“Der Schattenmarschall” ist erschienen

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Hans
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“Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Hans » 20.05.2015 17:08

Es ist soweit – heute ist mit Der Schattenmarschall der achte und letzte Band der Splitterdämmerungs–Kampagne erschienen. Das Abenteuer schließt direkt an Die verlorenen Lande an. Das Buch ist heute in den Versand gegangen und wird somit in den nächsten … Weiterlesen →

Nandurion | Wed, 20 May 2015 14:12:22 +0000

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Losan
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Losan » 21.05.2015 16:49

Das PDF ist ja inzwischen auch verfügbar.
Kann schon jemand ein erstes Fazit abgeben?
Angorax hat geschrieben:"Auch unpolitische Swafnirgeweihte zeigen sich an freien Walen interessiert..."
¯\_(ツ)_/¯

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Sumaro
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.05.2015 17:04

Kein allzu positives. Das erste überfliegen, die einzelnen Stationen von Haffax' Plan usw. haben mich nicht überzeugt und es fehlt auch irgendwie das bedeutsame an den Ereignissen. Eigentlich passiert alles nur, weil Haffax seinen Pakt brechen will. Und obwohl er gewaltige Hilfe von Leuten wie Azaril Scharlachkraut, Balphemor von Punin und sogar einem Gott bekommt, scheint die MU-Probe, die er da ablegen muss, für ihn einfach ne Nummer zu groß zu sein und eigentlich zieht er alles auf, nur um seinen Arsch zu retten, während ihm der Rest der Welt zwar nicht "egal" ist, zumindest auf dem Papier nicht, aber in seinen Taten scheinbar irrelevant.

Sehr schade, es ist irgendwie kein Ende für Haffax sondern mehr so ein "Jetzt lass uns mal alles irgendwie zum Abschluss bringen, damit wir endlich unser großes Heldenzeitalter durchziehen können".

Was Na'rat freuen wird Meisterinformationen zu: "Schattenmarschall": Ayla vom Schattengrund tritt ab, in dem sie sich den Splitter des Belhalhar reinrammt und ernennt noch schnell eine Greisin zur Nachfolgerin, Bibernell von Hengisford (keine Ahnung ob die schon mal außerhalb der Splitterdämmerung populär platziert wurde, scheint aber mit 69 sicherlich nicht mehr lange zu bleiben).
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Cifer
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Cifer » 21.05.2015 17:10

In aller Kürze: Schöne Grundideen, aber zum einen sind noch ein paar Logikprobleme und Regelfehler enthalten. Zum anderen müsen sich um das Maximum aus dem Band rauszuholen sowohl SCs als auch NSCs auf eine Weise verhalten, die ich als tendenziell unwahrscheinlich ansehen würde.

Interessant ist übrigens, dass man den Band optimalerweise nicht mit einer Gruppe spielt, die das Finale von VL erlebt hat.
Meisterinformationen: Der Anfang von SM in Perricum spielt zeitgleich zum Finale von VL in Mendena und enthält auch ganz am Anfang eine Szene, die man eigentlich nicht verpassen möchte. Man kann allerdings eine der Gruppen, die die Heerzüge in Vl begleiten, vor dem Finale bereits abziehen und dann subtil nach Perricum umleiten.

Eventuell könnte sich der Band auch eignen, dass man ihn umarbeitet und dann Haffax' Gefolge spielt.
Zuletzt geändert von Cifer am 21.05.2015 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Sumaro
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.05.2015 17:33

Regeltechnisch ist der Band extrem schwach, so wie sein Vorgänger nun auch. Die "Bösen" haben wieder nen Haufen lustiger Artefakte, die "Guten" haben wieder mal einen Haufen Probleme. xD

Meisterinformationen zu: "Schattenmarschall": Was mich am meisten stört ist, dass Haffax gar kein Meisterstück vollbringt, im Sinne von sich als Stratege verewigen, sondern im Endeffekt alles darauf hinausläuft, dass er selbst die Erzdämonin Asfaloth in die Situation bringt einen Magnum Opus zu wirken um Gareth zu verheeren (was mit den Truppen, die sie dafür aufstellen kann eher... *hust* lachhaft wirkt), damit er darauf seinen Seelenhandel vorschlagen kann. Selbst Männer in seinem direkten Umfeld werden dafür verheizt (Tariq soll noch nen zweiten Seelenpakt mit Asfaloth eingehen, damit Haffax seine Seele retten kann) und auf die weiteren Umstände wird irgendwie nicht im geringsten Rücksicht genommen.

Das große Finale eines Haffax hätte ich mir anders vorgestellt und auch gewünscht. Aber dafür gibt es solche netten Kleinigkeiten wie einen Titanium-Dolch zu looten, der laut AB 150 Dukaten wert ist. :censored: :rolleyes:
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Dajin ibn sharif al'Alan » 21.05.2015 17:54

Der Dolch ist also größenmäßig maßgeschneidert für Blütenfeen ?
^^
Sorry, ne, noch zu groß. Was ist denn kleiner als eine Blütenfee und könnte einen Dolch benutzten ? :ijw:

Brandolin
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Brandolin » 21.05.2015 17:58

Wird meine hier gestellte Frage irgendwo im Band nochmal thematisiert oder ist das nur ein "Weil" "Isso" seitens der Redax ?

LG,
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Cifer » 21.05.2015 18:07

Grad mal nachgerechnet: Der Dolch wiegt nach Regeln 1,5 Gramm (davon die Hälfte Titanium). Vielleicht eine Maßanfertigung für die Leibgarde einer Ameisenkönigin?

Okay, ich glaube, wir haben einen neuen Tiefpunkt der DSA-Wirtschaft entdeckt. :lol:

Ein Standarddolch wiegt übrigens 20 Unzen. Seien wir mal freundlich und behaupten, Titanium hat die halbe Dichte von Eisen, würden wir auf 5 Unzen Titanium kommen und damit auf einen Preis von gerade mal 25000 Dukaten für das gute Stück. Ups?
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.05.2015 18:12

@ Brandolin

Nein, nicht wirklich.

Edit: Ich muss mich korrigieren.

Meisterinformationen zu: "Schattenmarschall": Haffax hat laut AB die rote Legion, die tobrischen Äxte und die Karmothgarde drastisch und unter drakonischen Maßnahmen mit strengster Geheimhaltung aufstocken lassen. Die Leute wurden dabei derart auf ihre Anführer indoktriniert, dass sie quasi fanatisch der Sache folgen, Spione wurden getäuscht in dem man die Anwerbung weit ab von Mendena (in Eslamsbrück etc.) stattfinden ließ. Außerdem hat man heimlich ganz viele Golems gebaut und Söldnereinheiten in Perricum stationiert, sowie schon vorher die rote Legion nach Perricum eintröpfeln lassen und Verräter und Haffax' treue Verschwörerzirkel im ganzen Mittelreich auf die richtige Spur gebracht und nach Perricum gerufen.
Insgesamt bringt er knapp 2000 Mann zusammen, um Perricum unter Druck zu setzen, dazu hat er einfach jede Menge Leute, die gierig sind und Macht wollen und zu Haffax überlaufen.


Bin ich eigentlich der einzige, den verwundert, dass das Genie Haffax a) keine Begabung Kriegskunst hat und b) KL unter 15?

@ Dajin

Eigentlich ist Titanium viel zu stylisch, um es so in den Dreck zu werfen *seufz*

Vielleicht war es eine Bergkönig-Zwergen-Blütenfee...

Nun ja, es ist nur eines von vielen kleinen Teilen, die mich stutzig bis traurig machen.

@ Cifer

Gib mal einem Helden 5 Unzen Titanium und sag ihm dann, er soll nen Dolch draus schmieden... *räusper*
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Dajin ibn sharif al'Alan » 21.05.2015 18:31

Sumaro hat geschrieben:....

@ Dajin

Eigentlich ist Titanium viel zu stylisch, um es so in den Dreck zu werfen *seufz*
....
Jetzt nicht mehr :censored:

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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 21.05.2015 18:49

Meisterinformationen zu: "Fundort des Dolches": Wenn es der selbe Dolch ist, der in der Gareth-Box beschrieben ist, dürfte es ja sogar ein Drachenzahn sein :censored:
Das wäre dann ein halbes Kilo Titanium sprich 1 Millionen Dukaten :censored:
Zuletzt geändert von Nepolemo ya Dolvaran am 21.05.2015 19:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Cifer » 21.05.2015 19:35

Von einem Drachenzahn wird da nichts erwähnt (obwohl man den "Dolch eines Bergkönigs" evt. so interpretieren kann). Aber so oder so, wie kommst du bei einem halben Kilo auf 1 Million Dukaten?
1 Unze Titanium kostet 5000 Dukaten.
40 Unzen ergibt ein Kilo -> 20 Unzen ein halbes Kilo.
20*5000 = 100000 Dukaten.

BTW, den Fundort des Dolches (bzw. dessen andere Quelle - es handelt sich um den gleichen, wenn es in der betreffenden Publikation nicht zwei Titaniumdolche gibt) solltest du vielleicht in Spoilertags packen.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 21.05.2015 19:37

Ok, eine Null zu viel gelesen :lol:
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Zohltan » 21.05.2015 19:41

Naja, klingt ja nicht so berauschend für das Ende der DSA4.1 Geschichte und dem "Borbaradzyklus"...

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Sumaro
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.05.2015 21:25

Ich versuche mich mal an einer Zusammenfassung:

Meisterinformationen zu: "Schattenmarschall": Das AB leitet ein mit einer Übersicht über Helme Haffax' Plan, den er über Jahre ersonnen hat, unter anderem wie er hunderte und tausende von Männer "verschwinden" ließ und seine Armee im verborgenen ausgehoben hat (ohne weitere Erklärung wie er das gemacht hat, lediglich, dass es im geheimen passiert ist). Sein Endziel ist der Paktbruch mit Asfaloth, der schon zweimal vorher gescheitert ist, weil der Marschall Borbarads nicht genau wusste, auf was er sich da eigentlich eingelassen hat. Da Asfaloth nicht ganz blöd ist, findet sie die zwei Versuche natürlich nicht so gut, aber Haffax hat auch eine Möglichkeit gefunden die Erzdämonin über seine wahren Absichten zu täuschen und auf eine bestimmte Weise seinen eigenen Geist, bzw. Teilbereiche vor ihr abzuschotten. Daher weiß sie nicht, was ihr Paktierer da plant und glaubt, er wäre unterwegs, um ihr ein großes, neues Unheiligtum samt Magnum Opus zu errichten (etwas, dass Haffax auch tut, allerdings nur, um die Guten in Zugzwang zu bringen, ihn bei seiner Seelenrettung zu unterstützen). Dazu gibt es erneut eine Übersicht, wie schon in verlorene Lande, mit den wichtigen NSC und den Truppen, die in den jeweiligen Schlachten zum Einsatz kommen.

Das AB beginnt zu Beginn der Namenlosen Tage vor Perricum. Dort startet man, im Regelfall mit einer anderen Heldengruppe als den Leuten, die in Mendena die schwarzen Lande bereinigten, unbedarft ins AB und wird quasi vom Überraschungsangriff von Haffax eiskalt erwischt. Da der Schattenmarschall sowohl auf Dämonenarchen als auch jede Menge im geheimen eingeschleuste Truppen, so wie einen fast vollständig korrumpierten Stadtrat zurückgreifen kann, schafft er es relativ leicht Perricum einzuschüchtern und wichtige Punkte der Stadt zu besetzen, während seine Flotte anlandet. Dann lässt Haffax durch den entführten Heermeister der Rondrakirche, der jetzt geläutert und frei von jedem Stolz ist, die Bitte um ein Treffen mit Ayla vom Schattengrund überbringen. Man trifft sich in der Löwenburg, es gibt einen kurzen Wortwechsel und Haffax will den Splitter hier abgeben, weil er ja nicht mehr länger von ihm beeinflusst werden will. Ayla interpretiert es als Angriff, haut Armalion auf den Splitter (der davon ein bisschen kaputt geht, die Dinger sind seit der Splitterdämmerung ziemlich fraglich geworden), Belhalhar begreift, dass hier offenbar jemand versucht ihn auszutricksen und schickt ein Banner Dämonen los, um richtig Rabatz zu schlagen. Ayla, die jetzt merkt, dass sie vorher Visionen von Rondra bekommen hat, damit sie sich den Splitter einverleibt und quasi eine lebendige Urne des Unnennbaren wird, rammt sich den Splitter in den Körper, ernennt eine alte Frau aus Barburin (Sennenmeisterin Bibernell von Hengisfort, 69 Jahre jung) zum neuen Schwert der Schwerter und fällt für die kommenden Konflikte aus. Haffax zieht sich zurück, nachdem er ein paar Artefakte aus der Fertigung von Azaril Scharlachkraut gezündet hat, in der Stadt bricht das inszenierte Chaos aus, es kommt zu massiven Kämpfen, der geläuterte Heermeister der Rondrianer kann jetzt endlich ein guter Heermeister sein, immerhin ist er jetzt nicht mehr so stolz wie vorher (und hat sich vielleicht ein paar SEs in Haffax' Umfeld auf das Talent Kriegskunst verdient). Ein Teil von Haffax Truppen liefert sich einen Kampf um Perricum, man lässt eine verrückte Arche los, leibhaftige Tagesherrscher wandeln durch die Gassen während der Namenlosen Tage, seltsame neue Regeln gelten für diese Zeit (ja, regeltechnische Besonderheiten, wie Dämonen, die nicht mehr immun gegen Illusionen sind oder manifestierte Gehörnte, die doch nicht so manifestiert sind), der Haupttempel der Rondra wird entweiht, weil Rondra will, dass ihre Leute... irgendwas tun, Helden werden, vermutlich, was diese auch brav machen und sich in das Chaos in Perricum stürzen. Am dritten Tag ist schließlich auch die Kaiserin da und man kann so langsam mit den verbliebenen Truppen aufräumen, was alles Zeit kostet. Haffax verheizt noch sein halbes Titanium und das gesamte Arkanium-Korps, ohne damit was zu erreichen, aber das muss er auch nicht, weil keiner der Schritte, die folgen, für das Finale irgendwie generell wichtig wäre.

Es geht weiter den Darpat hinauf, wohin Haffax seine Leute schickt, die ihm folgen. Die Schlacht bei Gaulsfurt ist, laut AB, weitestgehend egal wie sie abläuft, solange die Kaiserlichen am Ende eine Niederlage erleiden, um Haffax Stellung (das ist die einzige Schlacht, die er faktisch selbst kommandiert), noch einmal darzustellen.

Danach macht sich Haffax mit ein paar Reitern alleine auf den Weg und wird bis zum Finale in Gareth nicht mehr gesehen. Seine Leute aber plündern weiterhin den Darpat hinauf, während die Helden ausgeschickt werden, um die Akte von Haffax aus den Archiven der KGIA zu holen, immerhin will man wissen, was der Mann vorhat und wo könnte das eher zu finden sein, als in seiner alten Akte? So etwas geht natürlich nicht einfach so vonstatten, denn während Haffax Fehlinformationen und Anschläge auf die verbliebene Führungsschicht erfolgreich sind, gibt es in den Reihen der Reichstreuen so einige Probleme. Die Akte liegt im Informationsinstitut von Rommilys und natürlich traut die Spektabilität den von Rondrigan Paligan entsandten Leuten samt kaiserlichen Siegelringen nicht. Ihr Grund ist offensichtlich: Der Reichsgroßgeheimrat KANN gar nicht von der Akte Haffax wissen (was einleuchtend ist, denn welcher Geheimdienstchef legt schon Akten an über Feinde seines Heimatlandes, nicht wahr?). Nun hat man die Wahl entweder einzubrechen oder irgendwie anders an die Akte zu kommen. Hat man wirklich Helden mit großartiger Reputation KANN sich ihre Spektabilität sogar etwas kooperativer zeigen und die Leute nach eingehender Untersuchung (Blick in die Gedanken + Analys) so an die Akte lassen (warum sie das bei den Leuten nur mit Siegelringen und kaiserlichen Befehlen nicht tut? Na, man glaubt doch nicht jedem mit einem Siegelring!).
Hat man schließlich die Akte, kann man daraus Fragmente erhalten, dass Haffax schon immer gerne in Kaiser-Retos Waffenkammer stöberte, das Hotel Seelander mag, den Kaiser Hal Tempel besuchte und sich für ein altes Königreich in der Dämonenbrache interessierte. Mit diesen wichtigen Hinweisen aus Haffax Leben damals in Gareth, geht es dann weiter zu Kaiser Retos Waffenkammer.

Hier müssen die Helden versuchen einen Teil des Eternium-Korps aufzuhalten, welches nach zwei Waffen für Haffax sucht. Ob sie das schaffen oder nicht, ist später ein klein bisschen relevant (bei der Zahl der Chimären die Gareth angreifen), aber nicht wirklich bedeutsam.
Zwischen Kaiserpfalz und Waffenmuseum und Rommylis kann man noch zwei Szenarien einbauen. Einmal ein Chimärendorf, in dem ein von Asfaloth beauftragter Magier eine Chimären-Armee aushebt angehen (als eine Kontrollinstanz für Haffax, die Erzdämonin traut ihm offenbar nicht so ganz, wie das nur kommt) und einmal ein Szenario, in dem Haffax den Helden von der geplanten Zerstörung eines Tsatempels warnt, die er selbst, zur Täuschung der Erzdämonin, in Auftrag gegeben hat. Beide male hat auch hier der Erfolg oder Misserfolg der Helden Einfluss auf die Chimärenarmee, die später aus der Dämonenbrache kommen wird.
Da man allerdings ohnehin, soweit ich das bisher gesehen habe, nicht mit konkreten Zahlen an Angreifern konfrontiert wird, ist es wohl eher vernachlässigbar.

Dann geht es weiter nach Gareth. Hier lässt Haffax einen Tempel der ASF von seinem Eternium-Korps Magier besetzen und lässt diesen noch einen Pakt eingehen(damit wird er Belhalhar und Asfaloth-Paktierer) und will durch ihn quasi ein altes Nest der Skrechu + ein Unheiligtum der ASF + weitere dämonische Beschwörungen etc. wirken lassen, damit ASF ihre Armee für Gareth bekommt. Haffax selbst geht nach Gareth und bereitet sich darauf vor mit Hilfe der Vorsteherin des Kortempels, seinen verbliebenen Getreuen (die nicht seine Armee irgendwo in Darpatien führen und sich später nach Maraskan zurückziehen) den Karfunkel zu erringen, den Pakt zu brechen und dann quasi in Karfunkelschlaf zu fallen, während der Magnum Opus der Chimärologie dadurch enden soll, dass er quasi nicht mehr für Asfaloth arbeitet.

Zu diesem Zeitpunkt hat Haffax, laut AB sowohl Belhalhar als auch Asfaloth, als auch die Helden, als auch die komplette mittelreichische Führungsriege ausgespielt und wendet sich nun dem zu, weswegen er all den Tod, den Krieg, die Zerstörung und Verwüstung in Kauf genommen hat, sich aus der Affäre zu ziehen. Wie vorher bereits angedeutet ist ihm sehr bewusst, dass all seine Gefolgsleute dabei draufgehen werden und niemals eine Chance auf Frieden oder so etwas haben können, weil er sie im Stich lässt, aber das gehört zu seiner "Friss oder Stirb"-Philosophie wohl dazu, die ihn so beliebt macht.

Unter dem Einfluss eines Friedensliedes, dass ihm eine badoc-Elfe spielt, trifft er sich in Gareth mit den Helden, enthüllt seinen Plan und bittet sie um Hilfe, weil sie ziemlich gut sind und er die besten braucht, um sich zu schützen, wenn er den Pakt bricht. Er verrät den Helden auch wo das Unheiligtum ist und stellt klar, dass nur sein Seelenrettung den Plan der Erzdämonin noch verhindern kann (den er erst möglich gemacht hat und der ohnehin seltsam zusammenhangslos in der Luft hängt). Die Helden können hier nun für oder gegen ihn entscheiden, offiziell geht man davon aus, dass man Haffax hilft, weil man ja auch Gareth so retten kann. Von hier an gibt es dann nur noch ein paar kleinere Hürden. Man kann ein Asfaloth-Unheiligtum in der Brache stürmen und dort das Opferlamm Haffax besiegen, man kann die Verteidigung organisieren und in den Trümmern der neuen Residenz nach dem Karfunkel suchen (und dabei vielleicht einen Titanium-Dolch finden, der aber leider wenig wert ist). Über kurz oder lang kommt es dann zum Paktbruch, den Haffax im Kortempel zu Gareth durchführt (hier klappt er auch endlich) und sich dann für sein Ritual zur Ruhe legt, während die Helden jetzt gefragt sind, den Fürstmarschall vor den Chimärenhorden zu retten, die über die Stadt und den Tempel herfallen (das es nur ein paar Dutzend Chimären sind, gegen eine ganze Stadt voller Geweihter, Magier, Garde usw. lassen wir mal außen vor).
Unterstützt werden sie von einem Großaufgebot an Gestaltwandlern, die für Verwirrung unter den Verteidigern sorgen und die einfach so zu Gareth gehören. Leomar vom Berg, der hier ja gefangen ist, darf noch einmal ein Held sein, die Leute motivieren und dann abtreten. Im Tempel tauchen immer weiter Chimären, Dämonen und sonst was auf, am Ende ein Ghulkönig und eine Riesen-Riesen-Amöbe, die Asfaloth geformt hat, dazu noch ein spontaner Daimonid aus kürzlich verstorbenen Seelen und Restchimären, also wirklich alles was man sich so vorstellen kann ist erlaubt (nur leider nicht sinnvoll, denn woher nimmt Asfaloth die Reserven für so ein Spektakel mitten in Gareth?). Das Finale soll eben gigantisch und episch sein, während die dunkle Macht anstürmt verteidigen die Helfer die Seele des Marschalls bis zuletzt gegen alles mögliche.
Hat man schließlich die Seelenwanderung endlich durch, den Ghulkönig besiegt, die Riesenamöben weggehauen und die Seelenchimäre zerhackt, muss man sich nur noch dem Geist des Drachen stellen, der jetzt in Haffax Körper mit Endurium-Rüstung, Enduriumschwert usw. loslegt und sich auf die Helden wirft, weil sie ihn aus dem Karfunkel gesaugt haben. Nachdem auch das erledigt ist, kommt die Kaiserin schließlich nach Gareth, leider zu spät um was zu tun, die asfalothschen Zerstörungen werden ruckzuck wieder bereinigt und vergessen, man feiert den Tod von Helme Haffax, dessen bösartige Chimären-Armee besiegt wurde und kürt posthum den Reichsverräter Leomar vom Berg zum Reichshelden, weil er dann doch nicht von Chimären niedergemacht werden wollte und geholfen hat.


So, das waren soweit die Ausführungen dazu, was ich im Schnelldurchlauf gelesen habe. Es sind einige Dinge sehr von mir eingefärbt, weil ich in der Tat überhaupt nicht überzeugt bin von diesem Band und der "Lösung" des Haffax' Plots, denn es wird ihm nicht gerecht. Weder der Hintergrundwelt, noch einem strategischen Genie noch dem Stil seiner letzten großen Tat (Meisterinformationen: Haffax geht als der Mann in die Geschichte ein, dessen Chimärenarmee aus der Dämonenbrache gestoppt werden konnte).
Vielleicht habe ich noch einige nette Kleinigkeiten übersehen oder bestimmte Dinge nicht ins rechte Licht gerückt, aber nach verlorene Lande ist dieser Band zwar keine maßlose Enttäuschung, aber ein weiteres Absinken des Niveaus, welches mit Seelenernte doch zumindest ein gutes, inspirierendes AB geschaffen hatte und auch mit Bahamuths Ruf schöne Ideen eingebracht hat. Dieses AB jedoch bleibt mMn hinter beiden weit zurück. Vor allem, weil man eben kaum lose Enden verknüpft hat, sondern viel einfach neu erfunden, erzwungen und unlogisch zusammengefügt. Auch die Aussicht auf das zukünftige Aventurien (jeder überlebende, "gute" NSC wird irgendwie später ein großer Held, lebt heldenhaft auf, bringt Glückseligkeit unter die Menschen etc.) lässt mich eher erschaudern als auch nur einen Hauch positiv gestimmt in diese Zukunft blicken.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 22.05.2015 12:09

Das klingt im Großen und Ganzen nicht sehr berauschend. Allerdings kann ich auch nicht sagen, dass meine Erwartungen sonderlich enttäuscht wurden. Das liegt weniger daran (aber auch), dass mich die Splitterdämmerung bis auf zwei wirklich gute Bände wenig begeistern konnte und meine Erwartungen entsprechend niedrig waren, sondern v.a. daran, wie man den Haffax-Plot seit zwei Jahrzehnten aufgezogen respektive über weite Strecken brach liegen gelassen hat (was ich an anderer Stelle genauer ausführe). Ich wäre schon sehr überrascht gewesen, wenn jetzt ein akzeptabler oder gar guter Abschluss gelungen wäre.

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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 22.05.2015 14:55

@ Herr der Welt

Stimmt, aber man darf ja noch hoffen. Denn so wie es hier gelaufen ist, habe ich es definitiv nicht erwartet, also überrascht wurde ich schon mal. Nur war die Überraschung leider nicht gelungen, weil sie eben vollkommen am Stil von Haffax vorbei geht.

Meine Bewertung dazu findet sich dann >>hier<<
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Cifer » 22.05.2015 16:47

Mal ganz nebenher: Warum bewegt sich Haffax eigentlich gerade nach Meisterinformationen: Gareth?

Meisterinformationen: Ich würde es verstehen, wenn er eben wie ursprünglich vermutet nochmal sein großes Vermächtnis dort errichten würde, indem er entweder die Stadt erobert oder sie vor einer tatsächlichen Gefahr rettet. Als maximaler Stinkefinger gegen Rohaja. Oder wenn er im Mittelreich irgendwas gegen die Orks anstellt, als Referenz auf seine allererste Niederlage - bei dem Botenartikel über den Tod Jasina Melenaars, wo Haffax zum ersten Mal seit Jahrzehnten seinen Bart wieder lang wachsen ließ, hatte ich gehofft, eine sehr coole Referenz darauf zu erkennen. He's back.
Aber nein, Gareth ist eigentlich nur deshalb wichtig, weil dort Malgorrzatas Karfunkel liegt. Und der liegt dort nicht in einer Festung, für die man ein Heer braucht, sondern in den Ruinen der Neuen Residenz. Wo ihn im Prinzip jeder Depp seit zehn Jahren finden konnte und die für ein Edelmetallkorps von Haffax, das mal fix Gareth infiltriert, eigentlich nun wirklich kein Hindernis darstellen sollte.
Im Besitz dieses Schmuckstücks hätte der GröHaZ eigentlich direkt zum Beispiel nach Fasar reisen können, um dort seinen Plan in einem etwas größeren Kortempel durchzuführen.
Gareth wirkt in dieser Hinsicht irgendwie maximal deplatziert.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 22.05.2015 16:52

@ Cifer

Meisterinformationen zu: "Schattenmarschall": Naja, dann könnte man aber nicht Rohaja als die Heldenkaiserin aufbauen und in einem Abwasch Schwert der Schwerter tauschen, Leomar vom Berg erledigen und den Titaniumdolch auffinden.

Die kurze Antwort ist also: Der Plot will es! xD
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Heldi » 22.05.2015 17:48

Frage: Warum will Helmchen eigentlich noch in das Karfunkelchen, wenn er sein Pak(e)tchen mit ASF doch schon vorher (?) losgeworden ist?

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Sumaro
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 22.05.2015 17:56

@ Heldi

Meisterinformationen: Mit dem Paktbruch verliert er alle Vorteile (also z.B. Alterslosigkeit) und würde dann langsam sterben. Weil er aber nicht in Borons Hallen will und auch nicht noch in die Niederhöllen, hat er sich gedacht, weil Kor es ihm in den Träumen anträgt, Karfunkelschlaf könnte cool sein.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Brandolin » 22.05.2015 18:16

Ich hätte auch noch eine Frage an die Besitzer des ABs :

Meisterinformationen: Es hieß, Haffax würde die Helden unter dem Schutz des Friedensliedes einer Badoc-Elfe treffen und ihnen seine Masterplan kund tun. Ein Friedenslied vergleicht die um mindestens 5 Punkte erschwerte Musizieren-Probe mit den Selbstbeherrschungsproben nicht gerade schwacher Chars. Ist da irgendwie berücksichtigt worden, dass Helden das Schaffen könnten und versuchen Helmchen in die Stadt des Lichtes zu einem wartenden Scheiterhaufen zu verbringen ?

Ich meine, die Seele ist auch final gerettet/entzogen, wenn sie geläutert und (auch gegen den Willen des Herren) in Borons Wartehalle gepracht wurde. Oder ist die Szene einfach so durchgeskriptet, dass es nur ein "Geht nicht!" darauf gibt ?

Thx,
LG,
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Sumaro
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 22.05.2015 18:33

@ Brandolin

Meisterinformationen zu: "Schattenmarschall": Helme Haffax wird von den Resten seines Eternium-Korps bedeckt, sprich noch ein Grolm, ne Trollzackerin und was auch immer man als SL möchte. Die Selbstbeherrschungsprobe ist 8+W6 erschwert und damit vermutlich für einige Helden machbar. Gewollt ist aber, dass man ihm durchwegs zuhört, allein schon um seinen tollen Plan jetzt nochmal vom bösen Mastermind selbst zu hören.
Außerdem wird zu dem Zeitpunkt bereits Asfaloths Sturm auf die Stadt beginnen, so dass es wohl keine Zeit für große Scheiterhaufen samt Liturgien gibt (Immerhin Zeremonie als Dauer, was bei Chimärenangriff mit Dämonen etc. vermutlich nicht passieren wird). Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht so ganz, wieso Asfaloths Plan misslingt, wenn Helme den Pakt bricht, denn ihr ganzes Dämonenwunderwerk zündet sie ja NACHDEM er den Pakt gebrochen hat und sie versucht seine Seele noch zu bekommen.

Im AB selbst gibt es keinen vorhergesehenen Verlauf, in dem man Haffax fängt und in die Stadt des Lichts schleift. Aber es gibt die Option ihn nachher, während dem Paktbruch, vor der Seelenübertragung abzustechen (womit seine Seele auch in die Niederhöllen fährt). Allerdings hat er zu diesem Zeitpunkt diverse Geweihte auf seiner Seite, unter anderem die Hohepriesterin des Kortempels und diverse andere.

Aber theoretisch kann man Haffax sicherlich auch hier irgendwann töten oder zum Tempel schleppen. Im offiziellen Aventurien vorgesehen ist es nicht. Machbar aber unter Umständen.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Brandolin » 22.05.2015 18:46

Ernüchternt, bedauerlich, aber danke.

LG,
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Cifer » 22.05.2015 20:16

Meisterinformationen: Ich meine, die Seele ist auch final gerettet/entzogen, wenn sie geläutert und (auch gegen den Willen des Herren) in Borons Wartehalle gepracht wurde. Oder ist die Szene einfach so durchgeskriptet, dass es nur ein "Geht nicht!" darauf gibt ?
Meisterinformationen: Der wesentliche Haken daran ist, dass Uthar auch auf eine Seele ohne Pakt nur bis zu einem bestimmten Punkt noch den Türstempel für Borons Hallen vergibt. Als Massenmörder dürfte Haffax diesen Punkt weit überschritten haben, worauf er auch mehr oder weniger hinweist (und was ohnehin ein gewisser Schwachpunkt der aventurischen Kosmologie ist). Seine Seele im Karfunkelschlaf aus dem Verkehr zu ziehen ist vermutlich tatsächlich die einzige Möglichkeit, ihn komplett den Niederhöllen zu entziehen.
Ansonsten akzeptiert das Abenteuer allerdings auch die Option, ihn an dieser oder einer späteren Stelle einfach umzubringen. Damit wird dann halt das Finale zu einer relativ unspektakulären Stadtverteidigung, einen richtigen Ersatz für den entgangenen Höhepunkt gibt es nicht.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Cifer » 22.05.2015 22:36

Ich hab mir mal Gedanken zu einer alternativen Zielstellung von Haffax gemacht und würde mich freuen, eure Ideen dazu zu lesen.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Alecto » 25.05.2015 13:41

Vorneweg: Ich besitze das Benteuer nicht, bzw habe es nicht gelesen. Ich stütze mich daher nur auf die Aussagen hier im Thread.
Für mich erweckt es den Anschein daß das Abenteuer grundlegend an einem klassischen Rollenspielproblem krankt: Dem direkten Auftreten eines Genius.
Haffax wurde über Jahre hinweg mit dem Nimbus des genialen Heerführers etabliert. Taucht er jetzt direkt in einem Abenteuer auf so stehen Auorenschaft/Spielleiter vor dem Problem diese Genialität glaubhaft vermitteln zu müssen, was reichlich schwierig ist wenn man nicht selbst mit solchen Gaben gesegnet wurde, was bei 99,9% der Spielerschaft (mich eingeschlossen) der Fall sein dürfte.
Das Problem ist auch bei DSA nicht neu. Auch die Aktionen eines Borbarad, einer Pardona, oder einer Nahema bewegten sich trotz KL-Werte am obersten Rand der Skala eher auf dem Niveau eines Vorschülers.
In nur vier Zeilen was zu sagen,
erscheint zwar leicht, doch es ist schwer!
Man braucht ja nur mal nachzuschlagen:
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 25.05.2015 13:54

@ Alecto

Ist das wirklich das Problem? Im Endeffekt sollte doch in einer Welt, wo man die Randparameter des Auftretens des NSC mitgestalten kann, das Problem deutlich geringer sein. Es sagt ja niemand "Spiel mal ein Genie" sondern eher "Setz das Genie in Szene". Ich muss also nur die Randparameter so definieren, dass der NSC entsprechend Dinge berücksichtigt hat, die den SC und vielen anderen voraussichtlich entgehen würden. Ich muss kein brillanter Schachspieler sein, um darzustellen, in welcher Form man denken muss, um ein solcher Schachspieler zu werden. Man muss sich ja eigentlich nur die Methodik aneignen und verstehen, die Genialität schreibt man damit dann herbei. Zumindest ist das meine Erfahrung, wenn ich Borbarad, Pardona u.ä. herausragende Gestalten ausspiele, haben sie quasi einfach deutlich verfeinerte Methoden UND natürlich deutlich mehr Wissen mit dem sie arbeiten, was ihre Pläne dann meistens auf ein ganz anderes Niveau hebt.
Ich halte das jetzt nicht für so schwierig.
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Alecto » 25.05.2015 14:41

@Sumaro: Was macht ein Genie aus?
1. Eine hohe geistige Agilität und Flexibilität, mit Hilfe deren auf maximaler Nutzung der zur Verfügung stehenden Informationen Entscheidungen unter Einbeziehung möglichst vieler Eventualitäten getroffen werden - Und das am besten noch mit hoher Geschwindigkeit.
2. Unkonventionelle Denkweisen und Querdenkertum - Was unsere anglophonen Freunde gerne so treffend mit "thinking outside the box" betiteln. Hieraus stammen die "genialen Ideen" Wie z.B. IRL Relativitätstheorie, Quantenmechanik, etc

Punkt 1 bekommt man als Autor/SL mit einigen Problemen noch simuliert/kaschiert - Nicht zuletzt deswegen weil man deutlich mehr Bedenk- und Planungszeit hat als die im Abenteuer dargestellte Person. Hier kommt das zum Tragen was Du gechrieben hast
Punkt 2 ist da deutlich kritischer: Geniale Ideen, die auch funktionieren und andere verblüffen schüttelt man auch mit viel Bedenkzeit nicht eben mal so aus dem Ärmel. Das Problem bei einem Abenteuer wie in diesem ist aber genau das. Die SL-/Spielerschaft hat von Haffax genau so etwas erwartet: Der geniale Stratege soll beim Abtreten noch sein Meisterstück abliefern. Der Inhaltsangabe nach sitzt man aber nicht vor dem Abenteuer und denkt sich "WOW, krasse Ideen. Darauf muß man erst mal kommen! Die Gegenseite wurde perfekt ausgespielt!" sondern "Die Ideen/Pläne von Haffax sind reichlich bieder und erfordern eine gehörige Portion Blödheit seitens der Gegenseite"
In nur vier Zeilen was zu sagen,
erscheint zwar leicht, doch es ist schwer!
Man braucht ja nur mal nachzuschlagen:
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Re: “Der Schattenmarschall” ist erschienen

Ungelesener Beitrag von Cifer » 25.05.2015 16:29

Ja, das scheint mir eins der Probleme des Abenteuers zu sein.
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