Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

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Thallion
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Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von Thallion » 12.06.2016 17:50

Dieser Thread ist zur Diskussion des im Februar 2010 erschienenen Computer-Spiels Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit vorgesehen.

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Am Fluss der Zeit

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Spiel gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zum Spiel. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Spiel auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Spiel kennst!

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Brandur
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Re: Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von Brandur » 13.06.2016 15:42

Am Fluss der Zeit ist seinem Vorgänger in technischer Hinsicht überlegen. Es wurden viele angenehme Verbesserungen eingebaut, z.B. das Schnellreisesystem, volle Vertonung auch für Nebencharaktere und bessere Bedienbarkeit. Auch bei diesem Spiel stimmt die Atmosphäre, Musik und Story. Die Charaktere sind interessant und gefallen mir, vor allem das Gezanke zwischen Forgrimm und Cuano. Schade, dass im Vergleich zum Vorgänger nur so wenige Charaktere verfügbar sind.

Manche Abschnitte im Spiel sind nicht so spannend, z.B. der erste Besuch bei Meisterinformationen: Bruder Emmeran, wo man dem Zwerg und Ardo fünf Minuten hinterherlaufen muss, während sie für etwas Exposition sorgen. Auch das Ende des Kampfes gegen Meisterinformationen: das Krabbenmonster fand ich unbefriedigend, wenn es auch DSA-typisch war (die Helden gucken den NSCs zu, während diese den Tag retten).

Letztendlich lebt Am Fluss der Zeit von der für mich gelungenen Aventurien-Inszenierung. Es hat mir Spaß gemacht, in das Spiel einzutauchen und eine Zeit lang war das für mich ein guter Ersatz für meine nicht stattfindende P&P-Runde. Ich würde mir mehr Spiele von dieser Art wünschen. Darum bewerte ich Am Fluss der Zeit mit 5 Punkten. Man hätte Vieles noch verbessern können, aber trotz aller Macken war es ein rundum gelungenes Spiel.
Ich leite die Phileassonsaga (Spielzeit: 186h).
aktuell: Kapitel 5 (15h).
Hier gehts zum Spielbericht mit Kommentar!
Anmerkung August 2019: Der Spielbericht ist nicht auf dem neuesten Stand und die Kampagne geht nur langsam voran, aber sie läuft noch! :D Das wohl!

Schrax, Sohn des Schrock
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Re: Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von Schrax, Sohn des Schrock » 03.11.2016 13:02

Sehr stark!

Großartig sind die Streitereien zwischen Forgrimm und Cuano, die Steuerung ist besser geworden, die Wunder sind gut umgesetzt, jeder Charakter hat in Nadoret einen passenden Ansprechpartner, es ist alles sehr stimmig umgesetzt und erzeugt echtes Aventurien-Feeling. Schön ist das Auftauchen auch bekannterer NSC wie Archon Megalon ("Die Angst ist der Schild der Tapferen"), passende Lokaladlige wie der Baron, dazu eine schöne Geschichte insgesamt. Ich finds stark!

Ein Kritikpunkt wäre die Kräutersammelerei - man kann stundenlang Olginwurz sammeln gehen und die magischen Waffen irgendwann damit kaufen, zu einem Zeitpunkt im Spiel in dem sie halt sehr mächtig sind. Das ist.. also.. na ja, das ist halt langwierig, aber... ich hätte das ja auch nicht tun müssen :P

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Madalena
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Re: Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von Madalena » 03.11.2016 13:15

Ich finde das Spiel toll, das hat mir viele spannende Runden beschert. Mit dem aventurischen Hintergrund hat man es teilweise nicht so genau genommen, und die Story ist mitunter an den Haaren herbei gezogen, aber das ist jetzt nicht so dramatisch. Insgesamt kommt echt Stimmung auf, die Kämpfe sind spannend, das Regelsystem wurde stimmig angepasst, und die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet, so wie das Spiel auch insgesamt mit vielen liebevollen "Eastereggs" aufwarten kann.

Die Sammelei und so nervt, das stimmt. Aber mein Tipp: Bis zum Kampf des Zant mit begrenzten Dukaten haushalten, und danach zügig nach Hammerberg und die beiden Girtasch-Aufgaben erledigen (keine nennenswerten Kämpfe, so dass gute Ausrüstung dabei irrelevant ist). Vorher unbedingt in der Drakensang-Wiki nachlesen, wie man an das Koboldgeschenk kommt. Anschließend treibt man mit einem Helden, der hervorragend feilschen kann, so lange Handel mit Ungram, bis man in Gold schwimmt. Viel eleganter und schneller, auf diese Weise an Kohle zu kommen. ;)

Ich gebe 5 Punkte.
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DnD-Flüchtling
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Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 02.01.2020 17:07

Zu Drakensang habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis.
Einerseits gibt es die Reihe seit 2008 und zu der Zeit hätte ich eigentlich mehr erwartet - wenn man bedenkt, dass die Blüte der Bioware-RPGs in dieselbe Zeit fällt, wäre es nicht unzumutbar gewesen, zu erwarten, dass die Crew von Radon Labs ebenfalls etwas mehr Arbeit in das Ausgestalten der NSCs und Story steckt und dem Spieler so etwas wie Handlungsfreiheit zu lassen - schließlich hatten die Jungs aus Edmonton zu diesem Zeitpunkt schon seit mehreren Jahren den Spielern sehr ausgefeilte Plots und Charaktere spendiert; da war Drakensang definitiv ein Rückschritt. Zumal damit der eigentliche Mehrwert davon, nur den Hauptcharakter selbst zu erstellen und den Rest zu rekrutieren (anstatt wie in klassischen 80er/90er Rollenspielen die ganze Party zu basteln), hier gar nicht wirklich genutzt wurde.

Auf der anderen Seite sticht das Spiel im direkten Vergleich dadurch hervor, dass es deutlich liebevoller gemacht ist - die Grafik sieht auch heute noch sehr ansprechend aus, während die ganzen Konkurrenzprodukte von Bioware deutlich dahinter zurückfallen: Selbst das einige Jahre später erschienene Dragon Age mit all den im Level-Editor erstellten Umgebungen wirkt da immer noch schludrig; wohingegen sowohl Landschaft als auch Rüstungen in Drakensang schon einiges daher machen und sehr gut gealtert sind.

Nun zu einzelnen Punkten...

1. Gruppe
In DS 1 hat man zehn Gefährten (auch wenn manche davon reichlich sinnfrei sind - schließlich braucht man eigentlich keine vier Krieger-Archetypen) und kann sich jede beliebige Gruppe zusammenstellen. In DS 2 hat man dagegen nur vier Gefährten und muss sich dann auch noch zwischen dem Magier und der elfischen Bogenschützin entscheiden (hat aber dafür zwei Kämpfer) - und dann hat man wohl aus Bequemlichkeit auch noch darauf verzichtet, das Gruppenlimit auf 5 anzuheben, sodass man dazu gezwungen ist, immer einen NSC zurückzulassen.

2. RP-Ausarbeitung
In DS 1 war die Ausarbeitung sowohl des Hauptcharakters als auch der Gruppe eher bescheiden - es ist egal, welchen Archetyp ich spiele, das Game spielt sich quasi identisch. Ebenso die Gruppe - von spieltechnischen Aspekten abgesehen (wer hat die besten Stats und kann welche Proben?) ist es eigentlich relativ latte, wen man mitnimmt.
In DS 2 gab es dagegen zu Beginn immerhin vier verschiedene Einstiege (für kämpferische, magische, phexgefällige und naturorientierte Charaktere) und die vier NSCs bringen sich deutlich aktiver ein. Das ganze erreicht zwar nicht mal ansatzweise Bioware-Niveau, war aber dann doch etwas zeitgemäßer als der erste Teil.
Das will aber letztlich auch nicht viel heißen - viel zu oft wird man auf einen einzelnen Pfad gerailroadet ohne dass man irgendwelche Handlungsoptionen hat und lässt einen sich eher wie einen Zuschauer als wie ein Spieler vorkommen.

3. Regeltechnisches
- eine Menge Archetypen, aber keinen Spielraum bei der Generierung in DS 1, in DS 2 dagegen die Option, Punkte zu verschieben und selbstständig Vorteile auszusuchen. Definitiv ein großer Bonus.
- die Talente hat man eigentlich ganz gut eingebaut - es gibt eine eingeschränkte Auswahl, aber alle sind im Spiel einsetzbar. Vorteil für DS 2 bei den Crafting Skills (siehe unten).

4. Größe
Irgendwie war in DS 1 alles größer, und das gereicht DS 2 nicht zum Vorteil.
- Ferdok ist größer als Nadoret
- Ardos herrschaftliches Anwesen hat unterm Strich definitiv mehr zu bieten als die Thalaria im zweiten Teil.
- man hat mehr und/oder ausführlichere Schauplätze in DS 1 als in DS 2 - im ersten Teil hat man Avestreu, Ferdok, den Sumpf (den ich nicht mochte), den Hexenwald (den ich sehr mochte), die Silberfälle, Thallon und Murolosch. Im zweiten ist es Nadoret und Umgebung, Feste Nadoret, die Zollfeste, den Elfenwald, den Piratenort und das Jagdrevier.
- der Umfang schlägt sich auch in den AP wieder - in Teil 1 kommt man WIMRE recht nah an die 20 ran, in Teil 2 dagegen nur bis ca. 12 und selbst mit viel Optimierung und Addon vielleicht bis 15.

5. Reise
Definitiv angenehmer in DSA 2. Es gibt ein Schnellreisesystem (das viele Laufen war definitiv die Pest im ersten Teil) und man kann einmal besuchte Orte noch einmal aufsuchen (warum sie das nicht schon vorher gemacht haben, will mir nicht in den Kopf).

6. Der Hintergrund
Unterm Strich mag ich DSA 2 auch in der Hinsicht deutlich lieber: Es spielt sich wie ein klassisches DSA-Abenteuer mit korrupten Bürokraten, räuberischen Piraten, finsteren Answinisten und bösen Schwarzmagiern - ein klassisches DSA-Abenteuer, das sich einerseits gut in den alten Hintergrund vor Hals Verschwinden einfügt und andererseits trotzdem nicht so stümperhaft wirkt wie die Abenteuer, die zu dieser Zeit geschrieben wurden.

7. Itemisierung
In DS 1 gab es zwei Dinge, die mir übelst missfielen: Einmal waren die ganzen Crafting Skills für die Allerwertesten, weil man letztlich nichts sinnvolles herstellen konnte (es gab einfach zu viele Waffen und Rüstungen, die besser waren) - etwas, das sie in DS 2 abgestellt hatten, indem es mit entsprechend hohen Talentwerten und guten Materialien auch Endgame-Gegenstände gibt.
Das andere ist die dämliche goldene Rüstung, die man zwar nicht anziehen musste, aber deren bloße Existenz irgendwie die Verfügbarkeit von hochwertigen Stahlrüstungen (und deren Nichtverfügbarkeit für Zauberere) ad absurdum führte.
Irgendwie wirkte DS 2 also auch hier "runder".

Fazit:
Unterm Strich würde ich die Drakensang-Reihe für eine schöne und insbesondere für DSA-Spieler sehr lohnenswerte Investition von (mittlerweile nur noch) Zeit halten; ob ich sie settingfremden Spielern empfehlen würde, weiß ich allerdings nicht (vielleicht, um ihnen DSA schmackhaft zu machen). Was aber nicht heißt, dass die Spiele nicht gut seien - DS 1 würde ich drei Punkte geben, DS 2 deren vier.
Vor allem dokumentiert Drakensang aber auch den gewandelten Markt - während die im Rückblick nicht gerade gut gealterte Nordland-Trilogie ihrerzeit insgesamt 2,4 Millionen mal über den Ladentisch ging, war die trotz Altersbereinigung deutlich bessere Drakensang-Reihe mit... etwas mehr als 10% dieser Auflage? merklich schlechter angenommen worden; was meiner bescheidenen Meinung nach schon irgendwo unfair ist.

FritzLaband
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Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von FritzLaband » 06.03.2020 17:20

Ich finde das Spiel großartig, viel besser als die vorherige Version. Der Hintergrund ist abenteuerlich und die Geschichte ist dramatisch. mag dieses Spiel und ich habe viel gespielt.

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Thorgrimm_Faenwulfson
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Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 01.04.2020 23:28

Am Fluss der Zeit macht vieles noch ein bisschen besser als Drakensang 1. Va die Spielwelt hatte es mir da angetan. Da gab es so viele nette kleine Anspielungen, Gimmicks und Extras. Das war einfach genial.
Negativ ist mir allerdings die Balance in Erinnerung geblieben, was mir so manchen Moment der Frustration beschert hat.
Gigantische 5 von 5 Flußvätern
Das wohl, bei Swafnir!

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Azazyel
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Drakensang 2 - Am Fluss der Zeit

Ungelesener Beitrag von Azazyel » 03.10.2020 23:14

Ich hatte meinen Spaß mit dieser urgemütlichen Perle, und im Nachhinein kommt auch viel Nostalgie herauf. Es mag nicht das perfekte Spiel sein, aber es ist schon ziemlich gut und unterm Strich auch besser als der erste. Eine schöne Story (nichts weltbewegendes, aber wirklich nicht verkehrt), liebenswerte Charaktere, eine liebevoll designte Welt. Zugegeben: Die optionale Quest im alten Tempel war zu schwer, schwerer als der Bosskampf. Den Rest fand ich gut gebalancet.

Ich vergebe knappe (und völlig nostalgisch-subjektive) 5 Punkte.

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