R009: Der Göttergleiche

Hier können Romane bewertet und rezensiert werden.
Antworten

Wie gefällt dir der Roman R009: Der Göttergleiche?

sehr gut (5 Sterne)
2
11%
gut (4 Sterne)
5
26%
zufriedenstellend (3 Sterne)
8
42%
geht grad so (2 Sterne)
3
16%
schlecht (1 Stern)
1
5%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 19

Benutzeravatar
Thallion
PnPnews.de
PnPnews.de
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 2033
Registriert: 24.10.2007 08:41
Wohnort: Oberhausen
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

R009: Der Göttergleiche

Ungelesener Beitrag von Thallion » 22.08.2011 13:28

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte der 1995 erschienenen Kurzgeschichtensammlung Der Göttergleiche.

Bild
Der Göttergleiche

Dieser Band enthält die sechs Kurzgeschichten:

Maligno von Petra Baum
Der Göttergleiche von Ulrich Kiesow
Die Freifrau und der Zauberlehrling von Ina Kramer
Einen Drachen zu töten von Jörg Raddatz
Die Diebe von Rashdul von Christel Scheja
Wolfstränen von Lena Falkenhagen

Vielleicht hast du Erfahrungen mit diesem Band gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Fragen oder Meinungen zum Buch. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.
Zuletzt geändert von Thallion am 28.09.2011 14:28, insgesamt 1-mal geändert.

salixendan
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 33
Registriert: 05.08.2009 00:57

Re: R009: Der Göttergleiche

Ungelesener Beitrag von salixendan » 24.08.2011 00:41

Und hier nun meine Meinungen / Fragen zu den Kurzgeschichten aus "Der Göttergleiche":

1. Geschichte: "Maligno"

Öhm... hm, diese scheint sich bei mir so "eingebrannt" zu haben, dass ich hierzu nun gar nichts mehr sagen kann. Ich glaube, ich fand diese Story eher schwach - "blieb nichts bei mir hängen".

2. Geschichte: "Der Göttergleiche"

ICH LIEBE DIESE Story. Ich hatte sie bereits in "Mond über Phexcaer" gelesen und war - und bin es immer noch - schlichtweg begeistert! Weiß jemand, ob diese Story in einem Werk noch einmal (in Form der Protagonisten z.B.) aufgegriffen wurde? Ich würde gern noch mehr hierzu lesen. (ich habe jedoch die Befürchtung, dass durch eine Art "Fortsetzung" die Illusion der bereits vorhandenen Geschichte bei mir zerstört werden würde... vllt. sollte diese Geschichte einfach unangetastet bleiben). Besonders gefallen hat mir an dieser Story die sich langsam aufbauende Spannung. Außerdem: Allein der Anfang der Geschichte ist das Lesen von dieser wert - eine sehr athmosphärische Beschreibung - einfach toll (Ihr seht: Ich bin begeistert.)

3. Geschichte: "Die Freifrau und der Zauberlehrling"

Hierzu eine Frage: Habe ich den INhalt hier zu "plump" verstanden, oder ist der "Meister" ... hm... "vom anderen Ufer"?

4. Geschichte: "Einen Drachen zu töten"

Auch diese kannte ich schon aus "Mond über Phexcaer" - und war auch damals schon sehr angetan von dieser Story. Athmosphärisch sehr schön beschrieben. Jedoch konnte ich leider vielen genannten "Aspekten" nicht folgen (bzw. mich an meine weit zurückliegende Vergangenheit nicht mehr erinnern...). Gibt es diese Trollzacker wirklich? Und wachsen bei Riesenlindwürmern tatsächlich die Köpfe nach? Und vor allem: Was wollte der Riesenlindwurm in der zerstörten Grafschaft, die auch noch so gut wie über kaum noch Reichtümer verfügte? Bitte Aufklärung! :-)

5. Geschichte: "Die Diebe von Rashdul"

Diese Geschichte mag ich einfach. War ja auch schon in "MüP" veröffentlicht. Dabei stellt sich mir gerade folgende Frage: Warum ist eigentlich die damals namensgebende Geschichte von Pamela Rumpel nicht noch einmal in einem späteren Band erschienen?
Naja, wie dem auch sei: Zu "Die Diebe von Rashdul": Bei der Genauigkeit der Beschreibung des Körpers von Djamilla Azila hätte der Roman jedoch (bei einer Fernsehzeitschrift z.B.) einen Stern bei "Erotik" verdient! Aber: Wirklich schöne Story. Das mit dem Gift unter den Fingernägeln kommt mir irgendwie aus einem Abenteuer bekannt vor, was ich einmal vor Äonen gespielt habe... kann mir hier vllt. jemand helfen? Ich komme nicht drauf...

6. Geschichte: "Wolfstränen"

Nett. Wirklich. Gibt es diese nivesischen Wolfsmenschen tatsächlich und ist die Beschreibung in der Geschichte passend? Wie steht dieser ... ich nenne ihn jetzt einmal "gute Überwolf" ... im Verhältnis zu Liska - oder soll sie das persönlich gewesen sein?

Captain Charisma
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 255
Registriert: 22.06.2011 09:05

Re: R009: Der Göttergleiche

Ungelesener Beitrag von Captain Charisma » 24.08.2011 14:57

salixendan hat geschrieben:Gibt es diese Trollzacker wirklich?
Ja, die gibt es. Seit DSA4 kann man sie sogar spielen.
salixendan hat geschrieben:Und wachsen bei Riesenlindwürmern tatsächlich die Köpfe nach?
Ja. Das ist einer der Gründe, warum sie gefährlichsten Drachen sind.

Benutzeravatar
Falk Fuxfell
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 68
Registriert: 02.01.2011 11:08
Wohnort: 49152
Geschlecht:

Errungenschaften

Re: R009: Der Göttergleiche

Ungelesener Beitrag von Falk Fuxfell » 24.02.2013 11:30

3 Punkte.

Einige nette und kurzweilige DSA - Geschichten :-) Mehr aber auch nicht.
Aktuell: -
G7 abgeschlossen = Juli 2016 bis Juni 2019 [120 Sitzungen, 800 Stunden]
http://heldenbanner-koenigsmacher.vpweb.de

Tyrfing
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 52
Registriert: 27.06.2007 13:58
Wohnort: München

Re: R009: Der Göttergleiche

Ungelesener Beitrag von Tyrfing » 09.12.2013 16:48

Nette Geschichten ohne große Hoch- oder Tiefpunkte.

Maligno:
Kurzer und knackiger Eröffner mit einem hübschen, unaufgeregten Twist. Mag ich.

Der Göttergleiche:
Der Star der Anthologie. Eine Szene, die das Gefühl vermittelt, Teil einer großen Geschichte zu sein, die unabhängig vom Ende der Erzählung weiterläuft.

Die Freifrau und der Zauberlehrling:
Sehr bodenständig und klein-klein, daher ganz angenehm. Verliert sich allerdings in etwas zu naiver Sprache (die Gedanken des Protagonisten) und allzu aufdringlichen, augenzwinkernd-ellenbogenstupsenden Schlüpfrigkeiten.

Einen Drachen zu töten:
Gefiel mir zu Beginn sehr, transportierte die Stimmung der Trollzacken sehr anschaulich. Dass Golambes schulterzuckend allein ausreitet, um einem Kaiserdrachen die Stirn zu bieten, ließ ich noch schmunzelnd als echte altmodische Aventiure gelten. Fällt im letzten Drittel allerdings steil ab durch diverse Albernheiten und einen fürchterlichen Antiklimax.

Die Diebe von Rashdul:
Etwas grenzwertig, diese superschöne blutjunge Diebin, die alles draufhat und jeden aufs Kreuz legt, aber kurzweilig geschrieben mit schönem Tulamiden-Flair.

Wolfstränen:
Inhaltlich gar nicht meins. Ich steh nicht sonderlich auf dieses Tierperspektiven-Ding, ist mir ein wenig zu eso-mäßig ;-). Aber handwerklich ganz ok.

Alles in allem netter Kurzweil. 3 Punkte.

Antworten