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DSA4 Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Adarrio
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 13.07.2018 18:14

Hallo Forum.

Wir fangen demnächst eine Themen gruppe Thorwal an, und ich darf meinen ersten Magier Spielen.
Als Akademie habe ich mir Olport ausgewählt, und da sie Randgruppe schon haben wollte ich es auf die Spitze treiben und habe Unfähigkeit Gesellschaft und Widerwärtiges Aussehen dazu genommen. (Meister erlaubt das)

Ich habe mir eine Geschichte überlegt wie es zu dem oben genannten Nachteil gekommen ist. Aber bevor ich es meinem Meister darlege und sie über meine Unwissenheit lachen, möchte ich es in der Anonymität des Internets zum Kommentieren freigeben.

Herolf war ein glücklicher Junge, der gerne ausserhalb der Sippe auf die Jagt nach Kleinstlebewesen ging und es durchaus nicht unüblich war wenn er paar Nächte nicht nach Hause gekommen ist.
Eines Tages ging er soweit in den Wald das er sich verlief und Tagelang durch den Wald irrte. Da sah er eines Nachts eine kleine schiefe Hütte aus der leichtes Licht drang. Näher dran, sah er durch die dreckigen Fenster einen Alten Mann der an einem Topf stand und etwas darin rührte. Auf sein Klopfen hin wurde geöffnet und der Alte Mann war sehr freundlich und zuvorkommend.
So saß Herolf am Tisch und aß genüßlich die erste warme Mahlzeit seit Tagen.

Plötzlich ging eine Wärme durch sein körper und er konnte seinen Körper nicht mehr bewegen (ein Gift oder Zauber?). Der Alte Mann Lachte laut und schrill als er sich ihm näherte. Mit einer Kraft die er ihm nicht zutraute legte er Herolf auf den Tisch und entkleidete ihn.
Die nächsten Tage sind nurnoch schemenhaft in seinem Geiste zurückgeblieben. Stechender Schmerz und undbändige Wut strahlten in seinem Geiste.
Als der Mann sich eines Tages mit den Worten näherte "ich bin fertig mit dir, Zeit deinen Körper Sumu zu Übergeben" balte Herolf seine ganze Wut und letzte Kraft in seinem Maltretiertem Körper zusammen in Schrie aus. Plötzlich erhob sich der Mann und wurde durch die Hütte geschleudert (Aolitus Windgebraus oder Orcanofaxius?), wo er sich das Genick brach und liegen blieb.
Stunden vergingen und das Gefühl für seinen Körper und der Schmerz kamen zurück.

Im Nachhinein, als er in Olport in der Gilde erwachte wusste er nicht mehr wie er da hin gekommen ist oder gar wo er jetzt ist.
Mann erzählte ihm das man ihn im Wald gefunden habe überseht mit Schnitten und Brandnarben. Die verängsitgen Jäger brachten ihn dann nach Olport.

Dem Lowanger Dualismus folgend ( passt das?) hat der Druide seine ganze Linke seite mit Runen und Zauberzeichen bedeckt und Formen und Muster die selbst die Magier zu Olport nicht kennen, während seine Rechte seite komplett undberührt geblieben ist.
Die Zauberwirkungen, falls es welche gab wurden gebannt, und da man sein Magisches Potential erkannte behilt man Herolf gleich da, der nie wieder so glücklich und unbedarft wie in seiner Jugend sein sollte.

Mit der Geschichte erhoffe ich mir vielleicht sobald mein Magus irgendwann Runen Zaubern kann, den Druiden zu finden oder vielleicht die ein oder andere Rune am Körper wieder Aktivieren zu können. Das bleibt aber Meisterentscheid. das kann aber auch Negative Effekte haben, ich mag es wenn gewisse sachen der Fantasie des Meisters überlassen werden. Hat seinen Besonderen Reiz.
Edit: Weiter oben habe ich ihn ja Umgebracht, Ups.. :-), seht diesen fehler als Bestätigung das nichts was hier steht in Stein gemeißelt ist.

Das ist mein erster Entwurf und darf gerne Verbessert oder gar Zerissen werden.

Viel Spaß damit Herolf.
Zuletzt geändert von Adarrio am 13.07.2018 23:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Merios
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Merios » 13.07.2018 18:40

Bei den Ferkinas wird "Unansehnlich (Gesichtsnarben)" als Empfohlener Nachteil aufgeführt, also würde ich sagen, dass das nicht für Widerwertiges Aussehen reicht. Ehrlich gesagt hört sich das ganze für mich eher nach einem Stigma an. Ausserdem halte ich es für fragwürdig, dass du später aus deinem Nachteil einen quasi Vorteil machen willst. Im offiziellen Aventurien sind die Zauberrunen übrigends eine Neuheit und wurden von deiner Akademie entdeckt. Wäre also merkwürdig, wenn irgend so ein Druide plötzlich irgendwas sagenhaftes Neues gefunden/erschaffen hat. Ausserdem ist Thorwal so ziemlich das Land der Tätowierungen, wo es vermutlich nicht einmal besonders ist, wenn du dir das Gesicht tätowierst.
Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht was der Druide von seiner Tat haben sollte.

Adarrio
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 13.07.2018 18:53

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich sammle hier ideen, werde es mit meinem Meister absprechen daraus ein Stigma zu machen wenn es ihm nicht widerwertig genug ist.

Primär hatte ich nicht den Gedanken ein Vorteil aus einem Nachteil zu haben, wollte nur ein Interessantes Rollenspiel Element erschaffen. Werde diesen absatz dann überarbeiten/streichen.

Ich weiß auch nicht was der Druide davon hat :grübeln: das sollte eigentlich nur dem Rollenspiel dienen, und dem Meister möglichkeiten für lustige neben Aufträge zu geben. Gibt es keine dunklen Druiden?
Es sind keine Tätowierungen sondern dicke Narben von Schnitt und Brand Verletzungen.

Gruß

smarrthrinn
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von smarrthrinn » 13.07.2018 18:59

Widerwärtiges Aussehen wäre für mich ein total asymmetrisches Gesicht (wobei man da auch trefflich darüber diskutieren kann), gepaart mit Hautunreinheiten (Leberflecke, Pigmentstörungen, riesige Warzen und dgl.) Außerdem muss es kulturtypisch sein, denn ein widerwärtig aussehender Ork unter Elfen ... das wär wohl keinen regeltechnischen Nachteil wert :grübeln:

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 13.07.2018 19:12

OK, und wenn ich sage das er seitdem nur noch ein abgemagerter Mensch ist ( Rippen sind unter der gespannten Haut sichtbar). Seine Haut ist ungesund Gelblich, seine Augen und sein Gesicht sind eingefallen. Ein wenig wie Gelbsucht und Magersucht, nur das er normal isst und relativ gesund lebt, aber es nicht besser wird. Dunkle Ringe um die Augen, vielleicht paar Zähne weniger? ist das immernoch Stigma?

Sagen wir mein SL winkt das durch, gibt es noch verbesserungen über die restliche Geschichte wie von Merios Vorgeschlagen als Beispiel?

Gruß.

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Merios
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Merios » 13.07.2018 19:56

Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:53
Ich weiß auch nicht was der Druide davon hat :grübeln: das sollte eigentlich nur dem Rollenspiel dienen, und dem Meister möglichkeiten für lustige neben Aufträge zu geben. Gibt es keine dunklen Druiden?
Es sind keine Tätowierungen sondern dicke Narben von Schnitt und Brand Verletzungen.
Naja jeder kann böse sein, ob nun Druide, Magier, oder sonst was, ist da relativ egal. Aber Leute machen Dinge ja nicht ohne Grund. Gibt da so nen Druiden der die Angst erforscht hat und dafür Leute in extreme Angstzustände versetzt hat. Aber jemanden fesseln und ihn vermeindliche Zauberrunen einzuschneiden, will schon irgendeinen Grund haben. Wenn du gerne etwas mit dem Hintergrund verbinden willst, dann wäre es doch vielleicht eine nette Idee, dass dieser Druide einerseits wahnsinnig war und andererseits einer Vision/Prophezeiung folgte. Hat zum Beispiel im Traum gesehen, dass er gewisse Zeichen in ein Kind schneiden soll, weil es in der Zukunft für irgendwas relevant ist, was der Druide aber selbst nicht weiss. Also mir würden da viele Ideen kommen, wo man das alles einbauen könnte. :lol:
Nur die Zeichen an sich würde ich als Stigma sehen, wenn dazu noch die von dir genannten richtigen Makel kommen, wäre es halt Stigma + Widerwertiges Aussehen.
Vielleicht solltest du dir mal die Texte im WdH zu Hexen, Druiden und den Schamanen durchlesen. Eventuell kommt dir dabei noch eine Idee. Deine Idee könnte eventuell auch mit einem Schamanen sehr stimmig sein. Druiden und Schamanen haben ja beide mehr mit Blutmagie am Hut (als andere). Was wir jetzt noch für ne Idee kommen würde, wäre eine Kombination mit dem Nachteil Schlechte Regeneration. Der Charakter heilt einen Punkt weniger am Tag, aber in wirklichkeit hängt es damit zusammen, dass bei dem Ritual eine Verbindung geschaffen wurde und ein wenig deiner Lebensenergie in irgendein großes Ritual o.ä. fließt.

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 13.07.2018 19:57

Also deine Hintergrundgeschichte finde ich eigentlich kreativ und originell.

Aber das Erscheinungsbild das du beschreibst würde meiner Meinung nach nur den Nachteil Unansehnlich und nicht Widerwärtiges Aussehen rechtfertigen.

Du solltest bedenken dass Widerwärtiges Aussehen das direkte Gegenstück zu Herausragendes Aussehen ist. Das bedeutet also jemand mit diesem Nachteil ist nicht nur nicht besonders hübsch sondern tatsächlich so hässlich dass es kaum noch hässlicher geht. Der Nachteil verleiht deinem Herolf immerhin 15 zusätzliche GP, das ist eigentlich eine stolze Summe wenn du das mit anderen Nachteilen vergleichst.

Ich würde dir folgende Merkmale empfehlen um den Nachteil zu rechtfertigen:

1. Er hat eine riesige und gebogene Nase, ungefähr in der Form des Schnabels eines Geiers.
2. Er hat Lippen die so schmal sind dass man sie gar nicht mehr auf den ersten Blick erkennt, was seiner Mundpartie Ähnlichkeit mit der einer Unke verleiht.
3. Er hat ganz böse und strenge Augen die ganz tief im Stirnbein drinnen stecken und dazu noch buschige Augenbrauen die in der Mitte zusammengewachsen sind.
4. Er hat einen ganz breiten und kantigen Unterkiefer in Verbindung mit einem riesigen aufgequollenen und geröteten Kopf, so wie ein ehemaliger Kirmesboxer der während seiner Karriere ständig Probleme hatte die Deckung oben zu lassen.
5. Er hat einen aufgequollenen Hals mit einem Adamsapfel in der Größe einer Faust.
6. Er hat eine so starke Körperbehaarung das man kaum die Haut darunter erkennt und zusätzlich sammeln sich bei warmem Wettet Insekten darin.
7. Ihm tropft permanent ein öliger Schleim aus der Nase und dem Mund.
8. Seine gesamte Haut ist übersät von unzähligen Pusteln, Pappeln und Aknenarben.

Ich würde dir empfehlen dass du mindestens drei bis vier dieser Merkmale miteinander kombinierst, dann sollte aus meiner Sicht der Nachteil Widerwärtiges Aussehen gerechtfertigt sein.

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Feuer!
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Feuer! » 13.07.2018 20:31

Vielleicht mal als Vergleich, was mein Charakter als Widerwärtiges Aussehen hat: schiefe Nase (gebrochen und schief wieder zusammengewachsen), schiefer Kiefer (dito, bringt noch Sprachstörungen mit sich), dazu heftige Narben im Gesicht, an den Armen und am gesamten Oberkörper. Also ein asymetrisches Gesicht und übelst vernarbt (Krallen- und Bissspuren, die Brüche im Gesicht kamen von einem mächtigen Prankenhieb gegen den Kopf). Der Hintergrund war ihr Weihekampf mit einem Schwarzbären, der ihr (kleinwüchsig, eher zierlich) haushoch überlegen war und den sie nur mit etwas Glück und fast tot überlebt hat. Ihre Mentorin hat sie danach notdürftig wieder zusammengeflickt und aufgepäppelt, damit sie nicht danach doch noch an ihren Wunden draufgeht, aber zu mehr reichte ihre Heilkunst nicht (außerdem sind es Ehrennarben, immerhin ist sie jetzt Firungeweihte).

Die Geschichte an sich bietet dem Meister durchaus Potenzial, aber auch mir würden da mehr Infos zum "Warum" fehlen. Warum wurde ihm das angetan? Warum hat man ihn in Olport nicht mit einem Balsam geheilt und so zumindest einen Teil der Narben weggezaubert? Oder ist so viel Zeit zwischen den Verletzungen und der Ankunft in der Akademie vergangen? Eventuell lassen sich die Details direkt zusammen mit dem Meister ausarbeiten, so könnt ihr euch auch absprechen, welcher Nachteil oder welche Kombination an Nachteilen es genau werden sollen entsprechend des Hintergrunds und der bleibenden Schäden.

Adarrio
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 13.07.2018 20:46

Vielen Dank für eure Vorschläge.

Wenn ich die Geschichte behalten will wäre also dein Vorschlag, Merios, Schlechte Regenration mit Stigma 5? ich hatte schl - reg schon drinnen da man es mit dem Balsam Kompensieren kann. Fand es aber eher Langweilig.
Genau das ist auch meine Intention mit dieser Hintergrundgeschichte. Ich baue in meine Charas gerne möglichkeiten für den Meister ein etwas Interessantes daraus zu machen. Ob er es annimt und mein Charakter nur Probleme damit hat (Plötzlich keine AE mehr oder kaum LE/AE Regeneration z.B.) oder er es Links liegen lässt ist ihm überlassen.

Deine Vorschläge Märzhäsin sind wahrlich abschreckend. Ich kann mir langsam die Auswirkung dieses Nachteils besser vorstellen und habe es wohl zu leicht genommen. Die kaputte Nase und die eingefallenen Augen würde ich übernehmen, dazu ein Kränklicher Körperbau und eine ungesunde Hautfarbe solten es abrunden zu den restlichen Narben etc, den Rest möchte ich garnicht ausspielen.. :)

Vielen Dank Für deine erfahrungen Feuer. Ich muss mich wirklich mal mit meinem Meister zusammensetzen und schauen was wir daraus machen.
Das wieso und weshalb sind gute fragen. Als ich mir die Geschichte ausdachte war es eher sekundär. Werde mich mal in die Druidische Rituale einlesen, dazu schaue ich mir mal die Borbardianer an. Vielleicht war er ein von Sumu abgefallener Borbardianer? oder anhänger eines Kultes der mir die AE stehlen wollte und das Ritual mit meinem Tot beendet gewesen wäre? kenne mich wie gesagt mit Aventurischer Magie kaum aus, da ich bis dato nur Profane gespielt habe.


Ich bedanke mich nochmals für eure Hilfe. Gruß.

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Merios
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Merios » 13.07.2018 21:36

Das mit der Schlechten Regeneration war einfach nur so eine Idee von mir. Man muss natürlich auch beachten, dass Schlechte Regeneration und Widerwertiges Aussehen zusammen schon 25 GP in Nachteilen sind. Nicht das du letztlich unbemerkt das Maximum überschreitest (So du nicht die Heldensoftware nutzt).
Borbaradianer sind meistens (eigentlich) eher Nichtzauberer, die durch das Verpfänden ihrer Seele die Möglichkeit zum Zaubern bekommen haben. Da sie die Hälfte der Kosten mit Lebensenergie zahlen können, wäre ein Blutopfer letztlich natürlich gar nicht so unwahrscheinlich. Dazu ein wenig Sadismus und solche Geschichten können passieren (würden aber halt keine Runen erklären). Natürlich wäre es auch noch ne Idee, dass ein Paktierer ihr seinem Erzdämon opfern wollte und ihn dazu hübsch hergerichtet hat. Belhalhar freut sich über blutende Wunden und Belkelel über die hinzugefügten Schmerzen etc.. Dann sind die Zeichen eventuell Zhayad-Glyphen. Die können dann aber natürlich von diversen Leuten gelesen werden. Wenn da dann auch noch irgendwas fieses drauf steht, kann man bestimmt von ein paar mehr Punkten in Stigma ausgehen.
Ich musste vorhin aber auch daran denken, dass ein Schamane der Trollzacker eventuell gut passen würde. Die haben auch sehr blutige Riten und könnten bei ihrer Glaubenswelt einen Grund für sowas haben.

Druidenritualle sind solala. Für die Herrschaftsrituale müsste man sowas nicht abziehen. Die brauchen nur nen Tropfen Blut, oder ein paar Haare und wenn die dich schon so zu packen bekommen, nutzen die vermutlich eher den Zauberzwang, oder Magischer Raub. (oder beide :devil: )

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von X76 » 13.07.2018 22:26

Warum entstellst Du den Helden nicht einfach zusätzlich zu den Malen? Im Prinzip hat man dann den Bösewicht Two Face (aus dem Batman Universum), welcher je nach Künstler oftmals wirklich "widerwärtig" trotz der guten Hälfte verdient. Die Male selbst würde ich als Stigma "Dämonenmale" abhandeln.

Meiner Meinung nach solltest Du die Geschichte gar nicht so genau ausarbeiten. Kein Druide etc. sondern einfach nur ein Mann. Wirklich nur ein Mann? Da war dieses unbeschreibliche, nicht fassbare... oder doch nur die Phantasie eines zu Tode geängstigten Kindes? Warum hat der Unbekannte eine Seite verdorren lassen und was haben die Male, die an Dämonenmale erinnern damit zu tun? Oder hat er in Wirklichkeit das Kind von der ausbreitenden Verderbnis gerettet?

Den Mann sollte auch nicht das Kind töten, sondern er kam eines Tages einfach nicht mehr zurück (warum? Das wird vielleicht eines Tages der SL mit Leben erfüllen). Ob sich der geschwächte Junge selbst befreit oder von jemanden gerettet wird, ist Dir überlassen. Ich persönlich würde aber den Retter wählen. Dieser gibt dem traumatisierten und stigmatisierten Jungen wenigsten etwas Halt und evtl. auch eine Zukunft (z.B. als Ziehvater). Da dazu auf jeden Fall eine große Portion Offenheit und Lebenstreue gehört, ist ein starker Tsaglaube passend. Das dieser möglicherweise auf den Jungen abgefärbt hat ebenfalls. Das "Biest" mit der guten Seele ist schon ein fast märchenhaftes Konzept :wink: und macht den Widerling gleich mal spielbarer!

Lass den Held im Unklaren und die Geschichte offen. Gerade weil die Startbedingungen schlecht sind (überall erschwerte Proben, Ausgrenzung und Ablehnung) ist es besonders wichtig, dass der Held besonders "gut" ist.

Statt einem ausgebildeten Zauberer oder Ähnlichem, wie es angedacht ist bietet sich hier natürlich ein Laienprediger (Tsa) an. Dazu vielleicht noch der Magiedilletant mit einigen merkwürdigen Zaubern und/oder magischen Vor- und Nachteilen "mysteriöses Erbe". Besonders spannend ist natürlich der unentdeckte Dilettant, so dass sich die Fähigkeiten erst nach und nach im Spiel offenbaren.

Warum manifestieren sich die Kräfte z.B. nur wenn Praios nicht mehr am Himmel ist (Nachteil Fluch der Finsternis) oder ähnliches.

So hast Du einen Helden bei dem Du selbst noch viel zu entdecken hast und viele Anknüpfungspunkte für den SL. Vor allem aber kann er als "gute Seele" der Gruppe dienen und sich so einen wichtigen Platz sichern. Ob er irgendwann vom SL vielleicht magisch aufgewertet wird oder er am Ende Priester wird oder sein Leben eine ganze andere Richtung einschlägt ist völlig offen. Das ist der große Vorteil einer wenig ausgeprägten Profession (im Gegensatz z.B. zu einem Vollzauberer oder Geweihten). Für den Laienprediger ist z.B. der Ausrufer eine gute Grundlage, aber auch der Barde (Erzähler) passt. Das Meisterhandwerk im Haupttalent (z.B. Bekehren) hilft dabei die Nachteile zu überwinden, dazu noch ein Blick auf wichtige Talente des Tsageweihten und fertig ist ein vielseitger Held mit ungewöhnlichem Hintergrund und viel Rollenspielpotential.

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 13.07.2018 23:01

X76 hat geschrieben:
13.07.2018 22:26
fertig ist ein vielseitger Held mit ungewöhnlichem Hintergrund und viel Rollenspielpotential.
Der allerdings, wenn mir der Einwurf erlaubt ist, nicht mehr wirklich viel mit dem anfangs ausgedachten Magier zu tun hat.

Der es aber, wenn ich die Wortwahl im Eingangspost richtig interpretiere ("Ich darf meinen ersten Magier spielen") durchaus gerne sein sollte.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

Adarrio
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 13.07.2018 23:03

@ Merios, ich würde schon entweder die schlechte Regeneration oder Widerliches aussehen nehmen. Beide wären indertat zu viel in schlechten Eigenschaften.
Die Idee mit den Trollzackern gefällt mir da sie meines wissens Ideologische Feinde der Thorwaler sind.

Danke für deine Ausführliche Idee X76, sie liest sich sehr schön und macht auch lust so einen zu spielen. Doch möchte ich meinen ersten Vollmagier spielen, an Geweihte Traue ich mich nicht ran, wobei es auch wenn, ein Swafnir geweihter sein müsste.
Ich werde einige deiner Vorschläge wie auch paar der anderen mitforisten übernehmen. Mir geht es hier nicht darum ein Charakter um den Nachteil herum zu bauen, sondern eine gute geschichte zu dem Nachteil zu finden. Da die Profession wie gesagt feststeht.

Die gute Seele soll er zumindest nicht werden da habe ich schon einige Vorstelungen. Er wird viel mit Einschüchterungen arbeiten und gelernt haben sich zu nehmen was er braucht, wenn er es braucht. Weswegen er sich auch den kaperfahrern angeschlossen hat.

Ich wiederhole mich, aber vielen Dank an alle. Werde morgen eure gesammelten Ideen zu meinem Meister tragen und schauen was damit wird.

Gruß.

Edit: Wenn ich so darüber nachdenke, gefällt mir die Idee mit Two Face so gut. das ich fragen muss ob es möglich ist wenn man meinem Charackter auf der Linken seite die Haut abgezogen hat. Das er noch Lebensfähig ist. Oder zumindest nur das Gesicht, und der restliche Körper mit den Narben und Brandmalen bedeckt ist. Oh ja das gefällt mir sehr gut.. :ijw:

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 13.07.2018 23:24

Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:14
Mit der Geschichte erhoffe ich mir vielleicht sobald mein Magus irgendwann Runen Zaubern kann, den Druiden zu finden
Aber der ist doch tot. Genickbruch. Oder verstehe ich das falsch?

Wenn der Druide jedoch noch leben sollte, warum ist er dann nicht nach Olport gereist und hat seinen (vermutlich) anvisierten Schüler zurückverlangt?
Dem Lowanger Dualismus folgend ( passt das?) hat der Druide seine ganze Linke seite mit Runen und Zauberzeichen bedeckt
Lowanger Dualismus passt überhaupt nicht. Das sind ganz strenge Göttergläubige die Praios als gut anbeten und meinen, dass Boron böse ist, und mit Druiden haben die absolut gar nix zu tun, soweit ich weiß. Außerdem ist Lowangen von Olport ziemlich weit weg.

Da wäre ein gjalsker Schamane schon näher dran, und die haben, meine ich, auch eine eigene Schrift. Die könnte in Olport aber irgendwer kennen. Orkschamane wäre immerhin auch noch in der Gegend, aber die haben mW keine Schrift und keine Zauberrunen.

Vieleicht hat man deinem Magier, als er so gut wie tot in Olport angeliefert wurde, irgendwelche Heilungs- und Schutzrunen auftragen wollen und welche, die irgendwas mit seinen Alpträumen zu tun hatten, die er in einer unbekannten Sprache zum Besten gegeben hat, aber der einzige verfügbare Runenkundige war stockbesoffen und erinnert sich nicht mehr, was das sollte, was er da frei erfunden hat? Aber geholfen hat's ja offenbar.
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Ungelesener Beitrag von Adarrio » 13.07.2018 23:37

Du hast Recht chizuranjida, da sind die Gäule mit mir durchgegangen und ich habe vergessen was ich vorher weiter oben geschrieben habe, aber es steht noch nichts fest. Ich finde die idee von X76 das er lebt ingsgesamt besser. Das war heute nur mein erstes Gedankenexperiment wobei ich es gleich mit euch teilen wollte.

Mit dem Dualismus dachte ich mir schon. Hmm dachte passst vielleicht, weil eine Seite ganz geblieben wärend die andere Fürchterlich enstellt ist. (kenne mich da leider nicht aus)

Orkschamane finde ich auch gut, wobei es nicht unbedingt Runen oder Zauberzeichen sein müssen (das langt wohl nicht für Widerliches Aussehen). Sondern nur die Zeugnisse eines Sadisten?
Die Idee Entwickelt sich mit all euren Beiträgen. Sollte ich es oben Editieren?

Bin momentan von X76 idee des Two Face begeistert. Kann man Überleben wenn eine seite Gehäutet ist?

Gruß.

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 14.07.2018 10:11

Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 23:37

Bin momentan von X76 idee des Two Face begeistert. Kann man Überleben wenn eine seite Gehäutet ist?

Gruß.
In Aventurien kann man das garantiert überleben. :lol: Irdisch hab ich keine Ahnung, schätze mal es sieht in mittelalterlichen Hygienebedingungen eher schlecht aus...

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 15.07.2018 00:07

Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 23:37
Orkschamane finde ich auch gut, wobei es nicht unbedingt Runen oder Zauberzeichen sein müssen (das langt wohl nicht für Widerliches Aussehen). Sondern nur die Zeugnisse eines Sadisten?
Das widerliche Aussehen muss ja nicht von den Zauberzeichen kommen (so er welche hat). Die können irgendwo unter der Kleidung am Oberkörper sein und auch ganz nett aussehen, wenn er zB wegen seiner Glubschaugen, Hasenscharte und eitrigen Akne widerwärtig aussieht.

Neben Ork- und gjalsker Schamanen gibt's übrigens auch noch Orkland-Achaz in der weiteren Umgebung, ich glaube im Bodir-Tal. Die müssten auch Schamanen haben.
Das ist jetzt nicht so praktisch, aber stellen wir uns mal vor, ein paar Achaz-Sippen würden doch noch kristallomantische Artefakte aus alter Zeit sicher verwahren. Das halberfroren aufgefundene Menschenkind (da kriegt auch ein Echsenmensch Mitleid) hat dämlicherweise so ein Teil angefasst und trägt nun altechsische Zauberglyphen auf der Haut, was ja nur ganz schlimm sein kann, weswegen das unbedingt schnellstens wieder weg musste. (Nachdem man vielleicht einige der schlimmsten mit der Haut runtergeschnitten und fachgerecht entsorgt hat? Nicht alle, das hätte der Warmblüterschlüpfling nicht überlebt, und dann wäre der alte Zauber womöglich ausgelöst worden?)

Wenn's ohne Runen sein soll, reicht natürlich, dass ein Orkschamane sein neuestes Menschenopfer durch Häuten hinrichten wollte.

Um auf den Druiden zurückzukommen:
Wenn ein alleinstehender Druide einen magiebegabten Jungen im Wald findet, liegt es nahe, dass der den als Schüler annimmt. Falls dein Held also in einem Ausbruch wilder Magie seinen Lebensretter umgebracht hat (oder glaubt, umgebracht zu haben), dann hat man ihm inzwischen vielleicht erzählt, dass der ihn sicherlich als Schüler wollte. Was nun diese Zauberzeichen (wenn es welche sind) sollten, wissen die Magier in Olport nicht, können sich aber irgendein druidisches Weiheritual vorstellen, das als Prüfung oder hilfreich gemeint gewesen sein könnte.
Dein Magier hätte vermutlich arge Gewissensbisse.
Vielleicht will er den (vermeintlich?) toten Druiden finden, um ihn wenigstens ordentlich zu bestatten, damit der nicht als Geist umherirrt.
Erst bei Begegnung mit dem Druiden oder dessen Geist stellt sich raus, dass der den Jungen zwar durchaus als Schüler wollte - aber auch pädophil war (ist), es also doch einen guten Grund für den Magieausbruch gab.
:ups:

Nur so als Ideen.
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Overator » 16.07.2018 17:46

Es wurden ja bereits einige gute Ideen eingeworfen, ich versuche mal meine Meinung im Kontext zur ursprünglichen Geschichte niederzuschreiben.
Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:14
[...]

Herolf war ein glücklicher Junge, der gerne ausserhalb der Sippe auf die Jagt nach Kleinstlebewesen ging und es durchaus nicht unüblich war wenn er paar Nächte nicht nach Hause gekommen ist.
In der restlichen Geschichte erscheint mir der letzte Halbsatz unwesentlich, würde ihn ggf. weglassen. Da die Gesamtsituation ja vermutlich auch so wäre, wenn die Eltern ihn abends gesucht hätten (er irrte ja Tage durch den Wald). "Kleinstlebewesen" würde ich streichen, einfach Jagen. Da es ja auch auf seiner Erinerrung basiert, denkt er vermutlich noch nicht so differenziert. Klingt als Begrifflichkeit im Kontext auch etwas abstrakt.
Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:14
Eines Tages ging er soweit in den Wald das er sich verlief und Tagelang durch den Wald irrte. Da sah er eines Nachts eine kleine schiefe Hütte aus der leichtes Licht drang. Näher dran, sah er durch die dreckigen Fenster einen Alten Mann der an einem Topf stand und etwas darin rührte. Auf sein Klopfen hin wurde geöffnet und der Alte Mann war sehr freundlich und zuvorkommend. So saß Herolf am Tisch und aß genüßlich die erste warme Mahlzeit seit Tagen.

Plötzlich ging eine Wärme durch sein körper und er konnte seinen Körper nicht mehr bewegen (ein Gift oder Zauber?). Der Alte Mann Lachte laut und schrill als er sich ihm näherte. Mit einer Kraft die er ihm nicht zutraute legte er Herolf auf den Tisch und entkleidete ihn.
So lange die scheinbare Pädophilie des alten Mannes nicht relevant ist, würde ich eher überlegen, ob der Alte ihn nicht fand oder anlockte. Denn gerade im Hinblick auf ein seltsames Ritual, das wahrscheinlich zumindest ein wenig Vorbereitung bedarf, klingt es sehr zufällig, dass der Junge im Wald an die Hütte klopft. Das Finden oder Anlocken kann dann spontan erfolgen und während der Junge schläft, wird das Ritual vorbereitet.
Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:14
Die nächsten Tage sind nurnoch schemenhaft in seinem Geiste zurückgeblieben. Stechender Schmerz und undbändige Wut strahlten in seinem Geiste.
Als der Mann sich eines Tages mit den Worten näherte "ich bin fertig mit dir, Zeit deinen Körper Sumu zu Übergeben" balte Herolf seine ganze Wut und letzte Kraft in seinem Maltretiertem Körper zusammen in Schrie aus. Plötzlich erhob sich der Mann und wurde durch die Hütte geschleudert (Aolitus Windgebraus oder Orcanofaxius?), wo er sich das Genick brach und liegen blieb.
Stunden vergingen und das Gefühl für seinen Körper und der Schmerz kamen zurück.
Fraglich ist, wie bereits von anderen Foristen angemertk, die Motivation des Alten. Sofern sein Status als Druide nicht weiter wichtig ist, während noch Paktierer, dieverse fremde Kulturen oder einfach ein Verrückter denkbar, der gerne andere Menschen verstümmelt.
Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:14
Im Nachhinein, als er in Olport in der Gilde erwachte wusste er nicht mehr wie er da hin gekommen ist oder gar wo er jetzt ist.
Mann erzählte ihm das man ihn im Wald gefunden habe überseht mit Schnitten und Brandnarben. Die verängsitgen Jäger brachten ihn dann nach Olport.
Denkbar wäre hier auch, dass der Magische Ausbruch einen Magus "anlockte". Wäre natürlich vom weiteren Hintergrund abhängig aber würde auch erklären warum der Junge direkt in die Akademie geschleppt wird statt zB zum Heiler.
Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:14
Dem Lowanger Dualismus folgend ( passt das?) hat der Druide seine ganze Linke seite mit Runen und Zauberzeichen bedeckt und Formen und Muster die selbst die Magier zu Olport nicht kennen, während seine Rechte seite komplett undberührt geblieben ist.
Würde den Dualismus einfach durch Swafnir gegen H'ranngar ersetzen. Im Prinzip hast du da deinen Dualismus im Sinne von Gut gegen Böse. Dann passt auch der Paktierer oder Möchtegern-Paktierer. Der durch seine Schnitzerein (würde Narben statt Runen nehmen) wollte er einen Pakt mit Charyptoroth schließen. Ein Thorwalerkind, also einer aus Swafnirs Bande, böte sich da besonders gut an. Umgekehrt könnte das ganze auch so interpretiert worden sein und der Druide wollte den Jungen eigentlich vor irgendwas schützen?

Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 18:14
Die Zauberwirkungen, falls es welche gab wurden gebannt, und da man sein Magisches Potential erkannte behilt man Herolf gleich da, der nie wieder so glücklich und unbedarft wie in seiner Jugend sein sollte.
Die zweite Hälfte klingt etwas bemüht dramatisch bzw. vorherbestimmend und schränkt die Entwicklung mMn nur ein, ohne einen "Nutzen" zu bringen.

Mir gefällt die Idee der Geschichte eigenlich ganz gut, ist bei weitem einfallsreicher als Plots der Marke Harry Potter oder alle Familiemitglieder tot. Der Char ist schon mal ziemlich verkorkst aber hat noch immer Wurzeln.
Vom Verlauf würde ich mir auch die Motivation des alten Mannes überlegen, selbst wenn du sich nicht in der Geschichte erwähnst.
Wie bereits erwähnt darf ja die Erinnerung des Jungen auch gerne überdramatisieren, vllt leidet er selbst an Einbildungen.
Eigentlich war das ein netter Onkel, der Mann fand den Jungen verletzt im Wald (dehydriert - kann mWn ua auch Wahnvorstellungen zur Folge haben), vielleicht auch verletzt (ein Bärenangriff?). Der Alte flickt den Jungen zusammen, der erwacht, schiebt Panik, zauber unwillkürlich und dabei kommt der Alte (vermeintlich) zu Tode. Rückblickend war der Alte natürlich total Gaga... wer sollte der Erinnerung schon misstrauen :wink:
Das sind jezt so meine ersten Gedanken.

PS: Ich weiß, dass es immer sehr leicht ist die Ideen anderer zu kritisieren - wie nach einem WM-Spiel, da wissen auch immer alle warum man verloren hat - und wie schwer es manchmal ist sich so etwas zu überlegen. Ich weiße deshalb darauf hin, dass ein eventueller Oberlehrerton nicht beabsichtigt ist, sondern meine Einwürfe nur konstruktiv gemeint sind :wink:
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 16.07.2018 20:57

Vielen Dank Overrator. keine Sorge, so habe ich es nicht aufgefasst. Habe extra für solche Beiträge die Geschichte hier Hochgeladen.

Das ist das zweite mal das ich etwas von Pädophili lese. Das er ausgezogen wurde lag nicht an der Intention einer Vergewaltigung, sondern eher das er (der Böse?) anfangen wollte an ihm zu Schnitzen bzw zu Foltern.

Nach allen Vorschlägen hier muss ich die Geschichte ein wenig abändern. Mein Meister erlaubt mir das mein halbes Gesicht sowie mein Linker Arm Gehäutet wurde. Das sollte den Nachteil schon erfüllen.
Desweiteren wurde ich im Wald von Orks entführt deren Schamane mich für ein Ritual oder nur zum Spaß vorbereitet hat.
Die Idee, das ein wandernder Magus den Impuls der Magie Explosion erspürt hat ( Vorteil Magisches gespür?) und daraufhin ihn gerettet hat gefällt mir auch gut. Er müsste nur zeitlich so gefixt werden das ein Balsam die Haut nicht Regenerieren kann. Ist das Möglich?

Werde von den Zauberrunen/Zauberzeichen komplett weggehen, die idee es später einzubauen ist interessant, aber schwer umzusetzen bzw zu erklären warum er das Tat.
Eine einfache Folter lässt sich besser erklären.

Bei dem Haus im Wald hatte ich Hensel & Gretel vor Augen die auch zufällig in ihr vermeintliches Verderben geschlittert sind. ;-)

Gruß.

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 16.07.2018 21:41

Zweimal zu rituellen Zwecken von unterschiedlichen Leuten entführt aber entkommen?
Ist das nicht ein bisschen viel?

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von X76 » 17.07.2018 00:43

Adarrio hat geschrieben:
13.07.2018 23:03
Die gute Seele soll er zumindest nicht werden da habe ich schon einige Vorstelungen. Er wird viel mit Einschüchterungen arbeiten und gelernt haben sich zu nehmen was er braucht, wenn er es braucht. Weswegen er sich auch den kaperfahrern angeschlossen hat.
Du solltest trotzdem darauf achten, dass er irgendwie "akzeptabel" bleibt. Das abstoßende Ekel, das innen genauso schlecht wie äußerlich ist, hat in vielen Heldengruppen keinen guten Stand. Ist schon schlimm genug, dass man täglich seine "Hackfresse" sehen muss und dazu das ständige Anecken mit den Leuten egal wo man hinkommt, kann eine Gruppe ziemlich belasten.

Eine rote Linie, die ihn trotz des Ballastes über Wasser hält z.B. feste Prinzipien können in der Wahrnehmung durch die Gruppe und im Spiel viel ausmachen (und in der Regel verbessern). Es muss nicht die gute Seele der Gruppe sein. Mit Tugenden wie "Loyalität" (ohne funktioniert keine gute räuberische Schiffsmannschaft) kommt er gleich weniger schlimm daher und findet sicher leichter Anschluss in der Gruppe. Durchaus passend sind auch weniger offensichtliche Prinzipien (z.B. der Schutz der Schwachen "Gnade" - ohne hätte er selbst nicht überlebt) und ähnliche Prinzipien, die auf seiner Geschichte fußen und für den Helden mehr als einfache Worte sind.

"So abstoßend und finster er auch ist, er wird uns sicher nicht in den Rücken fallen".

Einfach zusammengefasst: Wo viel Dunkelheit ist, ist ein Lichtblick umso wichtiger!

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 17.07.2018 01:04

Nur einmal Gorbalad. Es zählt mein letzter Post wo ich geschrieben habe das Orks mich im Wald entführten. Dort konnte ich glücklicherweiße fliehen und der Wandernde Magus fand mich daraufhin Dehydriert und dem tode nahe. Sein Balsam konnte mich stabilisieren, aber die Zeichen meines Martyriums gingen nicht weg. Zur weiteren Analyse hat er mich mit in seine Akademie genommen, wo ich schlussendlich Ausgebildet wurde.

Widerliches Aussehen: Linke Gesichtshälfte sowie linker Arm gehäutet (genehmigt). Eventuell Stigma 5: Orkzeichen/Schriftzeichen/Brandnarben auf dem restlichen Oberkörper (muss noch genehmigt werden). Dadurch: Vorurteile Stark Ork 6, Unfähigkeit Talentgruppe Gesellschaft (Sozial Ausgestoßener sein Leben lang). Überlege noch Verpflichtungen durch Schlechte Regeneration zu Tauschen und Aberglaube von 6 auf 8 zu erhöhen. Muss erstmal mit dem Meister Quatschen.

Das ist momentan mein Stand. Wenn es alles genehmigt wurde, werde ich die Vorgeschichte dementsprechend Anpassen.

X76: Ich möchte ihn nicht Böse Spielen. In Dnd wäre ich wohl Chaotisch Neutral. Etwas Ich fixiert, da man nichts geschenkt bekommt. Erst Recht wenn man so Ausschaut. :-) Etwas Veschroben und manchmal Hinterlistig und selten auch mal Grausam.
Doch er ist und bleibt Thorwaler, wenn ihn die Gruppe so Aktzeptiert wie er jetzt ist und ihn wie einen Normalen Menschen behandelt wird er auch für sie in die Bresche springen. Die Gemeinschaft und der hang dazu liegt ihm in der DNA, man muss es nur Aktivieren.

Gruß.

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Jasu » 17.07.2018 08:05

Adarrio hat geschrieben:
17.07.2018 01:04
Unfähigkeit Talentgruppe Gesellschaft (Sozial Ausgestoßener sein Leben lang)
Das würde ich wie einige gesagt haben vielleicht überdenken, dann ein Charakter (so nett er auch eigentlich ist) durch eine solche Unfähigkeit eben nicht nett wirken wird. Er wird in jedes mögliche Fettnäpfchen reintreten und dadurch könnten dann auch Probleme in der Gruppe entstehen.
Weil warum sollte man einen hässlichen und unfreundlichen Menschen überhaupt mitnehmen? Bedeutet du brauchst einen triftigen Grund warum die Abenteuergruppe ihn mitnimmt, vlt ist die Gruppe ja im Auftrag der Akademie unterwegs und dein Charakter ist der Begleiter der mitgeschickt wurde?
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„Ich bin wie ein Wasserfall der Harmonie.“ - „Schon mal unter einem Wasserfall gestanden?“ - „Deine Schuld, wenn du dich zu nah ran traust!“~ Gespräch eines Firungeweihten und eines Halbelfen
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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Andwari » 17.07.2018 08:20

Schlechte Regeneration ist mMn ein sehr fair bepreister Nachteil - man kriegt viele GP, hat immer einen klar definierten Nachteil und kann trotzdem vorhersehbar selbstbestimmt spielen.

"Widerwärtiges Aussehen" ist eher ein Gruppennachteil = die ganze Gruppe wird da irgendwie mit hineingezogen, sei es dass sie ihren Kumpel mal wieder vor der Dreck und Steine werfenden Dorfjugend bewahren müssen - oder dass sich halt schlicht alle in der Taverne von ihnen wegsetzen, weil der eine widerwärtige Freak zu ihnen gehört. Gilt natürlich auch, wenn die Helden einfach mal unbemerkt was auskundschaften wollen. Die Auswirkungen des Nachteils auf Zauber sind eher mäßig - weil widerwärtige vmtl. selten Einflusszauberei als ihr Steckenpferd sehen. Wie krass +5 auf alle sozialen Interaktionen ist, kann man vllt. vergleichen wenn man das mal auf andere Bereiche anwendet: +5 auf alle Zauberproben, von Kampftalenten abgezogen oder so?

Widerwärtig + Stigma + Unfähigkeit Gesellschaft = klingt nach mich für ziemliche Konzentration auf diesen Bereich - vmtl. ohne den als eigenes Hauptthema bespielen zu wollen. Bei einem Barden, horasischen Stutzer oder so bin ich da sofort dabei. Wenn einer sowieso nie soziale Talente steigern will, wäre mir das zu krass.

"Die Gruppe akzeptiert das" - warum? Das ist wie gesagt ein Gruppennachteil, für den die anderen nix als Scherereien kriegen. Er soll ja nicht mal hinter der sabbernden Fassade ein absolut liebenswürdiges Wesen sein - sondern ein opportunistisches Arschloch, wenn ich das mal unfreundlich formuliere. Wenn die anderen Helden einen Helferkomplex haben, O.K. - dann sollten doch aber die für den sozialen Nachteil GP kriegen? Abenteurer, die auch ein wenig "Gelegenheits-Nutzer" und sowieso am strampeln sind, um zu überleben, werden mit dem Freak in der Gruppe vmtl. schlecht fahren. Außer der ist der einzige Magieradept der rumläuft - was dann stark auf Unzulänglichkeiten des DSA-Generierungssystems abzielt.

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Adarrio » 17.07.2018 18:12

Ihr habt schon alle irgendwie recht, aber ich habe bisher immer die Soziale Schiene bei meinen Charakteren bedient mit mindestens Ch 13 und Betören auf 8 plus Gutaussehend von Start an, daher wollte ich bei diesem magier den Gegenpol spielen.
Die Profession hat ja schon Randrugge von Start ab dazu Etikette nicht Aktiviert, der Rest ist nur die Fortführung. ( Nach euren Kommentarer sehe ich auch das es wie Optimierung ausschaut, das war aber nicht der Gedanke dabei.)

Sie werden mich mitnehmen wollen, weil Magier nicht auf bäumen wachsen und eine neu gewürfelte Kapermanschaft ohne Reputation eigentlich froh sein sollte einen Bordmagus dabei haben zu können. Auch wenn er widerlich Ausschaut und von gepflogenheiten keine Ahnung hat. ((Das klingt jetzt Arrogant aber es ist ja noch bissl hin. Vielleicht entscheiden wir uns, das wir uns schon in der Kindheit kannten)

Mitspieler meiner älteren Gruppen hatten schon Widerliches Aussehen, und das war eigentlich nie ein Nachteil für uns, sondern eher belustigung für uns. Ich sehe nicht wirklich warum das die Gruppe Tangieren soll. Wir sind Kaperfahrer. Wir Kapern Horasische und Al Anfanische Schiffe, wir verkaufen die Prise in Thorwal und Feiern in den übelsten Kaschemen. Wir wollen nicht in Städten flanieren oder Bei Adligen Vorsprechen, es sei denn wir überfallen ihn, wir sind wilde unbezwingbare Thorwaler Kaperfahrer.

Dazu muss ich sagen das meine gehäutete linke Gesichtshälfte durch Meister Erlaubnis von einer Maske Abgedeckt ist wenn ich in Ortschaften bin die wir friedlich betreten.

Gruß.

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Salix » 17.07.2018 23:00

Gleich viel vertrauenserweckender wenn jemand immer ne Maske trägt. :censored:

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 17.07.2018 23:09

In Thorwal ist halt ganzjährig Fasnacht?
Und im Übrigen:
https://www.amazon.de/Postkarte-Therape ... B01M0VL7KU
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Nachteil Widerwärtiges Aussehen und wie es dazu gekommen ist

Ungelesener Beitrag von Andwari » 18.07.2018 00:28

Endlich mal ein Bordmagus, der seine Kraft nicht für so Unsinn wie Balsam (KL/IN/CH) verschwendet oder gar Heilkunde Wunden (KL/CH/FF) nutzt. Wenn der 15-GP-Nachteil nur "belustigend" wirkt, ist meine Alternative, das auf "Unansehnlich" abzuschwächen, vmtl. vergebens. Unfähigkeit Talentgruppe ist halt wie gesagt reine Punkteschinderei, wenn man die Talentgruppe sowieso nie nutzen wird - es wird ja erst dann teurer, wenn man eben was hart nach Spalte C steigert statt nach B, weil man das dummerweise trotzdem braucht. Machen meine kampfunfähigen und naturunfähigen Magier genau so, ist immer noch ein sehr guter GP-Schnitt.

Hat der Magier tatsächlich keine anderen Möglichkeiten:
- Unfähigkeiten für eigentlich durchaus mögliche Merkmale, die man halt nicht nehmen will?
- soll er tatsächlich in allen sozialen Interaktionen "unendliche Erschwernis" kriegen: +5 für Widerwärtig, Stigma mit zusätzlichen +3, und wo sollten wohl Arroganz, Aberglaube usw. jemals triggern, wenn nicht in Kontakt mit all den Menschen rundrum? Der kriegt regelmäßig +20 auf simple Proben - die er dank einstelliger TaW sowieso nie schaffen würde. Wenn es egal ist, dass ob man um 20 oder nur um 1 verwürfelt, macht das nichts aus - bei mir würde halt der Gegenüber maximal reagieren. Der versagt auch bei der (sonst nie ausgewürfelten, automatisch gelingenden) Probe -12, beim Wirt ein Bier zu bestellen grandios.
- hat er nicht noch andere magische Nachteile und andere als Möglichkeiten, die eher ihn betreffen und nicht seine komplette Umgebung?

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