R115: Der Aschengeist

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Olvir Albruch
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R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 25.03.2010 13:22

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Dezember 2009 erschienenen Romans und dritten Teils der Galotta-Biographie Der Aschengeist von Mark Wachholz und Kathrin Ludwig.

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Der Aschengeist
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Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

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Senebles
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Senebles » 25.03.2010 15:31

Der bisherige Höhepunkt der Roman-Serie. Die Brabaker Akademie wird als spannender Handlungsort genutzt, ein gelungern Spannungsbogen wird gewoben. Großartiger Höhepunkt sind die Dialoge über bosparanische Dämonologie - fast schon poetisch. Einzig Axzimona nervt manchmal, ist sie doch die 1001. verführerische Hexe, der keiner widerstehen kann.

Für einen DSA Roman außergewöhnlich und daher 5 Punkte, misst man das Buch an Literatur wären es natürlich nur zwei Punkte, aber dies ist ja kein Literaturkritikforum.

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Olvir Albruch
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 26.03.2010 10:23

Ich kopiere einmal meinen Post aus einem anderen Thread:
Olvir Albruch hat geschrieben:Hab das Buch auch bereits letzte Woche verschlungen und war ebenfalls sehr begeistert - allerdings hätte es meiner Meinung nach auch mit der Konfrontation mit den Kopfgeldjägern enden können. Die Expedition mit Axzimona hat irgendwie gestört, da ich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass das Schwarze Tier nochmal in Erscheinung tritt (für irgendwas muss der Teil ja noch gut sein...), aber irgendwie kam nichts mehr.

Richtig geil fand ich hingegen Pôlberra, an dem hatte ich schließlich mehr Interesse als an Galotta! :P
Total Spaß gemacht hat mir auch Ravenos: Ich hab richtig mitgefiebert, als er plötzlich von Gertrude angegriffen wurde - ich hab so gehofft, dass er nicht draufgeht! Echt cooler Charakter, so nen lyrischen Magier mach ich mir glaub ich auch mal... ;)
Und Alonzo war auch nett - eigentlich waren die Brabaker alle cool! :)
Das kann ich so alles nur noch einmal bestätigen.
Vor allem die Brabaker Magier waren total liebevoll gestaltet und machen das Buch zu einem echten Highlight - ich hätte beinahe mehr Interesse daran, weitere Romane über diese zu lesen als den Rest der Biographie! :censored:

Top:
- Ravenos
- Polberra
- Aufklärung, wie Galotta von der Ochsenwasser-Insel verschwinden konnte

Flop:
- Axzimona: keine Figur, die nur ingame fies ist, sondern die mich auch als Leser total genervt hat!
- man sollte aufhören, wenn's am besten ist: Das Buch hätte sein Ende nach der Kopfgeldjäger-Konfrontation verdient gehabt!

Nichtsdestotrotz auch von mir (schwache) 5 Punkte und ich freue mich auf den nächsten Band und hoffe, dass dort an diese Leistung angeknüpft wird und die Mängel (DSA-typisch natürlich auch Rechtschreibung) ausgebessert werden. :)

MfG,
Olvir Albruch
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 29.03.2010 17:40

Der Roman fällt qualitativ deutlich hinter die anderen zurück. Die Darstellung von Galotta, die seltsamen Zauberfertigkeiten, die inkonsistenz zum aventurischen Hintergrund (Frigifaxius, Ignissphäro, seltsame Astralstrudel-Zonen, Gardianum-Artefakte die stundenlang vor roher AE schützen, echsische Astralkörperflickrituale etc. pp.), dazu einige wirklich nervige NSC wenden das Blatt zum schlechten. Gerettet wird der Roman durch die Söldner und die Brabaker Magier. Diese haben wirklich interessante Profile und Motivationen. Ja, man hätte die Geschichte eigentlich auch ohne den Protagonisten Galotta mit einer beliebigen anderen magischen Figur erzählen können. Noch 3 Punkte, wegen Söldnern und Brabakern.

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Arlisin
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Arlisin » 31.03.2010 13:13

Tolle Atmosphäre, tolle Charaktere, tolle Dämonische Versuchung, nervige Hexe.
knappe 5 Punkte

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Chephren
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Chephren » 02.04.2010 10:22

Allein von der Akademie her, sowie den dort angesiedelten Charakteren und den Söldnern würde ich hier gut und gerne 5 Punkte vergeben, aber ich muss auch Suma recht geben.

- Es ist eine Galotta-Biographie und ich fand ihn beinahe austauschbar und etwas blass ggü. den Brabakern.
- Einige echt "nervige" NSCs alle voran die Hexe.
- Hintergrundtechnische "Schnitzer", wie z.B. die Zauber die selbst die besten Kampfmagier nicht können und Galotta ist Beherrscher. Hätte er irgendeinen "abgewandelten" Beherrschungsspruch ausgepackt ("Imperavi" oder Herr über das Tierreich) auf den Schlinger, wäre das stimmiger gewesen. D

Daher leider nur 3 Punkte...

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Wurm
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Wurm » 26.05.2010 13:09

Ein guter Roman!
Die Brabaker Akademie strotzt nur so vor Lebendigkeit (pun intended) und die Charaktere sind enorm farbig. Galotta wird als (bisher) eher schwacher Geist präsentiert, dem aber eine enorme Hybris anhaftet.
Definitves Highlight ist aber die Akademie und deren Alltag. Großartig. Für mich alleine deshalb lesenswert.

Das ist auch schon mein Kritikpunkt: Sonst kommt da nicht viel. Noch ne alte Wudustätte und diese tollen Kopfgeldjäger.
Irgendwie drängt sich mir folgender vermuteter Dialog der Autoren auf:

Mmm, Brabak ist ja eine wichtige Station Galottas
Wurde aber noch nie viel drüber geschrieben
Tja, auslassen können wir es nicht und Brabak ist ja eh cool
Stimmt. Also gleich ein ganzen Buch darüber
Naja, ein ganzen Buch wie er da so rumhängt und regeneriert...
Muss eben eine Gefahr her, die er dann überwindet
Kopfgeldjäger sind auf seiner Spur!
Ja genau, und am Ende gehen die hops
Perfekt das gibt auch noch einen super Spannungsbogen


Eher nicht. Letzterer ist misslungen. Ohne die großartige Akademiebeschreibung und dessen Lehrkörper wäre es ein schlechtes Buch ohne viel Handlung. (Viel Handlung hat es auch so nicht). Trotzdem war ich begeistert am Lesen.

Daher gerade noch 4 Sterne.

Wurm

Andras Marwolaeth
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 27.05.2010 00:18

Als Roman zur Brabaker Akademie toll, als Roman zu Galotta bescheiden.

Während die Brabaker Akademie sehr schön beschrieben wird, so dass man direkt Lust bekommt, dort zu spielen, tut sich in Bezug auf Galotta recht wenig.
Bisher war nur bekannt gewesen, dass er wohl eine Weile in Brabak lebte und irgendein Projekt zur Trockenlegung der Sümpfe verfolgte, das aber nicht besonders erfolgreich war, und nun wird die Brabakepisode seines Lebens auf einen ganzen Roman ausgewalzt. Ich hatte erwartet, dass in dem Roman die gesamte Zeitspanne von seiner Flucht aus dem Mittelreich bis zu seinem Auftritt als Borbarads Gefolgsmann abgehandelt wird. Gemessen an dem, was in den vorherigen Romanen kam, wäre das erwartbar gewesen.

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snoore
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von snoore » 18.07.2010 18:44

Am besten hat auch mir die Darstellung der Brabaker Akademie gefallen, war schon richtig stimmig meiner Meinung nach. Trotzdem gebe ich nur 4 Punkte, da mich einige Dinge in der Darstellung (z. B. die Hexe) sehr gestört haben.

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Robak
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Robak » 06.05.2011 15:29

4 Punkte. Der Roman hat mir gut gefallen, aber die Geschichte schreitet mit zu langsam voran. Die Zeit in Brabak finde ich (im Verhältnis zu anderen Lebensabschnitten Galottas) weniger wichtig.
Mir persönlich waren auch die Magier in Brabak zu exzentrisch. Ich hätte mir hier mehr "dunkler Wissenschaftler" und weniger "Dallas" gewünscht.

Gruß Robak

Orcbandit
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Orcbandit » 08.05.2011 21:25

5 Punkte. Besonders gefallen haben mir die Schwarzmagier (vorallem Polberra), kleinere Schwachpunkte waren meines Erachtens die Hexe und die für meinen Geschmack zu verweichlichte Darstellung Galottas. Die Benutzung des Frigifaxius und des Ignisphaero hat mich zwar auch ein wenig stutzig gemacht, aber ich finde es eigentlich nicht unpassend, dass Galotta, der als Hofmagier Zugriff auf Unmengen an Literatur und Forschungsequipment hatte und einer der kompetentesten Zauberer seiner Zeit war, auch einige verschollene Formeln abseits der Herrschaftsmagie kann.
Verwundert war ich darüber, dass der Roman nur einen sehr kleinen inneraventurischen Zeitraum umfasst, und man bei der jetzigen Geschwindigkeit wohl mit 6-8 weiteren Galotta Romanen rechnen kann. Wenn dies jedoch in der bisherigen Qualität geschieht, hätte ich auch dagegen nichts einzuwenden.

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Dark-Chummer
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Dark-Chummer » 06.01.2012 14:20

4 Punkte von mir und meiner Freundin, mit der ich den Roman zusammen gelesen habe.

Positives:
- Ganz klar die Brabaker Akademie und alle ihre Schwarzmagier
- die beiden Kopfgeldjäger
- die unterbrochene Beschwörung des Aschengeistes und die fatalen Folgen
- Axzimona, die Hexe und die Anwendung ihres 'Radaus' gegen die Untoten (war mir nicht sicher, ob der auch auf Waffen geht, und vor allem mit mehreren zugleich)
- die Wudu-Stätte-der-Macht und die gesamte Handlung dort war der beste Teil des Romans
- je mehr Schwarze Magie, umso besser

Negatives:
- meine Freundin haben die Rechtschreibfehler gestört (vor allem beim vorlesen)
- generell ist Galotta immer noch ein absolutes 'Weichei', nur in wenigen Situationen zeigt er in diesem 3. Buch sein Potential
- die schmusende eklige Katze der Hexe, die fast schon omnipräsent war (mag keine Katzen)
- der Ignisphaero hat mich ehrlich gesagt auch gestört, denn der Feuerball war zu dieser Zeit wohl nur Abgängern vom Konzil der Elemente bekannt (der Frigifaxius ist mir hingegen nicht störend aufgefallen)
- der Roman liest sich etwas schleppend und es vergeht wenig aventurische Zeit
"Er ist voller Blut, warum ist er immer voller Blut?"

Seguleh
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Seguleh » 19.01.2012 01:28

hi, weis jemand wann der Roman wieder verfügbar sein wird? Scheint überall ausverkauft zu sein, auch wenn ihn jemand höflicherweise für 40 Euro bei Amazon anbietet...

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Olvir Albruch
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 19.01.2012 09:59

Hi,
da sieht es leider bis auf Weiteres nicht nach einer Neuauflage aus.

MfG,
Olvir Albruch
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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von Ardor » 23.02.2012 20:05

Meiner Meinung nach der schwächste Teil der Reihe, weswegen er auch nur 3 Punkte von mir bekommt.

Positive Punkte:
Die Beschreibung der Brabaker Akademie finde ich sehr gelungen. Polberra ist eine interessante Figur (und nicht nur die Anspielung auf den Manager eines Wrestlers. Ja, der Undertaker war schon cool... mit 14...). Das die Hexe Axzimona bedacht wurde gefiel mir auch - wurde davor ja nur in einem Botenartikel erwähnt.

Meisterinformationen zu: "Die Attentäter": Das Galotta Hals Wortlaut "Töte den Mann" dann offenbar auch gleich für seinen Zauberzwang verwendet hat gehört für mich auch auf die Plus-Seite

Weniger Gut:
Brander Berre, DER Spiegel für Spielerhelden, ist ein ziemlicher Tölpel, der außer den Schwertkampf nichts auf die Reihe kriegt. Für meinen Geschmack etwas überzeichnet (ja, im "Scharlachkappentanz" hat mir die Karikatur der Spielerhelden noch gefallen - aber das war mir dann doch etwas zuviel).

Insgesamt wirkt das Buch mehr wie ein Lückenbüser (falls es jetzt noch einen weiteren Band gibt). Schade...

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Re: R115: Der Aschengeist

Ungelesener Beitrag von streuner74 » 30.06.2012 08:00

Muss man die beiden Vorgänger kennen, oder lässt sich der Aschengeist auch gut ohne diese Vorkenntnisse lesen?

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