“Von Toten und Untoten” erschienen

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Al Auda
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Al Auda » 20.12.2011 12:28

tja deshalb habe ich es wohl nicht gefunden, weil es auf der übersichtlichen Tabelle (wohl weil normalerweise keine Untoteneigenschaft) und unter neuen Eigenschaften auch nicht dabei war.

OK, trotzdem gute Idee, gerade für Alhaner Mumien.

Ähm, kriegt der erste der einen Fehler findet nicht nen Trostpreis?

Al Auda
Zuletzt geändert von Al Auda am 20.12.2011 12:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Feyamius
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 20.12.2011 15:04

Elwin Treublatt hat geschrieben:Das Thema Geister hätte einen zusätzlichen erzählerischen Ansatz erfordert, weg von den nüchternen, utilitären Texten aus der Nekromantenfeder. Ich bin überzeugt, dass mit so einem Text der groteske Horror von lebenden Leichen gut eingefangen werden kann, das geheimnisumwitterte Auftauchen von Spuks, Erscheinungen und dergleichen eher entzaubern würde.
Grade eben nicht! Geister erzählerisch einsetzen kann jeder: Filme, andere Rollenspiele, Romane etc. pp.

Es gibt Akademien, die GEISTER BESCHWÖREN und/oder GEISTERBANN als Hauszauber haben! Was soll das? Eine "akademischere" Sicht auf Geistererscheinungen fände ich mal abwechslungsreich und spannend. Besser als der x-te Gruselgeist als Plotelement in einem Gruselabenteuer.

Inhalt ergänzt am 20.12.2011 15:05
Nachtwind hat geschrieben:Es gibt unzählige Illustrationen, welche aber in der Qualität nicht meinem empfinden von DSA entsprechen. Ist mir einfach teilweise zu modern oder einfach nur woanders geklaut.
Das war ja schon beim TcD so. Dafür, dass die Reihe von der Aufmachung und den Texten her sehr "ingamig" sein soll, sind die Illustrationen absolut unpassend und stimmungstötend.
Zuletzt geändert von Feyamius am 20.12.2011 15:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 20.12.2011 15:11

Aventurische Geister sind jedoch per definition zu 90% ruhelose Seelen irgendwelcher Verstorbener, die aus irgendeinem Grund noch nicht in Borons Hallen einkehren konnten und auch eigentlich nur dies wollen.
Somit haben sie neben ihrer Immaterialität auch ein Problem mit der Motivation, irgendeinem Beschwörer zu dienen - aventurische Geister sind als "Werkzeuge" einfach untauglich und bieten einem daher v.a. eine Verwendbarkeit als Plot-Element. Finde ich nicht tragisch, ist halt so.

DSA hat mir Dämonen und Untoten bereits zwei gut bearbeitete Felder unheiliger/unheimlicher Kreauturen. Lieber diese vernünftig beschreiben als auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen.

MfG,
Olvir Albruch
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Zac
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Zac » 20.12.2011 15:32

Es werden keine Geister beschrieben? Das nenn ich mal Jammern auf hohem Niveau.
Ihr findet meine Hausregelsammlungen zu DSA 4 und zu DSA 5 beta in der Wiki Aventurica.

Josch
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Josch » 20.12.2011 16:09

Ich bin auch etwas ratlos angesichts der Illustrationen. Ganz unabhängig davon, ob die technisch gut gemacht sind oder nicht, ruinieren diese Bilder den Eindruck eines Ingametextes (nahezu) vollständig. Wenn ich eine Seite aus dem Buch unter der Beschreibung "Aus dem Tagebuch eines Nekromanten" an die Spieler meiner Gruppe austeilen würde, wäre die erste Frage: "Soso, seit wann werden in Yol-Ghurmak denn Graphik-Tablets hergestellt? Oder stammen die von der Perainekirche und haben einen Apfel drauf?". Wie schon im TcD passt das für meinen Geschmack nullkommagarnix zusammen und ruiniert die Illusion. Denke mal, Ich werde es so handhaben, dass ich die Texte bei Bedarf kopiere und an Stelle der Bilder eher unbeholfene Skizzen oder Bilder aus anderen Publikationen setze. Die Texte finde ich nämlich bislang durchgängig sehr gelungen, gerade die Randbemerkungen sind genial. (War da jemand Arnold Hau-Fan ;) ?)
Zuletzt geändert von Josch am 20.12.2011 16:10, insgesamt 1-mal geändert.

Ifram
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Ifram » 20.12.2011 16:36

*löschmich*
Zuletzt geändert von Ifram am 15.08.2014 13:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Grinder
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Grinder » 20.12.2011 17:35

Naja, wären Geister auch im Band enthalten, würden sich User beschweren weil
- der Titel irreführend ist
- Geister zu knapp behandelt werden
- Untote zu knapp behandelt werden
- das Buch zu teuer ist (weil ja tendenziell mehr Seiten)
- die Regeln zu Geistern doof sind
- die Regeln zu Untoten doof sind
- das Artwork doof ist

tl;dr: irgendeiner meckert immer.
These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies.

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Herr der Welt
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 20.12.2011 18:28

Aventurische Geister sind jedoch per definition zu 90% ruhelose Seelen irgendwelcher Verstorbener, die aus irgendeinem Grund noch nicht in Borons Hallen einkehren konnten und auch eigentlich nur dies wollen.
Somit haben sie neben ihrer Immaterialität auch ein Problem mit der Motivation, irgendeinem Beschwörer zu dienen - aventurische Geister sind als "Werkzeuge" einfach untauglich und bieten einem daher v.a. eine Verwendbarkeit als Plot-Element. Finde ich nicht tragisch, ist halt so.
Ein Blick nach Myranor hätte gereicht, um zu sehen, wie man Geister regeltechnisch besser festhalten kann. Nur weil in Abenteuern irgendwelche Fluff-Geister auftauchen, die aus Plot-Gründen nicht einfach vom nächstbesten Boron-Geweihten gebannt werden, heißt das nicht, dass man Geister nicht auch als Werkzeuge verwenden können sollte.
Das ist nämlich auch der Sinn von Zaubern wie Geisterruf.
Eine zusätzliche Variante dieses Zaubers (z.B. in Brabak oder ehemals in Warunk erforscht), mit der man Wesen aus der Vierten Sphäre beschwören könnte, wäre bspw. interessant und würde Geisterbeschwörung zu einem recht mannigfaltigen Werkzeug machen. Die Regeln gibt es praktisch schon in MyMa.

Aber da es offenbar eine redaktionelle Entscheidung war, ist dem Autor dahingehend nichts anzulasten. Eher positiv, dass er die ähnlichen Themen in einen Band fassen wollte.
Mir persönlich wäre ein allgemeiner Beschwörungsband auch noch sehr lieb gewesen. Bzw. hätte ich den mit komplett überarbeiteten Regeln evtl. auch gekauft.

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 20.12.2011 18:43

Herr der Welt hat geschrieben:Aber da es offenbar eine redaktionelle Entscheidung war, ist dem Autor dahingehend nichts anzulasten. Eher positiv, dass er die ähnlichen Themen in einen Band fassen wollte.
*unterschreib*

Die Aufnahme von Geistern hätte mMn auch zu einem konzeptionellen Problem geführt, für dessen Lösung einfach auch der Platz nicht da gewesen sein wird:
Während die Untoten(-Regeln) im Wesentlichen erweitert, überarbeitet und ergänzt werden mussten, hätte man bei den Geistern aus aventurischer Sicht ein gänzlich neues Fass aufmachen müsse.

MfG,
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Sturmfelz
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Sturmfelz » 20.12.2011 18:59

Feyamius hat geschrieben: Es gibt Akademien, die GEISTER BESCHWÖREN und/oder GEISTERBANN als Hauszauber haben!
Du meinst aber schon eigentlich den GEISTERUF, oder? Der GEISTER BESCHWÖREN ist soweit ich weiß in Aventurien eher nur vermutet...




On topic: Mir gefällt der Band eigentlich schon ganz gut, auch wenn ich zum einen finde, dass die Illustrationen größtenteils grausig sind und zum anderen manche der neuen Untotenfähigkeiten etwas sonderbar anmuten. So ist mir zum Beispiel nicht klar welche aventurische Begründung es dafür gibt, dass Untote sich in eine Horde Schlangen, Ratten etc. verwandeln können, selbst wenn sie mit der SF Ahnenmacht erhoben wurden. Die "Karmaenergie" der Verlorenen entbert jeder Erklärung, genauso wie die Begründung dafür, dass der untote Piratenkapitän sein Schiff kontrollieren kann.

Letztlich sind einige der neuen Fähigkeit nicht eindeutig und nicht genug beschrieben.
Trotzdem bereichert der Band Aventurien um eine neue Facette und vor allem die neuen Meisterpersonen sind super.

Grüße Sturmfelz
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 20.12.2011 19:01

Sturmfelz hat geschrieben:Du meinst aber schon eigentlich den GEISTERUF, oder?
Ja genau den. Da siehst du mal wie unwichtig der ist wenn ich nicht mal seinen richtigen Namen kenne. ;)

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Robak » 20.12.2011 19:31

[mod]Geisterdiskussion entweder töten oder untot in anderem Thread wandern lassen![/mod]

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 21.12.2011 09:40

Nachdem ich einen ersten Blick reingeworfen habe muss ich sagen sehr schön wobei die Verlorenen meiner Meinung nach zuviel des Guten sind

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Korgash
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Korgash » 21.12.2011 12:34

Grinder hat geschrieben:tl;dr: irgendeiner meckert immer.
In aller Regel auch du :devil: :P

Resonanz klingt schon mal unerwartet positiv. Ich denke ich werde den Schmöker kaufen. Aber erst nach dem 24. *seufz*
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Parabellum
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Parabellum » 31.12.2011 07:58

Ich finde das Buch trotz - oder vielleicht auch gerade wegen - der exotischen Thematik sehr gut gelungen. Die Optik der Illustrationen mag stellenweise etwas überzogen sein und die Werte der Untoten im hinteren Buchteil sind teils nicht ganz konsequent zusammengestellt, aber damit läßt sich's ganz gut leben. Allerdings hat das Thema "Ahnen" bei mir ein etwas größeres Fragezeichen hinterlassen:

Ich habe nirgendwo eine Aussage über zusätzliche Aufschläge oder höhere Kosten bei der Erhebung einer Leiche als Ahn anstatt als 08/15-Untoter finden können. Einer von Euch vielleicht?
Soll ich das ernsthaft so deuten, daß jeder Nekromant für eine lächerliche 150 AP-Investition (für Bewahrer der Ahnenmacht) fortan Superuntote erheben kann, ohne sich mehr Mühe als bisher beim Standard-Knochenmann machen zu müssen?

Außerdem ein paar kleine Details noch, die die Chris evtl. hier im Forum noch ergänzen kann:
  • Für die Helfende Hand (S.129) fehlen Probenaufschläge und AsP-Kosten (wobei letztere in der Beschreibung des SKELETTARIUS, S.99 mit 3+1/SR benannt sind).
  • Für das Yaq-Hai fehlen die Start-LO und die AsP-Kosten.
  • Die Räume der Grablege des Topas-Sultans sind im Text S.155f durchnummeriert, nicht jedoch in den beiden Karten S.85 und S.158.
Alles in allem aber dickes Lob an Chris und seine Mitautoren für die schaurig-schöne Umsetzung eines nicht ganz einfachen Themas.


PS:
In diversen Publikationen - darunter auch Von Toten und Untoten - wird die ursprüngliche Version des Retro-Elixiers erwähnt. Aber eine echte Beschreibung (Zutaten, Aufschläge, Wirkungsstufen) gibt es meines Wissens nirgends, oder? Dabei wäre sie doch sehr interessant, denn einen Nephazz können die wenigsten Spieler beschwören, der BALSAM ist dagegen fast Allgemeingut und sogar magiedilettantisch verfügbar (ein Alchimist als Nekromant!).
Zuletzt geändert von Parabellum am 31.12.2011 08:15, insgesamt 1-mal geändert.

ladidadi
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von ladidadi » 31.12.2011 11:00

Die Fragen kann ich beantworten:
Parabellum hat geschrieben:Allerdings hat das Thema "Ahnen" bei mir ein etwas größeres Fragezeichen hinterlassen:

Ich habe nirgendwo eine Aussage über zusätzliche Aufschläge oder höhere Kosten bei der Erhebung einer Leiche als Ahn anstatt als 08/15-Untoter finden können. Einer von Euch vielleicht?
Soll ich das ernsthaft so deuten, daß jeder Nekromant für eine lächerliche 150 AP-Investition (für Bewahrer der Ahnenmacht) fortan Superuntote erheben kann, ohne sich mehr Mühe als bisher beim Standard-Knochenmann machen zu müssen?
Naja, die SF Bewahrer der Ahnenmacht hat eine Verbreitung von 1 (aus dem Schwarzen Buch Thargun und von einzelnen Lehrmeistern), außerdem sind die SF Herr über die Gebeine und einige Mindestwerte in Eigenschaften und Talenten ebenfalls Vorraussetzung.
Wenn ein Spieler-NSC aber tatsächlich nach wahrscheinlich langer Queste das Buch Thargun in die Finger bekommt (Verbreitung 0, ein Einzelstück) oder einen Lehrmeister findet, der ihm die SF beibringt (über die Gegenleistung will ich gar nicht nachdenken...), dann kann er tatsächlich ohne Aufschläge Untote mit verbesserten Werten und einem Ahnenmancht-Vorteil erheben, ohne zusätzliche Kosten zu haben. Ihr wolltet stärkere Untote, ihr kriegt stärkere Untote... ;)
(Aber um welchen Preis...) ;)
Parabellum hat geschrieben:Außerdem ein paar kleine Details noch, die die Chris evtl. hier im Forum noch ergänzen kann:
  • Für die Helfende Hand (S.129) fehlen Probenaufschläge und AsP-Kosten (wobei letztere in der Beschreibung des SKELETTARIUS, S.99 mit 3+1/SR benannt sind).
  • Für das Yaq-Hai fehlen die Start-LO und die AsP-Kosten.
Im Prinzip fehlen die Werte nicht. Diese beiden Kuriositäten sind nicht per SKELETTARIUS oder anderen Zaubern erhebbar.
Das Yaq-Hai ist eine dämonische Präsenz, die im Dschungel und der Warunkei "spontan" Untote (oft Tiere) erheben kann. Sie ist z.B. in WdZ S.225 bei den weiteren Dämonen kurz beschrieben. Man kann sie aber nicht bewusst beschwören oder beherrschen, LO und AsP-Kosten sind also überflüssig. Der Wert für Beschwörung und Beherrschung ist für entsprechende Proben z.B. zur Austreibung mit angegeben.
Die Helfende Hand ist sozusagen ein "Einzelstück", belebt durch den Ring. Auch sie kann man nicht als Standard-Untoten erheben, aber wie ein (Vertrauten)tier "kommandieren", weshalb trotzdem eine LO angegeben ist. Zugegeben, zur Austreibung hätte man noch die Beschwörung und Beherrschung mit angeben können, aber wer will schon so ein putziges Ding austreiben? ;)
Parabellum hat geschrieben:
  • Die Räume der Grablege des Topas-Sultans sind im Text S.155f durchnummeriert, nicht jedoch in den beiden Karten S.85 und S.158.
Stimmt, auf S. 85 gehören sie eigentlich hin. 100% sicher bin ich nicht, vielleicht weiß Chris da genaueres?. Aber folgendermaßen dürfte es stimmen:
1 (Eingang) ist der Gang oben links
2 (Eingangshalle) ist der Raum oben in der Mitte
3 (Wächterkammern) sind der Raum oben rechts mit den vielen Mumien darin und der quadratische unten links
4 (Ehrenhalle) sind die drei Räume in der Mitte mit den Säulen
5 (Grabkammer der Wesire) ist die Kammer oben links mit den Skeletten
6 (Grabkammer der Ehefrauen) Einer der beiden Räume unten rechts oder oben rechts, der andere ist die Grabkammer der Konkubinen
7 (Grabkammer der Konkubinen), analog zu 6 der andere Raum
8 (Gang) Der Gang geht vom mittleren der drei Räume der Ehrenhalle (4) aus nach links vor den Türsturz
9 (Türsturz) ist die Tür zwischen 8 und 10
10 (Falsche Schatzkammer) ist der Raum ganz links in der Mitte mit der Hufeisenform
11 (Echte Grabkammer) ist der Raum in der Mitte rechts mit dem Sarkophag
12 (Urnenraum) ist der kleine Raum rechts über 11
13 (Schatzkammer) ist der Hufeisenförmige Raum noch weiter rechts neben 11

Parabellum hat geschrieben: Alles in allem aber dickes Lob an Chris und seine Mitautoren für die schaurig-schöne Umsetzung eines nicht ganz einfachen Themas.
Danke!

Parabellum hat geschrieben: PS:
In diversen Publikationen - darunter auch Von Toten und Untoten - wird die ursprüngliche Version des Retro-Elixiers erwähnt. Aber eine echte Beschreibung (Zutaten, Aufschläge, Wirkungsstufen) gibt es meines Wissens nirgends, oder? Dabei wäre sie doch sehr interessant, denn einen Nephazz können die wenigsten Spieler beschwören, der BALSAM ist dagegen fast Allgemeingut und sogar magiedilettantisch verfügbar (ein Alchimist als Nekromant!).
In WdA auf S.73 findest du bei den Meisterhinweisen zum Retro-Elixier einige dieser Infos. Prinzipiell sind die Zutaten gleich, die Probe hat einen anderen Zuschlag, der in WdA angegeben wird, und man muss eben keinen Nephazz beschwören, sondern einen BALSAM beherrschen. Wirkungsgrade fehlen zwar, aber die dürfte man gleich behandeln können, nur dass der Untote nicht die Vorteile durch den Nephazz hat.
Zuletzt geändert von ladidadi am 31.12.2011 11:10, insgesamt 3-mal geändert.
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Feyamius
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 31.12.2011 11:24

Eigentlich kann man alle Zeichnungen verbrennen, auf denen Skelette Mimik haben. Geht gar nicht!

Der Rest ist streckenweise nicht übel. Aber bis auf wenige Ausnahmen einfach nicht mein Stil.

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Zwart
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Zwart » 31.12.2011 12:25

Eigentlich kann man alle Zeichnungen verbrennen, auf denen Skelette Mimik haben. Geht gar nicht!
Wenn man Skelette dazu bringen kann sich zu bewegen kann man sie auch dazu bringen Mimik zu zeigen.

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 31.12.2011 12:28

Bei dem Einen müssen sich nur Knochen in Abhängigkeit voneinander bewegen, das ist quasi Telekinese; beim Anderen muss sich der Knochen an sich verformen, damit das geht, und dazu noch relativ sinnfrei.

Oder einfacher gesagt: Skelette die sich bewegen = Untoten-Horror; Skelette mit Mimik = Untoten-Trash.
Zuletzt geändert von Feyamius am 31.12.2011 12:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Grinder » 31.12.2011 12:37

It's a kind of magic! Maaaaaagic!
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 31.12.2011 13:26

:censored: Die Standardantwort, wenn es für etwas keine sinnvolle Erklärung gibt...

Eine der schönsten Eigenschaften von TOD ist in meinen Augen, wie er ohne eigentliche Mimik soviel ausdrücken kann. Ich stimme da Feyamius zu. Mir sind da auch zu viele Schädel mit Reißzähnen dabei...

Inhaltlich gefällt mir der Band ausgesprochen gut, optisch nicht. Allerdings ist ersteres deutlich wichtiger, deshalb bin ich größtenteils zufrieden. Die Geheimschrift fand ich auch ganz nett, allerdings ist es wohl leider eine Pseudo-Schrift nur für die Optik. Bis auf das Ghul-Panel sind alle geheimen Randbemerkungen ja Kopien von Teilen der einen Skelett-Seite.

Was SEHR schade in meinen Augen ist, ist dass sämtliche Abbildungen durch den miesen Kontrast von Braun auf hellbeige nur unter deutlichem Qualitätsverlust zu scannen sind.

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Elwin Treublatt » 31.12.2011 13:41

Danke, Dominic, du warst schneller.
ladidadi hat geschrieben:Stimmt, auf S. 85 gehören sie eigentlich hin. 100% sicher bin ich nicht, vielleicht weiß Chris da genaueres?.

6 (Grabkammer der Ehefrauen) Einer der beiden Räume unten rechts oder oben rechts, der andere ist die Grabkammer der Konkubinen
7 (Grabkammer der Konkubinen), analog zu 6 der andere Raum
Ich habe nochmal in meine Vorlage geschaut und abgeglichen. Alles korrekt soweit, eine Klärung noch:
Raum Nr. 6 ist unten rechts, Raum Nr. 7 oben rechts. Warum, das weiß wohl nur der Topas-Sultan selbst. Vielleicht wollte er die Ehefrauen auf der Herzensseite haben, vielleicht wollte er es ihnen auch nur noch schwerer machen, aus dem Grab zu entkommen, indem er sie weit weg vom Ausgang postierte... ;)

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Grinder » 31.12.2011 15:00

Salaza Lautenspieler hat geschrieben::censored: Die Standardantwort, wenn es für etwas keine sinnvolle Erklärung gibt...
Als wenn es für auf telekinetischer Magie basierenden Bewegungen eines Skelettes sinnvolle Erklärungen gibt.
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 31.12.2011 15:11

Das ist in dem Fall eher "nicht kapieren wollen" als "nicht kapieren", oder? :ijw:

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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 31.12.2011 15:32

Grinder hat geschrieben:Als wenn es für auf telekinetischer Magie basierenden Bewegungen eines Skelettes sinnvolle Erklärungen gibt.
Im Rahmen der Spielwelt: ja. Ich bin ein Freund von berechenbarer Magie. Berechenbare Magie hilft mir und meinen Mitspielern Aktionen in der Spielwelt ab- und einschätzen zu können, was uns wichtig ist, um die Aktionen unserer Charaktere befriedigend zu überlegen.
Im Rahmen dieser Regeln ist die Bewegung der Knochen durch telekinetische Magie oder einen Dämon sinnvoll erklärbar und abschätzbar. Lasse ich aber Minenspiel bei Skeletten zu - also Knochenverformungen ohne zusätzlichen Zauber - dann geht das über das Regelkonstrukt hinaus und öffnet im übrigen eine Büchse der Pandora. Denn was flufftechnisch erstmal als nebensächlich gilt wird dann in der Praxis zu Problemen führen. Wenn die Gesichtsknochen beweglich sind, dann können die Untoten den Schädel und das Becken doch auch locker ein wenig stauchen, oder? Dann kommen die doch bestimmt auch durch die Gitter des Käfigs im Verlies durch, in das ihr euch zum Schlafen geflüchtet habt, oder? Tja, liebe Spieler, Pech gehabt, DAMIT hattet ihr wohl nicht gerechnet, ihr seid alle tot. :wink:

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Elwin Treublatt
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Elwin Treublatt » 31.12.2011 15:41

Salaza Lautenspieler hat geschrieben:Wenn die Gesichtsknochen beweglich sind, dann können die Untoten den Schädel und das Becken doch auch locker ein wenig stauchen, oder? Dann kommen die doch bestimmt auch durch die Gitter des Käfigs im Verlies durch, in das ihr euch zum Schlafen geflüchtet habt, oder? Tja, liebe Spieler, Pech gehabt, DAMIT hattet ihr wohl nicht gerechnet, ihr seid alle tot. :wink:
Meisterinformationen: Schon beim Zombie der Spielart "Knochenloser" geschaut? :)

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Olvir Albruch
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 31.12.2011 16:25

Cool, die nächste Runde von "Jammern auf hohem Niveau". 8-)

MfG,
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Benutzer 498 gelöscht
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 31.12.2011 16:30

Bis Z war ich noch nicht... :wink: Aber eine wirklich schöne Idee, zumal sie - wie das Ei des Kolumbus - an und für sich naheliegend ist, aber halt vom Standard abweicht und so für Überraschung sorgt. Ich bin für den Band gerade deswegen dankbar, da ich gerade die G7 meistere und ein wenig Abwechslung bei den Untoten (und mächtigere Untote) da für kurzweilige Szenen sorgen. Wasserleichen, die mit Unwasser angreifen sorgen da schon nochmal für einen Überraschungseffekt.

Ansonsten: Zombies mit so einer Art Mimik kann ich mir sehr gut vorstellen. Zombies ohne Mimik wären da schon eher komisch :)
Und mein Brabaker muss definitiv noch den "Totes Handle" steigern :devil:

Edit:
@Olvir
Jammern mit konstruktiver Kritik gleichzusetzen ist gewiss der Diskussion förderlich. :rolleyes:
Zuletzt geändert von Benutzer 498 gelöscht am 31.12.2011 16:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Olvir Albruch
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 31.12.2011 16:43

Salaza Lautenspieler hat geschrieben:@Olvir
Jammern mit konstruktiver Kritik gleichzusetzen ist gewiss der Diskussion förderlich. :rolleyes:
Du wirst die Illustrationen eh nicht mehr ändern. Und am Spieltisch kannst du deine Skelette darstellen wie du möchtest.
Ansonsten ist die Frage nach Mimik lediglich eine Geschmacksfrage.

MfG,
Olvir Albruch
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Grinder
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Re: “Von Toten und Untoten” erschienen

Ungelesener Beitrag von Grinder » 31.12.2011 16:46

@Salaza: erst willst du Magie in festen Regeln bzw. Grenzen, dann findest du es gut, wenn dann etwas davon abweicht?
These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies.

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