Warum das Horasreich gehasst wird?

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Amat von Lowangen
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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 11.03.2005 11:09

Läge das alte Reich in der Mitte des Kontinentes, hätte Ausdehnung und Einwohnerzahl des Mittelreiches, dann hätte es auch mit vollem Recht eine größere Armee.

Die Armee des Mittelreichs ist nominell 1,3 mal so groß wie die des Horasreiches, was mMn schon ein Missverhältnis ist. Praktisch dürfte sie höchstens(!) genau so groß gewesen sein, und seit JdF hat man, (hoffentlich keien MI) wohl den Grund, sie noch eine ganze Ecke kleiner zu schätzen.

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Hane
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Ungelesener Beitrag von Hane » 11.03.2005 11:52

Amat, von welchem Recht sprichst Du hier?
Darf man nur so viele Soldaten haben wie man braucht? Wonach bemißt sich der Bedarf?

Darf das Alte Reich nur so viele Soldaten haben wie es unbedingt zur Verteidigung braucht? Warum? Darf es nicht militärisch aggresiv sein wie das Neue Reich? Warum?

Ich gestehe jedem Reich so viele Soldaten zu wie es sich leisten kann. Das Horasreich ist hart an der Grenze aber noch im Limit.

Und zur Statistik: Ich bleibe dabei und glaube nur meiner eigenen. In der Geographia stehen zwar Söldner und Ordenskrieger beim Alten Reich aber wie viele hat das Neue? Keine? Naja, ich glaube es nicht.
Söldner sind keine Soldaten. Wie viel davon stehen auch im Sold des Horasreiches? Alle? Laut Fürsten, Händler, Intriganten sind es 17 Banner, ein Drittel. Und wo wird die Nachfrage gerade sprunghaft angestiegen sein, bis die regulären Truppen wieder aufgestellt sind?

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Amat von Lowangen
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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 11.03.2005 12:37

Wenn da doch steht, dass die Armee des HR aus Söldnern, Soldaten udn Ordenskriegern besteht... :cry: Den Punkt werde ich wohl aufgeben müssen.

Wenn das Horasreich eine Selbstverteidigungsarmee haben soll, dann soll die so groß sein, wie zur Selbstverteidigung nötig. Wenn sie eine Expansionsarmee haben sollen, dann soll sie so groß sein, wie zum Expandieren nötig. Tatsächlich stellt das Horasreich z.Zt. die größte Landmacht des Kontinents. Das ist keine Defensiv-Armee mehr. Dennoch gilt die Aussage, dass das Horasreich seine Armee nur zum Schutz vor dem Mittelreich hat.

Begnüge dich mit der Antwort, dass wir uns hier einig geworden sind, dass die Armee des HR kleiner sein sollte als sie z.Z.t ist. Fertig.

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Hane
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Ungelesener Beitrag von Hane » 11.03.2005 12:51

Kannst Du mir die Quelle nennen, wo das mit der Verteidigungsarmee steht?

Ich bin nicht nur für eine Verkleinerung der Armee sondern auch für eine totale Umgestaltung, weg von stehenden Heeren hin zu Adelsaufgeboten und Söldnertruppen. Das wird in der Onyx-Kampagne wohl auch gemacht, wenigstens teilweise. Da gilt aber auch für das Mittelreich.

Vielleicht sollte ich mal ein Thema aufmachen: Wie sieht das ideale Reich aus?

Ludeger ohne Login
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Ungelesener Beitrag von Ludeger ohne Login » 11.03.2005 13:46

Hane hat geschrieben: Amat, von welchem Recht sprichst Du hier?
Darf das Alte Reich nur so viele Soldaten haben wie es unbedingt zur Verteidigung braucht? Warum? Darf es nicht militärisch aggresiv sein wie das Neue Reich? Warum?
Wo ist das neue Reich denn aggressiv? Wie lange ist die Eroberung Maraskans her?
Wenn das Horasreich aber mehr Soldaten hat, um expandieren zu können, dann frage ich mich, warum die seit Drol nur in der Kaserne herumhängen. Das sind laufende Kosten, die keinerlei Gewinn bringen. Wenn ich meinen Staatshaushalt so sehr mit überflüssigen Soldaten belaste, wird irgendwann die Frage kommen, ob ich das Geld nicht besser anlegen kann. Und wenn sie nicht überflüssig sind, dann müßten sie mal eingesetzt werden (und sei es gegen die Heptarchen, schließlich könnte man damit mal den Ruf ablegen, aus Machtgier den Göttern zu freveln). Es geschieht aber beides nicht.
Hane hat geschrieben:
Ich gestehe jedem Reich so viele Soldaten zu wie es sich leisten kann. Das Horasreich ist hart an der Grenze aber noch im Limit.
Da ist wohl der Unterschied: ich gestehe einem Reich so viele Soldaten zu, wie ich es noch als logisch empfinde.
Hane hat geschrieben: Und zur Statistik: Ich bleibe dabei und glaube nur meiner eigenen. In der Geographia stehen zwar Söldner und Ordenskrieger beim Alten Reich aber wie viele hat das Neue? Keine? Naja, ich glaube es nicht.
Dann wüßte ich gerne, woher Du diese Meinung beziehst. Ich kenne keine offizielle Quelle, wo Söldner in irgendeiner Form als Teil der Mittelreichischen Armee geführt werden. Zumindest mit einem größeren Anteil, ich spreche hier nicht von fünf Mercenarios, die mal einen Nahrungstransport begleiten.

Denn selbst wenn die Nachfrage da sein sollte: wovon soll das Reich über einen längeren Zeitraum größere Kontingente bezahlen? Das Reich ist so gut wie PLEITE (wie im einen oder anderen AB auch gut rauskam)! Ich bekomme es nicht ganz zusammen, war es Thomas Römer (???) der etwas sagte von "es ist noch etwas Geld in der Schatulle, aber man kann schon fast den Boden sehen"?

Gulmond
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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 11.03.2005 14:45

Ludeger ohne Login hat geschrieben: Wo ist das neue Reich denn aggressiv? Wie lange ist die Eroberung Maraskans her?
Wenn das Horasreich aber mehr Soldaten hat, um expandieren zu können, dann frage ich mich, warum die seit Drol nur in der Kaserne herumhängen. Das sind laufende Kosten, die keinerlei Gewinn bringen. Wenn ich meinen Staatshaushalt so sehr mit überflüssigen Soldaten belaste, wird irgendwann die Frage kommen, ob ich das Geld nicht besser anlegen kann. Und wenn sie nicht überflüssig sind, dann müßten sie mal eingesetzt werden (und sei es gegen die Heptarchen, schließlich könnte man damit mal den Ruf ablegen, aus Machtgier den Göttern zu freveln). Es geschieht aber beides nicht.
Ja, da liegt die Schuld bei der Redax. Erst lässt man F,H,I zu und dann weiß man nicht, was man damit anfangen soll.
Aber dieses Problemes nimmt man sich ja an.

Es geht doch darum, warum das Horasreich gehasst wird.
Aber diese Fehler sind doch nicht die Schuld von Amene oder vom Horasreich.
Das sind die Fehler von Autoren.

Das Horasreich ist doch nicht Täter, sondern Opfer, wenn man so will.

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Hane
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Ungelesener Beitrag von Hane » 11.03.2005 14:49

Ludeger hat geschrieben:Wenn das [...]Reich aber mehr Soldaten hat, um expandieren zu können, dann frage ich mich, warum die [...] nur in der Kaserne herumhängen. Das sind laufende Kosten, die keinerlei Gewinn bringen. Wenn ich meinen Staatshaushalt so sehr mit überflüssigen Soldaten belaste, wird irgendwann die Frage kommen, ob ich das Geld nicht besser anlegen kann. Und wenn sie nicht überflüssig sind, dann müßten sie mal eingesetzt werden.
Vor Borbarad hatte das Neue Reich 35 Regimenter regulärer Truppen. Was wird man in Vinsalt wohl gedacht haben, wenn sie Dein Muster zu Grunde gelegt haben. Und, wenn ich Amats 50 % zur Verteidigung einplane, brauche ich selber 17,5 Regimenter. Es sind aber 19+ Regimenter. Das ist ein Unterschied, den ich mit ein wenig Militarismus locker erklären kann.
Ludeger hat geschrieben:Da ist wohl der Unterschied: ich gestehe einem Reich so viele Soldaten zu, wie ich es noch als logisch empfinde.
Eben, so 15 bis 20 Regimenter sind schon logisch, wenn ich keine zuverlässigen Verbündete habe und es mir leisten kann.
Ludeger hat geschrieben:Dann wüßte ich gerne, woher Du diese Meinung beziehst. Ich kenne keine offizielle Quelle, wo Söldner in irgendeiner Form als Teil der Mittelreichischen Armee geführt werden.
Das habe ich auch nie behauptet. Aber interessant, daß Du auf die Ordenskrieger nicht eingehst. Da gehe ich sehr wohl davon aus, daß es sie im Mittelreich gibt. Ich habe aber keine Lust, die ganzen Quellen durchsuchen.
Auf der Anderen Seite steht in Fürsten, Händler, Intriganten aufgelistet, welche Söldner von den 56 Banner wirklich im Sold des Horasreiches stehen, nämlich 17. Es ist also wenigstens Vorsicht bei den Zahlen in der Geographia geboten. Desweiteren ordne ich Ordestruppen nicht ohne weiteres einem Staat zu. Wie wäre es damit: die Ardariten sind Rondrageweihte und sind deswegen dem Schwert der Schwerter Gehorsam schuldig. Und die sitzt im Neuen Reich! Was nun? Für mich sind Ordenstruppen erst einaml neutral.
Ludeger hat geschrieben:Denn selbst wenn die Nachfrage da sein sollte: wovon soll das Reich über einen längeren Zeitraum größere Kontingente bezahlen? Das Reich ist so gut wie PLEITE (wie im einen oder anderen AB auch gut rauskam)! Ich bekomme es nicht ganz zusammen, war es Thomas Römer (???) der etwas sagte von "es ist noch etwas Geld in der Schatulle, aber man kann schon fast den Boden sehen"?
Ein guter Regent ist nicht zwangsläufig ein beliebter oder ein unbeliebter ein schlechter. Das Zauberwort heißt Sonderabgabe oder Zwangsleihe oder etwas nach Deiner Wahl.

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Praiokles
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Ungelesener Beitrag von Praiokles » 11.03.2005 21:33

Gulmond hat geschrieben: Ja, da liegt die Schuld bei der Redax. Erst lässt man F,H,I zu und dann weiß man nicht, was man damit anfangen soll.
Aber dieses Problemes nimmt man sich ja an.

Es geht doch darum, warum das Horasreich gehasst wird.
Aber diese Fehler sind doch nicht die Schuld von Amene oder vom Horasreich.
Das sind die Fehler von Autoren.

Das Horasreich ist doch nicht Täter, sondern Opfer, wenn man so will.
Sollen wir das HR jetzt aus Mitleid mögen, weil es nicht gut erfunden wurde? Es ist schlecht. Und das die Schuld bei der Redaktion liegt ist wohl selbstverständlich, weil niemand ausser ihnen sich das alles ausgedacht hat. Aber irgendwie hast du Recht, armes armes HR, muss seine Tage in Luxus und Dekadenz fristen...

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Amat von Lowangen
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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 11.03.2005 23:10

Ein letzter(!) Versuch von mir:
Hane hat geschrieben:Vor Borbarad hatte das Neue Reich 35 Regimenter regulärer Truppen.
34. Und behaupte nicht, 500 Mann würden keinen Unterschied machen.
Und, wenn ich Amats 50 % zur Verteidigung einplane, brauche ich selber 17,5 Regimenter.
Falsch. Du würdest knappe 10-12 Regimenter brauchen. Du hast Festungen. Und du hast die unumschränkte Seehoheit. In einem Krieg mit einem Küstenreich wie dem HR ist die Seehoheit enorm wichtig.
Es sind aber 19+ Regimenter. Das ist ein Unterschied, den ich mit ein wenig Militarismus locker erklären kann.
27 Regimenter. Mehr als doppelt so viel, wie mit dem Verteidigungsargument erlärbar.
Auf der Anderen Seite steht in Fürsten, Händler, Intriganten aufgelistet, welche Söldner von den 56 Banner wirklich im Sold des Horasreiches stehen, nämlich 17. Es ist also wenigstens Vorsicht bei den Zahlen in der Geographia geboten.
Seit wann sind bei DSA die aktuelleren Zahlen nicht mehr die ausschlaggebenden? Gibt es irgendeinen Grund, die alten Zahlen den neuen vorzuziehen?
Desweiteren ordne ich Ordestruppen nicht ohne weiteres einem Staat zu. Wie wäre es damit: die Ardariten sind Rondrageweihte und sind deswegen dem Schwert der Schwerter Gehorsam schuldig. Und die sitzt im Neuen Reich! Was nun? Für mich sind Ordenstruppen erst einaml neutral.
1. Kirchentruppen sind zu Neutralität verpflichtet, und zwar genau dann, wenn es Rondrianer sind. Und welchen Stand Rondrianer im Horasreich haben, haben wir ja schon herausgefunden. Oder denkst du, die Golgariten würden sich im Krieg mit Al'Anfa heraushalten?
2. Schonmal vom "Horaskaiserlichen Hausorden vom Heiligen Blut" gehört? Oder vom "Adlerorden"? Usw...
Nenn' mir mal ein paar Orden, die dem Haus Gareth unterstehen (bzw. unterstanden).
Das Zauberwort heißt Sonderabgabe oder Zwangsleihe oder etwas nach Deiner Wahl.
Hast du mal versucht, aus einem Stein Wasser zu pressen?

Ludeger ohne Login
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Ungelesener Beitrag von Ludeger ohne Login » 11.03.2005 23:21

Hane hat geschrieben:
Vor Borbarad hatte das Neue Reich 35 Regimenter regulärer Truppen. Was wird man in Vinsalt wohl gedacht haben, wenn sie Dein Muster zu Grunde gelegt haben. Und, wenn ich Amats 50 % zur Verteidigung einplane, brauche ich selber 17,5 Regimenter. Es sind aber 19+ Regimenter. Das ist ein Unterschied, den ich mit ein wenig Militarismus locker erklären kann.
Erstens waren die Regimenter nie auf Sollstärke. Da ich gerade die Quelle schuldig bleiben muß, lasse ich das als unbewiesene Behauptung stehen. Zweitens ist das Liebliche Feld ja nun extrem kleiner. Mit dieser (im Vergleich) Riesen-Armee erinnert es mich immer irgendwie an Nordkorea. Warum muß das Horasreich nach 200 Jahren Frieden eine so gewaltige Verteidigungsarmee haben? Gegen wen? Die Novadis, die höchstens mal mit ein paar Räubern anrücken (oder wenn es doch mal eine Invasion ist, auch mit einem heiligen Artefakt vertrieben werden können, anstatt mit der Armee)?
Hane hat geschrieben: Eben, so 15 bis 20 Regimenter sind schon logisch, wenn ich keine zuverlässigen Verbündete habe und es mir leisten kann.
Es gibt/gab aber auch keine wirklichen Feinde, die das notwendig gemacht hätten.
Hane hat geschrieben: Das habe ich auch nie behauptet. Aber interessant, daß Du auf die Ordenskrieger nicht eingehst. Da gehe ich sehr wohl davon aus, daß es sie im Mittelreich gibt. Ich habe aber keine Lust, die ganzen Quellen durchsuchen.
Naja, Du glaubst, daß das Mittelreich auch Söldner zur "regulären Armee" zählt. Und das finde ich nirgendwo.
Hane hat geschrieben: Auf der Anderen Seite steht in Fürsten, Händler, Intriganten aufgelistet, welche Söldner von den 56 Banner wirklich im Sold des Horasreiches stehen, nämlich 17. Es ist also wenigstens Vorsicht bei den Zahlen in der Geographia geboten. Desweiteren ordne ich Ordestruppen nicht ohne weiteres einem Staat zu. Wie wäre es damit: die Ardariten sind Rondrageweihte und sind deswegen dem Schwert der Schwerter Gehorsam schuldig. Und die sitzt im Neuen Reich! Was nun? Für mich sind Ordenstruppen erst einaml neutral.
Bei den Söldnern ist wohl auch zu fragen, ob die bestimmte Verträge mit dem Horasreich haben. 17 feste Banner jetzt, und im Kriegsfall hat auch der Rest Gewehr bei Fuß zu stehen z.B. Ansonsten könnte ich mir nicht erklären, warum die zur regulären Armee gezählt werden.
Und gerade bei den Ardariten würde ich Dir widersprechen. Es gibt nun mal eine Erzherrschaft Arivor, und das ist horaskaiserliches Lehensland. Nicht umsonst hat das Schwert der Schwerter ihr Lehen wieder abgegeben, um nicht in solche Gewissenskonflikte hineinzugeraten. Damit können die Ardariten nicht neutral sein, denn Ihr Chef hat einen Lehenseid geschworen.
Hane hat geschrieben: Ein guter Regent ist nicht zwangsläufig ein beliebter oder ein unbeliebter ein schlechter. Das Zauberwort heißt Sonderabgabe oder Zwangsleihe oder etwas nach Deiner Wahl.
Und wo soll man die erheben? Tobrien, Weiden, Darpatien, Greifenfurt sind eh schon arm. Beilunk ist abgeschnitten, Warunk komplett gefallen. Albernia und der Kosch sind auch nicht gerade Bevölkerungsreich oder überhaupt wirtschaftlich stark. Also müßten Almada, die Nordmarken und Garetien nun das aufbringen, was durch den Wegfall der anderen Provinzen verloren gegangen ist, während gleichzeitig ein kostspieliger Krieg tobt. Das kann man gar nicht schaffen. Auch nicht mit Sonderabgaben, die nur dazu führen würden, daß auch noch der Rest des Reiches verarmt und es evtl. zu Unruhen kommt. Gerade die Separatisten in Almada und Albernia könnten hohen Zulauf erhalten, wenn das Reich anfangen würde, die Daumenschrauben auszupacken.

Adanos*
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Ungelesener Beitrag von Adanos* » 11.03.2005 23:53

Praiokles hat geschrieben:Sollen wir das HR jetzt aus Mitleid mögen, weil es nicht gut erfunden wurde? Es ist schlecht. Und das die Schuld bei der Redaktion liegt ist wohl selbstverständlich, weil niemand ausser ihnen sich das alles ausgedacht hat. Aber irgendwie hast du Recht, armes armes HR, muss seine Tage in Luxus und Dekadenz fristen...
Warum nicht? In erster Linie kommt es mir auf den Flair an und den fand ich vor FHI interessant. Die Ausarbeitung zum Barock bis Rokoko hat mir aber den Flair zerstört und die Torsionswaffen machten es nur noch schlimmer.

Zahlen und Fakten sind für mich meist irrelevant. Wenn ich wirklich auf Ungereimtheiten stoße, dann ignoriere ich sie meist schmunzelnd, wenn mir klar wird, dass dann vielleicht 30% der Bevölkerung Soldaten sein müssten oder so.
Aber da der horasische Flair mir momentan gar nicht gefällt, mag ich es momentan auch nicht.

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Hane
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Ungelesener Beitrag von Hane » 12.03.2005 09:12

@ Ludeger
Das mit der Sollstärke gilt für das Mittel- und Horasreich. Ich gehe davon aus, daß sich das ausgleicht, da ich keine genaueren Informationen habe.
Die Ordenskrieger im Horasreich sind Ardariten, Donnerer und Rondrianer. Andere sind wohl nicht nenneswert.
Götter, Kulte, Mythen hat geschrieben:Traditionell mit der Erzherrschaft Arivor verbunden, ist der Orden heute der politischen Neutralität verpflichtet.
Da wurde der mögliche Interessenskonflikt schon im Vorfeld gelöst.
Es bleiben Donnerer und Rondrianer. Warum werden diese nicht oder nicht auch für das Mittelreich gezählt, immerhin befinden sich dort die jeweiligen Hauptsitze?

@ Amat
Das Horasreich wurde genau ausgearbeitet Es wurde festgelegt wie viele Söldner und Ordenskrieger es dort gibt. Diese Zahlen wurden in weiteren Publikationen beibehalten. Es wurde sogar festgelegt wie viele davon im Dienst des Horasreiches stehen, 17 von 78. Das wurde aber vergessen zu erwähnen.
Andere Reiche wurden nicht so genau beschrieben. Aber im Mittelreich wird es Söldner und Ordenskrieger auch geben. Immerhin gehören die zu den möglichen Professionen. Ich gehe davon aus, daß es dort zwar weniger Söldner gibt aber dafür mehr Ordenskrieger, so, daß es sich halbwegs ausgleicht.
Wie gesagt, ich glaube nur der Statistik, die ich selber aufgestellt habe! :wink:
Geographia Aventurica hat geschrieben:[...], eimal davon abgesehen, dass Söldner und Ordenskrieger auch nur unter speziellen Umständen zur Verfügung stehen.
Eben! Und ein "einfacher" Krieg ist auch kein spezieller Umstand für eine Kampfeinheit sondern der normale.
Es wäre schon ärgerlich, wenn man angegriffen würde und die Söldner verdienen sich gerade ihren Lebensunterhalt beim Geleitschutz im Südmeer oder putzen die Olportsteine. Oder der Orden meint, ein Eingreifen wäre nicht gerechtfertigt.
Söldner und Ordenskrieger haben halt andere Aufgaben und folgen anderen Idealen als reguläre Truppen.
Ich gehe weiterhin von 19 zu 34 aus.

Mein Fazit, mir wäre weniger und vor allem eine anders strukturierte Armee lieber.
Wenn man aber bei stehenden Heeren als Rückgrat bleibt, hat das Horasreich zwar eine sehr große Armee aber keine zu große. Es ist etwa jeder sechzigste in der Armee, bei Sollstärke.

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Amat von Lowangen
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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 12.03.2005 10:36

Hane hat geschrieben:Wie gesagt, ich glaube nur der Statistik, die ich selber aufgestellt habe!
Ich werd' gleich ausfallend!
...
Okay, ich hab' mich beruhigt. Überlegung: Was hat es für einen Sinn, auf der Grundlage dieses Satzes mit jemandem zu diskutieren? Du kannst auch gleich schreiben "Ich glaube nur mir selber!" und dann die Augen vor jedem Gegenbeweis verschließen.

Gelkadosh
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Ungelesener Beitrag von Gelkadosh » 12.03.2005 11:07

Mal eine schamlose Gegenfrage:
Wiue müsste das HR bzw. LF denn aussehen, dass die Kritiker hier einverstanden wären.
Und: "Das HR wird von Rohaja (Yppolita?) mittels Ritual des CKS in eine Globule verbannt" gilt nicht. Vernichtungssehnsüchte werde ich einfach ignorieren... .

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Elwin Treublatt
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Ungelesener Beitrag von Elwin Treublatt » 12.03.2005 11:13

ich frage mich auch, ob das "neue" Horasreich, wie es nach (und auch schon während) der Königsmacher-Kampagne aussehen wird, die schwere Hypothek der FHI-Box beiseite schieben kann.

Chris

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Hane
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Ungelesener Beitrag von Hane » 12.03.2005 12:16

Amat, willst Du etwa allen Ernstes behaupten, im Mittelreich gäbe es weder Söldner noch Rondrianer?

Ich glaube Dir, daß das Horasreich 27 Regimenter und das Mittelreich nur 34 hat, sobald Du mir die Stelle nennst wo steht, daß die Ordenskrieger und Söldner auch wirklich im Dienst des Horasreiches stehen und die Stelle, die besagt, daß es im Mittelreich weder Söldner noch Ordenskrieger gibt.

Dann nenne ich Dir die Stelle, nach der es sie doch gibt.
Die Stelle, in der die Anzahl der Söldner- und Ordensbanner im (nicht des) Horasreiches aufgezählt werden, befindet sich in Fürsten, Händler, Intriganten Seite 40f. Dort stehen genau 56 Banner Söldner und 22 Banner Ordenskrieger. Dort steht aber auch, daß nur 17 Banner im Dienst des Horasreiches stehen.

So lange Du daß nicht kannst, gehe ich davon aus, daß die Aufzählungen in der Geographia eine na sagen wir Schieflage haben.
Auf der einen Seite kenne ich die Stärke der Truppen genau, sogar wie viele wirklich im Dienst des Reiches stehen. Auf der anderen Seite weiß ich beides nicht.
Ich kann einfach sagen, das Horasreich hat 27 Regimenter, das Mittelreich hat 34 reguläre, 22 Söldner- und 43 Ordensregimenter. Ein gigantische Übermacht. Beweise mir das Gegenteil.
In meiner Einschätzung, 19 zu 34, gehe ich doch schon vom Bekannten aus und versuche das Unbekannte abzuschätzen.
Aber ich bin auf keinen Fall gewillt, beim Horsreich Söldner und Ordenskrier einzurechen und die beim Mittelreich als Null anzunehmen, weil sie nirgens genannt wurden.

der Herr aus Ö.
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Ungelesener Beitrag von der Herr aus Ö. » 12.03.2005 12:20

Die Kriegsmacht des Alten Reiches ist eine ruhende Macht. Seit zehn Jahren wird von DSA-Fans - anfangs sogar am liebsten von Almada-Spielern - spekuliert, wann denn endlich die Legionen marschieren, um Ober-Yaquirien wieder unter die Herrschaft Neubosparans zu stellen, und doch wurde nie ein Schritt in diese Richtung gesetzt.
Genauso könnte Mengbilla erobert oder die Novadis aus Chababistan und Arratistan vertrieben werden, doch es geschieht einfach nicht.
Ich finde, daß große stehende Heere in Aventurien nur stören. In "Mehr als 1000 Oger" mußte Kaiser Hal noch die Stadtgarden (!) zusammenziehen und streunende Helden zur Hilfe rufen, um den Marsch der Schönfrisierten aufzuhalten. Dann erschien "Das Land des Schwarzen Auges" und mit ihm die gewaltige stehende Armee des Mittelreiches. Wenn es nach mir ginge, hätten Herrscher in Aventurien, auch die Königin des Lieblichen Feldes, außer einer persönlichen Leibgarde überhaupt keine ständigen Truppen. Damit würde man zum Ur-DSA zurückkehren. In "Wald ohne Wiederkehr" mußte der König von Nostria fremde Abenteurer ausschicken, weil er offenbar keine entbehrlichen Bewaffneten am Hof hatte. Nicht anders der Kalif in "Nedime" oder König Mizirion in "Lockruf des Südmeeres". Und genau so soll es sein.

Ein aufschlußreiches Beispiel, wie es um Modernität und Macht des Horasreiches wirklich steht, sind die Semaphortürme. Seit sie erstmals in einer Publikation auftauchten, waren sie Gegenstand des Neides der Fans anderer Regionen: "Warum haben die das und wir nicht? Wir wollen auch so was!" Ergebnis: In seitherigen Publikationen tauchten die Semaphoren auch an anderen Küsten wie denen Albernias, Thorwals usw. auf. Im Horasreich dagegen funktionierne sie nie! Ob Thorwaler- oder Novadis-Überfälle, die Semphore werden nach Belieben ignoriert oder "ausgeschaltet".

Vielleicht kann man den Haß auf das Horasreich besser verstehen, wenn ich bekenne, daß ich in meiner Zeit als HR-Briefspieler zeitweise einen genau gleichartigen Neid und Haß gegen das Mittelreich spürte. Warum war dort alle sso groß, mächtig, strahlend, wunderbar? Millionen Dukaten in den Schatzkammern, eine mächtige stehende Armee, zwei große Flotten, ein starker Zentralstaat, riesige Ministerien in Gareth, kaiserliche Regimenter in allen Provinzen, von allen Katastrophen anscheinend unberührt, Prinz Brin als idealer Heldenkönig verherrlicht, der Aventurische Bote in der Hand von MR-Fans... Es war ganz einfach horasischer Nationalismus, der mich inspirierte, und da beginnt man alles durch eine bestimmte Brille zu sehen.

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Marcel de Mott
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Ungelesener Beitrag von Marcel de Mott » 12.03.2005 13:13

Ich finde, daß große stehende Heere in Aventurien nur stören.
... da kommt es auf die Regionalbeschreibung an und mit den Ausnahmen HR und MR stören stehende Heere neuzeitlicher Prägung tatsächlich, da sie oft nicht zur Kultur passen.
In "Mehr als 1000 Oger" mußte Kaiser Hal noch die Stadtgarden (!) zusammenziehen und streunende Helden zur Hilfe rufen, um den Marsch der Schönfrisierten aufzuhalten.
...was wohl damit zusammenhängt, dass das Reich damals noch nicht ausgearbeitet war und vom Plott gut passte. Für den "Galotta"-Weg des Abenteuers war eine Armee irrelevant.

Dann erschien "Das Land des Schwarzen Auges" und mit ihm die gewaltige stehende Armee des Mittelreiches.

... mit dem LdSA wurde weniger der Fehler gemacht stehende Truppen zu erschaffen, als vielmehr zig verschiedene Kulturen und Herrschaftssysteme unterschiedlicher Zeitstufen auf engstem Raum zu erschaffen (Fehler der bei Myranor nicht gemacht wurde). Auch (Nach der Heeresreform) Rom hatte eine gewaltige stehende Armee ohne ewig zu bestehen. Dort wäre genug Platz für Helden.
Wenn es nach mir ginge, hätten Herrscher in Aventurien, auch die Königin des Lieblichen Feldes, außer einer persönlichen Leibgarde überhaupt keine ständigen Truppen. Damit würde man zum Ur-DSA zurückkehren.
... was wäre dann "Ur-DSA"?
In "Wald ohne Wiederkehr" mußte der König von Nostria fremde Abenteurer ausschicken, weil er offenbar keine entbehrlichen Bewaffneten am Hof hatte.
... oder Bewaffnete allein nicht ausreichten mit der magischen Gefahr fertig zu werden.
Nicht anders der Kalif in "Nedime" oder König Mizirion in "Lockruf des Südmeeres". Und genau so soll es sein.
Nun selbst in einer nicht fantastisch-realistischen Welt muß soviel Realismus vorhanden sein, dass Herrschaftsstrukturen gewahrt bleiben können, bzw. dass die militärische Macht dem Setting angepasst ist. Also muss in einem zentralistisch beschriebenen Staat die Exekutive zum Großteil bei dem höchsten Machthaber liegen.

Gruß, Marcel

Adanos*
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Ungelesener Beitrag von Adanos* » 12.03.2005 13:38

Da wieder ein Heldenzeitalter angebrochen ist, sind stehende Heere von dieser Größenordnung in der Tat unangebracht.

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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 12.03.2005 15:29

Hane hat geschrieben:Amat, willst Du etwa allen Ernstes behaupten, im Mittelreich gäbe es weder Söldner noch Rondrianer?
Rondrianer sind zur Neutralität verpflichtet. Mit "Ordenstruppen" sind bei den Horasiern nicht die Rondrianer gemeint, sondern Horastreue, militärische Orden wie der Adlerorden oder der Horasorden. Das Mittelreich hat keine vergleichbaren Orden, woraus folgt: Keine Ordenstruppen in der Mittelreichischen Armee.
Das Mittelreich verwendet keine Söldner in seiner Armee. Wenn du irgendwo einen Hinweis dafür gefunden hast, dass sie es tun, poste ihn hier mitsamt der Quelle.
Hane hat geschrieben:Aber ich bin auf keinen Fall gewillt, beim Horsreich Söldner und Ordenskrier einzurechen und die beim Mittelreich als Null anzunehmen, weil sie nirgens genannt wurden.
Wäre ja auch unsinnig, etwas nicht einzurechnen, nur weil es nirgends als existent genannt wird.

Zu den stehenden Heeren: Beim Mittelreich wird schon von Schlachtformationstaktiken wieder auf stärkeres Gewicht des einzelnen Kämpfers umgestellt, genau das richtige für Helden. So sollte es überall, oder fast überall laufen.

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Praiokles
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Ungelesener Beitrag von Praiokles » 12.03.2005 15:40

So große Heere machen Helden praltisch unnötig, ausser wenn es um dumme oder äusserst prikante Aufgaben geht. Noch ein Minuspunkt für das ... Horasreich mit der Riesenarmee. Davon abgesehen, kann man oben bei Amat schön nachlesen warum die Armee so absurd ist und dass sie ungerechtfertigt ist. Sie existiert, weil sie existieren soll. Bei etwas ausgedachtem wie einer fiktiven Rollenspielwelt kein Problem, bei DSA aber schon, weil Aventurien sich ja entwickelt und versucht realistisch oder besser logisch zu sein.

Gulmond
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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 12.03.2005 15:42

Rondrianer sind zur Neutralität verpflichtet. Mit "Ordenstruppen" sind bei den Horasiern nicht die Rondrianer gemeint, sondern Horastreue, militärische Orden wie der Adlerorden oder der Horasorden.
Der Horasorden ist kein militärischer Orden und der Adlerorden eher mit der KGIA vergleichbar, auf jedenfall eher ein Beamtenapparat.
Das Mittelreich verwendet keine Söldner in seiner Armee. Wenn du irgendwo einen Hinweis dafür gefunden hast, dass sie es tun, poste ihn hier mitsamt der Quelle.
2. Schlacht auf den Silkwiesen, Almadaner Söldner unter Ludovigo? Sforza greifen Entscheidend ein.
Ansonsten wäre mal das Sturmbanner im Borbaradkrieg zu nennen, Uhdenberger Legion wurde auch schon gelegentlich eingesetzt.


Aktuell setzt Jast Gorsam verstärkt auf Söldner.

Hotzenplotz
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Ungelesener Beitrag von Hotzenplotz » 12.03.2005 15:43

Ich habe zwar nur das Ausgangsposting gelesen, möchte aber trotzdem meinen Senf dazugeben: Alle hassen das Horasreich, weil es seeeehr an ein Renaissance-artiges FRANKREICH erinnert. Und wir sind uns doch bestimmt alle einig, dass es FALSCH ist, Franzose zu sein!!

Zumal man ja meistens mit DSA anfängt, um in einer mittelalterlichen Welt zu spielen... da nerven so ein paar Degen-schwingende Intellektuelle ganz schön (meinen Ferkina zumindest...) - besonders, wenn sie einen im Duell besiegen. Und wenn ich mir ausmale, wie die militärische Dominanz der Horasier zum tragen kommt, wenn all diese Musketen-Varaitionen in Serie gehen... uiuiui

HdS
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Ungelesener Beitrag von HdS » 12.03.2005 15:54

Adanos* hat geschrieben:Da wieder ein Heldenzeitalter angebrochen ist, sind stehende Heere von dieser Größenordnung in der Tat unangebracht.
Bin ich der einzige der dieses Geblubber von Heldenzeitaltern sehr nervig und dämlich findet?
Ein Held wie geron gehört entweder in ein High Fantasy Setting oder aber sollte eine Sagengestalt sein. Wenn solche Helden, wie angedacht, tatsächlich in SPielerhände geraten gebe ich DSA auf.

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Ungelesener Beitrag von Koenigsmoerder » 12.03.2005 17:35

Gulmond hat geschrieben: 2. Schlacht auf den Silkwiesen, Almadaner Söldner unter Ludovigo? Sforza greifen Entscheidend ein.
Ansonsten wäre mal das Sturmbanner im Borbaradkrieg zu nennen, Uhdenberger Legion wurde auch schon gelegentlich eingesetzt.


Aktuell setzt Jast Gorsam verstärkt auf Söldner.
Das Söldnerheer unter Ludovigo Sforigan wurde aber extra zu diesem Zwecke angeworben, und auch nicht von der Staatsmacht an sich, sondern von den Almadanischen Magnaten.
Das ist meiner Meinung nach schon ein Unterschied, ob sich Söldner dauerhaft in Diensten eines Staates befinden, oder bei Bedarf von Adligen, Städten, Privatpersonen o.ä. angeworben werden.

Von Jast Gorsam habe ich dahingehend (noch) nichts gelesen, kann dazu also nichts sagen.

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Ungelesener Beitrag von Koenigsmoerder » 12.03.2005 17:37

HdS hat geschrieben:
Adanos* hat geschrieben:Da wieder ein Heldenzeitalter angebrochen ist, sind stehende Heere von dieser Größenordnung in der Tat unangebracht.
Bin ich der einzige der dieses Geblubber von Heldenzeitaltern sehr nervig und dämlich findet?
Ein Held wie geron gehört entweder in ein High Fantasy Setting oder aber sollte eine Sagengestalt sein. Wenn solche Helden, wie angedacht, tatsächlich in SPielerhände geraten gebe ich DSA auf.
Amen to that.

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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 12.03.2005 17:58

Das ist meiner Meinung nach schon ein Unterschied, ob sich Söldner dauerhaft in Diensten eines Staates befinden, oder bei Bedarf von Adligen, Städten, Privatpersonen o.ä. angeworben werden.
Permament in staatlichen Dienst agierende Söldner sind ja praktisch schon Soldaten.
Wie auch immer, die kaiserlichen Garderegimenter sollen ja aus den Söldnerarmeen Pervals hervorgegangen sein.

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Ungelesener Beitrag von Gelkadosh » 12.03.2005 18:15

Hört doch endlich auf, diese horasische Armee so gewaltig schönzureden. Sie existiert de facto aus sieben, SIEBEN Regimentern.
Das MR hatte zu seiner Hochzeit über viertausend Panzerreiter und NIEMAND hat sich darüber aufgeregt. Wenn also Sirensteen von seiner "Exemplarischen Armee" träumt, bitte schön, lasst ihn schlafen... .
Ansonsten hilft es wirklich sehr, wenn man die Taschenuhren ignoriert und sich am elisabethanischen England bzw. Spanien zu Beginn des 16.Jhd. orientiert.
Langsam verstehe ich eure Verve nicht mehr.

Adanos*
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Ungelesener Beitrag von Adanos* » 12.03.2005 18:17

HdS hat geschrieben:
Adanos* hat geschrieben:Da wieder ein Heldenzeitalter angebrochen ist, sind stehende Heere von dieser Größenordnung in der Tat unangebracht.
Bin ich der einzige der dieses Geblubber von Heldenzeitaltern sehr nervig und dämlich findet?
Ein Held wie geron gehört entweder in ein High Fantasy Setting oder aber sollte eine Sagengestalt sein. Wenn solche Helden, wie angedacht, tatsächlich in SPielerhände geraten gebe ich DSA auf.
Das ändert nichts daran, dass es diese Heldenzeitalter gab und geben wird und zufällig ist es wieder soweit. Und zufällig hat man eine Kampagne Jahr des Feuers aufgezogen, damit Helden künftig wieder was zu tun bekommen.

Koenigsmoerder
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Ungelesener Beitrag von Koenigsmoerder » 12.03.2005 18:18

Gulmond hat geschrieben:
Das ist meiner Meinung nach schon ein Unterschied, ob sich Söldner dauerhaft in Diensten eines Staates befinden, oder bei Bedarf von Adligen, Städten, Privatpersonen o.ä. angeworben werden.
Permament in staatlichen Dienst agierende Söldner sind ja praktisch schon Soldaten.
Sehe ich genauso, trotzdem unterscheiden die Spielhilfen im Falle des Horasreiches hier explizit.

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