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Rhonda Eilwind
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 08.09.2020 22:43

Ich finde die gar nicht hässlich, übrigens... Vielleicht ist das mein innerer Goblin, der da spricht... :ups:
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 09.09.2020 01:39

Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
08.09.2020 21:39
Ein Gesicht, so hässlich, dass es nur eine Mutter lieben kann...
Leider gibt es Warzenschweine schon in Aventurien...
Wenn du noch ein seltsames Schwein zum Ausgestalten suchst:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hirscheber
https://de.wikipedia.org/wiki/Nabelschweine
https://de.wikipedia.org/wiki/Andrewsarchus

Edit:
Ich wusste doch dass Andrewsarchus nicht das war was ich eigentlich meinte.
https://www.youtube.com/watch?v=d7GQIIN8hW0
https://de.wikipedia.org/wiki/Entelodon
Zuletzt geändert von chizuranjida am 09.09.2020 22:22, insgesamt 1-mal geändert.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Chephren
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 09.09.2020 10:08

Tlalucine
Diese riesige Pflanze ist den meisten Aventuriern unbekannt, was schlicht daran liegt, dass sie fast das ganze Jahr über nicht zu sehen ist. Sie lebt parasitär in den Wurzeln von Urwaldbäumen oder noch häufiger in den Lianen, wo sie ein feines Wurzelgeflecht ausbildet. Bevorzugt sind die dichten und unberührten Urwälder vor allem in Gebirgsregionen.
Zu entdecken ist sie eigentlich erst, wenn die riesige, fast 2 Schritt durchmessende Blüte sich öffnet. Diese sind fleischrot und verströmen auch genau diesen Geruch. Als ob dort kiloweise Aas vergammelt. Damit versucht sie Fliegen anzulocken, welche die Bestäubung übernehmen. An sich ist die Pflanze ungefährlich, nur lockt der Aasgeruch manchmal auch größere Raubtiere an, weshalb es nicht ratsam ist in ihrer Nähe zu rasten oder die abgeerntete Blüte schlecht verpackt mitzuführen. Schon manch ein Sammler hat sich damit zur Beute gemacht, vor allem da der Geruch kaum abzuwaschen ist.

Typ:
Parasit
Gebiet: Südaventurien/ Dschungel
Verbreitung: Dschungel
Bestimmung: + 12 während sie nicht blüht / +4 in der Blüte
Ernte: ganzjährig, Blüte blüht nur für wenige Tage; bei sorglosem Umgang CH-2 durch den Gestank
Grundmenge: 2W6 Stein Blüte

Dosis & Wirkung:

Blüte: Bei rohem Verzehr ist Übelkeit und Erbrechen die Folge, wenn man es irgendwie schaffen sollte sich die nach Aas riechende Blüte einzuverleiben
Haltbarkeit: 1W6 Tage
Preis: wertlos/ 1 Dukaten pro Stein für Alchemisten/Dämonologen

Als Paraphernalia ist die Pflanze ein sehr potentes Mittel für Mishkara und was sie besonders mach auch noch für Belshirash. Weshalb sie durchaus häufiger gesucht und konserviert wird.

Verwendung:
Name: Beutegift
Typ: Gift
Zubereitung: 1 Stein der Blüte kleinschneiden, halbieren. Eine Hälfte für 1 Woche in Alkohol einlegen, die andere Hälfte in Vitriol auflösen. Beides durch ein Sieb geben und den Alkohol erhitzen, das Vitriol dazu geben. Die Innereien eines Hasen dazugeben, sowie Metallspäne einer Tierfalle. Eine Stunde unter Druck köcheln lassen. Durch eine Fischblase abgießen und die Flüssigkeit auffangen.
Schwierigkeit: +5/ Zutaten 5 Dukaten
Verbreitung: 2 (Hex) 1 (Scha)
Dosis & Wirkung: Die Flüssigkeit ist für Menschen geruchslos, hat aber auf Raubtiere eine extrem anziehende und enthemmende Wirkung. Was damit bestrichen wird gilt wie unter dem Fluch BEUTE! stehend und es dauert ein bis zwei Tage bis die Wirkung verfliegt.
Haltbarkeit: W20 + 6 Monate
Preis: 30 Dukaten
Fear cuts deeper than swords.

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Godon
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Ungelesener Beitrag von Godon » 09.09.2020 13:16

Mynock
„Lasst mich von einer Kreatur berichten, wie man ihr fast nur in den tiefsten und abgelegensten Höhlen und Kavernen begegnen kann. Dem Mynock! Den Zwergen sind sie ein derartiger Graus, dass sie diese Kreaturen jagen, wo immer sie sie erblicken oder erahnen.
Das Mynock lebt in absoluter Dunkelheit und verabscheut jegliches Licht. Er jagt nicht nach Beutetiere und frisst weder Pflanze noch Pilz; es ernähret sich von Erzen! So hängt es an den Wänden von Höhlen, Kavernen und alten Stollen und nagt an den metallhaltigen Erzen. Dabei ist es kaum zu erkennen, denn seine ledrige Haut ist von grau brauner Farbe und je nach seinem Lebensraum farblich gut angepasst. Wenn man sehr, sehr still ist, vermag man eventuell ein leises, raspelndes Geräusch vernehmen. Von der Form her, erinnert das Mynock einem Rochen, es ist sehr flach und vermag mit seinen ledrigen Körperseiten recht gut zu gleiten und sogar leidlich zu fliegen. Das runde, mit raspelartigen Zähnen versehene Maul befindet sich nahezu in der Körpermitte an der Unterseite des Körpers, Augen vermag man bestenfalls hinter schmalen Schlitzen zu erahnen. Licht ist dem Mynock ein großer Graus und es würde sich niemals auf eine Lichtquelle zubewegen. Ist der Schein sehr hell, flieht es gar von dort, wo es angeheftet ist.
Reines, verhüttetes Metall ist eine besondere Delikatesse für jeden Mynock. Wenn sie dessen Geruch wahrnehmen, gleiten sie fast lautlos im Schatten etwaiger Lichtquellen herab und beginnen dieses sehr zum Ungemach von Angroschim und anderen Höhlenwanderern zu fressen.
Die Bauchseite eines Mynocks ist mit einer Unzahl an kleinen Häkchen und Saugporen versehen, mit denen es sich sehr fest an Gesteinswänden wie auch an Rüstungen anheften kann.
Insbesondere das Rückenleder des Mynock ist ausgesprochen fest und zäh und ergäbe ein äußerst festes Leder, doch den Angroschim ist diese Kreatur derart verhasst, dass sie es nicht nutzen mögen. Von wenigen Goblinclans habe ich allerdings gehört, dass sie die Kunst beherrschen Mynockhäute zu gerben.
Woher das Mynock stammt, ist ein Rätsel. Manch einer sagt, es sei eine Niederhöllische Kreatur, doch ein alter Angroscho-Priester sagte mir dereinst, es entstamme der 6 Spähre.“
--- aus den Tagebüchern des Arnulf Sagnusson


Mynocks sind vor allem in sehr tiefen, abgelegenen Höhlen anzutreffen. Dort hängen sie an Wänden, Decken oder auch auf Böden und nagen an erzhaltigem Gestein. Es sind Lebewesen die auf silikoider Basis existieren. Sie wachsen nur sehr langsam und ihr maximales Alter kann nicht einmal geschätzt werden, es ist anzunehmen, dass große Alttiere mehrere 100 Jahre alt sein könnten.
Mynocks legen Eier, aus denen zunächst winzige Larven schlüpfen, die sich tief ins Gestein eingraben. Sie wachsen nur sehr langsam, ganz davon abhängig, wie nahrhaft ihre Umgebung ist. Nach etlichen Jahren härtet sich der Larvenleib aus und es schlüpft nach einiger Zeit ein Mynock-Küken von etwa 1 Spann Größe. Junge Mynocks können noch in ganzen Schwärmen auftreten, aber desto älter sie werden, desto einzelgängerischer werden sie.

Verbreitung: ganz Aventurien, unterirdisch
Auftreten: einzeln oder in Gruppen bis max. 20
Körpergröße: 1 Spann (Küken), bis 7 Spann (ausgewachsen), alte große Exemplare bis 2 Schritt
Gewicht: 0,5 bis 5 Stein, bis zu 20 Stein
INI 12+1W6 LeP 6 / 18 / 30 (Küken, ausgewachsen, Alttier) RS 2/4/6 (Rücken, Bauch ½)
GS 8 / 1 (Boden, Wand) MR 5 AuP 60
PA 6 (Flug) / 0 (festgesaugt) DK H/N
AT 14 Flugangriff (Festsaugen) TP 1W6+1 / 1w6+4 / 2W6+4 (Strukturschaden nach Festssaugen)
AT 12* Flugangriff (Schlag/Biss*) TP 1W6+1 / 1w6+4 / 2W6+4
AT 8 (festgesaugt Biss) TP 2W6+1 / 2W6+4 / 4W6+4
Besondere Kampfregeln: Hinterhalt(10), *gezielter Angriff = Biss
ein festgesaugter Mynock will eigentlich nur das Metall einer Rüstung oder eines Gegenstandes, ist er satt, lässt er vom (dann vermutlich beschädigten) Objekt ab.
Wird er jedoch angegriffen, verteidigt er sich durchaus.
Ein festgesaugter Mynock ist im Grunde nur sinnvoll mit spitzen oder scharfen Waffen und sehr gezielten Angriffen zu bekämpfen, da die Gefahr besteht, leicht die Person oder das Objekt darunter zu beschädigen. Auch mit purer Körperkraft lässt sich ein Mynock herabreißen (KK +1, je Spann Größe), er wertet dieses allerdings ebenfalls als Angriff.
Je 10 Punkte Strukturschaden sinkt der RS um 1 Punkt.
Mynocks sind ausgesprochen lichtempfindlich. Das Licht einer gewöhnlichen Fackel verscheucht sie recht zuverlässig (bei festgesaugten Tieren ist mehr Licht vonnöten). Ein Blitz Dich Find wirkt wahre Wunder, er verscheucht es sofort und ab ZfP*7 erleidet solch ein Tier zumeist einen tödlichen Schock!
Beute: Leder ?, Fleisch selbst für Goblins völlig ungenießbar, Speichel und Magen enthalten eine starke, metallzersetzende Säure (mehrere Dukaten bei Alchimisten)

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Nikodemus von Hohenstein
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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 09.09.2020 16:27

Der Schleichen-Patzer der Gruppenspionin sorgte dafür, dass sie in das Nest eines Bodenbrüters trat, welcher sich lautstark darüber beschwerte.
Als der Vogel kurzerhand aus der Luft gegriffen und eingesteckt wurde musste ich nun schauen was die Heldin da eingesteckt hat.
Letztlich wurde es folgender Vogel:
Sumpfohreule (DSA 4.1)Show
Sumpfohreule
Offene Landschaften wie Sümpfe, Moore, Feuchtwiesen, Dünen und Baumarme Heiden sind der Lebensraum dieser mittelgroßen Eulenart.
Trotz ihrer Größe kommt es vor das diese Tiere Menschen attackieren, wenn diese unwissend zu nah an ihre Nester herankommen, welche stets auf der Erde im Schutz bodennaher Sträucher und Gebüsche aufgeschlagen werden.
Verbreitung: Nord- und Mittelaventurien, Aranien, Oron
Auftreten: einzeln oder (seltener) paarweise
Körperlänge: 20 Finger
Spannweite: 5 Spann
Gewicht: 0,4 Stein
INI 9+1W6 PA 2 / 5* LeP 8 RS 2 KO 8
Schnabel / Klauen: DK H AT 1 / 12* / ** TP 1W6
GS 1 / 12 AuP 35 MR 3 / 2 GW 2
Beute: ½ Ration Fleisch
Besondere Kampfregeln: Flugangriff, sehr kleiner Gegner (AT+2 / PA+4)
* Kampfwerte am Boden / in der Luft
** Zu Boden gezwungen, versucht die Sumpfohreule nur verzweifelt zu fliehen und landet höchstens einen Zufallstreffer.
Da dieser Vogel mich an einen Spielfilm über Bedrohung des Lebensraumes einer Eulenart erinnerte wanderte auch dieses Tier in die Tierwelt Aventuriens
Kanninchenkautz (DSA 4.1)Show
Kaninchenkauz (DSA 4.1)
Der Kaninchenkauz zählt zu den ungewöhnlichsten Eulenarten Aventuriens.
Einerseits handelt es sich bei ihnen um Bodenbrüter, die ihre Nester in Bau artigen Gängen aufschlagen.
Andererseits, sind diese Eulen in der Lage ihre Aktivität unabhängig von der Tageszeit an die umgehenden Gegebenheiten anzupassen.
Kaninchenkäuze leben vornehmlich in wärmeren Gebieten, wie den Halbwüsten Goriens, den Steppengebieten des Shadif, oder den weiten Ebenen des Balash.
Die Farbgebung des Federkleides variiert dabei regionsabhängig von dunklen Brauntönen über Sand-gelb.
Auch die Musterung ist bei Tieren einiger Lebensräume kaum noch zu sehen, währen sie in anderen Regionen stark ausgeprägt sein mag.
Ihre Nester errichten Kaninchenkäuze wie oben beschrieben in teils selbst gegrabenen, teils von anderen Tieren übernommenen Bodenhöhlen, die bis zu einem Meter unter die Erdoberfläche reichen und aus verschlungenen Gängen bestehen.
Um während des kräftezehrenden Brutvorganges bei Kräften zu bleiben, ohne das Nest unbewacht zurücklassen zu müssen, hat diese Art eine faszinierende Strategie entwickelt wie sie von keinem anderen Tier Aventuriens bekannt ist.
Rund um das Nest verteilt der Kauz den Kot anderer (Säuge-) Tiere um Insekten anzulocken.
Verbreitung: Mittel- und Südaventurien, Aranien, Oron, Maraskan (Wald)
Auftreten: einzeln oder (seltener) paarweise
Spannweite: 25-30 Finger
Körperlänge: 10-13 Finger
Gewicht: 0,14-0,2 Stein
GS 1 / 12 AuP 35 MR 3 / 2
Beute: ⅕ Ration Fleisch
Besondere Kampfregeln: Flugangriff, sehr kleiner Gegner (AT+2 / PA+4)
So, und zum Abschluss nochmal der absolute Lieblingshund meiner Freundin. Zusammen erstellt und ausgiebig diskutiert ^^
Svelltscher Bullenhund (DSA 4.1)Show
Svelltscher Bullenhund
Der ursprünglich in der Stadt Roremund (untergegangen 595 BF) gezüchtete Svelltsche Bullenhund trägt seinen Namen aufgrund seines ursprünglichen Einsatzgebietes, der Kontrolle der Großen Rinderherden der Region (siehe Rinderbarone).

Die Rasse zeichnet sich durch einen Breiten, kurzen Kopf aus, der oft als Keilförmig beschrieben wird.
Die Augen liegen tief im Schädel und sind verhältnismäßig weit voneinander entfernt.
Ihre Ohren sind typischerweise aufgerichtet, knicken jedoch auf halber Höhe ab.
Passend zum Kopf ist auch der Rest des Körpers von Bulliger muskulöser Statur, ohne dadurch weniger athletisch zu wirken.
Die Tiere haben ein kurzes Fell, dessen Farbe stark variiert und dessen Glanz bei guter Pflege das eindrucksvolle Gesammtbild abrundet.

Aufgrund seines ruhigen Gemüts fand der Bullenhund schnell Verbreitung in kleineren Ansiedlungen rund um Roremund, in welchen er die Kinder des Ortes begleitete und vor streunenden Orks und anderen gefahren beschützte.
Dies brachte ihm den Beinamen "Ammenhund" ein.

Mit dem zweiten Orkensturm und der Vernichtung des Haupt-Zucht-Ortes verschwand diese Hunderasse fast vom Angesicht Aventuriens.
Die damals von den Orks erbeuteten Tiere wurden von vielen Stämmen für die Zucht ihrer Kriegshunde genutzt, was sich im äußeren der Heutigen Orkischen Kampfhunde wiederfindet.
Dennoch existieren auch heute noch vereinzelt Ansiedlungen, in denen der Svelltsche Bullenhund seiner Aufgabe als Beschützer der Kleinsten seines "Rudels" gewissenhaft nachgeht.
Verbreitung: Svellttal
Größe: 25 Finger Schulterhöhe Gewicht: 25–40 Stein
MU 14 KL 5 IN 4 CH 5
FF 3 GE 10 KO 11 KK 11
INI 10+1W6 PA 6 LeP 24 RS 2 LO 9 FS 3
Biss: DK H AT 13 TP 1W6+3
GS 11 AuP 60 MR 2 / 1 GW 6
Vor-/Nachteile: Geduldig
Besondere Kampfregeln: Gezielter Angriff / Verbeißen / Niederwerfen (4)
Mögliche Ausbildungen: Jagd-, Kampf-, Such-, Hüte-, Trag- und Zughund
Zuletzt geändert von Nikodemus von Hohenstein am 23.09.2020 08:13, insgesamt 2-mal geändert.
Krieger retten Prinzessinnen,
Magier Retten Zeitalter 🐍

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Sir Gawain
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Ungelesener Beitrag von Sir Gawain » 09.09.2020 17:51

Trübe-Libussa-Pflanze
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Version 2
Sir Gawain, Ritter aus Leidenschaft

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 09.09.2020 18:13

@Sir Gawain Beide Versionen sind sehr gut und passend geworden! :)
Danke!
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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Vanni Fucci
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Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 09.09.2020 19:15

Ha, I See what you die there @Godon :)

'Mynocks im Torp ... Eh Rotzenrohr!'
- Hart wie Stein, scharf wie Stahl. -
Mercutio Mervollo Micheangello da Kuslik bei den Theaterrittern
Aushilfsmeister der Drachenchronik

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 09.09.2020 19:25

Versucht mal das Off Topic ein bisschen zurückzufahren bitte :)

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 09.09.2020 20:51

Unfassbar, dass es Pandas noch nicht gibt in Aventurien...

Halbschwarzer Firunsbär / Nachtaugenbär / Großer Brabaker Bär (nach DSA 4.1)

Der Regenwald im Süden Aventuriens ist von vielen seltenen und exotischen Tierarten bewohnt, doch nur die wenigsten wissen, dass der Regenwald auch die Heimat einer sehr seltenen Bärengattung ist - dem Großen Brabaker Bären, den man aufgrund seiner ungewöhnlichen Fellfarbe auch Nachtaugenbär oder Halbschwarzen Firunsbären nennt.
Fast so groß wie ein Mensch ist der Große Brabaker Bär durchaus eine bedrohliche Erscheinung. Seine scharfen Zähne sind eine gefährliche Verteidigungswaffe, das dicke Fell schützt ihn vor Witterung und den Angriffen der anderen Raubtiere die im Dschungel leben. Und doch ist der kräftige Nachtaugenbär relativ harmlos. Obwohl er ein geborener Fleischfresser ist, ernährt er sich ausschließlich vom Brabaker Rohr. Im Schnitt ist ein ausgewachsener Nachtaugenbär etwa 8 Stunden des Tages mit Essen beschäftigt. Den Rest des Tages verbringt er mit Schlafen und der Suche nach schöneren Brabakrohrwäldern.
Der Körper eines großen Brabaker Bären besteht zum Großteil aus Fell und Fett, unter anderem um das sanftmütige Tier vor Stürzen zu schützen - die tollpatschigen Tiere fallen nämlich regelmäßig von Bäumen herunter auf die sie klettern.
In Gefangenschaft verkommen Nachtaugenbären rasch, vermehren sich nicht, und sind auch nicht zum Kampf geeignet. Da sie sich weder züchten lassen noch besonders gut schmecken, gibt es kaum Jäger, die nach ihnen suchen. Ausschließlich das schwarz-weiße Fell des Nachtaugenbären lässt sich als Exportware in ferne Länder verkaufen.

Verbreitung: Südaventurien, überall dort, wo Brabaker Rohr wächst
Auftreten: einzeln
Größe: 1,5-2 Schritt
Gewicht: 70-100 Stein
INI 5+1W6 PA 5 LeP 45 RS 4 KO 18
Biss: DK H AT 13 TP 1W6+6
Tatze: DK H AT 11 TP 1W6+4
GS 6 AuP 30 MR 4
Beute: 80 Rationen Fleisch (ungenießbar), schwarz-weißes Fell (teuer)
Zuletzt geändert von Loirana am 09.09.2020 21:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 09.09.2020 21:02

Gibt es eigentlich große Unterschiede bei den Werten von Tieren in DSA4 und DSA5? Wenn ja sollte man vielleicht noch die Edition dazuschreiben, wenn nein.. oh ein Schmetterling!

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 09.09.2020 21:09

Fenia_Winterkalt hat geschrieben:
09.09.2020 21:02
Gibt es eigentlich große Unterschiede bei den Werten von Tieren in DSA4 und DSA5? Wenn ja sollte man vielleicht noch die Edition dazuschreiben, wenn nein.. oh ein Schmetterling!
Gute Frage, habs mal dazu editiert :cookie:
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion » 10.09.2020 11:42

Vampirhörnchen

"Ich muss leider vermelden, dass wir auf der Patrouille einen Mann verloren und zwei Soldatinnen schwere Verletzungen davongetragen haben. Wir wurden von einem Schwarm von Viechern angegriffen, die ich noch nie gesehen habe, Komturin – eine Art schwarzer Eichhörnchen, mit Reißzähnen und Fledermausflügeln und rot glühenden Augen hat sich aus den Bäumen wie rasend auf uns herab gestürzt, zielgerichtet auf unsere Hälse! So wie es aussah, wollten die uns ans Blut. Tyakran, möge die Dunkle Mutter seinen Körper übersehen, wurde die Kehle komplett zerfetzt, er hat es leider nicht geschafft."
—Weibel einer Waldpatrouille der Karmothgarde zu Komturin Nissa ay Komra, Eslamsbrück, 1038 BF

Der Ursprung der von den Transysiliern "Vampierhörnchen" genannten Tiere liegt im Dunkeln, sowohl eine gezielte chimärologische Verbindung von Eichhörnchen und Vampirfledermaus als auch eine Pervertierung der Natur durch die schwarzen Wälder scheint möglich. Welche Entstehungsgeschichte die Art auch haben mag, es muss bedauerlicherweise davon ausgegangen werden, dass die blutsaugende Art fortpflanzungsfähig ist. Schon ein einzelnes Tier ist eine Gefahr für einen Reisenden, stürzen sie sich doch gern in geradezu belhalhargefälliger Raserei auf ihr auserkorenes Opfer. In größeren Gruppen können die Vampierhörnchen sogar für mehrere Menschen zur tödlichen Gefahr werden. Ob sie wie richtige Fledermäuse zur akustischen Orientierung fähig sind ist noch unklar, jedoch wurden sie bisher nur bei Tage bei der Jagd beobachtet.

Werte (DSA 4.1):
Verbreitung: Wälder der Schattenlande (vor allem Transysilien)
Auftreten: meistens einzeln, selten als Gruppe von 3W6 Tieren
Spannweite: etwa 3 Spann
Gewicht: 0,5 Stein
INI 7+2W6 PA 0 LeP 5 RS 0 KO 7
Biss: DK H AT 13 TP 1W6+2 SP*
GS 13 AuP 21 MR 7 GW 7
Beute: Fell wertlos, Reißzähne vielleicht für Alchimisten interessant
Besondere Kampfregeln: Flugangriff, Gezielter Angriff / Verbeißen (und SP statt TP), sehr kleiner Gegner (AT+3 / PA+6), Gelände (Wälder)
* Wer durch Bisse mehr als 5, 10, 15 ... SP erlitten hat, hat sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 5, 10, 15 ... % mit einer der folgenden Krankheit infiziert: Schlafkrankheit (1–4), Lutanas (5–13), Rascher Wahn (14–18), Tollwut (19–20). Ob die Krankheit zum Ausbruch kommt, hängt vom Resistenzwurf ab.
Shinxir vult!

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 10.09.2020 17:40

Der Zitronenhai und seine Verwandten

An den Küsten und Riffen Norduthurias und des Südmeers kommen Verwandte des Fleckenhais vor, einige etwas größer, andere noch kleiner als dieser. Ihr Fleisch ist wohlschmeckend, aber giftig. Es lässt sich jedoch durch Marinieren mit dem Saft von Zitrusfrüchten entgiften, und so sind für kundige Fischer diese Tiere beliebte Beute. Je nach Hai-Art muss eine andere Sorte Frucht verwendet werden, und so unterscheidet man Zitronen-, Limetten-, Arangen-, Pampelmusen- und Pomelo-Haie. Leicht kommt es zu Verwechslungen der einander recht ähnlichen Tiere.

Einige mit Waldinsel-Utulus oder Tocamuyac verwandte Uthurier verstehen es auch, das Gift zu extrahieren und für ihre eigenen Zwecke einzusetzen, wie auch die Haie selbst es ja zur Jagd absondern. Man schüttet es in Tümpel und Lagunen, um damit dort Fische oder andere Tiere zu betäuben, so dass man sie leicht einsammeln kann.
Das Gift des Zitronenhais (archaisch gewonnen) betäubt Fische, das des Limettenhais Krebstiere, das des Arangenhais Weichtiere wie Kraken, Muscheln und Mördermuscheln, das des Pampelmusenhais Seeigel und jenes des Pomelohais junge Krakenmolche. Fachmännischer Umgang mit solchem Gift erlaubt es kundigen Fischern zum Beispiel, in stark von Pfeil-Seeigeln bevölkerten Gebieten dennoch zu fischen und diese Seeigel sogar selbst zu fangen, um Blasrohrpfeile aus ihren Stacheln zu machen und das weiche Innere zu essen oder auf Märkten zu verkaufen.

Werte wie Fleckenhai

Wird das unentgiftete Fleisch gegessen, sinken FF, GE, KO, KK und GS des Helden für 1W3 Tage um je 2 Punkte, und er fühlt sich matt und träge. Sollte er während dieser Zeit noch eine Portion essen, addiert sich der Effekt. Falls nach einigen Mahlzeiten die KO auf Null sinkt, stirbt der Held an Atemlähmung.

Zitronenhaie gibt es wirklich. (Das mit dem Gift ist allerdings erfunden.) Da drängte sich ein Limettenhai einfach auf. https://de.wikipedia.org/wiki/Zitronenhai
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Glumbosch
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Ungelesener Beitrag von Glumbosch » 10.09.2020 18:09

Goldkäfer
goldkäfer.jpg
public domain
Auch als Video: (Charidotella sexpunctata)
https://gfycat.com/soulfulreliableatlanticspadefish

Typ: Insekt
Gebiet: Dereweit
Verbreitung: in der Nähe von Goldvorkommen, egal ob im Stollen oder der Schatzkammer.
Häufigkeit: selten.
Kaum einen Zentimeter lang spüren diese kleinen Käfer Gold mit ihren Fühlern auf und lagern es in ihre in irhem Panzer ein. Finden sie ein größere Vorkommen vermehren sie sich innerhalb weniger Tage exponentiell auf hunderte von Tieren. Finden sie ihre Leibspeise nicht, so sind sie unscheinbare grüne Insekten. Tierkundige erkennen sie dennoch am länglichen Kopf. Wer nicht gerade das Pech hat eine von Goldkäfern zerfressene Truhe vor zu finden, hat im Goldkäfer einen Gefährten der die Suche nach Gold vereinfacht.

Regel: Wer einen ungefütterten grünen Goldkäfer findet und in einem Glas mit performiertem Deckel hält erhält eine Erlichterung von 2 wenn es um das aufspüren von Gold geht.

Wert: 1 Silber pro Tier

Bildquelle
Zuletzt geändert von Glumbosch am 23.09.2020 12:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 11.09.2020 17:05

Der Enduriumwurm

Der Enduriumwurm scheint ein naher Verwandter des Regenwurms zu sein, den seine Affinität zu Efferd und dem Element Wasser bei Regen und anderweitiger Feuchtigkeit, manchmal auch nur einem rhythmischen klopfen auf den Dereboden der Regenfall ähnelt, regelmäßig an die Oberfläche treibt um sich dem Element Wasser auszusetzen. So wie es den Regenwurm in verschiedenen Variationen und Größen zu gibt, scheint der von mir entdeckte Enduriumwurm ebenfalls eine gewisse Varianz seiner Größe durch verschiedene Unterarten zu besitzen.
Rein äußerlich gleicht er in seiner Physis seinem gewöhnlicheren Vertreter sehr, nur dass der Enduriumwurm üblicherweise eine schwarze Körperfärbung aufweist, die im Extremfall bis hin zu einer ähnlichen lichtschluckenden Wirkung wie bei dem namensgebenen Metall führen kann. Es sollte kaum erwähnenswert sein dass dies die Entdeckung je nach Umgebung signifikant erschweren oder erleichtern kann.

Erstmals entdeckt wurde dieses Exemplar des Stammes der Annelida, aus der Ordnung der Oligochaeta und der Familie der Lumbricidae bei meinen Forschungen betreffs der kaiserlichen Enduriummine der mittelreichischen Provinz Maraskan. Auch wenn ich zu Protokoll geben muss das die Einheimischen schrecklich unkooperativ zu sein scheinen und ein gewisser Widerstandsgeist gegen die göttliche Ordnung der kaiserlichen Herrschaft nicht zu leugnen ist. Ich empfehle dahingehend weitere Untersuchungen. Aber zurück zu meiner Entdeckung.

Der Enduriumwurm scheint eine gewisse natürliche Affinität zu dem namensgegeben Metall zu besitzen. Spezifischer zu den Enduriumspuren im Erz vor dessen weiterer Verarbeitung. Reines Endurium, Legierungen und Verarbeitungsformen scheinen den Wurm eher abzustoßen, allerdings sondern ihre Körper im Kontakt damit eine Art Speichel ab, der in der Lage ist selbst dieses Material strukturell zu beeinträchtigen. Ob das an ihrer latenten, natürlichen Magie liegt, oder die magische Ausstrahlung ein Effekt ihrer Ernährung, sollte in weiteren Studien erforscht werden. Aber ich schweife ab.

Der Enduriumwurm lebt in Gegenden deren Erzvrkommen natürliche Spuren von Endurium zu enthalten scheinen. Aber er ist auch dort heimisch wo etwa Gebirgsflüsse über längere Zeit zu einer spurenelementähnlichen Anreicherung des Endurium führen können. Verschiedene Arten scheinen sich auf eher humushaltigere Umgebungen, andere auf eher erzhaltige Umgebungen wie Gebirgstäler spezialisiert zu haben im laufe ihrer Entwicklung.
Wobei es der Wurm, auch wenn er Endurium offenbar auflösen und verzehren kann, nicht auf das Metall selber abgesehen zu haben scheint. Eher scheint es so dass durch Aufnahme von Enuriumerzspuren gewisse Stoffwechselfunktionen im Organismus des Wurmes in Funktion gehalten werden. Ähnlich wie der menschliche Körper ebenfalls ein gewisses Bedürfnis nach einigen Ausprägungen des Elementes Erz besitzt, welche durch Nahrungsaufnahme gestillt wird. Das erklärt wahrscheinlich auch warum verarbeitetes Endurium die Tiere eher abstößt.
Allerdings scheidet der Enduriumwurm nach der Verdauung seiner anderen Nahrungszufuhr das Endurium zu großen Teilen wieder aus, wobei die Spurenelemente des Erzes dabei durch einen biologischen Verdauungsvorgang in reinerer Form wieder aus, so dass eine Zucht dieser Tiere eine alternative Abbaumöglichkeit in ansonsten schwer zugänglichen Gebieten liefern könnte. Indem man später den Kot sammelt sobald er von den Tieren an die Oberfläche gedrückt wird. Ebenso könnte man diese Tiere einsetzen um nach weiteren Enduriumvorkommen im Kaiserreich zu suchen, indem diese bei prospektorischen Erkundungen an lohnenden Stellen ausgesetzt werden und über längere Zeit beobachtet.

Bedauerlicherweise ist es die letzte Zeit auch zu einigen ungewollten Zwischenfällen gekommen, offenbar haben sich einige der zur Zwangsarbeit Verurteilen die an der Enduriumsieche leiden irgendwie Eier oder Larven des Enduriumwurms eingefangen, welche in diesen reiften und begannen die inneren Organe der Arbeiter anzugreifen. bevorzugt die Lunge und andere Organe wo sich der Geröllstaub bevorzugt absetzt und nachweisen lässt. Durch die Ähnlichkeiten zu einigen Symptomen der Sieche wurde dies bisher übersehen, schwer zu sagen ob so etwas schon immer ein Nebeneffekt war. Seine Hochwürden Boronius hat uns daran erinnert die Würde der Toten zu wahren, weshalb uns bedauerlicherweise Untersuchungen an daran verstorbenen weiterhin untersagt bleiben. So sind wir auf äußere Beobachtungen und Unfälle unter den Arbeitern angewiesen, um unseren Kenntnisstand dahingehend zu erweitern. Aber ich habe selber gesehen wie die inneren Organe eines bei einem Grubenunfalls verunglückten von Larven und kleineren Exemplaren des Enduriumswurms befallen waren, ehe der Körper in Gänze geborgen werden konnte. Auch hier sollten Überlegungen getroffen werden dies weiter zu erforschen.
Selbstverständlich nicht durch boronungefälliges handeln, aber zum Beispiel indem man Schweine in den Stollen hält bis diese an schwereren Formen der Sieche leiden, so dass man diese dann genaueren Untersuchungen unterziehen kann. Auch der inneren Organe.

Mit hochachtungsvollen Grüßen,
Magus Ochsenbrecher


------------------------------------------------

Auszug einer Korrespondenz des Magus Ochenbrechers, Mitglied der Forschungsgruppe der kaiserlich mittelreichischen Enduriummine der Provinz Maraskan. Bedauerlicherweise niemals abgeschickt, da der Magus bei einem Aufstand der Maraskaner ums Leben kam. Angeblich liegt eine Abschrift davon in einem der vielen Archiven der Fürstkonturei, wenn ja dann wurde der wahre Wert, oder auch die wahre Gefahr, dieser Entdeckung wohl nie erkannt.

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Thorgrimm_Faenwulfson
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Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 12.09.2020 10:36

Basiliskenfrucht

Aus dem Reisebericht Thorgrimm Faenwulfson, Adeptus Maior:

Zuerst dachten wir, dass hier an diesem Ort, irgendetwas verwesen musste. Der Gestank schien direkt aus den Niederhöllen zu kommen, doch kein Kadaver weit und breit. Nur dieser Laubbaum mit seinen Früchten, groß wie Yeto´s Kopf und mit harten Holzdornen bewehrt. Wäre die Schale etwas stabiler gewesen, hätte der Söldner wohl einen Streitkolben daraus gemacht. Jedoch ist die Schale nicht allzu stabil. Und wenn Sie aufbricht oder aufgebrochen wird, so sollte man vorher Geruchsöl unter der Nase verteilt haben, denn der Gestank, den sie verbreitete, als unser Expeditionsleiter sie öffnete, ließ die halbe Gruppe würgend im Gebüsch verschwinden. Der gute Rafim war wohl auch der einzige der freute, diese Frucht mit dem hellgelben Fruchtfleisch zu finden. Wohlschmeckend und aphrodisierend sei der Verzehr. Unser Boroni Burian und die Kräuterfrau Olja wagten einen Selbstversuch und probierten von dem Fruchtfleisch. Die Reaktionen darauf hätten unterschiedlicher nicht sein können. Der Boroni betete zu seinem Gott, er möge ihn dieses Erlebnis vergessen lassen, Olja jedoch, hielt es für das perfekte Mitbringsel, zur nächsten nächtlichen Feier ihres "Zirkels". Was sie damit wohl gemeint haben könnte? Hinter dem Fruchtfleisch kamen jedenfalls ein paar Samen zum Vorschein, die wiederum Rafim sofort einsackte. Er murmelte von etwas von Einnahmen und seine Familie ernähren. Bevor wir weiterzogen, und ich wollte schnell weiterziehen, sammelte unsere Heilerin Anastasia noch ein paar Blätter, Wurzeln und Rinde ein. Fieber soll es senken, wenn man es als Tee oder zur Paste verarbeitet, verwendet.
Noch Tage später hatten wir diesen niederhöllischen Gestank in der Nase und noch viel schlimmer, in der Kleidung. Selbst das Waschen mit Seife half nur wenig bis gar nicht. Die beste Verwendungsmöglichkeit für dieses Gewächs, hatte jedoch Yeto: "Gebt mir ein Katapult und einen Korb dieser Basiliskenfrüchte und ich beende euch jedwede Belagerung innerhalb kürzester Zeit..."

Typ: Obst
Gebiet: Südaventurien
Verbreitung: Aranien und südlich der Khom (warme Gebiete)
Ernte: Muss vom Baum geplückt werden, da sich sonst die Halbarkeit halbiert

Wirkung bei Anwendung oder Verzehr
Fruchtfleisch: Nach bestandener Selbstbeherrschungsprobe erschwert um 2 folgt der Zustand erregt +1
Baumbestandteile (Blätter, Rinde, Wurzeln), Kern und Schale: Fiebersenkend (Erleichterung +/-1 bei Krankheitsverlauf fiebriger Krankheiten)
Haltbarkeit: 1W6 Tage
Verdorbene Früchte verursachen schwere Magenkrämpfe (Status vergiftet für einen Tag).
Sonderheiten:
- Dinge/Körperteile, die mit dem Fruchtfleisch in Kontakt kommen, erhalten den Status Übler Geruch für 1W6-1 Tage
- Der gleichzeitige Konsum von Alkohol verursacht dieselben Syptome (siehe verdorbene Frucht)
Preis: 10 Dukaten pro Frucht
Das wohl, bei Swafnir!

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ledaeth
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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 12.09.2020 15:37

Springkraut

Bwaaahahahahaa!!
– Rochan iban Tsharuch, während sich sein bester Freund vom Boden aufsammelt


Wenn von Praios bis Efferd das Springkraut blüht, ist es eine beliebte Beschäftigung bei Kindern, die reifen Samenkapseln durch leichten Druck mit Daumen und Zeigefinger zum Aufplatzen zu bringen. Bei den Bewohnern der mittelaventurischen Gebirge beinhaltet dieser Zeitvertreib einen zusätzlichen Nervenkitzel, der gern für Mutproben genutzt wird: Zwischen den so gut wie gleich aussehenden normalen Pflanzen sind dort nämlich einzelne magische Exemplare versteckt, bei deren Berührung nicht nur die Samenkapsel springt, sondern auch man selbst.
Im Normalfall entspricht der Effekt einem Muskelzucken wie durch einen Stromschlag, der das Opfer kaum vom Boden abheben lässt, jedoch können potentere Exemplare auch Sprungweiten von mehreren Metern verursachen – weswegen man solcherlei Experimente am Berghang oder in der Nähe von Abgründen tunlichst unterlassen sollte.
In der Alchemie kann das magische Springkraut allen Arten von Tränken beigemischt werden, die die Ausdauer, Laufgeschwindigkeit, Sprungkraft oder generelle Athletik verbessern. Trotzdem gibt es kaum Nachfrage nach dieser Pflanze, denn abgesehen von ihrer Seltenheit ist auch die Ernte vergleichsweise aufwändig, da die Kapseln frisch gehalten und am Aufplatzen gehindert werden müssen. Zudem kann nur per ODEM im Vorhinein geklärt werden, ob ihre Kraft zur alchemistischen Verwendung ausreicht.

Typ: übernatürliche Pflanze
Gebiet: Gebirge Mittelaventuriens, Salamandersteine bis Trollzacken
Verbreitung: schattige Plätze
Bestimmung: +12
Ernte: zur Blütezeit, von Praios bis Efferd
Grundmenge: 1W6 Samenkapseln
Haltbarkeit: 1W6 Stunden
Preis: 1D pro Kapsel
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

Aussprachehilfe zu "ledaeth": [​liːdai:θ]

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Sir Gawain
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Ungelesener Beitrag von Sir Gawain » 13.09.2020 16:52

Svelltländer Frühaufkraut
Sveltländer Frühaufkraut.png
Sir Gawain, Ritter aus Leidenschaft

Herakleon
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Ungelesener Beitrag von Herakleon » 14.09.2020 09:39

Dann probiere ich mich auch einmal:

Boronsfuß

Zuerst in den Tiefen des Finsterkamms entdeckt, hielt man dieses Gebilde zunächst für einen Pilz der bevorzugt an den Böden tiefer Höhlen und Stollen wächst.

Neuste Forschungen haben jedoch seltsames in Erfahrung gebracht. Zunächst wächst der Boronsfuß nicht einfach irgendwo, sondern siedelt sich an verwesenden Tieren und Kadavern an. Soweit, so gewöhnlich. Was die Expedition jedoch schockierte, war die Tatsache, dass der Boronsfuß sich bewegt. Scheinbar "wandert" er von Futterstelle zu Futterstelle.

Dies machte auch die ursprüngliche Annahme zunichte, dass es sich bei dem Boronsfuß um eine Pflanze handelt. Diese Annahme entstand, da Bewegungen erst über ein Jahr nach Entdeckung des Boronsfuß entdeckt wurde. Vermutungen legen nahe, dass eine Membran an der Unterseite feinste Vibrationen aufnimmt und der Boronsfuß als Schutzreaktion Bewegungslos verharrt.

Man geht von einer Artenverwandtschaft zum Seestern aus.

Typ: Boronsfrucht (angelehnt an die Efferdsfrucht, als welche der Seestern zählt)
Gebiet: Finsterkamm (unterirdisch)
Bestimmung: +10
Ernte/Jagd: ganzjährig, jedoch keine Nutzungsmöglichkeiten bekannt; erste Experimente gehen in Richtung Reinigungsmittel

Kontakt mit dem Boronsfuß führt zu leichten Verätzungen (1W6-1), wobei ein anhaltender Kontakt zu stärker werdenden Schäden führt (Schadensaufstockung wie beim Verbeißen, jedoch lediglich 1W6-1/ SR). Diese lassen sich auch nur bedingt mit herkömmlichen Heilkräutern behandeln (Heilwirkung durch nicht-magische Heilkräuter und Tinkturen halbiert).

Krak
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Ungelesener Beitrag von Krak » 14.09.2020 10:05

Für den eiligen Leser:
Es handelt sich um einen mehrjährigen Strauch, der sich im Lauf seines Lebens stark wandelt. Die Besonderheit ist, dass die Zwerge die Früchte, Blätter, Blüten, Wurzeln, also eigentlich alles als Knabberei oder Süffelei lieben. Dabei hat jeder Zwerg und jede Zwergin eigene Vorlieben. Also der eine zieht immer wieder einen eklig aussehenden, dunklen Klumpen aus seiner Tasche, beißt von dem hartzähen Teil ein Stück ab und kaut darauf herum. Die andere braut sich aus den Blütenblättern bei jeder Rast einen Tee. Wieder eine andere hat ein Glas mit den Früchten des Strauchs und eines mit einer zählfüssigen Masse. Sie nimmt eine Frucht, tunkt sie in das andere Glas und geniesst die Köstlichkeit.
SpoilerShow
Im Verlaufe der Zeit können Helden herausfinden, dass zwischen dem Strauch und der Tatsache, dass Zwerginnen so gut wie immer als Einzelgeburten vorkommen, ein Zusammenhang besteht. Wenn sie noch weiter nachforschen entdecken sie irgendwann, dass der alte Feind der Zwerge, Pyrdacor, die Grolme angestiftt hat, ein bis dato einfaches kleines Gewächs so zu verändern, dass die Zwerge langsam vergiftet werden. Das ist nicht ganz so gelungen, wie geplant, aber Pyrdacor hatte gehofft, dass sich durch die ungleiche Geburtenrate bei den Geschlechtern das Problem Zwerg mit der Zeit so auch erledigt.

So und jetzt noch der Beschreibungstext für die ganz Hartgesottenen:
Das Zwergenkraut, das sich überall da findet, wo Zwerge siedeln, ist ein mehrjähriges Strauchgewächs, das verschiedene Zyklen durchläuft. So ist der Strauch zunächst grasartig und wächst bis zu 3 Schritt und mehr, wenn er sich mit dem Wind an eine Felswand lehnen kann und so nicht geknickt wird. In den ersten 3-4 Jahren, sucht er seine Samen mit dem Wind und dem Kot kleiner Tiere zu verbreiten. Währenddessen bildet er ein weites und kräftiges Wurzelwerk aus. Dieses bildet teilweise auch oberirdisch ein dichtes Geflecht von Luftwurzeln aus und trachtet so danach, mit dem Wind herbeigewehtes Material zu fangen, um sich ein dickeres Bodenpolster auszubilden. Dazu haben sie auch kleine Stacheln, die wie Haken geformt sind entlang der Wurzeln. In den darauffolgenden Jahren, wenn der Strauch sich so einen sicheren Halt geschaffen hat, verdorren die Grashalme nach und nach und er bildet kräftigere Stengel aus, die sich mehr und mehr kräftigen und verholzen. Nun entwickelt er auch Blüten, deren acht runde Blätter sich um ein samtenes goldgelbes Pollenkissen anordnen. Diese Blätter haben von Blüte zu Blüte die unterschiedlichsten Farben. Daraus bilden sich den Stachelbeeren ähnliche Früchte, die ebenfalls unterschiedliche Farben haben können. Es hat sich bisher niemand die Mühe gemacht, zu erforschen, welche Blütenfarbe welche Beerenfarbe hervorbringt. Die dicke Haut der Beeren reflektiert das Licht in ganz eigener Weise und so scheinen sie im Streiflicht der Sonne oder des hellen Mondes wie Juwelen zu glitzern. Im Inneren bilden sie Kerne aus, die kleiner als die der Kirsche sind. Auch die Wurzeln werden kräftiger und länger. Ebenso die Stacheln des oberirdischen Wurzelgeflechts. Auch in diesem Stadium kann der Strauch an entsprechend geeigneten Stellen eine beachtliche Höhe von 4 bis 5 Schritt und mehr erreichen. Dabei hat er die Festigkeit und Biegsamkeit, wie sie etwa bei Weiden gefunden wird. Wenn diese Biegsamkeit sich auswächst, verändert sich der Strauch auf mannigfaltige Weise. So brechen manche Stengel einfach, weil sie zu holzig geworden sind. Andere fördern stattdessen mehr das Ausbilden der Blüten und Beeren. Wieder andere gar verwachsen miteinander, um so mehr Stärke zu gewinnen. Dies gelingt vor allem denen gut, die auch schon an der Wurzel eng beisammen stehen. Dadurch werden wieder andere Stengel nach unten gedrückt und bilden dort niedrige Knollen mit nur wenigen aber großen und dicken Blüten aus. Aus diesen entstehen dann faustgroße fleischige Früchte mit einem festen Kern, der so hart ist, dass man mit ihm sogar weiches Gestein, etwa Sandstein ritzen kann. Diese Früchte sind bei der jungen Pflanze grün und werden dann mit den Jahren grau und dann braun. Die Kerne sind stets purpurfarben. Diejenigen Stengel, die weiterhin nach oben wachsen, bilden auch weiterhin ihre Blüten aus. Die Früchte werden nun größer und bilden einen Kern aus, der aus einer harten Schale bestehend im Inneren eine Nuss ausbildet. Wird die Frucht nicht vom Gewicht, vom Wind oder vom Zwerg vom Stengel getrennt, zehrt die Nuss gleichsam das Fruchtfleisch auf und wird in der Schale so groß, dass sie diese sogar sprengen kann. Die Nüsse haben unterschiedliche Farben, wie sie auch im Gestein vorkommen können. Das Ende des Lebenszyklus wird eingeleitet, wenn sich in dem oberirdischen Wurzelgeflecht erste Pilze zeigen. Nach und nach sterben die Stengel ab und die Pilze tun ihre Arbeit, bis die ganze Strauchkolonie zu Humus geworden ist. Bald darauf nach einigen Jahren finden sich die ersten mutigen Grasspitzen, die den neuen Lebenszyklus einläuten.

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Mikal Isleifson
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Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 14.09.2020 19:34

Soviel zu meiner Theorie des rezessiv-dominanten Erbgangs des zwergischen Geschlechts... :lol:

Andras Marwolaeth
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Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 15.09.2020 19:40

Von den uthurischen Tulpen

Wir folgten schon seit mehreren Tagen den Spuren eines achtbeinigen Riesenlurches quer durch den norduthurischen Urwald. Unser einheimischer Führer Ti Xilpi versicherte uns immer wieder, dass wir die Spur noch nicht verloren hätten. Der Riesenlurch hat den Ruf, ein ausgezeichneter und gefährlicher Räuber zu sein, der von den Einheimischen als wertvolles Opfertier angesehen wird.
Plötzlich öffnete sich der Pfad zu einer kleinen Lichtung und da war er! Normalerweise senkt so ein Augenblick die Lebenserwartung erheblich, doch wir hatten Glück. Der Riesenlurch lag auf der Seite, auf ihm wuchsen mehrere riesige Blumen in die Höhe. Stiele wie junge Bäume und Kelche wie Badewannen, ragten sie mehr als drei Schritt in die Höhe. Ti Xilpi wurde blass und wisperte „Jagdtulpen“ und drängte uns auf einen schnellen und lautlosen Rückzug. Einen Moment lang verstand ich nicht, doch als ich sah, wie eine dieser „Tulpen“ eine ihrer Wurzel hob und dabei eine tief klaffende Wunde in die Flanke des Riesenlurchs riss, wurde mir schlecht. Vor allem, weil ich bemerkte, dass der Lurch noch gar nicht tot war!
In sicherer Entfernung erzählte uns Ti Xilpi mehr von diesen Pflanzen. In diesem Teil Uthurias gab es eine ganze Reihe riesenwüchsiger Tulpen. Eine Art, die Jagdtulpe, hatten wir jetzt gesehen. Sie besaßen vielseitig einsetzbare Wurzeln. Mit der Fangwurzel, einer Peitsche ähnlich, griff sie nach einem Beutetier, um es möglichst bewusstlos zu würgen. Mit den Fresswurzeln saugte sie anschließend Blut und Nährstoffe aus der noch lebenden Beute.
Nun, da der Riesenlurch als Beute nicht mehr in Frage kam, interessierten uns diese Riesentulpen umso mehr. Ti Xilpi willigte ein, uns zu einer anderen Stelle zu führen, wo zahmere Tulpen wuchsen.

Nach zwei Tagen erreichten wir eine regelrechte Tulpenplantage. In geraden Reihen und gleichmäßigen Abständen ragten riesige Tulpen dem Himmel entgegen. Um uns zu beruhigen, tätschelte Ti Xilpi den Stiel – oder besser: Stamm? - einer Tulpe, die überhaupt keine Reaktion zeigte. Diese Tulpen zeichneten sich durch eine andere Besonderheit aus: in ihren Zwiebeln reicherte sich Tulpinium an, ein magisches Metall, aus dem sich Waffen und Werkzeuge schmieden ließen, die hervorragend Pflanzen zerschnitten, doch Tiere nicht verletzen konnten. (Mit einem Streitkolben aus Tulpinium könnte man natürlich immer noch jedem den Schädel einschlagen, aber eine noch so scharfe Klinge würde kein tierisches Lebewesen ritzen.) Ti Xilpi hatte ein kleines Messer mit einer Schneide aus Tulpinium dabei und zog es über seine Hand, ohne Schaden davon zu tragen. Wir probierten es ebenfalls aus und mussten feststellen, dass Sitapenya, unsere Elfe, nicht immun war: sie blutete sofort. Offenbar wurden Elfen vom Tulpinium ebenfalls als Pflanzen eingestuft.
Damit war die Frage geklärt, warum man diese Tulpen in einer Plantage züchtete. Doch wer kümmerte sich darum? Auch auf diese Frage wusste Ti Xilpi eine Antwort. Es gab Wesen, die den Tulpen sehr ähnlich sahen und sich liebevoll um sie kümmerten und rachsüchtig jeden verfolgten, der sich an ihren Tulpen vergriff. Wir übernahmen schnell die Bezeichnung Tulpenschrat, den Sitapenya aufgebracht hatte. Angeblich überwachten die Tulpenschrate ihre ausgedehnten Plantagen vom Rücken gigantischer Libellen aus. Wir nahmen das Risiko auf uns, fällten eine der Tulpen am Rand der Plantage und bargen die Zwiebel. Mit ihr im Gepäck machten wir uns auf den langen Weg zurück nach Porto Velvenya.
Ti Xilpi wusste noch so einiges zu berichten, allerdings zweifele ich den Wahrheitsgehalt der Geschichten über Wertulpen stark an. Immerhin waren die Geschichten am Lagerfeuer sehr unterhaltsam.


OK, ist nicht ganz neu. Diese Geschichte liegt seit 2014 auf meiner Festplatte und ich bin mir nicht sicher, ob die nicht in irgendeinem Fanzine schon mal aufgetaucht ist. Ist aber komplett von mir erdacht.

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Athrucat
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Ungelesener Beitrag von Athrucat » 15.09.2020 20:27

Eisenkraut

Dieses unscheinbare Kraut wächst etwa kniehoch, mit langen, farnartigen Blättern die um die zähen, halbfingerdicken Stiele mit ihren blassvioletten Blüten herum wachsen. Die Milch, die man aus den Stängeln pressen kann, wirkt leicht anästhesiererend und überzieht die Haut mit einem zähen Film. Während dies für sich allein ganz unterhaltsam ist, wissen manche Gjalsker Schamanen darum, wie man mithilfe dieser Pflanze jemandem eine wahre Haut aus Eisen geben kann. Dies kommt oft eindrucksvoll zum Einsatz, wenn Kämpfe gegen Eindringlinge ausgefochten werden. Mancher Thorwaler berichtete schon davon, dass sein Schneidezahn einfach von der Haut eines Gjalskers abgeprallt sein soll.

Typ: Nutzpflanze
Gebiet: Gjalskerland, Orkland, Thorwal, Svelltland
Verbreitung: Hochland (gelegentlich), Waldrand (gelegentlich), Steppe (selten)
Bestimmung: +4
Ernte: Efferd bis Boron
Grundmenge. 1w6 Stängel
Wirkung: Der unverarbeitete Saft der Stängel lässt, auf die Haut aufgetragen, diese leicht taub werden, und sie fühlt sich etwas ledriger und zäher an. Später zeigt sich an der Stelle oft leichte Hautrötung.
Preis: 1S pro Stängel
Haltbarkeit: W6 Tage

Name: Eisenhaut-Salbe:
Typ: Stärkungsmittel
Zubereitung: zwölf Stängel werden ausgepresst. Die "Milch" wird mit Öl, bevorzugt von einer harten Nuss, gemischt und eingekocht und danach mit Salbenfett gemischt. Dies dient in erster Linie der Haltbarmachung und Konzentration des Krauts und seiner Wirkung.
Verarbeitung: +1
Wirkung: Wenn sich jemand mit dieser Salbe einschmiert, dann erhält er für 1w3 Stunden einen natürlichen RS von 2 Punkten und eine Erleichterung von 3 Punkten auf alle Proben auf Selbstbeherrschung, um Wunden zu ignorieren. Allerdings ist es auch ein zweischneidiges Schwert, denn der konzentrierte Saft der Pflanze ist leicht giftig und kostet den Anwender 1w6 Lep im Verlauf ebensovieler Stunden.

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Grumbrak
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Ungelesener Beitrag von Grumbrak » 16.09.2020 10:56

Erst einmal: Absolut spitze! Sehr witzige und kreative Ideen. Teilweise spannende Abenteuerideen.

Ich versuche mich auch einmal daran:

Das Horniskraut

Hochgeschätze gelehrte Kollegen, geschätzte Pflanzensammler und werte Alchemysten.
Auf dero seite will ich ein sonderbar Kraut vorstellen, welchselbiges so mancher gesehen hat, dessen wirkung aber, so sie je bekannt war, wohl in Vergessenheyt geriet. Zumindest konnte eine gründliche Recherche zu diesem Kraute keine der schlangenleibigen gefälligen Ynformationen zutage tragen.

Das Kraut selbst gleicht dem gewöhnlichen Traviablühmcken und gedyht nur sehr selten, eine Zucht des Krautes gelang mir nicht. Alle Funde dieses Krautes machte ich nahe von Arenen (von Al’Anfa), Immanspielorten (über die Westküste), aber auch an Kasernen (nach Ferdock) bey den Lanzerinnensogar und auch dereinst in Wehrheim). Warum Übungsplätze dies Kraut anlockt ist mir gewiss nicht einleuchtend, vielleiht braucht das Kraut ja den Blut oder Schweiß der Trainierenden, oder den festgestampften Boden der Exessierplätz’n?

Die Pflanz weist hat eyn kräftiger Stängel, als das Traviablümken, ist etwa 5-6 Finger hoch und seine Blüte ist mit 2 Fingern ebenfalls etwas größer, als das des Traviablümkens. Seine Blüteblätter sind goldgelb und schmeicheln damit dem des Herrn Praios, sein inneres ist weiß. Einige Blütenblätter und das ist eyn Merkaml, dass erst beim zwoten Blicke herausstich sind grau, und verwelken fast schwarz, sodass die welke Blüte ausschaut, wie eyn Wespenvieh oder Hornissn’biest. Diese Insekten scheint das Kraut anzulocken. Eyn Tee der verwelkten Blüten schmeckt bitter, vermag aber Kraft und Ausdauer zu schenken, wenn man sich yberwindet, das Gebreu zu schlucken. Möge ein findiger Al’chemist hier die Rezeptur verbessern!

Eyn Besonderheit sey noch erwähnet: Das Kraut wächst selten, aber wenn ich eine Pflanze fand, standen meist dry oder viere dicht beisammen, als wollten sie sich gegenseitig Schutz bieten. Dann wächst die mittlere Pflanz stets etwas höher als die anderen.


DSA5

Typ: Nutzpflanze / sonderbare Pflanze
Gebiet: warme bis gemäßigte Zonen Aventuriens,
Verbreitung: trockene, sandige Böden mit fester Erde oder Gras jedoch ausschließlich nahe Arenen, Kasernen, Imman Stadien oder Exerzierplätzen
Bestimmung: - 1
Größe: 5-8 Finger (je nach Anzahl wächst das mittlere Kraut höher)
Ernte: Peraine bis Praios, spätestens Mitte Praios verwelken die Blüten und sind ab Rondra verschwunden
Grundmenge: 1 bis 2W6 Pflanzen, mit jeweils 1 Blüte pro Pflanze
Dosis & Wirkung: Die Einnahme einer frischen Blüte hat keine Wirkung. Die Einnahme einer welken Blüte im rohen Zustand erleichtert dem Anwender eine die erste Teilprobe auf Körperkraft bei Körperlichen Talentproben um 1.
Haltbarkeit: 1W6 + 2 Tage (ab dem zweiten Tag welkt eine frische Blüte)
Preis: 3 Heller

Pflanzenkunde:
• QS 1: Die Pflanze lockt viele Insekten an.
• QS 2: Sie wächst scheinbar nur nahe Sport und Militäreinrichtungen
• QS 3: Ein Tee der welken Blüten (mind. 3) schmeckt scheußlich, weckt aber Kraft, Ausdauer und stärkt das Geschick
• QS 4-6: Ein alkoholischer Extrakt der welken Blüten (mind. 3; Nahrungsmittelbearbeitung (-1) oder Alchemie (-1)) schmeckt weniger bitter und hat dieselbe Wirkung

Name: Hornisblütentrank (oder Extrakt)
Typ: Heilung
Zubereitung: 3 welke Blüten aufkochen bis die Blüten absinken und durch ein Sieb abgießen, oder dekantierend und so warm als möglich trinken
Verarbeitung: +2
Dosis & Wirkung: Der Tee schmeckt bitter. Um ihn zu trinken muss eine Willenskraftprobe erschwert um eins geschafft werden. Nur ein Versuch erlaubt, ansonsten wird die bereits getrunkene Menge erbrochen. Der alkoholische Extrakt weist keinen bitteren Geschmack auf.
Der Anwender dieses Trankes wird kann bei Proben auf Kraftakt und Körperbeherrschung eine anfallende Probenerschwernis um 1 reduzieren. Nur wenn es keine Erschwernis gibt, hat er stattdessen eine Erleichterung von 1 bei der ersten Teilprobe auf Körperkraft.

Haltbarkeit: 2W6 + 3 Wochen
Preis: 5/ 20 Silbertaler (Tee, Extrakt)

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Grumbrak
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Forenaktion: Zoo Botanica DSAForum, vom 01.09.2020 - bis zum 30.09.2020

Ungelesener Beitrag von Grumbrak » 16.09.2020 11:46

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
04.09.2020 23:03
Sibylla hat geschrieben:
04.09.2020 21:01
Achtgliedriger Holzwurm
...
Gegen den Holzwurm ist wiederum ein ganz einfaches Kraut gewachsen (auch wenn das Loch im Holz dann freilich schon da ist) : bei Sichtung eines Loches im Holz auf die Lauer legen, den Wurm mit bloßen Fingern packen, sobald er aus dem Holz kriecht und woanders rein kriechen will, und beherzt mit dem Absatz drauf treten, so dass es matscht.
Bruderschwester, dies ist ein wahrhaft einzigartiger Gedanke! Mit solch herausragender Geisteskraft seid wahrhaft nur ihr Garethjas gesegnet. Unsereiner würde sich bei einem achtgliedrigen Tier, ist acht doch das selbe wie Zwei mal zwei und zwei mal zwei, mühsam bemühen, diesem einen neuen Lebensraum abseits von Boot oder Haus suchen, in dem ihm beispielsweise ein neues Holz als Nahrung angeboten wird, welches nicht in Boot oder Haus verbaut ist. Oder er würde einen Kundigen bitten, doch jene Duft- und Harzhölzer mit im Boot zu verbauen, wie sie schon unsere Vorfahren verwendet haben. Dein Vorschlag hingegen ist großartig; zu solch zivilisatorischer Leistung seid wahrhaftig alleine ihr fähig, ohne Euch und eure kulturellen Errungenschaften würden wir noch Jahrhunderte lang wie unsere Vorfahren leben.
Hier hat die Bruderschwester Denderajida, der aus Tuzak, nicht der aus Sinoda, mit dem Neffen aus Tranosch'gynn, absolut Recht.

Statt den mehrfach durch Rur gesegneten Wurm zu verjagen, sollte ihm der Weise sogenannte "Opferhölzer" anbieten. Diese als Opferhölzer bieten sich sogenannte Singende Bäume (tulamidisch: An'ode oder maraskanisch: Anijeode) an. Darum spricht der MAraskaner auch von Opfer'anije'ode.
Das sehr weiche Holz, des wimmernden Baumes strömt einen Intensiven, lockenden Geruch an... aber über diesen Baum, mag ein Baum gelehrterer hier berichten, als Grumbrak es ist.
Opferhölzer haben in den Augen des Wurms eine höhere Qualität udn schmecken ihm Besser, dies Hölzer müssen regelmäßig erneuert werden, wenn sie mürbe sind. So wird der Wurm nicht in das viel härtere Holz gehen und das Schiff behält seine Schwimmtauglichkeit bei.

Iwan von Tschreklitsch
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Ungelesener Beitrag von Iwan von Tschreklitsch » 16.09.2020 12:10

Ich leichenfleddere dann mal einen alten Beitrag:

Der Scornefac
"sssssssssssssSSSSSSSCHWUPPPPpppphhhhhhhhFLOPP'P'P'P"
"sssssssssssssSSSSSSSCHWUPPPPpppphhhhhhhhDÖNGGGG"
--- Reelusitrenk Hut im Wind, firnelfische Bergsteigerin bei der Beschreibung eines vorbeifliegenden Scornefac mit anschließendem Fichtenschaden, zweistimmig vorgetragen

Der gemeine Scornefac ist ein Vierfüssler, ca 3-4 Spann gross und hat ein graues Fell mit hellen Punkten und bläulichen Federn im Halsbereich. Hauptsächliches Verbreitungsgebiet sind die Gebirge der Firnklippen.
Einzuordnen ist der Skornefac in die Gruppe der Flugbeutler. Die Nächte nutzt der Skornefac dazu, auf hohe Berge zu steigen, um sich kurz nach Sonnenaufgang hinunterzustürzen. Dabei breitet er alle Viere von sich und segelt mittels der zwischen Vorder- und Hinterläufen aufgespannten dünnen Fellhaut zu Tal. Dabei fliegt er in bis zu anderthalb Schritt Höhe über dem Boden, kann aber auch gefahrlos grosse Höhendifferenzen (Steilwände, Klippen) im Sinkflug überwinden. Sieht er mit seinen sehr guten Augen auf dem Weg in's Tal irgendwo eine genehme Beute, fliegt er auf sie zu und versucht, deren Hals mit seinen vorstehenden sehr spitzen Schneidezähnen zu treffen.
Der Skornefac ist äusserst selten, nur einigen Firnelfen überhaupt bekannt und das auch nur, weil äußerst unglückliche Exemplare des Skornefac mit den Zähnen voraus in einer Fichte steckend vorgefunden wurden.

Lt. Regus/Baustein (Garether Ausgabe, 993 BF) handelt es sich um einen Hund, die beiden Faunologen hatten ihn als "Canis Volans" einsortiert (das Gefieder am Hals des Skornefac spricht allerdings dafür, dass die beiden garethischen Tierforscher sich hier irrten). Auch, dass die Jungen, sobald aus dem Ei geschlüpft noch wochenlang in einer Bauchbeuteltasche getragen werden, spricht gegen ihre Annahme. Aber wie gesagt, das Tier ist sehr selten und es kann angenommen werden, dass die beiden Gelehrten es nur vom Hörensagen kannten.


Verbreitung: Firnklippen
Auftreten: Einzeln, Jagdverbände bisher nicht gesichtet
Körpergröße: 3-4 Spann
Gewicht: ca. 8 Stein
INI immer als erster (man hört ihn jedoch, bevor man ihn sieht)
LeP 30
GS ca 100, beim Bergaufstieg eher 2
PA 1 (Flug) / 0 (im Fichtenstamm)
AT 17 Flugangriff* TP 4W6+4
Besondere Kampfregeln: Hinterhalt(10), *gezielter Angriff führt zu 1W3 Wunden
Zuletzt geändert von Iwan von Tschreklitsch am 16.09.2020 19:29, insgesamt 3-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 16.09.2020 12:19

Iwan von Tschreklitsch hat geschrieben:
16.09.2020 12:10
GS ca 100
Lmao 360 km/h. :visieraufw: Da bekommt "Fichtenschaden" eine ganz neue Bedeutung.

Iwan von Tschreklitsch
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Ungelesener Beitrag von Iwan von Tschreklitsch » 16.09.2020 12:32

Scornefacs können glücklicherweise leicht abbremsen, dazu sträuben sie ihr extrem langes Fell am Schwanz, was als ordentliche Luftbremse wirkt. Diesen Umstand hat aber noch niemand entdeckt.

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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 16.09.2020 17:30

War ein Spann nicht eine Länge von 20 cm? Demnach wäre der Scornefac aber extrem groß für nur 8 kg Körpergewicht ...

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