5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.

Wie bewertet ihr die Weiterentwicklung von DSA seit 2011?

überwiegend Positiv
46
25%
Unverändert
21
12%
überwiegend Negativ
114
63%
 
Abstimmungen insgesamt: 181

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Farmelon
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 06.02.2018 13:08

Seid Amaryllions Beitrag hat sich nicht viel getan. Also weiterhin Totgeburt. Potential gab es schon vor dem Sternenfall mit anderen Setzungen, Dinge die nie aufgegriffen wurden. Potential alleine ist wenig wert wenn stattdessen Unterhosen im Ausrüstungsband lang und breit beschrieben werden.

Man merkt eben deutlich, zumindest ich, dass zwar immer mehr Material herauskommt das irgendwie mit DSA zu tun hat und sich dementsprechend offenbar auch gut verkauft, aber wenig zum Kernthema oder Metaplot. Abgesehen von den Fortsetzungen der Regelbänden, Monsterbänden, Ausrüstungsbänden und das gewaltige Konglomerat von Produkten um jede der bisher veröffentlichten Regionalspielhilfen die allesamt weniger Inhalt haben als früher und von denen es auch mehr geben wird da die Regionen neu aufgeteilt wurden um mehr Bände zu füllen.

Hinterlässt bei mir den Beigeschmack von Merchandising-Vermarktung zu Star Wars oder ähnlichen Themen. Kann Spaß machen, kann interessant sein, kann man haben wollen, aber es sollte heutzutage jedem klar sein das man damit deutlich mehr Umsatz erzielt als durch die neuen Filme, Bücher oder andere Kernprodukte selber, weswegen auch so viele Kapazitäten darauf verwendet werden noch mehr davon zu produzieren und immer neue Wege zu finden es an den Mann zu bringen, neue Produkte einzubeziehen die man mit dem Logo versehen kann.

Das beste und schlankeste, übersichtliste DSA aller Zeiten ist eine Katastrophe, wenn man es an der ursprünglichen Zielsetzung misst. Weder schlank noch übersichtlich, mit jedem neuen Band wird es schlimmer und fasert immer mehr auseinander, alles wird immer unübersichtlicher und es wirkt so als hätte die Redax jetzt schon die Übersicht über ihre eigenen Regeln verloren, aber Hauptsache immer neue DLCs rausbringen mit denen man das Hauptspiel erweitern kann, egal wie sich das ins Gesamtbild einfügt. Das sind Dinge die schon ganz zu Beginn von DSA5 kritisiert und befürchtet wurden, die später weiterhin kritisiert wurden und wo schlimmeres befürchtet wurde, bis Heute geht es so weiter. Dabei stehen uns noch viele Jahre weitere Regelbände und andere Produkte mit Regeln für DSA5 ins Haus, die alle ebenso ablaufen werden.
Das alles merke ich auch was den Hintergrund selber angeht, das Spielgefühl, aber da haben ja andere schon genug zu geschrieben.

Rhanaya
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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 06.02.2018 17:56

Faras Damion hat geschrieben:
06.02.2018 08:40
Rastullah hat bereits kürzlich ein Wunder gewirkt, gibt es bald einen Rastullah-Auserwählten oder sogar Geweihte?
Echt? Welches war das denn?

Faras Damion
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Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 06.02.2018 18:36

Im Abenteuer Pfade des as'Salis, des All-Einen: Rastullahs Rache kommt es zu einem Ereignis, das mutmaßlich - aber sehr wahrscheinlich - als Wunder des Eingottes gewertet werden kann. Dies wäre nach dem Erscheinen Rastullahs in Keft (s.o.) die zweite Manifestation seiner Macht bzw. das zweite Zeichen seiner Existenz.
Quelle Wiki: http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Rastu ... kulationen

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 06.02.2018 18:53

Öhm, das hat doch rein gar nichts mit dem aktuellen DSA5 und dem Metaplot zu tun. xD

Da gibt es doch nicht die geringste Verbindung zum Sternenfall.^^
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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 06.02.2018 19:20

Ach ja, das Hagelschlag Wunder. Seit dem kam nichts mehr, ich denke die Redax weiß nicht so recht was sie mit Rastul und den Novadis anfangen soll.

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Amaryllion
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 06.02.2018 19:47

Die Abenteuer-Nummer 123 sagt eigentlich schon alles. Ist halt 14 Jahre her, irdisch wie derisch. Vielleicht wartet man noch 4 Jahre, dann hat man die 2x9 voll. Auf jeden Fall nichts, was ich "kürzlich" nennen würde.

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 06.02.2018 20:07

Oder man schaut ins Aventurische Jahrbuch 1037 BF, liest das Abenteuer "Zukunft im Sand" und stellt fest, dass das noch nicht ganz drei Jahre her ist, dass zum Thema Zukunft Rastullahs konkrete Infos kamen. :cookie:

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 06.02.2018 20:22

Ui, guck mal, in einem Seiten-AB in irgendeinem Jahrbuch von vor x Jahren gibt es mal eine Andeutung, darauf, dass Rashtullah irgendwann wieder zurückkommen wird. ;)

Daran hat sich dann auch schon lange keiner mehr versucht. Also sagen wir es mal so, so wirkliche Wunder gab es da auch nicht, sondern eben ein paar kryptische Hinweise und Visionen. Aber ja, Rastullah wird zurückkehren. Irgendwann... irgendwie... vermutlich plötzlich.^^
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 06.02.2018 20:43

Sumaro hat geschrieben:
06.02.2018 20:22
Ui, guck mal, in einem Seiten-AB in irgendeinem Jahrbuch von vor x Jahren gibt es mal eine Andeutung, darauf, dass Rashtullah irgendwann wieder zurückkommen wird. ;)

Daran hat sich dann auch schon lange keiner mehr versucht. Also sagen wir es mal so, so wirkliche Wunder gab es da auch nicht, sondern eben ein paar kryptische Hinweise und Visionen. Aber ja, Rastullah wird zurückkehren. Irgendwann... irgendwie... vermutlich plötzlich.^^
Oder vielleicht in der noch immer angekündigten Kampagne. Aber sicher auch irgendwann irgendwie plötzlich.
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 06.02.2018 20:59

@Cifer
Cool, wo gibt es Infos dazu?
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 06.02.2018 21:13

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 06.02.2018 21:44

Das ist ja auch schon ne ganze Weile her. Davon gibt es vermutlich nichts neues, oder?
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 07.02.2018 00:58

Da müsstest du dich vermutlich an die Redax wenden. Ich würde vermuten, dass das kommt, wenn a) man genau weiß, wo die Kampagne enden soll, b) die Kapazitäten frei sind und c) die aventurische Geographie in Richtung Tulamidenlande/Khôm fortschreitet. Bisher blieb man ja eher im Norden und arbeitete sich langsam gen Süden vor.
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Ungelesener Beitrag von Keideran Labharion » 07.02.2018 07:44

Ich würde da nicht so sehr drauf setzen. Das war irgendwie auch (oder vor allem) Eevies Kind. Und da sie auch nicht mehr in der Redaktion ist, mag es sehr gut sein, dass die Idee erstmal auf Eis liegt, bis sich jemand findet, der den Faden aufnehmen möchte. Oder alle Unterhosen und Hundeblumen beschrieben sind und wieder mehr Ressourcen für Geschichten frei sein. :wink:
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 07.02.2018 08:21

Vor allem, da die Geographie ja doch recht sprunghaft bedient wird. Wir arbeiten uns ja nicht systematisch irgendwohin sondern vom Norden in die tiefen Süden, West nach Ost und auch mal querbeet. Von daher bin ich auch nicht davon überzeugt, dass es da nach einem Schema vorgeht.

Erst mal kommt doch der Kriegszug im Süden mit Al'Anfa vs. Kemi.
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Ungelesener Beitrag von toedlicherErnst » 07.02.2018 10:22

Losgelöst von der eigentlichen Diskussion um die Entwicklung der DSA Produkte möchte ich etwas zu den Novadis los werden.

Die Novadis sind aktuell eine große rollenspielerische Herausforderung. Ich sehe die Novadis durch ihre Kultur und religiösen Vorgaben auf einer Stufe mit Orks und anderen Randgruppen. Manche Kulturen eignen sich nun einmal besser als Antagonisten: Sklavenhalter ( Al'Anfa, Orks ,Novadis), religiöse Fanatiker usw. .
Das finde ich nicht weiter schlimm, das allerletzte was ich gebrauchen kann, ist eine novadische Folkloretruppe mit absolut allgemein kompatibler Wertvorstellung.

Faras Damion
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Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 07.02.2018 11:03

Sumaro hat geschrieben:
07.02.2018 08:21
Vor allem, da die Geographie ja doch recht sprunghaft bedient wird. Wir arbeiten uns ja nicht systematisch irgendwohin sondern vom Norden in die tiefen Süden, West nach Ost und auch mal querbeet. Von daher bin ich auch nicht davon überzeugt, dass es da nach einem Schema vorgeht.

Erst mal kommt doch der Kriegszug im Süden mit Al'Anfa vs. Kemi.
DSA war schon immer sehr chaotisch. Aspekte wurden von engagierten Schreiber angestoßen und in den Mittelpunkt gerückt. Wenn sie dann aufhörten (Zeit, Streit, Interesse) sind die Fäden fallengelassen worden. Man ist schon froh, wenn sie nach Jahren wieder das Interesse von anderen Autoren weckten und weitergeführt wurden. Answin hat 14(!) Jahre Däumchen gedreht, ein Blakharaz-paktierender Stadtherr herrscht friedlich seit 20 Jahren und über elementare Schlüssel wird nie wieder geredet. :rolleyes:

Ich selbst warte wirklich auf eine Fortführung des Orkplots. Orkengold ist auch schon 8 Jahre her!

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 07.02.2018 21:09

Nachricht der Moderation

OT ausgelagert.
viewtopic.php?f=10&t=47392

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Loveless
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Ungelesener Beitrag von Loveless » 08.02.2018 12:48

[Vorsicht!!! Eigene Meinung] Ich habe mir jetzt nicht nur die DSA4.1 sondern auch die DSA5 Zeit der aktuellen Redaktion angesehen und muss sagen, dass es sehr durchwachsen ist.

Die Abenteuer sind durchaus brauchbar, wenn auch nicht unbedingt bisher der große Wurf dabei, ich habe das Gefühl, dass die Abenteuer oft zu wenig Seiten haben und dadurch ganze Kapitel fast vollständig nur aus kurzen andeutungen bestehen. Hier stechen grade Klingen der Nacht und Der Grüne Zug hervor, von den Abenteuern, die ich gelesen oder auch geleitet habe. Diesen Hätten 20 Seiten mehr sicher nicht geschadet.

Das Layout finde ich nicht sonderlich gelungen, die Vollfarbe finde ich meist eher störend als ansprechend, und die Bilder sind mir oft zu Groß. Platz der für wertvollen Text verloren geht an Stellen wo es teilweise echt nötig wäre. Was ich aber sagen muss ist, dass diese fürchterlichen Flüchtigkeitsfehler im Lektorat wirklich zu einem kaum mehr merklichen Maße geschrumpft sind. Das ist ein wirklicher Pluspunkt.

Dem Zeichenstil von DSA5 kann ich wenig abgewinnen, während Landschaften durchaus reizvoll dargestellt werden, sind die Portraits von Charakteren meist weniger gelungen, oft zu Bunt, zu überperfetioniert, wie ein Freund von mir sagte: "Amerikanisiert". Neuere Publikationen versuchen das etwas ab zu mildern. Nur sind die Darstellungen immernoch eher Unrealistisch oder halten sich nicht an die früheren Beschreibungen aus DSA4. Nun das mit den Bildern ist aber etwas worüber ich hinweg sehen kann, denn wirklich wichtig ist der Inhalt des Textes.

Diese "Heldengruppe" die immer wieder auftaucht auf Bildern und mit Kommentare finde ich aber leider vollkommen missglückt, nicht die Chars selber, aber das Konzept, es raubt nur Platz, der von Kommentaren belegt ist, die eigentlich keinen interessieren, da es sich nichtmal um verlässliche wichtige NPCs handelt, es also nicht mal einen Char wiederspiegelt, auf den man jemals treffen kann. Und ich will auch nicht diese Chars in Aktion sehen, an der Stelle wo unsere Helden sein sollten.

Was ich sehr schade finde ist der Umstand wie Regelbände publiziert werden, die Regeln sind schon vereinfacht, dann hätten sie sie auch schon vollkommen durchkonzipieren können und in einem dicken Band rausbringen können, der dann halt nicht zu 30% aus Bildern besteht. Da sie ja vorallem schon die fertige Welt haben.

Und zu dem Thema eines Zeitsprunges, was hier am Anfang besprochen wurde:
Ich hätte einen Zeitsprung für einen guten Kunstgriff gehalten, denn so können Settings angepasst werden, veränderungen bei Kulten und in der Magie besser erklährt werden etc. Hinzu kommt zwar, dass wir uns in einem Karmakorthäon befinden, aber nicht alles in einem Moment passiern muss, immerhin haben die Götter Äonen Zeit auch, also sind z.B. 100 Jahre kein Problem, auch nicht im Hintergrund der Weltzeitwende.
Außerdem ist in so kurzer Zeit jetzt was das angeht schon so viel Passiert, wenn es in dem Tempo weiter geht haben wir apätestens im Jahre 1045 eine neue Besetzung in Alveran und das 12 Zeitalter kann beginnen.

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 08.02.2018 12:52

Loveless hat geschrieben:
08.02.2018 12:48
Ich hätte einen Zeitsprung für einen guten Kunstgriff gehalten, denn so können Settings angepasst werden, veränderungen bei Kulten und in der Magie besser erklährt werden etc. Hinzu kommt zwar, dass wir uns in einem Karmakorthäon befinden, aber nicht alles in einem Moment passiern muss, immerhin haben die Götter Äonen Zeit auch, also sind z.B. 100 Jahre kein Problem, auch nicht im Hintergrund der Weltzeitwende.
Der Haken daran wäre gewesen, dass du damit effektiv jeden aktuellen Plot abgesägt hättest. Bei eher grob skizzierten Welten ist das kein Problem, bei so detailreichen wie Aventurien hätte ich das extrem schade gefunden.
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Ungelesener Beitrag von Loveless » 08.02.2018 13:12

Cifer hat geschrieben:
08.02.2018 12:52
Der Haken daran wäre gewesen, dass du damit effektiv jeden aktuellen Plot abgesägt hättest. Bei eher grob skizzierten Welten ist das kein Problem, bei so detailreichen wie Aventurien hätte ich das extrem schade gefunden.
Nun sie haben so viele Stränge doch schon abgesägt oder haben auch in gesprächen schon gesagt, dass sie sich nicht sicher sind ob sie mache Stränge überhaubt wieder wirklich bespielen wollen, dass ich da nicht so vergrämt drüber wäre. Außerdem müsste bei einem Zeitsprung eh ein Band für die Zeit rausgebracht werden, der diese Skizziert, dieser könnte ja auch einen großen Tel enthalten, welche Fäden ein Spielleiter aufgreifen könnte um daraus eigene Abenteuer oder Szenarien zu machen, fast wie bei dem DZ Seting.

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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 09.02.2018 12:45

Loveless hat geschrieben:
08.02.2018 13:12
Nun sie haben so viele Stränge doch schon abgesägt
das große Problem an einem Zeitsprung wäre mMn nicht das abschneiden der Plotstränge gewesen sondern die schlagartige Vernichtung (fast) sämtlicher NSC die Aventurien über all die Jahre geprägt haben. Ich bin der Meinung ohne Rohaja, Hasrabal, Savertin und all die anderen hätte sich das neue Aventurien für viele langjährige Fans nicht mehr wie Aventurien angefühlt.

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Ungelesener Beitrag von Thymian » 09.02.2018 13:14

Mindergeist hat geschrieben:
09.02.2018 12:45
Loveless hat geschrieben:
08.02.2018 13:12
Nun sie haben so viele Stränge doch schon abgesägt
das große Problem an einem Zeitsprung wäre mMn nicht das abschneiden der Plotstränge gewesen sondern die schlagartige Vernichtung (fast) sämtlicher NSC die Aventurien über all die Jahre geprägt haben. Ich bin der Meinung ohne Rohaja, Hasrabal, Savertin und all die anderen hätte sich das neue Aventurien für viele langjährige Fans nicht mehr wie Aventurien angefühlt.
Es soll sogar Leute geben, die finden dass sich ein Aventurien ohne Hal, Amene, Raidri, Cuano, Galotta, Xeraan, Uriel und Tar Honak nicht mehr wie Aventurien anfühlt. :rolleyes:

Ein Zeitsprung macht aber tatsächlich zu viel aktuelles Setting unbrauchbar; ein Das Schwarze Auge - Age of Praios kann niemand ehrlich wollen. Wenn man einen Blick auf das Ende des Karmakorthäons werfen möchte, sollte man es - nach sehr, sehr langer Überlegung und sehr, sehr intensiver Pro-und-Contra-Abwägung - im Rahmen einer Setting-Box, vergleichbar mit Die Dunklen Zeiten machen.
Auch Satinav fragt das Leben nicht, dem er Stunde für Stunde und Atemzug für Atemzug raubt - und doch:
Ohne sein Vorüberschreiten gäbe es kein Wachsen, wäre Leben nicht Leben, sondern Vorhanden-Sein.

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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 09.02.2018 13:38

Ach der optimale Zeitpunkt zum Zeitsprung wurde doch verpasst.
Der Übergang DSA 4 auf DSA 5 wäre super gewesen. Der alte Plot hätte mit einer fulminanten Splitterdämmerung enden können und alle verdienten NSC ins Altenteil abtreten können.
Alles neu macht DSA 5 mit XX-Jahren später. Sternenfall und Karmarangelei hätten die paar Jahre auch warten können. Im Nachhinein hätte man diesen Zeitsprung als "die gute alte Zeit" verkaufen können. In der die gute Kaiserin Rohaja die Schwarzschergen vermöbelte, das Reich rettet, die Boronskirche versöhnte und auf einem Pfau ritt. Früher war halt alles besser.
Der neue Plot hätte dann mit der Kaiserkrönung ihres Sohnes einsetzen können. Wer wollte hätte sogar DSA 4 weiterspielen können und diese Zwischenzeit selber füllen können.

Hätte hätte, so ist es halt kontinuierlich weitergegangen.

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 09.02.2018 15:18

Wie auch immer man den NSC-Exodus durch einen Zeitsprung bewerten möchte, dadurch müssten in aller Plötzlichkeit (nämlich mit der des Zeitsprungs) Dutzende neue NSC geschaffen, alle Regionalhintergründe brandneu beschrieben und neue Plots gesponnen werden. Dazu fehlt es bei DSA bei Weitem an Kapazitäten. Der Vorteil einer möglichst engen Bindung an den irdischen Zeitverlauf ist, dass man mit Editionsfolgen im Sieben-Jahres-Turnus viel in neue RSHs übernehmen, eine große Menge an NSC auch mal liegen lassen und mal sporadisch, mal konzentriert eine hohe Zahl Plots spinnen und aufgreifen kann. Das geht zwangsläufig nicht mehr, wenn man schneller erzählen und eben mal vorausgreifen würde. Dafür müsste sich eine Beschreibungsdichte einstellen, die bei anderen Rollenspielen als normal gelten kann, von der sich aber DSA traditionell abgrenzt - von Extra-Settings wie Dunkle Zeiten oder Myranor mal abgesehen. Und dass die für den aventurischen DSA5-Standard Pate stehen hätte können, dazu fehlte es weithin an der Bereitschaft zu radikaleren Änderungen - wie (un-)erwünscht die auch immer für den Einzelnen gewesen wären.

Ein brauchbarer Kompromiss schien mir zunächst die Fortbewegung in größeren Schritten bzw. kleineren Sprüngen. Der 1040-BF-Standard zu Beginn von DSA5, mit dem durchaus einige Jahre übersprungen wurden, erwies sich jedoch leider nicht als Modell, sondern wohl lediglich als härterer Schnitt aufgrund des Editionenwechsels. Zumindest bis zu Zehn-Jahres-Sprünge sollten drin sein können. Wenn man dann aber sowieso fünf und mehr Jahre braucht, bis man diesen Sprung in ganz Aventurien beschreibend vollzogen hat, nivelliert sich das recht schnell.

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Ungelesener Beitrag von Loveless » 09.02.2018 17:51

@Herr der Welt Nun der "Sprung" zu 1040 war ja eh keiner sie haben eine Reihe Abenteuer dazwischen sowohl in DSA 4.1 als auch in DSA5 nur es war also kein Zeitsprung, sie haben nur Sachen nicht mehr Chronologisch veröffentlicht, sonder in einem Zeitschwurbelwurbel zwischen 1036 und 1040.
Und auch 100 Jahre sind kein so gewaltiges Problem, wenn nicht der Ganze Kontinent in einem Rutsch belebt werden soll, wenn es so läuft wie bei DSA 5 hätte es gut so gereicht: Im Almanach kommen die ganzen neuen großen Player aus allen Regionen, die Neuen Grenzen werden Skizziert etc. dann kommen die Regionalspeilhilfen, die dann mehr NPCs einführen und eine Region mit Leben füllen. Die Menge an ofiziellen NPCs in den Regionalspielhilfen in DSA 5 ist durchaus mehr als übershaubar im Vergleich zu DSA 4.1 und deren Regionalbänden. Daher sehe ich weniger ein Problem auch in einem größeren Sprung.
Du hättest recht, mit der riesigen Menge an Aufwand würden sie eine Beschreibungsdicht wie DSA 4.1 Vorlegen, das tun sie bisher aber nicht.

Ich verstehe schon das es so viel weniger Arbeit für die Redax ist und wer macht es sich nicht gerne einfacher? Ich halte es nunmal nicht für ein Utopisches Projekt. Und es hätte das Potenzial gehabt die ganzen Macken aus einigen Regionen zu beheben, die durch die Jahre unkooridniertem Paralelschreibens entstanden sind. Das hätte Aventurien viel Runder werden lassen.

LG und einen schönen Abend

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Ungelesener Beitrag von Cifer » 10.02.2018 01:59

@Loveless
100 Jahre Geschichtsschreibung für einen kompletten Kontinent so vollführen, dass sie innerweltlich logisch bleibt und man nicht im Nachhinein massiv damit auf die Schnauze fällt, scheint mir persönlich nichts zu sein, was man mit der aktuellen Personenstärke hinbekommen würde. Mit der alten erweiterten Redax samt Briefspielern wäre das vielleicht mit viel Vorlauf gegangen, tatsächlich eine solche Entwicklung durchzusimulieren - jeder bekommt eine Region zugewiesen, bestimmte Eckdaten werden vorgegeben ("Arbeitet darauf hin, dass es im Jahr 1059 einen Krieg zwischen X und Y gibt, der durch die Heirat der Kronprinzen beendet wird") es werden jeweils 2 Jahre pro halbem Realmonat "durchgespielt" und am Ende schaut man, was dabei rausgekommen ist. Aber ohne das einfach so 100 Jahre auszulassen und im Nachhinein stückchenweise aufzufüllen und dabei den Detailgrad des modernen Aventurien zu erreichen, erscheint mir unwahrscheinlich.
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 10.02.2018 08:54

@Cifer
Müsste man gar nicht. Man kann problemlos einen Status Quo neu setzen und diesen dann rückwirkend begründen. Da muss man nichts durchsimulieren. Vor allem weil es rückwirkend auch immer sehr viel leichter ist, Geschichte zu erklären als sie logisch anhand eines Stranges zu entwickeln. Ich sehe die Problematik nicht. In anderem Kontext machen das einzelne Autoren für ihre eigens kreierten Welten die ganze Zeit. Sie beschreiben eine Geschichte in einer Welt mit tausenden von Personen und führen deren Leben fort etc.. Also wenn es nur um die Geschichte geht, so ist das, mMn, das kleinste Übel.

Aber es ist auch wahrlich eine sinnlose Diskussion, da wir eben damit leben müssen, das nach 1039 BF Tsageweihte jedes 140te Kind bei Segnen anzündet. Und das wäre auch in 100 Jahren noch unschön gewesen.
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 10.02.2018 13:06

Sumaro hat geschrieben:
10.02.2018 08:54
Aber es ist auch wahrlich eine sinnlose Diskussion, da wir eben damit leben müssen, das nach 1039 BF Tsageweihte jedes 140te Kind bei Segnen anzündet. Und das wäre auch in 100 Jahren noch unschön gewesen.
"Unschön"? Sorry für OT, aber welcher Kinderlose hat sich denn diese widerliche Setzung ausgedacht? Und wo steht das?

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 10.02.2018 13:25

@Amaryllion
Das war eine überspitzte Formulierung meinerseits. Sie bezog sich auf die Patzerregeln für Liturgien, nach denen statt einer Segnung eben auch Dinge (keine Lebewesen) in Flammen aufgehen können oder die Liturgie ins Gegenteil verkehrt wird. Beim Geburtssegen, der ja nicht mehr gewürfelt wird, tritt das nicht auf. Bei anderen Möglichkeiten schon. Also ca. jede 140te Initation passiert irgendwas seltsames bis gefährliches.
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