Termin Sumarblot

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Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 22.05.2020 07:06

Die Frage ist in der Wiki Aventurica schon unter "Widersprüchliches" notiert. Mir geht es jetzt um mögliche Gründe.

Laut "Unter dem Westwind" wird von den Thorwalern mit dem "Sumarblot" die Sommersonnenwende am 17. Rahja gefeiert. Die aventurische Sommersonnenwende ist aber am 1. Praios. Warum vertun sich die Thorwaler um mehr als zwei Wochen? Es wäre doch auch kulturell einleuchtender, zu feiern, wenn die Hranngar-Tage vorbei sind...

Selbst wenn Autor*innen und Lektorat gepennt hätten und fälschlich von irdischen Verhältnissen ausgegangen wären, wären der 20.,21. oder 22. Ingerimm (der klimatisch dem Juni entspricht) zu erwarten gewesen, nicht der 17. Rahja.

Weiß da jemand was?

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Battlegonzo
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Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 24.05.2020 19:09

Hi,

ich würde das für einen Fehler im "Unter dem Westwind" halten:
Wahrscheinlich war die Festlegung, wann genau die Sommersonnenwende ist (bei uns wie du richtig sagst inetwa der 21. Juni was im übrigen nicht Ingerimm sondern tatsächlich Rahja entspricht denke ich) irgendwie nicht klar. Das mit den Daten (20./21./22. Juni )auf der Erde ist im übrigen ein bisschen tricky (Schaltjahre, Zeitzonen und so), aber das führt hier zu weit. (Bei interesse: Wikipedia: Jahreszeiten).

Evtl dachten die Autoren auch mit den Namenlosen Tagen oder so verschiebt sich das dann um einige Tage im Rahja, die Festlegung dass die Sommersonnenwende am 1.Praios ist habe ich beim kurzen nachsehen erst im Geographia Aventurica gefunden und nicht vorher (Enzyclopaedia), und da Unter dem Westwind ähnlich alt ist (2003/2004), kann das einfach ein Fehler sein, der durch mehrere unabhängige Autoren passierte, die das gleiche Ereignis an verschiedene Zeitpunkte gesetzt haben.

Zur allgemeinen Glättung würde ich das Sumarblot auf den 1. Praios (Thorwalsch Midsonnmond) legen.

Greetz Battlegonzo

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 24.05.2020 20:22

Die Variabilität des Sonnenkalenders würde ich außen vor lassen. Sie hat ja irdisch auch nichts daran geändert, dass Feste wie Johannis und Weihnachten jeweils an demselben (Kalender-)Tag gefeiert werden.
Battlegonzo hat geschrieben:
24.05.2020 19:09
Wahrscheinlich war die Festlegung, wann genau die Sommersonnenwende ist (bei uns wie du richtig sagst inetwa der 21. Juni was im übrigen nicht Ingerimm sondern tatsächlich Rahja
Da hast du recht, da hatte ich einen Denkfehler drin. :oops: Dennoch: dann wäre man bei ~21. Rahja, nicht eine Woche vorher.
Wenn die Autor*innen davon ausgingen, dass es ein kosmisch stabiles Sonnenjahr gibt und die NL-Tage eine kalendarisch-kulturelle Entscheidung ohne Einfluss auf die Gestirne sind, dann würde ihr Einschub ein Fest im Rahja doch auf einen späteren Tag verschieben, oder? Also wenn die Hälfte der fünf Tage "eigentlich" zu Rahja und die andere Hälfte "eigentlich" zu Praios gehören würde, dann würde die Sommersonnenwende ungefähr auf dem 25. landen.
die Festlegung dass die Sommersonnenwende am 1.Praios ist habe ich beim kurzen nachsehen erst im Geographia Aventurica gefunden und nicht vorher (Enzyclopaedia),
Im Lexikon von 1995 steht unter "Hexenfeste": "...in der Nacht vor den Tagundnachtgleichen, also am 30. Eff, und 30 Phe." Die Setzung, dass das Sonnenjahr zu den Göttermonden passt, ist also uralt. Dass damit die Sommersonnenwende irgendwo um die NL-Tage liegen muss, lässt sich leicht errechnen :-)
Zur allgemeinen Glättung würde ich das Sumarblot auf den 1. Praios (Thorwalsch Midsonnmond) legen.
Ich hätte kein Problem damit, mich über eine Setzung hinweg zu setzen. Aber ich würde sie zunächst so gern verstehen :thorwaler:

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Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 25.05.2020 16:08

Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
24.05.2020 20:22
Also wenn die Hälfte der fünf Tage "eigentlich" zu Rahja und die andere Hälfte "eigentlich" zu Praios gehören würde, dann würde die Sommersonnenwende ungefähr auf dem 25. landen.
Hmmm, da hast du wohl recht und ich hab irgendwie in die falsche richtung verschoben :lol:
Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
24.05.2020 20:22
Im Lexikon von 1995 steht unter "Hexenfeste": "...in der Nacht vor den Tagundnachtgleichen, also am 30. Eff, und 30 Phe." Die Setzung, dass das Sonnenjahr zu den Göttermonden passt, ist also uralt. Dass damit die Sommersonnenwende irgendwo um die NL-Tage liegen muss, lässt sich leicht errechnen
Ebenso im Lexikon unter Feiertage findet man am "1. Praios: Sommersonnenwende".
Da die Setzung ist deutlich älter als der Westwind ist, entfällt also meine oben genannte These.
Weiterhin vermute ich einfach einen Fehler der Autoren, der Termin wird genau einmal genannt (Westwind S.31), er taucht in keiner sonstigen Liste von Feiertagen (die ausführlichen Quellen hab ich alle gecheckt) auf. Da explizit dabeisteht, dass es sich um eine Sonnenwendfeier handelt ist es vermutlich einfach ein handwerklicher Fehler.

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