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Wie geht's Euch grad 2?

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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 14.03.2019 18:00

Zurück vom Frühdienst.
Eigentlich hätte heute ein ziemlich geregelter Tag werden können bestehend aus Visite, einer einzigen Mammut-OP und der knallevollen Sprechstunde. Dummerweise hat eine Person wieder einmal beweisen müssen: "Aller Laster Anfang ist die Stoßstange". Selbiges hat uns die OP verschoben und gewaltig Unruhe in den Tag gebracht.

So, jetzt muß ich mich erst einmal um DIE Familie kümmern. Außerdem bin ich natürlich gespannt wie meine Revanchegeschenke angekommen sind - Heute ist ja "White Day".

[EDIT]Von DER Familie gibt ein wenig Neues. Suzus Großmutter hat "Rücken", insistiert aber vehement darauf dass ihre Enkelin trotzdem ihren geplanten Deutschlandbesuch in die Tat umsetzt. Ein neuer, sehr plumper Kuppelversuch von Kaoris großer Schwester. Schwesterchen hat einen diffizilen, aber sehr lukrativen Auftrag eines Museums an Land gezogen. Meine White-Day-Präsente scheinen erfreulicherweise sehr gut angekommen zu sein.
Und Kaori hat mich gefragt ob ich ihr eventuell ein paar typisch deutsche Kinderbücher zukommen lassen könne. Struwwelpeter und Wilhelm Busch sind für die intendierten Zwecke vielleicht nicht ganz passend. Aktuell habe ich Entscheidungsschwierigkeiten: "Die Häschenschule"? "Die kleine Hexe?" "Räuber Hotzenplotz"? "Oh wie schön ist Panama"? "Das doppelte Lottchen?" "Pünktchen und Anton"? "Jim Knopf?" "Urmel aus dem Eis"? "Momo"? "Die Konferenz der Tiere"? "Der Regenbogenfisch"?
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Tiger
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Ungelesener Beitrag von Tiger » 14.03.2019 20:33

@Alecto In welchem Alter sind die Kinder denn genau? Ich persönlich mag Jim Knopf sehr gerne. Der Regenbogenfisch wäre wohl für ganz kleine Zuhörer und Momo eher für etwas größere Kinder.

Wer für Momo alt genug ist, sollte auch an der Unendlichen Geschichte und dem Satanarcheolügenialkohöllischen Wunschpunsch Gefallen finden. Außerdem kann ich "Mein Urgroßvater und ich" von James Krüss empfehlen, sowie die Märchen von Wilhelm Hauff und "Märchen für große und kleine Kinder" von Friedrich Wolf.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.03.2019 21:16

"Tomte und der Fuchs" und "Onkel Tobi" waren damals bei uns auch sehr beliebt. Erich Kästner ist eigentich schon was für Ältere, Selberleser, und dürften heute für viele Jugendliche "gesellschaftlich" recht schwer einzuordnen sein. Kalle Blomquist wäre da auch noch ein schönes Jugendbuch, aber auch eher für Selberleser.
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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 14.03.2019 21:23

Tiger hat geschrieben:
14.03.2019 20:33
In welchem Alter sind die Kinder denn genau?
Die Alters- bzw Bildungsspanne der Zielgruppe entspräche in diesem Fall in etwa dem deutschen Äquivalent von letztem Jahr Kindergarten bis 2. Jahr Grundschule.

@Jadoran : Das sind auch schöne Bücher, doch leider werde ich Astrid Lindgren nicht als deutsche Autorin anführen können. Die mit dem Kindergarten assoziierte Grundschule richtet einen "internationalen Tag" aus - Eines der vielen Projekte ist dabei "Kinderbücher aus dem Ausland". Kaori, die mit in diverse Projekte eingebunden ist, hat sich aus irgendeinem merkwürdigen Grund dafür entschieden dabei Deutschland zu präsentieren.
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Lorlilto
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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 14.03.2019 21:27

Allen verliebten auch von mir noch Rahjas Segen (und Tsas dazu für die bei denen es was neues ist)!

@Streik: Ich glaube ja, dass dieses Instrument des Arbeitskampfs inzwischen viel an Wirkung verliert, weil mit der Solidarität zwischen verschiedenen Arbeiter-/Angestellten-Gruppen ein wichtiger Faktor verloren gegangen ist.

@Kaori wählt Deutschland: hm, dahinter steckt doch bestimmt irgendeine Verbindung... :grübeln:

@topic: irgendwie ernüchternd, wenn man innerhalb von drei Monaten auf der neuen Stelle feststellt, dass der Vorgesetzte deutlich geringere Qualitätsstandards lebt als man selbst. Im Qualitätsmanagement...
Wenn man dann noch die ganze Woche damit verbringt, einen Vertrag zu übersetzen, den noch nicht mal in der finalen Fassung bekommen hat (sondern mit Notizen im .doc wie: "diesen Punkt akzeptieren wir so nicht."), das ganze Dokument darüber hinaus formatiert ist wie ein namenloser Versuch Praioten in den Wahnsinn zu treiben, und man dann auf den Hinweis, dass den Anhang zum Abrechnungswesen vielleicht jemand aus der Buchhaltung übersetzen sollte, die/der sich mit den Fachbegriffen auskennt, erwidert bekommt (vom Vorgesetzten, s.o.) "machen sie ruhig mal, da muss eh noch jemand drüber lesen", dann fängt einem schon der Kopf an zu rauchen. :???:
Aber was solls, ab April kommt der Nachfolger zur Einarbeitung und im Sommer ist der bisherige Vorgesetzte weg, hoffentlich wird es mit dem neuen besser...

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 14.03.2019 21:31

Ich finde bei den deutschen Autoren darf man immer Cornelia Funke nicht vergessen.
Nur seh ich, dass die meisten Bücher erst ab 10 oder 12 Jahren sind. Ich dachte ich hätte zumindest die wilden Hühner schon eher gelesen.
Allerdings war ich mit dicken Büchern wohl auch eher dran als viele anderen Kinder.
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Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

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Rhonda Eilwind
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 14.03.2019 22:35

@Alecto

Cornelia Funke ist für den Kindergarten definitiv zu umfangreich (Edit: Wobei ich vermutlich lange nicht alle Bücher von ihr kenne!) , und für die 1., 2. Kasse eigentlich vermutlich auch noch. "Der kleine Wassermann" oder "Das kleine Gespenst" für die etwas älteren, eventuell. Die "Urmel"-Bücher von Max Kruse. "Oh wie schön ist Panama" ist quasi ein Klassiker und gehört in eine repräsentqtive Auswahl auf jeden Fall mit rein.

Etwas neuer und für die Kleineren evtl. nett sind die "Geschichten vom kleinen Raben Socke" - da gibt es die verschiedensten von, vom Bilderbuch bis zu Erstleser-Büchern.

Mein jüngster (5 3/4) steht aktuell total auf den "kleinen Drachen Kokosnuss" - das sind Bücher für Leseanfänger (gehen auch gut zum Vorlesen).

Ich finde nicht alle, die wir haben (4 oder 5 von paarundzwanzig) gleich gut, aber "Kokonuss und der Schwarze Ritter" zB ist ganz witzig.

"Die Olchis aus Schmuddelfing" finden auch viele im Kindergarten toll - grüne kleine Monster, die auf einer Müllhalde leben und Müll essen, sind aber vielleicht nicht so ohne weiteres nach Japan transportierbar.

(Dasselbe gilt evtl. auch für das ziemlich geniale Bilderbuch "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat."

Ach ja... und speziell für Mädchen in dem Alter gibt es Bücher über "Conny", die im Alltag alles mögliche macht. Mittlerweile ist das ziemlich durchkommerzialisiert, aber ich finde, die Autoren/innen geben sich große Mühe, den Alltag in Deutschland zwar ein bisschen heile-Welt-mäßig, aber realistisch darzustellen. (Die Kinder in der Grundschulklasse sind bunt gemischt, es kommen auch mal Leute im Rollstuhl vor, die jeweiligen Millieus wie zB der Kindergarten oder die Schule sind ziemlich nahe der mir bekannten Wirklichkeit dargestellt, obwohl die ersten Bücher aus den 1990ern sind.

Was ich auch bis zum Erbrechen immer wieder vorlesen musste, waren so Bücher wie "Wieso, weshalb, warum" mit irgend einem Thema, zu dem es dann Bilder mit Klappen zum Aufmachen gibt. Ich glaube, es gibt hier keinen Haushalt mit Kindern in dem Alter, der solche Bücher nicht hat.

(Mittlerweile gibt es uach welche, die elektronisch ergänzt sind, aber da ist mein Wissen theoretischer Natur).

Falls mir später noch etwas einfällt, ergänze ich gerne!

@Alecto

Edit: Fürs Vorschulalter: "Die Wawuschels mit den grünen Haaren" von Irina Korschunow mochte ich sehr gern, und meine Kinder mochten es auch.
Zuletzt geändert von Rhonda Eilwind am 15.03.2019 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Fessy » 14.03.2019 23:17

@Alecto
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Madalena
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 15.03.2019 01:46

Lorlilto hat geschrieben:
14.03.2019 21:27
Allen verliebten auch von mir noch Rahjas Segen (und Tsas dazu für die bei denen es was neues ist)!
Wir haben uns mal wieder getroffen, und ich versuche mich gerade auf "langsam angehen" einzulassen. Ich denke, in Sachen "Hals über Kopf" habe ich tatsächlich zu sehr von mir auf andere geschlossen. Ich versuche nun alles erstmal als nette Begegnungen ohne Erwartung zu sehen. Und schwanke zwischen "hey, war doch auch so ganz nett" und "irgendwie doch etwas komisch".

---

Potzblitz. Hier in der Kantine gab es tatsächlich auch Schnitzel. Aber keins nach meinem Geschmack. Und einen Kreis haben sie mir auch nicht gekocht.

@Feuer! Hmm, kann mir ehrlich gesagt keine Meinung dazu machen, wie berechtigt der Streik ist. Kann aber verstehen wie unschön dass für dich ist. Zumal BVG doch quasi permanent irgendwie Schwierigkeiten mit irgendwas hat. :cookie:

@topic Kriege ich so langsam wieder etwas, was entfernt an einen Schlafrhythmus erinnert? Wenn nicht schlafe ich am Wochenende einfach zwei Tage durch - dann ist es eh egal.

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hexe
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Ungelesener Beitrag von hexe » 15.03.2019 09:20

Ich mochte 'die keine Hexe'. Ein weiblicher Charaktere, der was drauf hatte. Nicht vom Prinzen retten lassen oder nur die Pausenborte schmieren...

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Salix Lowanger
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Ungelesener Beitrag von Salix Lowanger » 15.03.2019 10:39

Zu meiner Zeit waren das damals Kassetten, aber Bibi Blocksberg / Benjamin Blümchen würde mir noch einfallen. Das sollte so ab sechs Jahren kein größeres Problem darstellen.
Terroristen sind NIEMALS Gläubige.Terroristen sind IMMER kranke Arschlöcher!
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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 15.03.2019 10:57

@Kinderbuch: Ein weiterer Janosch-Klassiker: "Das Auto hier heißt Ferdinand"

...wie viel ärmer wäre unsere (Kinder)-Literatur ohne Janosch?!

Sky
Alle Infos zu Sky's DSA-Runde gibt es hier:

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Roach
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Ungelesener Beitrag von Roach » 15.03.2019 11:20

Re Kinderbücher: ich würde auch den jüngsten Sohn von Käthe Kruse, Max Kruse, empfehlen. Mir haben von ihm vor allem Urmel, Lord Schmetterhemd, Don Blech und die Waldkinder-Gedichte besonders gefallen.
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Ungelesener Beitrag von Arigata » 15.03.2019 12:01

Skyvaheri hat geschrieben:
15.03.2019 10:57
...wie viel ärmer wäre unsere (Kinder)-Literatur ohne Janosch?!
Dass diese Meinung von mir stammt, wird dich nicht überraschen: Ich habe Janosch schon als Kind gehasst. Allerdings muss ich rückblickend sagen, dass ich damals schon die Zeichnungen hässlich fand und mich deshalb nie mit den Geschichten dahinter beschäftigt habe.

Kann man in dem Alter sonst noch die Schnüpperle-Bücher vorschlagen? Ich fand sie als Kind toll, hab sie für meine Kinder auch schon hier, hab aber im Buchladen schon gesagt gekriegt, dass die nicht mehr „in“ sind.
[_] DSA 4.1
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Ungelesener Beitrag von hexe » 15.03.2019 12:43

Mein Großer hört sich zur Zeit auch gerne die Geschichten von meiner Jedi an: "Hast Du gestern Dein Lichtschwert benutzt, Mami?"
"Zulhamid ist aber gerade auch wieder Zucker!" - Lanzelind

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Rhonda Eilwind
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.03.2019 12:56

@hexe

Das glaub ich dir sofort. Hilft aber Alecto, der Bücher für ein Kindergarten-Projekt sucht, nur begrenzt.

Es sei denn, du schreibst was auf und schickst es ihm... ;)

@Arigata

Ich mag Janosch auch nicht besonders, aber falls es um eine Art repräsentativen Überblick geht, darf er mE trotzdem nicht fehlen. Dafür mögen ihn zu viele andere Leute zu sehr.

Wobei "Hannes Strohkopf und der unsichtbare Indianer" ein sehr schönes Buch ist. Aber eher für Grundschüler oder Ältere.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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hexe
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Ungelesener Beitrag von hexe » 15.03.2019 13:36

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
15.03.2019 12:56
Es sei denn, du schreibst was auf und schickst es ihm...
Been there, done that. Aber vielleicht nicht Kindergarten tauglich (Language!) :ijw:
Deutsche Literatur von hexeAnzeigen
Sun - My Star Wars Short Story
"Some are born to endless night" - WB

Couruscant Prime, bläulich leuchtendes Gestirn der Klasse 1. Äquatorradius von 569.042 km, mittlere Entfernung zu Couruscant 235...

"Io?" Ihre kleine Schwester, eine der beiden Zwillinge, sah zur genannten Io, die vom Datenpad vorlas, auf. Es war ihre Beschäftigung am Abend. Die eine lernte lesen, die beiden anderen etwas über die Galaxy.

"Wann sehen wir auf Level 1317 mal die Sonne?"

Nie. Aber konnte die siebenjährige Io das ihren kleinen Geschwistern so sagen? Hier in den Häuserschluchten schien niemals die Sonne. Io hatte sie auch nie gesehen, kannte nur Bilder vom Himmel oder Wolken. Sie hatte nur davon gelesen, dass es warmes Licht gab und Sonnenstrahlen, die die Haut wärmten.

"Vielleicht, wenn wir groß sind", aber irgendwo wussten sie alle, dass es Quatsch war. Dennoch hofften sie einfach weiter, dass es irgendwann besser werden würde.

~

Rennen, rennen, rennen. Io huschte durch die Gassen. Der Bruch war eigentlich gut gelaufen, aber dann war diese riesige Whiphid aufgetaucht. Wie hatte sie dieses fellige Ungetüm nur übersehen können? Sie hielt ihre Beute fest in der Hand: Eine kleine Schachtel, die sie aus dem Pfandhaus hatte mitgehen lassen. Man hatte ihr gesagt darin wäre ein unglaublich wertvoller Kristall. Ein Vermögen auf dem Schwarzmarkt, eine Möglichkeit, dem ewigen Neonlicht zu entkommen. Endlich rauf an die Sonne. Io sprang hinter einen Recyling-Container und drückte sich in den Schatten. Sie lauschte. Doch für einen Moment hörte sie nur ihr Herz gegen die Ohren schlagen...

"Die Kleine muss hier irgendwo sein, Pim." Die Stimme der Frau war rauchig und hart. Io war sich sicher, sie schon einmal gehört zu haben. Und Pim? Pim kannte sie. Er war ein echtes Arschloch: Kaltherzig, raffgierig und er scharte den Abschaum vom Abschaum um sich. Die gröbsten Schläger der Gegend. Man wollte ihm nicht im Weg stehen. Wenn mit 'Die Kleine' sie gemeint war, steckte Io jetzt echt in der Scheiße.

Sie drückte sich noch tiefer in ihre Ecke. Pim durfte sie nicht finden. "Rick! Schnüffel mal", sagte Pim.
Diese scheiß Schnüffel-Aliens! Sie musste aufhören zu atmen, sie musste aufhören zu riechen... dabei roch sie schon selbst ihren eigenen Schweiß. Scheiße...

Der Trandoshaner kam näher. Der Geruch aus dem Container hielt ihn nur kurz auf. Dann Stille. Es folgten Schritte. Schwere Schritte. Die Schrankfrau packte den Container und zerrte daran. Sie hatten sie entdeckt.

Jetzt oder nie. Io lief los, vielleicht schaffte sie es zwischen den Beinen der großen Leute hindurch und drüben in die Gasse bei Pepos. Da wäre die Leiter zum Lüftungsschacht, dort könnten sie ihr nicht nach. Aber irgendetwas packte sie am Schopf. Scheiß Haare!

Io schrie, zappelte: "Ihr blöden Wichser!" Gelächter. Siegessicher. Ein siebenjähriges Mädchen gegen zwei Handvoll Schlägertypen. Ha. ha.

"Sucht euch lieber jemanden in eurer Größe." Die Whiphid. Und als ob ihre schiere Gestalt nicht schon ausgereicht hätte, um den Straßenschergen Angst zu machen, warf sie ihren Umhang zur Seite, sodass man den Griff eines Lichtschwertes an ihrem Gürtel sehen konnte. Sie zögerte nicht lange, zog das Schwert und das bekannte Surren erfüllte die Gasse. Die Schlauen rannten sofort. Die weniger Schlauen, die mehr Mut zeigen wollten, wie Pim und die Schrankfrau, blieben mit Io am Schopf stehen. Die Whiphid-Jedi hielt sich mit dem Abschaum des Abschaumes nicht länger auf und griff an. Io purzelte auf den Boden und versteckte sich bei Pepos. Gebannt starrte sie auf das Lichtschwert, das ihre Neonwelt in blaues Licht tauchte und wie es kurzen Prozess mit Pim dem Arschloch machte. Eigentlich sollte sie rennen. Aber das fiel ihr erst wieder ein, als sich die Whiphid nach dem Kampf zu ihr wandte. Ihre Augen trafen sich. Weg jetzt! Aber mit einer Geste riss die Jedi ihr das Kästchen aus der Hand und es schwebte ihr entgegen. Scheiß Macht! Io griff ebenfalls in die Luft, um ihre davon fliegende Beute aufzuhalten, "Verdammt, ich brauch das!", und tatsächlich, für einen Moment blieb die Schachtel schwerelos stehen, als würde Io sie aufhalten. Die Whiphid zog eine Augenbraue nach oben. Was in dem haarigen Gesicht echt ulkig aussah. Aber Io erschrak über ihre eigenen Fähigkeiten, die Schachtel fiel zu Boden und Io rannte verwirrt davon - die Leiter zum Lüftungsschacht. Einfach nur weg.

~

Sie dachte, der Weg zur Sonne sei damit vorbei. Aber jetzt war sie in einem Gleiter und schaute zurück. Zurück zu ihrer Familie, zurück auf ihr altes Leben in endloser Nacht. Ned'Shanka die Whiphid saß am Steuer und sie flogen nach oben. Die Jedi-Meisterin wollte ein machtsensibles Kind nicht in den Schatten der Stadt lassen, obwohl Io für Ausbildung eigentlich schon zu alt war. Sie würde es schwer haben. Aber beide dachten nicht darüber nach. Ned schmunzelte über das schwarze Menschenmädchen, das mit seiner Nase an der Scheibe klebte. Als Io nichts mehr von ihrem Elternhaus erkennen konnte, wandte sie den Blick nach oben zum Licht... Die Umgebung wurde heller. Sie erkannte Farben ohne Lampe. Die Reklametafeln mussten nicht selbst leuchten, sondern wurden beschienen. Sie flogen immer höher. Man sah Dächer, Türme und plötzlich den blauen Himmel. Es war wie ein Auftauchen aus einem dunklen See. Nur der Tempel des Jedi-Ordens lag vor ihnen, höher als der Rest. Io blickte über die Straßenschluchten und spürte zum ersten Mal warmes Licht auf ihren Wangen und sie sah am Horizont eine riesige Feuerkugel, die die Dächer des Tempels berührte. Couruscant Prime.
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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 15.03.2019 18:01

@Assaltaro : Danke - Cornelia Funke hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm - Ich kenne von ihr bisher auch nur "Tintenherz"

@Rhonda Eilwind : Vielen Dank für die Vorschläge! Die "Geschichten vom kleinen Raben Socke" Oder "Der kleine Drache Kokosnuss" wären auch eine gute Idee.
Zu den Conny-Büchern habe ich ein etwas gespaltenes Verhältnis - Wahrscheinlich weil ich sie meine Neffen und Nichten zu oft vorlesen musste. Der Vorteil an diesen wäre aber natürlich dass sie ein Stück "deutschen Alltag" vermitteln können.
Fessy hat geschrieben:
14.03.2019 23:17
Ganz klassisch Mira Lobe - Das kleine Ich-bin-ich
Das kannte ich ehrlich gesagt bisher noch gar nicht, werde es mir aber einmal intensiv ansehen.

Fest mit eingeplant (z.T. auch weil ich an diese Bücher leicht 'rankomme) habe ich zwischenzeitlich:
- Die Häschenschule (V.a. auch wegen der Bilder)
- Der Räuber Hotzenplotz (Erster Band - Die Figurenkonstellation Kasperl/Seppel/Grossmutter/Räuber/Polizist ist doch recht spezifisch für Deutschland)
- Oh wie Schön ist Panama
- Urmel aus dem Eis
- Das doppelte Lottchen (Erich Kästner kann ich schlecht ausklammern)
- Die kleine Hexe (Von Hexen herrscht in Japan ja ein ähnliches aber eigenes Bild vor)


@topic: Ein eher bescheidener Tag. Zeitweise gab es Leerlauf, dann kam plötzlich alles auf einmal. Dazu gab es noch eine Pflichtfortbildung zu unserem neuen Medikationssystem. Das läuft in der Kategorie: "Wie beschert man möglichst kompliziert und fehleranfällig ein möglichst großes Pensum an zusätzlicher Dokumentationsarbeit ohne natürlich die personelle Situation daran anzupassen"

Ich habe gerade noch von den anderen beiden erfahren dass Schwesterchen aus irgendeinem Grund gerade zusätzliche Streicheleinheiten benötigt - Die werde ich ihr jetzt zukommen lassen
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Ungelesener Beitrag von Nimmerland » 15.03.2019 19:17

Lorlilto hat geschrieben:
14.03.2019 21:27
@topic: irgendwie ernüchternd, wenn man innerhalb von drei Monaten auf der neuen Stelle feststellt, dass der Vorgesetzte deutlich geringere Qualitätsstandards lebt als man selbst. Im Qualitätsmanagement...
Deutlich besser als andersrum.

@Alecto: Wenn es nach Rezeption und nicht nach Herkunft der Autorin geht, dann sind alle Bücher von Astrid Lindgren definitiv sehr deutsche Kinderbücher.

@die Verliebten: Sankt Lirial mit dem Korbe mit euch!

@topfig: endlich meine Ruhe. Habe es kürzlich in War Thunder geschafft, meinen ersten leichten Kreuzer freizuschalten 8-)
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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 15.03.2019 19:25

Da heute die Busse wieder regulär fuhren, stand meinem Arztbesuch zumindest nichts im Weg. Ich weiß jetzt auch, dass unser Versorgungsamt es tatsächlich in nicht ganz einem Monat geschafft hat, meine Ärzte anzuschreiben und auf die Gutachten zu warten, bevor meine Unterlagen beim Gutachter gelandet sind (hatte tatsächlich Sorge, sie hätten die Ärzte erst gar nicht angeschrieben).

Danach war ich mit meinem kleinen Bruder dann erst einer Freundin in der Uni hallo sagen (was zu einer guten halben Stunde quatschen beim gemeinsamen Kaffee wurde) und anschließend die große Buchhandlung in Uni-Nähe (für alle Berliner: Dussmann :lol: ) bzw. deren Sprachenabteilung unsicher machen. Jetzt tut mir alles weh und ich bin im Bus auf dem Weg nach Hause vor Erschöpfung weggenickt, aber ich habe noch ein paar Sachen mehr, die mir hoffentlich beim Lateinlernen / -vertiefen helfen. Es gibt übrigens von Kauderwelsch jetzt auch eine Ausgabe für modernes Latein für unterwegs! (Die ich natürlich auch direkt mitnehmen musste 8-) )

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Ungelesener Beitrag von Leta » 15.03.2019 20:03

Beim „Ich bin ich“ ist meines Wissens auch eine Bastelanleitung für ein eigenes „Ichbinich“ dabei. Jedenfalls kann ich mich erinnern sowas gebastelt zu haben und auch meine Tochter hat eines gebastelt.

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Tiger
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Ungelesener Beitrag von Tiger » 15.03.2019 21:47

Alecto hat geschrieben:
15.03.2019 18:01
Fest mit eingeplant (z.T. auch weil ich an diese Bücher leicht 'rankomme) habe ich zwischenzeitlich:
- Die Häschenschule (V.a. auch wegen der Bilder)
- Der Räuber Hotzenplotz (Erster Band - Die Figurenkonstellation Kasperl/Seppel/Grossmutter/Räuber/Polizist ist doch recht spezifisch für Deutschland)
- Oh wie Schön ist Panama
- Urmel aus dem Eis
- Das doppelte Lottchen (Erich Kästner kann ich schlecht ausklammern)
- Die kleine Hexe (Von Hexen herrscht in Japan ja ein ähnliches aber eigenes Bild vor)
Also wenn du Erich Kästner nicht ausklammern kannst, dann ist Michael Ende mMn auch Pflicht - ich würde, wie schon gesagt, für Jim Knopf plädieren. Nebenbei bemerkt ist mir aufgefallen, dass mit Otfried Preußler ein Autor zwar gleich zweimal vertreten ist, dafür aber kein einziges Beispiel aus der ehemaligen DDR den Weg in deine Liste gefunden hat, oder irre ich mich da? In einer representativen Auswahl deutscher Kinderbücher sollte (mindestens) ein Werk der DDR auch nicht fehlen, wie ich finde.
Was ist ansonsten mit den Grimmschen Märchen, oder deutschen Märchen im allgemeinen?
Ich werfe einfach nochmal Wilhelm Hauff (Die Geschichte von dem kleinen Muck, Der Zwerg Nase), Friedrich Wolf (Die Weihnachtsgans Auguste), James Krüss (Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen, Mein Urgroßvater und ich) und auch Hans Fallada (Hoppelpoppel – wo bist du?, Geschichten aus der Murkelei) in den Raum.

Edit: Christa Kozik (Moritz in der Litfaßsäule) könnte vielleicht ein Kandidat als DDR-Klassiker sein, wobei ich weder ein Experte auf dem Gebiet bin, noch dieses Buch gelesen habe. (Ich glaube zwar, meine Mutter hat es mir vorgelesen, aber meine Erinnerung daran ist - gelinde gesagt - begrenzt.)
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.03.2019 23:19

Ich hab jetzt mal nach Kinderbüchern aus der DDR geschaut - ein paar habe ich hier, aber die sind eher für die Kleineren.

Was ich neulich gelesen habe und sehr nett fand, war das hier:

http://www.buchhandlung89.de/epages/614 ... 3407770790

Das hier ist nach meiner Erinnerung auch schön:

http://www.buchhandlung89.de/epages/614 ... 3896031938

"Moritz in der Litfasssäule" gibt es hier.

http://www.buchhandlung89.de/epages/614 ... 3896033949

Das hier hatte ich, als ich klein war, und habe es sehr gern gemocht:

https://www.ebay.de/itm/192844070668
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Fessy
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Ungelesener Beitrag von Fessy » 15.03.2019 23:43

Wenn es um DDR-Kinderbücher gibt fällt mir immer "Bootsmann auf der Scholle" ein.

Merry
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Ungelesener Beitrag von Merry » 16.03.2019 07:16

Wenn es auch aktuell sein darf, empfehle ich die Bücher von Torben Kuhlmann sehr. NordSüd ist ohnehin ein Verlag, den ich durchaus schätze, aber die Kuhlmann-Bücher sind noch einmal mehr einen Blick wert. Hier das aktuelle.
Langsam zu einem Klassiker avanciert auch schon Boies Kleiner Ritter Trenk.
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 16.03.2019 09:13

@ all: Vielen Dank für die Vorschläge/Inspirationen.
Tiger hat geschrieben:
15.03.2019 21:47
Also wenn du Erich Kästner nicht ausklammern kannst, dann ist Michael Ende mMn auch Pflicht - ich würde, wie schon gesagt, für Jim Knopf plädieren. Nebenbei bemerkt ist mir aufgefallen, dass mit Otfried Preußler ein Autor zwar gleich zweimal vertreten ist, dafür aber kein einziges Beispiel aus der ehemaligen DDR den Weg in deine Liste gefunden hat, oder irre ich mich da? In einer repräsentativen Auswahl deutscher Kinderbücher sollte (mindestens) ein Werk der DDR auch nicht fehlen, wie ich finde.
Zugegebenermaßen habe ich mich nicht darum bemüht ganz Deutschland zu repräsentieren und habe zu einem guten Teil auch auf Bücher zurückgegriffen die ich schon besitze. Der インターデー "internationale Tag" soll älteren Kindergartenkindern und Grundschülern (Entsprechend Jahrgangsstufe 1-3) ein Gefühl davon vermitteln wie Kinder diesen Alters in anderen Ländern leben und wie deren Alltag aussieht. Und wie immer bei Kindern in diesem Alter versucht man sie nicht mit Details zu überfrachten. Europa ist da auch nicht gerade repräsentativ vertreten, unter anderem mit "Schulessen in Frankreich", "Englische Kinderlieder" (Das veranstaltet Lydia), "Wie sieht ein Kinderzimmer in Schweden aus?", "Spielzeug in einem Kinderzimmer in Spanien" und eben auch "deutschen Kinderbüchern". Nordamerika, Indischer Subkontinent, (südliches) Afrika, Mittelamerika, ein untypischer Teil mittlerer Osten (a.k.a. Israel), Indochina und Ost-China sind ansonsten noch vertreten.
Wie man leicht erraten kann richten sich die repräsentierten Regionen insbesondere auch danach, von wo man eine passende Langnase auftreiben konnte.
Tiger hat geschrieben:
15.03.2019 21:47
Was ist ansonsten mit den Grimmschen Märchen, oder deutschen Märchen im allgemeinen?
Das ist ein eigener Programmpunkt. Während die Bücher nicht im Detail vorgelesen/übersetzt werden sondern nur grob vorgestellt werden, werden in einer großen Schlußrunde dann tatsächlich internationale Märchen vorgelesen - Am besten welche die in Japan nicht schon breit bekannt sind (Weswegen ich z.B. "Rotkäppchen" oder "Schneewittchen" da ausgeklammert habe). Ich bin deshalb gerade dabei "Des Kaisers neue Kleider" zu übersetzen.


@topic: Heute bin ich mal wieder im roten Jäckchen unterwegs. Bisher gab es nur einen Einsatz, ein "gefallenes Mädchen" (OK, das Mädchen ist Mitte 80 und beim Semmelholen über den Randstein gestürzt. So wie das Bein aussieht wird das noch heute was für meine unfallchirurgischen Kollegen).
Mal sehen was der Tag sonst noch so bringt. Ich habe mir vorgenommen es dieses mal nicht ganz so kulinarisch ausarten zu lassen. Wenn man nicht vorsichtig ist macht Notarztfahren fett.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 16.03.2019 10:10

Ich hätte auch zuerst an Astrid Lindgren (nicht deutsch, aber hier sehr verbreitet), und Gebrüder Grimm (wobei die im Vergleich zu modernen Kindergeschichten schon sehr hart und grausam sind) gedacht.

@Alecto hoffe es ist ok wenn ich so neugierig frage, aber ich habe bei deinen Beiträgen noch nie querlesen können ob ihr eigentlich in Deutschland, oder in Japan (oder noch wo anders?) lebt.

@topic Gesundheit lässt zu wünschen übrig, aber immerhin konnte ich etwas Schlaf nachholen. An Dates denke ich mal dieses Wochenende leider nicht.

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Ungelesener Beitrag von Alecto » 16.03.2019 11:22

Madalena hat geschrieben:
16.03.2019 10:10
@Alecto hoffe es ist ok wenn ich so neugierig frage, aber ich habe bei deinen Beiträgen noch nie querlesen können ob ihr eigentlich in Deutschland, oder in Japan (oder noch wo anders?) lebt.
Frei nach Facebook: Es ist kompliziert. :wink: Dahinter steckt eine längere Geschichte - Die Vorgeschichte poste ich bei Interesse, in der Kurzfassung: Ich führe mit DER Familie eine Fernbeziehung über knapp 11000km. Während ich in einer Großstadt in Deutschland an einem einem Haus der Maximalversorgung tätig bin leben und arbeiten die Mädels im tatsächlichen Innenbezirk von Tokyo. Die moderne Elektronik hilft enorm dabei diese Distanz zu verkürzen. Dinge wie die Zeitverschiebung bereiten aber nach wie vor ordentliche Probleme - Ich kann von Glück reden dass gerade Personen wie Schwesterchen eher nachtaktiv sind.

@topic: Wieder mal ein Einsatz in den Asylbewerberunterkünften - Und wie immer vergesellschaftet mit den üblichen Problemen. Wer zum Teufel ist auf die Idee gekommen diese Typen als Security anzustellen?
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.03.2019 11:32

Alecto hat geschrieben:
16.03.2019 11:22
Wer zum Teufel ist auf die Idee gekommen diese Typen als Security anzustellen?
Ohne die Typen oder ihre Taten zu kennen mal wild geraten: Weil du für diesen gefährlichen Job keinen Idealismus sondern ein dickes Feld brauchst und zuweilen auch Muckis? Weil Du mit den Problemen immer "jetzt" vor Ort zurecht kommen musst und hinterher alle sich entsetzen und genau wissen, was du falsch gemacht hast und wie es besser hätte gemacht werden können. Praktisch kein Sozialprestige ("Ich mach Security bei einem Geflüchteten Heim"), eher mauer Lohn, immer mal wieder einen auf die Schnauze kriegen, wenn wer ausrastet... wen lockt das wohl an?
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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 16.03.2019 12:06

@Jadoran : Dass dieser Beruf oft nicht gerade mit hoher sozialer Kompetenz verbunden ist war mir schon klar. Die Situation war aber von der besonders hässlichen Art: Asylbewerberin klagt über stärkste, plötzlich einsetzende Bauchschmerzen und sieht auf den allerersten Blick alles andere als gesund aus - Security weigert sich Arzt zu holen oder RD zu alarmieren - Andere Asylbewerber verständigen heimlich den Notarzt - Security will uns nicht reinlassen als wir ankommen. Das ist in meinen Augen ein absolutes No-Go.
Die Frau ist jetzt im Klinikum mit Verdacht auf eine rupturierte EUG.
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