R098: In den Nebeln Havenas

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Thallion
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R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Thallion » 21.01.2011 11:41

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Oktober 2007 erschienenen Romans In den Nebeln Havenas von Daniel Jödemann.

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In den Nebeln Havenas
Vielleicht hast du Erfahrungen mit diesem Roman gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Fragen oder Meinungen zum Buch. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

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Whyme
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Re: R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Whyme » 09.04.2011 23:04

Guter, solider DSA-Romane. Die Geschichte war interessant, die Charaktere haben mir gefallen und wenn ich ein gewisses Abenteuer nicht gekannt hätte in dem eine der Protagonistinnen dieses Romans auch eine Rolle spielt, wäre sogar noch eine richtig gute Wendung dringewesen...

Hat Spaß gemacht, 4 Punkte.

LG
Whyme
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Voland
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Re: R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Voland » 28.10.2011 21:05

Von mir warens 5 Punkte. 4 wären es geworden, wenn ich nicht den zusätzlichen Bezug aus einem Abenteuer gehabt hätte. Unsere Gruppe wurde damals von Vilai beauftragt und wir waren Zeuge einiger im Roman vorkommender Geschichten. Grundsätzlich aber ein sehr stimmiger Roman, von allem etwas. Es war spannend, mysteriös, verzwickt und verwinkelt. Hatte den Roman auch in kürzester Zeit durch, der ging ziemlich locker zu lesen.

Sehr positiv fand ich die Einzelstränge, die nach und nach zusammengeführt wurden. Noch dazu mit so unterschiedlichen Charakteren wie einer Händlerin, einem Efferd-Geweihten und einer Gildenmagierin.

Nadine1988
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Re: R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Nadine1988 » 29.01.2012 10:55

Durchaus ein solider Roman aber dazwischen oft etwas trocken zu lesen. Die 3 Hauptpersonen sind sehr gut beschrieben und auch Havena wird sehr bildlich dargestellt. Schön fand ich die kleine Passage rund um Lata die Ur Schildkröte unter dem Efferd Tempel in Havena! Die Geschichte nimmt ein Ende wie erwartet und bekommt 4 Sterne!

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Hina
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R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Hina » 01.04.2019 19:28

Als Hoerbuch genossen kann ich dieses Werk nur empfehlen. Gerade in Stimmungsvorbereitung auf eine Havena-Kampagne liefert es wundervolle Ideen. Ausserdem bewegt sich die Handlung ausreichend im ueberschaubaren Rahmen, um auch als "Zweitbeschaeftigung", was Hoerbuecher ja nun einmal oft sind, nachvollziehbar zu bleiben. Es ist auch allgemein sehr erfrischend, statt des ueblichen manisch lachenden Widersachers Einblick in die (wenn auch etwas klischeebehaftete) Gedankenwelt eines psychopathischen Charakters zu gewinnen, bei dem das Paktiererdasein fast rational erscheint.

Alrik Normalpaktierer
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R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 02.03.2020 07:51

Kurzfazit: Nette, sehr aventurische Geschichte, die aber ihr innovatives Potential nicht ausreizt und nicht gut geschrieben ist.
(Noch) drei Punkte als DSA-Roman, als Unterhaltungsliteratur nur 2.

Ich versuche, Bücher immer für das zu besprechen, was sie sein wollen.
Bei diesem Roman bin ich mir da gar nicht so sicher. Spannende Themen (wie familiäre Probleme) werden aufgeworfen, um dann völlig verloren zu gehen. Mal gibt es zwei Seiten Introspektion, mal zwei Seiten Splatter, ... ohne dass ich sagen würde, dass irgendetwas davon das Genre definiert. Ein umwälzendes Finale wird angekündigt, tritt aber nicht ein.
Dieser Wundertüten-Effekt erinnert mich zusammen mit den kurzen Kapiteln an die Zeit der Fortsetzungsromane in Zeitungen (bei denen die Autor*innen vielleicht auch nicht immer wussten, worauf es hinauslaufen sollte, als die Publikation begann.)

Handlung:
Dämonenpaktierer schmieden eine Intrige in Havena. Zwei Heldenfiguren, die im Laufe des Romans zusammenfinden, kommen ihnen auf die Spur.
Der Roman kommt nur schleppend in Gang. Da die Intrige von Anfang an recht offen zu Tage liegt (das Ziel wird erst am Ende offenbart, ist aber komplett beliebig) fehlt es diesem recht konventionellen Plot an Spannung. Das Potential, über ungewöhnliche Ideen für die Figuren (s.u.) die Handlung interessanter zu gestalten, wird nicht ausgereizt.
Außerdem gibt es unzählige Szenen und Vignetten, in denen ein mögliches Konfliktpotential angedeutet wird, ohne dann im Interesse der Handlung wirklich ausgereizt zu werden.
2/5 Punkten

Figuren:
Wirklich ausgearbeitet sind drei Figuren, obwohl gelegentlich noch weitere Perspektiven eingestreut werden. Dabei gibt es für alle drei sehr interessante Ideen:
In den Nebeln HavenasShow
Meros Glaubenszweifel und Caidres Familienprobleme wirken frisch, ebenso ist zwar Vilai durch ihre Emotionslosigkeit in der Gegenwart eine langweilige Figur, aber ihr Werdegang gut ausgedacht
. Leider gehen die im Laufe der Handlung verloren, statt diese mitzusbestimmen. Insbesondere die Magierin die nicht nur klug, sondern auch schön, einfühlsam, bodenständig und athletisch ist, wirkt dann eher wie ein optimiert gesteigerter SC als wie eine interessante Romanfigur.
2/5 Punkten

Aventurizität:
Hier gibt es nichts zu meckern. Es wirkt als sei jeder Pflasterstein dort, wo das Quellenmaterial ihn haben will. Dass die Beschreibungen und Erklärungen manchmal ungeschickt platziert sind und den Text langatmig machen, sehe ich gerne nach, wenn man dafür mehr Aventurien bekommt.
5/5 Punkten

Sprache:
Die Sprache ist leider die größte Schwäche des Romans. Über die sprachlichen Klischees von Fantasy-Literatur sehe ich gern hinweg. Es gibt aber auch darüber hinaus keinen typischen Fehler ungeübter Autor*innen - Anglizismen, Wortwiederholungen, unklare Bezüge der Pronomina, blasse Passivkonstruktionen usw., vor allem aber Füllwörter, Füllwörter, Füllwörter - der nicht gehäuft vorkäme. So rumpelt die Sprache dahin. Die Lektüre ist sehr ermüdend; es gibt kaum einmal fünf Sätze, die sich flüssig lesen lassen. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, es wird für ein paar Seiten besser, aber dann geht es wieder los - vielleicht hatte ich mich nur daran gewöhnt. Es wirkt fast, als hätte das Lektorat komplett geschlafen, allerdings ist Catherine Beck angegeben, die ihr Handwerk normalerweise versteht. Ich kann es mir nicht erklären.
2/5 Punkten

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Azazyel
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R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Azazyel » 09.10.2020 18:55

Dieser Roman pendelt als zuverlässiges Fährschiff durch die Nebel, immer unterwegs irgendwo zwischen Solide und Gut. Der Schauplatz scheint mir zielsicher getroffen zu sein, der Plot selbst reißt einen aber nicht vom Hocker - die Protagonisten Havenas Unterstadt von einem CPT-Kult befreien zu lassen ist nun als Story wirklich kein Geniestreich. Allerdings wird das durch die Hauptcharaktere wieder nach oben korrigiert. Mich als in dieser Stadt recht unkundigen Leser konnte dann auch die Wendung überraschen, nach welcher aber wiederum das erwartbare Ende etwas abfällt. Ich würde "In den Nebeln Havenas" allen lesefreudigen DSAlern zur Lektüre empfehlen und vergebe nach etwas Zögern mal vier Punkte.
Meistert: Rübenernte (HW 8); Die Seelen der Magier (A10); Der Zorn des Satuul (AvJb 1036)

Spielt: Das Erbe des Magiers (A 125.3)

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Onkel Boron
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R098: In den Nebeln Havenas

Ungelesener Beitrag von Onkel Boron » 18.03.2021 11:02

Der Roman hat mir sehr gefallen:

- fängt die Stimmung der verschiedenen Stadtteile gut ein
- man erfährt einen Menge über die Stadt
- die Geschichte ist gut und spannend geschrieben
- die Personen sind interessant und authentisch

Allerdings darf man den Roman nicht lesen, wenn man "Schrecken der Tiefe" oder "Der Fluch des Flussvaters" spielen will - die Spoiler würden insbesondere ersteres AB zerstören.

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