R108: Toras von Havena

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Olvir Albruch
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R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 22.04.2010 23:03

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Juni 2009 erschienenen Romans Toras von Havena von Christian Labesius.

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Toras von Havena
Vielleicht hast du Erfahrungen mit diesem Roman gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Fragen oder Meinungen zum Buch. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

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Olvir Albruch
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 22.04.2010 23:06

Ich bin momentan dabei, diesen Roman zu lesen, und hoffe, dass ich auch dazu komme, ihn möglichst bald zu Ende zu lesen, denn bislang ist dieser Roman einer der besten, die mir je im DSA-Bereich untergekommen sind!
Aktuell wäre das eine volle Punktzahl, aber mehr dazu, wenn ich durch bin... :)

MfG,
Olvir Albruch
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Na'rat
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 23.04.2010 17:00

3 Punkte.

Aventurien mit seinen Möglichkeiten, Al'Anfa und Fasar recht gut eingefangen.

Allerdings scheint mir der Plot mehr als etwas wirr, die Charaktere flach, das Ende banal und das was sich daran anschließt wie der Versuch die ein Mindestmaß an Seiten vollzubekommen.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren als sei hier ein DSA-Charakter des Autors verwurstet worden.

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Der Gaukler und sein Äffchen
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 24.04.2010 12:11

Also, ich liebe diesen Roman, aber ich habe nur vier Punkte vergeben.

Der Grund?

Wie mein Vorredner schrieb, das Ende.
In Comics ist ein Oneshot eine nette Sache. Aber in Romanen hat so etwas nichts zu suchen.
Ich finde der Autor hat eine Möglichkeit für einen zweiten Roman genommen.
Hätte man das ganze etwas ruhiger angehen lassen und etwas mehr ausgeschmückt, wäre bestimmt ein schöner zweiter Roman raus gekommen.
Aber so sehe ich es auch nur als Zweck eine bestimmte Seitenanzahl voll zu kriegen.
Aber der Rest ist echt atmosphärisch einsame Spitze, die Beschreibungen und das alles. Sehr geil.
There is a war coming. Are you sure you're on the right side?

Sineijdan ar Asjawell
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Sineijdan ar Asjawell » 24.04.2010 13:53

Ich habe den Roman wegen der zahllosen guten Kritiken besorgt und etwa bis zum ersten Drittel gelesen. Bis zu diesem Punkt war er vollkommen dilettantisch und ohne jegliche Qualität, auf mehreren Ebenen sogar katastrophal schwach (z.B., was den Humor angeht) oder zum genieren (z.B., was die Sexzsenen angeht) oder einfach nur armselig (z.B., wenn die Figuren gezwungen werden, das Rollenspiel-Regelwissen des Autors zu artikulieren).
Der Roman ist dementsprechend, wenigstens soweit ich ihn gelesen habe, vollkommen neben der Spur.

Ich glaube, er ist überhaupt nur lesbar, wenn man humortechnisch abgehärtet ist und den ganzen Text als eine Art erweitertes Rollenspieldiarium eines komischen Helden ansieht (komisch wenigstens für den Spieler, der den Toras tatsächlich durch Aventurien schiebt). Das heißt - wenn man sich darauf einlassen möchte, wie jemand einfach mal 300 Seiten lang aus seiner Spielrunde erzählt und von allem, was ihm sonst noch so einfällt (ich denke zwar nicht, dass hier jemand eigene Rollenspielerlebnisse verwertet, aber eine derartige Wirkung des Textes ist durchaus vorhanden).

Schade, hat mir gar nicht gefallen. Ich verzichte auf eine Wertung, weil ich den Roman nicht ganz gelesen habe.
Zuletzt geändert von Sineijdan ar Asjawell am 01.05.2010 23:37, insgesamt 4-mal geändert.

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Elgodi
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Elgodi » 29.04.2010 03:10

Weil ich aus meiner Runde viel Gutes gehört hatte habe ich selbst zu diesem Buch gegriffen, nur um nach den ersten Seiten festzustellen: das einzige was hier stimuliert wird ist der Brechreiz.

Was vielleicht als Soloabenteuer für einen Magierspieler eine nette Idee ist, taugt noch lange nicht für einen ganzen Roman. Flacher als Handlung und Charaktere ist wirklich nur noch der Spannungsbogen, der Schreibstil an Banalität kaum zu überbieten. Hier stoßen insbesondere die krampfhaft regelkonform gehaltenen Erläuterungen - ich weigere mich hier von Beschreibungen zu sprechen - der Zauberhandlungen auf. Ähnlich verhält es sich mit den Auftritten wichtiger NSC's, bei denen man das Gefühl nicht los wird, der Autor habe hier seine eigene Einfallslosigkeit zu kompensieren gesucht, indem er den Leser mit jeder noch so belanglosen Information aus den Regionalbänden konfrontiert. Beim nächsten Abenteuerauftritt Thomeg Atherions werde ich mich wohl sehr zusammenreißen müssen um angesichts der Lächerlichkeit der hier gebotenen Darstellung nicht lauthals loslachen zu müssen.

Grundsätzlich erwarte ich nicht viel von einem DSA Roman, lese ich sie doch eher wegen ihres Bezugs zur Spielwelt. Aber selbst an diesem Maßstab gemessen hätte das Buch weniger Punkte verdient, als ich nach der Bewertungsskala vergeben kann. Daher von mir 1 Punkt.

Manche Bücher entfalten erst im Kamin ihr volles Aroma. (Manuel Vázquez Montalbán)

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Celevan
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Celevan » 07.05.2010 17:31

Den Roman fand ich "ganz okay" - er ließ sich schnell und flüssig lesen (das Buch war in drei Tagen durch), Tiefgang oder gar verzwickte Handlungsstränge suchte man allerdings vergebens. Die Story war sehr gradlinig und recht vorhersehbar, das Ende eher lieblos gehalten. Trotzdem habe ich mich fast durchweg gut unterhalten gefühlt, allerdings nicht gefesselt, wie bei manch anderem Buch.

Von mir gibt's daher 3 Punkte.

Paglim
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Paglim » 12.05.2010 11:10

Ich fande den Roman sehr gut. Der Magier wurde sehr gut dargestellt und hat auch alle Möglichkeiten, welche so ein Magier eben hat, auch genutzt. Besonders die Magierduelle, Alanfa und Fasar haben mir gefallen.

Mir war vorher auch gar nicht so bewußt, daß Oswin Puschinske so mächtig ist, daß sogar alle vor seinem Schüler einen solchen Respekt haben.

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Okharim
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Re: R108: Toras von Havena

Ungelesener Beitrag von Okharim » 18.10.2010 18:15

Ich muss jetzt auch eine kurze Rezension über den Roman loswerden.

Wie hier zum Teil über den Roman hergezogen wird ist schlicht überzogen und unfair. Der Autor scheint mit dem Werk "Toras von Havena" erste Gehversuche in die Welt des Romans unternommen zu haben. Der Schreibstil ist nicht überragend, aber "unterirdisch" oder "Brechreiz errgend" ist völlig übertrieben.

Dem Leser wird eine durchaus interessante wenn auch sehr gradlinig und zielstrebig erzählte Geschichte präsentiert, die vor allem Spieler von magisch begabten Charakteren, oder solche die es noch werden wollen, anspricht.

Schade ist, dass der Autor den Protagonisten gleich von Anfang an als nahezu perfekten Jungmagier präsentiert, bei dem schon nach kurzem Lesen der Eindruck entsteht, ihm gelinge ohnehin alles. Dies ist der Grundspannung nicht gerade zuträglich. Ansprechend finde ich allerdings die Ausgestaltung humorvoller und jähzorniger Aspekte von "Toras von Havena". Eine zum Teil etwas unaventurische Ausdrucksweise die unglücklicherweise manchmal in irdische Fäkalsprache abrutscht ("Arschloch", "Hurensohn") kommt vor, stört aber vorraussichtlich nur den eingefleischten DSA-Veteranen.

"Toras von Havena" ist kein überragendes, aber dennoch unterhaltsames Werk, das den Leser einige Stunden in die Welt der aventurischen Magie entführt. Wer hier tiefgehende Fantasy-Gänsehaut-Literatur erwartet, sollte die Finger davon lassen, wer jedoch einen begabten jungen Schwarzmagier aus Lowangen auf seiner Reise durchs südliche Aventurien begleiten möchte, kann beherzt zugreifen.

Liebe Grüße
Euer Okharim

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