Maraskaner in der Fremde

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Tharnabal
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Tharnabal » 02.08.2020 08:57

Preiset die Schönheit Bruderschwestern!

Was denkt ihr, welchen Professionen Maraskaner im Exil normalerweise in eher nördlichen, dörflichen Regionen so nachgehen könnten? Was wäre typisch für sie? Die Idee ist, ein Dorf im Bornland mit ca. 100 Maraskanischen Exilanten harmonisch zu erweitern, aber etwas nördlich von Festum gelegen. Natürlich mit dem Segen des Herrschers dort. Das wird sicher ein lustiges Unterfangen und sie sollen sich auch gut mit den ansässigen Leuten integrieren und dort eine angenehme neue Heimat finden. Schwester Peraine sei mit ihnen :-)

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 02.08.2020 09:18

Tharnabal hat geschrieben:
02.08.2020 08:57
Preiset die Schönheit Bruderschwestern!

Was denkt ihr, welchen Professionen Maraskaner im Exil normalerweise in eher nördlichen, dörflichen Regionen so nachgehen könnten? Was wäre typisch für sie? Die Idee ist, ein Dorf im Bornland mit ca. 100 Maraskanischen Exilanten harmonisch zu erweitern, aber etwas nördlich von Festum gelegen. Natürlich mit dem Segen des Herrschers dort. Das wird sicher ein lustiges Unterfangen und sie sollen sich auch gut mit den ansässigen Leuten integrieren und dort eine angenehme neue Heimat finden. Schwester Peraine sei mit ihnen :-)
Also, der erste Schritt wäre m. E. zu schauen, welche Professionrn die Kulturen Maraskan und Exilmaraskaner in Festum anwählen können.

Ansonsten solltest du dir Gedanken zum. Dualismus der Maraskaner machen.

Aber ich fürchte, ab Entscheidsten ist die Sitation der Siedlung im Bornland:

Weder adlig noch geweiht, dürfen sie höchstens mit Speeren und Kirzschwertetn bewaffnet sein.
Wen du einen seeeeeeeeehr gutmütigen Meister hast, geht ein Nachtwind durch, falls es Varianten gibt, die man auf unter Langschwertlänge einfahren kann.

D.h. Dass aufgrund der juristischen Situation außer Soldat im Dienste des Landesherren oder des juristisch kaum bedeutsamen Söldner keibe kämpferprofessionek für die Maraskaner zur Verfügung stehen.

Theoretisch könnte ein Buskur-Scheertgeselle (mit Nachtwind statt Tuzackmesser, siehe oben) dabei sein: Ob aber sein Gesellenring, falls die Buskure sowas überhaupt haben? Im Bornland anerkannt wird, hängt wieder sehr davon ab, wie sehr dein SL dieses Dorf unbedingt unterstützen will.

Ansonsten: Bauern, Viehhirten, Handwerker (Grobschmiede für Werkzeuge, Zimmermänner, Maurer, Schneider als Maraskaner hat Stil!, köche) und natürlich Wirt und auch Kundschafter oder Botenreiter für den Kontakt zum Maraskanghetto in Festum.

Jäger fallen raus, es sei denn der Lehnsherr stellt einen als seinen offiziellen Hofjäger ein - in der Mark immernoch unplausibel, aber anders als in Sewerien nicht unmöglich.

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Skalde
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Skalde » 02.08.2020 11:10

Gewürzhändler? Als Maraskaner hat man immer irgendwo eine(n) Verwandte(n), der oder die frische Ware aus dem Shikanydad organisieren kann. Und über eine Quelle für Gewürze freut sich bestimmt auch der örtliche Bronnjar.

Wenn ein paar der Maraskaner die Technik des Stoffdrucks beherrschen, können sie das Dorf und die Umgebung mit wunderschönen und ausgefallenen Stoffen versorgen. Vielleicht werden Mäntel mit Blumenmuster ja der letzte Schrei im Raum Festum.
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Tharnabal
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Tharnabal » 02.08.2020 11:24

Ich hab mir gedacht, eine Schafzucht müsste im Norden eigentlich recht passend sein. Die Tiere sind anpassungsfähig und Wolle ist dort auf jedenfalls ein erstrebenswertes Handelsgut.

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 02.08.2020 11:45

An sich könnte auch ein maraskanischer Buchdrucker mit einer Buchdruckmaschine dabei sein – wie zufrieden der ansässige Bronnjar damit ist kann variieren! :) (Druckerei)
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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Denderajida_von_Tuzak
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 03.08.2020 15:23

80-90 % werden Leute in Bauernfamilien sein. Primär Pflanzer (urspünglich mal Reis, Wurzelgemüse,...), jetzt wahrscheinlich Gerste, Roggen, Wurzelgemüse... würde die Zahl eher bei 80 (bzw. 40-50 "normalen" Erwachsenen, 20-30 Kindern und vielleicht 10 greisen) ansetzen.

Dazu vielleicht:
2-3 Zimmerleute (die die Maraskanisch geprägten Turmbauten bzw. Pfahlbauten erstellen, was schwieriger ist als ein normales einstöckiges Haus, was auch Nichtfachleute hinbekommen)
1 Stoffdrucker (der auch Bücher drucken kann; aber mit Wäsche lässt sich der Lebensunterhalt besser bestreiten)
1 Tischler
1 Schnapsbrenner (kann auch einer der Bauern nebenher machen... nach einigem Experimentieren vielleicht mit Rüben oder Gerste statt Zuckerrohr)
1 Kleintierpfleger/-bändiger... der nach einigen Monaten feststellt, dass sein Job im Bornland eher überflüssig ist, der es aber schafft, einigen Norbarden Bienenstöcke abzuschwatzen (oder mit Ameisen/Hirschkäfern/... irgendetwas vernünftiges auf die Beine zu stellen)...
1 Kräuterkundige
1 Schmied
1-2 Schweinehirten

Hauptwaffe (welche bei den Erwachsenen vorhanden ist) dürfte der Schnitter sein (als Speer ja auch erlaubt)....

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 03.08.2020 15:30

Oh ja, der Schnitter!
Beliebt bei Maraskanern, verpönt beim Adel und absolut unterschätzt.

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Timonidas
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Timonidas » 04.08.2020 17:33

Tharnabal hat geschrieben:
02.08.2020 08:57
Was denkt ihr, welchen Professionen Maraskaner im Exil normalerweise in eher nördlichen, dörflichen Regionen so nachgehen könnten? Was wäre typisch für sie?
Denke genau die selben wie in Maraskan, Bauern werden halt Borntoffeln und Rüben statt Reis pflanzen, aber Fischer können weiter fischen, Hirten können weiter hirten, Schweine Züchter können weiter Schweine züchten. Zum Jagen wird eine Erlaubnis vom Bronnjaren fällig. Wenn er auf das exotische steht lässt er es sich sicher auch nicht nehmen ein paar Kämpfer mit Tuzakmesser und Holzharnischen einzustellen. Stoffdrucker können weiterhin Stoffe drucken, vielleicht versuchen sie auch die lokale Bevölkerung anzusrpechen, und womöglich taucht der Bronnjar eines Tages mit einer Maraskanischen Tracht auf der sein Wappen und die schreitende Leuin als Muster vielfach aufgedruckt wurde. Vielleicht findet er auch gefallen an maraskanischen Waffen und Rüstungen (wer weiss) und verbreitet eines Tages abenteuerliche Geschichten über die Theaterritter unter Thora Fataburuq deren Nachkommen die Maraskaner auf seiner Scholle sein müssen. Maraskanische Küche und Braukunst wird bei Bornländern vermutlich niemals ankommen, ausser es gibt spezielle Fremdiji Varianten, aber bei 100 Siedlern dürfte auch ein Koch arbeit finden. Am meisten Konfliktpotential sehe ich wohl beim Totenkult, gerade da im Bornland die Leichen wegen der Kälte auch nicht so gut "verschwinden" wie in Maraskan sollten die sich da im Idealfall anpassen. Das selbe gilt auch für den Glauben, Maraskaner tendieren dazu gegenüber den Göttern unglaublich respektlos zu sein (für einen Fremdiji), dass würde der durchschnittliche Bornländer (der kein weltoffener Festumer ist) sich wohl nicht lange gefallen lassen. Er würde darin vermutlich sogar Spott und Hohn erkennen.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
02.08.2020 09:18
Im Bornland anerkannt wird, hängt wieder sehr davon ab, wie sehr dein SL dieses Dorf unbedingt unterstützen will.
Das spielt denke ich keine Rolle, der Bronnjar ist für die Durchsetzung des Gesetzes auf seiner Scholle zuständig, 100 bewaffnete Maraskaner würde er sicher nicht aufnehmen, aber ich denke wenn er schon bereit ist eine Dorfgemeinschaft um 100 Ausländer zu erweitern dann wäre es auch kein großer Schritt ein paar davon unter Waffen zu akzeptieren, im Kriegsfall wären sie ja sogar dazu verpflichtet ihm beizustehen (wobei man ihnen das auch klar machen muss).

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 04.08.2020 19:59

Timonidas hat geschrieben:
04.08.2020 17:33
Tharnabal hat geschrieben:
02.08.2020 08:57
Was denkt ihr, welchen Professionen Maraskaner im Exil normalerweise in eher nördlichen, dörflichen Regionen so nachgehen könnten? Was wäre typisch für sie?
Denke genau die selben wie in Maraskan, Bauern werden halt Borntoffeln und Rüben statt Reis pflanzen, aber Fischer können weiter fischen, Hirten können weiter hirten, Schweine Züchter können weiter Schweine züchten. Zum Jagen wird eine Erlaubnis vom Bronnjaren fällig. Wenn er auf das exotische steht lässt er es sich sicher auch nicht nehmen ein paar Kämpfer mit Tuzakmesser und Holzharnischen einzustellen. Stoffdrucker können weiterhin Stoffe drucken, vielleicht versuchen sie auch die lokale Bevölkerung anzusrpechen, und womöglich taucht der Bronnjar eines Tages mit einer Maraskanischen Tracht auf der sein Wappen und die schreitende Leuin als Muster vielfach aufgedruckt wurde. Vielleicht findet er auch gefallen an maraskanischen Waffen und Rüstungen (wer weiss) und verbreitet eines Tages abenteuerliche Geschichten über die Theaterritter unter Thora Fataburuq deren Nachkommen die Maraskaner auf seiner Scholle sein müssen. Maraskanische Küche und Braukunst wird bei Bornländern vermutlich niemals ankommen, ausser es gibt spezielle Fremdiji Varianten, aber bei 100 Siedlern dürfte auch ein Koch arbeit finden. Am meisten Konfliktpotential sehe ich wohl beim Totenkult, gerade da im Bornland die Leichen wegen der Kälte auch nicht so gut "verschwinden" wie in Maraskan sollten die sich da im Idealfall anpassen. Das selbe gilt auch für den Glauben, Maraskaner tendieren dazu gegenüber den Göttern unglaublich respektlos zu sein (für einen Fremdiji), dass würde der durchschnittliche Bornländer (der kein weltoffener Festumer ist) sich wohl nicht lange gefallen lassen. Er würde darin vermutlich sogar Spott und Hohn erkennen.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
02.08.2020 09:18
Im Bornland anerkannt wird, hängt wieder sehr davon ab, wie sehr dein SL dieses Dorf unbedingt unterstützen will.
Das spielt denke ich keine Rolle, der Bronnjar ist für die Durchsetzung des Gesetzes auf seiner Scholle zuständig, 100 bewaffnete Maraskaner würde er sicher nicht aufnehmen, aber ich denke wenn er schon bereit ist eine Dorfgemeinschaft um 100 Ausländer zu erweitern dann wäre es auch kein großer Schritt ein paar davon unter Waffen zu akzeptieren, im Kriegsfall wären sie ja sogar dazu verpflichtet ihm beizustehen (wobei man ihnen das auch klar machen muss).
Ja, es wurd nach Professionen gefragt und als Soldat in der Anstellung/Verpdlichtung des hiesigen Bronnjaren, geht das klar, auch dass der Maraskaner ein Tuzakmesser schwingt, weil Bronnjar = Gesetz.

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chizuranjida
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 05.08.2020 03:09

Tharnabal hat geschrieben:
02.08.2020 08:57
Die Idee ist, ein Dorf im Bornland mit ca. 100 Maraskanischen Exilanten harmonisch zu erweitern, aber etwas nördlich von Festum gelegen. Natürlich mit dem Segen des Herrschers dort.
Wenn zu einem bestehenden bornischen Dorf noch 100 Leute dazukommen, ist das doch so langsam eine Kleinstadt?

In einem Dorf wohnen hauptsächlich Bauern. Das ist mit Maraskanern (= aus den Subtropen oder Tropen) im Bornland etwas schwierig, bis die sich eingearbeitet haben. Die Exilanten in Festum helfen da auch nicht weiter, denn die sind keine Landwirte, sondern Städter.
Wenn da 100 Leute, die von Landwirtschaft im kalten Bornland NullAhnung haben, zu einem bestehenden Dorf zuwandern sollen, müssten in dem Dorf schon genügend Leute wohnen, um 100 zusätzliche durchzufüttern. Da man im Bornland insgesamt eher wenig Überschüsse erwirtschaftet, müsste das bestehende Dorf schon sehr groß und produktiv sein, bzw einige zusätzliche bornische Dörfer im Umland umfassen.
Also schon auch deutlich oberhalb von 500 Leutchen, vermute ich.

Egal; einfach mal angenommen, es gibt genug freies fruchtbares Land und genug Alteingesessene, die Neubauern einarbeiten, und genug Saatgut, Ferkel, Hühner etc pp.

dann ist vor allem die Frage, was der Grundherr sich wünscht. Wieso lädt der sich maraskanische Einwanderer ein?
Hat er fruchtbares Ackerland frei und hofft auf steuerzahlende Bauern?
Oder hat er Eisenerz und sucht nach fähigen Schmieden? Ton/Töpfer, Eichenwald/Parkettleger?
Hat er Sumpf und hofft, da ließe sich Reis anbauen? (wohl eher nicht)
Oder wohnen da schon fähige Wollweber, und er möchte jetzt in Richtung maraskanischen Stoffdruck gehen und Tuchhändler werden?
Skalde hat geschrieben:
02.08.2020 11:10
Gewürzhändler? Als Maraskaner hat man immer irgendwo eine(n) Verwandte(n), der oder die frische Ware aus dem Shikanydad organisieren kann. Und über eine Quelle für Gewürze freut sich bestimmt auch der örtliche Bronnjar.
Wenn ein paar der Maraskaner die Technik des Stoffdrucks beherrschen, können sie das Dorf und die Umgebung mit wunderschönen und ausgefallenen Stoffen versorgen. Vielleicht werden Mäntel mit Blumenmuster ja der letzte Schrei im Raum Festum.
Der Bronnjar freut sich vielleicht, aber der Gewürzhändler müsste eigentlich umgehend Pleite machen. Echt jetzt, Gewürzhändler in einem kleinen Dorf im Bornland? Festum hat schon welche, da ist der Markt gesättigt.

Stoffdruck von Baumwolle (oder was sie auf Maraskan bedrucken) auf Rentierloden oder sowas umzustellen sollte nicht ganz einfach sein. Selbst wenn es klappt: von Stoffdruckerei leben auch viele Exilanten in Festum schon.

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Tharnabal
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Maraskaner in der Fremde

Ungelesener Beitrag von Tharnabal » 05.08.2020 09:53

chizuranjida hat geschrieben:
05.08.2020 03:09
dann ist vor allem die Frage, was der Grundherr sich wünscht. Wieso lädt der sich maraskanische Einwanderer ein?
Hat er fruchtbares Ackerland frei und hofft auf steuerzahlende Bauern?
Oder hat er Eisenerz und sucht nach fähigen Schmieden? Ton/Töpfer, Eichenwald/Parkettleger?
Hat er Sumpf und hofft, da ließe sich Reis anbauen? (wohl eher nicht)
Oder wohnen da schon fähige Wollweber, und er möchte jetzt in Richtung maraskanischen Stoffdruck gehen und Tuchhändler werden?
Das neue Oberhaupt des Dorfes - ebenfalls ein Maraskaner - ist mit dem Bronjaren befreundet und bringt einen Teil seiner Familie mit. Insofern wird er da (fast) alle Rechte und Freiheiten haben und es wird sein Ziel sein, dass sich die Maraskaner gut an die Alteingesessenen anpassen (Andere werden auch gar nicht mitgenommen. Das wird ihnen gleich vor Reisebeginn klar gemacht) und so eine möglichst glückliche und produktive neue Dorfgemeinschaft entsteht. Natürlich werden sich auch die Dörfler etwas anpassen müssen. Aber das wird ihnen dann schon schmackhaft gemacht werden. Wie groß das Dorf ist, weiß ich jetzt gar nicht. Das muss noch festgelegt werden.

Da die Hinzuziehenden im Sommer ankommen werden, müssen sie auf jeden Fall auch schon Lebensmittel - wohl am besten in Form von Tieren wie Schafen, Ziegen und Schweine - mit sich führen. Und vielleicht auch schon etwas Saatgut fürs nächste Frühjahr. Der finanzielle Hintergrund dafür ist erst einmal vernachlässigbar. Es werden sicher auch einige Bewaffnete - wahrscheinlich eine Art Schnittergarde - mitkommen um das Dorf zu schützen und dem Bronnjaren ggf. Dienst zu leisten.

Preiset die Schönheit, Bruderschwester :-)
Die Welt ist schön - sogar im Bornland bei den Fremdijis ;-)

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