Charypta Liturgien

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
Jonkobu
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Charypta Liturgien

Ungelesener Beitrag von Jonkobu » 03.01.2018 01:29

Hallo,

Hat jemand schon mal einen Charypta Priester gespielt? Bei Risso und Achaz sollte es das ja noch geben, und ich wäre auf der Suche nach Liturgien die man einem solchen Priester (NSC) geben könnte. In erster Linie kann man hier natürlich Efferd nehmen, aber die beiden waren doch sicherlich nicht vollständig identisch. Hatten sie, als Charypta noch Göttin war leicht unterschiedliche Aspekte?
Ansonsten, im Wiki steht nur, dass es diese Geweihten gibt, sind die in irgendwelchen Büchern näher beschrieben?

Und, eine zweite kleinere passende Frage: Was versteht ihr unter dem Nachteil Charyptophilie für Charyptoroth Paktierer? Einfach nur "Meeressucht"?

Leta
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Charypta Liturgien

Ungelesener Beitrag von Leta » 03.01.2018 06:21

In der aktuellen Zeit findest du die Regeln für solche Priester im WdZ Seiten 239, 241-250
Zuletzt geändert von Leta am 03.01.2018 07:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Desiderius Findeisen
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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 03.01.2018 06:27

Ich fände es auch eher befremdlich, wenn eine Erzdämonin auch noch Karma vergeben könnte. Alle heutigen Charypta/Charyptoroth-Priester laufen wohl über die Schiene Paktierer/Beschwörer. Ein Charypta-Priester, der noch zu Zeiten der Göttlichkeit seiner Herrin Karma bekommen hat und wie auch immer in die heutige Zeit gekommen ist, wäre eher eine tragische Figur ohne Möglichkeit, sein ausgegebenes Karma zu „regenerieren“.
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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 03.01.2018 10:36

Anscheinend gibt es noch alte echt geweihte Orte und Artefakte. Karmale Priester sind mWn nur in Globulen aufgetaucht, was man manchmal mit anderem Zeitverlauf wegerklären kann. Alle existenten derischen Priester sind Paktierer.

Ist zwar immer noch manchmal inkonsistent, wenn solche karmalen Relikte aus der Zeit der Echsen stammen, Charypta aber schon am Ende des neunten Zeitalters gefallen sein soll, aber was naja.

Jonkobu
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Ungelesener Beitrag von Jonkobu » 03.01.2018 11:22

Leta hat geschrieben:
03.01.2018 06:21
In der aktuellen Zeit findest du die Regeln für solche Priester im WdZ Seiten 239, 241-250
:ijw: Bis auf Fischgift sind die Gaben tatsächlich liturgiisierbar und aus dem Rest kann man Mirakel bauen.
Desiderius Findeisen hat geschrieben:
03.01.2018 06:27
Ich fände es auch eher befremdlich, wenn eine Erzdämonin auch noch Karma vergeben könnte. Alle heutigen Charypta/Charyptoroth-Priester laufen wohl über die Schiene Paktierer/Beschwörer.
Zumindest Laut Wiki gibt es noch Restbestände, was ich so interpretiere, dass Charypta einfach sehr viel Karma auf der hohen Kante hatte und noch ein bisschen da ist. Ich bin mir auch nicht ehr ganz sicher wieweit die Magierphilosophen recht haben, aber bekommt sie nicht auch Karma wenn sie jemand anbetet? Als Wesen existiert Charypta ja noch, nur nicht als Gott...
Satinavian hat geschrieben:
03.01.2018 10:36
Anscheinend gibt es noch alte echt geweihte Orte und Artefakte. Karmale Priester sind mWn nur in Globulen aufgetaucht, was man manchmal mit anderem Zeitverlauf wegerklären kann. Alle existenten derischen Priester sind Paktierer.
Wo tauchen die denn auf? Möglichst ohne G7, das würde ich mir ungerne spoilern. Wirken die irgendetwas? (Liturgien, Mirakel)

Und hat jemand eine Meinung zur Charyptophilie?

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Desiderius Findeisen
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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 03.01.2018 13:23

Jonkobu hat geschrieben:
03.01.2018 11:22
Zumindest Laut Wiki gibt es noch Restbestände, was ich so interpretiere, dass Charypta einfach sehr viel Karma auf der hohen Kante hatte und noch ein bisschen da ist.
Die Priester, die mir als Spielleiter bisher untergekommen sind, laufen ohne Karma über die Paktierer-Schiene. Und ein Charypta-Karmalager, das selbst nach Jahrtausenden noch angezapft werden kann, fände ich extrem seltsam.
Man kann entsprechende Hinweise zu Charypta/Charyptoroth-Priestern auch so interpretieren, dass sie sich immer noch als Priester und Charypta als Göttin sehen.
Jonkobu hat geschrieben:
03.01.2018 11:22
Ich bin mir auch nicht ehr ganz sicher wieweit die Magierphilosophen recht haben, aber bekommt sie nicht auch Karma wenn sie jemand anbetet? Als Wesen existiert Charypta ja noch, nur nicht als Gott...
In diesem Fall müssten auch andere Erzdämonen Karma vergeben können. Das scheint aber ein reines Götterding zu sein.

EDIT:
Gerade gelesen:
Wiki hat geschrieben: Es gibt immer noch Restbestände an Karma der Göttin, auf die von Geweihten der Risso und Achaz zurückgegriffen werden kann.
Kennt da jemand Quellen zu?
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Jonkobu
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Ungelesener Beitrag von Jonkobu » 03.01.2018 15:26

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
03.01.2018 13:23
EDIT:
Gerade gelesen:
Wiki hat geschrieben: Es gibt immer noch Restbestände an Karma der Göttin, auf die von Geweihten der Risso und Achaz zurückgegriffen werden kann.
Kennt da jemand Quellen zu?
Deshalb mein Thread :lol:

Und zur Charyptophilie

Waldemar
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Ungelesener Beitrag von Waldemar » 03.01.2018 18:59

Quelle:

Historia Aventurica (2015) Seiten 19 (Aspekte), 26 (die Götter des Zweiten Zeitalters), 29 (die Götter des Dritten Zeitalters), 34 (Erschaffung Aldinors), 38 (die Götter des Vierten Zeitalters; indirekte Nennung), 47 (die Götter des Fünften Zeitalters), 53 (die Götter des Sechsten Zeitalters), 57 (die Götter des Siebten Zeitalters), 63-65 (Charyptas Pläne im Neunten Zeitalter), 67 (Opposition zu Pyrdacor), 69-73 (Charyptas Höllenfahrt), 316-318 (Zeitalterübersicht).

Besonders der MI-Kasten auf Seite 72 "Verehrung gefallener Götter" ist hier bedeutsam, aus dem ich wie folgt zitiere:
Meisterinfos Güteklasse 1AAnzeigen
In der Welt von Das Schwarze Auge verfügt jeder Unsterbliche über eine Verankerung in der Welt, die er mitgeformt hat. Die kann stärker oder schwächer sein, je nachdem, wie sehr er die Welt mitgestaltet hat. Götter besitzen für gewöhnlich einen sehr starken Weltenanker, deswegen sind die heutigen Zwölfgötter so überaus mächtig. Sie dominieren in diesem Zeitalter das Denken beinahe jedes Wesens, allein durch ihre Verehrung erhalten sie einen starken Anker in der Welt. Götter wie Nandus zum Beispiel haben ihren Weltenanker in Dingen wie den Alveraniaren des verborgenen Wissens und des verbotenen Wissens gefunden und weil er seine Existenz für die Gläubigen hinter Rätseln über Rätseln versteckt hat, die es überall in der Welt zu entdecken und zu lösen gilt. Allein schon deshalb überlebt seine Verehrung weit über seine Teilung hinaus. Bei Charypta verhält es sich ähnlich, sie hat viele Kreaturen erschaffen, die bis heute die Welt bewohnen, ganze Landstriche, wie die Blutige See tragen ihre Handschrift. Das heißt auch, dass sie (im Unterschied zu Amazeroth, der willentlich keinerlei Einfluss über seine ehemalige Göttlichkeit sucht) bis heute eine Priesterschaft besitzt. Für die Menschen ist sie nun eine Erzdämonin und stellt ihnen nur die Schwarzen Gaben einer Erzdämonin zur Verfügung; Risso und Echsen jedoch können durch Charyptas Weltenanker immer noch auf das wenige Karma zurückgreifen, das die Göttin nach ihrem Fall, also ihrem Sturz ins Chaos, in der Welt zurücklassen musste.

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Satinavian
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Charypta Liturgien

Ungelesener Beitrag von Satinavian » 03.01.2018 19:31

Ja, auch meines Wissens nach werden karmal aktuelle geweihte Charypta-Priester auf Dere ausschließlich in der HA erwähnt. Und dieses Buch ist eh ein Thema für sich.

Waldemar
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Ungelesener Beitrag von Waldemar » 03.01.2018 19:37

Die Historia in ihrer aktuellen Fassung ist allerdings nun mal offiziel und Teil des Kanons. Ich wäre ziemlich sauer, wenn jetzt Ulisses wieder alle Setzungen kippen würde.

Jonkobu
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Ungelesener Beitrag von Jonkobu » 03.01.2018 19:43

Danke für die Referenz. Das ist ja hochinteressant, dadurch, dass sie sich hauptsächlich auf die Wasseratmenden Lebewesen konzentriert kann ich mir da ja ein paar passende Liturgien bauen. Damit wäre dann auch ein Unterschied zu Efferd gegeben.

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 03.01.2018 20:13

Waldemar hat geschrieben:
03.01.2018 19:37
Die Historia in ihrer aktuellen Fassung ist allerdings nun mal offiziel und Teil des Kanons. Ich wäre ziemlich sauer, wenn jetzt Ulisses wieder alle Setzungen kippen würde.
DSA5 hat bereits ein paar davon gekippt, so viel ich weiß. Wenn ich recht informiert bin, ist z.B. Nandus wieder aktiv gewesen.

@ Jonkobu

Wenn du Ideen für Liturgien suchst, und schon bei den Paktgeschenken aus WdZ fündig geworden bist, so sei auch erwähnt, dass "Bahamuts Ruf" zahlreiche weitere Paktgeschenke CPTs enthält

Waldemar
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Ungelesener Beitrag von Waldemar » 03.01.2018 20:43

Ist mir neu, dass wieder Nandus aktiv gewesen wäre... Was ist denn dafür die Quelle?

In Sternenleere wird sogar von einem Treffen zwischen Hesinde und Amezeroth im Limbus berichtet, so dass das eigentlich die Grundannahme aus der Historia Aventurica untermauert.

Und dass Geweihte, trotz Nichtexistenz von Nandus, weiter Mirakel wirken können, wurde bereits in der Historia Aventurica geklärt.

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 04.01.2018 09:59

Waldemar hat geschrieben:
03.01.2018 20:43
Ist mir neu, dass wieder Nandus aktiv gewesen wäre... Was ist denn dafür die Quelle?
Habe ich in einem der Foren in einem der zig Threads zur Historica gelesen, in denen jemand, der tatsächlich DSA5 spielt (was ich nicht tue) Beispiele gebracht hat, nach denen sich offenbar DSA5-Autoren auch nicht wirklich an der Historia orientieren.

Und nein, es ging natürlich nicht um Nandusgeweihte, die Liturgien wirken können, was, wie jeder weiß, in der Tat auch nach HA geklärt ist, sondern um große Wunder, was es eigentlich nicht geben sollte.

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 04.01.2018 10:38

Satinavian hat geschrieben:
03.01.2018 10:36
Alle existenten derischen Priester sind Paktierer.
Das ist nicht ganz korrekt.
Desiderius Findeisen hat geschrieben:
03.01.2018 13:23
Kennt da jemand Quellen zu?
Ja.
Wer den folgenden Spoiler liest ist selbst schuld. Es geht um eine Kampagne und eine Stadt. Nennen kann ich keine der beiden ohne zu spoilern:
SpoilerAnzeigen
Im Tal der Echsengötter gibt es Yszassar (Phileasson-Saga 1999: Seite 153) der laut Wertekasten Karmaenergie in sich trägt. In der 4.1 wird der Krakonier als Geweihter UND Paktierer gelistet (Phileasson-Saga 2009: Seite 211) allerdings ohne Wertekasten.

In Havena gibt es einen Kult der Allesverschlingenden. Der Umbruch im Kult legt nahe dass der ehemalige Kultführer Gardien_D%27Serpent ein Geweihter war und von einer Paktiererin abgelöst wurde (Am großen Fluss Seite 198f). Rein wortwörtlich gibt es aber keinen Beweis dafür dass er Karmaenergie in sich getragen haben muss.
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 04.01.2018 12:25

Es gibtt da auch noch so eine Unterwasserstadt, in der es einen echten Geweihten von Charyp gibt.
Allerdings steckt die auch in einer Zeitschleife fest.. (Findet sich in Efferds Wogen, in den "MIs").
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Schwertmeister
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Ungelesener Beitrag von Schwertmeister » 18.02.2018 17:19

Waldemar hat geschrieben:
03.01.2018 20:43
Ist mir neu, dass wieder Nandus aktiv gewesen wäre... Was ist denn dafür die Quelle?

In Sternenleere wird sogar von einem Treffen zwischen Hesinde und Amezeroth im Limbus berichtet, so dass das eigentlich die Grundannahme aus der Historia Aventurica untermauert.

Und dass Geweihte, trotz Nichtexistenz von Nandus, weiter Mirakel wirken können, wurde bereits in der Historia Aventurica geklärt.
In Sternenleere wird auch über ein Treffen zwischen Hesinde und Amazeroth berichtet wonach Borbarad Hesinde und Phex Enkel ist, zumindest bezeichnen sie ihn als solches.
Und gemäß den Aventurischer Almanach ist Nandus eine aktive Gottheit.

Es scheint mir so das Daniel Simon Richter der einzige ist der sich daran hält, weil es wohl auf seinen Mist gewachsen ist.

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Loveless
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Ungelesener Beitrag von Loveless » 21.02.2018 09:32

Nun das mit Nandus, der Tod Nanduses ist nur eine Hintergrundinformation, die nicht für die Massen gedacht ist, für die Welt macht es keinen Unterscheid ob Nandus lebt, da seine Priester aktiv sein können und auch große Wunde müssen nicht von Nandus selber kommen, es ist auch gut möglich, dass Hesinde oder Phex dort ihre Finger im Spiel hatten. Es wird ja auch angedeutet, dass Machen Priester gewisser Kulte von anderen Gottheiten mit Karma beliefert werden, wenn sie der Originalentität nahe genug stehen.
Es wäre in einem Werk wie dem Almanach eindeutig ein zu großer Exkurs gewesen die wirklichen Kosmologischen Hintergründe zu erklären.

Ich fände es seltsam, wenn Efferd es zulassen würde, dass es noch aktive Karmale Priester der Herzogin der nachtblauen Tiefen gäbe, denn wenn die Primärliturgie verloren geht, dann wäre auch ihr karmaler Kult entgültig Geschichte.

Infernal Acid
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Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 21.02.2018 17:16

Loveless hat geschrieben:
21.02.2018 09:32
Ich fände es seltsam, wenn Efferd es zulassen würde, dass es noch aktive Karmale Priester der Herzogin der nachtblauen Tiefen gäbe, denn wenn die Primärliturgie verloren geht, dann wäre auch ihr karmaler Kult entgültig Geschichte.
Aber oft sind wollen und können nicht das gleiche. Ziemlich alle Götter wollen keine Einmischung der Erzdämonen in den 6 Sphären, bisher scheinen sie dennoch unfähig zu sein, dies zu verhindern. Efferd will nicht, dass es Geweihte der Charyptaroth gibt und so ziemlich alle Götter wollen keine Geweihten des Namenlosen.

Aber bei der Primärliturgie bin ich absolut bei dir. Es dürfte wahnsinnig schwierig sein, einen so alten Kult zu finden, dass er über diese verfügt. Vermutlich gibt es nur bei unterseeischen Völkern eine brauchbare Chance dazu, menschliche Kulte dürften kaum alt genug sein.

Da gerade Charyptaroth sich ja gerne auch als Göttin inszeniert (und diverse Kulte sie als solche verehren). Frage ich mich manchmal, ob sie evtl. eine Agenda mit Ziel einer Rückkehr unterhält? Wäre das vom Hintergrund her nicht denkbar? Und wenn ja, wäre dies im Karmakorthäon evtl. sogar möglich?

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 21.02.2018 18:36

Infernal Acid hat geschrieben:
21.02.2018 17:16
Da gerade Charyptaroth sich ja gerne auch als Göttin inszeniert (und diverse Kulte sie als solche verehren). Frage ich mich manchmal, ob sie evtl. eine Agenda mit Ziel einer Rückkehr unterhält? Wäre das vom Hintergrund her nicht denkbar? Und wenn ja, wäre dies im Karmakorthäon evtl. sogar möglich?
Ich fände das eine sehr stylische Wendung und würde mich sehr darüber freuen.
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.02.2018 18:52

Infernal Acid hat geschrieben:
21.02.2018 17:16
Da gerade Charyptaroth sich ja gerne auch als Göttin inszeniert (und diverse Kulte sie als solche verehren). Frage ich mich manchmal, ob sie evtl. eine Agenda mit Ziel einer Rückkehr unterhält? Wäre das vom Hintergrund her nicht denkbar? Und wenn ja, wäre dies im Karmakorthäon evtl. sogar möglich?
Wenn man die Niederhöllen zum Ort völliger Beliebigkeit deklariert und einen Fall dorthin über Jahrzehntausende als Feldtrip, von dem man mit ein wenig Dreck abklopfen wieder zurückkehren kann, ansieht, dann ist das sicherlich möglich.

Offiziell ist seit der HA im Endeffekt alles drin. Unsterbliche kommen ständig irgendwie wieder, meistens als Monster. Unsterbliche sind aber auch ziemlich dumme Bratzen, von daher würde ich von denen auch nicht zu viel erwarten, wenn man nach der HA geht. Die haben leider die Impulskontrolle kleiner Kinder und denen verzeiht man ja auch viel Kram, wenn sie mal blöde oder böse Dinge anstellen. Also ja, klar kann man Charypta zurückholen und im eigenen Aventurien sowieso. Ich würde allerdings viel mehr sehen, dass sie als Erzdämonin präsent werden wollte und daran bisher gescheitert ist. Göttin zu werden wäre bei mir eher nicht mehr drin. Aber als leibhaftig-inkarnierter Erzdämon in den derischen Tiefen der ewig ausgebreiteten blutigen See und auf diese Art und Weise eine korrumpierte Version ihrer selbst, klar, das kann ihr Ziel durchaus gewesen sein und auch bleiben.
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Ungelesener Beitrag von Loveless » 21.02.2018 19:33

Nun sie hat in Bahamutsruf ihren Einfluss auf Dere zu verbessern, aber nicht auf göttlichem sondern auf dämonischem Wege.
Und nach ihren Taten muss sie auch nicht darauf hoffen wieder in Alveran einziehen zu können. Was nicht heißt, dass es nicht apssiern könnte eines Tages aber da müsste sie einigen wieder gut machen was sie über die Äonen hinweg verbockt hat.

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.02.2018 20:04

Das fände ich wirklich extrem fragwürdig. Wenn ein paar Jahrzehntausende in den Niederhöllen nicht ausreichen, um auch eine Gottheit zu pervertieren (die maßgebliche Mächte dort gesammelt und dämonische Kräfte aufgebaut hat), dann sind sie als Ort und vor allem auch als Bedrohung lachhaft.

Ich finde einen Aufstieg aus den Niederhöllen als Göttin schlichtweg unplausibel. Irgendwo muss man auch die Linie ziehen, finde ich.
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 21.02.2018 20:17

In die Niederhöllen zu fahren, ist doch nicht wie "etwas verbocken"...
Dahin zu gehen heist, große Teile seiner selbst auf zu Geben. Von einem Bewahrer zu einem Vernichter zu werden.
Eher kommt der NL geläutert zurück nach Alveran, als das ein Wesen das vom Chaos durch und durch durchsetzt ist, den Weg zurück findet. Geschweige denn sein Karma wieder...
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 21.02.2018 20:42

Pardona kam auch nach einer längeren Zeit in den Niederhöllen heraus ohne einen Dämonenpakt. Gut, dafür mit einem Pakt mit dem Namenlosen, aber was solls?

Ich hätte da kein Problem dass Charypta zurückkehrt, sofern sie (göttliche) Hilfe von außen... äääh, innen erhält.
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.02.2018 20:51

Eadee hat geschrieben:
21.02.2018 20:42
Pardona kam auch nach einer längeren Zeit in den Niederhöllen heraus ohne einen Dämonenpakt. Gut, dafür mit einem Pakt mit dem Namenlosen, aber was solls?
Jop, aber a) sie ist nicht in der Seelenmühle gelandet, hat die dämonische Essenz nicht in sich aufgenommen und sich Paktierer gesucht und b) hatte sie die Hilfe des mächtigsten aller Götter, der sie mit seiner göttlichen Essenz geflutet hat. Zwei absolut nicht miteinander zu vergleichende Fälle.

Selbst wenn eine Läuterung möglich wäre, würde es vermutlich weit mehr göttliche Kraft kosten als ein einziger Gott besitzt und mehrere Götter ausbrennen, um eine einzige gefallene und dämonisch verseuchte Entität wieder in die Welt zu holen. Im besten Fall - und daher halte ich es auch für enorm unwahrscheinlich und sehr unplausibel generell - ein Kuhhandel, bei dem die Schöpfung maßgeblich Stärke verliert.
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 21.02.2018 22:50

Sumaro hat geschrieben:
21.02.2018 20:51
Selbst wenn eine Läuterung möglich wäre, würde es vermutlich weit mehr göttliche Kraft kosten als ein einziger Gott besitzt und mehrere Götter ausbrennen
Wie kommst du zu dieser Ratio? Ist das irgendwo genauer geregelt, oder nur deine Interpretation?

Und was Pardona in den Niederhöllen alles erlebt und nicht erlebt hat ist meines Wissens nach doch auch nicht im Detail beschrieben oder täusche ich mich da?
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Ungelesener Beitrag von Loveless » 22.02.2018 05:24

Hinzu kommt, dass durchaus Alveraniare und Unsterbliche einst in den Niederhöllen waren und unbeschadet auch nach einiger Zeit gerettet werden konnten, indem sie einfach den verderbten Teil von sich abgestoßen haben, dazu fallen mir Arkan'Zin und Levthan ein, auch Raia wandelte durch die Niederhöllen und wurde davon nicht beeinträchtigt.
Und zu Pardona: wenn ich mich recht entsinne landete sie in der Seelenmühle wurde dort für gemartert, bis der Namenlose sie befreien ließ, also die Pervertierung hat sie selber überstanden zumindest für die Zeit, sie konnte nur nicht fliehen. Eingentlich hat der NL es nur Raia gleich getan, die sowohl selber als auch mit Hilfe von Champions Rettungen aus den Niederhöllen durchgeführt hat.

Also so unmöglich scheint es mir nicht zu sein auch grade wenn man das Wesen macher Dämonen betrachtet, grade den freien Dämonen scheinen diese eher Launenhaft und Grausam als wirklich dämonisch Chaotisch.

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 22.02.2018 08:27

Eadee hat geschrieben:
21.02.2018 22:50
Wie kommst du zu dieser Ratio? Ist das irgendwo genauer geregelt, oder nur deine Interpretation?
Das ist meine Schlussfolgerung daraus, dass die Schöpfung einer Entropie unterliegt und ihre Tage gezählt sind. Das außerhalb (und seine chaotische Weite und Macht) ist endlos, die Schöpfung ist begrenzt. Alles was sie an das Chaos verliert, ist für immer verloren (und kommt meistens pervertiert zurück, um die Schöpfung in den Arsch zu beißen). Wollte man Charypta wieder zur Göttin machen müsste man erst einmal alles erzdämonische in ihr ausbrennen (was der Macht eines Gottes gleichkommt) und sie dann wieder mit Nayrakis und Sikaryan füllen (was erneut die Macht eines anderen Gottes brauchen würde). Sprich, es wäre in jedem Fall ein Minusgeschäft. Denn Charypta bringt aus dem außerhalb nichts mit, außer vielleicht ihr Wesen und ihr Wissen.
Loveless hat geschrieben:
22.02.2018 05:24
Hinzu kommt, dass durchaus Alveraniare und Unsterbliche einst in den Niederhöllen waren und unbeschadet auch nach einiger Zeit gerettet werden konnten, indem sie einfach den verderbten Teil von sich abgestoßen haben, dazu fallen mir Arkan'Zin und Levthan ein, auch Raia wandelte durch die Niederhöllen und wurde davon nicht beeinträchtigt.
Arkan'Zin musste einen neuen Erzdämon erschaffen, um nicht pervertiert zu werden Rahja hat nicht unbeträchtliche Macht verbraucht bei ihrer Rettungsaktion (zumindest interpretiere ich das zurücklassen und fallen lassen der Schleier exakt so). Levthan steht dem Gehörnten und der Macht Belkelels näher als jemals zuvor (sogar aus ihrer Domäne entspringen nun gehörnte Wesen, die dem göttlichen Echo ihres "Gefangenen" affin sind).

Das man Rettungen aus den Niederhöllen vornehmen kann, zumindest auf einem gewaltigen, epischen Level, ist in der Tat eine Setzung. Nur ist Charypta keine Pardona, die nicht pervertiert wurde oder nicht zum Dämon gemacht wurde (sondern zumindest laut früherem Hintergrund, Spielzeug des Dämonensultans war), sondern eine Göttin, die in voller Umarmung die gesamten Mächte des Chaos in sich aufgenommen hat und sich zu eigen machte. Sie ist kein Wesen, das "gerettet" werden kann, sondern eine Kreatur, der selbst das zu eigen wurde, was die Niederhöllen durchzieht.

Was freie Dämonen betrifft, so sind diese vor allem chaotisch, aber selten boshaft. Ihre Motive sind enigmatisch, ihre Vorgehensweisen sprunghaft. Je weniger ein Dämon aus dem Schatten Alverans entspringt, desto mehr ist seine Gesinnung nicht chaotisch böse sondern chaotisch neutral (selten aber irgendwas anderes).
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Loveless
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Charypta Liturgien

Ungelesener Beitrag von Loveless » 22.02.2018 11:15

Dein Ansatz ist durchaus interessant und nachvollziehbar.

Nach den Prophezeiungen, wird ja die Schöpfung auch untergehen in ferner Zukunft, http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Zukunft/Chronik hier sieht man, dass es noch sehr weit in der Zukunft liegt, das Ende der Zeit. Was mich zu der Vermutung veranlast, dass es mehr als 13 Zeitalter geben wird, warscheinlich endet das 13. mit der endgültigen Vernichtung des Namenlosen, was aber nicht bedeutet, dass es danach unbedingt besser werden muss. Der Dämonenbaum wächst weiter, die Sternenbresche existiert immernoch. Wobei ich nicht verstehe warum Kha sie nicht einfach schließt, immerhin war sie mächtig genug einfach neue Spären zu schaffen, dann sollte sie auch ein einfaches Loch flicken können, aber Khas Wege sind unergründlich...

Und die die meisten Unsterblichen wahrlich kurzsichtig und nicht so cool transzendent wie sie es gerne hätten.

Ich lege das ganze eher etwas positiver aus, prophezeiungen stehen üblicherweise nicht in Stein gemeißelt und sind veränderbar. Wer weiß ob in der Zeit nicht eine neue Hilfe im Chaos entsteht, denn das aus dem Chaos wurden Los und Sumu geboren. Das ist ein Hinweis darauf, dass nicht nur böses aus dem Chaos kommt, sondern auch Ordnung entstehen kann. Oder selbst wenn sie aus der Lichtwelt stammen gibt es ein Refugium der vollkommenen Ordnung das auch einfluss nehmen kann.

Ich stelle mir gerne das Aventurische Universum als ein Raum zweier gegensätzlicher Kräfte vor: die eine ist die Dunkelheit und das Chaos, die Andere ist das Licht und die Ordnung. Dort wo beide aufeinander treffen kann etwas eingenständiges entstehen, dort wo Chaos und Ordnung sich vermischen ist Leben möglich und genau so ein Schnittpunkt ist Aventurien, hier treffen Chaos und Ordnung auf einander und weichen ihre Aspekte in dieser Region auf, was zu eingenständig handelnden Wesen führt.

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