X11: Drei Nächte in Fasar

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McKessington
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Re: X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von McKessington » 16.12.2011 21:28

Der letzte Post ist zwar schon etwas her, aber ich schreibe auch mal noch etwas.

Also grundsätzlich fand ich den Roman sehr gut. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und enthielt auch viele spannende Elemente und ein interessantes Hintergrundszenario. Ich habe den Roman sehr schnell durchgelesen und das Buch in jeder freien Minute in die Hand genommen.

In Bezug auf Omar fand ich, konnte man zu sehr erahnen, was als nächstes passiert. Und die Entwicklung seiner Fertigkeiten hat mir nicht ganz so gut gefallen. Erst ist er ein Sklave und hinterher der beste Kämpfer der ganzen Novadis. Aber seine emotionale Entwicklung gefiel mir.

Den Elfen fand ich etwas unpassend, aber nicht unbedingt störend. Ein anderer Charakter wäre vielleicht etwas schöner gewesen.

Die Beschreibung der Örtlichkeiten (z.B.: Salzseen, Al'Anfa) und der Novadis hat mir sehr gut gefallen.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und es sind nur ein paar Sachen etwas negativ aufgefallen. Dafür gibt es gute 4 Sterne. Für die 5 reicht es leider nicht ganz.

Aber es ist bisher der beste DSA Roman, den ich gelesen habe (aber das waren noch nicht soo viele) und das Buch ist wirklich sehr zum empfehlen.

Travin86
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Re: X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Travin86 » 15.01.2012 23:20

Habe 4 Sterne vergeben.

Hat Spaß gemacht zu lesen und das obwohl mir der "Hauptcharakter" bis ganz am Ende unsympathisch blieb.

Zur Entwicklung von Omar muss ich schon zustimmen, ja. Erst ist er der Sklave, der "nichts" kann und entwickelt sich dann recht schnell unter seinem Lehrmeister zu einem richtig guten Kämpfer, obwohl er immer noch diese (für mich unsympathische) Unbeherrschtheit hat ("Was? Sie ist eine Hure? Ich muss sie töten.... oh doch nicht, war alles nur eine Lüge. Oder doch nicht? Dieses Miststück muss sterben..... ^^).

Aber das sind alles im Endeffekt Kleinigkeiten. Kann es also nur empfehlen dieses Buch mal zu lesen! ;)

Alrik Normalpaktierer
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 05.07.2018 21:34

Ich lese seit einigen Monaten DSA-Romane, die mich vage interessieren, darunter auch viele ältere. Nach zwanzig Jahren DSA, mit anderen literatischen Maßstäben und mehr Lebenserfahrung, macht es Spaß, mir anzusehen "wie ist das gemacht?", "wieso hat das uns damals begeistert?" und manchmal auch "warum wurde das veröffentlicht?". Literarische Höhenflüge erwarte ich nicht, aber bis jetzt habe ich alles zu Ende gelesen (und hier rezensiert).

Daher überrascht es mich, zu berichten, dass ich "Der Tanz der Rose" nach nicht einmal 100 Seiten weggelegt habe. Noch überraschender für mich ist, dass ich nicht auf Anhieb sagen kann, wieso ich mich damit so gequält habe. Denn eigentlich sieht das Buch auf den ersten Blick sehr gut aus: die Schilderungen und die Sprache sind handwerklich zweifellos besser als die vieler anderer DSA-Romane, es gibt ein sichtliches Bemühen darum, den Hintergrund aktiv einzubinden, es werden unterschiedliche Perspektiven eingenommen (was ich mag) und darunter sind auch zwei Frauen (Frauen, die aktiv Handlung gestalten und deren Perspektive ernst genommen wird, vermisse ich in vielen anderen DSA-Romanen).

Ich habe bisher drei Aspekte entdeckt, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die eine hinreichende Erklärung darstellen:
  • Ziemlich viel Text besteht aus der Schilderung von Innenleben und diese Schilderungen sind oft redundant und unnötig langwierig. Sicher ein Grund, warum sich die wenigen Seiten so zäh angefühlt haben.
  • Die Figuren sind zwar divers, aber ziemlich langweilig. Der generische männliche Held ohne echte Eigenschaften, die verwöhnte und wunderschöne Tänzerin, der abergläubische Thorwaler-Kämpfer - die einzige Figur, die nicht unmittelbar als Abziehbild erscheint, ist die Zofe. Vielleicht ist kein Zufall, dass es genau nach ihrer absurd begründeten Entscheidung war, einen ihrer Gefährten zu verführen, dass ich die Lust verloren habe.
  • Mir ist auch aufgefallen, dass mich heute die Novadi-Kultur viel weniger reizt als andere (immer verglichen mit der DSA3-Zeit). Auch da habe ich eine Theorie, woran es liegen könnte: Fast alle andere Kulturen haben neben offensichtlichen irdischen (Klischee-)Vorbildern auch Aspekte, die diesen Vorbildern nicht entsprechen, sie auf interessante Art durchbrechen oder erweitern. (Al'Anfa ist altes Rom, aber mit Conquistadoren / Mittelreich ist Mittelalter, aber mit Polytheismus und gleichberechtigten Frauen / Thorwaler sind Wikinger, aber mit Monolatrie und lustiger Küche / usw.) Die Novadis sind irgendwie Karl May und Lawrence von Arabien - das war es auch schon, und beide Einflüsse laden jetzt nicht gerade zu Variantenreichtum ein (zumal mich natürlich die Reproduktion rassistischer Vorstellungen heute auch mehr nervt, als sie es zum Erscheinungsdatum getan hätte).

Mezzek ibn Blakharz
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Mezzek ibn Blakharz » 04.09.2018 23:46

Ist schon sehr lange her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich weiß, dass es mir gut gefallen hat.
Dabei war es auch bei mir so, dass mir die Hauptperson Omar die meiste Zeit nicht ganz so zugesagt hat. Aber die Geschichte an sich hat mich mitgenommen und unterhalten. Viele Bezugspunkte zum Khomfeldzug und die Sache mit dem Rufen der Leviathane, aber auch die Anknüpfung an die Phileassonsaga mit den Wüstenelfen fand ich gut.

Von mir gibt es 4 Punkte...weil mein Touchpad einen Aussetzer hatte und den Mauszeiger nach unten geschoben hat, ohne dass mir das aufgefallen ist :ups: :(

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Adanos
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Adanos » 04.01.2019 19:20

5 Punkte.

Ebenfalls eine der besten DSA Romanreihen.

Mich hat die Story richtig mitgerissen, mir gefiel die Entwicklung der Charaktere, die Katharsis des Bösewichts und die authentische Darstellung des Protagonisten als Novadi. Auch die Darstellung Omars als verbitterter/desillusionierter efahrener Kämpe, der ewig glücklos bleiben muss und im Umgang mit Menschen (Szene mit der Prostituierten) unbeholfen bleibt haben bleibenden Eindruck hinterlassen. 1001 Nacht Flair kommt dabei gut auf.

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Der löbliche Pilger
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Der löbliche Pilger » 06.08.2019 17:11

Sehr, sehr gute Romanreihe, erhält fünf Punkte von mir.

Unter der Prämisse, dass es sich ursprünglich um drei einzelne Romane handelt, kann ich auch die zwischenzeitlichen Höhepunkte verschmerzen.

Der Wüstenelf und seine maraskanischen Waffen...naja, hätte ich auch nicht so gemacht, aber deswegen stufe ich die Wertung nicht herab.

Keiner der Protagonisten ist ein reiner Sympathieträger, das fand ich zumindest sehr angenehm. Große Begeisterung hat bei mir primär die Art des Erzählens geweckt. Die Geschichte in der Geschichte in der Geschichte, am Ende fließt dennoch alles zusammen.

Sehr lobend sind auch die Darstellungen der unterschiedlichen Kulturen und Motivationen zu erwähnen, wobei sich meine Freude über die begleitende Metahandlung des Khomkrieges sicher ganz subjektiv dadurch erklärt, dass ich diesen damals auch bespielt hatte.

Für Nicht-DSA-Spieler ist der Roman wahrscheinlich nur halb so interessant.

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Halbblut
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Halbblut » 17.08.2019 19:22

Der löbliche Pilger hat geschrieben:
06.08.2019 17:11
Unter der Prämisse, dass es sich ursprünglich um drei einzelne Romane handelt, kann ich auch die zwischenzeitlichen Höhepunkte verschmerzen
Dem war so, denn in der Form habe ich es gelesen.

Die Romanreihe hat mich motiviert einen Novadi (damals DSA 3) zu erstellen. Das Buch habe ich verschlungen und man taucht die tulamidische-novadiche Welt ein. 5 Points!

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Azazyel
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Azazyel » 09.10.2020 16:57

Ich brauchte am Anfang etwas, um mich einzufinden, aber dann hat's mich voll gepackt. Ein vollwertiger Hennen, 5 Punkte.
Meistert: Der schwarze Forst (VA 8); Die Seelen der Magier (A10); Der Zorn des Satuul (AvJb 1036)

Spielt: Das Erbe des Magiers (A 125.3)

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arcCaptainAlpha
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von arcCaptainAlpha » 03.11.2020 17:44

Eine unfassbar schöne und ergreifende Geschichte. Ich hatte mehrfach Tränen in den Augen und würde mehr als 5 Punkte geben, wenn ich könnte.

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Eadee
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Eadee » 12.11.2020 09:49

Der beste DSA-Roman den ich je in die Finger bekommen habe.

Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen, es gibt für jeden Gründe sie zu lieben und sie abzulehnen, kurzum sie wirken menschlich und interessant. Der Aventurische Hintergrund wurde nicht nur in die Geschichte eingearbeitet sondern stellt wahrlich die Basis dar auf die der Roman aufbaut. Trotzdem hat man drei vollwertige Romane, die ihre eigene Handlung verfolgen, mit gut ausgearbeiteten Spannungsbögen statt einfach nur DSA-Geschichte nachzuerzählen (wie es manch andere Romane leider tun).

Jeder der drei Teile hat seinen eigenen Flair und die Rahmenhandlung bietet noch einmal eine andere Facette:

- Der Tanz der Rose: Der erste Roman wirkt wie eine Erzählung einer Heldengruppe, wie es auch am Spieltisch stattfinden könnte. Es gibt eine (nicht zu) bunte Truppe an Helden die zusammenfindet und ein gemeinsames Ziel verfolgt. Die Grundstimmung ist trotz aller Strapazen durch die die Charaktere gehen sehr positiv. Die Beziehungen der Charaktere untereinander werden maßgeblich in diesem Band definiert.

- Die Ränke des Raben: Der zweite Roman bietet einen überraschend detailierten Überblick über den Khomkrieg bis zur Eroberung Mherweds. Die Charaktere die den ersten Teil überlebt haben werden recht schnell in alle Winde verteilt und so erfährt der Leser was an verschiedenen Stellen des Kalifats gleichzeitig geschieht. Die Schicksale der Charaktere sind in diesem Band zwar miteinander verwoben, aber es kommt zu fast keiner direkten Interaktion zwischen ihnen. Der Band bietet wohl die meiste "Action" aus der Reihe und ist von der Grundstimmung schon etwas angespannter als der erste Teil. Wer unbedingt ein "Happy End" für seine Geschichte will sollte nach diesem Teil aufhören zu lesen und die Geschichte in seinem Kopf weiter spinnen.

- Das Reich der Rache: Der dritte Roman schließlich beleuchtet die zweite Hälfte des Khomkrieges in einem weit düstererem Licht als die erste Hälfte zuvor. Und auch die dunklen Seiten der aventurischen Magie werden hervorgehoben. Es finden immer mehr und größere Zeitsprünge statt, und die Grundstimmung dieses Teils ist wohl irgendwo zwischen Verbitterung und Verzweiflung. Dennoch ist immer dieser Funken Hoffnung enthalten der den Leser über all die Strapazen der Charaktere hinweg trägt. Das Ende der Erzählung ist letztlich offen gelassen so dass der romantische Leser sich noch einen guten Ausgang erfinden mag, doch alle Anzeichen deuten darauf hin, dass das Ende so bitter ist wie es erscheint.

- Drei Nächte in Fasar (Die Rahmenhandlung): Die Rahmenhandlung wird direkt mit der Erzählung verwoben und findet im Gegensatz zu der Erzählung ein vollwertiges Ende welches deutlich ein "Happy Ending" ist.

Vor der Lektüre des zweiten Romans empfehle ich die Phileasson-Saga gespielt (und ggf geleitet) zu haben. In diesem Band wird ein Charakter eingeführt dessen Hintergrund man eigentlich nur voll wertschätzen kann wenn man die Phileasson-Saga kennt. Mit diesem Wissen fügt sich der Charakter mühelos in den aventurischen Hintergrund ein.

Der zweite Roman ist darüber hinaus eine hervorragende Hilfe für die Vorbereitung der Kampagne "Der Löwe und der Rabe". Wer die Kampagne Spielen will sollte den zweiten Roman nicht unmittelbar davor lesen um sich nicht den Kriegsverlauf in zu vielen Details zu spoilern.

Obwohl das Ende kein durchweg positives ist bin ich vollkommen zufrieden mit der Romanreihe. Ich denke ein vollkommenes "Happy Ending" hätte sehr konstruiert gewirkt und etwas vom Zauber der Geschichte geraubt. Das Ende ist offen genug um die Hoffnung nicht fahren zu lassen, selbst wenn man weiß, dass diese Hoffnung mit großer Sicherheit vergebens ist.


Ich vergebe volle 5 Punkte, aber auch nur weil ich keine 15 vergeben kann (schade, sind doch eigentlich 3 Romane).

Habe die Reihe jetzt zum zweitern mal durchgelesen und bin noch mehr begeistert als das erste Mal.
Hier könnte ihre Signatur stehen.

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 14.03.2021 17:58

Zweieinhalb Jahre später habe ich mich doch noch durch "Der Tanz der Rose" gekämpft.

Während der Anfang und - mit Abstrichen - das Ende schön geschrieben sind, gibt es im Mittelteil zahlreiche Szenen, die erzählerisch kaum gestaltet sind. Das wirkt ein bisschen, als habe der Autor eine Skizze mit Szenen-Beats stehen lassen, um sie später auszuarbeiten.
Das dramaturgisch eigentlich simple Mittel einer Flucht bzw. Verfolgungsjagd bringt keine Spannung hervor, wohl vor allem weil die Perspektive zu oft und unmotiviert wechselt. Die Einbindung in den Khom-Krieg am Ende des Buches wird nur begrenzt genutzt: der Krieg, der im Roman relativ unvermittelt ausbricht, bringt die bestehenden Beziehungen zwischen den Figuren voran, ergibt aber letztlich wenig Szenen. Verwirrend auch, dass eine neue Figur als deus ex machina eingeführt wird, sich aber dann doch als bedeutungslos erweist.
Die Frauenfiguren, über die ich mich zunächst gefreut habe, sind leider nicht sehr glaubwürdig ausgestaltet, was auch an abgehalfterten Tropen wie erlogenen Vergewaltigungs-Beschuldigungen und Zickenkrieg liegt.

Alles in allem gebe ich zwei Punkte: der Roman ist nicht grob unlogisch, aventurisch stimmig - auch wenn ich die Novadi-Kultur sehr unoriginell finde - und hat ein paar schöne Szenen. Falls ich irgendwann den Rest der Trilogie schaffen sollte und sich einige Elemente als nötig oder geschickt für das Gesamtbild erweisen, gibt's vielleicht eine Aufstufung.

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Irike
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Irike » 23.03.2021 08:55

Ich fand diese Trilogie wunderbar. Den ersten Teil, "Der Tanz der Rose" hätte ich noch mit nur vier Sternen bewertet, doch Teil 2 und dann nachher und vor allem Teil 3 haben es mir angetan. Ich fand den dritten Teil "Das Reich der Rache" so spannend, dass es mir sehr schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Für einen DSA-Roman ein seltenes Phänomen. Daher insgesamt von mir 5 Sterne.
Neugier bringt den Magier um.

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Thorgrimm_Faenwulfson
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 02.05.2021 00:19

Auch ich bin sehr begeistert von den drei Romanen. Detaillierte Beschreibung der Welt, Charaktere mit Stärken und Schwächen und das alles stimmig in den Plot der Khom der damaligen Zeit verpackt. :6F:
Wer das 1001-Nacht-Setting mag, findet mMn hier hervorragende Unterhaltung, deßhalb gibts von mir
5 von 5 Schleiern beim Schleiertanz
Das wohl, bei Swafnir!

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natas666
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X11: Drei Nächte in Fasar

Ungelesener Beitrag von natas666 » 19.07.2021 19:41

Ich habe mir vorgenommen, diesen Roman nach 20 Jahren noch einmal kritisch zu lesen. Ich war ein totaler Hennen-Fanboy und hatte alle seine Bücher. Der Märchenerzähler hat mich glatt mitgerissen, die Geschichte ohne Aventurien-Bezug hätte durchaus Potential. Aber dann wurde ich älter und mit dem kometenhaften Aufstieg von Bernhard Hennen konfrontiert.
Die Aufmachung des Romans "Die Elfen" war so grottenschlecht, dass ich zuerst schockiert das Buch zu den anderen Hennen-Werken ins Bücherregal stellte. "Schmackhafte Beute für Trolle", "Unentbehrlich für jeden Herr-der-Ringe-Leser" und "kaltherzig und arrogant" ist da (ausm Gedächtnis) zu lesen. Das fies-grüne Schwert am Cover entlarvte Hennen - für mich - als Autor von Schundliteratur. Kann sein, dass sich mein Zugang und Anspruch an Literatur geändert hat. Ich lese zur Zeit eher geschichtswissenschaftliche Bücher oder Bücher mit historischen Kontext (zB Die Nebel von Avalon).
Die Elfen-Ritter-Romane von Hennen habe ich nicht mehr gelesen, die Ordensburg hat mir gereicht. Nach Elfenwinter war definitiv Schluss. Jetzt will ich wissen, ob die 3 Nächte in Fasar noch von einem hungrigen Underdog geschrieben wurde. Hennen muss sich den Vorwurf gefallen lassen, der Paulo Coelho der Fantasy-Literatur zu sein/oder zu werden. Von seinen Lesern vergöttert, aber von der Literatur-Kritik zerissen.
Ich liebte von Coelho auch "Der Alchemist" und "Veronika beschließt zu sterben", aber seine späteren Werke überzeugten mich nicht mehr. Das gilt auch für Hennen. Was ich noch weiß, ist, dass 3 Nächte in Fasar zu meinen Jugend-Lieblings-Romanen zählte, daher kann ich hier keine negative Rezension schreiben, aber ich werde nach der Lektüre und sorgfältiger Prüfung hier zu einem möglichst objektiven, sachlichen Urteil kommen, ohne blind gegenüber der Tatsache zu sein, dass in mir noch immer ein kleiner Hennen-Fan-Boy steckt. :rolleyes:
Esst mehr Käsetoast....

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