R141: Schwarze Perle

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Thallion
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R141: Schwarze Perle

Ungelesener Beitrag von Thallion » 08.02.2013 12:31

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im November 2012 erschienenen Romans Schwarze Perle von André Wiesler.

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Schwarze Perle
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Xeledorn
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Re: R141: Schwarze Perle

Ungelesener Beitrag von Xeledorn » 29.09.2013 08:50

Mir hat der Auftakt zur Reise nach Uthuria insgesamt gut gefallen, wenn auch der Verlauf etwas anders war als ich erwartet hatte.

Im Buch selber werden die Figuren die in der Romantrilogie vorkommen in Stellung gebracht und dem Leser vorgestellt. Bei den Charakteren haben mir besonders der Gladiator Alrik Blutsäufer, die Efferdgeweihte und der schusselige Gelehrte gefallen. Das hatte schon fast was vom Star Wars Ewok Fest, als der gelehrte sich auf die Feier zu seinen Ehren bei den Eingeborenen gefreut hat.

Der Roman beschreibt jedoch anders als ich ursprünglich gehofft hatte wenig Uthuria, sondern viel südlichstes Aventurien. Das passt aber, immerhin müssen die Helden und Schurken ja erst mal da ankommen.

Bei mir hat der Roman die gewünschte Aufbruchstimmung erreicht und die Lust geweckt, auch selber meine Spielergruppe nach Uthuria zu schicken.

Vom Schreibstil her ist das ein typischer Wiesler Roman. Flott geschrieben, unterhaltsam und nie langweilig, mit aventurischem Flair an allen Ecken und eine Prise Sex im passenden Moment.

Von mir 4,5 Sterne, die ich gerne DSA regelgetreu aufrunde.

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arcCaptainAlpha
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R141: Schwarze Perle

Ungelesener Beitrag von arcCaptainAlpha » 20.11.2020 16:26

Ein wirklich schön geschriebener Roman der sich liest, wie sich DSA-Runden für mich anfühlen. Es gibt Momente voller Spannung, aber auch viel zu lachen und ab und an eine Prise Tragik. Besonders der Humor sticht für mich im Vergleich zu anderen DSA-Romanen hervor.

Es sind ziemlich viele Charaktere und die meisten davon sind nicht besonders vielschichtig. Trotzdem mag ich fast alle und hoffe, dass es in den beiden folgenden Büchern zu mehr Entwicklung kommt (wobei besonders das Al'Anfanische Grande Karas Kugres innerhalb dieses einen Bandes auf jeden Fall schon eine starke Entwicklung durchlaufen hat. Anfangs war er mir viel zu platt und unfähig, aber gegen Ende wächst er an seiner Verantwortung). An manchen Stellen hätte ich mir vom Autor noch ein bisschen mehr Recherche gewünscht. Gerade bei der Waldmenschen-Führerin Wahelahe (und auch beim Aufeinandertreffen mit dem Stamm bei Port Amira) sind arge Klischees eingebaut, die in meinen Augen vor dem aventurischen Hintergrund kaum Sinn ergeben. Das führt zwar teilweise zu lustigen Szenen, aber ließ bei mir ein wenig das Gefühl zurück, dass sich der Autor nicht tiefer mit der Kultur der Waldmenschen beschäftigt hat.

Neben dieser Kritik möchte ich noch anführen, dass dem Lektorat einige Fehler unterlaufen sind, die vermeidbar gewesen wären. Arg stören tut es meist nicht, aber wenn Namen vertauscht werden und man den Satz daher mehrfach lesen muss um den Sinn zu verstehen ist das schon ärgerlich.

Im Großen und Ganzen find ich den Roman jedoch super. Das Gefühl Al'Anfas am Anfang und auf den Inseln und Schiffen kommt sehr gut rüber und zwischen den Charakteren entwickelt sich ein ineterssantes Beziehungsgeflecht. Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht und vergebe trotz der Kritikpunkte 5 Punkte für eine Geschichte, die ich in kurzer Zeit verschlungen habe.

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