Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

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Hans
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Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Hans » 11.10.2012 12:23

Seit gestern ist Mit wehenden Bannern im Handel, der Nachfolgeband des Von eigenen Gnaden und somit zweite Teil einer möglichen Kampagne um die Befriedung der Wildermark. Einen Einblick dessen, was unter der Redaktion von Michael Masberg entstanden ist, gewährt die … Weiterlesen →

http://feedproxy.google.com/~r/nandurio ... JbD6JNXo0/

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Dark-Chummer
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Dark-Chummer » 11.10.2012 14:43

Endlich!

Es gibt kein Produkt, das ich jemals sehnlicher erwartet hätte. Bin gespannt, ob die überaus hohen Erwartungen erfüllt werden...
"Er ist voller Blut, warum ist er immer voller Blut?"

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Sumaro
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 11.10.2012 15:13

Also nach der Durchsicht der ersten 40 Seiten fallen mir vor allem zwei Dinge negativ auf. Die geringen Truppen auf allen Seiten (mit 200 Mann führt man eben irgendwie keinen Krieg und mit 50 Mann ist man kein Kriegsfürst) und zum anderen der Umgang mit den Helden des Vorgängerbandes bzw. mit deren Taten. Auch wenn man sich bemüht hat überall immer wieder zu wiederholen "Da müssen Sie als SL mit Fingerspitzengefühl rangehen!" sind die offiziellen Lösungsansätze doch nicht gerade mit solchem Fingerspitzengefühl gezeichnet.
Die Grundgeschichte ist allerdings recht klassisch gehalten und räumt auch unter den NSC wieder recht ordentlich auf. Wobei bisher irgendwie die meisten davon ziemlich blass bleiben.
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Feyamius
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 11.10.2012 15:51

Naja, größere Truppenkontingente gibt Aventurien (bzw. in dem Fall halt dieser kleine Landstrich) einfach nicht her.

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Sumaro
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 11.10.2012 16:06

@ Feyamius

Für aus dem "Nichts" auftauchende Antagonisten schon. :wink:

Die bekommen immer irgendwoher ihre Truppen.^^
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 11.10.2012 22:38

Man sollte jedoch auch beachten, dass nicht mehr die Angaben aus der GA gelten, nach denen das Mittelreich insgesamt um die 17.000 Mann hatte, sondern die aus HdR, nach denen schon Rohaja als Kaiserin und Königin von Garetien ca. 20.000 Mann aufstellen könnte (mit Heerbann versteht sich). Da sollte so ein Fürst schon mindestens 1.000 Mann und eine gut gesicherte Burg haben, sich die Ortskenntnis für Hinterhalte zu Nutze machen und jede offene Schlacht vermeiden.
Allerdings setzt schon HdR die Armeestärke von Machthabern der Wildermark auf minimal (100) bis hinlänglich (<1.000), so dass das Abenteuer sich wohl an diese Angaben halten wollte und/oder musste.
Die bekommen immer irgendwoher ihre Truppen.^^
Zur Not setzt man eine Route zum Riesland und holt sich ein paar Barbaren.^^

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Keideran Labharion » 11.10.2012 23:00

Vor allem wollte sich das Abenteuer an publizierte Fakten halten. :wink: Gerade Schild des Reiches ist da sehr explizit, das haben wir etwas konkretisiert und aktualisiert. Herz des Reiches unterscheidet zudem zwischen den maximal und üblicherweise tatsächlich aufzubietenden Waffentreuen eines Heerbanns. Und Waffentreue, um die es da geht, sind im Gegensatz zu Gardetruppen und Söldnern nur eine eher begrenzte Zeit im Jahr verfügbar, man siehe dazu auch Herz 44f.. Außerdem braucht man, gerade in der Wildermark, Leute zur Sicherung der eigenen Lande, die kann man nicht einfach voll und ganz in die Schlacht werfen.

Bei der Dritten Dämonenschlacht, der gewaltigsten Schlacht der Neuzeit, kamen die gesammelten Verbündeten gegen Borbarad zusammen auf 14.000 Streiter (siehe Schlacht in den Wolken) – und da bot sich nicht nur das Mittelreich auf. Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld brachte einige Tausend weniger aufs Schlachtfeld – um mal zwei Referenzen zu nennen, an denen wir uns auch orientiert haben.

Die recherchierten Zahlen sind uns daher der gegenwärtigen militärischen Gesamtwetterlage, aber auch dem Setting der Wildermark angemessen gewesen.

Andererseits: Wem das alles zu wenig ist, hat das schnell geändert. :wink:

Das nur mal als kurze Erklärung, zu mehr ist gerade nicht Zeit. Aber ich lese ja fleißig mit, wie man weiß. :wink:

Beste Grüße!
Michael
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 00:23

@ Kheideran

Mir ist das durchaus bewusst, dass ihr mit offiziellen Zahlen arbeitet. Aber Schlachten von einer Kaiserin, die mit ihrem Heerbann vielleicht 1000 Mann aufbringen kann usw. sind eben schon wenig mehr als Scharmützel. Vor allem, wenn man sich die Fähigkeiten der Helden bedenkt. Je nachdem was man da auf Heldenseite vertreten hat können die durchaus schon mal mit 50-100 Mann den Boden aufwischen (Magie und Karma bieten da unglaubliches Potential) und dann hat plötzlich ein veritabler Kriegsfürst mal eben die Hälfte seiner Truppen verloren.
Auch Belagerungen oder ähnliches mit einem 500 Mann Heer, die eine 800 Mann Stadt belagern sind eben ein wenig... dürftig. Mut zur Veränderung, würde ich anraten. Man hat mit dem Band im Anfang soviel verändert, es gibt ja die Aktualisierungen zu diversen Spielhilfen, die direkt aufgelistet sind, das man da auch problemlos einen Retcon durchführen könnte zur aventurischen Kriegsführung. Aber gut, das ist eben ein generelles Problem und die Sache mit Zweimühlen ist einfach nur unelegant gelöst, egal wie man es macht.
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 12.10.2012 00:28

Sumaro hat geschrieben:Also nach der Durchsicht der ersten 40 Seiten fallen mir vor allem zwei Dinge negativ auf. Die geringen Truppen auf allen Seiten (mit 200 Mann führt man eben irgendwie keinen Krieg und mit 50 Mann ist man kein Kriegsfürst) und zum anderen der Umgang mit den Helden des Vorgängerbandes bzw. mit deren Taten.
Zu 1: Mit Regeln zu deren Einsatz oder nur zum nacherzählen?
Zu 2: War ja nicht wirklich überraschend. Ist es doch kein Teil 2.

Ansonsten, hat man diesmal eine Kampagne hinbekommen? Gibt es wieder einen dämonisch/magischen Schwerpunkt? Die Darstellung der Antagonisten brauchbar oder wieder zum selber machen?

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 01:39

Also, um darauf zu antworten, muss ich wohl den MI-Button für diese "Kampagne" bemühen.

Meisterinformationen zu: "Mit wehenden Bannern": Zunächst einmal ja, es ist eine Kampagne. Und zwar die Kampagne der Lutisana von Perricum, die hier als große Endgegnerin und Kriegsfürstin aufgebaut und nachher mit der Kaiserin an der Seite geschlagen werden darf oder eben sich ein freies Leben erkauft (optional).

Ich liste hier die einzelnen Abschnitte auf:

Kapitel I: Der Herbst der Diplomatie

Unterteilt sich in drei Szenarien:

1. Und Zweimühlen brannte...: Die Helden von Zweimühlen verlieren ihre Stadt an Lutisana von Perricum durch Verrat der verbündeten Stadtherrin von Gallys. Lutisana lobt die Helden, dass sie sich was aufgebaut haben und bedauert ihnen die Stadt wegnehmen zu müssen, aber ist nun mal dumm gelaufen. Die Alternative zur Niederlage ist eine Belagerung Zweimühlens. Sinn und Zweck des Szenarios ist es, die Helden aus ihrer Heimat zu reißen, damit sie sich auf große Fahrt durch die Wildermark aufmachen können.

2. Kampf um die Heimat: Dieses Szenario beschreibt wie man versuchen kann im Rahmen der Kampagne Zweimühlen zurück zu gewinnen. Allerdings wird schnell klar, dass der neue Stadtherr eigentlich ein netter Kerl ist und im Endeffekt viel besser für Recht und Ordnung sorgen kann als die Helden selbst (zumindest sitzt er sehr schnell sehr gut im Sattel und stellt Recht und Ordnung her etc.). Im Endeffekt leitet dieses Szenario an, wie man mit Zweimühlen in der Kampagne verfahren kann.

3. Graf und König: Dieses Szenario dreht sich um den Kampf der Grafenkrone von Hartsteen. Lutisana hat einen Favoriten der die Thronfolge antreten soll und ebenso die Helden, es beginnt ein Wettlauf mit den Leuten Lutisanas um das Auffinden einer verschollenen Krone. Dieses AB hat, gerade durch den Auftritt des Igelkönigs als Informationsquelle, viel Märchenflair.


Kapitel II: Das Nahen des Winters

Dieses Kapitel unterteilt sich in drei Szenarien:

1. Der Fürstin letzter Wille: Hier geht es darum das Testament von Irmgunde von Rabenmund, der letzten Fürstin Darpatiens, wiederzufinden und die Familie Rabenmund zu "befrieden".

2. Mond im Eis: Hier geht es um die Ereignisse in Weiden, mit denen Lutisana versucht die Ritter der Mittnacht zu binden. Es geschehen zwei parallele Ereignisse, einmal eine Feldschlacht mit Höhlendrachen, bei der die Drachenmeisterin und andere versuchen den uralten Höhlendrachen Islaraan auf ihre Seite zu ziehen durch Beherrschung und einmal ein Szenario bei dem die Truppen von Arngrimm von Ehrenstein versuchen nach Weiden einzumarschieren und abgewehrt werden müssen. Eins von beiden darf man sich aussuchen und die Helden können versuchen es zum guten zu wenden.

3. Mythraelsfeld: Hier geht es um eine Schlacht zwischen den Kaiserlichen und Ucurian Rabenmund, die durch ein Duell 12 vs. 12 entschieden wird und bei der man großes NSC-Aufräumen Teil 1 beginnt. Ludalf von Wertlingen wird hier z.B. entsorgt. Außerdem kann man eine Rondrageweihte aus Wehrheim vor ihren untoten Ex-Kameraden retten und später mit ihr in "Die Klinge der Königin" auf große Fahrt gehen.

Kapitel III: Klingen im Frost

Szenarien:

1. Junker in Nöten: Die Helden müssen Auraleth gegen Lutisanas Leute verteidigen und dann einen Junker retten, der mit der rechtmäßigen Erbin Darpatiens, Swantje von Rabenmund, in die Wildermark gekommen ist. Nachdem rauskommt, das Ucurian den Junker entführen ließ, bricht seine Tochter mit ihm und stellt sich mit ihren Truppen auf die Seite der Kaiserlichen.

2. Der letzte Ritt der Eisenfaust: Hier gilt es den Morden an Mitgliedern des Hauses Rabenmund auf die Schliche zu kommen und den Täter zu stellen und zu richten.

Kapitel VI: Der Kampf um die Mark:

Dieses Kapitel bietet zwar auch einige Szenarien, vor allem aber viele Informationen über Truppenstärke von Orten, den kaiserlichen Heerbann und diverse Pläne von Lutisana und Rohaja, die ab jetzt in den Krieg in der Wildermark eingreift. Es gibt also viele strukturellen Ansätze mit Tabellen, Karten und Zahlen, dazu verschiedene Arten der Kriegsführung. Auch Szenarien finden sich:

1. Drachenschneide: Die Helden können eine Waffe finden, die dem Höhlendrachen der Kriegsfürstin großen Schaden zufügen kann und auch große Angst macht (mMn bei den offiziellen Drachenwerten vollkommen unnötig, aber na gut). Damit haben sie etwas gegen diese mächtige Waffe in der Hand.

2. Den Tod heilen: Die Helden können einen Thargunitoth-Paktierer stellen und evtl. Verbündete gewinnen.

3. Der Herr von Brücksgau: Die Helden können einen falschen Burgvogt entlarven und so in einem Bereich der Kaiserpfalz für Frieden sorgen.

Dazu gibt es noch das Szenario "Die Klinge der Königin": In diesem können die Helden auf das Schwert einer Königin der dunklen Zeiten stoßen. Sie bereisen hochelfischen Zerzal-Tempel und überwinden elfische Wächterkreaturen, sowie namenlos beeinflusste und namenlosgeweihte Priester. Von allen Szenarien ist dieses am eindeutigsten kosmologisch, magisch und historisch abgehoben.

Kapitel V: Frühling der Hoffnung

Das Kapitel bildet den Abschluss der Kampagne. Szenarien sind:

1. Der Golem von Gallys: Die Helden können die Golems von Gallys und ihre Schöpferin entweder zerstören oder auf ihre Seite ziehen.

2. Der Scheideweg des Schicksals: Umfasst die Endschlacht zwischen Lutisana, Leomar und Rohaja, in deren Verlauf sich die Erfolge und Niederlagen der Helden im Verlauf der Kampagne auswirken. Am Ende wird jedoch Lutisana auf jeden Fall aus dem Spiel genommen.


Dazu gibt es in der Tat Scharmützelregeln im Band, deren praktischen Nutzen ich nicht einschätzen kann. Dazu gibt es jede Menge Spielwerte von Meisterpersonen, die ich ebenfalls noch nicht gesichtet sondern nur überflogen habe.

Das Artwork ist leider nicht so beeindruckend, mMn, aber da bin ich bei DSA nicht verwöhnt. Zur Kampagne selbst gebe ich das Feedback wenn es einen Bewertungsthread gibt. Und jetzt hoffe ich, dass ich mir mit der Wiedergabe diverse Kapitelüberschriften und dem Inhalt der Kapitel keine Schwierigkeiten eingefahren habe.
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Ehny » 12.10.2012 05:49

Danke Sumaro...und damit ist meine Vorfreude dahin und weicht dem üblichen "Daaaan...schreib ichs halt um". Für mich ist das gerade echt der Worst-Case. Also, dass man mir NSC wegnimmt, die ich mag und die übrig lässt, die ich nicht mag, daran hab ich mich gewöhnt und das ignoriere ich inzwischen geflissentlich :ijw: . Aber leider, leider war meine Gruppe in VeG etwas zu klug (und hier im Abenteuer mal einfach so ein Bündnis mit jemanden vorauszusetzen ist kein guter Griff, muss ich mal sagen, da das in VeG jetzt nicht unbedingt ein festes Endergbnis war) um auch nur 50% der Szenarien im Ansatz so zu spielen, wie vorgeschlagen. Das heißt jetzt nicht, dass ich das AB ohne es gelesen zu haben, gleich mies finde (nehm ich meine Gruppe da mal raus, klingt es spannend), aber die wenigen Aussagen reichen eben, um mir zu sagen, dass es mit meiner Gruppe nicht kompatibel ist.

Aber immerhin wird das dann mein erstes pdf werden, was ich mir kaufe, auch was Gutes. 30 Euro sind dann doch ein wenig zu viel um es am Ende doch nicht richtig nutzen zu können :wink: .

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Sumaro
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 09:16

Was ich allerdings auch positiv erwähnen sollte ist, dass man wirklich bei jedem Szenario das "Scheitern" der Helden eingeplant hat. Also, man muss durchaus nicht in allen Punkten die Helden siegen lassen, was schon deutlich mehr Freiheit bedeutet als bei sonstigen Kampagnen. Auch der Umgang mit vielen NSC ist der jeweiligen Runde freigestellt. Und es gibt eben ein Update zu der Region nach der Kampagne, sowie Updates zu diversen Regionalspielhilfen, die ja durch die vergangenen Ereignisse wieder nicht mehr up to date sind.
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 12.10.2012 09:21

Meisterinformationen: Wenn der Verlust von Zweimühlen als quasi gegeben vorausgesetzt bzw. vom Abenteuer initiiert wäre, fände ich das sehr schlecht gelöst (bzw. gestartet), war es doch der Sinn und Zweck des ersten Teils, dieses zu erobern und innerhalb der Wildermark zu sichern. Und gerade diese Startoption wurde meines Wissens immer wieder in Foren kritisch gesehen (schon als im Boten der Artikel "Und Zweimühlen brannte" erschien, kamen die ersten solcher Befürchtungen auf).
Ich hoffe also, es wird nicht der "Ihr verliert eure Ausrüstung"-Kniff getätigt, nur eben in Bezug auf bereits Erreichtes, und die Verteidigung der Stadt ist eine ehrliche Option. Denn ansonsten wäre das schon ein sehr enttäuschender Start.
Die Szenarien klingen teils angenehm (müsste man eben im Band genauer nachschauen), teils aber auch ziemlich magisch-karmal übersättigt, was ich gerade im Zusammenhang mit dieser Kampagne für wenig angebracht halte: V.a. die Zusammenfassung von "Die Klinge der Königin". Nichts dagegen, dass NL Geweihte auch in der Wildermark aktiv sind. Aber sie hätten doch mal subtil vorgehen können, anstatt wieder Helden-Schwertfutter zu sein.
Das nützlichste Kapitel scheint "Der Kampf um die Mark" zu sein, weil darin die Rahmenbedingungen in der Wildermark zu jener Zeit geschildert sein sollen. Ich hoffe, das Kapitel ist entsprechend umfangreich, schließlich muss man vorrangig damit arbeiten, wenn man die Ergebnisse aus VeG sinnvoll integrieren will - das schafft ein Szenario schwerlich und das kann der Autor schlecht wissen. Zudem handelt es sich um Informationen, die der Vorgänger noch weiträumig aussparte.
Auch möchte ich hoffen, dass die Szenarien weniger Laufburschentätigkeit erfordern, wie es den Anschein erweckt: Findet das Testament, findet das Schwert, befreit den Junker, findet die Mörder. Gerade mit den Mitteln einer Baronie hat man u.U. Besseres zu tun bzw. gibt es weiter an Untergebene. Da hören sich die Begegnungen mit anderen Machthabern der Region schon besser an.


Die Hoffnungen/Befürchten basieren auf Sumaros Zusammenfassung, nicht auf der Lektüre des Bandes, wie ich lieber noch einmal anmerke.

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 09:47

@ Herr der Welt

Meisterinformationen zu: "Mit wehenden Bannern": Also die Stadt zu halten ist in der Tat als Option aufgeführt, allerdings wird sie dann von Lutisanas Leuten belagert und man hat eben keine freie Hand um die ganzen "Laufjobs" zu erledigen. Und ja, muss man viel Laufarbeit machen im Rahmen der Kampagne, etwas, dass mir an der Kampagne auch nicht wirklich gut gefallen hat. Ebenso wenig, dass beim Setting der Rückeroberungen der Feind, der jetzt Zweimühlen besetzt, eigentlich ein netter und aufrechter Kerl ist, der Recht und Ordnung durchsetzt und, im Gegensatz zu den Helden, auch keinerlei Problem damit hat.
Der Band geht am ehesten davon aus, dass die bespielten Charaktere sich immer gewissen Kriegsherren unterordnen, dabei natürlich mit eigenem Interesse (Befriedung der Mark bzw. Rückeroberung Zweimühlens) und bei aller gestalterischen Freiheit die man innerhalb der Szenarien hat ist der rote Faden natürlich durch den Metaplot vorgegeben. Das bedauerliche am gesamten Band ist eigentlich auch, dass man Lutisana eigentlich, wenn man weiß was sie vorhat, problemlos machen lassen kann, denn ihr großer Plan ist es die Wildermark zu befrieden und dann an den Meistbietenden zu verkaufen, wobei sie eigentlich nur einen ruhigen und sicheren Lebensabend anstrebt. Den kann ihr natürlich Rohaja bieten, die als einzige Person quasi ihre Rückkehr ins Reich ermöglichen kann. Man könnte damit den gesamten Landstrich von Lutisana "kaufen" für ein paar Zugeständnisse (was auch als alternatives Ende vorgeschlagen wird, wenn Lutisana zu erfolgreich war).
Das "große" Problem ist eben, eigentlich gibt es weder einen Grund Zweimühlen zu verteidigen noch sich gegen Lutisana zu stellen, sobald man ihre Pläne kennt, die sie direkt im ersten AB den Helden verrät. Sie will die Wildermark befrieden und verkaufen, was an und für sich gar nicht verkehrt ist. Man kann nur eben aus Prinzip dagegen sein mit einer Frevlerin zu arbeiten und stattdessen die gesamte Region selbst wieder in einen blutigen Krieg ziehen, bei dem am Ende dasselbe rauskommt. :censored: :lol:
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Keideran Labharion » 12.10.2012 10:30

Hola!

Auf einzelne Kritikpunkte gehe ich ein, wenn es einen Bewertungsthread dazu gibt, findet ja sonst niemand wieder. :wink:

@Ehny:
Sumaro ist da nicht ganz genau, Meisterinformationen zu: "Mit wehenden Bannern": ein Bündnis wird mit niemandem vorausgesetzt. Es ist eine Option, da die gewisse Dame im näheren Umkreis diejenige ist, die über eine stattliche Hausmacht verfügt, man nehme nur die jüngst dazugekommenenen Tulamdischen Reiter. Das macht eine Kontaktaufnahme mit ihr zumindest wahrscheinlich, wenn auch nur, um sichergehen zu wollen, dass sie nicht gegen Zweimühlen steht. :) Aber zwingend? Nein. Aber für den Fall, dass es dazu kommt, hat der Meister vorgeschlagenes Spiel- und Szenenmaterial bei der Hand. Es ist ein Band für sehr erfahrene Spielleiter – da muss man nicht überall »optional« dranschreiben. :)

@‘Botengänge’:
Ja, es gibt ‘Auftraggeber’, die der Meister benutzen kann, wenn die Helden nicht aus Eigeninitiative handeln. Es gibt Situationen, in denen jemand sagen kann – wenn die Helden ihn als Unterstützer gewinnen wollen –: “Ich helfe euch, wenn ihr mir helft.” Und es gibt Situationen, in denen jemand sagt: “Ich respektiere eure Fähigkeiten, ich sehe niemand anderen, der mir helfen kann.” Das hat für mich aber eher mit Respektsbekundung als mit Degradierung zu tun. :wink:

Und es gibt auch eine Option, es mit zwei Heldengruppen zu spielen, in der Herr/Frau Baron/in und Gefolge sich um ‘wesentlichere’ Dinge kümmern und andere einen Teil der ‘Missionen’ erledigen.

Es ist also beileibe nicht so zementiert, wie es Sumaros erster Eindruck darstellt.

Die Arbeit ruft!

Beste Grüße!
Michael
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 11:39

Ich finde es übrigens interessant, dass der kaiserliche Marschall Ludalf von Wertlingen eine Kriegskunst von 9 hat. Das erklärt warum er bisher nichts in der Wildermark gerissen hat. Er ist schlicht unfähig mit den Kriegsfürsten und ihrer taktischen Raffinesse mitzuhalten. :censored:
Und Leomar von Berg mit seiner Menschenkenntnis von 8 ist natürlich als Söldnerführer auch nur bedingt geeignet.^^ Mit Kriegskunst 17 ist er glaube ich sogar niedriger angesetzt als in der G7, oder?

Ich sollte mir die Werte der NSC nicht zu genau ansehen. :ijw:

Edit: Aber ich mag die Berufsgeheimnisse, auch wenn ich noch nicht ganz nachvollziehen kann wieso schmutziger Krieg ein Berufsgeheimnis Kriegskunst ist.^^
Zuletzt geändert von Sumaro am 12.10.2012 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Robak » 12.10.2012 12:14

Es gibt jetzt einen Bewertungsthread. Ich freue mich über eure Meinungen und Bewertungen. Bitte nutzt den Bewertungsthread dabei für Meinungen und Bewertungen und diesen Thread hier zum allgemeinen Smalltalk und Gerüchteaustausch.

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Psychokrat » 12.10.2012 15:41

Ich muss sagen ich hab das Abenteuer noch nicht im Detail durch aber schon grob überflogen. Ich bin zufrieden mit der Leistung der Autoren. Es ist ein würdiges Ende für die Wildermark.

@Sumaro.
Ich verstehe die Kampagne aber fast ganz anders als du.

Meisterinformationen zu: "": Für mich wird der Großteil der Kampagne Schlachten und Kämpfe um einzelne Baronien ausmachen. Es gibt so viele Kriegsfürsten und Orte die man verwursten kann das die ganze Sache sicherlich sehr spannend wird. Es wird wohl 1/2 Schlachten und Strategie und 1/2 Szenario und Laufbursche.

Die Sache mit Zweimühlen sehe ich gespalten. Einerseits haben meine Helden durchaus viel Herzblut und Gold in den Aufbau der Stadt gesteckt. Anderseits dürfen sie ruhig mal raus aus der Stadt und wieder richtige Heldentaten vollbringen. Natürlich ist eine Schlacht schlagen spannend aber den bösen Junker erschlagen und den Igelkönig treffen schon ein Erlebnis. Ich werde aber wohl die Stadt nicht zerstören lassen und sie auch wie im Buch geschrieben durch Verrat fallen lassen. Aber das bedeutet doch nicht das die ganze Basis der Helden weg ist. Bei mir z.B. haben sie noch eine recht gute Burg und je nachdem wie sie sich anstrengen können sie die gar als Basis im Herz des Feindes behalten und möglichst viele Ressourcen da hinevakuieren. Ich hab also durchaus Möglichkeiten sie ein wenig zu bremsen anderseits aber auch nicht vollkommen zu gängeln.

Die Szenarios sind ok so. Klar sind es durchaus Laufburschen Szenarios aber irgendwie muss man diese ganzen Probleme die im Laufe der Zeit entstanden sind ja lösen. Und für mich wird es sicherlich befriedige ner sein wenn die Probleme mit dem Schwert in der Hand von meinen Helden gelöst wird und nicht durch irgendeinen Reichstag in Hinterdupfingen in dem 5 Adlige beschließen wie die Sache ausgeht. Positiv finde ich auch das Scheitern durchaus aufgegriffen wird. So wird behandelt was passiert wenn der Falsche Graf gewinnt und wie man ihn wieder los wird.

P.S.: Im Abenteuer wird vorgeschlagen die Kampagne mit 2 Heldengruppen zu spielen. Sicherlich auch mal spannend.

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 16:35

@ Psychokrat

Schlachten beginnen für mich ab 1000 Beteiligte und aufwärts. In dieser Form bietet der Band kaum Schlachten und mehr Scharmützel, die man sicherlich auch führen kann, dazu gibt es zwar keine konkreten Szenarien aber viel Material, auf der anderen Seite hat man ohne Zweimühlen etc. auch keine Hausmacht in der Hinterhand mit der man selbst kleine Scharmützel austragen kann.

Ich habe ja auch erst einmal großteils nur wiedergegeben was faktisch in den Szenarien so vorkommt. Das man auch viel selbst basteln kann ist klar. Das es aber auch sehr unbefriedigende Stellen gibt und man so manche Klippe nicht umschifft sondern gerammt hat, ebenso.
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Harteschale » 12.10.2012 16:53

Ich glaube, das "Warlord"-Gefühl dürfte bei dem Abenteuer sehr leicht leiden.
Was ich da als Problem sehe bei besonders kleinen Gegnerzahlen und Scharmützeln ist tatsächlich der geringe Einfluss von taktischer/strategischer Kriegsführung mit Truppen und die Starke Betonung der persönlichen Macht/Ohnmacht der Helden.
Magier und Kleriker sind in solchen Situationen >> als profane Charaktere.
Minimal effizient gespielte Magier, die gerade mal einen Ignisphäro beherrschen und 50 Mann dabei haben zerlegen ziemlich sicher Alles und Jeden in Scharmützeln, während Strategen oder inspirierende Anführer verhältnismäßig dumm dastehen. Solange gewisse Zahlenmengen an Soldaten nicht erreicht werden, kippt ein Typ mit AE/KE halt einfach die Scharmützel.
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Grinder » 12.10.2012 18:31

Sumaro hat geschrieben: Auch Belagerungen oder ähnliches mit einem 500 Mann Heer, die eine 800 Mann Stadt belagern sind eben ein wenig... dürftig.
DSA und Aventurien halt. Da muss Suspension of Disbelief einfach reichen - und die Hoffnung, dass sich der ganze Quatsch mit DSA5 ändert. Bildlink (kein SSL)
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Varana » 12.10.2012 18:57

Keideran Labharion hat geschrieben:Auf einzelne Kritikpunkte gehe ich ein, wenn es einen Bewertungsthread dazu gibt, findet ja sonst niemand wieder. :wink:
Das wäre schön. :)

V.a. würden mich die Möglichkeiten der Motivation interessieren. Unsere Zweimühlen-Helden sind von einer Ausrichtung, daß ihnen irgendwelche regulären Vorgehensweisen und Zuständigkeiten im Mittelreich reichlich egal sind, solange Recht, Ordnung und Frieden herrschen. Einen Plan, wie ihn Sumaro skizziert, nämlich Meisterinformationen: Lutisana einfach machen lassen, weil sie ja Recht, Ordnung und Frieden bringen will, und das Land dann für viel Geld zu verscherbeln, würden sie für eine hervorragende Idee halten, auf die sie eigentlich gerne selber gekommen wären. ;)
Ist Meisterinformationen: Lutisanas Plan damit also halbwegs treffend wiedergegeben, oder welche Gründe gibt es, daß sich die Helden Meisterinformationen: gegen Lutisana stellen, außer dem Verlust Zweimühlens?

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Sumaro
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 19:07

Meisterinformationen zu: "Mit wehenden Bannern": Lutisana ist eine Frevlerin und eine Reichsverräterin, sie steht unter Kirchenbann und Reichsacht. Aber abgesehen von diesen, doch sehr trifftigen Gründen, sind meines Wissens nach, keine im AB selbst aufgeführt. Lutisanas Plan an sich ist eigentlich ziemlich gewieft und eben nicht "böse".
Sie hat allerdings, außer die Golems aus Gallys, keinerlei dämonische Unterstützung, weder durch Magier noch durch Paktierer o.ä..
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Varana » 12.10.2012 19:38

Meisterinformationen: Frevlerin - war das im Vorfeld des JdF (Kreise der Verdammnis) und im JdF selber schon mal nicht mehr so wichtig? Jedenfalls haben die Helden in beiden Fällen mit ihr mehr oder weniger zusammengearbeitet. Normalerweise wohl nicht die Zweimühlen-Helden, aber ich hätte das jetzt nicht als Grund für unbedingte Gegnerschaft verstanden. Immerhin hat sie ja offenbar ihre Tätigkeit für Borbarad bereut.
Ob sie das Reich mal verraten hat oder nicht, ist für unsere Helden halt leider nur randständig relevant. Zumal die Spieler im JdF nur durch grobes Meisterprügeln ("entweder macht ihr das jetzt, oder das Abenteuer ist zu Ende, weil was anderes ist nicht vorgesehen!") dazu gebracht werden konnten, Answin für böse zu halten. ;) Es wird also schwer, das als schlimm zu vermitteln...

Na mal sehen.

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 12.10.2012 22:29

Gibt es nun brauchbare Massenkampfregeln?

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Sumaro
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 22:45

Also, es gibt Massenkampfregeln, jedoch artete gefühlt jede Begegnung mit einem Heer in eine gewaltige Würfelorgie aus. Dazu kommt die Berechnung von Moralwert und Erfahrung, bei der man erst den kleinsten gemeinsamen Teiler finden und danach die Gruppe dividieren muss um dann in Anteilen zu rechnen. Die Boni und Mali der Kriegskunst erscheinen mir ein wenig willkürlich gesetzt, der Einfluss auf das Kampfgeschehen hängt zu großen Teilen vom Zufall und vom TaW in Kriegskunst ab (ca. Verhältnis 1:1). Verluste werden so z.B. ermittelt in dem man 1W20+ TaP des Feindes bei der Kriegskunst-Probe auswürfelt und davon wieder die Erfahrungsstufe des eigenen Trupps, dann hat man die Versehrten. Dazu kommen 1W20 - Erfahrungsstufe Tote und 1W20 - Moralwert Deserteure für jede Schlachtrunde. Also unglaublich viel Würfelei während der Schlacht und nach der Schlacht und vor der Schlacht. xD

Nein, keine brauchbaren, schnellen Regeln.
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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 12.10.2012 22:53

Hatte ich erwartet, danke.

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von gerion zander » 12.10.2012 23:08

Naja, so aufwendig sind die Regeln nicht:

eigentlich handelt es sich nur um eine einzige vergleichende Probe der beiden Heerführer, für dessen Modifikatoren man zugegeben etwas 2-3 Minuten braucht, die aber eigentlich auch ganz gut durch die Beschreibung der Situation eingebunden werden können, bevor sozusagen der Showdown der Probe stattfindet.

Das Nachspiel (Zahl der Verwundeten/Toten) wird dann je Einheit durch einen weiteren W20-Wurf plus Modifikator bestimmt.

Damit ist eine gesamte Schlacht oder auch Scharmützel nach diesen Regeln schneller ausgewürfelt als ein Duell!
Ich sehe darin eher den Hauptkritikpunkt: das Glück dieses einzigen Wurfes ist sehr bestimmend und kann nicht weiter beeinflusst werden. Die Konsequenzen sind also ähnlich groß wie bei der Parade eines Todesstoßes oder Hammerschlags...

Ob man daher nicht lieber mehrere Proben für Truppenteile in seiner Schlacht durchführt (was analog problemlos möglich ist), ist natürlich jedem selbst überlassen - obwohl die Größenordnungen der wildermärkischen Truppen eigentlich alles als Scharmützel mit einer vergleichenden Probe abzuwickeln erlauben.

Gruß

gerion zander

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Velym » 12.10.2012 23:20

Eine DSA4-Publikation, die hohe Erwartungen im Vorfeld geweckt hat UND im Anschluss nicht vom wütenden Mob in tausend Stücke kritisiert wird?

...dass ich das noch erleben darf!

Freut mich zu lesen, dass der Band bislang nicht allzu Viele unglücklich gemacht hat. Das will schon was heissen.

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Re: Wildermark-Kampagne “Mit wehenden Bannern” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.10.2012 23:29

Also laut meinem AB muss man auf die Versehrten noch einmal W20- Erfahrungsstufe würfeln um die Toten zu bestimmen und W20-Moral für die Deserteure. Das System kann durchaus zu sehr seltsamen Ereignissen führen. Z.B. durch geringe Kriegskunst TaP* und schlechtes Würfeln gelingt es Einheiten, die 3 zu 1 überlegen sind, nicht einen einzigen Feind zu töten. Oder unterlegene Truppen, z.B. Landwehr oder ähnliches, bei einem kompetenten Führer auch überlegene Truppen aufmischen. Ludalf von Wertlingen mit seinem Kriegskunst 9 ist z.B. gerade zu prädestiniert dazu lauter Niederlagen einzufahren.

Ich sehe bei den Scharmützelregeln bisher eine sehr große Zufallsabhängigkeit, die immer größer wird, je mehr man den W20 einbezieht, was der gängige Mechanismus sein sollte, wenn die Schlachten größer werden. Denn wenn die eine Seite 400 Leute hat und die andere Seite 400 Leute, dann können es wohl kaum nur w20+Kriegskunst-TaW-Personen sein, die bei der Schlacht versehrt werden.
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