Drakensang 1

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Thallion
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Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Thallion » 16.05.2016 12:51

Dieser Thread ist zur Diskussion des im August 2008 erschienenen Computer-Spiels Drakensang 1 vorgesehen.

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Drakensang

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Spiel gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zum Spiel. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Spiel auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Spiel kennst!

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Brandur
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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Brandur » 16.05.2016 14:40

Es ist schon eine Weile her, dass ich Drakensang gespielt habe, darum kann ich keine umfassende Bewertung geben. Insgesamt war ich aber sehr zufrieden mit dem Spiel. Am meisten hat mich die Stimmung überzeugt: Gute Musik (die ich gerne in meinen P&P-Runden einsetze), hochkarätige Sprecher, die große Anzahl an interessanten Charakteren und eine gute Geschichte.

Auch die Umsetzung des Regelwerkes halte ich für gelungen. Natürlich muss man beim Transfer in ein anderes Medium Änderungen in Kauf nehmen, beispielweise bei der Regeneration von LeP/AsP/AuP. Ich kann deshalb Leute, die sich an der Inkongruenz von Rollenspielregeln und Videospielregeln stören, nicht verstehen.
Die Sonderfertigkeiten waren sehr gut umgesetzt und auch die Zauber gefielen, von einigen nutzlosen mal abgesehen (Flim Flam...). Auch die Craftingsysteme haben mir Spaß gemacht.

Was mir weniger gefallen hat, waren das fehlende Schnellreisesystem (ich kann Backtracking nicht leiden; Skyrim/Fallout sind für mich die Vorbilder, wie man Reisen in einem Computerspiel umsetzt; zum Glück wurde das im zweiten Teil eingefügt), teilweise hakelige Kamerasteuerung, fehlende Vertonung der Nebencharaktere und die häufig gleichen Animationen. Auch die Entscheidung, ab einem bestimmten Level keine AP mehr für besiegte Gegner zu erhalten, fand ich schlecht - mir wären mitlevelnde Gegner lieber gewesen.

Alles in allem ein gutes Spiel, das unter einigen Macken beim Gameplay zu leiden hatte - 4 Punkte.
Ich leite die Phileassonsaga (Spielzeit: 186h).
aktuell: Kapitel 5 (15h).
Hier gehts zum Spielbericht mit Kommentar!
Anmerkung August 2019: Der Spielbericht ist nicht auf dem neuesten Stand und die Kampagne geht nur langsam voran, aber sie läuft noch! :D Das wohl!

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WeZwanzig
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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 16.05.2016 15:01

Mein erster Kontakt mit DSA! Drakensang gehört meiner Meinung nach auf jeden Fall zu den besseren DSA-PC-Umsetzungen. Wirklich jedes Setting ist wunderschön umgesetzt, die Musik passt eigentlich immer und die Charaktere habe ich alle sehr lieb gewonnen (außer den Depri-Elfen, den mochte ich nicht :P) Außerdem ist die Story großteils sehr schön geschrieben.

Hier mal die wichtigsten Plus-Punkte:
- Sehr spannende Story, die bis zuletzt fesselt
- Welt wirkt lebendig
- sinnlose Details (z.B. Fussel in den Taschen der NPCs, almadisches Satin-Kleid, etc...)
- Atemberaubende Settings und Musik
- Rakorium
- Gute Umsetzung der Regeln auf ein PC-Spiel
- Entdecke bei jedem Durchspielen weitere Geheimnisse

Und nun auch noch einige Minus-Punkte:
- Belohnungen stark Krieger-konzentriert. (Beim ersten mal einen Heilmagier gespielt. Sah in der goldenen Rüstung doch recht lächerlich aus...)
- Das Design von Malgorra
- Manche Zauber sind nur so meh umgesetzt: Favilludo, zum Beispiel
- Einige Fehler bei der Abstimmung mit dem Aventurischen Hintergrund (Puniner Metamagier = Nekromant :???: )
- Wenn man stirbt lädt automatisch der letzte Speicherstand (beim ersten Durchspielen in der Höhle des Tatzelwurms in einem bereits so gut wie verlorenen Kampf gegen Riesenamöben gespeichert -> Musste Spiel von vorne beginnen)
- Von A nach B zu kommen dauert EWIG!
- Crafting-System recht unübersichtlich, oft fehlen Zutaten..
- Spielt man die Ermittlung-Quest auf Seite der Neisebecks wird man gezwungen Unschuldige zu ermorden. mMn der größte Kritik-Punkt am Spiel, dass es da keine Alternativen Weg gibt. Z.B. die Vögtin informieren, den Mord nur vortäuschen oder ähnliches. Spielt unbedingt auf Seite der Stoerrebrandts!

Trotzdem konnte mich das Spiel begeistern. Nicht nur für das Spiel selbst, sondern für DSA insgesamt, daher auch von mir 4 Punkte.
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Curthan Mercatio » 16.05.2016 20:19

Ich habe nach dem vierten schmählichen Tod gegen Mutter Ratzinsky (oder so ähnlich...) aufgehört und nicht mehr begonnen.

Die Welt fand ich schön und stimmig, das Probensystem für ein Computerrollenspiel eher unpassend. Ich erinnerte mich an eine Szene, in der ich ein Schloss nach 7 Versuchen erfolgreich öffnen konnte. Solche Dinge hätte man schöner lösen können. Außerdem störte mich ein wenig, dass mein Streuner seine gesellschaftlichen Fähigkeiten gefühlt nur sehr selten wirklich sinnvoll einbringen konnte. In den meisten Situationen wäre ich mit einem Kämpfer als SC wesentlich besser beraten gewesen.

3 Punkte von mir, wobei ich das Spiel wie gesagt nicht fertig gespielt habe.
Neu: Jahresrückblicke - Reaktionen auf Ilaris und Wo wir es verkackt haben.

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WeZwanzig
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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 16.05.2016 21:40

Curthan Mercatio hat geschrieben:Ich habe nach dem vierten schmählichen Tod gegen Mutter Ratzinsky (oder so ähnlich...) aufgehört und nicht mehr begonnen.
Oh ja, die Mutti ist wohl die gemeinste Stelle im Spiel. Der Trick ist zu wissen, dass man sie gar nicht zu besiegen braucht. Zu dem Zeitpunkt im Spiel, indem man Zugang zu ihr erhält ist sie nämlich noch viel, viel, VIEL zu stark!
Im Grunde muss man den Brauereikeller nur betreten, um den Geheimgang zu den Ferdoker Kerkern zu finden und Dranor zu befreien. Tiefer rein muss man zu dem Zeitpunkt gar nicht gehen, das ist nur Nebenquest. Danach kann man ganz normal weiterspielen und sich erst viel Später um die Mutti kümmern.

Für alle die mit dem Kampf Probleme haben, hier meine Strategie:
- bis zum Düsterwald spielen
- Sich auf die Seite der Hexen schlagen
- Jost rekrutieren
- Jost bei Saphira den Paralyz beibringen
- Zu Mutter Ratinski gehen
- Verkloppen, bis sie 300/200/100 LeP hat
- Sie ruft weitere Ratten herbei, das ist der Zetpunkt an dem ihr sie paralyzieren sollt
- kleine Ratten besiegen
- falls Paralyz noch anhält: Wunden heilen, Balsam sprechen, etc...
- sich freuen, dass die Mutti doch recht leicht besiegt wurde

- Sollte man im Wald den Sonnenzug unterstützen gibt es den Paralyz erst in Tallon.

Ich empfehle jedem, der das Spiel wegen der Mutter abgebrochen hat es nochmal zu probieren, befolgt man meine Tipps, ist die Stelle kein Problem und man kein super Spiel erleben.
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Tütenclown
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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Tütenclown » 16.05.2016 21:44

Ich muss Curthan einfach zu 100% zustimmen, so ähnlich ging es bei mir auch. Außerdem hat es mich ziemlich genervt, dass man so langsam läuft (auch mit Einstellungen in der config funktionierte das Ganze nur mäßig...). Ich denke, die PointAndClick sind dann doch eher meins. Habe mal 3 Sterne dagelassen.
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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Asacrion » 17.05.2016 10:44

Ich war damals sehr zufrieden, das Spielgefühl passte sich ganz gut in meine DSA-Welt ein. Bei Pro und Contra schließe ich mich ganz WeZwanzig an, daher auch von mir 4 Punkte.

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Sumaro
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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 17.05.2016 10:48

Ich würde dem Spiel 3 Punkte geben, es sind viele stimmungsvolle Elemente dabei, wenn auch bei weitem nicht alles Gold ist (gerade Rakorium ist unglaublich bescheiden dargestellt), aber man vermittelt ein sonst gutes aventurisches Gefühl. Das Handling ist auch nicht so sonderlich gut, vor allem die langen Laufwege sind sehr nervig. Aber die Musik ist ganz nett. Ergo, ich bin recht zufrieden mit dem Spiel. Nur solange man Rakorium nach Nottel suchen lässt... nun ja... lassen wir das...
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Re: Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 25.05.2016 16:30

Ich habe es gerade wieder aus Nostalgiegründen angefangen und muss sagen im Gegensatz zu anderen Spielen fällt es doch stark ab (Handling, Story etc.)

Da es aber Aventurien darstellt vergebe ich wohlwollende 3 Punkte

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DnD-Flüchtling
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Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 02.01.2020 17:06

Zu Drakensang habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis.
Einerseits gibt es die Reihe seit 2008 und zu der Zeit hätte ich eigentlich mehr erwartet - wenn man bedenkt, dass die Blüte der Bioware-RPGs in dieselbe Zeit fällt, wäre es nicht unzumutbar gewesen, zu erwarten, dass die Crew von Radon Labs ebenfalls etwas mehr Arbeit in das Ausgestalten der NSCs und Story steckt und dem Spieler so etwas wie Handlungsfreiheit zu lassen - schließlich hatten die Jungs aus Edmonton zu diesem Zeitpunkt schon seit mehreren Jahren den Spielern sehr ausgefeilte Plots und Charaktere spendiert; da war Drakensang definitiv ein Rückschritt. Zumal damit der eigentliche Mehrwert davon, nur den Hauptcharakter selbst zu erstellen und den Rest zu rekrutieren (anstatt wie in klassischen 80er/90er Rollenspielen die ganze Party zu basteln), hier gar nicht wirklich genutzt wurde.

Auf der anderen Seite sticht das Spiel im direkten Vergleich dadurch hervor, dass es deutlich liebevoller gemacht ist - die Grafik sieht auch heute noch sehr ansprechend aus, während die ganzen Konkurrenzprodukte von Bioware deutlich dahinter zurückfallen: Selbst das einige Jahre später erschienene Dragon Age mit all den im Level-Editor erstellten Umgebungen wirkt da immer noch schludrig; wohingegen sowohl Landschaft als auch Rüstungen in Drakensang schon einiges daher machen und sehr gut gealtert sind.

Nun zu einzelnen Punkten...

1. Gruppe
In DS 1 hat man zehn Gefährten (auch wenn manche davon reichlich sinnfrei sind - schließlich braucht man eigentlich keine vier Krieger-Archetypen) und kann sich jede beliebige Gruppe zusammenstellen. In DS 2 hat man dagegen nur vier Gefährten und muss sich dann auch noch zwischen dem Magier und der elfischen Bogenschützin entscheiden (hat aber dafür zwei Kämpfer) - und dann hat man wohl aus Bequemlichkeit auch noch darauf verzichtet, das Gruppenlimit auf 5 anzuheben, sodass man dazu gezwungen ist, immer einen NSC zurückzulassen.

2. RP-Ausarbeitung
In DS 1 war die Ausarbeitung sowohl des Hauptcharakters als auch der Gruppe eher bescheiden - es ist egal, welchen Archetyp ich spiele, das Game spielt sich quasi identisch. Ebenso die Gruppe - von spieltechnischen Aspekten abgesehen (wer hat die besten Stats und kann welche Proben?) ist es eigentlich relativ latte, wen man mitnimmt.
In DS 2 gab es dagegen zu Beginn immerhin vier verschiedene Einstiege (für kämpferische, magische, phexgefällige und naturorientierte Charaktere) und die vier NSCs bringen sich deutlich aktiver ein. Das ganze erreicht zwar nicht mal ansatzweise Bioware-Niveau, war aber dann doch etwas zeitgemäßer als der erste Teil.
Das will aber letztlich auch nicht viel heißen - viel zu oft wird man auf einen einzelnen Pfad gerailroadet ohne dass man irgendwelche Handlungsoptionen hat und lässt einen sich eher wie einen Zuschauer als wie ein Spieler vorkommen.

3. Regeltechnisches
- eine Menge Archetypen, aber keinen Spielraum bei der Generierung in DS 1, in DS 2 dagegen die Option, Punkte zu verschieben und selbstständig Vorteile auszusuchen. Definitiv ein großer Bonus.
- die Talente hat man eigentlich ganz gut eingebaut - es gibt eine eingeschränkte Auswahl, aber alle sind im Spiel einsetzbar. Vorteil für DS 2 bei den Crafting Skills (siehe unten).

4. Größe
Irgendwie war in DS 1 alles größer, und das gereicht DS 2 nicht zum Vorteil.
- Ferdok ist größer als Nadoret
- Ardos herrschaftliches Anwesen hat unterm Strich definitiv mehr zu bieten als die Thalaria im zweiten Teil.
- man hat mehr und/oder ausführlichere Schauplätze in DS 1 als in DS 2 - im ersten Teil hat man Avestreu, Ferdok, den Sumpf (den ich nicht mochte), den Hexenwald (den ich sehr mochte), die Silberfälle, Thallon und Murolosch. Im zweiten ist es Nadoret und Umgebung, Feste Nadoret, die Zollfeste, den Elfenwald, den Piratenort und das Jagdrevier.
- der Umfang schlägt sich auch in den AP wieder - in Teil 1 kommt man WIMRE recht nah an die 20 ran, in Teil 2 dagegen nur bis ca. 12 und selbst mit viel Optimierung und Addon vielleicht bis 15.

5. Reise
Definitiv angenehmer in DSA 2. Es gibt ein Schnellreisesystem (das viele Laufen war definitiv die Pest im ersten Teil) und man kann einmal besuchte Orte noch einmal aufsuchen (warum sie das nicht schon vorher gemacht haben, will mir nicht in den Kopf).

6. Der Hintergrund
Unterm Strich mag ich DSA 2 auch in der Hinsicht deutlich lieber: Es spielt sich wie ein klassisches DSA-Abenteuer mit korrupten Bürokraten, räuberischen Piraten, finsteren Answinisten und bösen Schwarzmagiern - ein klassisches DSA-Abenteuer, das sich einerseits gut in den alten Hintergrund vor Hals Verschwinden einfügt und andererseits trotzdem nicht so stümperhaft wirkt wie die Abenteuer, die zu dieser Zeit geschrieben wurden.

7. Itemisierung
In DS 1 gab es zwei Dinge, die mir übelst missfielen: Einmal waren die ganzen Crafting Skills für die Allerwertesten, weil man letztlich nichts sinnvolles herstellen konnte (es gab einfach zu viele Waffen und Rüstungen, die besser waren) - etwas, das sie in DS 2 abgestellt hatten, indem es mit entsprechend hohen Talentwerten und guten Materialien auch Endgame-Gegenstände gibt.
Das andere ist die dämliche goldene Rüstung, die man zwar nicht anziehen musste, aber deren bloße Existenz irgendwie die Verfügbarkeit von hochwertigen Stahlrüstungen (und deren Nichtverfügbarkeit für Zauberere) ad absurdum führte.
Irgendwie wirkte DS 2 also auch hier "runder".

Fazit:
Unterm Strich würde ich die Drakensang-Reihe für eine schöne und insbesondere für DSA-Spieler sehr lohnenswerte Investition von (mittlerweile nur noch) Zeit halten; ob ich sie settingfremden Spielern empfehlen würde, weiß ich allerdings nicht (vielleicht, um ihnen DSA schmackhaft zu machen). Was aber nicht heißt, dass die Spiele nicht gut seien - DS 1 würde ich drei Punkte geben, DS 2 deren vier.
Vor allem dokumentiert Drakensang aber auch den gewandelten Markt - während die im Rückblick nicht gerade gut gealterte Nordland-Trilogie ihrerzeit insgesamt 2,4 Millionen mal über den Ladentisch ging, war die trotz Altersbereinigung deutlich bessere Drakensang-Reihe mit... etwas mehr als 10% dieser Auflage? merklich schlechter angenommen worden; was meiner bescheidenen Meinung nach schon irgendwo unfair ist.

FritzLaband
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Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von FritzLaband » 06.03.2020 17:22

Die Geschichte ist wunderschön, die Charaktere sind gut und charmant. Das Skript, alle Grafiken sind gut, müssen noch verbessert werden. Insgesamt ein schönes Spiel und habe eine gute Erfahrung damit.

Galliad
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Ungelesener Beitrag von Galliad » 15.03.2020 09:27

Ich habe Drakensang 2008 damals angespielt und nach ner halben Stunde direkt weggelegt. Es hat 7 Jahre gedauert bis ich DSA an sich kennengelernt habe. Nun, ich habe es dann nochmal angefangen und diesmal bis Ferdok gespielt. Und wieder aufgehört. Und das ganze nochmal 2 Jahre später. Ich finde den Anfang so dermaßen langweilig und uninteressant, dass ich schnell das Interesse verliere, obwohl man mir sagt, dass es gut sei.

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Thorgrimm_Faenwulfson
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Drakensang 1

Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 01.04.2020 23:18

Galliad hat geschrieben:
15.03.2020 09:27
Ich habe Drakensang 2008 damals angespielt und nach ner halben Stunde direkt weggelegt. Es hat 7 Jahre gedauert bis ich DSA an sich kennengelernt habe. Nun, ich habe es dann nochmal angefangen und diesmal bis Ferdok gespielt. Und wieder aufgehört. Und das ganze nochmal 2 Jahre später. Ich finde den Anfang so dermaßen langweilig und uninteressant, dass ich schnell das Interesse verliere, obwohl man mir sagt, dass es gut sei.
Ja anfangs zieht es sich etwas *hust*. Mein erster Versuch ging bis zu einem Rattendungeon, aus dem ich weder raus, noch weiter gekommen bin. Damals hab ich auch frustiert das Game zur Seite gelegt und erst Jahre später wieder rausgekramt.
Das behäbige (ander sagen auch chillige) Gameplay ist zwar gewöhnungsbedürftig (va im Vergleich mit zeitlichen Artgenossen ), dafür entschädigt die Story sehr gut.
Besonders negativ sind mir allerdings die weiten Laufwege im Gedächtnis geblieben.

4 von 5 Rüstungsteilen
Das wohl, bei Swafnir!

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