Lektorat der DSA-Romane?

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Captain Charisma
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Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Captain Charisma » 10.10.2011 09:43

@Moderatoren: Falls das Thema nicht hier hingehört, bitte ins passende Forum verschieben.
Entweder ist das Lektorat auch bei Romanen nicht existent oder Ulisses zeigt die gleiche zynische Attitüde gegenüber dem Leser wie der Autor (so man denn unterstellt, dass er es besser könnte)
-Ulricus Pechsieder über "Der blinde Schrat"

Nach der Lektüre der letzten DSA-Romane stelle ich mir die gleiche Frage wie Ulricus: Werden die DSA-Romane vom Verlag nicht lektoriert oder taugt das Lektorat einfach nichts? Nicht nur, dass keine anderen Publikationen mehr Rechtschreib-, Komma- und Grammatikfehler aufweisen, sondern auch der aventurische Hintergrund wird häufig gedehnt bis ignoriert.
Laut Arduinna soll das zwar mit Ulisses besser werden (siehe ISdE-Thread), aber in den ersten beiden Ulisses-Romanen merkt man davon nicht viel: "Salsweiler" ignoriert mal eben alle Satzungen zur bornischen Leibeigenschaft und in "Der blinde Schrat" merkt man deutlich, dass der Autor eine unaventurische Geschichte krampfhaft an DSA-Verhältnisse angepasst hat.

Hat der Verlag so wenig Material, dass er schlicht alles veröffentlicht, was ihm angeboten wird? Ist das Lektorat nicht existent oder unfähig? Oder ist Aventurien mittlerweile so kompliziert geworden, dass sich Fehler nicht vermeiden lassen?

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Theaitetos
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 10.10.2011 11:19

Ja, Ulisses hat das Lektorat gestrichen; ist auch kein Geheimnis: Wer sich die letzten 20 Romane zur Hand nimmt und sich das Titelblatt ansieht wird feststellen, dass der Eintrag "Lektorat" (meist Florian Don-Schauen) mit Übernahme durch Ulisses weggefallen ist. Den Rest kann man sich ja denken.
Zuletzt geändert von Theaitetos am 10.10.2011 11:20, insgesamt 1-mal geändert.

Arduinna
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Arduinna » 10.10.2011 11:37

Die Romane werden weiterhin lektoriert.
***"Sauevil Idee, Judith. Du bist die Soap-Queen der Bosheit."***

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Phejanca
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Phejanca » 10.10.2011 12:03

Die Romane genießen ein Fachlektorat, ein "normales" Lektorat und eine von den Vorhergehenden völlig unabhängige Fahnenkorrektur. Ganz unabhängig von dem, was im Impressum steht. Andere Verlage nennen die zuständigen Lektoren auch nicht namentlich, das ist im Sinne des Presserechts auch nicht erforderlich.

--
Phejanca

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Arduinna » 10.10.2011 14:25

THX. ;) Hatte schon mehr geschrieben, aber dann vorm Posten wieder gelöscht.
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Phejanca » 10.10.2011 16:57

Ich war auch mehr mit Auslassen als Beschreiben beschäftigt. (:
Aber als Schreiberling muss man zusammenhalten, nicht?

--
Phejanca (Phexperte mit blauem Hosenanzug)

Captain Charisma
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Captain Charisma » 11.10.2011 10:15

@Arduinna & Phejanca: Vielen Dank für die Informationen aus erster Hand. Die helfen mir bei Einschätzung des Verlags weiter.
Phejanca hat geschrieben:Die Romane genießen ein Fachlektorat,
Wer macht das? Der Hausmeister? Wenn mir beim Lesen der Inhaltsangabe schon auffällt, dass irgendwas nicht stimmt, der "Fachlektor" beim Lektorat aber nicht bemängelt, dass der Inhalt des Buches diametral entgegensetzt zur Hintergrundsatzung steht, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist der Lektor inkompetent, oder es ihm völlig egal.

(Auch bei "Nachtrichter" hat das Fachlektorat übrigens einen Verstoß gegen eine Satzung übersehen :lol: )
Phejanca hat geschrieben:ein "normales" Lektorat
Das ebenfalls der Hausmeister zu machen scheint. Ich habe in den letzten vier Jahren etwa 350 Bücher gelesen. Davon hatte ein einziges eine vergleichbare Fehlerquote wie ein handelsüblicher DSA-Roman.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Arduinna » 11.10.2011 11:23

Lieber Captain Charisma,
wir können uns natürlich schlecht über die Vorzüge der einzelnen Lektoren auslassen (wo ja unsere Deckidentitäten schon aufgeflogen sind *g*). Was ich, denke ich, sagen kann, ist, dass es "richtige" Lektoren sind (nicht der Hausmeister), die aber auch von anderen, größeren Verlagen ausgelastet sind, und, ja, die DSA-Romane kriegen dann sicherlich eine Aufmerksamkeitsnische zugewiesen, in der einiges durchgeht. Was ohne Lektorat passiert, kann man eindrucksvoll nachlesen im ersten Band von "Marcus - Soldat Roms" - ein historischer Roman, der wirklich gut recherchiert ist und nett zu lesen, aber man geht fast die Wände hoch vor Fehlern, und das, obwohl auch diesen Roman fünf Testleser, teils Germanisten, gegengelesen haben. Aber natürlich, ich ärgere mich auch über eine hohe Fehlerquote in Romanen, und wenn ich bei mir selbst noch welche finde, ärgere ich mich noch mehr. Man kann sicher daran arbeiten, dass es besser wird.
Liebe Phejanca,
da habe ich deine Identität ja richtig geraten. :)
Schöne Grüße
Arduinna
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von der.maekkel » 11.10.2011 12:17

Ich finde man sollte mal den Ball Flach halten wenn es ums Lektorat geht, vorallem sind Grammatik, und Rechtschreibung nicht Aufgabe eines Lektors, sondern eines Korrektors. Klar machen viele Lektoren auch diese Arbeit - aber diese kostet auch extra. bei 1500+ Anschlägen(Normseite) zahlt man für Lektorat und Korrektorat schnell mind. 5-8,-€ nur für das Lektorat und dann mind. 1-3+,-€ für Korrekorat(Je nachAufwand) Das sind bei 100 Normseiten mind. 600,-€. Und dann gab es noch kein Fachlektorat und Schlußkorrektur. Wenn man noch bedenkt, das bei DSA in der Regel das Lektorat "nebenher" sogar von den eigenen Autoren gemacht wurde. Kann man fast schon froh sein das die meisten Texte halbwegs leserlich sind. Hinzu kommt noch das in DSA das Lektorat ein Fachlektorat ist/sein müsste und im Romansektor sah die ganze Sache eh schon anders aus.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 11.10.2011 12:36

Das FanPro-Korrektorat war mEn vorbildlich; in den ganzen letzen Jahren sind mir keine Bücher wegen entsprechender Fehler im Gedächtnis geblieben. Das Lektorat hatte sich zunehmend verbessert und war nach meinem Dafürhalten am Ende auch sehr gut. Die simplen Tatsachen, dass Ulisses für seine Publikationen teils sehr schlechtes Lektorat hat (wenn überhaupt eines) und dass - im Gegensatz zu FanPro - nun nicht einmal mehr ein Lektorat angegeben ist, lässt einen die Sache sehr, sehr kritisch betrachten. Wenn ich ehrlich bin, dann fürchte ich, dass die DSA-Romane aufgrund des Wechsels zu Ulisses in Zukunft (nach dem Auslaufen der FanPro-Roman-Projekte) an Qualität verlieren werden.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Phejanca » 11.10.2011 13:14

@Der Maekkel: Dir ist schon bewusst, dass die Raten, die Du für das Lektorat veranschlagst, über dem liegen, das der Autor als Garantiehonorar erhält? Solange DSA-Romane zehn Euro kosten, müssen auch die Produktionskosten kleingehalten werden. Die DSA-Leserschaft ist sehr preisempfindlich; man erinnere sich an die Entsetzensschreie, als der Verkaufspreis von neun auf zehn Euro hochgesetzt wurde.

Ein durchschnittlicher DSA-Roman umfasst in etwa 320-380 Normseiten.

@ Captain Charisma:
Echte Hintergrundfehler im Nachtrichter? Klär mich mal bitte auf.

@Arduinna:
Meine Identität ist ein recht offenes Geheimnis. Ich nehme nur grundsätzlich nicht zu Rezensionen Stellung. ;)

@ Theaitetos:
Gegenwärtig läuft noch alles so wie zu FanPro-Zeiten. Nur die Namen auf dem Vertrag haben sich geändert. Und wie schon geschrieben, die Druckerschwärze für den Namen des Lektors ist im Sinne des Presserechts nicht notwendig. Das heißt nicht, dass es das Lektorat nicht mehr gibt.

--
Phejanca

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 11.10.2011 13:26

Phejanca hat geschrieben:@ Theaitetos:
Gegenwärtig läuft noch alles so wie zu FanPro-Zeiten. Nur die Namen auf dem Vertrag haben sich geändert. Und wie schon geschrieben, die Druckerschwärze für den Namen des Lektors ist im Sinne des Presserechts nicht notwendig. Das heißt nicht, dass es das Lektorat nicht mehr gibt.
Man erinnere sich: Die Druckerschwärze für die Ulrich Kiesow-Widmung war im Sinne des Presserechts auch nicht notwendig. Und sie bewusst herauszunehmen war nicht grundlos geschehen.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Arduinna » 11.10.2011 13:47

Sie ist herausgenommen worden, weil nun auch H.J. Alpers verstorben ist. Zwei Drittel der DSA-Erfinder in jeder Publikation zu erwähnen, weil sie tot sind, könnte dem lebenden Dritten vielleicht irgendwie ... weh tun.
Und ich kann auch bestätigen, dass sich die zuständigen Lektoren beim Übergang von FanPro auf Ulisses gar nicht geändert haben, da es sich um freie Mitarbeiter handelt. Ich denke, das nächste Jahr wird zeigen, ob ihr recht habt und die Qualität sinkt oder nicht - für mich hören sich die Herbst-/Wintertitel ziemlich gut an.
***"Sauevil Idee, Judith. Du bist die Soap-Queen der Bosheit."***

Ifram
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Ifram » 11.10.2011 14:51

*löschmich*
Zuletzt geändert von Ifram am 23.02.2014 03:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 11.10.2011 15:17

Wäre ich Deutsch-Lehrer würde ich euch beide mit einem "Thema verfehlt" nach Hause schicken. Da ich das nicht bin, gibt's nur ein WLKIKIV.

Wer genau liest, stellt nämlich fest, dass ich nur anhand eines Analogons aufgezeigt habe, dass das Herauslassen von Angaben bei Ulisses nicht grundlos geschieht - unabhängig davon welcher Grund das nun im Einzelfall sein möge. Und die Tatsache, dass hier gleich zwei sofort den Grund für den alten Fall nennen können bestätigt mich auch noch in meiner Aussage, nämlich der, dass Ulisses Angaben nicht einfach so weglässt, sondern einen Grund dafür hat.

Weiterhin war es auch eine Analogie, an der man erkennen kann, wie wenig sinnbringend die Begründung "im Sinne des Presserechts nicht notwendig" ist. Zudem läuft es den eigenen Worten zuwider, wenn man im Satz davor noch behauptet "Gegenwärtig läuft noch alles so wie zu FanPro-Zeiten", denn wenn dem so wäre, würden die Lektoratsangaben noch in den Bänden stehen.

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CCustodias
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von CCustodias » 11.10.2011 15:19

[...]auch der aventurische Hintergrund wird häufig gedehnt bis ignoriert. [...]
Der Herr Fuchs ist allerdings weiterhin der richtige Ansprechpartner wenn es um das Niveau der Reihe geht, oder nicht? Mit jedem Stil findet man auf Dauer sein Publikum.
Zuletzt geändert von CCustodias am 11.10.2011 15:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Ifram » 11.10.2011 15:39

*löschmich*
Zuletzt geändert von Ifram am 15.08.2014 12:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 11.10.2011 15:49

Theaitetos hat geschrieben:Zudem läuft es den eigenen Worten zuwider, wenn man im Satz davor noch behauptet "Gegenwärtig läuft noch alles so wie zu FanPro-Zeiten", denn wenn dem so wäre, würden die Lektoratsangaben noch in den Bänden stehen.
Wer den Kontext lesen kann, ist klar im Vorteil, denn Phejanca bezog sich damit auf den Produktionsprozess eines Romans. Das hat mit den Angaben im Buch oder der Farbe des Klappentextes nichts zu tun.

MfG,
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von der.maekkel » 11.10.2011 16:35

@Phejanca: Was die Entlohung der Autoren angeht, so ist mir das klar. Ich kenne Privat einen Krimiautor und eine Lektorin. Der Autor sagte mir immer das er an den ersten beiden Büchern "nichts" verdiente. Es ist ja auch nicht von ungefähr das alte DSA-Autoren wie karli und der Hennen in die "Große Fantasy" abgewandert. Zum einen haut Ihnen der Fandom nicht auf die Finger wenn "Hintergrund" und "Story" nicht zusammenpassen und mit Freiheit kommt zusätzlich auch besseres Geld durch einen größeren Markt. Ich findes es auch Schade, das da weniger rum kommt als beim Standardlektor. Die DSA-Nische ist nunmal nicht sonderlich groß, man kann es ja in der Regeln nicht mal im normalen Buchhandel kaufen.


Beim Lektorat eines Romanes ist es mir gleich ob da ein Name steht. Es ist nicht üblich und wäre eventuell auch in Hinblick auf die Autorenschaft vieleicht seltsam einen anderen Namen zu lesen.

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Theaitetos
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 11.10.2011 17:46

Olvir Albruch hat geschrieben:Wer den Kontext lesen kann, ist klar im Vorteil, denn Phejanca bezog sich damit auf den Produktionsprozess eines Romans. Das hat mit den Angaben im Buch oder der Farbe des Klappentextes nichts zu tun.
Was nicht sein kann, denn jemand (von Ulisses) hat entschieden die Lektoratsangaben bei DSA-Romanen zu entfernen, was bedeutet hier ist jemand in den Produktionsprozess eingebunden, der auf etwas (leicht) anderes hinarbeitet als die jeweiligen Leute bei FanPro, was eine Änderung des Produktionsprozesses impliziert. Aber weiteres Licht in die Sache wird wohl höchstens bringen, wenn Ulisses mitteilt warum die Lektoratsangaben entfernt wurden, und wer wäre geeigneter dazu eine solche Depesche zu überbringen als ein Beilunkter Reiter? :wink:

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Feyamius
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 11.10.2011 17:51

Seriously?

Wir sollen jetzt Ulisses fragen "Wieso habt ihr bei den Romanen die Angaben weggemacht, wer das Lektorat durchgeführt hat?" und du erwartest dann eine Antwort zu bekommen à la "Weil wir in Zukunft weniger Wert auf ein korrekt durchgeführtes Lektorat legen werden und das aucuh der Welt kund tun wollten."?

Also ich mein, klar, wir werden das jetzt weiterleiten; scheint ja schließlich eine Sache zu sein, die interessiert. Ich wundere mich nur gerade etwas über die Erwartungshaltung. :censored:

Nichtsdestoweniger bin ich gespannt. :)
Zuletzt geändert von Feyamius am 11.10.2011 17:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Inanna
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Inanna » 11.10.2011 18:07

Vielleicht hat man die Angabe der Lektoren auch einfach rausgenommen, um sie aus der Schusslinie zu nehmen. Ohne Kenntnis des Ausgangstextes kann man ihre Arbeit nicht beurteilen, das hier geschilderte Vorgehen klingt auf jeden Fall vernünftig.
Zuletzt geändert von Inanna am 11.10.2011 18:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Arduinna » 11.10.2011 22:44

Feyamius: *ggggg*
Ich bin gespannt auf die Antwort. ;)))
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Captain Charisma » 12.10.2011 09:48

@Feyamius: Wenn Du schon mal auf dem Weg bist, nimmst Du dann auch bitte meine Depesche mit?

"Sehr geehrter Herr Ulisses, wie ist es möglich, dass unter dem DSA-Logo Romane veröffentlicht werden, die höchstens rudimentär etwas mit dem Schwarzen Auge zu tun haben?"

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Feyamius
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 12.10.2011 11:15

Mit der Depesche kann ich nichts anfangen. Welche Romane meinst du genau und inwiefern haben sie nichts mit DSA zu tun?

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Captain Charisma » 12.10.2011 11:32

"Salsweiler" und vor allem "Der blinde Schrat".

Ersteres ignoriert die Satzungen zur Leibeigenschaft aus LdsB völlig, weil die die Geschichte sonst nicht funktionieren würde. Beim zweiten merkt man deutlich, dass der Autor keine Ahnung von Aventurien hat und der Roman krampfhaft auf DSA-Verhältnisse getrimmt wurde - und trotzdem stecken noch jede Menge Hintergrundfehler drin.

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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 12.10.2011 11:42

Sowas soll natürlich nicht sein. Kannst du vielleicht noch Beispiele nennen, was genau in den beiden Romanen nicht stimmig ist?
Mit solchen lässt sich wesentlich besser arbeiten als mit einem "ist halt falsch". ;)

Was dieses Thema generell angeht, habe ich viel mehr den Eindruck, dass die neueren DSA-Romane wesentlich kongruenter zum Hintergrund sind als die alten, in denen sich noch allerlei Autoren nach ihrem Belieben austoben konnten.
Dafür sind die heutigen Romane irgendwie..."bodenständiger".

MfG,
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Cattivo von Aravanadi » 12.10.2011 11:53

Feyamius hat geschrieben:Seriously?

Wir sollen jetzt Ulisses fragen "Wieso habt ihr bei den Romanen die Angaben weggemacht, wer das Lektorat durchgeführt hat?" und du erwartest dann eine Antwort zu bekommen à la "Weil wir in Zukunft weniger Wert auf ein korrekt durchgeführtes Lektorat legen werden und das aucuh der Welt kund tun wollten."?

Also ich mein, klar, wir werden das jetzt weiterleiten; scheint ja schließlich eine Sache zu sein, die interessiert. Ich wundere mich nur gerade etwas über die Erwartungshaltung. :censored:

Nichtsdestoweniger bin ich gespannt. :)
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 12.10.2011 12:12

Feyamius hat geschrieben:Wir sollen jetzt Ulisses fragen "Wieso habt ihr bei den Romanen die Angaben weggemacht, wer das Lektorat durchgeführt hat?" ...
Ja genau. Nicht allein um der Antwort willen, sondern um die Spekulation ins Blaue zu unterbinden, hielt ich dies für ein verständliches Gesuch.


@Cpt. Charisma:
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Feyamius
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Re: Lektorat der DSA-Romane?

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 12.10.2011 12:13

Theaitetos hat geschrieben:Ja genau. Nicht allein um der Antwort willen, sondern um die Spekulation ins Blaue zu unterbinden, hielt ich dies für ein verständliches Gesuch.
Wie gesagt: Läuft. ;)

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