(PS08) Elfenkrieg

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(PS08) Elfenkrieg

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 23.12.2020 13:04

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im 2020 erschienenen Romans Elfenkrieg von Bernhard Hennen und Robert Corvus.

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Elfenkrieg

Vielleicht hast du Erfahrungen mit diesem Roman gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Fragen oder Meinungen zum Buch. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du den Roman kennst!
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(PS08) Elfenkrieg

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 05.01.2021 16:17

Ein in meinen Augen sehr schwierig zu bewertendes Buch. Es war nicht wirklich schlecht, es hatte keine Probleme mit der Darstellung Aventuriens, alle Figuren haben sich vergleichsweise logisch gehandelt,... Aber ich fand es einfach nicht spannend zu lesen, der Mitteleteil zog sich gewaltig. Das endete darin dass ich das Buch erst zu Ende gelesen habe, als der Nachfolger bereits erschienen war. Es war keine Bewusste Entscheidung es nicht weiter zu lesen, sondern ich habe es eines Tages einfach nicht mehr aufgehoben, weil ich alles andere spannender fand. Daher bitte ich auch Fehler zu verzeihen, die sich auf den Anfang des Buches beziehen, es ist wirklich lange her, dass ich den gelesen habe:

Das Buch beginnt wie üblich mit einem Prolog, der die Hintergründe eines der Protagonisten beleuchtet. Diesmal sind Vascall und Leomara dran. Der Teil war durchaus gut zu lesen und ich mochte das Setting mit den Intrigen und Logen im Lieblichen Feld, es gab aber keine tollen, neuen Enthüllungen, die man nicht eh schon wusste.
Dann beginnt der eigentliche Roman. Phileasson begleitet weiterhin die Bettler in ihr neues Leben. Dafür führt er sie weiter durch die Wüste, das Liebliche Feld, über den Knüppeldamm und dann schließlich in den Regenwald, wo sie Broscal gründen. Die lange Reise wird eher episodenhaft erzählt, ist aber gut geschrieben. Lediglich eine Szene war extrem merkwürdig. In ihr entspannt die Gruppe gemütlich in einem Badehaus in Drôl, als ein Bediensteter, der offensichtlich unter Drogen steht, eine Waffe zeiht und den Foggwulf zu töten versucht. Ein anderer Thorwaler, Tevil, betritt just in dem Moment das Badehaus und rettet Phileasson, indem er mit seiner Axt den Bediensteten in zwei Teile hackt. Der ganze Angriff wird Schulterzuckend hingenommen, ohne groß darüber zu reden was gerade passiert ist und Tevil schließt sich der Gruppe an. Zwar wird im Folgeroman noch ein wenig auf die Szene eingegangen, aber selbst danach fand ich ich sie mehr als sonderbar.
Beorn hingegen findet sich im Lebenden Bild von Tie'Shianna wieder, das gerade von den Horden des Namenlosen belagert wird. Man bekommt einen sehr guten Eindruck von der Stadt, den Hochelfen und dem gesamten Krieg. Beorn verbündet sich mit einem Elf (Faelanthîr) und einem Minotaurus, die ebenfalls in der Illusion gefangen sind und muss mit ihnen zusammen einen Weg finden, diesen Ort zu verlassen, was aber nicht ganz ohne Verluste gelingt.
Und dann beginnt der Mittelteil. Ich muss sagen, schon damals am Spieltisch fand ich den Aufbau Broscals nicht wirklich spannend. Es wird hier und dar erzählt was man so macht, wie man sich mit den Nachbarn arrangiert, man findet die Hinweise, die aber erst im nächsten Teil relevant werden, aber es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen. Die Prophezeihung ist auch so herrlich unklar, man weiß nicht wirklich was man machen soll und irgendwann wird endlich entschieden, dass es reicht, die Echsen greifen an und man muss die entführten Dorfbewohner retten. Leider aber erst am Ende, ob und wie das gelingt gibt's erst im Nachfolger.
Bei Beorn ist es leider auch nicht spanneder. Er nimmt an einem Treffen "der Wilden" und "der Alten" Elfen auf den Inseln im Nebel Teil. Was er sich davon erhofft weiß ich beim besten Willen nicht mehr. Dieser Teil war auch einfach nur langweilig. Die Elfen singen wochenlang zusammen um verhandeln zu können und Beorn beschwert sich wochenlang darüber, das sie Singen. Irgendwann wird es ihm zu blöd, er baut sich einfach ein Haus, beschließt ein ruhiges Leben zu führen, will vielleicht Zidiane heiraten. (Hat Beorn in Thorwal nicht bereits Frau und Kinder?) Seiner Ottajaksko wird das zu blöd, sie desertiert unter der Führung Eilifs. Erst als die Elfen plötzlich die Verhandlungen abbrechen und eine Elfe Beorn die Flöte der Orima klaut bricht er aus seiner Lethargie aus, sammelt seine Otta ein und wird wieder der Beorn, wie man ihn kennt. Sein Angriff auf Djanilla ist dabei wohl das Highlight des Buches, aber es war wirklich nicht einfach bis dahin durchzuhalten.

Wie bewertet man das Buch jetzt? Die Vorlage war schwierig, besonderns beim Phileasson-Teil. Man hat wahrscheinlich noch "das Beste" daraus gemacht, ohne sich groß von der Vorlage zu entfernen. Und es macht nicht so viel Falsch wie es noch "Der Unglückswolf" tat. Aber es war leider kein gutes Buch, trotz einiger Glanzmomente und daher gibt's leider nur 2 Sterne.
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Ho Lee Fuk
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(PS08) Elfenkrieg

Ungelesener Beitrag von Ho Lee Fuk » 07.04.2022 20:47

Diesen Band fand ich wieder richtig gut, aber das lag nur an Beorns Part in Tie'Shianna. Das war spannend und hatte eine gute Atmosphäre. Phillies Part war - wie gewohnt - öde. Die ganze Gruppe wirkt unglaubwürdig, langweilig. Leomara und Mirandola müssen wir Plots herhalten, das sagt schon alles aus. Ich blätter diese Teile schnell durch und lese dann wieder Beorns Kapitel, so ist es ein gutes Buch.

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Onkel Boron
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(PS08) Elfenkrieg

Ungelesener Beitrag von Onkel Boron » 19.06.2022 20:25

Der achte Teil ist spannend geschrieben. Mir haben eigentlich die Abenteuer beider Protagonisten Spaß gemacht, wobei bei Beorn definitiv mehr Action ist. Wie in allen sieben Teilen zuvor mochte ich auch hier wieder den Prolog sehr gerne. Grundsätzlich begeistert mich die Reihe und ich freue mich auf die weiteren 4 Bände (3000 Seiten👍).
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Blitzcrank
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(PS08) Elfenkrieg

Ungelesener Beitrag von Blitzcrank » 18.09.2022 13:16

Wieder ein Band der Spaß macht, auch wenn er seine Längen hat. Phil und Beorn dümpeln teilweise etwas vor sich hin, weil sie nicht so genau wissen, wie es weitergeht und das bekommt man auch als Leser zu spüren.

Aber sowohl Dschungel als auch Elfen-Reich beide Kulissen sind sehr interessant und machen Spaß. Die Mirandola-Szenen waren nur sehr schwer zu ertragen, so unsympathisch ist dieser Charakter geworden und bin Mal gespannt, wann es komplett aufgelöst wird, was es damit auf sich hat.

Ich bin jedenfalls weiter voll Feuer und Flamme für diese Reihe und kann es kaum erwarten, den nächsten Band anzufangen.

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