R010: Die Legende von Assarbad

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Olvir Albruch
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R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 14.04.2010 20:28

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Mai 1996 erschienenen Romans Die Legende von Assarbad von Jörg Raddatz.

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Die Legende von Assarbad
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Senebles
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Re: R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Senebles » 15.04.2010 12:59

In diesem Roman werden zwei durchaus spannende Geschichten erzählt. Der größte Mangel ist meines Erachtens, dass beide Geschichte gar nicht so viel mit einander zu tun haben.

Beide Geschichten haben gemein, dass die Hauptprotagonisten samt und sonders ausgesprochen mächtig sind (Rohal, Borbarad, Dimiona, Mara, Tarlisin). Bei letzteren drei liegt der Mary-Sue-Verdacht nachgerade in der Luft. Der aranische Handlungsstrang leidet darunter erheblich. Die Geschichte ist ohnehin eher dürftig. Das Finale ist soagr ein wenig verwirrend.

Hinsichtlich des Borbarad-Teils kann auch fragen, ob es so sinnvoll ist, ein par Kapitelchen über das Geschwisterverhältnis zweier Halbgötter zu publizieren. Die Annahme, Rohal hääte versucht, Borbarad zum guten erziehen, riecht ein wenig sehr nach Reformpädagoisch und passt nicht so recht in eine High-Fantasy-Geschichte.

Da der Roman sich eigentlich gut liest, gerade noch 3 Punkte.

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Olvir Albruch
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Re: R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 21.04.2010 07:47

Der Roman an sich gefällt mir sehr gut, allerdings liegt das vor allem am Borbarad-Teil.

Der aranische Part erweckt für mich den Anschein, als wenn es krampfhaft eine Rahmenhandlung gebraucht hätte, in die man den Rest einbinden kann - das ist ganz nett, aber mehr auch nicht.

Von mir gibt's 4 Punkte, ohne den oder mit einer besseren Umsetzung des aranischen Plots wären es vermutlich sogar 5.

MfG,
Olvir Albruch

Disaster

Re: R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Disaster » 21.04.2010 08:47

Das Buch hat mich unterhalten. Es ist zulange her, damit ich mich noch an jdes Detail oder extreme Stärken oder Schwächen erinnern könnte. Deshalb erscheinen mir gute 4 Punkte gerecht zu sein.

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Shezael
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Re: R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Shezael » 30.04.2010 12:44

War ein nettes Buch. Nicht mehr und nicht weniger.
Der Stil ist sehr gut und angenehm zu lesen.
Mir hat der Borbarad Teil auch wesentlich mehr zugesagt als der andere Handlungsstrang, den ich eigentlich als deplaziert empfunden habe (dazu kommt, daß ich Tarlisin absolut nicht mag).
Ich fand den Roman vorallem als Input für die Borbardkampange, die ich zu diesem Zeitpunkt auch zu leiten begonnnen hatte, sehr nützlich.
Alles in allem : Kann man lesen, muß man aber nicht. Für Leute, die SL der G7 sind, sicherlich inspirierend.
3 Punkte.

Cachimba
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Re: R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Cachimba » 17.07.2010 15:58

Die Hintergrundgeschichte zu Borbarad gefällt. Der andere Handlungsstrang ist dagegen laaaaaaaangweilig. Ergibt drei Sternchen.

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Robak
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Re: R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Robak » 19.07.2010 13:55

4 Punkte hauptsächlich für den guten Borbarad Teil.

Gruß Robak

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Adanos
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R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Adanos » 04.01.2019 19:38

2 Punkte.

Konnte damit nichts anfagen. Weder der Neuzeit-Part um Arkos noch der Borbarad-Part kamen gut bei mir an. Der Stil des Autors wirkt da sehr bieder und lässt keine Emotionen aufkommen.

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Irike
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R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Irike » 19.05.2020 10:29

Ich mochte den Borbarad-Handlungsstrang lieber als den anderen. Ich finde auch, dass die beiden irgendwie nicht zueinander passen und etwas nebeneinander her laufen. Wobei ich Tarlisin großartig finde, daher bekommt der Roman von mir dennoch drei Sterne.
Neugier bringt den Magier um.

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R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 07.11.2020 18:52

Wie bei meinen Vorrednern, fand ich die Tharsonius-Episoden sehr stark und auch toll geschrieben. Die Arkos-Teile waren eher ersetzbar, hatten für mich aber auch ihre Reize, va aber der Showdown und die "Hochzeitsfeier".

Insgesamt 4 von 5 Borbarads von mir.
Das wohl, bei Swafnir!

Hotzenplotz
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R010: Die Legende von Assarbad

Ungelesener Beitrag von Hotzenplotz » 01.12.2021 18:26

Wieder habe ich einen Roman aus Vorbereitungsgründen zur G7 gelesen (Hintergründe zu Borbarad).

Worum geht es?
Es gibt verschiedene Handlungsstränge. Die zwei Haupthandlungsstränge sind zum einen die Erlebnisse des aranischen Prinzen Arkos in der neueren Zeit, der auf eine Queste zur Erforschung der Vergangenheit geschickt wird und ein Held wie aus den Legenden seiner Vorbilder werden will und zum anderen die Borbarad-Werdung des Tharsonius von Bethana.

Handlung
Die Handlung selbst gefällt mir insgesamt recht gut. Positiv sind die an eine klassische Heldenreise angelegten Entwicklungen einige Protagonisten (Arkos, Eleonora). Negativ bewerte ich, dass beide Handlungsstränge eigentlich zu wenig Einflusspunkte aufeinander haben. An manchen Stellen wirkt die Handlung abgehackt oder durch zu viele unnatürlich wirkende Steuerungen in die gewünschte Richtung gebracht. Auf mich hat es den Anschein, als seien zu viele Ereignisse in zu kurzer Zeit dargestellt worden. Auch die Kürze solcher Kapitel lassen dein Eindruck von kurzen Einblendungen entstehen, um mal ein Stilmittel aus dem Film als Vergleich heranzuziehen. Dadurch entsteht der Effekt eines literarischen Musikvideos. Außerdem manövriert sich der Autor dadurch in die Lage, auf den Grundsatz "show, don´t tell" zu verzichten, sodass einige Teile der Geschichte einfach "heruntererzählt" werden.

Stil
Der Stil ist nicht von hoher Erzählkunst geprägt. Ich würde den Stil zumeist als berichtend und nüchtern beschreibend bezeichnen. Zu selten, zum Beispiel in der Einstiegsszene, hat der Stil mich besonders mitgerissen.

Protagonisten und Antagonisten
Die Darstellung der Protagonisten und Antagonisten gefällt mir insgesamt ganz gut, ist aber nicht überragend. Als gut möchte ich die Entwicklung von Eleonora und Arkos hervorheben, besonders zum Ende hin. Die Darstellung sowohl Rohals als auch Tharsonius´ ist angesichts der Wichtigkeit dieser Entitäten fast als banal zu bezeichnen. Auch Dimiona als Antagonistin ist mir eigentlich zu blass und eindimensional. Diese Negativpunkte sind sicher auch der Knappheit des Platzes zu verdanken, denn diese Vielzahl an wichtigen Personen im Buch kann man auf so wenigen Seiten gar nicht allzu eingehend beschreiben.

Darstellung Aventuriens
Das gelingt Jörg Raddatz sehr gut, auch wenn die Art der Beschreibung aufgrund seines Stils eher nüchtern ausfällt (s. o.), so ist die Authentizität Aventuriens in dem Roman doch gegeben.

Fazit
Ich bin mir etwas unschlüssig. Wenn ich das Buch wirklich nur nach dem Lesegenuss bewerten würde, kämen wohl nur 2 Punkte heraus. Aber ich habe es hauptsächlich gelesen, um mein Hintergrundwissen zu Borbarad bzw. den Ereignissen in Aranien aufzufrischen, und dafür ist es natürlich sehr gut geeignet.
Deshalb vergebe ich 3 von 5 Kaffeemühlen.

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