Hausregel: Repräsentationen

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Feyamius
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Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 19.08.2009 17:40

Hallöchen.

Ich habe mal die Besonderheiten der Repräsentationen etwas überarbeitet und einige Gedanken, die in diesem Forum schon länger geistern, mit eingebaut.

Wenn jemandem noch etwas einfällt, wie bestimmte Traditionen etwas aufgewertet werden könnten, ohne sie gleich zu stark zu machen, kann er mir das gerne mitteilen.

So habe ich zum Beispiel überlegt, den Vorteil bezüglich des spontanen Modifizierens von Elementarzaubern bei den Geoden für Diener Sumus auf Heilzauber und für Herren der Erde auf Herrschaftszauber auszudehnen, mich aber vorerst dagegen entschieden, weil es a) etwas heftig wäre mMn und ich b) keine Unterscheidung nach Ausrichtung in die grundlegende Repräsentation einbringen wollte.

Gerade aber für Geoden wäre ich an einer Stärkung ihrer Repräsentation interessiert, also immer her mit euren Ideen. :ijw:

Die alchimistische Repräsentation bezieht sich auf meine inoffizielle Spielhilfe zu Halbzauberischen Alchimisten, die Derwisch-Repräsentation auf die Anfrage von Milan im WdH 1000 BF Thread.


Bye, Feyamius.
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Repräsentationen - 2013.09.09.pdf
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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 19.08.2009 20:51

Änderungsvorschlag 1:
Voraussetzungen der Zauberrezepte Schriftlicher Ausdruck statt Malen/Zeichnen auf 7 und Heilkunde: Seele statt Kochen (Tränke) auf 7, immerhin sollen Gedanken und Gefühle der Hexe, die sie beim Zaubern hat, niedergeschrieben werden. Ich habe mich da zuerst zu sehr vom Wort "Rezept" einlullen lassen, die Beschreibung, was das eigentlich ist, führt mich aber doch zu ebendieser Änderung.

Änderung 2:
Der Satz "Zauber, die in Fremdrepräsentation vorliegen, dürfen spontan modifiziert werden" wurde der SF Matrixverständnis hinzugefügt.

Änderungsvorschlag 3:
Folgender Punkt für Geoden:
• Verlust von Ausdauer beim Zaubern (WdZ 23 f.) beträgt nur zwei Drittel des üblichen Wertes, in Verbindung mit dem Vorteil Ausdauernder Zauberer schrumpft er gar auf ein Drittel

Änderungsvorschlag 4:
Bei der satuarischen Rep. folgenden Abschnitt hinzugefügt:
Für das Spiel ohne Ausdauer und Erschöpfung gilt: Nach dem gewirkten Zauber fühlt sich die Hexe so matt, als ob sie unter den Auswirkungen einer Schlechten Eigenschaft (siehe WdH 268) in Höhe der angesammelten ZfP* stünde: alle Talent- und Zauberproben sind um die entsprechende Punktzahl erschwert, Eigenschaftsproben um deren Hälfte. Diese Erschwernis baut sich um einen Punkt pro Stunde, welche die Hexe in (körperlicher und mentaler) Ruhe verbringt, ab.
Meinungen?
Zuletzt geändert von Feyamius am 19.08.2009 21:29, insgesamt 5-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 19.08.2009 21:34

Neue Version online!

Änderungsvorschlag 1:
für Geoden:
Heilkunde Seele gilt als Hilfstalent für Magiekunde, wenn es um Einschätzung mental beeinflussender Zauber geht
Zuletzt geändert von Feyamius am 19.08.2009 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.08.2009 01:10

Borbaradianische Repräsentation
...
• Versteckte Hellsicht-, Einfluss- & Verständigungskomponenten
Heißt?
Druidische Repräsentation
• Bei Gutem Gedächtnis nur zwei Drittel der Steigerungskosten von Druidensprüchen,
bei Eidetischem Gedächtnis sogar nur ein Drittel

Was sind Druidensprüche?
Geodische Repräsentation
• Geodensprüche, welche das Merkmal des bevorzugten Elements aufweisen oder
solche mit dem Merkmal Elementar (gesamt), welche in der akuten Situation eine entsprechende elementare Prägung haben (wie zum Beispiel ein Feuerelementar, der von einem Feuergeoden mittels des ELEMENTAREN DIENERS gerufen wird), können leichter spontan modifiziert werden: Die SpoMods Kosten sparen, Reichweite verändern und Wirkungsdauer verändern kosten jeweils 2 ZfP weniger; bei Brobim-Geoden gilt dasselbe stattdessen für das Merkmal Geisterwesen
Dafür das die Kleinen DIE Elementaristen sein sollen, schwach. Mein Vorschlag: "Eine Geode erhält die Erleichterungen von Affinität zu Elementaren auch bei Zaubern (also eine Erleichterung von 4), dies auch zusätzlich zu bereits vorhandener Affinität.
• Verlust von Ausdauer beim Zaubern (siehe WdZ 23f.) beträgt nur zwei Drittel des üblichen Wertes, in Verbindung mit dem Vorteil Ausdauernder Zauberer schrumpft er gar auf ein Drittel
Lohnt sich nur wenn man gerade mit dieser Regel spielt. Mein Vorschlag: "Sprüche mit dem vom Geoden bevorzugtem Merkmal kosten im 1 AsP weniger, minimal jedoch einen (siehe Stabzauber Kraftfokus)."
Gildenmagische Repräsentation SpoMods auch bei Zaubern in Fremdrepräsentation erlaubt
Halte ich nicht für sinnvoll.
Scharlatanische Repräsentation können zu
halben Erschwernissen spontan modifiziert oder mit Varianten ausgestattet werden
Halte ich nicht für Sinnvoll, da es selbst einen lausigen Scharlatan weit besser sein lässt als einen begnadeten Illusionenmagier.
Würde das wie bei den Geoden machen. Illusionzauber immer um vier erleichtert und immer einen Punkt billiger.
Bin halt ein Fan von einheitlichen Regeln.
Schelmische Repräsentation
• Ignorieren einer Magieresistenz von bis zu 3 Punkten
Ein wenig mehr, so 5, darf es schon sein. Genug um den 08-15 Aventurier zu beeindrucken aber schon bei Geweihten oder Professionen mit MR-Bonus wird es schwierig.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Auribiel » 20.08.2009 01:25

Na'rat hat geschrieben:
Borbaradianische Repräsentation
...
• Versteckte Hellsicht-, Einfluss- & Verständigungskomponenten
Heißt?

Vielleicht mal einfach im WdZ (S. 259) nachlesen? Wurde von Feyamius unverändert aus der offiziellen Variante der borbaradianischen Repräsentation übernommen und hat einen gar fieslichen Hintergrund.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 20.08.2009 06:48

Boah ey, Na'rat...

"Druidensprüche" sind Sprüche in druidischer Repräsentation, "Geodensprüche" sind Sprüche in geodischer Repräsentation, "Elfensprüche" sind Sprüche in elfischer Repräsentation, Hexensprüche sind... usw. usf.
Ich dachte mein stichwortartiger Schreibstil hätte das klar genug gemacht, dass ich hier abkürze. :rolleyes:
Dafür das die Kleinen DIE Elementaristen sein sollen, schwach. Mein Vorschlag: "Eine Geode erhält die Erleichterungen von Affinität zu Elementaren auch bei Zaubern (also eine Erleichterung von 4), dies auch zusätzlich zu bereits vorhandener Affinität.
Und das ist schon die von "mir" aufgebretzelte Variante. Eigentlich ist das die offizielle Vorgabe, nur erweitert um die Sache mit den Elementar (gesamt)-Sprüchen bei passender elementarer Prägung. Das war vorher nämlich nicht drin, sodass es keinen entsprechenden Vorteil bei Feuerdschinnen oder Feuerelementaren gab, wenn der Feuergeode (frag' jetzt bitte nicht, was das ist... :censored:) einen beschworen hat. Hab ich aus nem Thread hier im Forum, den Zusatz, der ist auch halbwegs bestätigt, dass das so eigentlich auch von der Redax gedacht war.
Lohnt sich nur wenn man gerade mit dieser Regel spielt. Mein Vorschlag: "Sprüche mit dem vom Geoden bevorzugtem Merkmal kosten im 1 AsP weniger, minimal jedoch einen (siehe Stabzauber Kraftfokus)."
Klar lohnt es sich nur, wenn man damit spielt. Genauso wie Hexen auch nur ein Erschöpfungsproblem beim Reinsteigern haben, wenn man mit Erschöpfung spielt. Aber wenn man damit spielt, dann haben Geoden eben einen Vorteil.

Der AsP-Spar-Vorteil wäre auch eine Idee, muss aber den Ausdauernder-Zauberer-Vorteil nicht unbedingt ersetzen.


Was die erlaubten SpoMods bei Fremdrep. für Gildenmagier angeht hast du Recht, das lösch' ich raus.
Halte ich nicht für Sinnvoll, da es selbst einen lausigen Scharlatan weit besser sein lässt als einen begnadeten Illusionenmagier.
Würde das wie bei den Geoden machen. Illusionzauber immer um vier erleichtert und immer einen Punkt billiger.
Bin halt ein Fan von einheitlichen Regeln.
Ich eigentlich auch, hab hier aber bewusst noch das Original beibehalten. Ich finde das aber nicht schlecht, dass Scharlatane bei dem, was sie können, mit diesem Vorzug so richtig rocken. Okay, das würden sie auch, wenn alles um vier erleichtert würde und alles einen AsP billiger wäre... hmm... die Idee an sich ist echt nicht schlecht, aber ich mag diesen Illusionisten-Imba-Vorteil bezüglich SpoMods bei den Scharlatanen eigentlich sehr. ;)
Ein wenig mehr, so 5, darf es schon sein.
Ich finde 3 auch ein wenig schwach auf der Brust, aber bei 5 ist man schon sehr nah am Vorteil Unbeschwertes Zaubern, der mWn MR bis 7 ignoriert. Ich wäre dafür, das auf 8 zu erhöhen, den Standard auf 4 zu setzen und mit SF dann auf 12 zu gehen, sodass man die schöne Abstufung 4-8-12 hat. :ijw:


Zu Borbaradianerzaubern: Wenn du das nicht weißt... bööööse Dinge! :devil:


Bye, Feyamius.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Talron » 20.08.2009 08:03

@Feyamius
Was die erlaubten SpoMods bei Fremdrep. für Gildenmagier angeht hast du Recht, das lösch' ich raus.
Noch eine kleine Anmerkung: Gildenmagier sollten ihren Bonuspunkt aus verlängerter Zauberdauer behalten.
Okay, das würden sie auch, wenn alles um vier erleichtert würde und alles einen AsP billiger wäre... hmm... die Idee an sich ist echt nicht schlecht, aber ich mag diesen Illusionisten-Imba-Vorteil bezüglich SpoMods bei den Scharlatanen eigentlich sehr.
Damit kommt man mit dem Matrixverständniss wieder auf die geviertelten Aufschläge. Wohl genau der Grund, warum es geändert wurde.
Ich finde 3 auch ein wenig schwach auf der Brust, aber bei 5 ist man schon sehr nah am Vorteil Unbeschwertes Zaubern, der mWn MR bis 7 ignoriert. Ich wäre dafür, das auf 8 zu erhöhen, den Standard auf 4 zu setzen und mit SF dann auf 12 zu gehen, sodass man die schöne Abstufung 4-8-12 hat.
Bekommen Schelme den Vorteil nicht automatisch?

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Leta » 20.08.2009 10:13

Dieses Projekt finde ich sehr gut.
Ich wollte noch einige Anregungen für "Berufsgeheimnis: Zauberrezepte"
Ein Berufsgeheimnis kostet immer 200 AP (zum Thema einheitliche Regelungen). Man könnte noch bei den Kosten ein "halbe Kosten bei Satuarische Repräsentation und TaW Ritualkenntnis (Hex) 15" hinzufügen.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte war das Ganze auch für Gildenmagier und Kristallomanten zu machen.
Gruß
Leta

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Varana » 20.08.2009 11:34

Leta: Thesen niederlegen als Berufsgeheimnis?

---
Bei den Geoden würde ich mindestens noch einfügen, daß sie ihre verbilligten Modifikationen bei allen betroffenen Sprüchen einsetzen können (wie die Druiden das Erzwingen), soweit es sinnvoll ist.
Alternativ haben wir iirc als Hausregel, daß die SpoMod-Verbilligung für alle Geodensprüche gilt, aber das ist dir wahrscheinlich zu stark (und nimmt auch die spezifische Stärkung des Elementarismus weg).

---
Daß Scharlatane ihre SpoMods bei Illusionssprüche dann vierteln, sehe ich nicht so als Problem, da es sich um einen ziemlich engen Bereich handelt. Allerdings können Illusionen ziemlich mächtig sein, so daß wir damit _wirklich_ fähige Illusionisten produzieren.
Zuletzt geändert von Varana am 20.08.2009 11:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.08.2009 13:51

Auribiel hat geschrieben: Vielleicht mal einfach im WdZ (S. 259) nachlesen? Wurde von Feyamius unverändert aus der offiziellen Variante der borbaradianischen Repräsentation übernommen und hat einen gar fieslichen Hintergrund.
Der keinerlei Auswirkungen hat, bläht also die Regeln unnötig auf.
Feyamius hat geschrieben:"Druidensprüche" sind Sprüche in druidischer Repräsentation, "Geodensprüche" sind Sprüche in geodischer Repräsentation, "Elfensprüche" sind Sprüche in elfischer Repräsentation, Hexensprüche sind... usw. usf.
Ich dachte mein stichwortartiger Schreibstil hätte das klar genug gemacht, dass ich hier abkürze. :rolleyes:
Wir sind hier beim Erbsenzählersystem DSA.
Feyamius hat geschrieben:Und das ist schon die von "mir" aufgebretzelte Variante. Eigentlich ist das die offizielle Vorgabe, nur erweitert um die Sache mit den Elementar (gesamt)-Sprüchen bei passender elementarer Prägung. Das war vorher nämlich nicht drin, sodass es keinen entsprechenden Vorteil bei Feuerdschinnen oder Feuerelementaren gab, wenn der Feuergeode (frag' jetzt bitte nicht, was das ist... :censored:) einen beschworen hat. Hab ich aus nem Thread hier im Forum, den Zusatz, der ist auch halbwegs bestätigt, dass das so eigentlich auch von der Redax gedacht war.
Was nichts daran ändert das ich das noch immer für zu schwach halte. Zumindest eine Affinittät zu Elementaren, oder auch nur dem bevorzugtem, sollte drin sein.
Feyamius hat geschrieben: Klar lohnt es sich nur, wenn man damit spielt. Genauso wie Hexen auch nur ein Erschöpfungsproblem beim Reinsteigern haben, wenn man mit Erschöpfung spielt. Aber wenn man damit spielt, dann haben Geoden eben einen Vorteil.

Der AsP-Spar-Vorteil wäre auch eine Idee, muss aber den Ausdauernder-Zauberer-Vorteil nicht unbedingt ersetzen.
Immer daran denken, die Regeln sind angeblich optional. Ausdauer ist einfach mehr Buchhaltung, bläht die Regeln unnötig auf.
Feyamius hat geschrieben: Ich eigentlich auch, hab hier aber bewusst noch das Original beibehalten. Ich finde das aber nicht schlecht, dass Scharlatane bei dem, was sie können, mit diesem Vorzug so richtig rocken. Okay, das würden sie auch, wenn alles um vier erleichtert würde und alles einen AsP billiger wäre... hmm... die Idee an sich ist echt nicht schlecht, aber ich mag diesen Illusionisten-Imba-Vorteil bezüglich SpoMods bei den Scharlatanen eigentlich sehr.
Mein Argument bleibt das Gleiche. Willst du das ein durchschnittlicher Scharlatan (per Definition ziemliche Nullen - weil weniger interesse am lernen, weil weniger schlau, weil weniger begünstigt) einen begnadeten Illusionsmagier (per Definition ziemlich fähige Leute), auf seinem Spezialgebiet immer in den Schatten stellt?

Eine Erleichertung von -4 läuft letztendlich auf ungefähr eine SpoMod hinaus.
Damit ist auch der mindermittelte Scharlatan in der Lage eher mit einem durchschnittlichen Illusionsmagier mitzuhalten.

Auch sollte man sich mal vor Augen führen was eine pauschale Halbierung hinsichtlich der Realitätsdichte und multisensorischen Illusionen anrichtet.

Feyamius hat geschrieben: Ich finde 3 auch ein wenig schwach auf der Brust, aber bei 5 ist man schon sehr nah am Vorteil Unbeschwertes Zaubern, der mWn MR bis 7 ignoriert. Ich wäre dafür, das auf 8 zu erhöhen, den Standard auf 4 zu setzen und mit SF dann auf 12 zu gehen, sodass man die schöne Abstufung 4-8-12 hat. :ijw:
Bin halt der Meinug das auch und gerade ein Schelm nicht alles und jeden verzaubern können soll.

Pauschale Halbierung bzw. Drittelung oder Viertelung.

Würde mir mal Gedanken machen ob man so etwas nicht für alle Repräsentationen in den von ihnen unterstützten Zaubern machen könnte.
Also Geoden alle Erschwernisse bei elementaren Zaubern halbiert.
Bei Drudien alle Herrschaftssprüche.
Bei Hexen, je nach Schwesternschaft usw.
Würde die Sache entschieden kürzer machen.

Hier mal mein Versuch:

Hexen, alle Zauber mit dem Merkmal Eigenschaften und oder Einfluss sind um X erleichtert.
Druiden, alle Zauber mit dem Merkmal Herrschaft ...
Geoden, alle Zauber mit einem oder mehreren elementaren Merkmale ...
Kristallomanten, alle Zauber mit dem Merkmal Objekt (?) ...
Schelmen, alle Zauber die nicht nützlich (Meisterentscheid) sind
Scharlatane, alle Zauber mit dem Merkmal Illusion ...
Borbaradianer, alle Zauber die mit Blutmagie gespeist werden ...
Gildenmagier, da fällt mir nichts ein, hier könnte man ein oder zwei Merkmale nach belieben wählen.
Zuletzt geändert von Na'rat am 20.08.2009 16:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 20.08.2009 21:12

Talron hat geschrieben:Noch eine kleine Anmerkung: Gildenmagier sollten ihren Bonuspunkt aus verlängerter Zauberdauer behalten.
Nö, das ist jetzt in Matrixverständnis mit drin. :)
Talron hat geschrieben:Damit kommt man mit dem Matrixverständniss wieder auf die geviertelten Aufschläge. Wohl genau der Grund, warum es geändert wurde.
Hm, vielleicht doch des Na'rat Vorschlag mit dem Affinitätsäquivalent nochmal überdenken... ein Scharlatan, der bei Illusionen SpoMod-Erschwernisse halbieren darf, dürfte sie mit Matrixverständnis dann wirklich vierteln, was wirklich heftig wäre... aber davon absehen: Welcher Scharlatan hat schon Matrixverständnis? ;)
Talron hat geschrieben:Bekommen Schelme den Vorteil nicht automatisch?
Ich glaube schon, trotzdem ist in der Repräsentation die Rede davon, dass sie MR bis 3 ignorieren dürfen... vielleicht wurde an die gedacht, die die Repräsentation als Zweitrep. lernen...? Keine Ahnung.
Leta hat geschrieben:Ein Berufsgeheimnis kostet immer 200 AP (zum Thema einheitliche Regelungen).
Also in meinem WdS steht bei Kosten etwas von 100 AP, dahinter in Klammern "selten weniger, bisweilen mehr"...
Leta hat geschrieben:Man könnte noch bei den Kosten ein "halbe Kosten bei Satuarische Repräsentation und TaW Ritualkenntnis (Hex) 15" hinzufügen.
Gute Idee.
Leta hat geschrieben:Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte war das Ganze auch für Gildenmagier und Kristallomanten zu machen.
Nee, das is für die kein Geheimnis, sondern Alltag. Hefeteigrezept ist ja auch kein Berufsgeheimnis für Bäcker.
Varana hat geschrieben:Bei den Geoden würde ich mindestens noch einfügen, daß sie ihre verbilligten Modifikationen bei allen betroffenen Sprüchen einsetzen können (wie die Druiden das Erzwingen), soweit es sinnvoll ist.
Steht so auch im Originalregeltext der Repräsentation, ich hab's aber weggelassen, weil alle in Frage kommenden Zauber (Geodensprüche mit den geforderten Merkmalen) sowieso die entsprechenden SpoMods erlauben. Worte gespart. ;)
Okay, könnte evtl. doch greifen, wenn ein Geode sich was von der anderen Repräsentation per Zauberwerkstatt rüberzieht... aber ein Geode in der Zuaberwerkstatt ist auch kein wirklich häufiger Anblick. Aber okay, ich schreib's in die nächste Version wieder rein.
Varana hat geschrieben:Alternativ haben wir iirc als Hausregel, daß die SpoMod-Verbilligung für alle Geodensprüche gilt, aber das ist dir wahrscheinlich zu stark (und nimmt auch die spezifische Stärkung des Elementarismus weg).
Jopp, ist mir zu heftig. ;)
Varana hat geschrieben:Daß Scharlatane ihre SpoMods bei Illusionssprüche dann vierteln, sehe ich nicht so als Problem, da es sich um einen ziemlich engen Bereich handelt.
Ich hab auch kein Problem damit, dass die beiden Scharlatane, die in Aventurien die SF Matrixverständnis beherrschen, illusionistisch mehr drauf haben können als ein Illusionsmagier. Immerhin tun die ihr ganzes Leben lang nix anderes.
Na'rat hat geschrieben:Immer daran denken, die [Ausdauer-]Regeln sind angeblich optional.
Dann ist es der Punkt bezüglich der Ausdauer-beim-Zaubern-Regeln bei der Geodenrepräsentation eben auch. ;)
Na'rat hat geschrieben:Mein Argument bleibt das Gleiche. Willst du das ein durchschnittlicher Scharlatan (...) einen begnadeten Illusionsmagier (...) auf seinem Spezialgebiet immer in den Schatten stellt?
Ein durchschnittlicher Scharlatan hat kein Matrixverständnis. Nicht mal ein brillanter Scharlatan hat Matrixverständnis.
Na'rat hat geschrieben:Auch sollte man sich mal vor Augen führen was eine pauschale Halbierung hinsichtlich der Realitätsdichte und multisensorischen Illusionen anrichtet.
Durch den Rep.-Vorteil werden ja nicht mehr ZfP* generiert, sondern nur nicht ganz so viel weniger ZfP*. Der ZfW ist hier immer noch die Obergrenze.
Realitätsdichte gehört aber eh überarbeitet. ;)
Na'rat hat geschrieben:Hexen, alle Zauber mit dem Merkmal Eigenschaften und oder Einfluss sind um X erleichtert.
Die Schlangenhexe sagt "Danke!"...
Na'rat hat geschrieben:Druiden, alle Zauber mit dem Merkmal Herrschaft
Der Haindruide sagt "Danke!"

Davon abgesehen mag ich es sehr, dass eben nicht alles gleichgeschaltet ist, sonder jede Rep. ihre eigenen kleinen auf sie abgestimmten Vorzüge und Schwächen hat.
Spricht ja nichts dagegen, dort, wo sich diese Vorzüge oder Schwächen zwischen den Reps ähneln, gleiche Regeln anzuwenden (wie du es bei Scharlatanen bzgl Illusion und Geoden bzgl Elementar mit einer Regelung ähnlich dem Vorteil Affinität... versucht hast). Finde ich sogar begrüßenswert. Aber eben auch nur da, wo eine Ähnlichkeit gegeben und sinnvoll ist, und nicht rein aus Prinzip.


Bye, Feyamius.
Zuletzt geändert von Feyamius am 20.08.2009 21:38, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Talron » 20.08.2009 22:52

@Feyamius
Welcher Scharlatan hat schon Matrixverständnis?
Jeder der die SpoMods vierteln möchte.;-)
Ich bin so oder so kein großer Freund der Verbreitung von Zaubern und Sonderfertigkeiten. Es gibt ganz klar ein paar Zauber die nicht verfügbar sein sollten aber der Großteil ist wirklich zugänglich zu machen.
Sehr blöd ist beispielsweise, dass eine Hexe den Sapefecta 2 Spalten teurer steigern muss.
Ein durchschnittlicher Scharlatan hat kein Matrixverständnis. Nicht mal ein brillanter Scharlatan hat Matrixverständnis.
Braucht er nicht. Er kann auch die Varianten halbieren. Na'rat hat schon recht.

In Kombination ist es nur noch wesentlich übler.
Wenn man darüber Nachdenkt war der Weg der Redax, Matrixverständniss zu ändern schlicht der Einfachste.
Zuletzt geändert von Talron am 20.08.2009 22:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.08.2009 23:50

Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Immer daran denken, die [Ausdauer-]Regeln sind angeblich optional.
Dann ist es der Punkt bezüglich der Ausdauer-beim-Zaubern-Regeln bei der Geodenrepräsentation eben auch. ;)
Regeln welche die Anwendung einer anderen voraussetzen sind in einem optionalen System nicht gerade optimal.
Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Mein Argument bleibt das Gleiche. Willst du das ein durchschnittlicher Scharlatan (...) einen begnadeten Illusionsmagier (...) auf seinem Spezialgebiet immer in den Schatten stellt?
Ein durchschnittlicher Scharlatan hat kein Matrixverständnis. Nicht mal ein brillanter Scharlatan hat Matrixverständnis.
Äh, ja. Aber das ist warum relevant? Matrixverständnis ist seit dem WdZ im wesentlichen nur eine SpoMod mehr.

Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Auch sollte man sich mal vor Augen führen was eine pauschale Halbierung hinsichtlich der Realitätsdichte und multisensorischen Illusionen anrichtet.
Durch den Rep.-Vorteil werden ja nicht mehr ZfP* generiert, sondern nur nicht ganz so viel weniger ZfP*. Der ZfW ist hier immer noch die Obergrenze.
Realitätsdichte gehört aber eh überarbeitet. ;)
So lange Du den nicht auch überarbeitest solltest Du deine Regeln daran ausrichten.
Auch gibt eine Halbierung effektiv mehr ZfP*, einfach weil die Zuschläge nur noch halb so groß ist.
Mir gefällt es einfach nicht das praktisch jeder Aushilfsmagier mulitsensorische Illusionen verdammt leicht hinbekommt und ein Profiillusionsmagier da an seine Grenzen stößt. Das sollte umgekehrt sein.
Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Hexen, alle Zauber mit dem Merkmal Eigenschaften und oder Einfluss sind um X erleichtert.
Die Schlangenhexe sagt "Danke!"...
Na'rat hat geschrieben:Druiden, alle Zauber mit dem Merkmal Herrschaft
Der Haindruide sagt "Danke!"

Davon abgesehen mag ich es sehr, dass eben nicht alles gleichgeschaltet ist, sonder jede Rep. ihre eigenen kleinen auf sie abgestimmten Vorzüge und Schwächen hat.
Spricht ja nichts dagegen, dort, wo sich diese Vorzüge oder Schwächen zwischen den Reps ähneln, gleiche Regeln anzuwenden (wie du es bei Scharlatanen bzgl Illusion und Geoden bzgl Elementar mit einer Regelung ähnlich dem Vorteil Affinität... versucht hast). Finde ich sogar begrüßenswert. Aber eben auch nur da, wo eine Ähnlichkeit gegeben und sinnvoll ist, und nicht rein aus Prinzip.
Ist ja nur ein Entwurf. Eine möglichst kleinteilige Verregelung halte ich nicht für sinnvoll.
Das Profil bestimmter Magierklassen zu schärfen scheint mir hingegen sehr sinnvoll.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 21.08.2009 00:56

Na'rat hat geschrieben:Regeln welche die Anwendung einer anderen voraussetzen sind in einem optionalen System nicht gerade optimal.
Also müssen optionale Regeln Stückwerk bleiben und dürfen nicht aufeinander aufbauen? Was'n das für'n Mist? :rolleyes:
Na'rat hat geschrieben:Äh, ja. Aber das ist warum relevant? Matrixverständnis ist seit dem WdZ im wesentlichen nur eine SpoMod mehr.
Wir reden hier über meinen Hausregelvorschlag. Da steht die SF anders drin.
Na'rat hat geschrieben:Auch gibt eine Halbierung effektiv mehr ZfP*, einfach weil die Zuschläge nur noch halb so groß ist.
Mir gefällt es einfach nicht das praktisch jeder Aushilfsmagier mulitsensorische Illusionen verdammt leicht hinbekommt und ein Profiillusionsmagier da an seine Grenzen stößt. Das sollte umgekehrt sein.
Kommt auf das Scharlataneriebild an, das man hat. Für mich haben die Scharlatane da einfach einen intuitiveren Zugang und können das auch irgendwann besser, einfach weil sie spielerisch alles ausprobieren was geht. Sie leben ihre Illusionsmagie eben und machen quasi nix anderes.
Na'rat hat geschrieben:Das Profil bestimmter Magierklassen zu schärfen scheint mir hingegen sehr sinnvoll.
Was meinst du jetzt damit und wie steht das im Zusammenhang mit der hier vorgestellten Hausregel?


Bye, Feyamius.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Varana » 21.08.2009 01:38

Talron hat geschrieben:Wenn man darüber Nachdenkt war der Weg der Redax, Matrixverständniss zu ändern schlicht der Einfachste.
Aber auch der dümmste, weil man damit allen anderen kräftigst in den A... getreten hat und den Abstand zu den Gildenmagiern nochmal deutlich vergrößert hat.

---
Feyamius hat geschrieben:weil alle in Frage kommenden Zauber (Geodensprüche mit den geforderten Merkmalen) sowieso die entsprechenden SpoMods erlauben.
:ijw: Hast du das alles nachgeprüft? Ich hab das mal für den Feuergeoden gemacht, aber bei den anderen war's mir zuviel Aufwand, weil die mehr als drei Zauber haben...
Dann kann man's aber wirklich weglassen, japp.
Zuletzt geändert von Varana am 21.08.2009 01:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Talron » 21.08.2009 10:51

@Varana
Aber auch der dümmste, weil man damit allen anderen kräftigst in den A... getreten hat und den Abstand zu den Gildenmagiern nochmal deutlich vergrößert hat.
Es hat so ziemlich alle Probleme beseitigt nur Magier sind immernoch zu stark. Was ist daran dumm?
Den Abstand hat man wohl kaum vergrößert. (Außer bei Sprüchen deren Wirkung nicht von den zfp* (oder nur geringfügig) abhängt. Dort wurden Gildenmagier durch die "Vergleichen vor dem halbieren"-Regel ausgebremst.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Varana » 21.08.2009 11:36

Es gibt für andere Traditionen jetzt keine Möglichkeit mehr, ihre SpoMod-Zuschläge zu senken. Das heißt, daß mehr als ein, zwei Modifikationen nur noch Gildenmagiern zur Verfügung stehen, da andere schnell bei nötigen ZfWs von 15+ sind, wenn sie noch was übrigbehalten wollen.
Ich halte die SpoMod-Verbilligung für den mit Abstand stärksten Repräsentationsvorteil überhaupt.
Und wenn ich mir anschaue, was unsere Magier so herummodifizieren (Edit: Auch ohne Viertelung, die haben wir auch abgeschafft)... je besser man einen Zauber modifizieren kann, desto stärker wird er. Indem man die Möglichkeit zur Modifikation schwächt, schwächt man also den Zaubernden.
Die Abschaffung der Viertelung war ja völlig richtig, aber dann doch bitte auch anderen die Möglichkeit lassen, mit extra AP-Einsatz zu den Magiern aufzuschließen. Die haben auch so noch genug Vorteile.
Wenn man will, daß Zauber weniger modifiziert werden, dann hätte man die Halbierung ganz abschaffen sollen, aber so, wie es jetzt ist, läßt man die Magier so, wie sie einen großen Teil ihrer Karriere auch bisher schon waren, und verbietet es den anderen gleichzuziehen.
Zuletzt geändert von Varana am 21.08.2009 13:09, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 21.08.2009 12:07

Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Regeln welche die Anwendung einer anderen voraussetzen sind in einem optionalen System nicht gerade optimal.
Also müssen optionale Regeln Stückwerk bleiben und dürfen nicht aufeinander aufbauen? Was'n das für'n Mist? :rolleyes:
Ja, eine Regel die eine andere voraussetzt ist nicht optional.
Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Äh, ja. Aber das ist warum relevant? Matrixverständnis ist seit dem WdZ im wesentlichen nur eine SpoMod mehr.
Wir reden hier über meinen Hausregelvorschlag. Da steht die SF anders drin.
Dann liegt da vielleicht das Problem. Ich finde dem Ansatz aus dem WdZ eigentlich recht gelungen.
Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Auch gibt eine Halbierung effektiv mehr ZfP*, einfach weil die Zuschläge nur noch halb so groß ist.
Mir gefällt es einfach nicht das praktisch jeder Aushilfsmagier mulitsensorische Illusionen verdammt leicht hinbekommt und ein Profiillusionsmagier da an seine Grenzen stößt. Das sollte umgekehrt sein.
Kommt auf das Scharlataneriebild an, das man hat. Für mich haben die Scharlatane da einfach einen intuitiveren Zugang und können das auch irgendwann besser, einfach weil sie spielerisch alles ausprobieren was geht. Sie leben ihre Illusionsmagie eben und machen quasi nix anderes.
Eine unschöne Erklärung, müsste dann doch einem begeisterten Hellsichtmagier, der so seinen Lebensunterhalt finanziert, das ganze spielerisch betrachtet viel, viel besser sein als ein normaler Hellseher.
Scharlatane sind vor dem Hintergrund die welche nicht gut genug für eine Ausbildung zum Magier waren und sich zwangsweise auf recht einfaache Sachen verlegen mussten.
Feyamius hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Das Profil bestimmter Magierklassen zu schärfen scheint mir hingegen sehr sinnvoll.
Was meinst du jetzt damit und wie steht das im Zusammenhang mit der hier vorgestellten Hausregel?
Wie ich das meine ist doch klar, eine Magierklasse kann etwas eben besonders gut.
Deine, wie auch die offiziellen, Regeln setzten dies nur ungenügend, da im winzigen Rahmen und sehr kompliziert, um.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 21.08.2009 23:08

Also ich kenne nur eine Magierklasse, nämlich den Magier. Oder meinst du die unterschiedlichen Akademien? Oder meinst du Zaubererklassen? Wie du gesagt hast: Wir sind bei DSA, dem Erbsenzählersystem... ;)

Ich finde den Ansatz der neuen SF Matrixverständnis eben nicht gut, man sollte die Halbierung der SpoMod-Erschwernisse allen Reps zugänglich machen eben über diese SF, das 4.1 Matrixverständnis ist... naja. Das DSA 4.0 Matrixverständnis finde ich sinnvoller. Daher hab ich die Auswirkungen des 4.1 Matrixverständnis eben der Gildenmagischen Rep hinzugefügt und dafür die SF Matrixverständnis wieder auf DSA 4.0 zurückgestuft, was identisch mit dem offiziellen Rep-Vorteil der Gildenmagier ist. Kurzum: Ich habe Gildenmagischen Repvorteil und Matrixverständnis ausgetauscht und finde diese Lösung durchweg gelungen.
Löst das Problem mit der Viertelung auch, und zwar ohne anderen Reps die Möglichkeit zu nehmen, auch mal halbieren zu dürfen.

Scharlatane müssen sich sowieso auf die einfachen Sachen beschränken. Sie dürfen ja nix über Komplexität D lernen mit wenigen Ausnahmen. Dass sie dann das, worauf sie sich zwangsweise beschränken müssen, besser können als auch ein Illusionsmagier, finde ich nicht schlimm.

Die Scharlatane bekommen das auch ganz anders und spielerischer beigebracht - dann eben auf die Ausbildung fixiert statt darauf wie sie es betrachten. Ein Hellsichtmagier kann später noch so spielerisch das Ganze sehen, er bleibt immer noch ein Gildenmagier. Wenn er davon so abweichen will und das so frei etc. pp. machen will wie ein Scharlatan, würde ich als Meister mit dem Spieler eine der Scharlatanerie ähnliche Profession ersinnen, die dieser Magier dann als Zweitrepräsentation entwickeln kann und sich auf Hellsicht bezieht.
Aber das geht nicht von heute auf Morgen, da gehört eine bestimmte Weltsicht dazu, einfach nur die Magie ein bisschen spielerisch sehen reicht da nicht aus (und war von mir auch nur vereinfachend so formuliert, da gehört schon ein bisschen mehr dazu) und ist auch nicht so einfach. Klar kann ein Spieler sagen "Mein Magier sieht die Magie halt spielerisch" - aber wie sinnvoll das ist steht auf einem anderen Blatt. Magier sehen die Magie nicht spielerisch, sondern formelhaft. Wenn sie das anders haben wollen, ist das ein relativ weiter Weg. Von daher war dein Gegenbeispiel mit dem Hellsichtmagier, der sich mal eben entscheidet, seine Hellseherei spielerisch zu betreiben, schon ein wenig sehr weit hergeholt und nicht gerade sinnvoll und nachvollziehbar. :censored:


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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 21.08.2009 23:18

Feyamius hat geschrieben:Also ich kenne nur eine Magierklasse, nämlich den Magier. Oder meinst du die unterschiedlichen Akademien? Oder meinst du Zaubererklassen? Wie du gesagt hast: Wir sind bei DSA, dem Erbsenzählersystem... ;)
:oops: Die Repräsentationen, da sollte schon Unterschied deutlich werden.
Ein Druide sich deutlich anders spielen als eine Scharlatan.
Dies sollte dann durch möglichst einfache Regeln erreicht werden, ein + x in diesem oder jenem Bereich würde völlig reichen.

Was die Scharlatane angeht, ich bezweifle das ein horasischer Bühnenzauberer, eine hochgebezahlte Fachkraft, Zauberei spielerisch sieht, aber da kommen wir nicht überein.
Ich bleibe dabei das ein Halbzauberer, einer der einfach nicht fähig war Magier zu werden einen auf Illusion spezialisierten Magier nicht das Wasser reichen können sollte.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 23.08.2009 23:42

Das Problem ist, dass wenn man Scharlatane so umsetzt, wie du sie siehst, keiner Lust hat, sie zu spielen, weil sie immer nur "Illusionsmagier für Arme" bleiben werden.

Dadurch, dass sie aber fast aller Spezialgebiete beraubt werden und ihnen nur die Illusionistik und ein bisschen Einflussmagie wirklich bleibt und sie sich dadurch gezwungenermaßen darauf spezialisieren müssen, finde ich es nachvollziehbar, dass ihnen diese Techniken soweit ins Blut übergehen, dass sie leichter daran spontan rumwerkeln können.

Klar kann man sagen, dass sich auch ein Illusionsmagier nur auf die Illusionsmagie beschränken und sein Leben lang nie etwas anderes machen könnte... aber das wäre ein seltsamer Magier, der nicht mal rumforscht und - auch die Illusionsmagie - einfach ein bisschen trockener sieht als ein Scharlatan, und sei es ein horasischer Hofzauberer.

Wenn man unbedingt einen Magier haben will, der die Sicht eines Scharlatans auf sein Spezialgebiet hat, kann man mit dem Meister immer noch einen entsprechenden Vorteil oder besser eine entsprechende Sonderfertigkeit generieren, die entsprechende SpoMod-Erleichterungen auf dem jeweiligen Spezialgebiet erlaubt... sozusagen eine SF Merkmalsbeschränkes Matrixverständnis.

Ich finde es aber wichtig, dass ein Scharlatan, der ansonsten wirklich nicht viel kann und sehr beschränkt ist, auf seinem Gebiet auch einen Illusionsmagier, der nichtsdestotrotz eher ein Theoretikus bleibt als ein Scharlatan, schlagen kann.

Ich finde es nebenbei auch wichtig, dass die Repräsentationen unterschiedliche Vorzüge und Schwächen haben als nur "Zauber des Merkmals blabla sind um X erleichtert und kosten 1 AsP weniger", weil es den Flair der Repräsentation besser rüberbringt (was du, Na'rat, ja ei
egentlich auch zu wollen scheinst, wenn du sagst, dass sich Druiden anders spielen lassen sollen als Scharlatane etc pp). Wenn Hexen Einflusszauber erleichtert sprechen können beschweren sich nicht nur die Kröten- und Schlangenhexen, sondern es fehlt auch der entsprechende Flair-Unterschied zu Einflussmagiern. Dann spielen sich Einflussmagier genauso wie Katzenhexen, zumindest von den Repräsentationsvorteilen her.
Da finde ich die derzeitige Regelung bzw meine Regelung wesentlich besser als deine Gleichmacherei.
Nicht immer sind die einfachsten Regeln auch die besten Regeln, manchmal tut ein wenig Konplexität dem Ganzen auch sehr gut, wenn es seinen Sinn hat.


Bye, Feyamius.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 11.12.2010 15:32

*Klick*Repräsentationen.pdf [18.66 KiB]
-->Der ausgewählte Dateianhang existiert nicht mehr.
Könnte die Datei bitte wieder verfügbar gemacht werden? Ich wäre doch recht interessiert an der Ausarbeitung.

EDIT: Danke.
Zuletzt geändert von Herr der Welt am 11.12.2010 16:33, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 11.12.2010 16:02

Bitte sehr. :) Du findest die neue Datei (gleichzeitig eine aktualisierte Version) im Eingangsposting.

Die ausgegrauten Abschnitte beziehen sich auf meine inoffizielle Spielhilfe zu Halbzauberischen Alchimisten
Zuletzt geändert von Feyamius am 11.12.2010 16:07, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Harteschale » 13.12.2010 16:27

Wie hast du vor, das Grundproblem anzugehen, dass laut Hintergrund Geoden tolle Elementarzauberer sind, ihnen aber faktisch die Sprüche fehlen?
"-", dass ihre Rep bei gleichen Kosten immer noch viel zu schlecht ist faktisch?
"-", dass viele ihrer Elementarsprüche verhältnismäßig ineffizient sind im AsP/Wirkungsverhältnis?
Solange die Grundprobleme noch ungelöst sind, erscheint mir deine Rep-Abänderung mehr als kosmetische Aufgabe.
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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 13.12.2010 19:40

Harteschale hat geschrieben:Wie hast du vor, das Grundproblem anzugehen, dass laut Hintergrund Geoden tolle Elementarzauberer sind, ihnen aber faktisch die Sprüche fehlen?
Im Zweifel: Ihnen die Sprüche geben?
Harteschale hat geschrieben:dass ihre Rep bei gleichen Kosten immer noch viel zu schlecht ist faktisch?
(das Minus in Anführungsstrichen als Plus-Ersatz war kurz verwirrend) Mir etwas überlegen, wie man die Rep besser, aber dennoch passend - zu Geoden, aber auch zum restlichen System (also nicht einfach "kriegen vier Punkte Erleichterung auf alle Elementarzauber) - machen könnte. Bisher hab ich nur noch nichts gefunden. Hast du eine Idee?
Harteschale hat geschrieben:dass viele ihrer Elementarsprüche verhältnismäßig ineffizient sind im AsP/Wirkungsverhältnis?
Damit leben. ;)
Harteschale hat geschrieben:Solange die Grundprobleme noch ungelöst sind, erscheint mir deine Rep-Abänderung mehr als kosmetische Aufgabe.
Sie hat unter anderem auch kosmetische Zielsetzungen, da hast du Recht. :P


Bye, Feyamius.
Zuletzt geändert von Feyamius am 13.12.2010 19:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Harteschale » 13.12.2010 19:48

Zuerst mal stelle ich das Postulat auf, dass du mit minimalen Änderungen auskommen willst, Nachfolgendes ist dann in diesem kontext zu sehen.

Elementarzauber:
Da hab ich schon einiges erstellt, kann ich dir mal zukommen lassen bei Interesse.

Rep Geo:
Analog Gildenmagie-Borbaradianismus und dem Hintergrund wäre eine hohe Kompatibilität mit der Sat. und der Druid. Rep. denkbar, d.h. verbilligter Kauf dieser Reps. und gleich so oder bei Erwerb einige der Vorteile davon in Geo-Rep auch nutzbar.
Ansonsten einfach massiv viel mehr Elementarzauber verfügbar machen. Das 2 ZfW auf SpoMods Special ist an und für sich sehr, sehr stark und wird nur durch die geringe Verfügbarkeit der sinnvollen Zauber beschnitten.
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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Varana » 13.12.2010 21:29

Wenn, dann Druiden (und da wäre es sinnvoll) - mit Hexen haben Geoden mMn überhaupt nichts zu tun.
Zuletzt geändert von Varana am 13.12.2010 21:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 13.12.2010 21:42

Klar, danke für's Ei-Ditschen! Das mit der Nähe der Reps liegt quasi auf der Hand. Wird sofort eingebaut.
zu den Elementarzaubern: Ja klar, lass' sehen! :)

Wieso er auch Hexen sagt ist klar: Die Herren der Erde sind eher mit Druiden vergleichbar, die Diener Sumus jedoch eher mit Hexen. Wobei ich aber eher der Meinung bin, dass Diener Sumus eher mit Haindruiden und Sumupriestern verglichen werden sollten als mit Hexen, Herren der Erde wären dann eher analog zu Hüter und Mehrer der Macht.
Zuletzt geändert von Feyamius am 13.12.2010 21:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Harteschale » 13.12.2010 21:43

Diener Sumus haben gar nicht so wenig Gemeinsamkeiten, angefangen bei Krötenvertrauten bis hin zu ähnlichen Zaubern und IN als Leiteigenschaft sowie emotional beeinflusste Denkweise.
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Re: Hausregel: Repräsentationen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 13.12.2010 21:46

Das stimmt schon irgendwie ... dann müsste ich die beiden Denkschulen doch etwas trennen, sodass Diener Sumus die hexische Rep leichter lernen, Herren der Erde jedoch die druidische. Beide beides fänd' ich doof.

Und wenn ich schonmal trenne, kann ich auch gleich überdenken, vielleicht doch noch ein zusätzliches Merkmal in die SpoMod-Vergünstigung reinzunehmen: Heilung bei Dienern, Herrschaft bei Herren.

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