrauben zu müde
schreckt die Inquisition nicht mehr.
Die Weltlichkeit stutz ihre Flügel.
Und Frömmigkeit zählt jetzt nicht mehr.
Sieh doch, die Hexen zaubern weiter,
sie sind so dreist wie nie vorher.
Das Heer des Bösen marschiert weiter
und täglich werden's immer mehr.
Man achtet Praios' Kirche nicht mehr.

Außer Konkurrenz noch ein paar weitere Lieder, die ich bei der November-Aktion schon irgendwo in den Kommentaren gepostet hatte:

Tief im Tunnel
ein Zwergenlied von Himgi Grölemeister
(auf Grönemeier, "Bochum")
SpoilerAnzeigen
Tief im Tunnel / wo die Sonne nicht scheint / ist es besser / viel besser als man meint / tief im Tunne-he-heeel //
Du bist eine Schönheit / von Granit ganz grau / mit spiegelnd schwarzen Böden /wie Ruß auf der Haut /
seit Jahrtausenden ausgebaut / gerade das macht dich aus //
du hast 'nen Pulsschlag aus Stahl / man hört ihn laut Tag und Nacht / bist nicht mit Worten zu beschreiben /
dein Zwergengold / wird aus den Tiefen hochgeholt / du Quell von Zwergenbier //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
Du unsere Vaterstadt / in deiner Königshalle / finden Hochkönigswahl'n statt / hier, wo das Alte noch zählt /
nicht nur die Außenwelt / wer wohnt schon in Gareth //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
du bist die erste Binge unter allen / reich an Eisen, Gold und Koks / birgst Angroschs heilige Hallen / hier brennt das ewige Feuer /
gibt keine Elfen, Menschen, Abenteuer / du und dein Erzzwergenvolk //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
Die blauen Zwerge (auf: Von den blauen Bergen kommen wir)
SpoilerAnzeigen
(Dies ist kein Zwergenlied. Es ist ein Lied über Zwerge. Zwerge, die das hören, könnten sauer werden...)

Ja, die blauen Zwerge, das sind wir;
und wir trinken eimerweise Bier.
Aus den Humpen und den Krügen
saufen wir in vollen Zügen.
Ja, die blauen Zwerge, das sind wir.
Brummen Boro-Boroborinoi, brummen Boro-Boroborinoi, brummen Boro-Boroboroboro, Boroboroboro, Boroborinoi!

Hab' drei Brüder auch noch hier bei mir.
Nach dem Golde treibt uns uns're Gier.
Und wir leeren eure Fässer,
denn das Bier schmeckt täglich besser.
Ja, ...
Brummen...

Hörnerhelm und Axt und Kettenhemd,
dazwischen ein Gesicht wie eingeklemmt.
Und wir saufen wie bekloppt,
daß es aus dem Barte tropft.
Ja, ...
Brummen...

Wenn sich jemand in den Weg uns stellt
werden Knie und Kopf ihm eingedellt.
Danach geht's die Kehle ölen
wobei wir dann auch noch grölen.
Ja, ...
Brummen...

Drum, ihr Wirte, nehmt euch fein in acht!
Faß und Kasse immer zugemacht!
Denn sonst kommen blaue Zwerge,
schleppen's Gold weg in die Berge.
Ja, die Zwerge sind nicht weit von hier.

Gjalskerland-Barbar (auf: Whiskey in the Jar)
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Ich komme aus dem Hochland, aus den gjalskerländer Bergen,
wandre durch Aventurien zu den Elfen und den Zwergen.
Zuerst ging ich nach Thorwal um 'ne Streitaxt zu erbeuten,
erschlug dabei gleich mehrere von den dortigen Leuten.
Denn ich bin, ja ich bin, ja ich bin -
Wofür hältst du mich wohl?
Wofür hältst du mich wohl?
- ein Gjalskerland-Barbar.

Danach ging ich nach Nostria und kämpfte viel und ehrlich.
Doch in dem Lande blieb ich nicht, die Beute war zu spärlich.
Ich zog ins Mittelreich, um mich dort mal umzuschauen,
nach Schätzen, Waffen, Ruhm, Schnaps und auch nach hübschen Frauen.
Denn...

Und eines Morgens traf ich dort ein wunderhübsches Mädel.
Ich nahm die große Keule und schlug sie ihr auf den Schädel;
ergriff sie bei den Haaren und ich schleifte sie vondannen.
Abschleppen ist 'ne Stärke von uns gjalskerländer Mannen.
Denn...

Doch kaum lass ich sie los ist die Kleine schon verschwunden.
Man jagte mich drei Tage mit Bewaffneten und Hunden.
Dabei bin ich groß und stattlich, trage Schmuck aus Bärenkrallen,
'nen Lendenschurz aus Fellen und weiß sonst wohl zu gefallen.
Denn...

Nun, manche haben Spaß im Winter bei dem Eisorkschießen.
Andre freu'n sich erst wenn sie frisches Blut vergießen.
Ich mag für mein Teil beides, außerdem den Saft der Gerste;
bin wo es was zu Saufen gibt jedesmal der Erste.
Denn...

Und wenn mir einer krumm kommt werde ich mich furchtbar rächen:
Bauch aufschlitzen, Rübe ab und alle Knochen brechen.
Denn ich bin leicht beleidigt und ich kämpfe furchtbar gerne
wofür ich auch berüchtigt bin, daheim und in der Ferne.
Denn...

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Tiger
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Ungelesener Beitrag von Tiger » 15.05.2019 22:10

Eine Pilgerweise der Quanionspilger.
In jener dunklen Zeit, als das Heilige Licht der Praios-Kirche nicht auf Deren weilte, wurde diese Weise zum Symbol der Hoffnung und des Glaubens.


Der Morgen kommt

Schatten wächst
und Hoffnung flieht.
Stärk dein Herz!
Der Morgen kommt.

[Die Nacht ist lang
und der Weg ist weit.
Folge dem Licht
gen Alveran.
Der Morgen kommt.]

Der Pilger irrt
in dunkler Nacht.
Folgt Ucuri!
Der Morgen kommt.

[Die Nacht ist lang
und der Weg ist weit.
Folge dem Licht
gen Alveran.
Der Morgen kommt.]

Ergreift das Schwert
und fürchtet nicht.
Haltet Stand!
Der Morgen kommt.

[Die Nacht ist lang
und der Weg ist weit.
Folge dem Licht
gen Alveran.
Der Morgen kommt.]


Dies ist die von mir übersetzte und aventurisierte Version von "The dawn will come" aus dem Spiel "Dragon Age Inquisition" - natürlich nach derselben Melodie. Ich habe das Lied ursprünglich mal für unsere Quanionspilger-Runde übersetzt.

Tiger alias
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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 16.05.2019 07:14

Meine Hexe Lyssandra wurde zu einem Hexenfest nahe Gareth geladen, dort gab sie folgende Parodie eines Praios-Inquisitors zum Besten.
Gesungen wird es zur Titelmusik von "Pippi Langstrumpf"

Der Inquisitor


I.
Er ist der himmlische Richter
widde widde witt
das müsst ihr glauben
auch wenn´s die Hex´nicht glauben kann
widde widde witt
ich zünd´sie an


Refrain:
Ich bin der Inquisitor
fallerie fallera faller hoppsassa
ich bin der Inquisitor
und ich glaube ihr kein Wort

II.
Sie sollte sich mir beugen
widde widde witt
das rat ich ihr
denn all´die Zeugen
widde widde witt
die halten zu mir

Ich hab das Licht
das einzig wahre Licht
die Flamme und das Schwert
damit wird sie zu Praios bekehrt
ich hab das Feuer
das einzig wahre Feuer
die Flamme und das Schwert
damit wird sie zu Praios bekehrt

III.
Als rechtschaffner Praiot
widde widde witt
bin ich zu Stelle
und errette sie
widde widde witt
aus der dunklen Hölle


Refrain:
Ich bin der Inquisitor
fallerie fallera faller hoppsassa
ich bin der Inquisitor
und ich glaube ihr kein Wort
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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Jyivindar
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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 16.05.2019 17:36

Achtung: ganz wichtig: die Ballade ist ein Spoiler zu Staub und Sterne :-)


Irgendwo im Bornland..
Heh du! Genug mit dem Gesang. Den ganzen Abend nur dieses Geplärre! Erzähl mir lieber was von diesem.. na wie heißt der.. meinem Landsmann eben. Du weisst schon. Yeto! Komm schon, ich geb dir auch einnen aus!

Der Barde streift sein prächtiges Haar nach hinten, setzt sich auf eine der Holzbänke und beginnt leise an der Laute zu zupfen.
Wohl an denn! Dann werde ich euren Wunsch nicht sinnlos verhallen lassen! Auch wenn die Geschichte unglaublich klingt, so ist sie doch mit jeder Silbe wahr. Ich selbst, Daerec der Glanzvolle habe sie alle getroffen! Aber genug.. hört euch nun die Geschichte Yetos und seiner Freunde an...


Ballade von Yeto, dem nostrischen Recken
(niedergeschrieben und vorgetragen von Daerec, dem Glanzvollen)

In Khunchom war es, vor langer Zeit.
Ein Fest, mit Gaukelspiel und Heiterkeit.
Plötzlich, die Fahrenden in höchster Not,
Kunde von Dämonen, Entführung und Tod!

Aus Nostria stammt der tapfre Recke,
ganz gegen Überzeugung und zum Zwecke,
die holde Shira mit dem rotem Haar,
zur Frau zu nehmen, als ein Paar.

Begab sich auf die Such nach ihm,
der Person an der Shiras Herze hing.
Entführt von grausigen Dämonen,
wer nur wird es ihm entlohnen?

Weit ging der Weg, gar bis zur Gor!
Die Hoffnung und den Mut verlor,
der Recke nicht, nein, tapfer vorran
ging Yeto vor Thorgrim, Olja und Burian.

Hinauf das Plateau, wie's nur Tollkühne wagten,
schaurige Felsen aus Sandstein ragten
drohend aus dem roten Staub empor.
Rache für Shiras Leid er schwor.

Welch entweihtes Gebiet, grausam die Vorboten.
Erneut geweiht wurde die Pforte der Toten!
Burian wars, ein Diener des Boron.
Zum Dank erhielt er gar göttliche Vision.

Sie fanden in einer Miene unter Tage,
geknechtet und voll der Klage,
Sklaven mit verwirrten Sinnen,
alleine könnten diese nie entrinnen.

Bewacht von Chimären aus Mensch und Schlange,
Rafim wars zu Beginn Angst und Bange.
Doch plötzlich springt er nach vorn,
an allen vorbei, tötet Monster voller Zorn!

Die armen Seelen, sie mussten ausharren!
Die Reise ging zügig in einen Karren.
Auch wenn Hex und Magier heftig zürnten,
gezogen wurde dieser von einem Gehörnten.

Der Weg ging weiter bis zum Tal,
des Fasarer Magiers und auf ein Mal
war's warm und durch dichte Nebelschwaden
hörte man weitere Sklaven klagen.

Heimlich erklommen sie den Turm,
kämpften sich wie ein tosender Sturm
hinauf die Treppen bis zur Spitze -
verbrannten alles mit sengender Hitze.

Ein Kampf mit Lanzen aus purem Feuer,
der finstre Magier rief verzweifelt ein Ungeheuer
mit etlichen Hörnern die Gruppe zu vernichten
Thorgrimm der Magier wird ihn hier richten!

Eine Entscheidung um Haares Breite,
endlich stürzte Liscom zur Seite
und fiehl mitsamt des Dämons hinab,
die Gruppe rettete sich nur knapp.

Bukhar, der sonst Geschichten erzählte,
fand den funkelnden Stein, der ihm fehlte.
Mit mächtigen Schwingen stieg er empor
war in Wirklichkeit ein Drache - Teclador.

Gefunden wurden der entführte Mann,
schloss sich dem Trupp natürlich an,
genauso wie die geschundenen Leute,
und nicht zu vergessen, reichliche Beute.

Der Turm zerfallen, der Bann gebrochen,
wurde von Olja ein Fluch gesprochen!
In gehässigen Worten verwunsch sie das Tal
aus Rachsucht, für die Jahre der Qual.

In Khunchom war es, vor vielen Morgen,
ein Trupp Gaukler, in Angst und Sorgen.
Plötzlich, die Trauernden in höchsten Freuden,
Heimgekehrt sind sie alle, ich kann's bezeugen!
Zuletzt geändert von Jyivindar am 28.05.2019 10:11, insgesamt 2-mal geändert.

Ámairon
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Ungelesener Beitrag von Ámairon » 17.05.2019 22:16

Vera Magica

Was dich Felsen heben macht
ohne sie zu rühren
die Flammen weben, lässt
ohne sie zu spüren

Kraft in vielerlei Gestalt
heiß ich Zauberei, Gewalt.

Gesichter mit Gedanken tauschen
sich an schwarzer Kraft berauschen
bebend reißend zitternd sprechend
Praios Strahl in Scherben brechen

Kraft in vielerlei Gestalt
heiß ich Zauberei, Gewalt.

Dunkelheit im Licht entfachen
Leben aus dem Nichts erschaffen
Sehnen auf das Spinnrad spannen
Narben von der Haut verbannen

Kraft in vielerlei Gestalt
heiß ich Zauberei, Gewalt.

Funken tief am Meeresgrund,
kalter Tropfen, heißer Schlund
Blender‘s Auge, Mada‘s Gunst
üben wir in düstrer Kunst

Kraft in vielerlei Gestalt
heiß ich Zauberei, Gewalt.



Niederschrift einer Zeugenaussage, der zufolge ein nächtlicher Wanderer in den Stunden kurz vor dem Morgengrauen auf einen Zirkel junger Adepten gemischter Gildenzugehörigkeit getroffen sein will, welche sich in der Ars Combattiva übten. Auf die Frage was sie zu der Stunde täten, sollen sie ihn keck eingeladen haben der "Demonstration" beizuwohnen und einen Kelch Wein mit ihnen zu teilen, bevor sie sich als Borbaradianer zu erkennen gaben. Statt dem sichtlich verschreckten Mann jedoch ein Haar zu krümmen, lachten und scherzten sie mit ihm, er mochte seinen Ohren nicht trauen und drum hakte nach. Er erntete eine angeregte Debatte über Magiephilosophie an deren Höhepunkt ein Paar vorgetreten sei und die obigen Zeilen vorgetragen habe, ehe bei Tagesanbruch alle ihrer Wege gingen.

Der ODL untersucht die Vorkommnisse. Vom Zeugen und der Tempelkollekte fehlen seit der Befragung jede Spur.


-so schreibt Hesindia, im Jahre 1013 BF

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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 19.05.2019 21:23

Als Kompromiss zwischen Gedicht und Gesang hier ein Experiment mit einer neuen Stilrichtung: dem Sprechgesang. Der lässt sich auch 'singen' wenn man auf Wanderschaft und etwas außer Atem oder schlecht bei Stimme ist. Dementsprechend ist es auch ein Wanderlied.

Wir Jünger des Aves

Wir folgen stets der Straße, die unter unseren Füßen fließt
In hellem Sonnenscheine und wenn der Regen gießt.
Uns lockt das Unbekannte, das uns in die Ferne zieht,
Wo man an fremdem Himmel nachts neue Sterne sieht.

Wir sind Jünger des Aves und wir brauchen keinen Thron,
Wir folgen keinen Fürsten, die Straße ist uns're Nation.
Wenn wir ein Ziel erreichen so treibt es uns weiter schon.
Wir trotzen viel Gefahren, die ganze Welt ist unser Lohn!


Ich denke unsre Reise begann mit dem ersten Schrei,
Denn kaum das wir geboren, rief Aves uns herbei.
Wir folgen seinem Rufe schon seit dem ersten Schritt
Er will die Welt erforschen und nimmt uns dabei mit!

Ja, wir sind Jünger des Aves…

Ihr Bürger in den Städten im Ernst ihr dauert mich
Nie fühlt ihr wohl den Regen und Wind so frisch wie ich!
Inmitten Menschenmassen fühlt ihr doch Einsamkeit.
Heraus aus euren Gassen, die Welt ist endlos weit!

Ja, wir sind Jünger des Aves…

Du Bauer auf den Feldern wohl kennst Du die Natur
Und doch verläuft Dein Leben in engen Bahnen nur.
Nur ihr, ihr Handwerksburschen kennt wohl des Wanderns Glück
Und doch führt eure Reise in die enge Stadt zurück

Ja, wir sind Jünger des Aves…

Doch ich, ich werde wandern so lang die Füße tragen
Bis sie im hohen Alter schließlich den Dienst versagen
Dann schließe ich die Augen gleich nach dem letzten Schritt
Und Golgari der Rabe nimmt mich auf neue Reisen mit!

Ja, wir sind Jünger des Aves...



Zum Download des Liedes geht es hier: Wir Jünger des Aves

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Ungelesener Beitrag von Tiger » 20.05.2019 21:43

Weil's mir gerade einfiel, hier noch ein aventurisierter Klassiker:

Reto, spann den Wagen an,
Denn Efferd treibt Regen über's Land!
Hol Peraines Garben,
Hol Peraines Garben!

Reto...

(Im Kanon zu singen nach der Melodie von "Hejo, spann den Wagen an")
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Ungelesener Beitrag von Tiger » 22.05.2019 20:57

Ich habe nun doch noch eines selbst geschrieben. Die Melodie folgt der "Hymne des Sturms" aus der Zelda-Spielreihe, (https://www.youtube.com/watch?v=gWz_HV-mU_c). Noten lassen sich per Google auch finden, wer Bedarf hat.


Lied der Sieben Winde

Beleman, Beleman,
treibst die Regenwolken an.
Bist der erste Wind,
Efferds stetes Kind.

Beleman, Beleman,
treibst die Regenwolken an.
Bläst von Westen her
auf’s Meer.


Nuianna, Nuianna,
Nebel bringst du immerdar.
Bist der zweite Wind,
Efferds weißes Kind.

Nuianna, Nuianna,
Nebel bringst du immerdar.
Treibst von Nordwest her
auf’s Meer.


Horoban, Horoban,
Dunst trägt Blütenduft heran.
Bist der dritte Wind,
Efferds heimlich Kind.

Horoban, Horoban,
Dunst trägt Blütenduft heran.
Wehst von Süden her
auf’s Meer.


Rondrikan, Rondrikan,
Zorn der Mutter bricht sich Bahn.
Bist der vierte Wind,
Efferds tobend Kind.


Rondrikan, Rondrikan,
Zorn der Mutter bricht sich Bahn.
Stürmst von Nordwest her
auf’s Meer.


Caranthu, Caranthu,
weit gen Westen atmest du.
Bist der fünfte Wind,
Efferds fernes Kind.

Caranthu, Caranthu,
weit gen Westen atmest du.
Streichst von Osten her
auf’s Meer.


Harunka, Harunka,
Kalte Bö in Mast und Rah.
Bist der sechste Wind,
Efferds eisig Kind.

Harunka, Harunka,
Kalte Bö in Mast und Rah.
Fällst von Westen her
auf’s Meer.


Lakauta, Lakauta,
treib die Flut uns nicht zu nah.
Bist der siebte Wind,
Efferds launisch Kind.

Lakauta, Lakauta,
treib die Flut uns nicht zu nah.
Tanzt du hin und her
auf’s Meer.

(vorgetragen zum Hafenfest in Havena von der Bardin Nana Minze, um 1030 BF)
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 24.05.2019 10:32

Es gibt eigentlich nur ein Thema über das zu Singen es sich lohnt, das in den Gasthäusern Aventuriens gesungen werden sollte!! Daher hier nun mein Beitrag zum Bardenwettstreit!

(Zur Melodie von 'griechischer Wein' von Udo Jürgens)

Ferdoker Bier

Die Praiosscheibe verlässt schon bald das hohe Himmelszelt,
das Gasthaus Silberkrug nun der beste Ort auf dieser Welt.
Ich hatte Durst und mir war kalt, drum trat ich ein.

Da saßen Angroschim mit langen Bärten und mit dunklem Haar,
der Barde spielte Musik die laut und äußerst zwergisch war,
als man mich sah, hob man den Krug und rief laut 'PROST'

Ferdoker Bier, Gold wie das Korn der Felder,
das trinken wir, und jeder Schluck macht härter
in diesen Krug, schenken wir ihn ein den golden Saft,
er schenkt uns Kraft

Ferdoker Bier, gezapft in sieben Minuten,
das gönn ich mir, denn das sind die goldnen Fluten,
der beste Trank, der ganzen Welt er von hier, ja mein Bier.

Und dann erzählten wir uns vom Schmieden, Kämpfen und derlei,
von jenen Holden denen zu gefallen uns Bestreben sei.
Keiner wollt gehen, es war so schön, in dieser Nacht.

Am nächsten morgen dann war der Kopf dicht und die Zunge schwer,
Die Straße rief nach mir doch meine Beine gaben Gegenwehr.
Mein Herz war hier, an diesem Ort, drum blieb ich noch.

Ferdoker Bier, Gold wie das Korn der Felder,
das trinken wir, und jeder Schluck macht härter
in diesen Krug, schenken wir ihn ein den golden Saft,
er schenkt uns Kraft

Ferdoker Bier, gezapft in sieben Minuten,
das gönn ich mir, denn das sind die goldnen Fluten,
der beste Trank, der ganzen Welt er von hier, ja mein Bier.
Laugh hard! Run Fast! Be Kind!

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Ungelesener Beitrag von Watership » 25.05.2019 13:54

Großmeister Reto

An den sollte auch mal gedacht werden :cookie:
Großmeister Reto.m4a
(1.72 MiB) 29-mal heruntergeladen
Ich werd ganz bestimmt kein Held
nein, das weiß ich ganz genau.
So wie Raidri und Yppolita (wobei das war ja ne Frau)

Und ich werd auch sicherlich kein großer Meister des Arkanen
Mein Verhältnis zu den Göttern?
Fang das Thema bloß nicht an!

Und dennoch blick ich voller Stolz auf meine Profession!
Ich gebe zu man erntet ab und zu auch dafür Hohn
Doch was wären all die großen Helden ohne mich?
EIN Problem hätten sie sicherlich!

Ich bin Großmeister Reto von der Nachttopf-Kompanei,
Ich bin hier von früh bis spät und schau bei jedem mal vorbei.
Ganz egal ob Kaiserkrone oder Zant dein Wappen ziert,
es braucht einen der am Tag der großen Schlacht
deinen Nachttopf leert.
Man kann Abenteuer auch NICHT schaffen !!!

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Ungelesener Beitrag von Avariel » 26.05.2019 13:00

Etwas klerikales Liedgut gefällig?

PRAIOSLOB

Melodie: Laudate omnes gentes (


Oh Praios, Fürst der Götter
Oh Praios, Gott der Sonn
Vor Deinem güldnen Auge
Verneig ich mich mit Wonn

Dies wachsam Aug sieht alles
Thront über Stadt und Land
Drum bist in allen Reichen
Als Herrscher Du bekannt

Wer doch da raubt und mordet
Den trifft Dein Zornesbann
So strafest Du die Sünder
Schützt den gerechten Mann

Hat eine finstre Hexe
Ein Kindelein gestohln
Wird sie in Deinem Namen
Den Flammen anbefohln

Und selbst die kleinste Lüge
Auch die entgeht dir nicht
Was Lug und Trug verdunkelt
Erhellt der Wahrheit Licht

Stets will ich sein gehorsam
Der Herrschaft treu und fromm
Dass ich, wenn einst ich scheide
Zu Dir, oh Praios, komm

Zum aventurischen Hintergrund: Das Lied wurde vom almadanischen Inquisitor Laudateo M. Nesgentes zu Zeiten der Priesterkaiser gedichtet. Heutzutage wird die vierte Strophe nur noch von Bannstrahlern und ähnlichen Fanatikern gesungen.

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Ungelesener Beitrag von Avariel » 26.05.2019 23:17

Der Söldnertrupp "Brabaker Verdresch-Buben (BVB) Korussia - Echte Hiebe" präsentiert:

SCHEISS AL'ANFA, PEST DES SÜDENS

Welche Stadt im tiefen Süden hasst man auf der ganzen Welt?
Wie heißt diese Stadt die Mohas fängt und sie als Sklaven hält?
Wer hat stets verloren wenn es etwas zu gewinnen gab?
Wo ist die Arena seit Jahrhunderten ein Massengrab?

Scheiß AlʼAnfa, Pest des Südens
Wart nur, du wirst untergehn
Weil deine Feinde wie in alten Zeiten zueinanderstehn
Scheiß AlʼAnfa, Pest des Südens
Niederlagen, die sind dein
Ja so war es, und so ist es, und so wird es immer sein

Wo gibtʼs viele Meuchelmörder, wo wird täglich spioniert?
Wo ist Elend, wo sind Orgien, wo wird immer intrigiert?
Wo haben manche nen Palast und andre haben gar kein Haus?
Wo gehen Sklavenhändler, Abschaum, Mörder ein und aus?

Scheiß AlʼAnfa, Pest des Südens
Wart nur, du wirst untergehn
Weil deine Feinde wie in alten Zeiten zueinanderstehn
Scheiß AlʼAnfa, Pest des Südens
Niederlagen, die sind dein
Ja so war es, und so ist es, und so wird es immer sein

_____________
Das Original:

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Bardenwettstreit: Verleihung der goldenen Laute!

Ungelesener Beitrag von Sanja » 29.05.2019 17:09

Irgendwie schaffe ich es zeitlich nicht meine Idee richtig auf zu nehmen. Aber ich habe immerhin eine schnelle Aufnahme geschafft.
Instrumental ist diese komplett auf einer akkustischen Bassgitarre entstanden. Einschließlich der Percussions die ich mit der flachen Hand auf der Decke der Gitarre getrommelt habe.

Es handelt sich um ein Lied, dass der Wirt hassen wird. Aber deshalb heißt er ja auch Wirt. ;-)

FREIBIER!
Dateianhänge
freibier.mp3
(1.24 MiB) 34-mal heruntergeladen

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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 30.05.2019 16:46

Eines der bekanntesten Zwergenlieder darf hier natürlich auch nicht fehlen. Es gibt über zwei Dutzend Strophen, aber das wäre ja ohne viel Zwergenbier nicht auszuhalten. Daher ist hier nur eine Auswahl davon.


Von den Ambossbergen

Von den Ambossbergen kommen wir
Uns're Bärte sind die allerschönste Zier
Uns're Kleider sind aus Stahl,
der ist weltweit die erste Wahl
Von den Amboßbergen kommen wir

Von den Ambossbergen kommen wir
In tiefen Bergbauminen ist unser Revier
Denn wir sind die Amboßzwerge
Und wir lieben uns're Berge
Von den Ambossbergen kommen wir.

Von den Ambossbergen kommen wir
Uns're Frauen sind genau so stark wie wir
Wir sind unseren Frauen hold
die sind uns fast so lieb wie Gold
Von den Ambossbergen kommen wir

Von den Ambossbergen kommen wir
Mancher spottet uns'rer Größe oder Gier
Doch das macht man höchstens einmal
Darum tu es lieber keinmal
Denn sonst bist Du gleich danach schon nicht mehr hier!

Von den Ambossbergen kommen wir
Und wir brauen nur das allerbeste Bier
Komm und lass die Sorgen sein
schenk Dir lieber einen ein!
Denn es gibt nicht's bess'res als ein Zwergenbier!

Von den Ambossbergen kommen wir
Komm nur her, du Ork, die Axt hab ich gleich hier.
Mit der führ ich einen Streich
und dann gibt's Dich zwei mal gleich
und beim zweiten Hieb teil ich Dich schon durch vier!

Von den Ambossbergen kommen wir
Und das stärkste Volk der Welt, jawoll! sind wir!
Wir vollbringen Heldensachen
und wir töten jeden Drachen
Denn das stärkste Volk der Welt, jawoll! sind wir!



Zum Download geht's hier: Von den Ambossbergen

Drei weitere Strophen, die mir gerade einfielen:

Von den Ambossbergen kommen wir
Vor lauter Reichtum platzen uns're Berge schier!
Eisen, Gold und Edelsteine
Sowohl große als auch kleine
Findet man nun mal am allerbesten hier!

Von den Ambossbergen kommen wir
Für Mechanik haben wir ein Feingespür
Denn wir bauen gern Maschinen
Die uns dann beim Bergbau dienen
Von den Ambossbergen kommen wir

Von den Ambossbergen kommen wir
Auch bei uns ist mancher Mann ein Kavalier
Mädel, heute wird es munter
Komm und bück Dich zu mir runter
Und dann küss ich Dich nach Ambosszwergmanier!
Zuletzt geändert von Lifthrasil am 01.06.2019 15:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Sanja » 31.05.2019 09:08

Zu meinem Freibier Song fehlte noch der Text.

Ich reiste durch die Welt
Hab hier und da ein Bier bestellt
Ob in Gareth oder Prem
Schön mit Schaum so will ich‘s sehn.
Doch egal wo ich war
egal wo ich war
Etwas fand ich
niemals da.

Stell dir vor es gibt Freibier
und keiner weiß wo
Stell dir vor es gibt Freibier
Denn Freibier macht mich froh
Stell dir vor es gibt Freibier
Ich sag das einfach so
Stell dir vor es gibt Freibier
und keiner weiß wo

In Kunchom war es heiß
Und in Norburg fand ich Eis
Ob in Festum, ob Beilunk
Immer nahm ich meinen Trunk
Doch egal wo ich war
egal wo ich war
Etwas fand ich
niemals da.

Stell dir vor es gibt Freibier
und keiner weiß wo
Stell dir vor es gibt Freibier
Ich sag das einfach so
Stell dir vor es gibt Freibier
Denn Freibier macht mich froh
Stell dir vor es gibt Freibier
und keiner weiß wo


Freibier

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Ungelesener Beitrag von Sanja » 31.05.2019 09:18

Meine Zweite Idee habe ich noch nicht aufnehmen können. Vielleicht schaffe ich es ja bis zum Ende der Aktion noch. Bis dahin schon mal der Text.


15 Mann auf des toten manns Kist,
YO-HO, und ne Flasche voll Rum
Trinken und Hranngar erledigt den Rest,
YO-HO, und ne Flasche voll Rum
15 Mann auf ner Schatzsuche,
15 Mann suchen einen Schatz,
YO-HO, und ne Flasche voll Rum

Münzen aus Gold,
was immer ihr wollt.
Smaragte und Rubine sind euer Sold,
YO-HO, und ne Flasche voll Rum

15 Mann auf ner Schatzsuche,
YO-HO, und ne Flasche voll Rum
Finden das Gold am Ende nicht,
YO-HO, und ne Flasche voll Rum

Zurück kehrt nur ein einzger Mann,
der vom Schatz erzählen kann,
YO-HO, mit ner Flasche voll Rum

An seinen Füßen klebt noch Sand,
die Schatzkarte in seiner Hand,
YO-HO… Ein letzter Tropfen… vom… RUM


Dem einen oder anderen mag es bekannt vorkommen. Die Catchphrase stammt aus dem Buch "Die Schatzinsel".
Dort ist von einem Lied mit folgendem Text die Rede: “Fifteen men on the dead man's chest, yo-ho-ho and a bottle of rum,”
Mehr vom Text wird allerdings nicht erwähnt. In den "Fluch der Karibik" Filmen taucht diese Zeile auch das eine oder andere mal auf, aber auch hier ohne weiteren Text.

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Ungelesener Beitrag von Haketau » 31.05.2019 16:43

O König von Gareth

O König von Gareth,
welch großes Heldenwerk.
Haben wir dir vollbracht
mit Menschen Elf und Zwerg.
Was tragen wir davon,
als unser mühen Lohn?
Allwo ist nicht zu finden,
als Elend, Spott und Hohn.

Im Winter neunzehn Hal,
riefest du uns ein.
Vor Wehrheims Eisern Mauern,
da musste Sammlung sein.
Des schwarzen Marschall Horden
Fielen in dein Land,
Zerstörten deine Felder
Legten manchen Brand.

Es war ein rauer Winter
Ringsum da stürmte Schnee.
Ein Zelt schützt nicht vor Kälte
Wenn zufrieren Fluss und See.
Kein Brandwein in der Flaschen,
kein weißes Brot dabei;
Ein schlechtes Kraut zu rauchen,
das war der Zeitvertreib.

Und kam das Frühjahr an,
da war die große Hitz'.
Da mussten wir marschieren.
Bis eim der Buckel schwitzt.
Da musste man marschieren,
vom Morgen bis Mittag,
Und das verfluchte Leben
das währt den ganzen Tag.

Vom Marschieren weg,
da ging es in die Schlacht.
Kein Ritter tut nicht fragen,
ob man zu fressen hat.
Es war das hartes Ringen,
Standhalten war die Not.
Es blieben viele Recken,
Der Silk war blutend Rot.

Der große Marsch ging weiter,
Auf Greifenfurt‘e zu.
Des schwarzen Marschalls Horden,
Ließen uns kein Ruh.
Es war im Monde Firnum,
Die Schlacht am breiten Moor,
Wo ich und deinem Dienste,
Mein Arm für dich verlor.

O König von Gareth,
du großer Potentat,
Wie bin ich deines Dienstes
so überdrüssig satt.
Was fangen ich nur an
in diesem Jammertal,
allwo ist nichts zu finden
als lauter Not und Qual.

Und werden ich dann alt,
wo wenden ich mich hin?
Die Gesundheit ist verloren,
die Kräfte sind dahin!
Und endlich wird es heißen:
Ein Vogel und kein Nest!
Geh', Alte, nimm den Bettelsack,
bist bloss Soldat gewest!

(Hier ist dann mein zweiter Textbeitrag zum selbereinsingen nach den Melodie und Vorlage 'O König von Preussen')

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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 07.06.2019 23:48

Das Göttergeschenk
oder als das Reh den Löwen erlag

In Zorgan im Shaya einst er traf im Vollmondlicht,
während das Licht durch der Kronen Schleier bricht
dies Madakind, des Aug‘ gewappnet ist mit Zauberkraft,
ihres Charakter Sonne strahlt hell und tugendhaft.

Das Herz des Kriegers sprach wer ist dies Kind, aus Radschas Zelt entsprungen,
ihrer Augen Unschuld Reh deinen Blick suchend, von des Rabens Flug umrungen?
Wende ab deinen Blick von ihrer Lippen Almadin, trink nicht von ihrer Rebe Wein
Hör auf mich, dein Herz zerbirst, deine Begierde wird dir zur Pein!


Schweig still mein Herz, vergebens versuchst du mich zu schrecken,
sieh dies Gleichnis Alverans, von ihrer Lippen Tharf dürst' es mir zu schmecken.
Blut und Schatten durchschneid mein Schwert, Echs‘ und Dämon habe ich bezwungen,
die Weisen Mhanadistans meine Lehrer genannt und das Yalaiad niedergerungen!

Hör auf meinen Rat, du stolzer Sohn von Zulhamin und Tulam,
lass ab von ihr, ertrink‘ nicht in der Schönheit Ozean!
Dies Radschenkind ist nicht geschaffen für diese Welt,
sei nicht auch der Prinz dessen Herz sie zerschellt


Oh Freund, du sprichst weis‘ und dein Rat ist mir teuer,
doch verloren ist die Schlacht, mein Verstand Asche und Feuer
Meinen Blick hat sie mir verdorben, nichts kann ich schön nennen,
ich kann nicht fliehen, ohne mich zu ihrem Namen zu bekennen

Diese Tochter geschmiedet aus Sternenkraft und Madalicht,
ihr Geist ist scharf von der Meisterin Unterricht
Sie gebietet deiner Sinne allein durch ihren Blick
Ihre Gunst zu erlangen, gereicht dir nicht der simple Trick


Dies Schönheit Ebenbild ist nur die Zier,
sprich nur weiter schür‘ meine Gier!
Sie ist die Gebieterin von Anmut und Verstand
Dann ist es dies das mir den Atem band?

Vernimm meinen Rat, sonst wird dein Versuch zum Verdruss
Ihr Herz du auf vieler Tugenden Art erlangen musst!
Geselle dem Verstand, deine Kraft und deiner Kraft deine Manieren
Nur auf diese Weise kannst du der Sonnengleichen hofieren!


Der Krieger gehorchte dem weisen Rat
Und begann die vorgeschlagene Tat
Durch Radschas Gunst und Feqzens Werk
Umwand er der Sittsamkeit Berg

Er war wie ein trunker Derwisch aus Nagillah
Sein Blick gebannt durch ihrer schwarzer Fesseln Haar
Mit seinen Finger er die Kluft der Distanz überwand,
er streichelte der Unberührten Arm und Hand!

All seine Tugenden sammelt und bracht er ihr dar,
dieser Nachtschönen, Wunderbaren, Altar.
Das Herz der Sternenfernen, vom Feuer seines Herzens erfasst,
die ganze Welt vor ihrer beiden Zuneigung verblasst

Im Garten zwischen Lotus und Rose, schritten Löwe und Reh,
ein Zelt aus Feqzensgaben und Orchide‘
Doch wie war es ihm, was geschah
Seines Herzen Verstand war fern und nicht mehr da

Wie ein brünstiges Pferd, schnellt sein Leib hervor,
packt die Schöne, flüstert, umschmeichelt ihr Ohr!
Sein Herz schlägt wie die Trommel ungestüm und hart
Seine Finger schmeicheln ihren Lippen sanft und zart

Ihr Blick galt ihm, ihre Augen sahen ihn an, doch sie sagten nichts
Ihm war bang, war dies die Strafe des Sündengerichts?
War dies Schweigen die Marter seiner Seele,
die Strafe wenn er ihrer Lippen Unschuld stehle?

Er erblickte das Auge des Pfaus, brachte sein Herz Rethon, ihrer Seelenwage dar
Verband seinen Lebensatem, vereinte was einst eins gewesen war
So geschah es an diesem einen Tag,
als das Reh den Löwen erlag.

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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 10.06.2019 10:40

So, wie im Diskussionsbereich vorgeschlagen nutze ich diesen Bereich nun, da der Wettbewerb vorbei ist, für eine Sammlung von DSA-tauglichen Liedern. Diskussionen dazu, würde ich vorschlagen, bitte weiterhin im Diskussionsbereich, damit man hier die Lieder kompakt an einem Ort hat.

Den Anfang macht eine geniale Liedersammlung aus den Tiefen des Internets, die ich allen sehr empfehle:
ZGE Lieder
Besonders gut gefallen mir die Lieder "KGIA" und "Engasaler Pikeniere". :ijw:

Dann noch ein paar Links zu meinen Beiträgen aus dem Adventskalender, damit die nicht verloren gehen (es wäre schön, wenn die anderen Barden und Skalden aus dem Adventskalender ihre Beiträge hier auch noch mal verlinken):
Wir Piraten sind frei,
Dort auf den Wellen,
Das Lied vom Wirt,
Drachenboot,
Das Wirtshaus zur grünen Sau

Und last but not least zwei Lieder, bei denen ich nicht mehr weiß von wem sie sind. Die spukten mal im alten Fanpro- oder Ulisses-Forum herum. Vielleicht auch schon mal hier. Ich gebe sie aus dem Kopf weiter, falls die Originalautoren hier sind, mögen sie mir Fehler verzeihen und einfach korrigieren.

[Melodie: Ich geh mit meiner Laterne]
Ich steh mit meiner Standarte und meine Standarte mit mir
Auf die Feinde wir warten, zum Kämpfen sind wir hier.
::Soldatenheer zu Rondras Ehr
Rabimmel, rabammel, rabumm::



Und als Highlight zum Abschluss die Rahja-Hymne, wie sie in jedem Rahjatempel gesungen wird. Melodie dürfte klar sein. :ijw:

In ihrem Schloss in Alveran lebt sie seit ewig langer Zeit
Und viele beten sie hier an, denn sie gibt uns allen Freud

Und diese Göttin, die ich meine, die heißt Rahja
Wunderschöne Liebesgöttin Rahja!
Rahja fliegt durch uns're Welt
Schenkt uns was uns so gefällt
Wir ehren heute uns're Liebesgöttin Rahja
Diese wunderschöne, tolle Rahja
Rahja, alle lieben Rahja
Rahja (Rahja), Rahja (Rahja), schenk uns noch mehr von Dir!


Sie schenkt uns Liebe und den Wein und auch Musik und den Gesang
Und sie läd uns alle ein, denn dann wird uns die Zeit nicht lang!

Und diese Göttin, die mich meine, die heißt Rahja...

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