R140: Das Spiel der Türme

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Thallion
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R140: Das Spiel der Türme

Ungelesener Beitrag von Thallion » 01.06.2012 10:09

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Mai 2012 erschienenen Romans Das Spiel der Türme von Marco Findeisen.

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Das Spiel der Türme
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Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

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Algorton
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Re: R140: Das Spiel der Türme

Ungelesener Beitrag von Algorton » 28.01.2013 14:31

Guter Roman.
Zuletzt geändert von Algorton am 28.01.2013 14:36, insgesamt 2-mal geändert.

Tyrfing
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Re: R140: Das Spiel der Türme

Ungelesener Beitrag von Tyrfing » 07.11.2014 15:08

Die Handlung flaut leider immer weiter ab und ergeht sich in seltsamen gedoppelten Plots (ZWEI naive Junge Ich-Erzähler, deren durchtriebene jüngere Geschwister das zarte Liebesglück zerstören? Wirklich?).

So wirklich kann sich nicht für Protagonisten entschieden werden, deswegen werden Plots aus den Vorgängern völlig fallengelassen, was mittlerweile nur noch zu einem desinteressierten Schulterzucken führt.

Hat auch zur Folge, dass es keinen wirklichen Handlungsträger gibt und die Figuren ihre Charaktermerkmale von Band zu Band teilweise wild ändern.

Meh.

Immer noch 3 Punkte für nette Versatzstücke. Die große Geschichte, die sich am Anfang angkündigte, liefert die Reihe einfach nicht ab.

Darilon
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Re: R140: Das Spiel der Türme

Ungelesener Beitrag von Darilon » 03.09.2015 17:37

Tyrfing hat geschrieben:Die Handlung flaut leider immer weiter ab und ergeht sich in seltsamen gedoppelten Plots (ZWEI naive Junge Ich-Erzähler, deren durchtriebene jüngere Geschwister das zarte Liebesglück zerstören? Wirklich?).
Ich glaube du verwechselst da was mit R137: Die Last der Türme

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Bei diesem dritten Teil der Reihe, wird die Familie der Cavazarro in den Mittelpunkt gerückt. Wenn der Dom dann mit dicken Zigarren und heiserer Stimme Angebote macht, die man nicht ablehnen kann wird schnell klar, bei welcher Vorlage man sich hier bedient hat. Daneben werden aber auch die Ernathesas weitererzählt und Erresto darf den Mord an Emiglia aufklären, um die wichtigsten Stränge zu nennen.

Die Geschichte wartet wieder mit vielen schwungvollen und abwechslungsreichen Ereignissen auf, so dass es nie langweilig oder langatmig wird. Die neu eingeführten Figuren der Cavazarros heben sich gut von bereits vorhandenen Personen ab und haben ihr ganz eigenes Flair. Die Handlung besitzt neue Motive. Und das Buch kommt tatsächlich ohne den Mundillo aus, der den Job nicht will :-).

Leider leistet sich der Autor einige Plot-Schnitzer. Insbesondere wenn Tagrasch und Laurenzio am Ende auf dem Volksfest ein halbes Duzend Leute ermorden, teilweise vor mehreren Zeugen, und nichts passiert, habe ich mich gefragt, ob das in demselben Pulverfass geschieht, als das ich Taladur in den ersten beiden Büchern kennengelernt habe. Aber auch bei anderen Szenen hatte man das Gefühl, dass der Autor eine tiefschwarze Mafia-Romantik-Brille auf hatte, z.B.

- Tagrasch überfällt mit anderen Leuten des Dom am helllichten Tag eine Werkstatt, zerlegt die Einrichtung und mehrere Angestellte - ohne Folgen.

- Nach der Entführung Pezianos aus dem Kerker, wird die "Heldentat" vor Duzenden Leuten erzählt und nichts davon sickert irgendwo durch?

Das Finale der Ermittlungen von Erresto ist ohne Zweifel ein dramatischer Höhepunkt. Er wirkt aber dadurch ein bisschen gewollt, dass die Täterin doch für meinen Geschmack zu abgebrüht agiert, während auf der anderen Seite die Tandori ihr zu leicht auf dem Leim gehen. Auch wenn Zelonso und ein kühler Kopf nicht meine erste Assoziation sind.

So ist mein Fazit 4 Sterne für ein im Großen und Ganzen gut zu lesendes Buch, dass die Reihe im interessant weiterführt, aber leider die eine öder andere Ungereimtheit im Plot besitzt.
Meine Charakterbilder auf DeviantArt: https://www.deviantart.com/reisender2

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