Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

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Hans
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Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Hans » 09.02.2012 22:23

Die Einhörner dürfen mal wieder ruhig weitergrasen, dafür flattern die Eulen aus ihrem Käfig: Der Aventurische Bote #151 ist bei uns eingeflattert und nach intensiver und kritischer Betrachtung nääken rufen wir unsere Beurteilungen lauthals hinaus. Federchen-führend waren dieses Mal Amirwolf, … Weiterlesen →

http://feedproxy.google.com/~r/nandurio ... Q9BqK3R30/

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Olvir Albruch
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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 10.02.2012 08:26

Rantgenerator made my morning! :lol:

MfG,
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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von StipenTreublatt » 10.02.2012 09:22

Beide Daumen hoch für den Kommentar von Feyamius! :)
Wer hier eine Idee hat, wie man Ergebnisoffenheit reinbringen könnte, bitte her damit.
Ganz einfach: Festlegen, dass die Helden nur bei (fast) höchster Reisegeschwindigkeit rechtzeitig kommen. Ein paar Zufallsbegegnungen in den Weg werfen, die das Potenzial haben, die Helden zu verlangsamen. Und wenn sie nicht schnell genug sind (weil sie sich eben haben aufhalten lassen), ist eben alles schon vorbei, Pech gehabt.
Man sollte sich eben einfach von dieser DSA-Marotte "diese Szene muss auftreten" lösen.
Aufgeben ist was für Schwächlinge.--Melek ibn Cherek, Richter der neun Streiche

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Gurney » 10.02.2012 10:22

Daumen hoch für Nandurion! Vor allem dafür, daß man sich für eine differenzierte darstellung in Form mehrer Kommentare entschieden hat, statt Einzelmeinungen oder Rezensionen.

Absolute Zustimmung was den Rantgenerator angeht: ... Mit M.W. wäre das nicht passiert ... , ...als Folge werde ich mich im Tanelorn ... :lol:
Ich habe selten den Morgen so gut mit Nandurion begonnen!

Der könnte zum neuen geflügelten Ausdruck in mancher Problemdiskussoin werden ...

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Raul Ehrwald » 10.02.2012 12:25

"Wer bei dem Gedanken daran, dass die Helden bei etwas scheitern müssen, grundsätzlich erst mal zum Asthma-Spray greifen muss, dürfte mit diesem Szenario keine große Freude haben."


Klasse! :)


Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass Feyamius' Endlösung funktioniert. Môru'da'aaáaa'l wird bestimmt nochmal im Hauptabenteuer vorkommen. Sonst hätte man ihn direkt Opfern können...

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von StipenTreublatt » 11.02.2012 15:33

Dann schüttelt man eben einen Ersatz-Bösewicht aus dem Ärmel... ist ja jetzt nicht so als wäre diese Figur über Jahre hinweg aufgebaut worden.
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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 11.02.2012 16:17

Môru'da'aaáaa'l wird bestimmt nochmal im Hauptabenteuer vorkommen. Sonst hätte man ihn direkt Opfern können...
Davon würde ich nicht unbedingt ausgehen. Genauso gut könnte man annehmen, dass der Pirat Starkad Eisenwind in Bahamuts Ruf auftauchen könnte, weil er in einem Abenteuer Plotschutz erhielt.
Ich denke, man sich nur NSCe bereithalten, die man irgendwann vlt. noch einmal verwenden kann.
Und was für einen Piratenschurken im vorletzten Glied gilt, das gilt erstrecht für den Zauberkönig Mordor.

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 12.02.2012 09:43

StipenTreublatt hat geschrieben:Beide Daumen hoch für den Kommentar von Feyamius! :)
Wer hier eine Idee hat, wie man Ergebnisoffenheit reinbringen könnte, bitte her damit.
Ganz einfach: Festlegen, dass die Helden nur bei (fast) höchster Reisegeschwindigkeit rechtzeitig kommen. Ein paar Zufallsbegegnungen in den Weg werfen, die das Potenzial haben, die Helden zu verlangsamen. Und wenn sie nicht schnell genug sind (weil sie sich eben haben aufhalten lassen), ist eben alles schon vorbei, Pech gehabt.
Man sollte sich eben einfach von dieser DSA-Marotte "diese Szene muss auftreten" lösen.
Das ist aber nicht Ergebnisoffen, sondern Ergebnis nahezu festgelegt - du erklärst nur besser, warum dann angestrebtes Ergebnis auch mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt. ;)

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Gulmond » 12.02.2012 10:49

Das ist ja auch kein Problem. Es müssen ja nicht alle Ausgänge gleiche EIntrittswahrscheinlichkeit haben. Das wäre ja auch unglaubwürdig.

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 12.02.2012 11:55

Wenn man ein Abenteuer ergebnisoffen konzipiert, sollte das aber mMn so geschehen, dass die für Helden wie Spieler befriedigenderen Ereignisse eine höhere Wahrscheinlichkeit haben (außer ein Scheitern ist dramaturgisches Element).

Das Gegenteil jedoch - die Helden kommen zu spät, wenn sie einmal falsch abbiegen - ist hingegen für den Mülleimer.
Sowohl SL als auch Spieler wollen schließlich ein Abenteuer erleben, sie dann an diesem vorbei zu schleusen, nur weil es ja ach so wahrscheinlich ist, macht dann sicherlich viel Sinn...

(Auch ich bin gegen unrealistische/-wahrscheinliche Abenteuer, ziehe diese jedoch definitiv einem "Ätsch, ihr seid raus." vor.)

MfG,
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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Flytime » 12.02.2012 12:16

Vielleicht sind meine Ansprüche zu gering, aber ich fand das Abenteuer grundsätzlich ziemlich gut. Bei dem gescripteten Ende, gebe ich euch allen jedoch Recht. Anscheinend ist es aber sehr wichtig für Bahamuts Ruf.

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 12.02.2012 12:20

Umso anspruchsvoller die Aufgabe, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Helden scheitern. Wenn sie sich mit einem uralten Freizauberer anlegen (oder er mit ihnen), dann ist das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Und wenn die Helden nicht entsprechend gut sind, werden sie wahrscheinlich scheitern.
Dafür gibt es üblicherweise vorgeschlagene Erfahrungsstufen (in Wortlaut).
Hier wird aber kritisiert, dass die Helden auf jeden Fall scheitern, egal wie gut sie sind. Und das halte ich für gerechtfertigt.

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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von StipenTreublatt » 12.02.2012 13:09

Doc Sternau hat geschrieben:Das ist aber nicht Ergebnisoffen, sondern Ergebnis nahezu festgelegt - du erklärst nur besser, warum dann angestrebtes Ergebnis auch mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt. ;)
Überhaupt nicht. Bei mir als SL hätten die Helden dann nämlich die Möglichkeit, zu verhindern, dass das Schwertchen geklaut wird, wenn sie rechtzeitig kommen.

Oder was meinst du mit "Ergebnis festlegen"? Die Verfolgung an sich kannst du ja nicht meinen, denn ergebnisoffener als "abhängig von euren Aktionen kommt ihr rechtzeitig, oder eben nicht" geht es ja wohl kaum.
Olvir hat geschrieben:Das Gegenteil jedoch - die Helden kommen zu spät, wenn sie einmal falsch abbiegen - ist hingegen für den Mülleimer.
Sowohl SL als auch Spieler wollen schließlich ein Abenteuer erleben, sie dann an diesem vorbei zu schleusen, nur weil es ja ach so wahrscheinlich ist, macht dann sicherlich viel Sinn...
Wer hat bitte von "falsch abbiegen" oder "am Abenteuer vorbei schleusen" gesprochen? In dieser Situation ist es den Helden klar, dass sie schnell sein müssen, um rechtzeitig zu kommen. Halten sie dann an, um der Reisegruppe, die gerade von Straßenräubern überfallen wird, zu helfen? Halten sie an, um den Leuten zu helfen, die von den Schergen des Bösewichts an Seilen über einer Schlucht aufgehängt wurden? Halten sie an, um einem von Wölfen bedrängten Wanderer zu helfen? Und nehmen sie ihn vielleicht sogar mit, oder lassen sie ihn allein in der Wildnis zurück? Kann man sich Dutzende Sachen ausdenken, die nicht auf "falsch abgebogen" hinauslaufen.
Ich als Spieler fühle mich eher verarscht, wenn der SL den Eindruck erweckt, man müsste jetzt so schnell wie möglich hinterher, aber trotz dem kleinen Abstecher in die nächstbeste Taverne kommt die Gruppe noch rechtzeitig, weil das ja im Skript steht.

Und ganz davon abgesehen macht es beim Szenario in der vorliegenden Form ja eh keinen Unterschied, ob man rechtzeitig kommt oder nicht.
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Re: Botendisput zu #151 und Szenariodisput “Tidenstieg”

Ungelesener Beitrag von Gulmond » 12.02.2012 16:25

Olvir Albruch hat geschrieben:Wenn man ein Abenteuer ergebnisoffen konzipiert, sollte das aber mMn so geschehen, dass die für Helden wie Spieler befriedigenderen Ereignisse eine höhere Wahrscheinlichkeit haben (außer ein Scheitern ist dramaturgisches Element).
Warum das Ergebnis für Helden befriedigend sein muss, solltest du mal erklären. Seit wann müssen die Helden Spaß haben?
Das Protagonisten stets und unmittelbar erfolgreich zu sein haben, leuchtet mir nicht ein.

Das Scheitern kann bewusst als dramaturgisches Element gewählt werden, kann aber auch dem höheren Risiko geschuldet sein, das höhere Belohnungen in der Regel erfordern.

Gefährlichere Gegner sollten schwerer zu besiegen sein.
Das Gegenteil jedoch - die Helden kommen zu spät, wenn sie einmal falsch abbiegen - ist hingegen für den Mülleimer.
Das wäre dann ja auch eher Zufall. Typische Heldendilemmata bestehen ja eher darin, an ihren Prinzipien festzuhalten, obwohl das nicht opportun ist.

Scheitern ist dann OK, wenn es die Möglichkeit zur Wiedergutmachung beinhaltet.
Sowohl SL als auch Spieler wollen schließlich ein Abenteuer erleben, sie dann an diesem vorbei zu schleusen, nur weil es ja ach so wahrscheinlich ist, macht dann sicherlich viel Sinn...

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Das Scheitern ist ja ein Element, die Helden in das größere Abenteuer zu locken.

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