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Frostgeneral
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 23.09.2019 21:33

Im Schatten der Gans


Diarium des Abelmir yha Mhorenis
12. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Wir verließen heute auf der „Seeadler von Beilunk“ des Admirals Sanin Zorgan. Sein 1.Offizier Baron Wilbur Kornplotz begrüßte uns vergleichsweise freundlich.
Dies ist nicht unbedingt selbstverständlich nach den Geschehnissen auf Rulat. Der Bord-Efferdi Resovik Sturmtaucher verlangte einen Eid auf Sanin für die Dauer der Reise,
den die meisten von uns sogleich ablegten. Lediglich Kiaras weigerte sich diesen zu leisten mit der Begründung, dass der Admiral am Verlust des nachtblauen Splitters der
Dämonenkrone schuld sei. Ich verstehe diesen Gedankengang bei unserem Rahjani nicht, da eine Untergebene Sanins den Verrat beging. Sicher, man könnte argumentieren,
dass der Admiral für seine Offiziere verantwortlich ist aber andererseits möchte ich nicht für Fehltritte meiner Gefährten oder meiner Untergebenen schuldig sein.
Es scheint mir eher, dass Kiaras irgendeinen tiefergehenden Groll gegen den Admiral hegt. Der Efferdi sagte uns klipp und klar das Kiaras ohne Eid nicht an Bord kann und wir
somit gezwungen wären den Weg zu Fuß oder zu Pferd hinter uns bringen. Ich beschloss nach dieser unschönen Vorstellung bei der Hafenmeisterei nachzufragen ob ein anderes
Schiff Richtung Perricum ausläuft und nahm zu meinem Schutz Rafim mit. Ich traue dieser Stadt nach den letzten Vorkommnissen nicht mehr. Wir fanden heraus, dass ein
gewisser Kapitän Shadir die Stadt in dieser Nacht Richtung Norden auslaufen wollte.

Yarlan begleitete Kiaras zum Rahjatempel dieser Stadt der dort meditieren wollte um seine „innere Harmonie“, wie er es ausdrückte, wiederzufinden.
Aviana, die Avesgeweihte in unserer Begleitung, begleitete die beiden und erzählte den Beiden, dass Sie uns wahrscheinlich bald verlassen wolle. Isarun und Boltax gingen zurück
zu unserer Villa um alles für den Aufbruch auf dem Landweg klar zu machen. Boltax schnitzte außerdem aus einen Gwen-Petryl-Stein ein efferdgefälliges Amulett mit gegenläufigen
Tropfen und Efferdsymbolen in der Mitte. Dieser kleine Gnom ist erstaunlich geschickt mit seinen Händen. Schade, dass er seine Begabung für diesen Krimskrams verschleudert.
Nach einer Weile ist Kiaras dann wohl besserer Laune, wohl Dank rahjanischer Massagen. Dieser kleine Wüstling. Um sich doch noch auf Sanin einschwören zu lassen begaben
sich die drei zum Efferdtempel, fanden aber Resovik nicht mehr an. Also begaben sie sich weiter zur Seeadler um dort den Schwur abzulegen. Dort trafen sie allerdings auf
Viburn „den Stählernen“, seines Zeichens zweiter Offizier. Er verweigerte ihnen auch prompt den Zutritt zum Schiff. Und so mussten wir, anstelle von Kiaras, Abbitte und Fürsprache
für unseren Gefährten beim Admiral leisten. Was reitet diesen Rahjani bloß manchmal ? Nach einer Weile verwies uns Sanin an Fusakel, offensichtlich der Geschützmeister des
Schiffes und dass dieser irgendetwas mit einem Fass machen solle. Genauere Informationen blieb er uns schuldig.

Damit Kiaras überhaupt an Bord kommen durfte nahm ihm Yarlan in Gegenwart von Viburn den Schwur auf Sanin ab, bekam allerdings eine grimmig aussehende Mohawache zugeteilt
solange er an Bord war. Dies kann Rafim als Al`Anfaner so nicht auf sich beruhen lassen und ernannte sich selbst zur zweiten Wache Kiaras. Er schrie irgendetwas von Granden und
dass man sie so nicht behandeln kann und darf. Als sich Yarlan nach dem Fass erkundigte kanzelte ihn Fusakel ab und sagt ihm dass er für „so `nen Kack“ keine Zeit habe und er
dass Fass selbst unter Deck holen solle. Da ich mich zu langweilen begann inspizierte ich die Geschütze an Deck und machte Bekanntschaft mit dem Richtschützen Prüttel, der in weit
intimerer Beziehung zu seinen Geschützen ist als Ingerimm oder gar Rahja gutheißen würde. Nach einer eingehenden Untersuchung des Geschützes und seiner Mechanik,
zu deren Zweck ich in das Geschütz kriechen musste, schrak ich kurzzeitig vor einer merkwürdigen Krokodils-artigen Gestalt zurück.
Er stellte sich als Lido Kork vor, der eigentliche Kapitän des Schiffes. Offensichtlich zählt dieses Wesen zur Gattung der Klabautermänner, einer Unterart des gemeinen Kobolds, die hinlänglich
bekannt für allerlei derbe Späße mit ihnen unliebsamen Wesen sind. Ich beschloss die ganze Kraft meines Charmes und meiner angenehmen Wesensart zu nutzen und konnte auf diese Art
dieses Wesen für mich einnehmen. Er stellte sich als freundlicher, aber leicht verrückter Gesprächspartner heraus und ernannte mich zuerst zum 1.Offizier und im Laufe des Gesprächs bis
zum 4.Offizier. Offensichtlich hatte dieses Wesen keine Ahnung über die Befehlsstruktur auf einem Schiff. Er sagte mir das ein gewisser Ragnar ihm noch ein Buch schulde und er bis dahin
keinerlei Bücher mehr verleihen würde. Was sich wohl in der Bibliothek dieses merkwürdigen Wesens wohl befindet ?

Isarun traf eine alte Bekannte aus Garether Zeiten, eine Helena Fackelhand, die wohl mit ihr zusammen studiert hat. Sie stellte Isarun die erste Bordmaga mit Namen Trismagena vor, die
anscheinend gildenlos ist da sie keine Gildensiegel trägt. Seltsamerweise hatte Isarun keine Probleme damit. Yarlan schleppte in der Zwischenzeit das Wasserfass mit geweihtem Wasser
hoch und tunkte Kiaras Hand hinein. Dies reichte dem Efferdi anscheinend nicht und er fragte Yarlan ob er ihn verar… wolle, der Rahjani solle gefälligst in das Fass steigen. Yarlan kippte darauf
das Fass über Kiaras aus um zu beweisen, dass er kein Paktierer sei. Resovik fluchte daraufhin fürchterlich, zog sich die Gewänder vom Körper und sprang nackt über Bord.
Was für ein verrückter Kerl ! Nach einigen Stunden werden wir dann in einem Ruderboot ausgesetzt um in der Nähe von Perricum an Land gehen zu können. Wie sich herausstellte
waren wir nördlich von Perricum in der Nähe der Trollzacken.

13. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einem langen Fußmarsch erreichten wir das Dorf Dergelmund nördlich der Stadt. Als Bewaffnete wurden wir mürrisch vom
Dorfschulzen begrüßt und nach unserem Wohin befragt. Nach einer kurzen, aber wie es scheint zufriedenstellenden Antwort wurde uns gesagt, dass wir in einer kleinen Scheune nächtigen können.
Isarun erkannte das ein kleiner Kahn den Fluss herab kam mit einer merkwürdig aussehenden Gestalt. Sie stellte sich Aluide die Piratin vor und stellte uns auch ihren Bekannten vor, einem Lachs !
Bin ich nur von Verrückten umgeben ?
Sie faselte irgendetwas von einem grauen Mann im Fluss, einem Flusskönig oder sowas. Ich fragte mich insgeheim ob diese Person nicht vielleicht aus dem Trakt für Geisteskranke in der
Perricumer Akademie entflohen war. Boltax sprang allerdings voll auf diese merkwürdige Geschichte an und wollte mit den Flussgeistern reden. Ob er wohl im Laufe der Seereise unbemerkt einen
Schlag auf den Kopf abbekommen hat ? Aluide zog sich darauf nackt vor allen aus, völlig schamlos dieses Weib, und Boltax steckte nach kurzen Bartgemurmel seinen Kopf unter Wasser. Vielleicht
wollte er sich ertränken nach dem Rausschmiss aus der Pilzzüchtergemeinde oder sowas. Es sind doch nur verdammte Pilze ! Der Büttel steckte uns das die Person gesucht wird und ein Kopfgeld
von 30 Silbertalern auf sie ausgeschrieben ist. Sahen wir wirklich dermaßen arm aus, dass wir schon für Kopfgeldjäger gehalten wurden ?
Die Frau wollte uns auf ihrer Nussschale Richtung Perricum bringen, als Belohnung sollten wir Ihr spannende Geschichten erzählen. Allerdings konnte sie nur ein paar Leute mitnehmen so dass ich
mit Kiaras und Rafim für eine Nacht hier bleiben mussten.

14. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einer ruhigen Nacht reinigte ich mich und Kiaras auf magischen Wege von den Unbillen dieses Strohlagers und wartete, dass diese Verrückte wiederkommt.
Sie brachte uns dann zu Lennards Mühle, einem Ort im Nirgendwo kurz vor Rommilys. Dort lagerten Rondrianer und Golgariten gemeinsam in einem Zeltlager. Die Wache führte uns zur Befehlshaberin,
einer Rodrageweihten namens Rondirai von Leuentreu. Die Männer und Frauen unter ihrem Kommando sind alle verstümmelt oder schwer verletzt. Sie setzte uns in Kenntnis, dass Rommilys gefallen war
und ein Entsatzheer unter Yelnan von Dunkelstein auf dem Weg nach Rommilys ist um die feindlichen Truppen zu verstärken. Asmodeus von Andergast, mein alter Feind aus Yol-Ghurmak führt
das Kommando. Das Schicksal des hohen Paares der Traviakirche und das der Fürstin von Darpatien, Irmegunde von Rabenmund ist unbekannt.
Wir beratschlagten wie wir nach Rommilys hineinkommen und was wir dort erreichen wollen. Wir beschlossen, dass der einfachste Weg wohl über Neu-Rommilys am anderen Flussufer führen würde.
Am nächsten Morgen soll es losgehen.

Mögen die Zwölfe uns behüten !

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 05.10.2019 11:06

Wir haben uns endlich mal an die Namenlosen Tage getraut.
Wer noch eine Inspiration braucht, was sie/er leiten mag, ohne schlicht rumzusitzen,
die/der kann noch einmal gerne hier hineinschnuppern

Die Namenlosen Tage wurden inspiriert von "Von eigenen Gnaden" in Zweimühlen.
Hier jedoch in Rommilys 1027/1028nBF

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 09.10.2019 22:03

Die Namenlosen Tage bringen verderben.
5 Tage des Irrsinns
5 Tage der Trägheit
5 Tage der Krankheit
5 Tage der Dämmerung
und 5 Tage der Todesangst
Isyahadin, Aphestadil, Rahastes, Madaraestra, Shihayazad
Tagesherrscher.

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 12.10.2019 12:38

Wir besprechen in 20 Minuten den nächsten Boten.
Hoffentlich gemeinsam mit euch,
wir sind live

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 18.10.2019 17:22

Der vierte Teil der Borbarad-Kampagne oder auch "die sieben Gezeichneten" Kampagne für euch als Zusammenfassung.
Es geht um die Pforte des Grauens auf Maraskan

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 19.10.2019 18:56

Ich bin live auf Twitch
ein paar Sachen für morgen vorbereiten und mit euch gerne über Online #pnpde sprechen
Gerne Fragen stellen zu Tools, Tipps und Tricks etc


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