Answin did nothin' wrong

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
Ardor
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Ungelesener Beitrag von Ardor » 11.09.2019 14:26

Jeordam hat geschrieben:
11.09.2019 13:48
@Ardor
In dem Fall meine ich aber nicht den neu belehnten Halschen Neuadel, sondern ganz konkret die von dem Thronräuber Brin auf Rulat eingekerkerten oder sonstwie entlehnten Answinisten.
Ah ja, sollten die von Dir genannten Beispiele eigentlich zeigen. In dem Fall kann man wohl fix davon ausgehen, das ein Kaiser Answin seine Anhänger belohnen (besser deren Erben wie Du richtig sagst, denn die eingekerkerten Answinisen sind entweder Gefolgsleute Borbarads/der Heptarchen oder tot) und gegen "garethische Opportunisten" vorgehen würde. Das würde vermutlich über das "wiedereinsetzen" hinausgehen. Auch Günstlinge von Bardo & Cella hatten nichts zu lachen, nachdem Reto den Thron bestiegen hat (wird in "Die Gabe der Amazone" kurz angerissen), andere wurden wieder übersehen (wie die Gräfin von Waldstein als ehemalige "Ministerin" Bardos).

@We-Zwanzig: jetzt wo Du es schreibst dämmert es in den tiefsten Winkeln meines Gehirns. Danke für den Hinweis! Bei Cella hat sich der Spaß für die Praioskirche aufgehört.

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Nepolemo ya Dolvaran
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 14:33

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
11.09.2019 09:10
Wenn ich daheim bin kann ich es gerne zitieren, es steht am Anfang von Die verlorenen Lande bei Rohajas Beschreibung.
Die verlorenen Lande S. 26/27 hat geschrieben:Besonderheiten: Rohaja besitzt das Kaiserheil. Dadurch kann sie (ehrlich bereuenden) Widersachern sogar einen Minderpakt nehmen (siehe den Kasten Das Kaiserheil) – allein die Kaiserin kann Gnade gewähren, und sie ist auch bereit dazu. Dabei stützt sie sich vor allem auf die Berichte von Recken, die mit Leib und Seele für oder gegen einen Angeklagten sprechen.
besagter Kasten hat geschrieben:»Der Kaiser ist von Praios selbst erwählt und wird von ihm behütet. Dieser Segen des Götterfürsten überträgt sich in die Ausstrahlung seiner selbst. Charismatisch und schön tritt der Kaiser seinem Volk gegenüber. Und die acht Kaisertugenden – Gerechtigkeit, Stärke, Weisheit, Tapferkeit, Mäßigung, Würde, Fürsorge und Götterfurcht – erbringen ihm die Achtung seiner Vasallen. Die Hand des Kaisers heilt Wunden, seine Worte vertreiben Furcht und Kummer, sein Segen erhebt die Seele und sein Schwert spaltet sogar Stein.« —aus: Brevier der zwölfgöttlichen Unterweisung, Fassung der meisten mittelreichischen Praiostagsschulen, um 1007 BF

Auch in Aventurien wird darüber gestritten, ob das Kaiserheil ein Aberglaube ist, der die Macht des Herrschers festigen soll, oder ob es sich um eine tatsächliche Gabe der Götter handelt. Ebenso herrscht ein heftiger Disput darüber, ob das Kaiserheil mit der Krönung auf die Person übergeht, ob ein Kaiser es sich erst verdienen muss oder ob eine Person es bereits bei der Geburt besitzt. Immer wieder hat Aventurien jedoch gesehen, dass es Ereignisse gibt, die ahnen lassen, dass ein Kaiser zu Größerem berufen ist als zu einem Herrschertitel, der von Menschen geschaffen wurde. Sowohl der Horas im Lieblichen Feld wie auch die Kaiserin im Mittelreich scheinen leibhaftig von den Göttern berührt zu sein. Die Praioskirche verbreitet die Ansicht, dass Aventurien gerade eine Zeit der Prüfung und Umwälzung durch den Sonnengott erlebt, nach deren Abschluss nur ein wahrer Kaiser übrig bleiben wird. Die Geweihtenschaft der Hesinde hingegen spricht vom Heldenzeitalter oder Karmakorthäon, dem Wechsel zweier Zeitalter, in denen gerade solche Lichtfiguren alle ihre Kräfte brauchen werden. Fakt ist, dass Khadan Varsinian und Rohaja Fähigkeiten besitzen, die über das Maß menschlichen Vermögens hinausgehen. Vielleicht vereint Khadan die Tugenden Weisheit und Würde auf sich, aber Rohaja wird ganz gewiss von Götterfurcht und Fürsorge angetrieben. So kommt es, dass die Kaiserin immer wieder ihre Gnade gewährt. Und diese Gnade ist keineswegs nur weltlicher Natur. Zwar hat es bisher noch niemand aus Geweihten- oder Magierschaft untersucht, aber die Gnade der Kaiserin kann sogar einen Minderpakt auflösen. Ein Mensch, dem „vor allen guten Göttern und mit echter Reue“ die ganze Gnade der Kaiserin zuteilwird, kann sein Leben ganz wortwörtlich als unbeschriebenes Blatt neu beginnen. Bewusst eingegangene Seelenpakte oder die Geweihtenschaft zum Namenlosen kann jedoch auch die Kaiserin nicht von einem Wesen nehmen. In beiden Fällen muss sie, nach dem Willen der Götter, die härtesten Strafen verhängen.
Anscheinend hat der Horas es auch - fragt sich was mit den beiden Hals und Answin war.

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
11.09.2019 09:55
chizuranjida hat geschrieben:
10.09.2019 23:49
Nicht sehr lange später spielt sie ja eine große Rolle am Hof und treibt zB Galotta zu den Bösen, im Grunde einfach nur zum Spaß. (Die nachträglichen Details aus den Romanen dazu kenne ich nicht.)
Kurzer Einwand: WIMRE (aber es ist wirklich sehr lange her) heißt es in dem Abenteuer, dass Galotta im Grunde schon böse gewesen ist und die Demütigung ihm nur einen Vorwand bot, komplett auszurasten.
Ich hab es nochmal nachgelesen. Tatsächlich ist das auch im Abenteuer nur eine Vermutung
Mehr als 1000 Oger S. 28 hat geschrieben:(Wolkentanz hat allerdings den Verdacht, daß Galotta aufjeden Fall - einfach aus gewissenlosem Forscherdrang-einen Oger-Aufstand angefacht hätte; die Ereignisse in Gareth lieferten ihm nur eine innere Rechtfertigung.) »Es war schrecklich, in Galottas Diensten zu stehen, denn er war ein schlechter Mensch, einer wie er wird in unserer Welt nur einmal im Jahr geboren ... «
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Ardor
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Ungelesener Beitrag von Ardor » 11.09.2019 14:54

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
11.09.2019 14:33
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
11.09.2019 09:55
chizuranjida hat geschrieben:
10.09.2019 23:49
Nicht sehr lange später spielt sie ja eine große Rolle am Hof und treibt zB Galotta zu den Bösen, im Grunde einfach nur zum Spaß. (Die nachträglichen Details aus den Romanen dazu kenne ich nicht.)
Kurzer Einwand: WIMRE (aber es ist wirklich sehr lange her) heißt es in dem Abenteuer, dass Galotta im Grunde schon böse gewesen ist und die Demütigung ihm nur einen Vorwand bot, komplett auszurasten.
Ich hab es nochmal nachgelesen. Tatsächlich ist das auch im Abenteuer nur eine Vermutung
Mehr als 1000 Oger S. 28 hat geschrieben:(Wolkentanz hat allerdings den Verdacht, daß Galotta aufjeden Fall - einfach aus gewissenlosem Forscherdrang-einen Oger-Aufstand angefacht hätte; die Ereignisse in Gareth lieferten ihm nur eine innere Rechtfertigung.) »Es war schrecklich, in Galottas Diensten zu stehen, denn er war ein schlechter Mensch, einer wie er wird in unserer Welt nur einmal im Jahr geboren ... «
In den Romanen ist so, dass er eine Waffe FÜR das Reich erschaffen will (wie es ihm Reto einst auftrug). Dabei geht es ihm zunächst nur um die "Übersicht und Fernlenk"-Magie zum bessern Führen von Truppen (irgendwie sehe ich vor meinen geistigen Auge Galotta in einem Gamersessel vor einem riesen Monitor... äh Schwarzen Auge sitzen). Das mit den Ogern ergab sich, weil er bei seinen Forschungen und beim Maraskanfeldzug auf die Spuren der Skrechu und der "Weit hallenden Stimme" also des Ogerauges gestoßen ist, dieses schließlich in Selem fand (Answin spielte ihm die entsprechenden Dokumente zu, auch um ihn während der "Verschwörung" nicht in Gareth zu haben) und im Laufe der Forschung immer mehr durch das (dämonische?) Artefakt korrumpiert wurde.

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 11.09.2019 16:03

Pro-Rohaja sei zu erwähnen, dass ihre Krönung nicht mit dem JdF zusammenfiel, sondern das Ende des JdF markierte.
Tatsächlich lässt sie ja sowohl Hal als auch Answin im Tal der Kaiser bestatten. Ihr anschließender Feldzug gen Tobrien... die gute Marschiert ja durch den Osten.... da fallen einem durchaus Begriffe ein....

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 11.09.2019 22:37

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
11.09.2019 12:12
Wolfio hat geschrieben:
11.09.2019 00:33
chizuranjida hat geschrieben:
10.09.2019 23:49
Huch? Was denn fürn Fluch?
Nur ne Vermutung, aber dass kein herrschender "von Gareth" seit Reto einen natürlichen Tod gestorben ist? :dance: :borbi: :Maske:
Hab in Erinnerung, dass Retos Schwiegervater ihn verflucht hätte als er von jenem umgebracht wurde... weiß aber nicht mehr, wo ich das her habe... so ein fluch könnte auch beinhalten, dass sie von engen Angehörigen verraten werden (Hal durch Answin, Brin durch Hal und Answin, Rohaja durch Yppolita und Selindian,...) und ihre Reiche in Trümmer fallen...
Ja gut, aber nur weil irgendein nicht magischer und nicht geweihter Hansel rumflucht, hat das nicht gleich irgendeinen Effekt aufs Schicksal. Hexer, Paktierer oder NL-Geweihter war der Gute mW nicht. Schlimmstenfalls sollte sein Fluch also dazu führen, dass er selber als Geist noch irgendwo rumspukt, nach meinem Verständnis.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 11.09.2019 22:40

War der Fluch nicht auf Silpion, mit dem Reto eben jenen Mann getötet hat, der es ihm geschenkt hatte? Und seither sollen viele, die mit Silpion zum Ritter geschlagen wurden kurz darauf gefallen sein? Plus die Rolle, die die Klinge vor und während der Schlacht der Drei Kaiser gespielt hat?

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 23:29

Aventurisches Arsenal, 4. Auflage, S. 112 hat geschrieben:Viele Gerüchte umgeben Silpion, das Schwert Kaiser Retos. Es ist ein großes, reich mit Diamanten verziertes Tuzakmesser von überragender Schärfe und Eleganz. Geschmiedet wurde es vor vielen Jahrzehnten in Tuzak von Meister Grijomacon, und Reto erhielt es als fürstliches Hochzeitsgeschenk, als er Prinzessin Damaris von Maraskan freite. Als er einige Jahre später nach Maraskan zurückkehrte, um für die Rechte seiner enterbten Gemahlin zu kämpfen, starben unter Silpions Hieben sowohl sein Schöpfer Grijomacon als auch Retos Schwiegervater. Seitdem hält sich das Gerücht, dass die Klinge Unheil bringt – und wenn auch die fachkundigsten Magier des Hofes keinen Beleg dafür gefunden haben, so ist es doch eine Tatsache, dass bislang viele, die mit Silpion zum Ritter geschlagen wurden, im darauffolgenden Gefecht umkamen. So stark war dieser Aberglaube, dass manche verdienten Kämpen lieber flohen, als sich von Kaiser Reto ehren zu lassen.
Rückker des Kaisers S. 118 hat geschrieben:Silpions Fluch: Der Schmied Silpions, Grijomacon, sprach vor seinem Tod einen Fluch aus, der sich an die Klinge heftete: dass die Klinge Unglück über seine Träger und deren Gefolgsleute brächte, bis sie kaiserliches Blut schmecken würde. Tatsächlich ging in der Ritterschaft der Aberglaube um, dass jene, die mit Silpion zu Rittern geschlagen würden, oft schon in einer der nächsten Schlachten des Todes seien. Schließlich ging man dazu über, den Zweihänder Alveranstreu für solche Zeremonien zu verwenden. Meisterinformationen: Rhazzazor sah, dass ihm der Fluch auf der Klinge (der nur mit einer Auraprüfung erkennbar ist) und ihr Durst nach Kaiserblut sowie der Status des Schwertes als Reichsschwert genau das verschaffen würden, was er für die Vollendung seines Rituals noch benötigt: die symbolische Opferung des Blutes des Herrschers, um danach die Opferung des Volkes vollziehen zu können.
Damit ist das Schwert anscheinend wirklich verflucht gewesen.
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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 12.09.2019 07:11

chizuranjida hat geschrieben:
11.09.2019 22:37
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
11.09.2019 12:12
Wolfio hat geschrieben:
11.09.2019 00:33
chizuranjida hat geschrieben:
10.09.2019 23:49
Huch? Was denn fürn Fluch?
Nur ne Vermutung, aber dass kein herrschender "von Gareth" seit Reto einen natürlichen Tod gestorben ist? :dance: :borbi: :Maske:
Hab in Erinnerung, dass Retos Schwiegervater ihn verflucht hätte als er von jenem umgebracht wurde... weiß aber nicht mehr, wo ich das her habe... so ein fluch könnte auch beinhalten, dass sie von engen Angehörigen verraten werden (Hal durch Answin, Brin durch Hal und Answin, Rohaja durch Yppolita und Selindian,...) und ihre Reiche in Trümmer fallen...
Ja gut, aber nur weil irgendein nicht magischer und nicht geweihter Hansel rumflucht, hat das nicht gleich irgendeinen Effekt aufs Schicksal. Hexer, Paktierer oder NL-Geweihter war der Gute mW nicht. Schlimmstenfalls sollte sein Fluch also dazu führen, dass er selber als Geist noch irgendwo rumspukt, nach meinem Verständnis.
Geh das kann man alles rückwirkend im Kanon gerade biegen das geht schon ;)

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 12.09.2019 07:13

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
11.09.2019 23:29
Rhazzazor
Ok aber dann maht mit mit Grijomacon dasselbe Problem... War der ein Geweihter?

Ardor
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Ungelesener Beitrag von Ardor » 12.09.2019 08:35

Denderan Marajain hat geschrieben:
12.09.2019 07:13
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
11.09.2019 23:29
Rhazzazor
Ok aber dann maht mit mit Grijomacon dasselbe Problem... War der ein Geweihter?
Ein Schmied und Schwertmeister und Lehrer Retos, wenn ich mich recht erinnere. Als Maraskaner wohl kein Geweihter im regeltechnischen Sinne (wobei NL natürlich möglich wäre). Wäre aber nicht so unpassend, wenn er (unbewusst?) Magiedilettant war. Bei häufigen Umgang mit Metall unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich - gibt es ja auch offiziell bei Meisterpersonen. Könnte auch hilfreich sein um mit Endurium zu hantieren, und Silpion war ja aus einer Endurium-Legierung.

Offiziell ist da aber nichts gesetzt.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 12.09.2019 11:26

Bei Erkennung nur durch Auraprüfung sähe ich Magiedilletant nicht als richtige Lösung des Rätsels. Aber um es mal ganz einfach zu machen und ohne das etwas im NSC-Hintergrund definiert sein muss: Wenn er zum Zeitpunkt seines Todes das Schwert "im Namen Blakharaz" verflucht hat reicht das doch völlig aus. Dafür muss er noch nicht mal Paktierer gewesen sein. Grijomacon kann einfach genau in dem Moment einen Pakt eingegangen sein, um sich zu rächen. Interesse an der Region dürfte zu dem Zeitpunkt gerade bei diesem Erzdämon dagewesen sein.
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Ungelesener Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 12.09.2019 14:07

Scheidet ein dämonischer Fluch nicht aus, da man ihn am Merkmal dämonisch auch mit Magie erkennen müssen könnte?

Aber das scheint mir so ein typisches DSA-Problem zu sein. Wir werden so zugeballert mit Regeln und Satzungen dass es völlig undenkbar ist dass es etwas geben kann was nicht im Hintergrund oder in den Regeln steht.

Ist halt verflucht und es war weder ein magisch Begabter noch ein Karmatiker. So what?

Gruß.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 12.09.2019 14:16

Eldoryen Gammensliff hat geschrieben:
12.09.2019 14:07
Scheidet ein dämonischer Fluch nicht aus, da man ihn am Merkmal dämonisch auch mit Magie erkennen müssen könnte?
Dann müsste man ja auch einen Paktierer per arkaner Analyse eindeutig identifizieren können. MWn gibt es da ja nur die Möglichkeit Seelentier erkennen, was aber wohl nur einen Hinweis liefert, oder?
Sagen wir doch einfach: Wenn es keine direkte dämonische Verzauberung ist könnte es ähnlich einem Pakt nur auf karmalem Wege identifizierbar sein. Aber das ist jetzt recht OffTopic...
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Ungelesener Beitrag von Teferi » 12.09.2019 14:19

dämonische Flüche und Zaubereri zu erkennen ist nicht prinzipiell Trivial;
vgl dazu WdA "die Magische Analyse" s171ff; so kann v.a. die Zeit seit ein Zauber oder Fluch gesprochen wurde die Analyse erschweren (think: die art und weise auf welche dämonische chimären sich auch langsam normalisieren und in das weltgefüge einfügen); schon die Kategorie "Monat" bringt eine Erschwernis von ( +12 ); die verwandschaft ist auch relevant, dämonische Zauberei und Flucherei ist wohl wie die Zauberei anderer magischer Wesen mit ( +3 ) bis ( +7 ) zu belegen. Bei "artefakten" als welche ein Verfluchtes Objekt sicher gilt, kommen noch weitere Modifikationen hinzu; die MR der Artefaktseele bspw sträubt sich mit ihrer ganzen stärke gegen die Analyse, sowie weitere Faktoren (grauer Kasten WDA178).

Für dämonisch verfluchte Dinge kann sich trivial schnell eine Erschwernis um die ( + 20 ) aufsummieren für jede Probe. Die Strukturanalyse spuckt aber erst auf der Stufe " 8 - 12 ZfP*: Detailliertes, Angaben zu den Merkmalen wirkender Magie und der Anzahl unterschiedlicher Zauber" aus. Die Intensitätsanalyse spuckt bei " 7 - 11 ZfP*: (ein grobes Gewebebild) aus (...) und ob die Kraft durch dämonisches Wirken verunreinigt ist. "
( Intensitätsanalyse-Tabelle WDA173, Structuranalyse-Tabelle WDA174 rechts in bulletpoints, nicht in grauem Kasten aus irgendeinem Grund);

auch für sehr mächtige Analysemagier ist es also nicht trivial unmittelbar herauszufinden, ob etwas dämonisch verzaubert wurde, oder wie es dann wirkt :-)



dasselbe gilt für das Erkennen von Paktierern:

Es ist nicht prinzipiell Trivial.
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 12.09.2019 14:25

Teferi hat geschrieben:
12.09.2019 14:19
schon die Kategorie "Monat" bringt eine Erschwernis von ( +12 );
Hier muss ich kurz eingrätschen. Das ist der Zeitabstand zur Wirkung. Ein immer noch wirkender Zauber/Fluch ist ganz frisch und bekommt keinen Malus. Die +12 steht dafür, dass an dem Gegenstand bis vor einen Monat ein Zauber/Fluch gehaftet hatte oder z.B. in einem Raum vor einem Monat mal ein Zauber gewirkt wurde.
Und das dämonische Merkmal einer Chimäre wäscht sich nur über die Generationen aus. Die ursprünglich erstellte Chimäre wird immer als dämonsich erkennbar sein.
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Ungelesener Beitrag von Teferi » 12.09.2019 14:29

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
12.09.2019 14:25
Teferi hat geschrieben:
12.09.2019 14:19
schon die Kategorie "Monat" bringt eine Erschwernis von ( +12 );
Hier muss ich kurz eingrätschen. Das ist der Zeitabstand zur Wirkung. Ein immer noch wirkender Zauber/Fluch ist ganz frisch und bekommt keinen Malus. Die +12 steht dafür, dass an dem Gegenstand bis vor einen Monat ein Zauber/Fluch gehaftet hatte oder z.B. in einem Raum vor einem Monat mal ein Zauber gewirkt wurde.
Und das dämonische Merkmal einer Chimäre wäscht sich nur über die Generationen aus. Die ursprünglich erstellte Chimäre wird immer als dämonsich erkennbar sein.
Wahrscheinlich hast du nicht (ganz) unrecht, ich denke es gibt da natürlich unterschiede; ein Zauber dessen Wirkungsdauer anhält versus einer der Sofort wirkt, usw usf. Ich weiß aber nicht ob das prinzipiell richtig ist: Du hast ja auch permanent andauerne Zauberwirkungen welche trotzdem aufgrund der länge seit welcher sie wirken kaum noch erkennbar sind (bspw die magische Wirkung welche zum nostergastischen Zwist führt);

ich weiß also nicht ob das so ganz schwarz un weiß ist, sondern würde die zeitliche Komponente meistens als "seit der Zauber gesprochen wurde", und nicht als "seit des Zaubers Wirkung geendet hat" verstehen. Der Wortlaut in der Tabelle lautet: "Zeit, seit Zauber vergangen" <-- da steht nicht "Zeit, seit die Zauberwirkung geendet hat" : - )
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Ungelesener Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 12.09.2019 14:37

Außerdem steht es ja explizit da dass nur die AURAPRÜFUNG den Fluch sehen kann somit scheidet magisch-dämonisches Wirken grundsätzlich aus! Es ist keine Magie. Keine Magie +3, keine +7 oder +25. Es ist eine Art karmaler, oder wie ich vermute direkt nayrakischer Fluch.

Zum Pakt muss man sagen dass man ihn deswegen nur karmal erkennt weil er eine Veränderung der Seele ist. Und da die Nayrakis ist geht das nur über den karmalen Weg der AURAPRÜFUNG. Das Schwert müsste also direkt von der Seele des Schmieds besessen sein. Was ja prinzipiell denkbar wäre. Nur passt das eben nicht zu Geistern. Denn die haben einen Astralteil. Die Wahrscheinlichkeit dass er es irgendwie geschafft hat seine "blanke" nackte Seele so in ein Artefakt zu zimmern dass sie sich wie in einem Menschen verhält halte ich für sehr gering.

Eher glaube ich an eine so starke Wut oder Notlange das schlicht eine Art direkter nayrakischer Fluch darin begründet ist. Ich denke er ist auch relativ schwach und nicht unfehlbar (es sterben ja wohl nicht alle und grundsätzlich und sofort, aber es gibt eben die Tendenz). Ich denke es ist einfach ein bisschen wie bei uns wenn man an Orten ist die "unheimlich" sind. Das ist ne Mischung aus Psychischie, Situation, Umstände und Anfälligkeit für Hokuspokus-Glaube. Nur das sowas auf Dere gleich zu ner Wirkung kommen kann. Und das läuft sehr gut über Dramaturgie und Halbwissen und mystischer Unklarheit statt über TaP* und Hard Facts.

Gruß.

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 12.09.2019 14:43

Wollt ihr die Überlegung, ob Sylphion nun verflucht und wenn ja, wie es verflucht wurde, vllt ausgliedern?

Answin hatte damit ja vermutlich nichts zu tun ;)

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Ungelesener Beitrag von Teferi » 12.09.2019 14:48

Wolfio hat geschrieben:
12.09.2019 14:43
Wollt ihr die Überlegung, ob Sylphion nun verflucht und wenn ja, wie es verflucht wurde, vllt ausgliedern?

Answin hatte damit ja vermutlich nichts zu tun ;)
Das ganze Forum hat einen einzigen aktiven Thread als Gesprächsfaden.

Ich sehe keine Notwendigkeit in diesem - eigentlich toten - Forum irgendwas irgendwohin auszugliedern, weil damit Unterhaltung nur zerspant und aufgedröselt wird und dann verkommt. Besser ist Unterhaltungen gebündelt zu lassen, glaube ich <3 :-)
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 12.09.2019 17:32

Ich finde die Diskussion auch grade ziemlich spannend und hat nicht viel mit meiner Frage zu tun,
sehr wohl aber mit meiner Intention über den wahren Kaiser zu philosophieren.

Es geht mir an sich nicht so sehr um Answin 998, sondern viel mehr um Answin 1027/28
und wie er sich legitimieren kann
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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 12.09.2019 17:37

Frostgeneral hat geschrieben:
12.09.2019 17:32
und wie er sich legitimieren kann
Aber Answin war doch gar nicht unehelich....

Sorry, aber der bot sich gerade an ;)

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 12.09.2019 17:52

Wolfio hat geschrieben:
12.09.2019 14:43
Wollt ihr die Überlegung, ob Sylphion nun verflucht und wenn ja, wie es verflucht wurde, vllt ausgliedern?

Answin hatte damit ja vermutlich nichts zu tun ;)
Wobei Silpion bei seinem zweiten Griff nach der Krone ja schon eine relativ zentrale Rolle hatte. Aber klar, einen direkten Bezug zwischen dem Fluch und seiner Legitimität gibt es nicht.

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Wolfio
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Answin did nothin' wrong

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 12.09.2019 18:06

Wobei man hier natürlich ganz böse sagen könnte: Wieder hat der Fluch seinem Besitzer den Tod gebracht ;)
Immerhin war unser Razzi ja der letzt Besitzer ;)

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WeZwanzig
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Answin did nothin' wrong

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 12.09.2019 22:26

Eldoryen Gammensliff hat geschrieben:
12.09.2019 14:37
Nur passt das eben nicht zu Geistern. Denn die haben einen Astralteil. Die Wahrscheinlichkeit dass er es irgendwie geschafft hat seine "blanke" nackte Seele so in ein Artefakt zu zimmern dass sie sich wie in einem Menschen verhält halte ich für sehr gering.
Aber ist das Endurium-Schwert nicht von sich aus magisch, weil Endurium eben ein magisches Metall ist. Vielleicht überlagert ja die Endurium-Magie die Geister-Magie komplett, so dass sie nicht wahrnehmbar ist. Und erst die AURAPRÜFUNG, die alles magische ausblendet erkennt dann den nayrakischen Anteil :grübeln:
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Eldoryen Gammensliff
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Answin did nothin' wrong

Ungelesener Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 12.09.2019 23:27

Kann man sich so zurechtschwurbeln, aber finde ich unsauber. Weil Magie sich ja nicht in Helligkeit (Teclador Effekt mal außen vor) manifestiert sondern in magischen MUSTERN und die dürften charakteristisch sein. Wenn man zu schlecht würfelt dann sieht man halt nur Astral-Taue aber prinzipiell sollte man schon unterschiedliche Webmuster identifizieren können wenn man den "Nylonfadenblick" gewürfelt hat.

Gruß.

Denderajida_von_Tuzak
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Answin did nothin' wrong

Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 13.09.2019 00:09

Vielleicht wirkt der Fluch ja auch nur karmal-artig, weil er sich GEGEN einen Kaiser richtet. dann gibt es nicht nur ein göttliches Kaiserwohl, sondern auch ein -wehe... und es hat mit der Natur des fluchenden überhaupt nichts zu tun...

Und nette Randnotiz: Answin wurde in der Nacht/im Morgengrauen vor dem Tag abgesetzt, an dem er mit einem durch Silpion gespaltenen Stein hätte beweisen sollen, dass er rechtmäßiger Kaiser sei. So ganz unbetroffen von dem Schwert war auch seine erste Regentschaft nicht...

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.09.2019 07:30

In Schattenlande werden zwei Rur & Gror Priester beschrieben, die von den Borbardianern versteinert wurden und jetzt von einer "höheren" Macht vor Zerstörung gefeilt sind - eine Auraprüfung zeigt karmales Wirken, aber nicht von wem.

Da das ja auch Maraskaner sind, ist es vielleicht ein Rur & Gror Fluch?
Schattenlande S. 231Anzeigen
Die Trotzenden D 196
Schon bald nach der Eroberung Alrurdans erkannten die Borbaradianer, dass sie mit der Versteinerung der Hochgeschwister ein Symbol des Widerstands geschaffen hatten, das der Bevölkerung Hoffnung und Mut spendete. Daher versuchten sie, den Zauber wieder aufzuheben, scheiterten jedoch – und auch alle Versuche, die Statuen mit Werkzeugen zu zerschmettern, mit einem Ochsengespann umzureißen oder mit Zaubersprüchen zu vernichten, blieben vergeblich. Eine höhere Macht be- schützt die versteinerten Priester, bis es ihnen einst bestimmt ist, aus ihrer trotzigen Erstarrung zu erwachen und ihren Platz wieder einzunehmen. Magische Analysen der Statuen zeigen unverkennbar den GRANIT und MARMOR in borbaradianischer Repräsentation (Variante Permanenz), geben aber keinen Hinweis auf dessen Unaufhebbarkeit oder die Unzerstörbarkeit der Versteinerten. Verständigungszauber sind um 8 Punkte erschwert, lassen aber erahnen, dass im Stein noch ein Bewusstsein schlummert – im wahrsten Sinn des Wortes, denn die erlangten Eindrücke sind die eines tiefen, traumlosen Schlafes. Eine Auraprüfung (WdG 258) enthüllt, dass eine starke karmale Kraft die Trotzenden schützt, allerdings nicht, wo der Ursprung dieser Kraft liegt.
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Ungelesener Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 13.09.2019 07:51

Auch schwierig weil es Rur und Gror ja explizit OT nicht gibt, es sei denn DSA5 ändert das irgendwann irgendwie. Und potentielle Schutzmächte gibt es viele. Ich denke alle Überderischen haben ein Interesse daran gegen Borbarad zu sein. Und auch die Insel selbst ist ja "was besonderes", wenn ihr versteht was ich meine.

Wie man es dreht und wendet man bekommt für das Schwert nichts regelkonformes hin. Der Fluch, bis jemand offiziell mehr dazu schreibt, ist einfach.

Gruß.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 13.09.2019 08:12

Da hast Du auch wieder recht, mir ist nur die parallele aufgefallen, zwischen Maraskam und unbekannter, karmaler "Fluch".
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 13.09.2019 09:41

Eldoryen Gammensliff hat geschrieben:
13.09.2019 07:51
Auch schwierig weil es Rur und Gror ja explizit OT nicht gibt, es sei denn DSA5 ändert das irgendwann irgendwie.
Explizit oder implizit?
Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, gelesen zu haben, dass es sie ausdrücklich nicht gibt.

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